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ghnomb

Tuning an Reith Endstufe

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Hab auch schon bestellt....samt Vorstufe und freue mich drauf!

 

Sehr guter Bericht.....hab noch ein paar 627er in der Kiste, die sich auf ihren Einsatz freuen....

 

Gruß

 

Volker

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Hallo Udo,

 

vielen Dank für deinen Bericht. Ich hatte ähnliches vor ca einem Jahr gemacht und mich für den AD8610 und gegen den OPA627, der mir sein Geld nicht wirklich wert schien.

 

Hab ich denn das richtig verstanden? Du willst in der Modulationsstufe die Oscons rausschmeißen und die Panasonic FC testen? Gewagt, aber gut, daß das auch mal einer macht ...

 

Grüsse, Josef

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Hi Udo,

zunächst mal Hochachtung vor all dem was du bisher getestet hast und noch weiter vor hast.

Ich bin gerade dabei Nummer 2 und 3 des Digi Amp zu bauen. Mal sehen was das Heimkino dazu sagt......

 

Mein erstes Exemplar ist mit Slitfoilladekondensatoren bestückt. Der Rest sind Pana FC. Ich habe vor, die FC noch von unten mit Black Gate NX 0,1y/50 V zu brücken, wo dies (wegen der Maximalspannung) möglich ist. Bei meinen bisherigen Schaltungen hat insebesondere der OPA 627 sehr stark von diesen Kondensatoren profitiert.

Daher auch meine Überlegung, die NX Kondensatoren ggf. nicht an den FC als Bypässe anzubringen, sondern direkt an den Beinchen (Spannungsversorgung) der OPA's gegen Masse. Aber das ist halt etwas aufwendiger....

 

Jetzt noch eine Frage:

 

Was hast du denn für Koppelkondensatoren (DC-Blocker) am NF-Eingang eingesetzt.

Ich habe die von Hubert vorgeschlagenen 1y MKS drin. Hubert sagte mir auf Anfrage, dass einige seiner "Abnehmer" mit anderen Varianten (u.a. große Elkos) glücklich geworden sind.

Ich erwäge hier (u.a. auch wegen dem Thread zum Thema KoppelC weiter unten), Black Gates einzusetzen. Entweder 220y NX alleine oder ggf. mit 0,1y Bypass oder wie von Andreas Sellenthin vorgeschlagen mit 2 Stück 10y N antiparallel. Auch die ggf. mit 0,1y Bypass. Auf grund meiner Erfahrungen in anderen Schaltungen ist auch hier mit großen Unterschieden zu rechnen. Ich hatte früher oft Mundorf Supreme oder ähnliches als DC Blocker eingesetzt, musste aber feststellen, dass z.B. FC mit KP Bypass vorteilhafter war.

Ganz auf den DC-Blocker verzichten will ich nicht, da mir Hubert bechrieben hat, was mit dem Amp passiert, falls er doch mal etwas davon abbekommt. Gerade bei den diversen Vergleichstests mit verschiedenen Preamps kann man nicht immer sicher sein, dass nicht doch eine DC-Schleuder dabei ist.

 

Daher frage an dich und alle anderen glücklichen Reith Amp besitzer (zu denen ich mich uneingeschränkt zähle): was habt ihr eingesetzt? was habt ihr getestet?

 

Danke vorab. Ich melde mich, wenn ich die Version mit Slitfoil Ladeelkos gegen die neue Version mit F+T Ladeelkos getestet habe.

 

Gruß Zille

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Hallo Josef,

 

muss zu meiner Schande gestehen, dass ich in der Modulationsstufe Jamicons genommen habe, die bereits bei mir rumlagen.

Daher könnten die FCs eine Verbesserung bringen.

Mir geht´s auch darum für mich zu erfahren, welche Eingriffe Veränderungen in nennenswerter "Dimension" bringen können.

 

Hubert hatte damals keine Oscons parat, und für zwei Stück wollte ich keine Bestellung irgendwoanders aufmachen.

Falls die FCs ein größerer Schritt sind, werde ich wohl auch mal Oscons testen.

 

 

Grüße

udo

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Hi Zille,

 

schon aufwändig alles an FCs mit BGs zu brücken.

Berichte bitte dann bitte mal über deine Erfahrungen.

Hatte bis jetzt nur mal in Betracht gezogen die Siebelkos mit Bypass-Cs zu belegen.

Aber erst mal sehen, was die slit foils sagen, momentan sind Pana-HA drin.

 

Zu den Eingangs-Cs kann nicht viel erzählen, derzeit benutze ich die 2,2µ Wimas.

Ich plane nächstes Jahr suckzessive meine Surround Anlage auf Vollaktivbetrieb umzustellen, daher müsste ich sowieso das Eingangsmodul durch komplette Weichen ersetzen, dem Koppelkondi an sich habe ich also jetzt nicht soviel Beachtung gezeigt.

