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HiFi Heimkino Forum

aliaswolf

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  1. Es ist mir traurige Pflicht mitzuteilen, dass Tobias (aka Kappaist / Vulkanier) der Lebensmut verlassen hat und er im Dezember letzten Jahres verstorben ist. Nachdem er auf meine Einladung in mein neues Haus in Emden nicht reagiert hat habe ich versucht, ihn über seine Firma zu erreichen und daraufhin die Nachricht von einer seiner Kolleginnen erhalten.
  2. Ich habe mir zum Jahreswechsel das Vergnügen gegönnt, alle Beiträge des Themas noch einmal „am Stück“ zu lesen. Tobias, Du hast mit Deinen Erinnerungen viel zu meinem Vergnügen beigetragen. Das ich auf die Beiträge von Oliver nicht geantwortet habe, war ein Fehler. Ich habe nicht nur ein anders Verständnis von elektronischer Frequenzgang-Korrektur sondern, im Kontext dieses Threads, auch andere Erfahrungen. An dieser Stelle nur soviel: Ich kenne das von Oliver dargestellte Prinzip dieser Korrekturen; also den ursprünglich linearen Frequenzgang des Lautsprechers, der durch die Raumeinflüsse deformiert wird, durch eine gegenteilige Deformation zu korrigieren. Gerade diesen Ansatz halte ich für verfehlt. Ein in meinem Raum gespieltes Instrument wird ja ebenfalls durch die Parameter des Raums beeinflusst. Diesen „Klang des Raumes“ möchte ich gerne bewahren (und ggf vorab durch Akustikelemente optimieren). Laufzeitdifferenzen, die sich durch die Konstruktion und/oder die Platzierung des Lautsprechers im Raum nicht vermeiden lassen, lasse ich aber gerne „weg rechnen“. Deshalb funzt auch die Analogie zum Kopfhörer nicht. Der hat nämlich genau diesen Raum nicht und führt deshalb zu einer, für mich extrem unnatürlichen „In-Kopf-Lokalisation“. Vor ein paar Wochen hatte ich das Vergnügen, einen Nachmittag bei einem HiFi-Freund in Holland, gemeinsam mit seiner >200k€ Anlage und Bernt Böhmer, dem Entwickler des Wavelet aus Schweden, zu verbringen. Bernt hat dabei einen Prototyp seiner neuesten Entwicklung vorgestellt. Sie basiert natürlich wieder auf seinen Erkenntnissen zur Psycho-Akustik und ermöglicht der 2-Kanal-Technik eine bisher nicht erlebte Räumlichkeit. Aber bis zur Serienreife wird wohl auch das bald beginnende neue Jahr noch vergehen... Derweil treibe ich eine andere bunte Sau durchs Dorf. Ein weitere holländischer HiFi-Freund, ja, ich habe derer zwei, forscht seit langer Zeit an dem Thema „Noise reduction“ herum. Er hat schon verschiedene Linearnetzteile entwickelt und sich auch intensiv mit der galvanischen Trennung der Komponenten beschäftigt. Aktuell läuft mein Wavelet und der ROON-PC an einem von ihm konstruierten (und von Sascha gebauten) LPS. Weiterhin habe ich mir einen Switch von SotM (sNH 10G) gekauft und mittels Lichtleiterverbindung an meinen Router angeschlossen. Der ROON endpoint, Ambre von Metrum Acoustics, ist ebenfalls über Lichtleiter mit dem Switch verbunden. Da die notwendigen Transmitter, ebenso wie der Switch und der Router selbst, über SMPS versorgt werden, wird demnächst ein weiteres LPS fällig. Außerdem, hier wird Volker aufhorchen, werde ich wohl die Stromkabel meiner Anlage gemäß den Vorschlägen meines Kollegen ändern. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung soll dabei das Ergebnis sehr stark von den verwendeten Steckern, und weniger von den Kabeln selbst, abhängen. Am 19.01.2020 werde ich eine Vorführung seiner Entwicklungen bekommen. Danach werde ich entscheiden...und euch berichten. Ach ja, wie machen sich eigentlich die Fischer-Lautsprecher bei den bisherigen Infinity Eignern? Ich wünsche euch ein tolles 2020!
  3. Täuscht die Perspektive oder ist der mittlere Sessel wirklich schmaler als die äußeren? Egal, ich reserviere trotzdem den mittleren
  4. Vielen Dank für die Einladung, ist notiert. Mein Sohn wohnt seit einigen Tagen in Motabaur; von da ist es dann auch nicht mehr weit...
