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Kobe

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Alle erstellten Inhalte von Kobe

  1. Gude! Mal 'ne Frage: Wenn es Unterschiede zwischen Laufwerken gibt, wo sind die Ursachen davon? Gruss Kobe (Der nur HDs von Seagate benutzt, wegen des warmen Monitorbildes.)
  2. Kobe

    Aus'e'Zeit

    Gude! In der 'Zeit' der letzten Woche war 'ne interessante Diskussion (http://www.zeit.de/2001/34/Kultur/200134_popkomm.html), die ich einfach mal so in's Forum stelle. (Ich hoffe, das ist hier erlaubt?) Der Herr Bergmann ist bei Trikont, der Herr Renner bei so 'nem grossen Laden (ich werde meine Zeit zuhause nochmal durchwühlen, im Netz steht es leider nicht.) Ein paar interessante Auszüge: "Nach Zahlen der Musikwoche betrug 2000 der Anteil von Nichtkäufern 51,1 Prozent. 5,4 Prozent der Gesamtkonsumenten machen 44 Prozent des Umsatzes aus. Das heißt für mich, in Denken übersetzt, dass es sich um eine Branche handelt, die das lebendige Interesse an Musik nicht reproduziert, sonst könnte der Anteil von Käufern in einem reichen Land wie Deutschland nicht im Kern bei 5,4 Prozent liegen." (Bergmann) "Das Problem, das die Musikindustrie, die ja gerade sehr unter Druck steht, in der Tat zu großen Teilen hat: sie hat sich über die Jahre sehr entfernt von einer Musikbezogenheit hin zu einer abstrakten Produktbezogenheit." (Renner) "Es wird schwierig sein, denen ein Unrechtsbewusstsein zu vermitteln, die aktive Nutzer sind, wobei die aktivsten Nutzer erstaunlicherweise die sind, die auch die aktivsten Schallplattenkäufer darstellen." (Renner) S T R E I T G E S P R Ä C H Wo spielt die Musik? Die Krise der Branche ist das Thema der Entertainment-Messe Popkomm. Wer ist schuld? Ein Streitgespräch zwischen dem Chef einer großen und dem einer kleinen Popmusik-Firma Von Thoams Groß DIE ZEIT: Herr Renner, Sie haben einmal gesagt, früher sei die Musikbranche eine Disco gewesen, in der auch schmutzige Geschäfte stattfinden konnten, heute habe sie mehr von einem Café mit Neonbeleuchtung. Das klingt ernüchternd. TIM RENNER: Das Bild der Discothek war als Beispiel gedacht für einen Ort, an dem man extrem viel Spaß hat. In dem Moment, in dem du das Licht anschaltest, vergisst du die Magie, und es geht nur noch ums Geschäft. Das Problem, das die Musikindustrie, die ja gerade sehr unter Druck steht, in der Tat zu großen Teilen hat: sie hat sich über die Jahre sehr entfernt von einer Musikbezogenheit hin zu einer abstrakten Produktbezogenheit. Das gilt sicher nicht für den Kollegen von Trikont, aber eben für die Musikgroßbetriebe. DIE ZEIT: Herr Bergmann, was wäre Ihr Bild für die Branche? ACHIM BERGMANN: Tim Renner hört sich wehmütig an, wie jemand, der gerne in der Nähe der Fülle des Lebens geblieben wäre. Die Realität sieht so aus, dass der Raum, in dem er arbeitet, eher ein Vorzimmer der Börsianer geworden ist. Das ist das Grundproblem, mit dem alles anfängt: Wie gehe ich mit Kultur um? Musik spielt in der Musikindustrie, die alles dominiert, nicht mehr die Rolle, die sie spielen müsste. Sie wurde einem Entwertungsprozess unterworfen, der das, was daran einmal attraktiv war, beschädigt hat. DIE ZEIT: Hat die fonografische Industrie sich selbst entzaubert, indem sie sich von ihren Wurzeln im Rotlichtmilieu lossagte und seriös wurde? TIM RENNER: Jein. Der erste Fehler wäre, eine amerikanische Realität oder Vergangenheit auf hiesige Verhältnisse zu übertragen. Ich bin ja selbst als gescheiterter investigativer Journalist in diese Industrie gekommen und musste schon damals, vor 15 Jahren, sehr zu meiner Enttäuschung feststellen, dass sich solche glamourösen Storys, wie man sie in Büchern nachlesen kann, überhaupt nicht ergeben. In Deutschland wurde die Gründergeneration, auch wegen des Alters, in den Achtzigern weggespült und mehr und mehr ersetzt durch reine Geschäftsleute, die ihre Wurzeln teilweise in der Motorradindustrie hatten. Das führt natürlich zu einer extremen Versachlichung. ACHIM BERGMANN: Man hat aber aus alldem nichts gelernt. Vor 15 Jahren gab es schon einmal eine Krise, als die Preise für die LP fielen und kleine Firmen wie wir die Händler anbetteln mussten, unsere Platten für einen angemessenen Preis zu