Jump to content
HiFi Heimkino Forum

Amin

Mitglieder
  • Content Count

    714
  • Joined

  • Last visited

Everything posted by Amin

  1. Hallo Konstatin, nö, es gibt auch heute nichts Besseres als das, was der Herr Petzold immer noch im Programm hat. Nur eines sollte man beachten, je größer die Module mit den Sicherungen, umso stabiler die Klangergebnisse. AHP nimmt mehr Geld für die gleiche Ware, schließlich wirbt er auch wie der Teufel in den Zeitungen und das kostet Geld. Die Vorsicherungen sind schon OK, nur sollte man wenigstens eine für die Anlage reservieren. Bei mir liegt vor den Sicherungsmodulen ein Fehlerstromschutzschalter mit dem Wert 63/0.5, wohlgemerkt nur für die Anlage! Inzwischen habe ich für die Endstufen sogar 6mm2-Zuleitungen. Die Gerätesicherungen finde ich allesamt sehr fragwürdig. Sie haben bei mir nur zu Verschlimmbesserungen geführt. Aber das mag jeder für sich selbst entscheiden. Grüße, Amin
  2. Luther Vandross ist heute im Alter von 54 Jahren gestorben. Sein für mich bestes Album kam 1986 auf den Markt: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000...5117772-1780552 Grüße, Amin
  3. Hallo Klaus, >>>Schnödes und un-highendiges Kupfer, Alu oder sonstwas Niederes - das haben wir alle bei Vollmond um einen nahegelegenen Hügel tanzend geschworen - kommt uns nicht mehr dazwischen!<<< Übertreib es mal nicht, die Basis ist hier meistens aus Kupfer. Die anderen Metalle sind meist nur für den Kontakt zuständig. Grüße, Amin
  4. Hallo Calvin, genau, Hermann hat das beschrieben, was ich auch im Laufe der Jahre bei einer High End immer erlebt habe - ein jährliches Deja vu eben. ;-) Schwierig ist es immer nur, die Perlen unter den vielen Gerätschaften herauszufinden. Leichter ist es allerdings die Gurken darunter zu finden. Wer viel Werbung braucht, hat meistens Defizite beim Produkt. }( Grüße, Amin
  5. Hi hreith, lustige und zugleich treffende Interpretation. ;-) Grüße, Amin
  6. Hallo Hermann, >>>hat's dich jetzt also auch erwischt mit den Hörnli und Breitbändern? Das ist schon interessant, denn man trifft doch immer wieder auf glühende Anhänger dieser Sorte Lautsprecher. Für die gibt's dann nichts anderes mehr. Mich hat das was ich bisher gehört habe noch nicht überzeugt, wegen der Verfärbungen und dem Geklirre.<<< Genauso habe ich das bisher auch erlebt. Deswegen habe ich dieser Spezies von Chassis keine richtige Beachtung mehr geschenkt. Seit kurzem weiß ich nun, es geht auch ohne Verfärbungen und geklirre, man muß nur wissen wie. Ich denke, es gibt da vielleicht eine Handvoll solcher Spezialisten die soetwas umsetzen können. Nicht mal die Hersteller dieser Chassis haben das so hinbekommen. >>>Kannst du dich zufällig noch an irgendwelche Typbezeichnungen oder Namen erinnern? Würde mich interessieren.<<< Kann ich Dir nennen. Schreib mir nochmal ein Mail. Ich hab leider Deine Mail-Adresse nicht mehr. Meine lautet: am.sa@gmx.de Grüße, Amin
  7. Hallo Hermann, ehrlich gesagt, hat mein Weltbild noch keine High End ins wanken bringen können - eher in Sachen "wie schafft man es bloß, Musik noch schlechter zu reproduzieren". ;-) Die Oldie-Vorführung ging sicherlich zu einem kleinen Prozentsatz in die von Dir beschriebene Richtung "saftig und voll", aber auch nur zu einem kleinen Prozentsatz. Ich war nur verblüfft, dass sich zu der sehr schönen Musikwiedergabe noch eine tierische und unkomprimierte Dynamik dazugesellte. Es wurden u. a. modifizierte Hornlautsprecher und Breitbandchassis mit hohem Wirkungsgrad eingesetzt, und zwar solche, die es heute praktisch nicht mehr zu kaufen gibt - eben