Wollte zukünftig messen, ob mein Pre-Ausgang wirklich DC-frei ist und mit "Kurzschluss-Platine" das mögliche austarrieren um festzustellen, ob diese Baustelle überhaupt ein Thema ist.

 

Serious33 berichtete mal über einen für Ihn größeren Fortschritt durch Audyn-KPSN

siehe hier:

http://www.audiomap.de/forum/index.php?az=...us33%2Cendstufe

 

Falls mir in der Grabbelkiste was anderes in die Hände gerät werde ich es auch mal probieren.

 

Grüße

udo

 

 

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Hi Markus,

 

Test war ja schon seit 10 Tagen abgeschlossen, evtl hätte ich das Teil ja zum Stammtisch mitgebracht, dann halt nä.mal (-;

 

Tippen ging dann häppchenweise.

 

 

btw.

zum Thema ein gepflegtes... in die Runde :+

Anna-Maria Jopek erschien mir live zwar nett anzuschaun, Akustik war auch OK, aber Stimmung kam nicht ganz rüber.

Ich glaube, da muss sie noch etwas mehr internationale Erfahrung sammeln.

Immerhin ware eine rel. große Polenfraktion bei dem event dabei.

 

Die Faithfull direkt danach war heftigstes Kontrastprogramm, und die Stimme von R.Bakken war den Abend durch nichts zu toppen.

 

Insofern hast Du nicht sooo viel verpasst (-;

 

Grüße

Udo

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Hallo Leute,

 

habe gerade obige Threads durchgelesen. Das kommt mir ja gerade recht, nach einem anstrengenden Arbeitstag, da freut man sich dann über einen konstruktiven Beitrag zum Thema High-End :-)

In meinem Digi-Amp werkeln auch diese OPA627, warum weiss ich eigentlich nicht genau, habe damals (zu den Bauzeiten) keine gar so intensiven Hörvergleiche gemacht, haben mir halt auf Anhieb recht gut gefallen. Was die Einschaltknackser anbelangt: Bei mir fallen die mittlerweile gar nicht mehr auf, sind eher unter der Kategorie "magrinal" einzuordnen und somit zu vergessen.

 

Was die Eingagnsstufe anbelangt: Da sind derzeit die im obigen Therad; (Hinweis von Udo) dargestellten KP-SN-Kondensatoren von Intertechnik am werkeln. Habe allerdings hier in meiner Bastelkiste Eingangsübertrager von Holger Stein rumliegen (2 Stück der recht teuren CDT1) und werde die bei Gelegenheit mal ausprobieren, ob man da einen Unterschied hört. Ausserdem: So gut wie derzeit direkt am externe Digitalconverter Benchmark DAC1 hat der Digiamp bisher noch nicht geklungen ;-) Man braucht sich zu Testzwecken z.B. nur das Stück "Nobody" von Ry Cooder (auf der CD "Jazz") anzuhören.... das sagt dann alles ;-)

 

 

LG Walter

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ein ultrageniales Stück mit faszinierender Dreidimensionalität vor allem des Backgroundchors. Sehr natürliche Gitarre (Martin D28 Herringbone oder L.R. Baggs, möcht ich wetten)

 

Eins meiner Lieblingsstücke von Ry Cooder - zusammen mit dem geilen Slide auf "Performance".

 

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Hi Walter,

 

ich denke ich probier auch erst mal den KPSN aus. Habe gestern auf der Site gesehen, dass die doch recht große Abmessungen haben. Was für einen Wert hast du denn genommen?

 

Gruß Zille

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Hallo,

 

ich habe meinen Amp direkt mit Slit Foil, Pana FC und AD 8610 vom Hubert bekommen. Der OPA 627 hat mir auch besser gefallen, den Unterschied fand ich nicht dramatisch, aber nachvollziehbar. Den großen Elkos habe ich natürlich parallel kleine Folien C's verpasst, BG NX gehen wegen der Spannung leider nicht. Geschadet hat das sicher auch nicht, groß expirimentiert habe ich aber nicht.

 

Außerdem habe ich die Wima im Ausgangsfilter und dem folgenden LCR Glied gegen Mundorf SN getauscht und die Koppelkondis rausgeschmissen. In der Summe sind die Veränderungen sofort nachvollziehbar, nicht weltbewegend, aber ganz klar!

 

Als nächstes werde ich die Filterspule tauschen und ein paar Luftspulen wickeln. Bei diyaudio.com ist diese mod. öfter Thema im Zusammenhang mit dem Sonic Impact Chip, da scheint es sich wirklich zu lohnen....Versuch macht kluch.

 

 

 

Gruß

 

Peter

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Hallo Leute,

 

die Kondensatoren in meiner Endstufe haben 1uF. Der Wert ist eher zufällig, und zwar deswegen, weil ich die Kondis aus einer älteren Frequenzweiche herausoperiert habe und die waren halt garade da drinn.

Sind zwar etwas gross, passen aber gerade noch in das Gehäuse, allerdings nur in V-Stelllung *g* rein klanglich betrachtet können die schon was ;-) soweit ich das beurteilen kann.