verkaufen. Wundersamerweise bescherte die Durchsetzung der CD dann wieder saftige Gewinne, aber eben auf rein technischer, nicht inhaltlicher Basis. So musste man vonseiten der Industrie keine Schlüsse daraus ziehen, dass die Musikbedürfnisse breiter Schichten verloren gegangen sind, weiter verloren gehen. Das, wovon die Branche leben müsste, ist de facto nicht produziert worden in diesem Zeitraum, das Nichtverhältnis zur Musik hat sich bloß weiter dramatisiert. Man kann das an allen Ecken und Enden sehen. DIE ZEIT: Wie würden Sie Außenstehenden den Sinn einer Entertainment-Messe wie der Popkomm erklären? ACHIM BERGMANN: Wir von Trikont gehen nicht mehr hin. Man sitzt da drei Tage rum und weiß nicht, warum. Auf der Buchmesse in Frankfurt zum Beispiel gibt es neben den Buchhändlern und Einkäufern auch Schüler, interessierte Leute, es hat einen ganz pragmatischen Sinn, dass du dort sitzt und deine CDs spielst: ein Marktplatz im klassischen Sinne. Die Popkomm dagegen ist eine Selbstdarstellungsorgie, die zunehmend von den Selbstdarstellungsratlosigkeiten der großen Firmen dominiert wird. Sie bauen Riesenstände auf, lassen die schönsten Mädchen rumlaufen, machen die lauteste Musik. Es bleibt aber der Eindruck von Leuten, die sich ängstlich vor einer Gewitterfront zusammenducken und dabei hoffen, dass das glamourös wirkt. TIM RENNER: Da ich, im Gegensatz zu Ihnen, Popmusik mag, habe ich auch nichts gegen Glamour. ACHIM BERGMANN: Um das klarzustellen: Wir sind nicht irgendwelche Authentizitätsverbrecher. Wir sind selbst Teil der Popmusik. TIM RENNER: Wer Hostessen an seinen Messeständen herumlaufen lässt, was wir garantiert nicht tun, hat den Sinn der Popkomm tatsächlich nicht verstanden. Es geht um Kommunikation, und die Zahlen sprechen leider gegen Ihre Aussage: Die Besucherzahl nimmt immer noch zu. Leute treffen sich dort und tauschen sich aus, die entweder ein kreatives Produkt miteinander herstellen oder darüber kommunizieren. Gerade die kleineren Händler sind die, die wir sonst selten erleben. Wobei: Früher war es ein intensiverer Austausch, als das heute, bei der Größe der Veranstaltung, möglich ist. Je häufiger mein Gesicht und mein Name auftauchen, desto flüchtiger wird das Gespräch, ständig zupft jemand an einem herum. Das belegt aber umgekehrt nur, was Phillip Boa einmal etwas bissig so kommentierte: Die Popkomm ist dazu erfunden worden, dass sich im Guten wie im Schlechten Mitarbeiter von Musikfirmen fühlen können wie Popstars. DIE ZEIT: Es wird, neben dem Messegeschehen, auch diskutiert auf der Popkomm. Dauerthema sind die Entwicklungen im Internet und ihre Auswirkungen. Musikpiraterie auf der einen Seite: ein Horrorszenario für die Industrie, Dotcom-Firmen auf der anderen: das Internet als kapitalistisches Wunderland. ACHIM BERGMANN: Die Dotcoms sind ja nun milliardenschwer ins Loch gefallen mit der Krise der Neuen Ökonomie. Hoffentlich lichtet sich damit auch der Qualm, der seit zehn Jahren produziert worden ist: die Beschwörung einer nahezu mystischen Welt der schönen Unterhaltung. Es war klar, dass das nicht gut gehen konnte. Jetzt schreit man wieder nach Content, nach Inhalten, nachdem man lange Zeit nichts anderes zu bieten gehabt hat als Wege. TIM RENNER: Während der letzten zwei Jahre haben diverse Umbrüche in der Musikindustrie stattgefunden, und man sieht interessanterweise, dass die Unternehmen, die sich am frühesten umgestellt haben, am wenigsten gelitten haben. Ich sehe in der strukturellen Krise eine Chance. Wir müssen, was sich erst einmal abgedroschen anhört, zu den Ursprüngen der Musik zurückkehren - indem wir nicht mehr medial, das heißt für Radio, Fernsehen und Presse, sondern musiker- und konsumentenorientiert denken. Im Internet ist der Zugang zu den speziellen Wünschen des Kunden erleichtert. Zulasten des Mainstreams. DIE ZEIT: Schadet oder nützt das Internet nun der Musikkultur? ACHIM BERGMANN: Das kostenlose Runterladen von Musik aus dem Netz wird von der Industrie als Grundübel angeprangert. Ich glaub das nicht und bin sicher, dass Musik aus unserem Katalog, die jemand ins Netz stellt, Werbung für uns wäre. TIM RENNER: Ich habe keine Angst vor den Whizz Kids, die Codes knacken. Um die geht es nicht, Piraterie hat es immer