weil solche Chassis heute zu produzieren viel zu teuer wär. Die von Dir beschriebene "moderne" Elektronik ist leider oftmals NUR auf Präzision getrimmt - und so klingt sie dann leider auch - eben späktakulär und das geht zumindest mir auf Dauer auf den Keks. Die heutige Elektronik ist nicht nur "schwieriger" zu betreiben, wie Du sagst, sie klingt einfach nicht mehr. Ältere Gerätschaften und Lautsprecher sind noch in einer Zeit entstanden, in der es keine "Costcutter" und "Rotstiftakrobaten" in den Firmen gab, wie sie heute überall zu finden sind. Heute geht es selbst um Zehntelstellen hinter dem Komma, nicht um kompromisslose Qualität. Da wurde früher mehr geklotzt. Ich habe von Experten modifizierte LS-Chassis gehört, die, wie ich es schon erwähnt habe, alles heutige in den Schatten stellen. Nur solche Gerätschaften werden von Kennern sehr gehütet und es gibt sie nicht mehr auf dem Markt. Die findest Du in keiner Zeitschrift oder auf keiner Messe. Mich hat echt der Schlag getroffen wie die klingen. :9 Dagegen - muß ich leider sagen - klingen heutige Spitzenanlagen wie Plastikschrott, auch von der dynamischen und präzisen Seite her gesehen. Ich kann nur noch sagen: wir wandeln alle im Tal der Ahnungslosen. :-) Ein großes Problem sind heute diese vielen kleinen Design-Böxchen. Sie sollen ins Wohnzimmer passen - tun sie ja auch, aber mehr auch nicht. Die Hersteller wollen einem weißmachen, dass sie auch klingen würden. Wenn ich diese selbst teilweise großen Design-Böxchen mit den älteren von einigen Bekannten vergleiche, fragst Du Dich, was wir seit Mitte der 80er für enorme Rückschritte hinnehmen mußten!!! Dieser ganze Desgin-Scheiß klingt flach, limitiert, komprimiert und pseudo-präzise und hat dazu einen himmelschreienden schlechten Wirkungsgrad. Und davon gibt es auf der Messe zig Vertreter, die uns das als Fortschritt erzählen wollen - lächerlich! Aber die meisten darunter haben z. B. von Boxenbau keine Ahnung. Da wird entwickelt, geforscht und gebaut - und was kommt heraus? Wieder so ein Design-Böxchen, nur noch kleiner, integrierbarer und klanglich noch lächerlicher als zuvor. So nach dem Motto: seht, noch präziser als das Vormodell MK 46.223Strich 4.2. Dafür kostet es aber gleich bescheidene 30% mehr. Fortschritt kostet eben etwas. Viele Grüße, Amin
  8. Hallo Hermann, ich war zwar wieder nicht in München, aber Dein Urteil bestätigt genau meinen Eindruck den ich jahrelang in Frankfurt gewonnen habe. Wohin man auch schaut, es gibt einfach seit Jahren keinen Fortschritt mehr. Damit sollten sich mal die Hifi-Fans anfreunden. Ich möchte wetten, eine 15 Jahre alte Vorführung in Frankfurt, wird ihren Klang auch heute noch genauso wieder in München bestätigen. Allerdings habe ich die Messe eher als einen Austausch unter Gleichgesinnten gesehen. Sie macht eigentlich nur unter diesem Gesichtspunkt wirklich Sinn und Spaß. Wir hatten hier im Raum Frankfurt kürzlich unter Freunden und Bekannten unsere eigene kleine High End abgehalten und u. a. über 25 Jahre alte Lautsprecher (natürlich noch nachgebessert) gehört. Die Dinger spielen (leider muß ich sagen) alles an die Wand was ich bisher auf irgendeiner High End noch von irgendeinem sonstigen System je gehört habe. Das gleiche gilt scheinbar auch für uralte Spitzenelektronik. Jetzt muß ich erst einmal mein Weltbild wieder neu ordnen. ;( Viele Grüße nach München, Amin
  9. Hallo Jungs, ich weiß nicht, ob ihr meinen Link "Anlagen dieser Welt" unter "Lautsprecher" gesehen habt, aber da habe ich auch mal ein paar echt "fette" Anlagen für euch zum Staunen. ;-) Hier nochmal anklicken, unterscrollen und staunen: http://www.audiomap.de/o.php?http%3A%2F%2F...tem_world_a.htm Grüße, Amin