 

Und was Ry Cooder anbelangt: Teilweise echt geniale musikalische Interpretationen, zwar teilweise etwas verrauscht die älteren Aufnahmen, aber das machts nur spannender ;-)

 

LG Walter

 

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Hallo Peter,

 

Waren die Mundorfs im Ausgangsbereich in der entsprechenden Spannungsfestigkeit nicht etwas groß?

 

Das Unterfangen mit den Luftspulen hört sich interessant an, hab´ich auch schon mal von gehört.

Irgendwo wurde aber auch mal erwähnt, dass danach mit erhöhter EMI zu rechnen sei.

Da ich mehrere PCBs im Gehäuse habe, war ich bis dato eher skeptisch.

Wenn´s soweit ist, berichte doch bitte mal von deinen Erfahrungen.

 

Was ich auch mal eingeplant hatte ist eine Probe mit dem IR2010, liegt hier bereits rum.

Prinzipiell etwas schneller und besseres Temperaturverhalten (das dürfte in dem Amp wohl keine Rolle spielen)

Wird ja auch extra als Treiber in class-D Schaltungen propagiert.

Hubert warnte mich nach Anfrage davor, dass beim Wechsel dann wohl noch ein paar Schaltungsänderungen nötig seien, zumindestens sollten einige Rs angepasst werden.

Mich wundert immer wieder, wie er auf jede Frage eine Antwort parat hat, Hut ab!

Evtl wollte er den 2010 auch mal austesten, vorher mache ich da mal nix.

 

Wo Walter die Einschaltknackser angesprochen hatte:

Mit der "OPA-Familie" auch wirklich nicht nennenswert, hört sich bei mir an, als ob eine kleine Nadel aus 10cm auf das Parkett fällt, mehr nicht.

Allerdings waren bei allen anderen Typen deutlichere bis imho nicht akzeptable Einschaltimpulse vorhanden.

Hatte das mit diversen PCBs gegengeprüft.

 

Nächste Woche plane ich die FCs und SlitFoils einlöten zu können.

Werde dann entsprechend berichten.

Auf Wechsel der Eingangs-Cs habt Ihr mich übrigens auch mal neugierig gemacht.

 

Und btw.

Kennt jemand eine Bezugsquelle für die 470u Oscons am Modulator?

... wenn ich schon mal dabei bin (-;

 

Die Sache ist für richtig interessant und macht Spaß !

Nur das Verhältnis der Aufwendungen für das Tuning zu den Kosten des Amps in der Grundversion wird in der Summe schon etwas merkwürdig.

 

Aber was sagte Peter: "Versuch macht kluch"

 

Grüße

udo

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Hallo Udo,

 

die 250V Sn gingen "mit dem Schuhanzieher" gerade noch rein, das ist schon recht eng gewesen.

 

Die EMI wird ohne Kern nicht mehr geführt, was sicher nicht ganz ohne Einfluss bleiben wird. Hubert sagte mir das es mehr und weniger geeignete Ausrichtung7en der Spulen geben werde. Bei den t-Amps bringt die Luftspule im Filter wohl einen guten Scheffel zusätzlichen Wohlklang, das MUSS ich einfach ausprobieren und werde dann hier berichten.

 

Und natürlich die Vishay-Dale.....denkt eigentlich niemand an die Wiederstände? Die liegen genauso im Signalweg wie alles Andere auch. Wenn sowieso überall teure Teile drin sind, machen die paar €uronen für die R's den Braten auch nicht mehr fett.

 

Gruß

 

Peter

 

 

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Servus Wastler,

 

zum Thema Einschaltplopp bei verschiedenen OPAs:

 

ich habe kürzlich an einer DC-Servo-Schaltung eines Players mit OPs experimentiert und die besten Werte waren mit OPA 2604 und 2134 zu erzielen. Letzterer hat mir erfreuliche 0,2mV beschert. Bei diversen anderen OP-Typen war es hoffnungslos, weit mehr als 100mV waren da teilweise zu messen.

 

Die Burr-Brown Dinger scheinen beide darauf optimiert zu sein, wenig Offset zu produzieren.

 

Vielleicht hat das damit was zu tun?

 

Grüße

Hermann

 

p.s.: natürlich haben die Biester auch wieder den Klang beeinflusst, aber mich wunder ja schon lang nichts mehr.

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Hallo Udo,

 

jetzt bin ich klüger :D wegen der Luftspulen. Ich kann mir nicht vorstellen dass die Dinger in irgendeiner Form einen Vorteil bringen, oder das der Schaden wenigstens einzugrenzen wäre, klanglich betrachtet.

 

Das war nix, ist mein Eindruck nach 3 sehr harten Tagen.

 

 

Gruß

 

Peter

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Hallo Peter,

 

schade, dass der Aufwand zu einem negativ-Ergebnis geführt hat.

kannst Du näheres zur "Änderung" bzw "Schadensbegrenzung" erzählen?