gegeben. Es geht darum, dass das Herunterladen nicht auf Knopfdruck erfolgen kann, sonst kann ich in der Tat keinem mehr erklären, dass er was zahlen soll. Es muss mühsam sein, dann werden sich kostenlose Musik nur die besorgen, die entweder extrem kapitalknapp sind oder extrem viel Zeit haben. ACHIM BERGMANN: Aber das Nichtzahlenwollen ist doch auch schon ein Kommentar, genau wie das Nichtkaufen oder das Nichtwählen. Ich will einmal, weil einem als Vertreter eines Independent-Labels gern unterstellt wird, bloß philosophisch rumzunuscheln, ein paar Zahlen nennen. Nach Zahlen der Musikwoche betrug 2000 der Anteil von Nichtkäufern 51,1 Prozent. 5,4 Prozent der Gesamtkonsumenten machen 44 Prozent des Umsatzes aus. Das heißt für mich, in Denken übersetzt, dass es sich um eine Branche handelt, die das lebendige Interesse an Musik nicht reproduziert, sonst könnte der Anteil von Käufern in einem reichen Land wie Deutschland nicht im Kern bei 5,4 Prozent liegen. DIE ZEIT: Ist in den letzten Jahren weniger gute Musik entstanden? TIM RENNER: Die Problematik besteht nicht primär im Angebot, sie besteht in der Kommunikation. In dem Punkt bin ich ja ganz nah bei Ihnen, Herr Bergmann: Wenn das Angebot nicht vernünftig kommuniziert wird, und übers Radio geht das in der Regel nicht, kriege ich ein Riesenproblem darin, es überhaupt im Handel zu platzieren. Und wenn ich's nicht platziert habe, muss der potenzielle Käufer dem Produkt nachlaufen. Conclusio: Ich muss den direkten Weg übers Internet gehen, wo sich Kommunikation aus dem Griff von Medien rausbewegt. Da sind genau die Wachstumspotenziale, die momentan eine Musikwirtschaft in jedweder Form hat. ACHIM BERGMANN: Trotzdem wollen die fünf, sechs großen Firmen das Netz kontrollieren. Wenn man sich den Zustand eines Kulturguts wie Fußball anschaut, dann sieht man wie unter einer Lupe, was gerade passiert. Ein Gemeingut, das aus den Leidenschaften vieler Leute über Jahrzehnte entstanden ist, wird irgendwann schleichend privatisiert. Sicher, da ist auch früher schon Geld drin gewesen, die Machtbedürfnisse von Präsidenten; aber der Übergang vom Start in eine kapitalintensive Geschichte, wo dann plötzlich einer da sitzt, und die Öffentlichkeit gehört dem: das ist eine Kolonisierung von kulturellen Bedürfnissen. TIM RENNER: Der Vergleich ist hübsch polemisierend, aber nicht zutreffend: Es gibt eine Bundesliga, aber Millionen Titel, die irgendwo herumvagabundieren, das ist nicht konzentrierbar in Form eines Herrn Kirch, der sich das alles einverleibt. Musik, Kultur wird immer ein plurales Gut sein. Ich freue mich über Leute, die kritisch hinterfragen, aber jede Sorge, die dahingeht: Ein paar Großkonzerne machen das Netz dicht, das ist das Gebrumm eines Bären, der uninformiert ist. DIE ZEIT: Die Auseinandersetzungen um die Musiktauschbörse Napster haben gezeigt, dass die Musikindustrie an einem Kopierschutz arbeitet, der den freien Zugang auf die Musiktitel zu privatisieren versucht. Ist es überhaupt realistisch, den Prozess umzudrehen, sozusagen Mauthäuschen an einem reißenden Strom aufzustellen? ACHIM BERGMANN: Das Internet drückt so stark einen vergesellschafteten Zustand aus, dass es geradezu lächerlich ist, das privatisieren zu wollen. Es ist wie mit dem DJ-Wesen: Wenn von Musikern gesampelt wird, drückt das auch einen realen Stand von Vergesellschaftung aus, eine wirkliche, gemeinschaftliche Nutzung des Ganzen, der man nicht einfach mit rein technischen Mitteln, einem Kopierschutz zum Beispiel, den Riegel vorschieben darf. Einmal abgesehen davon, dass es sowieso nicht möglich sein wird, das Netz in den nächsten fünf Jahren so zu präparieren, dass man nichts mehr herunterladen kann. Die Hackerjungs sind cleverer als die gesamte Industrie im Augenblick. TIM RENNER: Es wird schwierig sein, denen ein Unrechtsbewusstsein zu vermitteln, die aktive Nutzer sind, wobei die aktivsten Nutzer erstaunlicherweise die sind, die auch die aktivsten Schallplattenkäufer darstellen. Leichter ist der Eigentumsbegriff dem zu vermitteln, der von uns allen, ob nun Universal oder Trikont, nicht mehr oder nur schwerlich erreicht wird, also dem Normalkunden. Hier liegt aber die enorme Expansionsmöglichkeit für Musik auch im kommerziellen