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HiFi Heimkino Forum

aliaswolf

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  1. Täuscht die Perspektive oder ist der mittlere Sessel wirklich schmaler als die äußeren? Egal, ich reserviere trotzdem den mittleren
  2. Vielen Dank für die Einladung, ist notiert. Mein Sohn wohnt seit einigen Tagen in Motabaur; von da ist es dann auch nicht mehr weit...
  3. Ist schon in Planung. Switch von Aqvox und LAN-Kabel von In-Akustik
  4. Habe zur Probe mal ein Foto meiner Anlage von der häßlichen Seite ausgewählt. 17,3 MB... Vielleicht habt ihr euren monatlichen Beitrag zum Erhalt des Forums noch nicht überwiesen.
  5. Zusammengefasst heißt das: Norman, wenn Du Deine Frau liebst, solltest Du sie auch entschlacken. Auch wenn dann unter der weißen Haut eine holzige Maserung zum Vorschein kommt Nicht das ihr Freund auch da die ganze Arbeit macht
  6. Sehr schöne Berichte von den Fischer Chören. Ich wünsche Gunter und Volker langanhaltendes Vergnügen an den neuen Alten. Etwas zwiespältig bin ich bei der Aussage, dass mit den Anthaeus nun die Komplexität der Anlage zurückgedreht wird. Nur weil man sie nicht mehr sieht, ist sie ja nicht weg. In den großen Kisten ist sicherlich mehr Elektronik als Lautsprecherchassis untergebracht. Und wenn man vor 30 Jahren „voll-aktiv“ ging, hieß das eben auch „voll-analog“. Ich weiß nicht, wie die eingebauten Verstärker, Aktivweichen und Equalizer aufgebaut sind. Aber ich bin sicher, dass an diesen Stellen die Entwicklung in den seither vergangenen Jahren deutlich fortgeschritten ist. Nicht nur ist die Performance heute eine andere, auch die Qualität der Bauteile hat zugelegt. Für mich wäre das Risiko, mich im Reparaturfall wieder in die Hände von „Experten“ begeben zu müssen, zu hoch. Auch möchte ich auf die beeindruckend gut funktionierende Laufzeitkorrektur des Wavelet nicht mehr verzichten. Aber ich hatte ja bereits ausführlich geschrieben, warum für mich nur noch ein moderner Lautsprecher in Frage kommt. An dem Vorgänger des Wavelet, einem klassischen digitalen Equalizer, bin ich verzweifelt. Obwohl dieser mit einer von Legacy entwickelten Voreinstellung kam, wurde empfohlen, diese nur als Startpunkt für die Anpassung an den Raum zu nehmen. Zuhause hatte ich irgendwann kapituliert und von ca 10 selbst erstellten Presets keines mehr genutzt, sondern immer die Startversion. Schlimm war die Aufstellung in Messeräumen. Da klang die kleine SignatureSE immer besser als die Aeris. Wollte ich natürlich nicht wahr haben, war aber so. Diese Erfahrung hat mir gehörigen Respekt vor den „Segnungen“ von Equalizern gelehrt. Ich habe bei Bekannten auch Trinnov und Lyngdorf gehört. Beide haben die Geräte inzwischen wieder abgeschafft (und hören ohne DSP). Zumindest für mich ist der messtechnisch logische Gedanke, durch Eingriffe für einen glatten Frequenzgang (eigentlich ist das ja ein identischer Schalldruck über alle Frequenzen am Hörplatz) zu sorgen, ein Irrweg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine natürliche Schallquelle, sei es eine Solostimme oder auch ein ganzes Orchester, an meinem Hörplatz einen glatten Frequenzgang aufweisen würde. Das elektronische Geräte im Signalweg keine Änderungen am Signal vornehmen sollten, ist eine ganz andere Sache. Ein Lautsprecher wird vom Entwickler abgestimmt. Wenn mir diese Abstimmung nicht gefällt, oder sie in meinem Raum nicht funktioniert, kaufe ich den Lautsprecher nicht. Was der Entwickler aber nicht kennt, nämlich die individuellen Parameter des Raums, muss „nachträglich“ berücksichtigt werden. Da halte ich den Ansatz von Bernt Böhmer für den besten, den ich bisher kennen lernen durfte. Ich kann die Korrektur während des Abspielvorgangs jederzeit per FB zu- und abschalten. Anfangs habe ich natürlich viel damit „gespielt“. Dabei fiel mir auf, dass der Effekt je nach Musikmaterial unterschiedlich stark auffällt. Aber selbst wenn die Unterschiede nicht sehr groß waren, war die Version „mit“ immer besser als die „ohne“. Wobei letztere oft mehr „Wumms“ im Bass erzeugt. Das dieser Bass aber unsauber ist, merkt man sofort, wenn man die Korrektur wieder zuschaltet. Insgesamt ist der Effekt deutlich mehr wahrnehmbar als z.B. ein Kabeltausch oder ein Linear- statt Schaltnetzteil. Verdammt...ich wollte doch nur Gunter und Volker viel Spaß mit den neuen Anglern, ich meine natürlich Fischer, wünschen. Statt dessen ist es nun doch wieder eine Abhandlung über etwas geworden, das ich an verschiedenen Stellen bereits geäußert habe. Am besten also nach dem ersten Satz aufhören zu lesen...
