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HiFi Heimkino Forum

Witte

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Alle erstellten Inhalte von Witte

  1. Hi Walter, hier noch ein paar Meinungen von mir. >2-Wege Kombination mit einem aussergewöhnlichen >Tieftöner: einem 46cm System von... >3500 Hz Trennfrequenz - komische Sache, 46iger bis 3500 Hz! Das das verfärbt, ist wohl klar, und bis auf den Wirkungsgrad nutzt man keinen Vorteil des AMT. Bullshit!! >die Hochtonauflösung war meines Erachtens >eher von der feinen englischen >Art, keine Spur von Übertreibung >oder reißerischen Effekten. - Effekt, der oft so beim AMT auftritt. Er klingt sehr neutral. Mit mittelmäßigem C oder 12dB kippt es dann oft ins fast schon Belanglose... >Andererseits habe ich in verschiedenen HiFi-Studios mehrere Typen der ART-Lautsprecher mit >dem kleinen AMT hören dürfen. Die bringen meines Erachtens keinen entscheidenden Vorteil im Hochtonbereich im Anbetracht des Preises. - ich habe bisher auch fast keine Box mit AMT gehört, die den AMT-Vorteil wirklich ausspielte. Eigentlich nur die ESS PS61 mit 6dB-Weiche, da brennt der AMT förmlich und zeigt, was er kann. > >es im Hochtonbereich mit einer >EsoTech-Kalotte (ca. DM300.-- anno 1990) >in Verbindung mit excellenten Hochtonkondensatoren >aufnehmen kann. - ich hatte auch von 1988-98 Dynaudio-Boxen, verstehe voll, was Du meinst. Warum ich trotzdem jetzt mit dem AMT glücklicher bin: die Dynaudio-HT´s sind nach meiner Meinung "Schönmacher". Ich finde, sie umseuseln einen mit überdeutlichen, seidigen Obertönen - aber das direkte Dynamikerlebnis fehlt etwas. Alles klingt sphärisch eingelullt-aufgeweicht. Z.B. der harte Anschlag eines Beckens, gestopfte Trompete, Gitarrenanriß - alles artig weich, wo ist das Metall bloß hin? Als ob überall drei Lagen Seide drüber lägen. Und Geigen schmelzen dahin, aber eben nicht wirklich natürlich. Und die Ferrofluid-ertränkte Auflösung bei leisen Lautstärken... Der AMT ist da ehrlicher: direkter Dynamikkick durch große Membranfläche und v-Transformation, dann feinste Auflösung durch superleichte Membran. Aber die Elektronik sollte mithalten. Nur die Abstrahlung ist deutlich schlechter als beim EsoTech. Alles Geschmacksache! Seit wann kostet der EsoTech nur 300 Ocken? > Gruß Klaus
  2. Hi Tino, self-made ja, aber nicht self-engineered. Die Entwicklung stammt vom Profi-Myro-Entwickler (LS-Firma bei Celle, der absolut auf zeitrichtig spezialisiert ist). Test in K&T ? von ´97, Frequenzgang, Zerfallspektrum und Impulsantwort dort. Der Test spricht berechtigterweise von "etwas sehr präsent", was aber nach Feintuning eines Sperrkreises + Bauteileaufwertung völlig ad akta gelegt ist (der Excel zeigt eben klar, was Sache ist im Rest der Kette). Frequenzgang hinreichend glatt, Impulsantwort + Räumlichkeit sensationell! Was dann bleibt ist wirlich toll, ich kenne - bis auf 16ltr.-bedingte fehlende Megafülle im Baßbereich - keinen kaufbaren LS für viel Geld, der besser für meinen Geschmack wäre. Mein Hörziel: auch bei mäßiger Lautstärke Feinauflösung, Direktheit=Anmache, Zeitrichtigkeit, perfekte Räumlichkeit, Neutralität trotz Präsenz. Wie die PS61 ein musikalisches Feuer entfachen kann, solltest Du vor dem Entscheiden für andere LS gehört haben, vielleicht springt bei Dir auch der Funken über... Mit Sub ist fehlende Fülle kein Thema mehr. Selbstbaupreis PS61 tuned bei etwa 3000DM, da man Schreinerhilfe braucht. Ach, übrigens Frankfurt am Main, genauer Hofheim am Taunus. Maile mal Klaus
  3. Hi Timo, ich glaube, die Luftdruck-Schwingungsanregungen am Bauteil selbst - im Geräteinneren - sind eher sekundär (außer bei Boxen), wie ja auch das Rechenbeispiel hier zeigte. Eher spielen wohl eingeleitete Vibrationen eine Rolle: große, flächige, leichte Bauteile (Gehäuse, Platinen, Boden) werden angeregt und leiten die Schwingungen "wirr und hart angekoppelt" über mechanische Kontaktstellen und elektrische Anschlüsse ins Bauteil. Gut zu sehen bei speziell Quarzen, SMD-Bauteilen usw. Wer sie einmal mit Silikon ruhiggestellt hat, weiß über den erlebten Klanggewinn, was ich meine. Und man sollte den "Piezo-Effekt" nicht unterschätzen: Mikroverformungen bewirken durch Polarisationsladungsverschiebungen deutliche Einflüsse - so funktionieren viele Meßsensoren. Jedes Bauteil ist ungewollt ein Sensor, gerade Halbleiter. Wer mal ein Oszi an den NF-Ausgang hängt und z.B. ein empfindliches Rückkoppelbauteil mit einem Metallgegenstand leicht anschlägt, wird Signale sehen können. Es werde ein Mikrofon, und es ward! Gerde leichtgewichtige SMD-Geräte sind nach meiner Erfahrung ultra-mikrofonieempfindlich. Ich hatte mal einen LINN-VV, ohne Deckelplatte und guter Entkopplung klang er wie ein nervöses Hemd, hard und schroff - mit allem Ruhigstellendem wie eben Linn klingen kann. Gruß Klaus
  4. Hi, gute Frage! Kann sein, daß ich es gerade gedreht habe. Die PS61 verwendet jedenfalls den "Kleinen". Klaus
  5. Hi Tino, ich kann Dich nur ermutigen zum AMT! Es ist einfach genial, mal "neutrale" Hoch-Mitteltöne zu haben. Nie lästig, auch bei großen Lautstärken und irre dynamisch. Aber Supreme oder Co. ist Pflicht, sonst verschenkst Du die Hälfte! Und Hauptsache der TT kann mithalten - sonst klingt es irgendwie verschleppt. Warum brauchst Du AMT1, ist AMT2 nicht ausreichend? Ich betreibe ein Paar modifizierte (entgrätzte) ESS PS61 (mit ESS AMT2 und Excel W17E002, 6dB-Weiche/ungefiltert) mit einem großen aktiven Subwoofer. Da fehlt einfach nichts, 88dB/1Watt, perfektes Impulsverhalten, unglaubliche Plastizität und Räumlichkeit. Da läuft förmlich Musiksouce zeitrichtig aus der Box, lecker! Und das bei einem 16ltr-Kompaktgehäuse. Der sehr gute Excel TT verzaubert einfach mit unglaublicher Präzision - nach der Resonanz-Entgrätzung. Falls Du mal reinhören wolltest, es ginge bei Frankfurt. Gruß Klaus