Sinne. DIE ZEIT: Trotzdem hängt alles an der Frage, wem die Musik im Netz letztlich gehört. Theoretiker wie John Perry Barlow sehen das Copyright als Scheidepunkt zwischen der Partei der Vergangenheit und der Zukunft. Und Jeremy Rifkin problematisiert auch den Begriff des Privateigentums in den Zeiten der Datenströme. ACHIM BERGMANN: Rifkin sagt aber nicht, dass das Eigentum nichts mehr zählt, sondern bloß, dass der Zugang zum Eigentum immer wichtiger wird, angefangen vom Leasen bis hin zum Herunterladen von Datensätzen. TIM RENNER: Es geht um den Begriff des temporary ownership. ACHIM BERGMANN: Genau, dass da jemand Eintritt verlangt für den Zugang zum Erlebnis. Rifkin sagt aber auch, dass es zwei Arten von Aktivität in der Gesellschaft gibt, das eine ist die bloße Ökonomie, das andere im weitesten Sinne Kultur, die alles umfasst, was dem Menschen in seiner Reproduktion wichtig ist, von Kindern angefangen bis hin zu Werten und eben Musik. Wenn das alles zu sehr bloßes Rohmaterial zur Warenproduktion wird, dann gibt es irgendwann keinen Nachschub mehr, dann wird die Reaktion Gleichgültigkeit sein. TIM RENNER: Nein, die Relevanz ist ja durchaus gegeben, was fehlt, ist, wie gesagt, die Vermittlung. Worauf wir uns einstellen können, ist eine Kommunikationserleichterung im Netz, die leider bislang nicht bewirkt, dass die Ware refinanziert wird. Allerdings sind mittlerweile recht stimmige Modelle am Start. Dazu gehört durchaus das Prinzip des temporary ownership. Die Angebotspalette ist eben breiter geworden, die Möglichkeiten des Einzelnen, sich kulturell zu reproduzieren, sind gestiegen. Es gilt, das Angebot Kultur zu denken in dieser zugegebenermaßen nur kurzfristigen Relevanz für den Einzelnen, wo ich ihm dann aber auch den Erwerb zu ganz anderen, günstigeren Konditionen bitte schön gewähren sollte. DIE ZEIT: Eine konservative Kulturkritik würde den Aspekt von Verlust in den Vordergrund stellen. Mit dem Internet-Erlebnisabo verschwindet der Tonträger als Ding vollends. TIM RENNER: Ich kann die Trauer darüber verstehen. Es hat aber etwas Sentimentales, wenn das verlorene Haptische schon vorab beweint wird. Letztlich ist es eine Generationenfrage. Für die Kinder von heute ist die Verpackung, etwa eines Computerspiels, irrelevant, die wird nicht aufgehoben, es geht um den Icon, den die anklicken. Darüber läuft die Verbindung, das erleben sie als Wert, diesen Icon zu haben, und finden es völlig natürlich, dass sie lange für etwas gespart haben, das sie nie anfassen können, zu dem sie nie den Bezug haben können, wie wir ihn zur LP gehabt haben und noch heute zu Vinylplatten haben. Wir sind ja auch mit dem Telefon aufgewachsen und haben nie daran gedacht, dass das Medium irgendwas an der Kommunikation verändern könnte, obwohl die gesamte Gestik, Mimik, alles fehlt. Dasselbe gilt für die Musik. ACHIM BERGMANN: Ich würde mir gern einen weniger beobachtenden, einen parteilichen Standpunkt zu Eigen machen und sagen: Neues kann in der Musik nur entstehen, wenn man sich dem permanenten Druck entzieht. The making of masses, the making of trends, das Abnudeln von rebellischen Haltungen - diese gesamte Art und Weise, wie etwa im Musikfernsehen Jugend definiert wird, spiegelt ja nur einen Begriff von Jugend, der dort unter Auslassung von ganz vielem produziert wird. Die restlichen Medien sagen dazu, quer durch die Landschaft, einmal, Jugend sei bloß Fun und Ballermann, und ein halbes Jahr später erzählen sie, wer jung ist, fährt heute nach Genua. In diesem Feld gibt's nur eins: Verweigerung, damit zwischen den sichtbaren Türmen der Love Parade einerseits und bloßer Unzufriedenheit andererseits etwas Neues entsteht. TIM RENNER: Das war aber schon immer so, dass Jugend sich nicht dadurch entwickelt, was ein industrieller Komplex oder ein medialer Komplex als Jugendentwicklung herbeiproduzieren oder herbeischreiben wollte. Aufgabe von Medien und auch von Musikunternehmen kann es nur sein, Trends, die in Jugend entstehen, plausibel aufzugreifen und zu unterstützen und weiterzuführen. Man muss sich von dem feuchten Traum verabschieden, Entwicklungen aufzuoktroyieren oder gar, noch schlimmer, Trends zu erfinden. Das Gespräch moderierte Thomas Groß © DIE ZEIT 34/2001
  3. Kobe

