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HiFi Heimkino Forum

Witte

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Alle erstellten Inhalte von Witte

  1. Hi Tuby, ich hatte dieselbe Situation vor ´nem Weilchen. Es gibt eine gute preiswerte Lösung, die Dir evtl. auch "reichen" könnte: der Camtech-CE-Wandler ist nach tuning im Netzteil mit gutem Selbstbaukabeln und einem gebrauchten Jitterbug+Netzteilselbstbau für etwa 1750DM zu bekommen (meine Lösung). Klingt fast so gut wie der fette Wadia! Ich kann Dir nur sagen: damit kann man in Rente gehen, der Rest der Anlage muß dazu erst mal aufschließen können. Das zeitrichtige Filter bringt den Sonnenschein! Wenn Du nicht sooooo weit weg wohntest, könntest Du gerne mal horchen... Gruß Klaus
  2. Hi Amin, ich gebe übrigens Dir und Hermann vollkommen Recht. Ein Hinweis aber noch zu Deiner Aussage - ich dachte vor meinem Strippentest auch "extrem": hop oder top. So etwa 4qmm Oelbach oder Wire Wourld Equinox. Doch der Test zeigte mir, daß der Klangunterschied zwischen Oelbach und "Fast-Top" deutlich größer ausfällt, als der zwischen Fast-Top und Top. Daher mein Statement, daß man mit "Fast-Top" sehr glücklich werden kann und das Potential der Kette hinreichend erschließt. Der Preis tut zwar auch schon weh, ist aber gerade noch grün. Ich hätte vielleicht auch noch deutlicher rausstellen sollen, daß die Unterschiede wirklich erst an einer hochwertigen, neutralen Kette durchschlagen. Dann, wenn die Strippe nicht mehr eine "Sound"-Aufgabe hat. Dann "klingen" Leitungen auch an unterschiedlichen Ketten quasi gleich. Manche "vernünftige" Händler haben das so bestätigt. Und es macht keinen Sinne, einen z.B. 5000DM-LS an schlechter Strippe zu limitieren. Dann hat man für den LS Geld verschwendet. Gruß Klaus
  3. >Der unbedarfte Leser mit minimem musikalischem >und technischen Hintergrund erkennt problemlos: >von Beidem keinerlei Ahnung! Hi, was so schön ist: es gibt zwei Fraktionen. Die - nach Deiner Definition - scheinbar Unbedarften, die vielleicht denken, "der hat von Beidem keinerlei Ahnung" und schreibt Hirngrütze. Man könnte sich fragen, wer "keine Ahnung" = Hörtest-Erfahrung hat. Und die Forumisten, die mir nach solchen Beiträgen privat e-mails schreiben, dann anrufen und sich kompetent austauschen. Denn sie wollen verstehen und haben dasselbe Problem - kein Geld verschwenden wollen. Gestern Abend hatten sich schon zwei Leute bei mir gemeldet (die sich hier nicht anpöbeln lassen wollen), das Thema scheint also auf konstruktives Intersse zu stoßen. Schön, daß ich mir die Fraktion aussuchen kann! Hoffentlich lassen sich nicht zu viele Leute vom Testen abhalten - durch Deine und ähnliche inkompetente und schlicht weg ignorante Aussagen so ganz ohne konstruktiven Ansatz. Berichte doch auch mal über Deine Tests, die zu Deinen Ergebnissen führten... Klaus
  4. Hi Volker, ernstgemeinte Frage, gerne die Antwort. Die kabeltypischen Übertragungseigenschaften einer LS-Bündelleitung prägen sich erst nach Längen von im Mittel über 1mtr aus. Bei kürzeren Längen, etwa LS-Innenverkabelungen oder der Verbindung eines Monoblocks zum LS, stellen sich weniger definierte Eigenschaften ein - meist weniger negativ. Jedes Glied der Kette beeinflußt den Klang. Platine, Kabel, Bauteile usw. Mit jeder Verbesserung eines Gliedes wird folglich das Ergebnis besser. Beispiele: ein induktionsarmer Emmitteriderstand verbessert ggü. einem Drahtwickeltypen, eine Platine mit schlanken Leiterbahnen verbessert ggü. einer mit zu breiten Bahnen (vgl. Bi-Wiring-Blechbrücke), ein gutes Kabel ggü. einem schlechten. Wo ist das Problem? Was mich immer etwas wundert - vor 13 Jahren habe ich bei meinem 1TDM-Vollverstärker mit der guten alten Dynaudio Contour beim upgrade auf ein besseres Kabel deutliche Zugewinne genossen. Auch Freunde hatten keinerlei Probleme, es unaufgefordert wahrzunehmen. Warum nun hören andere Menschen so etwas nicht? Es bleibt mir ein Rätsel... Genug der sinnlosen Ausführungen - teste es doch einfach mal! Klaus
  5. Hi Frank, ich gebe Dir Recht - ich empfehle jedem zum Einstieg 4qmm Oelbach. Klingt unglaublich gut fürs Geld. Aber akzeptiere doch einfach mal, daß diese Lösung irgendwann - ab einem gewissen Level der Restanlage - nicht mehr reicht und zum absolute Schwachpunkt wird. Und dieses kann jeder Willige hören, auch ohne Goldöhrchen. Nochmal - meine mail richtete sich an "Interessierte", die in Ihrer Strippe einen Schwachpunkt haben. Sei froh, wenn Du da keine Probleme hast. Klaus