  6. Hi Agent "L", hier noch mal Anregungen / Erfahrungen von mir. Bisher waren die Beiträge hier ja wirklich ungewöhnlich nett und tolerant - schön! Das motiviert, aktiv teilzunehmen. - lasse bei Steckern mindestens die Knickschutzfeder weg - Klangverschlechterungen. "Wenig Metall" in der Steckerschraubkappe ist auch besser, ideal sind teilweise wirklich die Billigstecker mit Kunststoffhülle - falls die Kontaktqualität stimmt. Woran das liegt, nun. Test: lege mal einen Metallring (z.B. aus blankem, zusammengedrehtem Draht) um Deine Chinch-Leitung und höre Dir den Unterschied an. Jawohl, Du wirst deutliche Veränderungen hören!? Meine Vermutung - die vagabundierenden Massestörungen werden irgendwie durch Prinzip "Kurzschlußbremse" bedämpft. Irgendetwas beeinflußt den Klang... Ebenso wirken Steckerhülsen, Federn etc. Teste es, Du hörst wirklich Unterschiede - auch ohne Haienten-Goldohren. - Tip: ein simpler Dämpfungsring (auf jeder Leitung - LS, Chinch, Netz) aus z.b. 1,5 oder 2,5mm²-Massivader zum Ring gelötet kann Wunder wirken, da sie anacheinend "geordnet" dämpft und wie Mini-HF-Filter wirkt. Ebenso der legendäre Ferritring/Klammerkern. Lage auf Strippe testen, meist vor "Signalsenke" mit etwas Gehäuseabstand. Wirkt auch in Geräten Wunder, z.B. Strippen vom Trafo zur Platine etc. - ich habe auch alle getestet: RG59, Lackdraht, sonstige Massivdrähte. Keiner war wirklich gut: matt, leblos, eingeschränkte Klangfarben und oft "einseitig". Viel besser als Beipackstrippe, aber nicht wirklich top. - nach meiner subjektiven Erfahrung klingen feinste Litzen am besten - da kommen die Klangfarben. Mir egal, was manche Vertriebe so sagen und vertreiben. Neulich berichtete ich über meinen Mikrokabeltest, feinste Litze war am besten. Daher favorisiere ich Litze-Kabel. Um keine geometrischen Nachteile einzuhandeln, sollte die Strippe aber so "punktförmig" wie möglich sein - also ultrafeine Litze mit möglichst dünner Isolde. Es gibt z.B. von Neutrik ein recht gutes Kompromiskabel (symmetrische Mikrostrippe)für etwa 4DM/mtr. Etwa 25 0,1mm Adern in dünner PE-Iso gut mit Syntetikfaser (als Abstandshalter zum Schirm, nicht nur Rundmacher!)gefüllt in 0,1mm-Draht-Schirm. Schwarz, etwa 5,5mm Außendurchmesser. Kling wirklich homogen und allround gut. Deutlich besser als RG59, das allenfalls durch klarerer Höhen trumpft. - ohne "Sicherheitsabstand" der Innenadern zum Schirm kommt es anscheinend oft zu Dämpfungseffekten, die Strippen klingen wirr und matt - daher achte bei der Suche auf gute Füllung möglichst mit Baumwolle oder Faser. Trittschallschutz-Zwischenlagen oder Anti-Statikfolienstrippen klangen bei mir auch alle müllig. - bei symmetrischen Strippen Schirm nur auf Zielseite auflegen und Beilauf-Massestrippe außerhalb der NF-Leitung (z.B. 2,5mm² LS-Litzeader)führen. Der Durchbruch!!!!!!!!!! Endlich Ruhe auf der Signalstrippe vor Massestörungen - so klingt es auch. - und wenn wir schon dabei sind: LS-Strippentip - zwei 2,5mm² ultrafeine Litzen-Stegleitungen (z.B. Oelbach) zerschneiden und Steg auslösen. Dann die vier Adern straff verdrehen und fixieren. Über Kreuz verschalten. Klingt wirklich gut und kann bis zu Strippen der Klasse bis ca. 100DM/mtr gut mithalten. Vorteil: endlich mal echte Klangfarben und Klangfülle und Dämpfung durch Querschnitt. Und immer darn denken, testen macht nicht arm, sondern klug. Bastlergruß Klaus
  7. Hallo Werner, meine Erklärung: ein Spike koppelt wirklich puntuell und eindimension an. Nur "hoch-runter"-Schwingungen werden übertragen. Natürlich sind da Schwingungen - aber eben so stark vereinfacht, wie möglich. An drei Stelle angekoppelt ergibt sich das Minimum an Gesamtvibrationen im Gerät. Bei Gerätefüßen koppelt man großflächiger an = räumliche Überlagerung vieler Einzelschwingungen. Zudem ergeben die "Kipp-Taumelbewegungen" der Füße (die im Parkett laufenden Wellen) Biegeanregungen um die Fußachse. In Summe als wesentlich komplexere, "wirrere" und härtere Schwingungsanregungen. Genug der Erklärungsversuche. Die Theorie ist mal wieder schei*egal, wer mal "in geeigneter Testumgebung" (meine Lieblingsprovokation) die Klangunterschiede gehört hat, dem ist der Grund egal - das Ergebnis zählt. Es ist wie so oft - bis zu einer gewissen Geräteklasse sind die Störungen durch Vibrationen wirklich nicht klangrelevant - da sie verdeckt werden. "Dadrüber" sind sie der Killer. Und man merke: testen macht klug, nicht mutmaßen! good vibrations Klaus
  8. Hi Werner, schöne Theorie-Ergüsse! Beziehe mal Freiheitsgrade einer Koppelstelle und den Ort der Koppelung mit ein, dann könntest Du erklären, warum der Spikes-Punkt etwas anders wirkt als ein großflächiger Gehäusefüß. Und dann noch das Thema "mechanisch überbestimmt durch vier Füße" anstatt drei Spikes usw... Schön, daß Ihr alles kaputtreden wollt - anstatt zu testen! Aber wer keine fast kostenlosen Klangverbesserungen will und lieber labert der hat eben schon. Und Tschüß - mal wieder - Klaus
  9. Hi Werner, >Vielleicht haben die Poster auch einen >CD Player, der mechanisch stabil >ist und solide gebaut wurde? > Glaube nicht dran! Ich dachte früher auch, "wie soll das Monster vibrieren". Fast jedes Rack / Boden vibriert bei höherer Lautstärke, und fast jedes Monstergerät auch. Daher ist zumindest die Entkopplung durch Spikes etc. (Inbus-Madenschrauben für wenige Groschen vom Eisenwarenhändler tuen es auch)Pflicht. Du siehst bei großen, soliden Geräten die kleinen, feinen und harten "inneren" Vibrationen der Elektronik nicht. Seit mir ein Kumpel hörbar machte, was seine 32kg Endstufe auf Parkett bei hoher Lautstärke ohne Spikes an Kontour verliert, respektiere ich selbst die Mikro-Vibrationen von Monstern. Probieren gibt Aufschluß! Wohl dem, der nur leise hört... Klaus
  10. Hi Peter, Schön! Ein HiFi-Bekannter mit einer Dänischen Selbstbau-Class-A-Endstufe schrieb mir, auch hier ist ein Filter drin. Ein 22.000myF/16Volt-Elko mit paralleler bidirektionaler Spezialdiode, die ab 12V leitet. Was soll man davon halten? Anscheinend braucht man keine Angst vor Elko-Auflösung zu haben. Auch im Teac sind einfachste Bauteile... Ich habe inzwischen meinen Testfilter bei weiteren drei Bekannten getestet - die Klanggewinne waren dramatisch, die gemessenen GS-Werte teilweise auch! Einer hat fast immer 0,4V Gleichspannung anliegen - so klang seine Kette auch, lahm, breiig... Im Schnitt sind fast immer 0,1V GS vorhanden. Ein Krankenhaus-Betriebsingenieur sagte mir, das sei doch normal. Auch in Hi-Tech Medizingeräten gäbe es GS-Filter. Unter allen Tuningmaßnahmen, die ich kenne ist das GS-Filter jedenfalls das mit dem mit Abstand bestem Preis/Leistungsverhältnis! Wer es nicht testen will, obwohl er löten kann, straft sich selbst... Gruß an Musikliebhaber Klaus
  11. Hi Marc, die bisherigen Beitäge zeigen mal wieder, wie offen Leute fürs Probieren sind... Hier echte Praxiserfahrungen: wer laut hört und mal seine Fingerspitzen leicht mittig auf den Gehäusedeckel legt, fühlt deutlich Vibrationen. Diese pflanzen sich naturlich ins Geräteinnere fort und koppeln über Mikrophonieeffekte ein. Jede Reduktion kann Verbesserungen bringen - aber nur bei großen Lautstärken deutlich hörbar! Mein Tip - 16mm MDF, Schichtholz oder sonstige Platten mit einer Lage weichem, dickem Teppich drunter auf das Gehäuse legen. Sieht passabel aus und kann Wunder wirken. Besser ist ein Reinkleben von Bitumen oder Teppich unter den Deckel und auf den Gehäuseboden (falls Hohlraum zur Platine). Eine Box mit Bleischrot, Vogelsand o.ä. mittig auf das Gehäuse gestellt wirkt noch besser. Klangveränderung: Ruhe, Fokussierung, gerade im Baß mehr Kontur. Spikes, geeignete Racks usw. bringen dasselbe. Probiert es mal, kostet fast nichts und kann deutliche Vorteile bringen! Gruß, Klaus
  12. Witte