    Antenneneingang

    Gude! Jo, das waren sie wieder, meine drei Probleme. Aber das mit dem Video ist gut, da die Kiste ja einen Scart-Eingang besitzt, sollte man da natürlcih einen DVD ranhängen können. Dank und Gruss Kobe
  4. Kobe

    Antenneneingang

    Gude! Ich möchte mal die Gelegenheit nutzen, mich mit meinem Problem als totalen Blödmann und Laien zu präsentieren: Welche Möglichkeiten gibt es, von den 'üblichen' Ausgängen eines DVD-Players in den Antenneneingang (einziger Eingang) eines TV (ja, alt) zu kommen? Gruss Kobe
  5. LETZTE BEARBEITUNG AM 15-Aug-2001 UM 15:53 (GMT)[p]>"Let there be rock" >(Tocotronic) Aaaaahhh, das Orchinol (Textzeile, nicht Lied) ist von AC/DC, Battle, tuwas, verhex' ihn, verfluch' ihn, beschmeiss' ihn mit Tiernamen!!!
  6. Gude! >In meinem Beitrag stand KEIN WORT VON AUSGLEICHSSTRÖMEN , STROMFLUSS AUFGRUND VON SPANNUNGSUNTERSCHIEDEN In meinem Beitrag auch nicht?!?!? Immer mit de' Rou' und mit de' Hoffmansdrobbe. Gruss Kobe
  7. Gude! Mal 'ne blöde Frage von mir: Du schreibst, die Stromversorgung ist wichtig, wegen eventueller Verunreinigungen. Aber sind die Geräte nicht durch 'ne galvanische Trennung sowieso vom Netz getrennt (abgesehen, dass ja mit Gleichstrom gerabeitet wird.) Fragt Kobe
  8. LETZTE BEARBEITUNG AM 10-Aug-2001 UM 14:24 (GMT)[p]Gude! Hm, warum komme ich auf den Gedanken, dass liest sich wie ein Artikel in der 'Audiophilen'? Fragt Kobe
  9. LETZTE BEARBEITUNG AM 07-Aug-2001 UM 14:30 (GMT)[p]Gude! >probier mal einen musical fidelity oder einen arcam oder einen cambridge. die klingen tendenziell nicht so scharf und spitz. Ja, dem kann ich nur zustimmen, der Frequenzgang dieser Player geht in den Höhen schön zurück, so dass es schön rund, warm und analog klingt. Tipp: Probier' ein hochkapazitives und hochohmiges NF-Kabel (am besten Maschendraht, Längen so um die 1-2 km), und dreh' den Höhen-Klangregler des Amps auf Anschlag links, dann hast du den besten Klang! Gruss Kobe
  10. Kobe

    Boxen

    Gude! Also mein Problem ist halt, dass ich die Befürchtung habe, dass ich dem technischen Overkill erliege. Ich möchte a) ein paar grössere Stereo-LS da stehen haben und noch ein paar Surrounds für DVD. Mein Problem mit Ganzen : Gehe ich auf Stereo, finde ich u.U. keine passenden Center, oder wenn ist das Ding eigentlich zu gross, und inkl. passendem Sub, dicker Receiver (Leistung) usw. stecke ich mehr Geld in Surround, als ich nutze (ich hab' noch andere Hobbys, als 2 DVDs am Tag schauen). Gehe ich auf Surround, fehlen mir 2 gute Stereo-LS zum Musikhören. Wie habt ihr das Problem gelöst? Gruss Kobe
  11. Kobe

    Boxen

    Hilfe! Soll ich das Set in schwarz oder Buche-Funier kaufen! Naja, fast. Eher mal was grundsätzliches: 1. Welche Leistung würdet ihr für einen normalen Wohnraum (25-30 qm) empfehlen (mit 'normaler' Nachbarschaft)? Bringen's diese kleinen Sets (zum Beispiel Teufel System 4)? 2. Technischer Overkill: Was tun, bei Schwerpunkt Stereo? (Hintergrund: Da hat man dann seine Stereo-LS da rumstehen, und nun: Ich bekomme keinen passenden Center mehr. Was nun?) Einfach einen Center? Soll ich ein paar neue LS kaufen, mit überdimensioniertem Center & Receiver, wobei ich diese 'weniger' brauche? Oder kaufe ich ein Set mit 2 Stereo-LS, die 's nicht bringen? Gruss Kobe
  12. >hier meine lieblingsmusik bei diesem wetter, wo man eigentlich nur unterm deckenventilator auf der couch liegen und viel alk mit bittergetränken reinpumpen kann. Jo! Mach noch'n Whiskey sour! Aber in so'nem vollklimatisierten Bunker, in dem ich hier sitze geht das auch so. Und: tool - Lateralus (absolutes Highlight) Bob Marley (nicht nur wegen des Wetters) Ansonsten: >AC/DC : besonders gern die alten sachen >monster magnet : powertrip >M.O.D. : surfin' M.O.D. The Ballad of Jimmi H.! (S.O.D.) Gruss Kobe
  13. Kobe