  6. Hi Rolf, ich bin und war Musik-high, tatsächlich. So high, daß ich nützliche Tips gerne weitergebe. Wer es falsch versteht, kann es gerne tun. Mein Stöffche ist gute, alte Musik. It has to be funky, oder besser noch Jazz. Berauscht wirklich... Die Adresse ist die Stadtbibliothek, manchmal sogar ein Lädche. Wenn Du auch mal was Tolles schreiben willst, solltest Du erst mal von dem hohen Roß runterkommen und offen auf Dinge zugehen - also Testen und dann wissen, wovon Du sprichst. Funktioniert, konntest Du in meiner Info lesen, wenn offensichtlich auch nicht verstehen. Ach, und nimm doch dabei all die Kumpels hier im Forum mit, die auch lieber sarkastisch, ironisch, boshaft - in Summe leider fast immer nur destruktiv - schwätzen... Fang doch ruhig mal an, aus Deinem Fundus an Erfahrungen Tips weiterzugeben. Kaputtreden ist leider eine Sackgasse. Nichts für Ungut... Klaus
  7. >Also Klaus, > >das Du hier so was schreibst, >wundert mich. Die Kabelgeschichten sind >schlicht technischer Blödsinn. Ich habs >selbst mal getestet. >Wieviel Provision bekommst Du? > >Gruß Stefan Hi Stefan, bei allem Respet, man kann sich nur fragen, "was Du getestet hast". Kann mit dem, was ich und andere testeten, nichts zu tun haben. Halte Du es gerne selbstschützend für technischen Blödsinn, für andere ist es angewandte Elektrotechnik. Aber Techniker sind leider zu ignorant, über ihren Tellerrand hinaus zu testen... Ich hatte die mail extra an Hai-Enten addressiert, um die üblichen mails - wie leider auch Deine - überflüssig zu machen. Mein Provision ist sehr hoch - ab jetzt purer Musikgenuß. Gruß Klaus
  8. >Ändert aber nichts daran, daß Du >mir wirklich sehr Leid tust.... > Hi, Du weist sicher, daß es manchmal im Leben eine Ehre ist, "wenn man jemandem Leid tut". Ich freu mich also über Dein Mitleid. Danke! Und immer wieder schön zu wissen, daß Du nicht verstehst, wovon einige hier Schreiben... So long Klaus
  9. Hi Marc, es ist sicher ein Super-LS. Aber drei Dinge sind vorher zu bedenken. Ist die erforderliche Aufstellung érreichbar - ich meine den Wandabstand. Steht ein Dipol zu nah, kippt es oft. Der zweite Punkt ist die Abbildungsart - magst Du RIESENGROßE Klangbilder? Ich habe oft großflächige Strahler gehört und fand es immer nicht sinnvoll, daß alles irgendwie "auf dreifache Größe aufgeblasen ist". Geschmackssache... Zuletzt die Frage nach der Elektronik: ein Elektrostat ist grundehrlich. Füttert die Elektronik "falsch oder zu wenig", kann es ganadenlos scheußlich klingen. Daher habe ich den Rat eines Kumpels im Ohr, test es vorher. Gruß Klaus
  10. Hi Musikfreunde, vielleich kennen auch andere Hai-Enten hier das Problem: man hat sich wirklich gute Lautsprecher zugelegt und die Elektronik auf Stand gebracht, soweit, so gut. Fast alles kann man dann selber basteln oder tunen und das Preis-Leistungsverhältnis unglaublich verbessern. Nur bei einer Komponente hört der Bastelwahn auf - die LS-Strippe. Ich habe alle Tipps für Selbstbau von "hochwertigen" LS-Kabeln getestet - nichts war adäquat. Keine Lösung erfüllte die erforderliche Mindestvoraussetzung: hinreichende Fehlerfreiheit und wirklich homogene Eigenschaften. Die versalzene Suppe schmeckt eben nur die ersten 10 Löffel voll... Der Gang auf den Strippenmarkt gestaltet sich frustrierend, da das Preis-Leitunsverhältnis bei hochwertigen Kabeln wohl besonderst schlecht ist. Zur Orientierung testete ich 9 "best buy" LS-Strippen von 600-3400DM für 2x3mtr fertig konfektioniert. Alles kann man günstig nachbauen - nur leider diese schei* Strippen nicht! Es war ernüchternd, wie "schlecht" selbst Strippen für fast 2TDM teilwise noch klingen. Oft war es eine markante Über-Eigenschaft, die es kippen ließ - zu analytisch, silbrige Höhen, verschlepptes Timing usw. Auf der andern Seite höchst interessant zu hören, wie unterschiedlich die Strippen "klingen" und wie nachvollziehbar die Testeraussagen der BlaBla-Magazine hier sind. Doch es gibt ihn, den Überflieger! Wie so oft recht unbekannt, da nur Direktvertrieb ab Hersteller. Nur die Stereoplay hat sie überhaupt mal getestet - aber wohlwissend nicht über Maß gelobt - die Werbeeinnahmen der klassischen hochgejubelten Firmen... Die SAC Rasta 3 ist der Oberbringer! Auch andere SAC-Produkte sind ja noch bezahlbar und sehr gut, aber die Strippe schießt echt den Vogel ab. Die freundlichen SAC-Herren schicken übrigens gerne Testware zu... (www.sac.de). Doch Test macht süchtig, vorher Konto checken. Zur Leitung: sehr schnell und lebendig, druckvoll-dynamisch, hochauflösend - vom Tiefbaß gerade auch bis in die höchsten Höhen, herrlich räumlich, guter Fokus und einfach wirklich homogen. Der Spaßfaktor des Dynamik+Lebendigkeitzugewinns ist einfach unbeschreiblich! Manche Strippen betreiben irgendwie eine "Dynamik-Effekthascherei", die Rasta aber nicht, sie hat einfach "glaubwürdige Dynamik" und schießt nicht über das Ziel hinaus. Gerade Ketten, denen "Feuer" fehlt, kann hier endgültig geholfen werden - nach meiner Erfahrung der häufigste Mangel. Selbst die besten Kabel für 3TDM könne hier nicht mehr. Das einzige, was sie besser konnten, ist die "Ausbildung der Klangfarbenfülle" und das letzte Quäntchen Kontrolle. Der Unterschied ist aber wirklich gering. Von den 9 getesteten Leitungen (alle "Besseren" mindestens drei Abende lang gehört) waren nur eine 3TDM-Strippe (Wire World Polaris 3) und die Rasta3 wirklich dynamisch und trotzdem völlig ausgewogen. Manch andere Strippe klang super - aber eben irgendwie relativ lahm, z.B. Stream Duo oder Van den Hul Revolution. Rund, satt, warm, neutal - doch wo bleibt die Lebendigkeit? Ich entdecke jedenfalls seit zwei Wochen mit dem 1200DM teuren Rasta3 die Musikwelt neu. Feinste musikalische Inhalte und Verästelungen kommen plötzlich völlig selbstverständlich rüber. Neben dem eigentlichen "Klang" kann man endlich auch die "dynamischen Inhalte" erschließen - jeder Klangbildung ist unterschiedlich, wie eben im Livekonzert. Schwer zu beschreiben - just test it! Viel Geld, aber die Leistung stimmt auch. Und was ist eine hochwertige Geige mit gutem Bogen ohne entsprechend gute Saiten und Bogenbespannung? Ich habe jedenfalls mit schmerzendem Bastlerherz eingesehen, daß Tausende Mark in Geräten und Boxen besser nicht an 1200DM für eine Strippe kränkeln sollten. Wer wirklich hören will, was die Strippe kann, sollte das HMS-Zobelglied in "Hochinduktiv-Stellung" (122nF + 100 Ohm; für 50pf nachzubauen!) nicht vergessen. Der Zugewinn ist dramatisch, gerade eine gewisse Restsprödigkeit ist völlig weg. Ein "schwach induktiver" Ferritring (möglichst kein Sinterring aus Pulver, sondern die Kunstharz-Gießringe für höher Frequenzen), durch den beide Leitungn einmal gesteckt werden, etwa 10cm vor dem Verstärker, erbribt ebenfalls deutliche Zugewinne - weniger HF-Dreck rückwärts in die Endstufe. Bei zu hoher Ringwirkung wird es aber undynamischer - anpassen. Die Leitung sollte mit einigen Schlägen pro Meter verseilt werden, wie auch schon die Stereoplay heraushörte. Schön auch, daß die Stripe optisch recht unauffällig ist - da hat keiner seinen rosa Gartenschlauch vergessen... Ihr hört meine Zufriedenheit, ein frustrierendes Thema hat ein gerade noch bezahlbares glückliches Ende gefunden. Testet es - die LS-Strippe ist einer der Hauptschwachpunkte der Kette! Wie schon oft gesagt, nur testen macht klug im Voodoo-Dschungel. Zurück zu den Jazz-Leih-CD´s aus der Bibliothek. "The Jazz-Crusaders life at the Lighthouse in SF 1966", mein Tip. Grüsse Klaus
  11. Hi Amin, das Thema "Invertiert" wurde hier vor Monaten schon mal ausgewälzt. Ich war schon damals verwundert, daß so wenige Hörer das "Problem hören". Ich habe es aufgegeben, drüber nachzudenken. Jeder sollte es an seiner Kette und in seinem Raum selbst mal probieren, ob er etwas - und was er an Musikhör-Unterschied wahrnimmt. Ich kenne jedenfalls ettliche Musikfreunde, die wie das Selbstverständlichste der Welt ein kleines "INV" mit dem Edding auf den CD-Innenstreifen schreiben und entsprechend umpolen. Bei mir - und dann zu Hause - haben Hörgäste nach einmaliger "Vorführung" und somit Kennenlernen der INV-Klangunterschiede bei Ihren eignenen CD´s nach wenigen Takten gesagt "da paßt was nicht, bitte umpolen...". Ein Tonmeister klagte mal ob seiner Goldschicht-verschlissenen LS-Bananas wegen des häufigen INV-Umpolens. Auch ein Musiker-Kumpel mit Einsteigeranlage polt um - also nichts nur für Voodoo-verwöhnte Hay-Ente-Ohren. Es geht