    Akustik Problemchen

    Hi, sei doch froh - Du hast ansich eine ideale Hörposition! Warum?! Die Alternative, die z.B. Audio Physics seit 10 Jahren zu erklären versucht: Raum in Querrichtung, Hörplatz max. 30cm vor Wand (praxisgerecht auf Sofa), Boxen exakt mit akustischem Zentrum auf "geradzahligen Raumknotenpunkten" für maximal mögliche Auslöschung stehender Raumresonanz-Wellen und mindest-Wandabstand der Box von 1mtr. einhalten. So ergibt sich ein kurzer Hörabstand bei relativ weit auseinanderstehenden, direkt ausgerichteten Boxen. Trick: 30cm für hinreichend schnelle Rückwandreflektion und 2 x 1mtr. zu Wänden für ausreichend lange Verzögerung der Reflektion, um den Direktschall nicht zu stören. Bedingung ist leider eine gewisse Nahfeldtauglichkeit der Box. So aufgestellt erreicht man maximale Räumlichkeit, bestes Ausblenden der Raumakustik und bis auf die 1mtr im Raum stehenden Boxen gute Raumaufteilung. Denke mal drüber nach... Praxis: z.B. Raum 4x5mtr. Also Box auf 1mtr. nach hinten und 3mtr nach vorne. Und 1,25mtr von Seitenwänden bei 2,5mtr Basisbreite. Evtl auf einer Seite auf 62cm gehen bei schwacher Wandreflektion. Über Boxen-Reindrehen Klangfülle in der Mitte steuern. Exakt auf Knoten stellen, Du hörst jeden Dezimeter Abweichung als Wummer-Zunahme. Du wirst Bass vermissen, weil die gewohnten Resonanzen fehlen... Gruß Klaus
  13. Witte

    XLR-Verbindung?