  5. Ist schon in Planung. Switch von Aqvox und LAN-Kabel von In-Akustik
  6. Habe zur Probe mal ein Foto meiner Anlage von der häßlichen Seite ausgewählt. 17,3 MB... Vielleicht habt ihr euren monatlichen Beitrag zum Erhalt des Forums noch nicht überwiesen.
  7. Zusammengefasst heißt das: Norman, wenn Du Deine Frau liebst, solltest Du sie auch entschlacken. Auch wenn dann unter der weißen Haut eine holzige Maserung zum Vorschein kommt Nicht das ihr Freund auch da die ganze Arbeit macht
  8. Sehr schöne Berichte von den Fischer Chören. Ich wünsche Gunter und Volker langanhaltendes Vergnügen an den neuen Alten. Etwas zwiespältig bin ich bei der Aussage, dass mit den Anthaeus nun die Komplexität der Anlage zurückgedreht wird. Nur weil man sie nicht mehr sieht, ist sie ja nicht weg. In den großen Kisten ist sicherlich mehr Elektronik als Lautsprecherchassis untergebracht. Und wenn man vor 30 Jahren „voll-aktiv“ ging, hieß das eben auch „voll-analog“. Ich weiß nicht, wie die eingebauten Verstärker, Aktivweichen und Equalizer aufgebaut sind. Aber ich bin sicher, dass an diesen Stellen die Entwicklung in den seither vergangenen Jahren deutlich fortgeschritten ist. Nicht nur ist die Performance heute eine andere, auch die Qualität der Bauteile hat zugelegt. Für mich wäre das Risiko, mich im Reparaturfall wieder in die Hände von „Experten“ begeben zu müssen, zu hoch. Auch möchte ich auf die beeindruckend gut funktionierende Laufzeitkorrektur des Wavelet nicht mehr verzichten. Aber ich hatte ja bereits ausführlich geschrieben, warum für mich nur noch ein moderner Lautsprecher in Frage kommt. An dem Vorgänger des Wavelet, einem klassischen digitalen Equalizer, bin ich verzweifelt. Obwohl dieser mit einer von Legacy entwickelten Voreinstellung kam, wurde empfohlen, diese nur als Startpunkt für die Anpassung an den Raum zu nehmen. Zuhause hatte ich irgendwann kapituliert und von ca 10 selbst erstellten Presets keines mehr genutzt, sondern immer die Startversion. Schlimm war die Aufstellung in Messeräumen. Da klang die kleine SignatureSE immer besser als die Aeris. Wollte ich natürlich nicht wahr haben, war aber so. Diese Erfahrung hat mir gehörigen Respekt vor den „Segnungen“ von Equalizern gelehrt. Ich habe bei Bekannten auch Trinnov und Lyngdorf gehört. Beide haben die Geräte inzwischen wieder abgeschafft (und hören ohne DSP). Zumindest für mich ist der messtechnisch logische Gedanke, durch Eingriffe für einen glatten Frequenzgang (eigentlich ist das ja ein identischer Schalldruck über alle Frequenzen am Hörplatz) zu sorgen, ein Irrweg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine natürliche Schallquelle, sei es eine Solostimme oder auch ein ganzes Orchester, an meinem Hörplatz einen glatten Frequenzgang aufweisen würde. Das elektronische Geräte im Signalweg keine Änderungen am Signal vornehmen sollten, ist eine ganz andere Sache. Ein Lautsprecher wird vom Entwickler abgestimmt. Wenn mir diese Abstimmung nicht gefällt, oder sie in meinem Raum nicht funktioniert, kaufe ich den Lautsprecher nicht. Was der Entwickler aber nicht kennt, nämlich die individuellen Parameter des Raums, muss „nachträglich“ berücksichtigt werden. Da halte ich den Ansatz von Bernt Böhmer für den besten, den ich bisher kennen lernen durfte. Ich kann die Korrektur während des Abspielvorgangs jederzeit per FB zu- und abschalten. Anfangs habe ich natürlich viel damit „gespielt“. Dabei fiel mir auf, dass der Effekt je nach Musikmaterial unterschiedlich stark auffällt. Aber selbst wenn die Unterschiede nicht sehr groß waren, war die Version „mit“ immer besser als die „ohne“. Wobei letztere oft mehr „Wumms“ im Bass erzeugt. Das dieser Bass aber unsauber ist, merkt man sofort, wenn man die Korrektur wieder zuschaltet. Insgesamt ist der Effekt deutlich mehr wahrnehmbar als z.B. ein Kabeltausch oder ein Linear- statt Schaltnetzteil. Verdammt...ich wollte doch nur Gunter und Volker viel Spaß mit den neuen Anglern, ich meine natürlich Fischer, wünschen. Statt dessen ist es nun doch wieder eine Abhandlung über etwas geworden, das ich an verschiedenen Stellen bereits geäußert habe. Am besten also nach dem ersten Satz aufhören zu lesen...