weniger um Klangunterschiede, als viel mehr um "Störungen" der Musikwiedergabe. Meine Erfahrungen: oft kann INV irgendwie besser klingen - es entstehen Effekte, die "schönen". Der Bass wird zwar hohl-drönig-aufgebläht, aber voller. Der Raum wird flach-breitgewölbt-pseudoräumlich, aber vollig falsch. Der Klang wird sehr aggressiv, aber das kan auch "Energie" und Dynamik vortäuschen. Manche POP-Scheibe höre ich auch INV - weil´s geiler kommt... Bei modern produzierten Scheiben ist oft so viel Hall+Effekte mit teilweise inversem Anteilen eingemischt, daß ein Hören der "richtigen" Position hinfällig ist. Ganz krass sind die Scheiben, bei denen manche Quellen bewußt INV reingemischt wurden - für Soundeffekte. Klingt ziemlich bitter. Vielleicht fördert eine "zeitrichtige" Wiedergabe auch die Hörbarkeit des Effektes. Schade, daß vollsymmetrische Vorverstärker mit INV-Schalter sooo teuer sind (auffälligerweise die Studiogeräte: Bryston, Plinius u.ä.) - dann könnte man alle Tonquellen bei Bedarf korrigieren. Jedem seine Entscheidung! Laßt uns hier bei "MUSIK" lieber wieder über Musik schreiben. JAZZ ist natürlich... Gruß Klaus
  12. Hi, Jazz-Freunde, gerade den B. Webster-thread gelesen - toll, daß die so oft Technik-battels austragenden Freaks hier doch sooo gute Musik hören... Ein Problem wurde deutlich - woher die Musike bekommen? Stundenlang reinhören in Läden - ätzend. Und oft ist die Auswahl dumpf. Unter Freunden Scheiben austauschen und aufnehmen ist irgendwann auch erschöpft... Der Ausweg: glücklich seien die, die in der Nähe größerer Städte wohnen. Fast jede Stadtbibliothek hat - ab einer gewissen Größe - eine reichhaltige Auswahl an CD´s (und völlig beschädigtem Vinyl, no way...) mit "kulturell wertvollerem Gut" - also Klassik und JAZZ!! Hier in Ff./M. z.B. bekommt man für 10DM Jahresbeitrag einige Hundert CD´s angeboten. Von (immer ausgeliehenen) Standardscheiben, die man ja eh schon hat, bis hin zu unbekannten Leckerbissen. Ich habe in den letzen drei Jahren etwa 150h besten Jazz von 1927 bis heute von etwa 80 Interpreten aufnehmen können - ein Traum wird wahr! Das Musikarchiv für Jazzfreunde. Sich von den bekannten Größen zu den unbekannteren Musikern - oft kreativer und ungebremster - runterhangeln. Ausleihefrist vier Wochen reicht für relaxtes Aufnehmen der 15er-CD-Stapel, die ich rausschleppe... Daher mein Tip - schaut doch mal nach in der nächsten Bibliothek. Ein Problem nur - man sollte einen sehr abtastsicheren Player haben - manche Leute frühstücken scheinbar gerne auf kleinen silbernen Scheiben. Manche sind so zerkratzt, daß nur Scheuermilch mit WENIG Druck und Gedult helfen, die schönsten Passagen retten zu können. Klangtip noch, alle CD-Scheiben auf USA-Produktion sind invertiert, wegen anderer Norm dort. Daher Boxen umpolen, dann klingen auch sie super. Also, alles von Blue Note z.B., aber Verve und Giants of Jazz nicht. Gerade die Remasters und Plattenüberspielungen von Giants klingen superb! Blue Note schwankt, oft fehlt wohl die Zeit=Geld für gutes Aufarbeiten. Die Amis halt, let´s do it fast and make big money... Die Oberkrönung sind einige Labels, eines aus Hamburg etwa (Name gerade vergessen), die Platten von 1927 etwa zu unglaublichen Leben erweckten. Sauberst entzerrt, entknackt und einfach irre frisch. Eintauchen in eine New Orleans-Bar-Session und die Entwicklung des Jazz per Gänsehaut fühlen können! Test it! Jazz-Grüße Klaus
  13. Hi ?, ich habe es mir auch gegeben, wie alle Jahre. Da ich hier im Forum von Manchem ja als Hai-Ente verschrieen bin - wer meine Beiträge auch liest, erfährt das genaue Gegenteil - war es ja auch ein MUSS für mich! Der Grund ist wohl eher, daß ich nur 25km entfernt wohne und nicht weiß, wo man für 20DM ansonsten so viel Spaß geboten bekommt. Spaß beim Kopfschütteln und entsetzt-Sein... Für mich kann eine gute Musikanlage der wiederzugebeden Musik gemäß ihrer Möglichkeiten ein Stück musikalische Seele einhauchen. Irgendwie scheinen das die Entwickler aber oft nicht zu wissen... Statt dessen tolles Äußeres und viel Chrom oder Gold. Daher habe ich beim klassischen High End kaum Highlight entdeckt - fast nur jede Menge irgendwie belanglos klingende Ketten, trotz Mord-Aufwandes. Irgendwie konnten das auch die auffällig häufig verwendeten Röhren nicht richten, vielleicht sind die