    Sommerloch

    Gude! Gelesen bei netedition: Netter Link: http://www.tplus.at/users/hifiaktiv/realis...trachtungen.htm Und man beachte die Marken, die er Verkauft: Abolutes HighEnd. Gruss Kobe (...der die Össis jetzt für mindestens doppelt so clever hält wie vorher.)
  14. Gudee Musig, gudee Jazzbladee, gudes Label! Tja, erdulde Mariah (und ihr prächtiges Hinterteil) und werde Millionär! Aber mal im Ernst (Aus Spass wurde Ernst - Ernst ist heute 5 Jahre alt.) Mir als Verbraucher fällt es doch schwer, dass Geheule der Plattenindustrie ernst zu nehmen, wenn die solcher Verträge bereitwillig an die Öffentlichkeit geben. (Auch wenn es nur ein Marketing-Gag ist.) Auch wer auf (Rock)-Konzerten war, und die Preise sieht... Aber ich sehe die 'Grossen', für die jeder Computer Gema-pflichtig ist. Die das (legale) Kopieren nicht mehr erlauben wollen. Und die Mariah 190 Mio. in den (hier könnte ihr Körperteil stehen) stecken/schmeissen/(...). Und die damit angeben, dass sie es machen. Und an meiner CD, die ich mir brennen lasse (und nicht kaufe), weil ich sie nicht so gut finde, und nur 3 mal höre, liegt es, dass die Musikkultur immer schlechter wird? (äh, ich hab' keine 5 gebrannten CDs zuhause, von denen ich nicht das Orginal (CD/LP) besitze.) Also, ich glaube deiner Kalkulation, und, dass du mit deinem Label keine Kohle scheffelst. Aber den 'Grossen'? Die machen mit Zlatko (und der sieht nicht gut aus, ist nicht eloquent, und kann nicht singen), der schon 100tausende CD verkauft, mehr als du in Jahren. (Obwohl: Du bezahlst für deine Künstler 'chicken feed', du musst ja im Geld schwimmen...) Aber: Mit Mariah werden die wohl Geld machen (bzw. sie gehen davon aus, sonst wäre der Vertrag nie gemacht worden). >P.S.: Bitte über all die Nebensächlichkeiten (juristische Uneinigkeiten, sinnvolle Kalkulationen, etc.) das Wesentliche nicht vergessen - es geht um Musik! Nämlich um den Spaß dabei, die Liebe dazu und die Freude daran...< Wieviele Leute 'opfern' einen grossen Teil ihrer (Frei-)Zeit dafür, stecken Geld rein (ich hab' auch noch Zeugs für kDM zuhause stehen) und werden keine Millionäre und Superstars (Ich?), ohne die es eine so vielfältige Musikkultur nicht gäbe. Wie viele Künstler (auch heute anerkannte Genies) konnten von ihrer Kunst leben? Fragen, fragen, fragen Gruss Kobe
  15. Gude! Nur mal so: (http://www.laut.de/vorlaut/news/2001/07/18/01861/index.htm) Knapp am Ruin vorbei geschrammt? Trotz 140 Millionen verkaufter Alben in den letzten zehn Jahren konnte nur ein Wechsel der Plattenfirma Mariah Carey vor dem Ruin retten. London (av) - Ganz vertraulich verriet die 31-Jährige dem englischen Boulevardblatt Sun, dass sie bei weitem nicht die Menge Geld besitze, die man auf Grund ihrer Plattenverkäufe annehmen könnte. "Natürlich bin ich wohlhabend in Bezug auf die Realität der meisten Leute", fügt die Schöne hinzu, allerdings gibt sie auch an, "in finanziellen Nöten" gewesen zu sein. Verantwortlich für ihre Misere macht sie die "vielen Haie" im Musikbiz, unter anderem ihren Ex-Mann, Sony-Chef Tommy Mottola, den sie allerdings nicht namentlich erwähnt: "Ich fühle mich durch eine persönliche Beziehung, in der ich zu lange verharrt habe, geschädigt", verrät jedoch genau, worauf die Pop-Queen hinaus will. Im Alter von 17 Jahren hätte sie im Übrigen einen Vertrag unterzeichnet, der sie für die nächsten 13 Jahre ihres Lebens knechtete, und ihr nur die Hälfte ihrer eigentlichen Einnahmen bescherte. Die bitteren Zeiten sowohl mit ihrem 52-jährigen Ex in der Villa für 32 Mio. DM, als auch als mittellose geschiedene Ehefrau sind jetzt aber vorbei. Laut Sun fühlt sich Carey nun freier und selbstbewusster, da sie dem Label, bei dem ihr Ex-Mann immer noch das Zepter in der Hand hält, entkommen ist. Sie hat im April zu Virgin gewechselt und dort einen Plattenvertrag in Höhe von rund 190 Mio. DM unterzeichnet. Allerdings gibt die Sängerin, die in Armut in New York aufwuchs, an, sich trotzdem nicht sicher zu fühlen. "Ich habe mich noch nie wirklich sicher gefühlt. Ich kann nicht wirklich glauben, dass das Geld da ist - ich gebe für mich auch nicht wirklich viel Geld aus." Gruss Kobe P.S.: Heinrich, ich hoffe, du weisst, was du zu tun hast!
  16. ...und das bei sinkendem Absatz von Musikkassetten, die ja nur für Kopien genutzt werden. Wo steht eigentlich das Gesetz, dass die Musikbranche (als Industriebranche) keinen Umsatzrückgang machen darf? Zudem die Faktoren 'Qualität' und 'Innovation' maximal auf niedrigem Niveau konstant sind. Zudem mich der 'Sättigungsgrad' in den neuen Ländern interessieren würde, da ja die Umsätze pro Person seit 1991 von ca. 50 auf ca. 58 gestiegen sind. (Allerdings nicht Inflationsbereinigt.) Und zur Statistik: "Der Saisonverlauf des Tonträgerumsatzes stellt sich im Jahr 2000 ähnlich wie in den vorangegangenen Jahren dar: Der größte Umsatz wird traditionell in den Monaten September bis Dezember getätigt. Im Jahr 2000 fällt ein überdurchschnittlicher Umsatz des ersten Halbjahres auf, der sich im zweiten Halbjahr allerdings nicht fortgesetzt hat. Grund für diesen Effekt ist ein unterdurchschnittliches erstes Vergleichshalbjahr 1999" Nette 'Schreckensmeldung'. Gruss Kobe