Hoffe, deine Durchkontaktierungen und Lötpads haben´s überstanden.

Habe auch mal Blut & Wasser geschwitzt, als das 3.mal einen Sockel für einen OP eingelötet habe !

 

 

Hallo @all,

 

meine Umzugs/Einzugs/Renovierungsaktion ist jetzt so gut wie abgeschlossen, ich konnte endlich mal etwas Zeit finden mit der "Stromversorgung" etwas rumzuspielen.

 

Habe ein Board mit Panas (vorher Jamicon) in der Modulatorstufe (C13/14) bestückt, und ein weiteres mit dieser Änderung zzgl SlitFoil Siebelkos versehen.

 

Zu meinem Erstaunen ist es genau andersherum gelaufen, als ich erwartet hatte.

 

Der Wechsel von Standard-Industrie Jamicons auf Pana FCs hat nicht wirklich eine signifikante Änderung gebracht.

Wenn da eine Verbesserung sein sollte, kann meine Kette das nicht mehr rüberbringen.

Hätte nach den Anpreisungen der Oscons usw schon "etwas" mehr erwartet.

Anders gesehen: da die Panas schon einen guten Ruf haben, spricht das Ergebnis zumindestens für die Jamis oder gegen meine restlichen Geräte (-;

Evtl muss ich doch mal Oscons austesten, wenn ich demnächst andere Boxen habe.

Hab nochmals gesucht, mit den Werten leider Bezugsquelle gefunden.

 

Dafür hat das SlitFoil bestückte Board nochmals zulegen können (zuvor Pana TS-HA Bestückung als Siebung).

Der Fortschritt ist nicht ganz so groß, wie durch die OPAs, was sowieso ja alles relativ gesehen werden sollte.

Aber die Durchhörbarkeit ist größer, als ich angenommen hätte.

Ich war etwas skeptisch, ob die SlitFoils überhaupt noch etwas bringen würden.

Zumal die auch alles andere als Schnäppchen Kondis sind, stand für mich die Frage nach der Sinnhaftigkeit offen.

Die Aufwertung rechtfertigt den Preis imho schon, die Veränderung ist allerdings anderer Art, als durch Wechsel der o.a. OP-Versuche.

Damals habe ich bei den besseren OPs insbesondere eine Zunahme an Lokalisationsschärfe und 3-Dimensionalität verspürt.

Durch die Slitfoils wird der Amp nochmals etwas spritziger (schneller?), der Bass wirkt nochmals leicht exakter.

Wie gesagt, hat allerdings auch "seinen" Preis.

 

Vor die Wahl gestellt, würde ich primär einen besseren OP wählen, erst dann die SlitFoil Aufwertung in Erwägung ziehen.

 

Als Konsequenz werde ich jedenfalls die Verstärker für den Frontbereich mit "sowohl als auch" ausstatten.

Die Surround Kanäle sind mir den Slitfoil Aufpreis momentan nicht wirklich Wert.

 

Interessant bleibt für mich noch der Bereich Eingangsmodul und evtl IR2010

Oscons? Da bin ich jetzt nicht mehr so zuversichtlich.

Vor Weihnachten wird sich da bei mir allerdings nicht mehr viel tuen.

Sobald ich wieder den Lötkolben für Tuning anschmeissen sollte, werde ich berichten.

 

Grüße

Udo

 

 

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Hallo Udo,

 

zunächst habe versucht die Spulen von Hand zu wickeln, was schon mal nicht gar so einfach ist, weil einige Lagen übereinander doch so ihre Tücken bergen. Bis zu Mundorf in Köln sind es von mir aus 20min, also habe ich ein paar BL 100 abgewickelt.

 

Klanglich waren die Dinger eine Katastrophe, als sei alles aus den Fugen geraten, der Stimmbereich war ungenießbar, die Höhne mulmig! Die Höhen waren nach einer 90 Grad drehen wieder fast da, irgendwie auch "seidiger", nur war das was den Amp ausmacht kaum noch zu erahnen. Vieleicht habe ich das jetzt ein bisschen drastisch beschrieben, aber nachdem ich die Dinger rausgeschmissen hatte, war es als würde der Schmerz nachlassen *g*.

 

Aufgeschreckt war ich durch verschiedene Berichte auf diyaudio, wo der Eine oder Andere seinen Tripath bestückten Amp "dramatically" verbessert hatte. Das hat mir natürlich keine Ruhe gelassen, auch wenn ich Huberts Aussagen bezüglich der Spulen nicht vergessen konnte....aber wie gesagt, versuch macht kluch, hat es ja auch *g* Jetzt bin ich GANZ SICHER, dass Lufspulen an der Stelle deplaziert sind, und würde mich wundern wenn jemand mit Luftspulen auch nur annähernd das Ergebnis der original Bestückung erzielt, das meinte ich mit Schadensbegrenzung.