Lautsprecher ja doch die Schwachpunkte. Was mich daher mehr beeindruckte, war z.B. die Vorstellung von ESS zusammen mit Audio Int´l, die ihr neues "Dynamic Measuremet System" vorstellten - messen, was man hört. Die homepage www.dynamic-measurement.com gibt erste Infos. Hier wird der Begriff Wiedergabepräzision und Zeitrichtige Wiedergabe erstmalig ganzheitlich sichtbar. Wenn man sich anschaut, wie die typischen Mehrwegeboxen mit Weichen hoher Ordnung die Test-Sinushalbwellenfront "wiedergeben" - besser wohl in einen völlig ampiltuden- und zeitverfälschten Signalteppich zerformen. Die Fachpresse und vor allem Hersteller hatten Rieseninteresse, mal sehen, was daraus wird und ob mehr Hersteller mal anfangen, ihre Konzepte nachhaltig zu überdenken. Als Positiv-Meßbeispiel war übrigens die fast absolut impulsrichtige ESS PS61 (ESS AMT2, Excel Mag-17er) vor Ort, im Nachbarraum spielte der große 3-Wege-Bruder PS??. Das etwas richtigere Musikhören klingt aber so harmlos und ungewohnt, das die Kunden oft gar nicht verstehen, welche Qualität sie ansich hören... Außerdem fand ich bemerkenswert: A.D.A.M-Audio Zweiwege Aktivmonitor mit AMT-Nachbau-Hochtöner (www.adam-audio.de). Geht ab, wie eine Rakete. Für unter 3TDM wohl ungewöhnlich viel Musik fürs Geld. Weiterhin einen Aussteller, der Mini-Zweiwege-Aktivlautsprecher mit Aktiv-Sub für etwa 2600DM anbot. Voll auf Anmache-Dynamikklang getrimmt, geht echt ins Zwergfell. Die Klangneutralität ist gerade noch ok, daß es nicht nervt. Wäre die perfekte Partyraumanlage, oder für Lauthören. Ein CD-Player dazu, und fertig ist man. Alles in allem war ich aber irgendwie enttäuscht. Aussteller, die hilflos werben wollen, genervte Kunden, die das noch Bezahlbare suchen und fast nichts Neues. So gehen wohl viele unzufrieden nach hause... Und ich habe es auch gesehen, daß 50TDM-Netzkabel! Viel lustiger als das Kabel waren aber die Gespräche drum herum. HIGH END 2001 – NICHTS VERPASST! Bastlergruß Klaus
  14. Hi Franz, hier noch ein "netter" Stein. Warum kannst Du nicht akzeptieren, daß wir gar keine Unterschiede hören können? Wir bilden Sie uns nämlich nur ein! Wir sind Opfer von Marketing, Sugestion und kosmischer Strahlung. Ich bin inzwischen so belehrt von den Wissenden hier im Forum, daß ich auch Dir diese Weisheit und tiefere Erkenntnis wünsche. Bitte arbeite dran! Dein Wort Charakter ist treffend - nennen wir es doch "Charakter des Jitters" - anders wärten die Klangunterschiede bei unterschiedlichen - natürlich fehlerfreien, also ansich identischen - Digitalsignalen wirklich nicht erklärbar. Jede mechanische Vibration, Laufrauigkeit des Antriebs, Pit-Randungenauigkeit, Transparenzschwankung der CD, überlagerte elektrische Störung, Leitung usw. erzeugt Jitter - und hat irgendwie einen Eigencharakter. So sind die Klangunterschiede oft nach Charakteren gruppierbar, ich kann Deine Erfahrung nur bestätigen. Weiterhin ist es eine interessante Erfahrung, das übliche Jitterbugs nur den "groben" Jitter eleminieren können, der Jitter-Feincharakter der Digitalquelle bleibt erhalten. Daher braucht man für "analogen, angenehmen" Digitalklng leider doch nicht nur solch eine Kiste, sondern doch noch ein gutes Laufwerk. Der Bug bringt aber immer Raum, Ruhe und Dynamikempfinden. Gruß Klaus
  15. Hi Klaus Du sprichst mir von der Seele! Dein Beitrag beschreibt in verständlichen Worten, was technisch Sache ist. Das von Dir beschriebene prinzipielle Problem bei Digitalen Audio-Datenströmen ohne seperater Zeittaktübertragung (wie es seit Jahren ja bei hochwertigen Geräten im Kommen ist, neben Jitterbugs die einzige Problemlösung!)führt zu deutlich hörbaren Klangunterschieden zwischen unterschiedlichen Digitalquellen - bei einem "etwas besserem Wandler" klar hörbar. Wenn man eben nur will und wirklich mal getestet hat... Leider sind hier im Forum zuhauf Digital-freaks, die sich ganzheitlichen Systembetrachtungen nicht stellen und lieber vom perfektem Wandler-Reclocking, Fifo´s und so reden. Wenn ich z.B. in meinen Audio Alchemy Jitter bug gucke, kann ich sehen und verstehen, welcher Hardwareaufwand tatsächlich erforderlich ist, um einen Datenstrom zu puffern und vorteilhaft genau zu "re-takten". Was man bei dem Gerät am stärksten hört, ist eigentlich die Netzteilqualität des bugs - die Periferie macht mal wieder hauptsächlich