    Hi Werner, zum Abschluß hier eine Richtigstellung Deiner Aussagen. >Komisch, ich lese hier immer direkt >beim Hersteller! Jetzt ist es >auf einmal ein Händler in >Hannover, (Hifi Meile?) der sein >Geheimnis hütet. Seltsam so ein >Wandlung. Ein Händler - nicht die Meile, sondern Audio-Technik Klein&Scholz (zwei Selbstentwickler)- verkauft eine geheimgehaltene Superstrippe überteuert, ein Kunde versucht den Lieferanten herauszubekommen und bestellt daher bei fünf Herstellern Probeleitungen in der Hoffnung, daß SIE dabei ist... Das ist wohl verständlich, oder? > >Hattest Du nicht auch geschrieben, dass >es um Aufnahmen ging, die >viel besser klangen? Es sollte >doch ein Leichtes sein, mal >auf dem Kabel das aufgedruckte >zu lesen. Es gibt viele Leitungen ganz ohne Aufdruck. Aber der Tip mit dem Aufdruck-Lesen war super! >Dünne Einzeladern, dünnes >PE Material und Baumwollfäden hat >jedes professionelle Kabel, das doppellagige >Geflecht zur Schirmung auch. Hochflexibles Leider irrst Du. Alle fünf Testleitungen waren die jeweiligen Spitzenleitungen namenhafter Hersteller (in "Wer Lieferet Was" bzw. Internet-Suche gefunden) - und ihr Aufbau war deutlich simpler und billiger. So werden i.A. nur 0,1mm-Adern mit halber Aderanzahl verwendet und auch der Schirm ist gröber. Viele feine Adern verursachen schließlich die Kosten. Zudem war die Isolde oft nicht aus PE, sondern Weich-PVC (auch billiger zu fertigen) und deutlich dicker. Wir bauen einen Kondensator... Der größere Aderabstand erhöht die Induktivität... Die Befüllung ist zwar fast immer irgend ein weißes Füllzeugs - aber seltenst Baumwolle, eher Kunststoffäden (Brennprobe gab Aufschluß). Wir bauen einen C, Teil 2. Zudem war der Abstand zum Schirm = Dicke der Füllung geringer oder mit einem Trittschall-Schutzmantel oder anti-Statikfolie gefüllt. Also nichts Luft=Baumwolle, sondern Kunststoffe. Ich sage nicht, daß deswegen der Klang schlechter ist! Der Aufbau ist aber billiger - und der Hersteller meiner extrem fein aufgebauten Strippe verschwendet sein Material bestimmt nicht unwissentlich - verzichtet dafür lieber auf den Aufdruck. Ich habe nach diesem Test jedenfalls jeden Respekt vor namenhaften Profi-Herstellern verloren. Es scheint wahre insider-Tips in der echten Profiscene zu geben. So verwendete der Denon-Tonmeister beim Aufnehmen der Bad Homburger Schloßkonzerte (dem ich beim Abbauen half) ebenfalls eine Strippe, die meiner sehr ähnlich sieht. Er schraubte mal einen XLR-Stecker auf und man sah ultrafeine Adern mit hauchdünner Isolation, scheinbar Baumwollfäden usw. Könnte fast meine Strippe sein - auch kein Herstelleraufdruck. Der nette Japaner erklärte, er habe jahrelang mit Mikroleitungen herumprobiert, bis er diese Strippe fand. Was denn besonders an ihr sei, fragte ich ihn. Er sagte, die Klangfarben und Detailauflösung. Besser könnte ich den Unterschied meiner Strippe gegenüber den fünf getetsteten auch nicht beschreiben. Leider wußte er den Herstellernamen auch nicht - nur den Vertrieb in Japan... Und vergiß einfach alles, was ich über Chesky gesagt habe! Tester-Gruß Klaus
  14. Witte

    XLR-Verbindung?

    >Ich habe auf der Suche nach >der Preiswertlösung mal 5 unterschiedliche >Profistrippen direkt bei Herstellern bestellt >und getestet. > >Komisch, ich lese hier immer direkt >beim Hersteller! Jetzt ist es >auf einmal ein Händler in >Hannover, (Hifi Meile?) der sein >Geheimnis hütet. Seltsam so ein >Wandlung. > >Hattest Du nicht auch geschrieben, dass >es um Aufnahmen ging, die >viel besser klangen? Es sollte >doch ein Leichtes sein, mal >auf dem Kabel das aufgedruckte >zu lesen. Dünne Einzeladern, dünnes >PE Material und Baumwollfäden hat >jedes professionelle Kabel, das doppellagige >Geflecht zur Schirmung auch. Hochflexibles >Belden Kabel kostet z.B. ~ >2,50 der Meter. Die 4 >adrige Version - wegen paarweiser >Verdrillung der Adern - was >bei 4,50 DM. > >Zu Chesky muss man sich dann >ja nicht weiter auslassen. Reine >Vermutung von Dir, angeführt jedoch >im Zusammenhang mit eben den >XLR Kabeln. > >Naja, wo Tatsachen schweigen sollen... > >Werner
  15. Hi Murphy, ich habe vorhin in Eile geschrieben, normalerweise lasse ich zumindest das HI nicht weg. Ist wirklich unhöflich und war nicht beabsichtigt. Eine sachlicher Aussage noch mal, weswegen ich vorhin etwas genervt war. Ich hasse auch "Erbsenzähler", die das Becken hinten links deutlicher zu hören glauben und daran Klang festmachen. Ich hatte gemeint und geschrieben "mehr musikalische Informationen hören". Also in Stimmen, bei jeglichen Instrumenten Anteile raushören, die vorher einfach verdeckt waren. Oder plötzlich - weil sie klarer klingen - z.B. die rhytmische Rolle von Hintergrundinstrumenten verstehen können usw. Das ist für mich Klanggewinn. Und bei solchen Zugewinnen fallen eben auch immer wieder "besondere Geräusche" auf, die plötzlich klarer hörbar sind. So eignen sich speziel Applausräume oder Publikumsgeräusche herrlich zum Testen eines Gesamteindrucks über Feindynamik und Räumlichkeit. Meinen Ausführungenm entnimmst Du auch, daß ich gerne Livemitschnitte höre - weil es eben nicht Konserve ist. Gruß, Klaus
  16. Witte

    XLR-Verbindung?