  7. Dann habt ihr offensichtlich die ideale Aufstellung bereits gefunden Ab sofort gilt also: Finger weg und Hören!
  8. Aktuell und zukünftig ist Arnie tot. Nachruf seiner Komparsen
  9. Ich mag die Formulierung "...vorerst wohl final...". Sie trifft wohl auf uns alle zu
  10. -Verd..., nun hängt mein Kommentar an der falschen Stelle. Du schreibst nicht nur gut, sondern auch schnell, Tobias!- Nicht nur tolle Berichte, jetzt auch noch ein klassischer Cliff-hanger. Wenn Du so weiter machst, wird das die Grundlage für die nächste Netflix Erfolgsserie . Mir war nicht mehr präsent, wie oft Du Elektronik getauscht hast. Interessant finde ich, dass bei der Elektronik sogar häufig die Optik den Ausschlag gegeben hat. Ich kann das von daher nachvollziehen, dass ich nur schwarze Geräte kaufe. In letzter Zeit bevorzuge ich noch dazu blaue LEDs an der Front. Nur der Wavelet hat leider eine LED, die im Standby grün und im Betrieb rot leuchtet. Dafür ist das Display aber schön blau... Den Ambre, das Netzteil und den Roon-PC habe ich nicht sichtbar hinter die Anlage verbannt, da sie grüne LEDs haben bzw., was noch schlimmer ist, der beleuchtete Schalter des PC eher türkis als blau ist.
  11. Tobias, alleine für diese tolle Schilderung (die ja noch nicht beendet ist...) hat sich der Thread schon gelohnt . Da ich alle der von Dir hier angesprochenen Lautsprecher (allerdings in anderer Umgebung) kenne, kann ich Deine Eindrücke gut nachvollziehen. Manchmal braucht es seine Zeit erst zu erkennen und dann vor sich selber zuzugeben, dass man sich, indem man sich einen lang gehegten Traum erfüllt hat, eben auch verlaufen hat. Wobei natürlich zu bedenken ist, dass die meisten Berichte, auf Grund derer wir anfingen zu träumen, mit fabrikneuen Geräten verfasst wurden. Leider sind viele Geräte, und da wieder sehr viele Infinity Lautsprecher, über die Jahre verbastelt worden. Meist war die ungenügende Ersatzteilversorgung der Auslöser; manchmal aber sicherlich auch Selbstüberschätzung einzelner Schrauber und der Igel in der Tasche der Auftraggeber. Man könnte anhand Deiner Schilderungen meinen, mein Freund der Deine "alten" Vulkan gekauft hat, habe alles richtig gemacht. Er hat sich in der ganzen Zeit nämlich nur neue Endstufen (HiFi-Akademie Class-D im Bi-Amping) gekauft. Und das auch nur, weil seine alten M3 von AVM sich mit Rauchzeichen verabschiedet haben. Aber er hat eben auch nicht die Erlebnisse gehabt, die Du mit Deinen Infinites und der Elektronik hattest. Für uns ist eben auch die Beschäftigung mit den Geräten Teil des Hobby, während andere "nur" Musik hören. So, ich will den Fluss Deiner spannenden Berichte nicht zu lange unterbrechen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
  12. Willkommen auf dieser Seite des Hobbys, Tobias! Mit Dir hatte ich fest gerechnet. Deine Rückkehr zur Vulkan (Deine letzte vor dem langen Ausflug Richtung Infinity spielt bei meinem Freund in Lörrach in Bi-Amping nach wie vor hervorragend auf) nach vielen Infinities erscheint mir in diesem Thread besonders interessant. Also, ausschwitzen was beim Schreiben stört und ran an die Tatstatur. Gerne auch mit Bildern! (Nicht von Dir, sondern von Deiner Anlage )
  13. Ich bin schon sehr gespannt auf Deinen ersten Bericht über die Fischer. Du wirst wahrscheinlich aber erst mal einige Zeit benötigen, um zwischen „anders“ und „besser“ differenzieren zu können. Auch ist es sicherlich nicht trivial, die für den Raum passenden Einstellungen zu finden. Aber bei unserem Hobby sind „Weg“ und „Ziel“ ja oft nah beieinander. In diesem Sinne wünsche ich Dir (und Volker) viel Vergnügen bei „abrichten“ der Biester .