  10. Hallo Michael, die wichtigsten Märkte für Deutschland hast Du ja schon genannt. Falls es auch ein ausländischer Markt sein darf, empfehle ich noch die US-High End Börse "Audiogon" oder die Partner-Seite von Stereophile: http://www.audiogon.com/ http://marketplace.stereophile.com/cgi-bin/buy.pl Hier gibt's auch die besonders "fetten" High End Brocken zu kaufen und verkaufen. Nur leider ist das mit den elektronischen Geräten so eine Sachen, da ja die US Geräte eine andere Netzspannung haben. Kabel und sonstiges Zubehör kann man zwar fast bedenkenlos kaufen (Zoll nicht vergessen), aber bei den Geräten muß ein Fachmann hier erst eingreifen. Allerdings haben auch einige europäische Inserenten ihre Geräte im US-Markt stehen, so dass man hier geziehlt nach diesen suchen kann. Somit kann man auch dort einfach mal eine Anzeige schalten. Die wird sowieso weltweit gelesen. Ansonsten emphehle ich noch die Gegrauchtmärkte in den Zeitschriften Stereo, Image Hifi und Audio/Stereoplay. Hier stehen oftmals Geräte zum Verkauf, die nicht im Internet inseriert werden und umgekehrt. Grüße, Amin
  11. Hallo, wer schon immer mal Wahnsinnsanlagen mit teilweise irsinnigen LS-Konstruktionen sehen wollte, der kann mal unter diesem Link schauen - und dann etwas nach unten scrollen. http://aca.gr/system_world_a.htm Dauert ein wenig bis es sich geladen hat. Was sagt ihr dazu? Sind da nicht tolle Anlagen darunter? :9 Grüße, Amin
  12. Hallo Ulli, >>>...Was soll denn so ein kleiner, niederohmiger Kontakt in der langen Leitung schon bewirken...<<< Probier es selbst aus. Was nützen meine Vorschläge, wenn sie schon aus Prinzip abgelehnt werden? Versucht nicht immer alles aus physikalischer Sicht zu sehen, sondern auch mal aus musikalischer Sicht - das öffnet Horizonte. :-) Ich kenne eine Reihe von Musikhörern, die alle die Vorteile von den besseren Sicherungen bestätigen können. Ich will das mit den Sicherungen auch nicht überbewerten, aber sie stellen einen kleinen Teil von vielen Einzeltunings dar. In der Summe werden aber kleine Unterschiede zu großen. Grüße, Amin
  13. Hallo Michael, >>>... und Sicherungsautomaten sollen ja noch schlimmer sein als diese normalen Schmelzsicherungen.<<< Sind sie auch! Die Reihenfolge aus klanglicher Sicht von schlecht zu gut lautet: Automat > Schraubschmelzsicherung (Standard-Version) > Sicherungsmodule mit auswechselbaren Sicherungen z.B. Silber (Industrie-Standard) >>>Habe selbst eine Silbersicherung im normalen Halter. Eine zweifelsfreie Verbesserung konnte ich nicht ausmachen.<<< Der Halter (Modul) ist mit von entscheidener Bedeutung. Dieses ganze Konstrukt hat eine sehr große Kontaktfläche, die sich mit der Größe der mittleren und großen Baureihe der Sicherungsmodule noch weiter vergrößert. Möglicherweise klingen hierdurch die großen Module mit ihren Sicherungen noch besser als die kleinen. Aus diesem Grund empfehle ich immer pro Gerät eine Zuleitung mit je einer Sicherung abzusichern. Das erhöht übrigens auch den "Querschnitt" für die geasamte Anlage. Grüße, Amin
  14. >>>Bei wieviel Ampere sprechen die Module denn an?<<< Bisher habe ich die Sicherungen noch nie zum Schmelzen gebracht. :-) Zumindest sind sie alle träge, wenn die mal durchbrennen sollten, ist schon einiges vorher schief gelaufen. >>>Ist die Schutzfunktion, der eigentliche Zweck von Sicherungen, noch gegeben?<<< Wenn diese Sicherungen nicht funktionieren würden, hätte sich das schon herumgesprochen. Vor allen Dingen, wenn es Verletzte oder gar Tote gegeben hätte. >>>Wenn man den Sicherheitsaspekt mißachtet, könnte man die Sicherungen ganz weglassen und hätte durchgängig den vollen Querschnitt.<<< Wer es unbedingt darauf ankommen lassen möchte ... viel Spaß. ;-) Mit diesen Sicherungen ist der Engpass "Querschnitt" zumindest aus klanglicher Sicht so gering wie möglich gehalten, wenn man sich noch im legalen Terrain bewegen möchte. Grüße, Amin