 

Ich habe zu meinen Slit Foil jeweils noch parallel eine 1µ + ganz kleine Folie, das Übliche eben, das ist klanglich nicht verkehrt! Den Filterkondi und den C dahinter habe ich gegen Zinnfolien getauscht, das hat irgendwie schon einen Tick mehr spritzigkeit gebracht, würde ich sagen.

 

Ein Freund von mir hat den Amp in original Bestückung, da konnte ich mal kurz vergleichen. Soviel Unterschied ist es wirklich nicht, da hattest du schon ganz recht, eigentlich könnte man wirklich gleich ein zweites Board nehmen und teil- oder vollaktivieren....aber das kann ich ja immer noch machen *g*

 

Gruß

 

Peter

 

 

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Hallo,

 

eigentlich bin ich mit der "Standardversion" des Reith´schen Amps ja schon sehr zufrieden gewesen.

Angetrieben von den Tuning Tipps auf Huberts Website habe ich mir dann aber vorgenommen einiges seiner Vorschläge auszutesten.

Aufgrund der zu erwartenden Änderung habe ich mich zu folgender "top down" line entschieden.

Folgendes möchte ich testen:

 

- OP Wechsel in der Modulatorstufe.

- Slit Foils gegen Pana Siebelkos

- Pana FCs in der Modulatorstufe

 

 

Aus Zeitgründen schaffe ich es leider nicht, alle Baustellen hintereinander durchzuchecken.

Werde alles nach und nach hier hineinstellen

Falls noch jemand andere Ideen oder Erfahrungen hatte, gerne hier miteinbringen (-:

 

Ich fange heute mit den ersten Zwischenergebnissen aus den OP-Vergleichstest an.

 

Zur Verfügung standen mir

 

NE5534

LT1028

AD797

AD825

AD8610

OPA134

OPA627

 

Danke dafür an Hubert (-;

 

Vorgehensweise:

 

Da ich derzeit eine Surround Endstufe mit 4 Boards betreibe, war es ein leichtes direkte Vergleichtests durchzuführen.

Ein Board blieb immer "als Ankerpunkt" in der Urversion (hier OPA604) und musste gegen drei unterschiedliche Bestückungen antreten.

 

Die Ergebnisse:

Zunächst einmal die OPs, die recht schnell "durchgearbeitet" waren.

 

Der NE5534 fällt genüber dem OPA604 sofort deutlich ab. Das gesamte Klangbild wirkt verwaschener, unpräziser.

Ich habe nur mittels 2..3 Titeln verglichen. Der Unterschied war so deutlich, dass ich mich mit dem Type nicht weiter befasst habe.

 

Der LT1028 war schon etwas besser als der NE5534, reichte aber ebenfalls nicht an den 604 heran. Insgesamt fehlt es etwas an Auflösung.

 

Der OPA134 war dann der erste, wo man intensiver hinhören musste. Vordergründig war der Bass leicht konturierter und Frauenstimmen schienen etwas mehr Schmelz zu haben. In kleinen Besetzungen mit Jazz und Blues Zuspielung gar nicht so schlecht, aber sobald die Musik etwas komplexer wurde, merkte man sofort, dass es an Feinauflösung und räumlicher Darstellung fehlte.

Damit war der 134 dann auch schnell aus dem Rennen.

 

Nun die interessanteren Modelle:

 

Der AD 825 hinterliess einen "bleibenden" Eindruck !?

Nicht , weil die Frauenstimmen einfach etwas runder klangen, nicht weil der Bass etwas mehr Kontur bekam, ja dass kann er imho besser als der OPA 604.

Nein, er kann meiner Erfahrung nach nicht ohne Änderung der Beschaltung betrieben werden:

Als ich den Amp einschaltete, als das Board mit AD825 Bestückung gerade beschaltet war, gab es zunächst einen HEFTIGSTEN Einschaltknackser!

Hörte sich ziemlich ungesund an, würde ich im Alltagsbetrieb nicht dulden, für einen Test war es erst mal OK

Im Vergleichsbetrieb jedoch, nachdem diese PCB einmal 10 Minuten nicht gespeist wurde und andere liefen, passierte es beim Zurückstecken (erst NF Kabel, dann LS Verbindung), dass es am 2.Kanal tierisch funkte und ein sehr lauter "Transient" durch die LSe schoß

Zum Glück ging nichts kaputt, aber ich habe den AD825 nicht weiter getestet, muss dringend davon abraten, ihn ohne Schaltungsanpassung einzusetzen.

Soviel zum Thema "Jugend forscht", natürlich wird häufig genug darauf hingewiesen, dass einfache OP-Tauscherei in audio Schaltung auch bei ähnlicher Spezifikation der Treiber ohne Berücksichtigung der Data Sheets nicht unbedingt "Rückwirkungsfrei" ist, aber Versuch macht kluch....

 

AD797

Auch der AD797 verursacht beim Einschalten einen heftigen Knackser, aber nicht so ungesund wie der 825 und er läuft danach stabil durch.

Der 797 ist dem 604 eindeutig überlegen.