  14. From Genesis to Legacy oder Von der Entstehung zum Vermächtnis Als langjähriger Nutzer von Dipol-Lautsprechern (zuletzt Magnepan 2.6), habe ich mir nach langer Abstinenz von HiFi-Zeitschriften aus einer Laune heraus die September-Ausgabe 1994 der HiFi-Exklusiv gekauft. In dieser Ausgabe war u.a. ein Bericht von Reinhard Wendemuth über die neue Genesis 2.5. Einen Scan des Artikels füge ich bei.Bericht HiFi Exklusiv Sep 1994 Genesis 2.5.pdf Der Bericht wurde mein Schicksal. Im Herbst 1996 fuhr ich von Rendsburg nach Zürich, um mir dort „meine“ Genesis 2.5 für 12.500 DM zu kaufen. Das ich mich im Herbst 2015 wieder (für 6.500€) von ihnen getrennt habe, lag an der katastrophalen Ersatzteil-Situation. Nachdem Genesis selbst schon länger keine Chassis mehr anbot, hatte 2014 nun auch noch B&G, die bisher das Mitteltonbändchen in 48“ gefertigt haben, Pleite gemacht. Seit 2011 habe ich regelmäßig Berichte im PS Audio Forum gelesen. Anfang 2015 las ich dort über die Vorstellung der „V“ von Legacy Audio. Da der Preis aber bei ca. 50k€ liegen sollte, entstand kein echter Kaufwunsch. Einige Tage später aber antwortete ein User, dass er für die meisten Wohnräume die „Aeris“ von Legacy für besser hielte. Da der Preis „nur“ bei ca. 25k€ liegen sollte, dachte ich zum ersten Mal, dass ich hier eine Alternative zu meiner Genesis finden könnte. Auf die Frage, wo ich die Lautsprecher anhören könne, wurde mir von Legacy USA geantwortet, sowohl in Italien als auch in Tschechien gäbe es einen Importeur. Beide hätten allerding keine Aeris verfügbar. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass ich auch als Privatkunde aus Deutschland eine Aeris kaufen könne; allerdings müsse ich den Lautsprecher im Werk abholen lassen und Transport und Import selbst regeln. Da ich aber nicht gewillt war, die Lautsprecher „taub“ zu kaufen entschloss ich mich, gemeinsam mit meinem ältesten Sohn eine Präsentation von Legacy auf der Axpona 2015 in Chicago zu besuchen. Als wir uns in dem Raum als „the visitors from Germany“ vorstellten, begrüßten uns sofort der Eigentümer Bill Dudleston und seine Tochter Victoria persönlich. Bill erklärte mir die Aeris und lies sie ca. 30 Minuten für mich spielen. Dann lud er uns zum Lunch ein. Wir sprachen über den HiFi-Markt generell und im speziellen über den deutschen Highend-Markt. Am Ende des Gesprächs hatte Bill einen Vertrieb in Deutschland. Leider waren meine Ausführungen über den deutschen Markt sehr zutreffend, so dass ich den Vertrieb Ende 2018 wegen anhaltender Erfolglosigkeit wieder aufgegeben habe. Geblieben ist mir aber „meine Aeris“ mit Korpus in Rosewood und Schallwand in Pearl-Black. Was hat mich nun also bewogen, die Genesis gegen die Aeris zu tauschen? Zuerst einmal sind sich beide Lautsprecher in der Grundkonstruktion sehr ähnlich. Beide haben je 2 aktiv betriebene 30cm-Bässe, beide agieren im Mitteltonbereich als Dipol und beide verwenden Bändchen-Lautsprecher. Die Aeris baut schmaler, da die nach hinten offen abstrahlenden Chassis im Bereich von 80-2.800Hz durch seitliche Elemente vor dem akustischen Kurzschluss geschützt sind. Hierfür hatte Arnie bei der 2.5 noch die wuchtigen Panels links und rechts der Schallwand benutzt (später hat er auch diese Panels „nach hinten geklappt“, so dass die Nachfolgemodelle auch schlanker waren). Die wesentlichen