  15. >>>Wenn das so deutlich wäre, müßte ein oft gescholtener Sicherungsautomat die hochwertigsten Geräte deklassieren.<<< Den Satz kapier ich nicht. :-( >>>Wie ist es mit dem Klangunterschied von Normalschmelzsicherungen verschiedener Hersteller?<<< Wenn Du Dich hier lustig über meine Äußerungen machen möchtest, sag es bitte gleich. Ich habe nur einen Vergleich zu meinen alten Schraubschmelzsicherungen. Und die bremsen die angeschlossenen Geräte dahinter stärker aus, verzerren scheinbar mehr und hinterlassen den Eindruck von einem dumpferen Klangbild. Ich kann nur empfehlen die neuen Sicherungsmodule mit den Silberdrahtsicherungen selbst auszuprobieren. Dann kann sich jeder seinen eigenen Eindruck verschaffen. Grüße, Amin
  16. >>>zeigste mal die Messungen? Oder hörst Du das so präzise, daß Du 0,5 - 1,5dB unterscheiden kannst?<<< Ist meine persönliche Einschätzung. Hab leider kein Messequipment zur Verfügung. Deswegen habe ich auch nur "Ungefährwerte" genannt.
  17. Hallo, viele von euch kennen wahrscheinlich schon die Netzmodule mit den dazugehörigen Sicherungen zum Austausch der Standardsicherungen (Automaten). Wie ich schon in älteren Beiträgen berichtet habe, gibt es die Module und Sicherungen in drei verschiedenen Größen. Die kleinste Größe hat exakt die Maße eines normalen Automaten. Darüber gibt es noch zwei weitere Größen. Die passen aber nicht immer in alle Sicherungskästen hinein, sollen aber auch klanglich besser sein als die "kleinen". Die Gründe habe ich schon an anderer Stelle kurz erwähnt. Hier möchte ich nun auf die klanglichen Unterschiede der verschiedenen Metalle (Silber, Gold und Kupfer-versilbert) eingehen. Vor ein paar Wochen habe ich meine Tests in Sachen Netzsicherungen abgeschlossen. Mir persönlich stehen schon eine ganze Weile die Sicherungsmodule der mittelgroßen Baureihe und den dazugehörigen Sicherungen zur Verfügung (XXPN-Baureihe). Seit etwa zwei Jahren habe ich dazu die sogenannten Silberdraht-Sicherungen eingesetzt, mit denen ich klanglich sehr zufrieden war. Und so war ich war nur mal neugierig, was die neuen Austausch-Sicherungen in Gold und Kupfer-versilbert noch zu bieten hatten. Die Silberdraht-Sicherungen haben wie der Name schon sagt, einen Silberdraht im Innern und silberne Kappen. Die "Kupfer-versilberten" haben einen Kupferdraht als Leiter und kupferne Kappen die versilbert wurden. Die "Goldenen" haben auch einen Kupferdraht als Leiter und haben vergoldete Kappen. Da in letzter Zeit ein paar Presseberichte immer auf den guten Klang der Gold-Versionen hingewiesen haben, war ich neugierig und habe sie zuerst ausprobiert. Die Stimmenwiedergabe war ideal, alle "Restschärfen" waren verschwunden und Stimmen hatten einen geschmeidigen "röhrenähnlichen" Charakter. Aber leider verschwanden mit den letzten Schärfen, wohlgemerkt nur bei sehr kritischen Stimmen, leider auch gleich die Höhen mit. Das Klangbild wurde regelrecht "dunkel". Ich hatte den Eindruck, die Höhen wurden regelrecht "wegrasiert". Vermutlich kosteten die Goldsicherungen etwa 1,5 bis 2,5 dB Absenkung im Hochtonbereich. Warum neuerdings einige High Ender auf diese Sicherungen schwören kann man sich wohl denken. :-) Erstens