Stimmen sind seine Domäne, wirken klarer, und sind einfach noch unangestrengter zu hören. Insgesamt gewinnt die Feinzeichnung & Details durch diesen OP.

Selbst im Bass wirkt er noch konturierter als ein 604.

 

Der AD8610 geht in die gleiche Richtung.

Auch er kann Stimmen besser reproduzieren aber er ist in der Lage sich aufgrund seiner präziseren Ortungsschärfe vom 797 etwas abzusetzen.

Bei Titeln mit kleiner Besetzung (z.B. aus Ray Charles- Genius loves comany, BB.King & E.Clapton, Christy Baron..) merkt man den Unterschied allerdings kaum bis gar nicht. Ich konnte es eher bei Aufnahmen mit Synphonyorchestern ausmachen. Der Unterschied zwischen beiden ist jedoch nicht allzu groß.

 

OPA627

Last but not least.

Mein persönlicher Favorit.

Die Abgrenzung zum AD8610 ist im Wesentlichen sein unwahrscheinliches Vermögen ein sehr exaktes Bühnenbild mit großer räumlicher Tiefe realistisch darzustellen.

Er erscheint mir noch einen Ticken impulsiver als die AD-OPs.

Sehr schön habe ich das bei Tracks von Arne Domnerus / Antiphone Blues, Cantate Domine oder Aufnahmen aus dem Soundtrack von Episode 1 heraushören können.

"Überalles" betrachtet erscheint mir der 627 unter den Probanten der OP zu sein, der am exaktesten arbeitet.

Zum Schluss habe ich noch den 627AP gegen die BP Version antreten lassen.

Dazu äussere ich mich besser nicht konkret, die Unterschiede waren dann derart gering, dass ich mir nicht sicher war, ob ich es mir nur Einbilde (krampfhafte Suche nach Unterschieden), ob´s daran liegt dass ich wusste, dass er etwas bessere Spezifikationen hatte, oder dass der BP tatsächlich einen Tick authentischer spielt.

 

 

Als Abschluß möchte ich erwähnen, dass durch die Verwendung anderer OPs natürlich kein komplett neuer Amp entsteht und der 627 nicht zwingend für jeden "die beste Wahl" sein muss.

Unter den getesteten würde ich noch den AD8610 in Betracht ziehen, wenn ich schwerpunktmässig Vocal-lastige Musik mit wenig Instrumentierung höre.

Er scheint hier ein wenig "Schönfärberei" zu betreiben, aber was soll´s.... wenn es besser gefällt.

Auch wenn die gesamte Kette in Richtung überanalytisch tendiert oder bei andauerndem Hören ein Eindruck von "Angestrengtheit" auftritt, würde ich ruhig einmal den 8610 austesten.

Für mich sind die beiden "das beste" aus einer guten Wahl, mit Sieg um eine Nasenlänge voraus für den 627.

Zum Glück konnte ich die Vergleiche immer sehr direkt vornehmen.

Dennoch war es je nach Musik für schon schwierig genug bestimmte Nuancen herauszuhören, und irgendwann hörte ich gar keine Differenz mehr, da hieß es dann Pause machen.

 

Die erste Zeit des Testens hatte ich noch Huberts Pre in der Kette, da fiel es leichter die Unterschiede auszumachen.

Danach, mit dem Pio AX10 als Vorstufe, wurde es schon schwieriger. Je hochwertiger die gesamte Anlage, desto mehr an Unterschied ist zu hören, aber das ist ja auch nichts neues.

 

Bin gespannt, was weiteres Tuning in der Summe noch alles ausrichtet

 

Grüße

Udo

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Ich habe eine Frage an Herrn Reith, die ich aber gerne hier im Forum stellen möchte da vielleicht auch andere Leute daran interressiert sind.

 

Ich bin momentan noch beim Bau der Stereo-Version, würde aber auch gerene später mal Monoblöcke bauen.

 

Ich weiß daß herrn Reith schon mit der Gedank gespielt hat eine Monoblockversion der Platine anzubieten...

Vielleicht könnte man sowas dann zum Anlaß nehmen eine Luxus-Version zu entwickeln.

 

Ich zum Beispiel hätte dann folgende Wünsche:

 

1. Die Möglichkeit mehr als nur zwei Kondi's zu bestücken. Zum Beispiel 4 oder sogar 8 kleinere als nur zwei Große. 35 mm breite pro Kondi genügt dann weiterhin.

 

2. Statt Opamps würde ich einen diskreten Eingang sehr schätzen. Ich weiß daß die Opamps sehr gut klingen weil Hubert Sie sehr fachkundig einsetzt, dennoch nagt immer noch ein bischen die Tatsache daß alle Opamps unnötig viele Schaltungen beherbergen. Einen einfachen und gut aufgebauten diskreten Stufe wäre mir daher noch lieber.

 

 

Vielleicht haben andere Kunden da auch noch spezielle Wünsche, und kann Hubert mit solchen Anregungen doch ab und zu was machen?!? Wer weiß...