  17. Gude! Ich hab' mal beim Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft den Jahresbericht 2000 gesucht & gefunden (http://www.ifpi.de/jb/2001/jb01b.html). (Ja, ich weiss, dass sich der Artikel auf's 1. Quartal 2001 bezieht.) Was mir auffällt: 0. "Im Jahr 2000 fällt ein überdurchschnittlicher Umsatz des ersten Halbjahres auf, der sich im zweiten Halbjahr allerdings nicht fortgesetzt hat. Grund für diesen Effekt ist ein unterdurchschnittliches erstes Vergleichshalbjahr 1999" 1. Der Absatz von Audiokassetten ist von 151 Millionen (1991) auf ca. 50 Millionen (2000) gefallen. 2. Der Durchschnittsabsatz von Longplays pro Haushalt lag 1998 bei 6,5 ; 1999 bei 6,0 und 2000 bei 6,4. "Allerdings müssen die in der Regel sinkenden Haushaltsgrößen ebenfalls berücksichtigt werden; sie relativieren den Abwärtstrend etwas." Und: "Der hohe Anteil nationalen Repertoires ist auch anhand der Neuerscheinungen und des Gesamtangebots erkennbar. Leider besteht in Radio und Fernsehen immer weniger Bereitschaft, neue Musik abseits des Mainstreams zu senden. Und das macht es für unbekannte Künstler immer schwieriger, im Markt Fuß zu fassen Der Aufwand der Musikunternehmen für Marketing ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Musikmarketing stellt eine der Kernkompetenzen der Musikindustrie dar: Künstler zu finden, zu produzieren und ihre Musik zu dem spezifischen Publikum jedes Einzelnen von ihnen zu bringen. Bereits heute finanziert eine erfolgreiche CD statistisch neun andere Produktionen mit. Dabei handelt es sich keineswegs um „geplante Flops“, sondern um Künstler und Repertoire, deren Marktbedeutung erprobt und entwickelt werden soll – eine echte Investition in Musikkultur. Auch der Weg in das Internet als Marketing- und Promotionmedium, den die Tonträgerunternehmen längst beschritten haben, verschlingt zur Zeit viel Geld, ohne dass die Marketingbudgets für andere Medien zurückgeschraubt werden könnten. Insofern bringt die Musikwirtschaft erhebliche Vorleistungen in den Markt von morgen, ohne eine kurzfristige Rendite erwarten zu können." Gruss Kobe
  18. Gude! Da sage ich nur: Respekt! Es gehört einiges dazu, einen solchen Sprung in's kalte Wasser zu riskieren. Mit sehr kleinen Sparten Kohle machen zu wollen ist schwer. Aber, was sehen die Konsumenten bzw. ich? > Set Modus.Ketzer = True Dicke Plattenfirmen (sind das 5 oder noch 4?), die nach belieben einzelne 'Künstler' in die Charts stecken. Musiksender (TV & Radio) die die Top 20 hoch und runter spielen, und irgendwelche 'Grössen' (die nach 5 Monaten wieder verschwunden sind) die sich in den Talkshows auf dem Sofa breitmachen, weil sie in der Lage sind, 2 Sätze am Stück zu sprechen, und ihre 'Reize' in die Kamera halten, die mit 'nem Butterbrot abgespeist werden (so wie die No Angels), während die Produzenten (Dieter) im Geld schwimmen wie Dagobert. Meine Meinung: Die haben Kohle. Auch der 'Alternativ'markt wird ordentlich abgegrast. Statt der Bravo gibt's halt Visions oder Rockhard, und das T-Shirt von Offspring kostet in Offenbach (oh, Schxxx, verraten) auch 50 DM, der Kaputzenpulli über 100. Und wenn in Stuttgart Iron Maiden vor ausverkauftem Haus spielt (Scheyer-Halle) werden die schon nicht drauflegen (im Unterschied zu Jingo de Lunch in Trier im Exil). > Set Modus.Ketzer = False Gruss Kobe
  19. Gude! Ich dachte, die grossen Künstler kosten zuviel? Alleine die Aufnahme/Studiokosten? Werbung? Künstler? Und auf der Tour machen die auch noch Minus? Gruss Kobe
  20. Gude! Dann darf man ja mal die generelle Frage stellen: Mit wem verdienen Plattenfirmen eigentlich Geld? Mit den kleinen nicht. Da bin ich mir sicher, hatte schon der öfteren die Gelegenheit mich mit den Mitgliedern nach einem Gig oder auch 'einfach so' zu unterhalten, und die hatten wirklich kaum Kohle. (Und das sogar im 'Fast-Profi-Bereich, z.Bsp. Hands on the Wheel, (Support von Joe Cocker, The Hooters, Bob Dylan, PUR), oder Jingo De Lunch, mit denen ich mich mal nach 'nem Gig in Trier unterhalten habe. Mit den grossen? Da kostet die Werbung, die Künstler kassieren Millionen, und nicht mal die Tour bringt Geld in die Kasse. (Nur die Ärtze spielen noch für DM 32 (+ VVgeb). Aber das sind ja arme Schlucker.) Nee, also bei aller Liebe, irgendwas stimmt da nicht. Gruss Kobe P.S.: Mal 'ne Insiderfrage: Wie is'n das mit MTV? Kostet das, da ein Video spielen zu lassen, oder zahlt MTV noch Gema, und muss diese mit Werbung finanzieren?
  21. Gude! Sach' ma': "Als jemand der in der Branche arbeitet": Musstest du dafür das Denken aufgeben, oder stellen die nur Leute ein, ach, ich lass' das jetzt, der Kommentar wäre mir zu blöd. "40 DM (das ist ungefähr der Preis, zu dem man als Label bei einer einigermaßen gesunden Kalkulation eine gute Produktion fahren kann!)" Ach? Wieviel kostet 'ne CD in den USA? Warum wollte das Kartellamt der EU da irgendwas machen? Weil die Plattenindustrie die CDs aus menschenliebe so billig verkauft? "Nun, Tatsache ist, daß man erst durch Werbung publik wird. Und Öffentlichkeitsarbeit wie Werbung, Tour u.ä. kostet Geld - viel Geld" Aha. Aber das ist ja schon lange klar, dass die Plattenindustrie "Produkte" verkauft, denen ist egal ob OB oder Brittney. Aber im ernst: Der 'Musikgeschmack' wird schon beeinflusst, aber gute Bands/Künstler setzten sich immer durch (5 Mark in Phrasenschwein). Wenn man natürlich Limp Bizkit unbedingt oben in den Charts sehen will, na gut, dass wird teuer, aber schau' die mal TOOL an, oder AC/DC, die bekommen zehntausende Fans in ein OpenAir, und ich bin von der Werbung nicht erschlagen worden. "(glaube bitte keiner, daß man mit einer Tour wirklich Geld verdient - in der Regel ist das umgekehrte der Fall. Das, was bei großen Top-Acts das Geld einer Tour einspielt ist das Merchandising. Und selbst große Acts suchen sich immer häufiger Tour-Sponsoren!)." Siehe AC/DC. Und Rock am Ring ist ein Zuschussgeschäft. Stimmt's? Und die Toten Hosen, die eine Million von Diebels bekommen (für die Verkausrechte vom Bier) sind so arm, dss sie die Kohle an die Fortuna Düsseldorf spenden und selbst trocken Brot essen. Gruss Kobe
  22. Kobe