den Klang aus. Und wer mal einen portablen Player an einen guten DA-Wandler gehört hat (grausamst!), versteht auch, daß ein FIFO allein nichts bewirkt - die Reclocking-Präzision fehlt eben, wie auch von Klaus schon angemerkt. Schade also, daß hier im Forum oft nicht relativierte und technisch falsche Statements kommen. Hätte Trancemaster z.B. geschrieben "bei mäßiger Wandlerqualität und in Netz-ungefilteter Kette nach meinen Testerfahrungen nicht relevant", wäre es ja in Ordnung gewesen - so ist es dumm-arroganter bullshit! Antwort an den Original-Fragensteller: meine "Entwicklung" war 1) normaler Sony-Player a la ´1988; 2)Rotel-Laufwerk und final 3) Camtech Laufwerk. Alles über die Jahre noch am selben Wandler gehört. Der Klang wurde Schritt um Schritt deutlich besser. Timing, innere Musikstruktur, empfundene Dynamik und Räumlichkeit nahmen zu. Genauso wichtig ist die Digitalleitung, die Netzleitung und die Entkopplung. Im Selbstbau für wenige Zehn Mark lösbar. Aber ich gebe Klaus recht: wenn Du nicht wirklich "hoch" einsteigen willst, ist ein guter, neuerer Player die bessere Lösung. All die Strippenprobleme entfallen. Just test it - denn nur testen macht wirklich klug... Gruß Klaus (II)
  16. Hi Dieter, nicht psycho, "nur" Physik... Jeder Isolator - also auch das Kunststoff Deiner neuen Strippen - hat zunächst fertigungsbedingt bewegliche Ladungsträger. Diese formieren sich einmal angestoßen unter Einwirkung eines elektrischen Feldes hin zu ihren endgültigen räumlichen Positionen im inhomogenen Kunststoffgefüge. Wärend dieses Vorgangs fließen im Isolator Verschiebeströme - diese beeinflußen meßbar und hörbar die Übertragungseigenschaften. Ich schätze, zumeist die HF-Eigenschaften. Dein Verstärker reagiert auf diese zurücklaufenden HF-Störungen auf der Leitung mit Klangunterschieden. In der Ekeltechnik gibt es viele solche Effekte: Trafoöl, das abstehen muß, damit sich Ladungen verteilen. Hochspannungsisolatoren, die altern wegen Ladungswanderungen, durch Zugrichtung/Herstellungs- richtungsabhängige Eigenschaften besitzen u.ä. Dieses sind übrigens auch die Kunststoff-Verschiebeladungen, die in CD´s an Gefügegrenzflächen lokal angehäuft die Transparenz lokal inhomogen gestalten. Jene Ladungen werden für einíge Stunden wirksam bleibend verwirbelt - sprich unter Wirkung eines Magnetfeldes + Bewegung verschoben. Dann kriechen sie langsam zurück... Aber im thread neulich konnte man ja mal wieder lesen, daß das alles Blödsinn sei. Schön, daß es hier so viele Fachleute gibt... Gruß Klaus
  17. Hi Steffen, ich bin wieder mal drin, hier eine Antwort. Das Kunststück ist, an die Elko-Lötstellen bzw. Leiterbahnen der Platine zu gelangen. Ich habe dazu die Platine losgeschraubt und hochgeklappt. Dann die Strippen flach an die Lötstellen der Elkos gelötet und wieder angeschraubt. Der Schaumstoff unter der Platine drückte sich platter und bot so den Leitungen Platz. Die Elkos packte ich 20cm weg - wo Platz ist. Finde bei Deinem Modul irgend einen Weg... Nimm aber mindestens 1,5qmm Litze. "Harte Ankopplung" ist sinnvoller, um "wirre Effekte" zwischen den Elkos zu bedämpfen... Welche Elkos? Nun, sie brauchen für Subwoofer wohl nicht sonderlich impulsfreudig zu sein, somit reichen "mittelgute". Eben die Standarddinger von Conrad. Brauchst Du 63V, wenn nicht, kannst Du mit 35V-Typen Größe und Geld sparen. An Vollverstärkern "einfach Elkos reinzuschalten" kann klanglich voll nach hinten losgehen. Kleine Zusatzfolien-C´s, z.B. die Zinn-M-Caps (meine Testbesten), bringen fast pauschal deutlichste Vorteile, aber nicht baugleiche Elkos oder größere Folien parallel machen den Klang oft "völlig wirr". Anscheinend hängt die klangliche Balance eines Verstärkers an Erstimpuls-, Anstiegs- und Stabiltätseigenschaft einer Elko-unterstützten Stromanstiegsflanke. Dreht man an einem Parameter zu sehr, kippt es klanglich oft. So hatte ich an einem VV beim Parallelelko plötzlich einen festen, aber toten und wirren Klang. Mit relativ großem 1myf M-cap-ZN parallel super präzise Mitten und Kick - die Höhen klangen aber völlig eingeschläfert. Es ist schwer zu beschreiben... Nur ein guter, schneller 0,1myF ist nach meinen Erfahrungen nahezu unkritisch und nur vorteilhaft. Teste es einfach mal! Übrigens dauerte das Tunen meiner Endstufe etwa 20 Hörstunden, ehe ich