 

Grüsse,

 

Lucas

 

P.S. An hubert: Herzlichen Dank für das schnelle Zusenden des Softstartmoduls. Ein ausgklügeltes Ding und sehr schön verarbeitet (wie von dir gewohnt!). Ich überlege sie auch für andere Verstärker einzusetzen. Ich kann sie jedem empfehlen!

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Hi Lucas,

 

Anregungen gibt es viele. Manche fragen nach einer Version fürs Auto, andere brauchen mehr Leistung für die Beschallungstechnik, oder aber weniger für Hörner, oder noch kompakter für Merhkanal.... Auch ein Design mit einer Röhre im Modulator liegt auf Halde.

Ich muss aber aufpassen dass ich mich da nicht verzettele. Schließlich muss/möchte ich das Ganze ja auch Supporten. Je mehr Versionen, umso schwieriger wird das für mich. Ich will nicht mehr anfangen, als ich auch durchhalten kann.

 

Ein MonoBlock wäre am Ende nicht wirklich preiswerter als eine Stereo-Version. Zumal einige Kunden mit BiAmping ganz glücklich sein und ich selbst (und wenige andere) auf jeden Fall aktiv hören möchten.

 

Man könnte schon da und dort noch was rauskitzeln und nach oben gehen - das würde aber vor allem den Preis betreffen. Jede Kleinigkeit müsste mit einen recht hohen Preis erkauft werden. Im Moment denke ich, dass ich ein wirklich gutes Preis/Klang-Verhältnis hinbekommen habe.

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Hallo Hubert,

 

 

>Anregungen gibt es viele. Manche fragen nach einer Version

>fürs Auto, andere brauchen mehr Leistung für die

>Beschallungstechnik, oder aber weniger für Hörner, oder noch

>kompakter für Merhkanal.... Auch ein Design mit einer Röhre im

>Modulator liegt auf Halde.

>Ich muss aber aufpassen dass ich mich da nicht verzettele.

>Schließlich muss/möchte ich das Ganze ja auch Supporten. Je

>mehr Versionen, umso schwieriger wird das für mich. Ich will

>nicht mehr anfangen, als ich auch durchhalten kann.

 

Da hast du volkommen recht! In der Beschränkung ....

 

Dennoch scheint mir die Idee einer diskreet aufgebautem Eingang nicht so schlecht. Es kostet nicht viel mehr Raum oder Geld als einer Opamp.

 

>Ein MonoBlock wäre am Ende nicht wirklich preiswerter als eine

>Stereo-Version. Zumal einige Kunden mit BiAmping ganz

>glücklich sein und ich selbst (und wenige andere) auf jeden

>Fall aktiv hören möchten.

 

Ein Monoblock ist auf jedem Fall teurer als eine Stereoversion, da hast du recht. Viele Leute bevorzugen aber kurze Lautsprecherkabel und möchten daher die Monoblöcke nah zum Lautsprecher aufstellen. Das Aktivhören ist sicher eine interessante Möglichkeit, nur bin ich noch nicht so weit. Allerdings bedeutet die Nützung eines Behringers das da in der Kette viele, viele Opamps integriert sind. Irgendwie schreckt mich das ab - vielleicht zu unrecht?

 

Was die Nützung integrierten Chips angelangt gibt es schon endlose Glaubenskriege. Ich selber habe in AB Vergleiche immer eine einfache diskrete Aufbau bevorzugt, obwohl ich zugeben muß daß Opamps of

weniger gut klingen weil das Umfeld in der Aufbau nicht stimmt.

 

Ich bin selber noch sehr im Zweifel über Chippoti's. Einerseits würde ich ganz gern die Vorteile genießen (bequeme Steuerung und Speicherung der Lautstärke, kein Verschleiß etc.) - andererseits höre ich immer wieder von Leuten mit Erfahrung (wie auch Dantimax) das bei diesen Integrierten das letzte Quentchen an Auflösung fehlt, das die Dinger irgendwie ein nicht unangenehme Schleier hinzufügen. Du bist da anscheinend nicht so zögerlich und hast einen sehr schönen Pre damit aufgebaut. Hast du den Klang jemals verglichen mit einem sehr guten diskreten Preamp (wie Aleph 1.7) oder mit einem Röhrenpre?

 

>Man könnte schon da und dort noch was rauskitzeln und nach

>oben gehen - das würde aber vor allem den Preis betreffen.

>Jede Kleinigkeit müsste mit einen recht hohen Preis erkauft

>werden. Im Moment denke ich, dass ich ein wirklich gutes

>Preis/Klang-Verhältnis hinbekommen habe.

 

Das glaube ich auch. Es ist also gar nicht als Kritik gedacht. Nur als Anreiz, denn wie ich dich einschätze wirst du auch nicht unbegrenzt auf deinem Lorbeeren sitzen können. Irgendwann wird die Versuchung noch mal was Anderes auszuprobieren dann doch wieder zu stark... Oder täusche ich mich?