macht Gold an und klingt hochwertig und zweitens ist für einige eine Hochtonabsenkung gleichgehend mit einem "analogem" Klang. Mit den Kupfer-versilberten war es ähnlich, aber nicht ganz so deutlich. Auch sie senkten den Hochtonbereich um etwa 0,5 - 1,5 dB ab und gaben den Stimmen ebenfalls einen leichten analogeren Charakter. Soweit ich erfahren habe, werden diese Versionen von vielen bevorzugt, denn die reinen Silberdraht-Sicherungen halten viele für etwas zu scharf im Hochtonbereich. Meiner Meinung nach kommt es auf die jeweilige Anagenkonfiguration an. Für mich sind immer noch die reinen Silberdraht-Versionen die besten, die ich persönlich nicht mal ansatzweise als zu scharf empfinde. Zur Feinabstimmung kann man aber tatsächlich mal mit den anderen Versionen experimentieren. Wer pro Gerät eine Sicherung einsetzt, kann sogar in noch kleinen Schritten seinen eigenen Geschmack finden. Aber vorsicht, all diese Sicherungen verändern den Klang teilweise erheblich. Ich persönlich habe aber alle goldenen und kupferversilberten Sicherungen wieder zurückgeschickt, weil sie mir zuviel "gesoundet" haben. Mit den Gerätesicherungen war es ähnlich. Sie gibt es in einer verkupferten, einer vernickelten und einer goldenen Version. Nach dem Austausch der vernickelten klang es meiner Meinung nach zu "hell" und mit der vergoldeten zu "dunkel" in den Höhen. Die verkupferten habe ich nicht probiert. Im Endeffekt habe ich keine Gerätesicherung behalten, sie haben bei mir nur verschlimmbessert. Die ursprünglich vom Hersteller eingesetzten waren meiner Meinung nach die klanglich ausgewogensten. Die anderen haben auch hier das Klangbild mehr oder weniger "verbogen". Grüße, Amin
  18. Hallo Hermann, ...die besten Ergebnisse? Möglicherweise. Nur die SACDs kosten eine Stange Geld mehr und haben immer noch eine viel zu geringe Auswahl. Ich persönlich vermute, die SACD weiterhin so dahin dümpeln wie bisher. >>>Wenn mir einer einen CD-Player zeigt, der es noch besser macht, ändere ich sofort meine Meinung Das dürfte aber sehr hart werden.<<< Das ist aus der Entfernung schwer zu sagen, auch schon weil ich nicht weiß wie gut Dein modifizierter Rotel wirklich ist. Ich glaube aber, ein gebrauchter - natürlich noch von Dir modifizierter ;-) - Top/Edel-Player der vergangen Jahre dürfte die Messlatte noch ein Stückchen höher legen. Zumindest soviel, daß sich ein SACD-Vergleich wieder egalisiert. Aber im Grunde geht es doch darum, einen entspannten und schönen Musikgenuss zu haben, egal wie man das erreicht. Ich habe in letzter Zeit wieder einmal eine Begegnung der analogen Art gezeigt bekommen, in Form von einer CD-Überspielung auf eine analoge Bandmaschine. Das haste anschließend keine Fragen mehr. :-) Schon gar nicht welches digitale Medium besser oder schlechter ist. Die CD-Überspielung auf ein analoges Band ist das Beste was ich je gehört habe. :9 Grüße, Amin
  19. Hallo Redaktion, gibt's dann auch die 37 Unterbrechungen mit den nervenden Werbeblöcken in dieser Qualität? ;-) Ein wirklicher Filmfan schaut sich keine Filme auf den Privaten an. Entweder Premiere oder DVD, aber nicht im Free-TV. Grüße, Amin
  20. Hallo Hermann, >>>Ich kann hier nicht sagen, wieviel des Unterschieds auf das Abspielgerät zurückzuführen ist (mächtig aufgebrezelter Sony 940), der evtl. SACD als Futter lieber mag.<<< Genau da liegt der Knackpunkt. Weil die Abspielgeräte unterschiedlich sind, kann man eigentlich nur vermuten worin die Unterschiede liegen. Selbst über den gleichen Player würde ich immer noch vorsichtig mit Urteilen sein. Ich persönlich habe zwar keinen SACD Player, aber bei allen Demonstrationen die ich bisher mitbekommen habe (u. a. dCS), sind die Unterschiede bisher minimal gewesen. Nur ein besseres CD Gerät eingesetzt und schon kann sich das Blatt wieder wenden. In der CD schlummert noch soviel nicht freigesetztes Potenzial, daß man nie wirklich urteilen sollte. Ich persönlich glaube heute zu wissen und morgen schon wieder nicht zu wissen. ;-) Grüße, Amin