die Balance aus Leiterbahnort der C,s, Type der C,s und deren gesunde Mischung fand - der Klanggewinn selbst höchstwertiger VV´s oder Endstufen ist aber immens. Hier müssen die bösen Einkäufer-Onkels sparen... Wenn Du andere Aussagen zu Zusatz-C´s liest, frage doch genau nach den durchgeführten Tests. Viele hier im Forum urteilen etwas schnell ohne einen Test gemacht zu haben. Zugegeben, nichts für nicht sehr testwillige und -offene Musikfans. Falls Dich das Beschriebene abschreckt und Du eher die Stirn rümpfst, lasse lieber die Finger davon! Es ist sehr, sehr zeitaufwendig - löten, hören. löten... Meine Frau tötet mich fast, weil ich immer dieselbe Test-CD höre... Doch jetzt ist endlich gut mit tunen. Gruß Klaus
  18. Witte

    Neues Forum für PA

    Hi Webbi, ich finde es gut. In sehr vielen Threads zeigten sich immer wieder die Fraktionen: die oft sehr laut hörenden, Dynamik gewohnten PA´s, oft selber Musiker und die verschriehenen Haienten, die oft "anders" hören müssen und wollen. Leise, wohnraumtauglich und voll transparent. Unvereinbar! Technisch oft völlig unterschiedliche Aufgaben und Sichtweisen. Vielleicht lassen sich über eine Trennung die Diskussionen straffen und besser die jeweilige Zielgruppe motivieren, mal wieder teilzunehmen. Wäre ja schön... Gruß ins Nachbardorf Klaus, der Haierpel
  19. Hi Peter, die neuen, ganz preiswerten Module kenne ich nicht, aber mein Tip ist das Conrad-Modul für 269DM (baugleich mit einem von Detonation, Teufel hat oder hatte es auch drin. Warum? Weil es auf echte 40Hz Grenzfrquenz einstellbar ist - brauchst Du bei großeren "Sattelieten". Es hat 140W oder so mit halbwegs Dämpfung und einen soliden Aufbau. Allerdings wirkt es original etwas impulsschlapp, aber der generelle Tip für jedes Modul: löte Leitungen unter Glättungselkos an die Patine und schließe so 2x10.000myF oder besser 4x10.000myF an, 20/40 DM. Was Du dann an Präzision, Kraft und Spaßfaktor bekommst, liegt auf sehr hohem Niveau. Hier hat der Einkäufer sparen müssen - Du nicht! So modifiziert betreibe ich zwei 32iger Isophon-TT im Teufel M60000 parallel, eine wahrlich üble Last. Nach Netzteilaufbohren kein Problem... Leider brummt bei meinem Modul der Trafo und die Selbsteinschaltung mag Netzstörimpulse von Lampen etc. leider nicht, Einschalt-Wumm. Hauptschalter vor der kette erledigt das Problem und hilft Stromsparen. Sub-Grüße Klaus
  20. Hallo Bernhard, Dein Hinweis ist sehr gut. Ich habe "beobachtet" daß wohl alle Geräte, die geerdet sind, einen solchen Trenntravo besitzen, nur die original nicht geerdeten mit Festleitung sparen ihn häufig ein. Nach meiner Hörerfahrung - in vielen Test gewonnen - kann das gefährliche, verbotene, lebensmüde PE-Abklemmen Vorteile bringen, sobald solch ein Spielpartner ohne Travo im Einsatz ist. Aber auch sonst - unter Einsatz des Lebens! Es leben die wahren HiFi-Helden... Als bestes Tuning bieten sich also Trenntravos an, entweder Netztseitig oder am Digital-Ausgang. Schade, daß wir dem Original Fragesteller auf seine Frage "was bringen Externe Wandler" vor lauter Schutzleiter-Abwägen fast gar nicht geantwortet haben! Daher, berichten doch noch mehrere mal in ihn passenden Worte über die Vorteile oder Nachteile... Vielleicht ja auch der Trancemeister, bin auf seine erfahrenen Worte der Beschreibung gespannt! Habt Ihr am Wochenende trotz Sonne auch so viel gute Musik gehört? Manchmal könnte man denken, hier gibt es nur Techniker, die auf das nächste Thema lauern, anstatt dem Sinn der Anlage zu fröhnen... Jazz-Grüße Klaus
  21. Hi Selbstmörder, ich meinte natürlich: nach Überprüfung durch "Fachmann", ob "Schutzisoliert mit unnötigem CE-Norm-erzwungenem PE" oder "PE sinnvoll - weil Trafo-Metallkontakt an Gehäuse möglich" kann ggf. der PE abgeklemmt werden. Wer es nicht einschätzen kann, sollte immer den PE dran lassen! Das Abklemmen erfolgt natürlich immer mit theoretischem Restrisiko - aber wie war das denn vor der CE-Norm!? Da hatten viele Geräte Kaltgerätestecker und keinen PE angeschlossen! Weil es bei schutzisolierten Trafos eben nicht erforderlich ist... Wegen der Norm ist der PE dran, nicht aus technischen Gründen. Im Normungsprozeß wurde genau dieser Punkt heftig kritisiert. Schmutzleitergrüße Klaus