    Hi Werner, >Ich habe auf der Suche nach >der Preiswertlösung mal 5 unterschiedliche >Profistrippen direkt bei Herstellern bestellt >und getestet. >Ist ja interessant. Welche waren das >denn und welches hat denn >gewonnen? Da ich bezweifele, daß Dich die Antwort wirklich interessiert, schenke ich mir weitere lange Ausführungen. Ich genieße lieber auf meinem Testsieger Musik... Ca. 50 Einzeladern 0,05mm-OFC-Cu mit hauchdünnem PE-Mantel, gefüllt mit Baumwollfäden (fast so gut wie Luft - oder Gore-Tex) und superdichtem, doppellagigem Geflecht. Klanglich ein Traum! Leider kenne ich den Hersteller nicht, der vertreibende Händler in Hannover hält ihn natürlich streng geheim. Preis gerade noch moderate 30DM/mtr. Dass Chesky Aufnahmen wegen >der "besseren" Mikro Kabeln besser >klingen, ist ja wohl etwas >gewagt, Die Aussage soll andeuten, das der Meister sicher auch unterschiedliche Mikro-Strippen testete, die zum Erfolg beitragen. Mehr nicht. > >Aber es ist ja auch einfacher, >irgendetwas "Hai Entiges" in den >Raum zu stellen, als dasselbe >zu belegen. Wir landen immer an demselben Punkt: solange Du representativ für viele nicht beim Test meiner Leitungen, übrigens mit mehreren Leuten ohne Voodoo-Gewänder, dabei warst, können wir nicht über dasselbe reden. Daher Schnitt... > Klaus
  17. Du hast es voll verstanden! >Was mich immer wundert: ich habe >meine Test-Cd´s, auf denen ich >jede Note, jeden Publikums-Huster und >jedes S-Laut-Sprätzeln kenne, das feinste >musikalische Ereignis und wirklich einfach >alles. Wenn ich nun bei >solchen Stücken plötzlich "neue Informationen" >höre - plötzlich hustet in >der Carnegy-Hall noch jemand viel >wieter hinten und die Huster >sind plötzlich differenziert > >frage ich mich wirklich, ob Du >nun Musik hörst, (und auch >hören willst), oder ob es >Dir darauf ankommt, möglichst viele >"Huster" pro Aufnahme zu identifizieren? Ich dachte "Noten, feinste musikalische Ereignisse..." hätten wohl ausgesagt, daß es mir zu 99% um Musik, deren Verästelungen und rhythmischen Fluß geht. Darüber hinaus gibt es noch jene 1% gut geeigneten weiteren natürlichen Geräusche. Aber danke für Deine Belehrung! > Frage doch mal in Hamburg nach, ob es auch das Geräusch "da haut man sich vor die Stirn" gibt. Kannst Du mir gerne mal e-mailen - dann weiß ich besser, wie es Dir beim Lesen meiner postings wohl geht... Du hast verstanden! Genug der Zobelkomentare
  18. Hallo Uwe, nicht ganz so schnell urteilen... > >Am Netzstecker ist es eigentlich kein >Zobelglied, sondern die primitivste und >wirkungsloseste aller denkbaren Filterschaltungen. Hier >macht das nun keinen Sinn. Dachte ich auch mal, habe den Enacom-Nachbau am Netz daher auch als letztes ausprobiert. Und der Effekt war mit am stärksten! Obwohl ich einen Netzfilter habe mit von Dir beschriebenem Quer-C, hat komischerweise das arme Zobeltier noch deutlichste Zusatzwirkung. Schaltet man nur einen Keramik-C ohne Widerstand parallel, ist der Effekt komischerweise eher negativ!? Erst mit den 100Ohm paßt es und bringt bei mancher Kette die beschriebenen Vorteile. Ich vermute, daß der Quer-C von 0,22myF in meinem Filter trotz hochwertiger Wima-Type bei diesen Frequenzen nicht so forteilhaft arbeitet wie der Zobelpelz. Laß uns nicht über die Technik-Wirrungen reden, teste es doch einfach mal! > >>Netz-Enacom: 3,3nF Kondensator + 100Ohm Widerstand >Übliche Kondensatoren in Netzfiltern: 0,47-2,2µF (470-2200nF) >OHNE Serienwiderstand. Den Unterschied in >der entstörenden Wirkung kann man >sich sicher auch als Laie >vorstellen. Ein Quer-C dämpft wie die HF-"Kurzschlußkeule", ein Zobelglied eher sehr dosiert. Irgendwo hierin ergeben sich scheinbar die hörbaren Unterschiede in der Wirkung auf das Störspektrum. > >Würde trotzdem Blindtest empfehlen. Sicher ist >sicher. Was mich immer wundert: ich habe meine Test-Cd´s, auf denen ich jede Note, jeden Publikums-Huster und jedes S-Laut-Sprätzeln kenne, das feinste musikalische Ereignis und wirklich einfach alles. Wenn ich nun bei solchen Stücken plötzlich "neue Informationen" höre - plötzlich hustet in der Carnegy-Hall noch jemand viel wieter hinten und die Huster sind plötzlich differenziert - dann braucht man keinen Blindtest mehr... Wie testet Ihr??? Man sollte natürlich über die Entwicklungsstufe, über Klangveränderungen anstatt echter Gewinne zu stolpern, hinaus sein. Gewinne sind deutlich hörbare zusätzliche musikalische Informationen, Veränderungen irgendwelche Effekte ohne echten Zugewinn - eher Klangverbiegungen. > >>Falls Ihr wenig Unterschied hört, >>liegt es an fehlendem