Unterschiede liegen im Bassbereich darin, dass bei der Aeris beide aktiven Bass-Chassis nach vorne abstrahlen und dass sie durch eine 25cm-Passivmembran im Sockel unterstützt werden. Auch hat hier jedes Chassis seine eigene 500W-Class-D-Endstufe, die im Gehäuse direkt an den Chassis sitzen. Die Genesis hatte noch den externen Verstärker mit 500W pro Kanal, der über ein 10m Kabel an die Lautsprecher angeschlossen wurde. Die größten Unterschiede liegen aber im Oberbass – Mittelton-Bereich. Hier setzte Arnie auf ein Chassis, das legendäre 48“-Bändchen. Die ursprüngliche Ankoppelung dieses Bändchens ab 80Hz führte mit einer frustrierenden Regelmäßigkeit zur Überlastung und damit zum Ausfall dieses Bändchens. Der Klang war aber super! (Später hat Genesis neue Weichen und die B&G-Bändchen als „Bundle“ für >7.000€ zur Nachrüstung angeboten. Ich habe mir von Hardy neue Weichen bauen lassen; das war zwar auch nicht billig, aber im Vergleich günstig.) Die Aeris setzt in diesem Frequenzbereich auf zwei dynamische Chassis. Der ganz oben angeordnete „25cm-Mid-Bass“ spielt von 80-800Hz, der 20cm-Mitteltöner von 180-2.800Hz. Im wichtigen „Stimmbereich“ spielen bei der Aeris also zwei unterschiedliche Chassis parallel. Diese Auslegung ist nicht einfach abzustimmen; hat aber den Vorteil, dass für diese wichtigen Frequenzen eine sehr große Membranfläche zur Verfügung steht. Da beide Chassis nach hinten offen arbeiten, sind sie hart aufgehängt und müssen somit auch bei hohen Lautstärken nur geringe Auslenkungen machen. Dadurch spielen sie sehr linear und sind für die Endstufen eine gut zu beherrschende Last. Im Hochtonbereich ähneln sich beide Systeme wieder. Genesis setzt je Seite drei nach vorne und ein nach hinten abstrahlendes Bändchen ein. Legacy nutzt die seit einigen Jahren „Patent-freie“ Technologie der „Air-Motion-Tweeter“. Dabei wird eine rechteckige Folie „ziehharmonika-mäßig“ gefaltet und zwischen Dauermagneten eingespannt. In der Aeris setzt Bill Dudleston auf zwei Folien in einem gemeinsamen Gehäuse und erhält damit ein System mit 4“-Folie für den Bereich von 2.800Hz-8.000Hz und einen 1“ für die Frequenzen darüber hinaus. Laut Bill war es eine große Herausforderung einen Mitteltöner zu finden, der die Geschwindigkeit der AMTs aufnehmen kann. Fündig wurde er in Italien, wo er die 20cm-MTs bezieht. Klaus wird das Thema von seinen MLs kennen; dort geht es darum, die dynamischen Bässe an die Geschwindigkeit der Elektrostaten anzupassen. Vom ersten Tag zuhause (das war der 22.08.2015) haben mich die Aeris nicht enttäuscht. Allerdings hatte ich lange mit dem zum System gehörenden DSP XD-4080 von Xilica zu kämpfen. Obwohl Legacy das Gerät mit einer Basiskonfiguration für die Aeris ausliefert, müssen doch für jeden Raum Anpassungen durchgeführt werden. Eine wichtige Lehre war für mich dabei, dass die theoretisch ideale „flache“ Kurve am Hörplatz blutleer und langweilig klingt. Ich betrieb die Aeris zu Beginn mit den Monoblöcken AG8000 und dem VV von Blue Circle. Da diese Geräte aber seit vielen Jahren nicht mehr gebaut wurden, wollte ich sie nicht zur Vorführung auf Messen nutzen. Ein befreundetet Händler lieh mir deshalb eine Vor-/End-Kombi von Krell (Endstufe war die Evolution 2250e). Ich war von der Kontrolle der Endstufe, die bei der Aeris ja „nur“ den Bereich ab 80Hz bearbeiten muss, sehr