  22. Hi Michael, ich glaube, wir haben oft genug festgestellt, daß DU mich nicht verstehst - weil Du im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern anscheinend so einige Tests noch nicht gemacht hast und dem entsprechend Hörerfahrungen nicht besitzt oder nicht besitzen willst. So interpretiere ich jedenfalls Dein Auftreten. Daher, forget it... Die Sache mit dem Schutzleiter. Ich kann mich fragen, ich bin Elektriker. Die CE-Norm zwang leider viele Hersteller, dan PE aufzulegen. Zuvor waren (und sind die Geräte immer noch) schutzisoliert am Trafo, also ist der PE für Sicherheit nicht erforderlich. Das Abkleben/Abklemmen erfolgt natürlich auf eigene Gefahr. Wenn der Travoblechkern im Gerät isoliert (ohne Metallschraubung zum Gehäuse) befestigt ist, kann der PE ohne Bedenken abgeschraubt werden. Gruß an alle nicht-Erbsen-Zähler, die Testen, Verstehn wollen - anstatt dumpf zu kritisieren... Schönes Wochenende! Klaus
  23. Hi Steffen, wenn der Wandler "hochwertiger" ist als Dein Mission, kann es natürlich prinzipiell eine Verbesserung geben. Primär zumeist Kraft, Dynamik, Räumlichkeit usw. Dafür erkaufst Du aber auch Probleme, die der Player nicht kannte: über die (elektrische) Digitalverbindung laufen Massestörungen und sorgen für "Unruhe", was oft viele mögliche Vorteile aufzehrt. Wenn Du dann auch noch eine Schutzleitzerschleife aufbaust... Daher der Tip aus meiner Erfahrung: kaufe Dir wenn dann nur einen "schon etwas besseren" Wandler gebraucht. Dann überwiegen garantiert die Vorteile. Klemme Schutzleiter an mindestens einem Digitalgerät ab und verwende eine halbwegs gute (selbstgebaute RG59 o.ä.) Digitalstrippe. Probiere aber auch mal optisch Toslink, oft besser - weil keine elektrische Verbindung mit Massestörungen. Dann zwingend geschirmte Netzstrippe (z.B. Conrad, 3,60DM/mtr, 3x1,5qmm) verwenden, ohne verschenkst Du extrem viel! Der gebrauchte Preisbrecher ist z.B. der Parasound D/AC1100. Oft für 700DM zu haben. So fing auch meine Wandlerkarriere an... Viele neuere (Thorens&Co.) klingen zwar noch feingliedriger, aber einfach schlapp. Der Parasound hat einfach Kraft und Fülle - im positiven Sinne. Das fehlt oft den Einsteigerplayern/Wandlern. Leihe Dir eine Gerät, and just test it! Gruß, Klaus
  24. Hallo HiFi-TUNER, eine Farge, nicht nur um das Sommerloch zu füllen. Man sieht es ja in den letzten Jahren auch in vielen Fertigeräten, überall tummeln sich Ferritringe, -klammern oder -kerne und rücken vagabundierenden HF-Störungen zuleibe. Letztlich macht es z.B. jeder PC vor - die Strippe zum Monitor trägt seit den 80iger Jahren schon einen Ferritkropf. In meiner Musikanlage tummeln sich imzwischen innerhalb und außerhalb der Geräte auf allen Leitungen etwa 20 Ferritkernpakete, die Verbesserungen an speziell Transparenz und Ruhe sind dramatisch. Wobei die Lage und Anordnung der Kerne sehr tricky sein kann! Falsch positioniert können sie massive Verschlechterungen bewirken, man muß ausgiebig testen und probehören. Was habt Ihr für Erfahrungen, vielleicht können wir Tips ja etwas streuen, damit mehrerer Interessierte in den Genuß von Verbesserungen kommen... Ferritringe kosten etwa bei Conrad nur einige Groschen, Klammerkerne etwa bei Nessel-Elektronik im Internet nur wenige Märkers. Wohl bezahlbare Tests. Eisenpulver-Gruß Klaus
  25. Hi Daniel, ich gebe Dir recht, Platte klingt oft "musikalischer" als CD, doch eines wundert mich etwas, s. unten. > >Die CD hatte bei meiner Anlage >nicht die geringste Schnitte gegen >die Platte. #####, habe ich >doch echt Unsummen an Knete/ >Zeit und Nerven investiert, die >Digitalwiedegabe bei mir zu optimieren. > wenn Du so viel investiert hast, warum bist Du nicht bei der typischen Digitallösung für Analogos gelandet: Wandler mit zeitrichtigem Digitalfilter und "ruhigem" Laufwerk ohne jene Digitalhärte. Wadia, Camtech-Kombi und Co. Dann müßten sich Deine Aussagen sehr viel relativierter anhören - und reizten auch nicht so. Hast Du vielleicht doch etwas falsch gemacht und schwingst jetzt die Analogokeule etwas zu doll? Ich kenne Vollblut-Analogis, die einsehen mußten, daß auch die CD klare Vorteile hat und genauso gut - wenn auch etwas anders - Musik macht. Wenn ich bei meiner getunten Camtech-kombi die Filtercharakteristik umschalte, weiß ich, woher Dein Problem kommt. Das Filter... Denk mal drüber nach! Gruß Klaus
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