Netzfilter, >>geschirmten Leitungen etc. >...oder daran, dass Euer Verstärker so >solide konstruiert ist, dass ein >zusätzlicher Schutz vor Schwingungsneigung >einfach nicht notwendig ist ;-) Ich glaube, es hat nichts mit solide zu tun. In meinen getunten Geräten habe ich - so dachte ich - alles zur HF-Unterdrückung getan, und trotzdem die massiven Klanggewinne mit Zobel. Bei Bekannten brachte es völlig warlos mal an extrem teuren, soliden Geräten etwas, mal an Einsteigergeräten, mal gar nichts oder gar Nachteile. Man sollte aber nicht glauben, daß es bei guten Geräten nichts mehr bringen kann - weil sie eben gut seien... Das ist dann Selbst-Suggestion! Probieren macht klug. > >Grüße, > Klaus
  19. Hallo Leute, hier ein weiterer Tip für unsere Bastelfreunde, die testen und nicht nur mutmaßen. Wer bereits über eine etwas hochwertige Kette verfügt, kann deutlichste Zugewinne erhoffen, die sich mit noch eingeschränkter Transparenz der Wiedergabe natürlich entsprechend verringern – sprich verdeckt werden. Daher vorab: wer keinen Unterschied hört, sollte nicht automatisch schließen, daß die Maßnahme Plazebo-Voodoo ist, sondern mal seine Kette realistisch beurteilen... Vielleicht auch Glück, das manche Geräte darauf unempfindlich reagieren. In der Ekeltechnik gibt es sogenannte Zobel-Glieder, simple RC-Reihenschaltungen. Sie liegen parallel zu einem zu entdämpfenden Zweipol und wirken breitbandig. Ihr Wert = Funktionsbereich muß trotzdem relativ genau angepaßt werden, sonst entstehen oft Inhomogenitäten durch „ungewollte“ Bedämpfung. Sie kommen original wohl aus der HF-Technik um Röhrenapplikationen. Genug soweit, Ergänzungen sind willkommen. Angeblich entstehen bei nahezu allen Kabeln Haupt-Resonanzeffekte irgendwo bei einigen Hundert kHz. Das Kabel nimmt Störungen aus der Umgebung auf und schwingt munter in Resonanz vor sich hin. Diese Effekte beeinflußen die Übertragungseigenschaften bzgl. der NF-Nutzsignale negativ, wie auch immer. Die Theorie ist egal, das hörbare Ergebnis zählt. Bedämpft man diese Leitungen nun mittels Zobelgliedern, stellen sich oft Verbesserungen – aber zumindest Veränderungen – ein. Stereo hat das mal sehr ausführlich und ungewohnt voodoo-arm vorgestellt, Stereoplay auf die ihr übliche Art auch. Beide Zeitschriften waren so freundlich, die RC-Wertepaare mittels Meßbrücken zu ermitteln. Basteler können also für Groschen das einstellbare HMS-LS-Zobelglied und den Netz-Enacom nachbauen! Probiert es, mich hat das Ergebnis extrem umgehauen! Der Zugewinn war wirklich immens, Anpassung vorausgesetzt. Das Zobelglied liegt parallel am zu entstörenden Signal. Immer vor dem Zielgerät = in Steckerleiste und an Lautsprecherklemmen. Netz-Enacom: 3,3nF Kondensator + 100Ohm Widerstand (Stereoplay), in billigen Netzstecker einbauen – wenn möglich anlöten – und Einstecken. Ausprobieren, an welchen Geräten in welcher Netzleiste es Vorteile bringt. Meine Digitalgeräte z.B. mögen es gar nicht, der Rest der Anlage gewinnt deutlich Ruhe und Transparenz. LS-HMS-Zobelglied: vier Stufen – ausprobieren. Bei dreien wird es Nachteile (Inhomogen, „matschig“, dumpf) haben, bei einer „einrasten“: Hochinduktive Leitungen: 22nF + 100Ohm „normale“ Leitung: 22nF + 22Ohm niederinduktive Leitung: 122nF + 22Ohm extrem niederind. Ltg.: 122nF + 100Ohm (STEREO) Am besten „Stern“ aus allen viere Bauteilen zusammenlöten, 15cm Strippenenden an LS-Klemme hängen, Enden nach und nach an die Paarungen anhängen. Später das richtige Paar verlöten + verpacken. Bauteile z.B. (s. Conrad-Katalog): 0,6Watt Metallschichtwiderstände Keramik-Vielschicht-Kondensatoren, 122nF = 100nF (0,1myF)+22nF parallel Durchaus unterschiedliche C-Typen testen, es klingt total unterschiedlich! Mir gefallen die „normalen“ Keramil-Scheiben-C´s am besten. Viel Spaß bei Basteln, der Klangfortschritt ist (falls die Anlage schon „sauber“ genug klingt!) dramatisch und jederzeit nachvollziehbar – ohne Blindtest usw. Man hört einfach Informationen, die zuvor nicht da waren. Falls Ihr wenig Unterschied hört, liegt es an fehlendem Netzfilter, geschirmten Leitungen etc. Zobelglieder geben den letzten Feinschliff, misten aber nicht den Keller aus... Berichtet doch mal über Erfahrungen! Noch ein Tip zum HF-Entstören: schließt doch mal den Schutzleiter über einen 1MyF-Kondensator an Gerätemasse an (Strippe an Schuko-Fahne und z.B. auf Chinch-Stecker-Masse). Der Wima MKP und der M-Cap bringen es besonders gut, andere machen das Klangbild oft völlig wirr. Testet es mal, Ihr werdet evtl. einen Klanggewinn bekommen, von dem Ihr nur geträumt habt! Gruß Klaus
  20. Witte