 

Mach auf jedem Fall weiter so im Neuen Jahr!

 

Besten Wünsche und herzliche Grüsse aus einem wolkenbedeckten Holland,

 

Lucas

 

 

 

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Hi Lucas,

 

Aktivhören:

Meine Aktivmodule werden ja als EingangsModul in die Endstufe gesteckt. Für den Mittel-Hochtonbereich hat man da genau einen Kondensator im Signalweg und kommt dennoch auf 12dB/Okt. Da man aus Sicherheitsgründen sowieso einen Eingangs-C in der Endstufe haben sollte, ergibt sich damit also keine wesentliche Veränderung des Signalweges - außer, dass man den passiven Hochpass vor dem Mittel-Hochtonberiech gespart hat :)

Beim Tieftöner kommt es meiner Meinung nach eher auf die genau abgestimmten Filterparameter an. Ob das dann einen OP mehr oder weniger kostet, ist weniger entscheident. Aber auch hier kann man sich dann den aufwändigen passiven Tiefpass vor dem Tieftöner sparen.

Setzt man mal hochwertige passive Filterbauteile an, dann ist bei einer Trennung unter 250Hz die passive Version warscheinlich teurer als eine aktive. Vor allem dann, wenn die 2te Endstufe so günstig ist :)

Wenn ich die Wahl habe, ob ich den Filter vor die Endstufe oder vor die Lautsprecher setze, dann entscheide ich mich zumindest bei einer Trennung in Bass/Grundton fast immer für die aktive Lösung.

 

Chippoti's:

Mein alter Pre hatte ein Poti, eine disktete Schaltung, externes Netzteil ...

Da ich die Verstärkerstufe als Modul realisiert hatte, habe ich im Laufe der Zeit so ziemlich alles einsetzen und ausprobierne können, was man sich vorstellen kann. Mein neuer Pre liegt klanglich sehr Nahe am alten, wobei mir der neue besser gefällt.

Ja, ich habe ihn auch mal gegen RöhrenPre's verglichen. Das war z.B ein Audio-Research und einige andere, deren Namen ich jetzt leider nicht mehr weis. Hier waren die Unterschiede etwas größer als im obigen Vergleich. Vom Ergebnis kommt es darauf an, was man sucht. Wenn man einen neutralen Pre haben will, dann hatte meine Lösung die Nase vorn.

 

..mal was Anderes auszuprobieren dann doch wieder zu stark... Oder täusche ich mich...:

Nein, da hast du wohl recht. Im Moment gibt es da aber einige andere Baustellen und mit dem jetzigen PowerAmp bin ich noch ausreichend zufrieden. Darum liegt mein Schwerpunkt im Moment eher bei den Signalquellen und deren Weiterverarbeitung.

Beim jetzigen PowerAmp hatte ich mir etwa 1 1/2 jahre Zeit gelassen, bis ich ihn den ersten Kunden zur Verfügung gestellt hatte. In der Zeit haben andere schon 2 mal die Modelle gewschselt oder die MK 3, OSE... oder sonstige Version auf den Markt gebracht. Das möchte ich weder mir noch den Kunden antuen. Wer jetzt einen PowerAmp baut, der möchte auf diesem Gebiet erstmal eine Weile Ruhe haben und nicht nach ein paar Monaten lesen, dass er schon wieder ein "veraltetes Modell" hat.

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Hallo DigiAmp Leute,

 

 

Habe nochmals Opamps im Reitschen Amp verglichen.

 

Meine Lautsprecher tendieren eher in Richtung heller, offener Klang.

 

Ich höre nur klassischer (akustischer) Musik, und als Tontechniker habe ich eine Vorliebe entwickelt für Transparenz und tiefe räumliche Abbildung.

 

Als Eingangskondi benutze ich 4,7uF 50V Blackgate N (Nonpolar).

 

 

Meine bisherige Eindrücke:

 

 

AD543: Nicht sehr durchsichtig. Ein bisschen langweilig.

 

BB 627: Schönfärbend. Bisschen brav. Etwas mehr Offenheit als beim AD 543. Wahrscheinlich schön für Popmusik, aber für Klassik doch etwas zuviel Färbung.

 

BB 604: Mehr Transparenz als beim 627. Ehrlicher Klang. Nicht Romantisch, aber sehr genau in der Abbildung. Vor allem schnellerer Klang als beim 627.

 

AD 797: Zwischen 604 und 627 anzusiedeln. Klingt sehr musikalisch, warm, und doch lebendig. Klanglich für klassische Musik auf meinen eher hell klingenden Lautsprechern ist er meinen favoriten Opamp. Leider sehr lauter Einschalt-Plopp, daher kaum brauchbar.

 

Da ich den lauten Einschalt-Popp vom AD 797 nicht mag bleibt vorläufig der 604 drin.

 

Weiß jemand was man da an der Schaltung machen könnte um den lauten Plopp beim 797 los zu werden? Wäre sehr dankbar für Tipps!

 

Grüsse,

 

Lucas.

 

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