    Toleranz von HighEnd

    Gude! Nee, so schlimm wie die Überschrift ist die Frage nicht, aber es ging vor längerer Zeit mal um die Toleranz bzw. um Unterschiedliche Messwerte von HighEnd-Zeugs, und, ob man diese nicht hören könnte. Dazu erst mal ein Link http://www.brandeins.de/magazin/schwerpunkt/artikel6.html (natürlich aus'm netedition-Forum), und ein Zitat: >Jedes Gerät wird in Handarbeit hergestellt. Bevor es im Last-Test fünf Tage gequält wird, fragt der Computer bis zu 300 Messdaten ab. Später kommt es noch einmal an die Messapparate. Nur wenn es innerhalb streng vorgegebener Toleranzen bleibt, darf es überhaupt zum Hör- und Praxistest.< Das bedeutet ja (und das sogar aus berufenem Munde) das man 'kleine' Abweichungen innerhalb von bestimmten Messwerten gar nicht hören kann? Oder? Fragt Kobe
  23. Kobe

    Der Brüller zum Wochenende

    Gude! Ja, aber ich hatte es so verstanden, dass ein mieser Frequenzgang dafür verantwortlich sei (also falsch), deswegen meine Frage. Gruss Kobe
  24. Kobe

    Der Brüller zum Wochenende

    Gude! >LS sollten eine gewisse Normierung aufweisen , sodass sie allesamt innerhalb "gewisser" Parameter arbeiten (also eine Geige soll auf dem LS X nicht wie ne Oboe klingen ...). Viele als soo Hai-Entig-Verschrienen LS haben Pegelsprünge von haarsträubenden Ausmassen drinne ... und andere Mängel, das das dann nicht mehr Musik sondern ein spezieller SOUND ist , darauf will er hinaus. Hm, ist ja grundsätzlich nicht schlecht (und die HighEnd-Teile mit dem Alpenpanorama-Frequenzgang kann ich auch nicht leiden), aber ich dachte immer, dass die harmonischen Obertöne den Klang eines Instruments charakterisieren? (Ach, wie hab' ich Fourieranalyse geliebt. Mein Analysis-Prof hat die sogar da bewiesen... (ein irre Aufwand; in der Funktionalanalysis macht man das im Vorbeigehen).) Gruss Kobe
  25. Kobe

    Der Brüller zum Wochenende

    Gude! Naja, von wo anders... Aber die Berliner waren vom Handkäs' mit Musik angetan... Sie meinten, der wäre verdorben, und versuchten, auch den Kellner davon zu überzeugen. War ein lustiger Dialog. Gruss Kobe
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