  21. Hallo Christian, >>>Klar, du hast da vollkommen recht, groß ist das Zimmer wirklich nicht, nur eine andere Möglichkeit hab ich momentan leider auch nicht<<< Das ist leider oft so. >>>Ich bin seit einem Jahr auf der suche nach einer Wohnung, einem Haus mit entsprechenden Räumlichkeiten und vor allem sollten da auch entweder Nachbarn sein die das nicht stört (schwer rauszufinden) oder eben eine sehr gute Dämmunbg, bzw Raumaufteilung so das es den Nachbarn nicht groß stören kann. z.B. eine Doppelhaushälfte wo die Wohnzimmer jeweils aussen liegen und die Flure dazwischen. Dann ist da zumindest 2x Luft dazwischen wo der Schall erstmal durchmuss und da dürfte nicht mehr viel durchkommen, aber das ist nun ein anderes Thema <<< Da hatte ich, glaube ich, an anderer Stelle schon meinen Senf zugegeben. ;-) Doppelhaushälften mit außenliegenden Wohnzimmern kannst Du vergessen, die dürfte es so gut wie nicht geben. Selbst wenn, der Schall breitet sich über alle Decken und Wände zu den Nachbarn hin, bis irgendwo eine "Unterbrechung" vorliegt. Du ahnst ja nicht wie gut Beton den Schall leitet. ;-) Das beste wäre noch eine Doppelhaushälfte mit zwei dicken getrennten Nachbarwänden die mit Luft oder lockerm Dämmmaterial gefüllt sind. Allein eine Eisenstange als Verbindung zwischen den Häusern kann den Nachbarn schon wieder lauschen lassen. Meistens sind hier aber die Fundamente oder die Dachkonstruktionen noch miteinander verbunden. Eine Empfehlung bei der Suche wären Doppelhaushälften mit einem Kellergeschoss in der Bauhöhe eines Wohnraums. Zur Hälfte unter der Erde fließt hier der Schall sehr gut ins Erdreich ab und nur noch sehr wenig erreicht den Nachbarn. Über den Vorteil von freistehenden Häusern brauch ich ja nichts zu schreiben. ;-) Reihenmittelhäuser sind absolut tabu, es sei denn man erwischt vielleicht noch ein Eckhaus. Da gilt aber das Gleiche wie bei Doppelhaushälften. >>>Wie gesagt hätte ich ja gern noch Wandpanels neben den Boxen angebracht um hier die Reflektionen zu eliminieren, aber leider geht das nicht.<<< Kleine Wandteppiche sehen meistens besser aus und haben fast die gleiche Wirkung. >>>Hätte man viel Geld übrig wäre es einfach, dann würd ich selber bauen, und den Wohnraum von vornherein auf gute Akustik auslegen, was ja schon mit den Geometrischen Parametern anfängt.<<< Träumen wir nicht alle irgendwie davon? ;-) >>>Übrigens hatte ich früher mal Regallautsprecher, dann Boxen die halb so groß waren wie meine Jetzigen, und obwohl die auch sehr teuer und gut waren hat mir immer die Dynamik und der Tiefbaß- und Druck gefehlt.<<< Alles bleibt immer ein Kompromiss. >>>Ach hätte man nur mal 200.000€ einfach so übrig.......<<< Wir sitzen wohl im gleichen Boot? Mieten geht aber auch schon ganz gut. Grüße, Amin
  22. >>>Ob ein (d)ein 'normaler' Raum unverfälscht ist, hast du ja sicher mal gemessen, oder?<<< Nein, aber er dürfte eine leichte Bassüberhöhung haben. Da habe ich aber schon dran gearbeitet. Ansonsten klingt er recht trocken, tendenziell mehr zu einem Schalltoten Raum, denn zu einem halligen Wohnzimmer. Sicherlich wäre es auch mal interessant zu messen, allein schon deshalb, ob sich der akustische Eindruck mit der Messung deckt. ;-) Grüße, Amin