begeistert. Auch die Geschwindigkeit war noch einmal besser als bei den BCs. Ich bin deshalb auf die Suche nach modernen Endstufen gegangen, welche die positiven Eigenschaften der Krell mit noch etwas mehr Power verbinden sollten. Nach einigen (Fehl-) Versuchen habe ich schließlich Bill Dudleston nach seinem Tipp für die Aeris gefragt. Hätte ich mal gleich machen sollen. Wenig erstaunlich empfahl er mir nicht nur die Verstärker, die er bei der Entwicklung benutzt, sondern bot mir auch gleich zwei Monoblöcke zu seinem EK an. So laufen die Aeris im MT-/HT-Bereich seit zwei Jahren an Coda Tm Monos. (Die drei Gründer von Coda waren vorher übrigens alle bei Threshold…). Die mit weitem Abstand beste Veränderung betraf aber den Xilica-DSP. Dieser wurde Mitte 2016 durch den Wavelet von Böhmer Audio ersetzt. Kern dieses Geräts ist die „Time-Domain-correction“, die eben nicht mehr auf Frequenzgang-Änderungen setzt, sondern die zeitrichtige Wiedergabe alle Frequenzen im Raum bewirkt. Anfänglich hatte ich zwar das Problem, dass der HT-Bereich „unterbelichtet“ war. Eine Korrektur der Voreinstellungen durch Legacy hat das aber schnell korrigiert. Die Einmessung der TDC läuft automatisch über das mitgelieferte Mikrophon und ein Testton-File. Die Daten werden per Internet an die Server von Böhmer in Schweden gesendet, dort verarbeitet und als Korrekturdatei wieder über das Netz in dem Wavelet lokal gespeichert. Die Bedienung erfolgt dann über ein Web-Interface; man kann also jedes Gerät mit einem Browser nutzen. Da der Wavelet nicht nur intern digital arbeitet (mit einer Wortbreite von 56bit), sondern auch einen DA- und einen AD-Wandler beinhaltet, konnte ich mich auch von meinem PS Audio DS als DA-Wandler trennen. Mein derzeitiges digitales Setup besteht somit aus einem passiv gekühlten i3-Rechner mit ROCK als Betriebssystem. Dieser Rechner ist über Ethernet mit dem Roon-Endpoint Ambre von Metrum Acoustics verbunden. Dieser liefert per Digital-Chinch die Daten an den Wavelet. Dort wird das Signal, entsprechend dem TDC-Protokoll bearbeitet und dann von der integrierten Aktivweiche in zwei Kanäle pro Seite aufgetrennt. Während der Ausgang für die Bässe per XLR-Kabel direkt an die Aeris angeschlossen ist, geht der MT-/HT-Bereich erst per XLR-Kabel in die Coda TM und von dort per LS-Kabel an die Aeris. Seit ich die Lautsprecher in meinem Raum „über Eck“ stehen habe, hat sich die Tiefe der Bühne noch einmal verbessert. Im Laufe des nächsten Jahres werden wir mal wieder umziehen. Bin gespannt, welchen Raum ich dann den Aeris zur Verfügung stellen kann. Derzeit bin ich jedenfalls absolut zufrieden und habe, durch noch fünf Jahre Garantie auf die Aeris und verbleibende acht Jahre auf die Monos, auch die Sicherheit, die mich ursprünglich dazu gebracht hat, mich von der Genesis 2.5 zu trennen. Hier noch ein paar Bilder, sowohl von dem "alten" Setup mit der Genesis als auch aktuelles Material.
  15. Hi Gunter. Das Bild verrät ja schon einen Aspekt Deines Berichts: Du hast wieder freien Blick auf/über den Balkon! Nun musst Du den natürlich auch in Ordnung halten. Hi Volker. Also, wenn ich den Button „Klicke hier um Dateien auszuwählen“ benutze, kann ich auch große Bilder anhängen oder einfügen. Mein obiges Bild ist 2.2MB groß. Ansonsten, Chris fragen
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