    XLR-Verbindung?

    >Hallo Martin! noch mal Anregungen... > >Der Kabeltyp ist wohl wurst. Na >ja, bei High Endern nicht. Schade, daß Du offensichtlich noch nie wirklich Kabelunterschiede getestet hast... Selbst bei "Einsteigeranlagen" hört man deutliche Unterschiede. Kaufe Dir z.B. mal zwei unterschiedliche Mikrostrippen im Profibereich und teste Sie - Du würdest Dich wundern. Ich habe auf der Suche nach der Preiswertlösung mal 5 unterschiedliche Profistrippen direkt bei Herstellern bestellt und getestet. Wir waren baff, wie unterschiedlich und wie teilweise schlecht manche Strippen klangen. Das da Aufnahmen was werden! Aber zwischen Chesky und manchen Label gibt es ja auch deutlichste Unterschiede. Aber auf Haienten zu schimpfen ist eben einfacher und macht mehr Spaß!> > >"Die Profis mit ihrer "symmetrischen Übertragung" >liegen nicht unbedingt falsch!" Bei großen Leitungslängen wohl war, bei wenigen Metern und gut geschirmten Leitungen nicht zwingend. > >Ob zwischen pseudosymmetrisch oder echtsymmetrisch ein >Unterschied zu hören ist vermag >ich nicht zu beurteilen. Bei "pseudosymmetrisch" wird eine Halbwelle anders behandelt als die andere - schon dieser simple Beschreibungsansatz zeigt das Übel. > >Allerdings wirken lange, hochohmig abgeschlossene Kabel >oft als Antennen........ >Umpta, umpta...Mittelwellen-Radio... Im Profibereich das Hauptproblem, bei Heim-Anlagen (außer Platte) eher selten. > >Daher ist der Ansatz: Nutzsignal übertragen, >dabei Störungen gegenphasig ´empfangen´ und >wegaddieren, durchaus klug. (XLR) Wenn die Störungen groß sind - Länge, Schirmqualität etc. perfekt. Was ich original meinte waren 4 mtr gut geschirmte NF-Strippe, bei der Länge und Schirmqualität waren wohl die prinzipiellen symmetrisch-Vorteile noch nicht so stark. Im RMB100-Rotel-Monoblock sitzt ein sehr durchschnittlicher OP am Eingang als de-Symmetrierer. Mein Händler wieß mich damals drauf hin, und ich konnte es zuhause mit gutem symmetrischen VV als Quelle bei völlig identischen Kabeln klar nachvollziehen, daß es symmetrisch wieder Erwarten schlechter klingt. Testen! Gruß, Klaus
  21. Hi Michael, leider ist mir keine Aussage möglich, ich kenne die Pass Monos nicht. Ich weiß nur, daß ein getunter Camtech bzgl. Transparenz und Räumlichkeit so manche vielfach teurere VV alt aussehen läßt (so hatte Stereo es auch beim Originalen schon immer im Test beschrieben). Der Hauptgrund ist wohl das sehr aufwendige Netzteil und simpelste Schaltungen (ganz ohne Verstärkung, dazu-schaltbar bei Bedarf, ansonsten nur Poti-Impedanzanpassung). Das mit den S-Lauten habe ich bewußt etwas übertrieben. Vielleicht kommt es einem nur so vor wegen der Transparenz. Rauschen ist gering!? Der Umstieg auf symmetrisch bringt bei einer entsprechenden Endstufe wirklich den mega-kick! Unglaublicher Zugewinn in jeder Hinsicht. Daher siehe das als Muß an für Deinen künftigen VV an. Du stehst genau da, wo ich vor ca. 4 Jahren auch stand: wo ist die bezahlbare VV meiner Träume... Mein Entscheidungsgrund damals - ein Freund von mir hat einen älteren Burmester, voll symmetrisch im Phonozweig, und so. Der Vergleichstest war irre - mein Camtech klang irgendwie besser - schlackenfrei-offen. Bei nicht zu dünn klingender Kette oft besser. Dafür wärmte der Burmy wie ein Toaster, fast schon röhrend... Viel Spaß beim Suchen, schwierig! Falls Du bei Ff./M. wohnst, kannst Du gerne mal testhören. Klaus
  22. Witte

    XLR-Verbindung?