  9. Dann habt ihr offensichtlich die ideale Aufstellung bereits gefunden Ab sofort gilt also: Finger weg und Hören!
  10. Aktuell und zukünftig ist Arnie tot. Nachruf seiner Komparsen
  11. Ich mag die Formulierung "...vorerst wohl final...". Sie trifft wohl auf uns alle zu
  12. -Verd..., nun hängt mein Kommentar an der falschen Stelle. Du schreibst nicht nur gut, sondern auch schnell, Tobias!- Nicht nur tolle Berichte, jetzt auch noch ein klassischer Cliff-hanger. Wenn Du so weiter machst, wird das die Grundlage für die nächste Netflix Erfolgsserie . Mir war nicht mehr präsent, wie oft Du Elektronik getauscht hast. Interessant finde ich, dass bei der Elektronik sogar häufig die Optik den Ausschlag gegeben hat. Ich kann das von daher nachvollziehen, dass ich nur schwarze Geräte kaufe. In letzter Zeit bevorzuge ich noch dazu blaue LEDs an der Front. Nur der Wavelet hat leider eine LED, die im Standby grün und im Betrieb rot leuchtet. Dafür ist das Display aber schön blau... Den Ambre, das Netzteil und den Roon-PC habe ich nicht sichtbar hinter die Anlage verbannt, da sie grüne LEDs haben bzw., was noch schlimmer ist, der beleuchtete Schalter des PC eher türkis als blau ist.
  13. Tobias, alleine für diese tolle Schilderung (die ja noch nicht beendet ist...) hat sich der Thread schon gelohnt . Da ich alle der von Dir hier angesprochenen Lautsprecher (allerdings in anderer Umgebung) kenne, kann ich Deine Eindrücke gut nachvollziehen. Manchmal braucht es seine Zeit erst zu erkennen und dann vor sich selber zuzugeben, dass man sich, indem man sich einen lang gehegten Traum erfüllt hat, eben auch verlaufen hat. Wobei natürlich zu bedenken ist, dass die meisten Berichte, auf Grund derer wir anfingen zu träumen, mit fabrikneuen Geräten verfasst wurden. Leider sind viele Geräte, und da wieder sehr viele Infinity Lautsprecher, über die Jahre verbastelt worden. Meist war die ungenügende Ersatzteilversorgung der Auslöser; manchmal aber sicherlich auch Selbstüberschätzung einzelner Schrauber und der Igel in der Tasche der Auftraggeber. Man könnte anhand Deiner Schilderungen meinen, mein Freund der Deine "alten" Vulkan gekauft hat, habe alles richtig gemacht. Er hat sich in der ganzen Zeit nämlich nur neue Endstufen (HiFi-Akademie Class-D im Bi-Amping) gekauft. Und das auch nur, weil seine alten M3 von AVM sich mit Rauchzeichen verabschiedet haben. Aber er hat eben auch nicht die Erlebnisse gehabt, die Du mit Deinen Infinites und der Elektronik hattest. Für uns ist eben auch die Beschäftigung mit den Geräten Teil des Hobby, während andere "nur" Musik hören. So, ich will den Fluss Deiner spannenden Berichte nicht zu lange unterbrechen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
  14. Willkommen auf dieser Seite des Hobbys, Tobias! Mit Dir hatte ich fest gerechnet. Deine Rückkehr zur Vulkan (Deine letzte vor dem langen Ausflug Richtung Infinity spielt bei meinem Freund in Lörrach in Bi-Amping nach wie vor hervorragend auf) nach vielen Infinities erscheint mir in diesem Thread besonders interessant. Also, ausschwitzen was beim Schreiben stört und ran an die Tatstatur. Gerne auch mit Bildern! (Nicht von Dir, sondern von Deiner Anlage )
  15. Ich bin schon sehr gespannt auf Deinen ersten Bericht über die Fischer. Du wirst wahrscheinlich aber erst mal einige Zeit benötigen, um zwischen „anders“ und „besser“ differenzieren zu können. Auch ist es sicherlich nicht trivial, die für den Raum passenden Einstellungen zu finden. Aber bei unserem Hobby sind „Weg“ und „Ziel“ ja oft nah beieinander. In diesem Sinne wünsche ich Dir (und Volker) viel Vergnügen bei „abrichten“ der Biester .
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