  23. Hi Klaus, das Problem mit den CDs die ich persönlich gern "klangverbiegen" möchte ist folgendes: sie schmerzen regelrecht in den Ohren. Da kann mir die Musik noch so gut gefallen. Teilweise würde ich gern einfache Pop-CDs - wenn ich sie mal höre - auf bis zu 8 dB im Mittel- oder besser noch Hochtonbereich absenken. Erst dann ist sie für mich erst einigermaßen schmerzfrei zu ertragen. Das sind aber auch teilweise die Werte, mit denen solch eine Aufnahme auf einem Ghettoblaster erst "frisch" klingt. Auf einer guten ausgewogenen Anlage sind solche Scheiben nicht mehr zu ertragen oder nur unter Schmerzen eben. Bei akustischem Jazz, den ich persönlich hauptsächlich höre, haben die Instrumente meist kaum Fehler, hier ist es eher ein Dynamikproblem. Die meisten klingen mehr oder weniger undynamisch. Das Hauptproblem liegt hier aber in der Stimmenwiedergabe. Fast 80% aller Jazzscheiben - auch die besseren - haben hier Manipulationen an den Stimmen über sich ergehen lassen müssen. Oder die Sänger standen zu nah am Mikro usw. usw. Diese Stimmen passen im Nachhinein nicht so recht zu den Instrumenten - sie klingen meist "verzischelt" oder "spitz", aufgesetzt, zu laut oder lästig. Und immer wieder das Problem mit den S-Lauten. Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, je populärer ein Jazzsänger oder eine Sängerin, umso mehr wird hier im Studio daran gebastelt - für die Masse eben. Und das ist leider immer sofort hörbar. Wenn ich nicht solche Aufnahmen von allerbester Stimmenwiedergabe hätte, würde ich sagen: ok es geht nicht besser. Aber zum Glück verstehen einige Studios und Labels wie man soetwas richtig aufnimmt. Und die bleiben nunmal die Referenz woran sich alle anderen zu messen haben. In solchen Fällen weise ich immer auf das GRP-Label aus dem Hause Verve/Universal, da klappt das zu 95% aller Fälle extrem gut. Wenn man die gehört hat, fragt man sich, was die anderen bloß alles falsch machen. Grüße, Amin
  24. Hi Kobe, den Raumklang mit einem EQ verbessern? Soweit mir bekannt, ist da ein Raumklangprozessor sinnvoller. Mir persönlich liegt aber eher ein sinnvolles Raumtuning mit Raumtuning-Elementen, Teppichen und normalen Möbeln. Die elektronischen Spielereien gefallen mir nicht so. Übrigens muß man nicht im Schalltoten Raum sitzen um Musikinstrumente auf ihre Unverfälschtheit hin zu hören. Grüße, Amin
  25. Hallo Klaus, >>>die "letzte Klangkorrektur am heimischen Gerät" sollte nun wirklich nicht nötig sein.<<< Das würde ich mir auch immer so wünschen. >>>Nicht umsonst haben die Hersteller irgendwann mal aufgehört, Klangregler einzubauen. Sollte das alles wieder rückgängig gemacht werden müssen? Ich finde nicht.<<< Was die besagten fürchterlichen Klangmanipulationen für die breite Masse angeht, finde ich schon. Natürlich nicht von den Labels die sich Mühe geben. >>>Wenn die Käufer beim Aussuchen nach guten und sauberen Produktionen selektieren - und dabei vielleicht auch noch ihr Musikverständnis weiterentwickeln - wird es sicher mehr Produktionen geben, die eben darauf Wert legen.<<< Ja-ja-ja, da bin ich vollkommen einer Meinung mit Dir! Nur ab und zu erwischt man wieder so eine "Klangzitrone" darunter. Was soll man dann machen? Auf diese Musik verzichten oder doch besser zurückbiegen? >>>Es gibt sie - nicht unbedingt im Mainstream, aber sie sind da und es lohnt sich allemal, etwas neben der Strasse zu gucken, zu suchen und zu hören.<<< 95% meiner Einkäufe laufen neben dem Mainstream. Ich persönlich meinte aber die letzten 5%. ;-) Grüße, Amin
×
×
  • Create New...