    Hallo Rainer, Achtung - XLR ist nicht automatisch gut! Hat Deine ersteigerte Endstufe eine "gute" XLR-Eingangsstufe und Dein VV einen adäquaten Ausgang? Bei vielen Geräten wird nur über einen OP o.ä. das Signal invertiert. Somit werden die Halbwellen unterschiedlich behandelt, eine geht durch eine Stufe mehr und wird entsprechend einseitig verändert. Dieses führt oft zu mehr Klangnachteilen als prinzipielle Vorteile der symmetrischen Signalübertragung. Daher ist oft unsymmetrisch-normal-Chinch besser. Eine separte parallel-Masseleitung von Chinch zu Chinch hält hierbei oft deutliche Verbessereungen bereit. Die Masseverbindung der Geräte liegt nicht querschnittsarm verbunden im Schirm, sondern außen. Testen! Ich hatte mal die Rotel Monoblöcke, hier traf genau das zu. Über XLR kam "harte Grätze" hinzu, der Zugewinn war gering. Test natürlich mit völlig identischen Strippen + Masse extra! Die Neutrik-Leitung klingt fürs Geld nicht schlecht, guter Kompromiß. Du bekommst sie in vielen Elektronikläden als Meterware billiger. Gruß Klaus
  23. Hi Michael, warum keinen externen Phono-VV? Dann bist Du beim VV völlig unabhängig. Ich habe etwa mir den Berendsen Phono VV für 350DM gebraucht gekauft, ihm ein sinnvolles Netzteil gebastelt und etwas in ihm getuned. Klingt auch bei leisen MC´s echt spitze! Wem der Klang reicht, wird wohl nichts billigeres finden. Oder den gebrauchten Mission, Camtech... nach oben hin ist alles offen. Zum VV - Du magst Röhre. Meine Erfahrung: "einmal" Röhre reicht in der Kette - ich meine, warum nicht Röhrenklang/Class A in der Endstufe und (sowieso Class A) in einer - durchaus - Transistor-Vorstufe? So mache ich es in meiner Kette. Bezahlbare Transistor-Neutralität und Class-A-Röhrenwärme harmoniert gut. Mein VV-Tip - alt und bewärt: der Camtech VV. Klingt original dünn, hell, leicht nervös, aber sehr musikalisch und transparent. Nach tuning im Netzteil bekommt er endlich die fehlende Kraft, Fülle und klingt einfach super musikalisch. Wenn da nicht die schwachen Reste an S-Sprätzeln wären, die ich noch nicht lokalisieren kann - jedes Gerät hat irgend eine leichte Schwäche. Auf alle Fälle Preis/Leistung exzellent! Man bekommt den Camtech VV gebraucht - mit FB - für 1200DM geschenkt, die tuningtips jederzeit von mir. Er verfügt über einen guten symmetrischen Ausgang, der echt-symmetrische Eingangsstufen einer Endstufe vorteilhaft treiben kann. Selten in der Preisklasse! Ich kenne in bezahlbaren Preisklassen jedenfalls keinen besseren VV. Ein billiger, guter Rören-VV kommt auch von Graaf - ohne Lautstärken-FB. Habe ihn mal zum Camtech vergleichgehört. Mehr "wohliger Röhrenklang", aber weniger Präzision und Transparenz - davon lebt schon der ungetunte Camtech VV. Genug Camtech-Werbung... Klaus
  24. Hi, laß uns doch froh sein, für wenig Geld solide Geräte kaufen, evtl gebraucht für 50% NP, dann tunen und genießen! Ich kann es nur bestätigen, was z.B. Signalweg-C´s, superschnelle Dioden, Zusatz-Elkos, induktivitätsarme Emitter-R´s, sinnvolle Strippen usw. aus einem Normal-Gerät machen können, ist unbeschrieblich!! Viele Geräte haben ansich viel Potential, aber der Einkäufer-Rotstift hat alles zerstört... Bastler, probiert es! Gruß, Klaus
  25. Hi Uwe, hier gerne meine Antwort. >Meine Antwort ist vermutlich in dem >Monsterthread untergegangen. Monster, das stimmt wohl... > >...ziehmlich Allem im Kunststoff ab, >was optische Eigenschaften ausmacht. Speziell >das Streulicht überlagert sich und >die "Grundhelligkeit" schwankt = Jitter" >...die Triggerung gerade der >Trick ist, mit dem man >Schwankungen abfangen möchte, habe ich >gewisse Zweifel, dass das Streulicht >tatsächlich Werte erreicht, die wesentlich >auf die Abtastung einwirken. Triggerung ist das Grundprinzip, von hell auf dunkel fällt/steigt die Helligkeit entsprechend sehr schnell. Trotzdem wird diese Flanke durch Helligkeitschwankungen (Streulicht, Fokussierungsschwankungen, Oberflächentransmissionswert, elektrische Einflüsse an Fotodiode usw.) verschoben und der Trigger-Zeitpunkt schwankt. Das das Schwanken relativ klein ist im Verhältnis zur Pit-Länge ist selbst mir klar... Prinzipbedingt ist also Jitter vorhanden und wird durch Streulichteffekte verstärkt. Schaue Dir mal im Dunkeln einen offenen CD-Player an, dann siehst du Streulicht austreten! Da die CD-Kanten sehr inhomogen sind, schwankt die Reflektion/Transmission massiv. Daher ist im Inneren der CD die Schwankung relativ stark. Und: da ich deutlichste Unterschiede höre, scheint der Effekt eine Rolle zu spielen. Ich kann es nicht quantifizieren, sondern einfach akzeptieren. Ich hörte den Anmal-Unterschied "in meiner HiFi-Entwicklung" übrigens erst mit gutem Wandler (Camtech) und Netzfilterung wirklich deutlich als Zugewinn an Informationen. Zuvor, bei Nutzung meines DAT-Wandlers war der Unterschied wirklich nur Einbildung - der Effekt ging unter im Klangsumpf. >Und selbst wenn doch: Vermutlich ist >dir nicht bekannt, dass in >jedem Player die Daten nach >der Auslese zunächst in einem >FIFO-Speicher abgelegt und von da >quarzgenau ausgelesen werden. Wußte ich schon, sonst hätte ich hier auch meine Klappe gehalten. Weißt Du etwas anders: ein Studienfreund von mir, inzwischen Dr. der Ekeltechnik, kein ignoranter Theoriespinner sondern Vollblutpraktiker mit höchstem Theoriewissen (selten!), erklärte mir mal sehr pragmatisch folgendes: der FIFO ist relativ klein bei normalen Playern, er brauch ja auch nicht groß zu sein. Damit er nicht überläuft oder ausdürstet, sollte die eingehende Datenmenge exakt passen - die aber leider alles andere als konstant durch die mechanische Pit-Auslesegeschwindigkeit der CD bestimmt ist! Genau hier setzt ja auch die Regelschleife an, die versucht, das mechanische CD-Massenungetüm halbwegs so schnell kreisen zu lassen, daß der FIFO möglichst konstanten, 44,1kHz-Soll-Frequenz-Datendurchfluß hat. Und jener Mensch erklärte weiter, daß zumindest in älteren Playern somit also keine supergenaue, frequenzkonstante - also jitterfreie - Quarzneutaktung der Daten erfolgen kann, sonst ist das Prinzip FIFO hinfällig. Die Stabilisierung kann also nur auf "mittlere momentane Datendurchfluß-Frequenz" erfolgen. Diese Frequenz erzeugt der quarzgeregelte Oszillator - der eben hektisch regelt - und nicht wirklich quarzkonstant schwingt. Er sagte, hier läge das Verständnisproblem so manchen vermeindlichen Fachmannes... Ich jedenfalls finde die Erklärung logisch, schlüssig und lasse mich gere eines Besseren belehren. Um die "Hektik" der Regelung rauszuholen, muß die FIFO-Speichergröße massiv erhöht werden - das machen Jitter-bugs, DAT und vielleicht neuere Player. Hier können sicher andere Forums-Teilnehmer Wissen nachschieben. > >Eventuelle Gleichlaufschwankungen sowie Jitter auf der >CD oder aus dem Abtastprozess >werden hier weitgehend eliminiert! Siehe Widerspruch mit Erklärung oben - das kleine FIFO müßte platzen oder leer sein... Dein Wort "weitgehend" meldet ja schon eigene Zweifel an! > >Deine Argumentation läuft ins Leere! Da sollten wir noch mal gucken, wessen Weg ins Leere läuft. > Viele Grüße, freue mich auf Deine, Uwe, oder andere konstruktive Antwort. Jetzt können auch die Jitter-Voodoo-Helden hier ja mal Ihr Wissen ausbreiten, anstatt nur andere dummzureden. Klaus
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