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kestudio

Class D von Hubert Reith

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"..ich messe am LED- und am Lüfterausgang keinerlei Spannung.."

 

Wenn da nichts raus kommt, kommt warscheinlich nichts rein!

Prüfe doch mal die Sicherung im Netzeingang. Je nach Trafo sollte man hier etwa 3.15A Träge benutzen. Kann ja sein, dass beim Einschalten des Trafo die Stromspitze so hoch war, dass es die Netzsicherung "gekostet" hat.

 

 

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Hallo Hubert

 

 

Am Netzeingang liegt die korrekte Spannung an - das bestätigt ja schon das Knacken in den LS, wenn ich die LS-Kabel abziehe kurz nachdem das Gerät ausgeschaltet ist. Das hat mich heute dazu gebracht, mal die Spannung am LS-Ausgang zu messen - sie liegt bei eingeschaltetem Gerät ohne anliegendem Signal bei 16V. Wenn ich die Endstufe abschalte, sinkt sie etwa mit 2V/min ab bis auf Null. Das hört sich für mich nicht so an als wenn das normal wäre...

 

 

Gruß

Stefan

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Hallo Stefan,

 

also wenn 16 Volt am LS-Ausgang im Leerlauf anliegen, ist was gründlich falsch gelaufen, da hauts dir ja die Tieftonmembranen aus den Chassis, das sind ja immerhin gut 30W/8Ohm. Am LS-Ausgang dürfen höchstens ein paar mV anliegen im Leerlauf.

Am besten du untersuchst mal die Schaltung komplett, auf alle möglichen Ursachn, d.h. mögliche Kurzschlüsse durch haarfeine Lötreste etc. Ausserdem, nur so als Verdacht: nimm mal die Elektrolyt-Kondensatoren vor der Schaltbrücke in näheren Augenschein, vielleicht ist da einer gestorben...

 

LG Walter

 

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Hi Klaus,

 

ichh habe mal Deinen Beitrag gelesen, wenn ich auch keine Ahnung habe um was fuer eine Endstufe es geht.

 

Jetzt bin ich aber doch neugirig geworden. Vielleicht kannst du mir mal meht darueber erzaehlen? Viellen Dank.

 

Gruss

Frank

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...daß da 16V anliegen bezweifle ich mittlerweile, da die Membranen sich nicht bewegen. Sch***-Multimeter von Conrad, fällt mir dazu nur ein... :( .Daß da eine (geringe) Spannung anliegt, ist allerdings Fakt, siehe Steckerprobe.

Heute und die nächsten Tage komme ich wohl schichtdienstbedingt nicht mehr weiter, außerdem muß ich mich noch um die Restaurierung der Espressomaschine kümmern - irgendwie kommt grad alles knüppeldick... :D

Naja...es biezelt mich dennoch...ich werd die Platine wohl heute nochmal komplett ausbauen und in Augenschein nehmen, Bericht folgt am späteren Abend...

 

Gruß

Stefan

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Hi Stefan,

 

schicke mir das Ding einfach mal so her, wie es ist. Ich werde es dir schon richten können.

 

Die 16V kommen von der Gateansteuerung und den Restströmen und sind nur zu messen, wenn man extrem hochohmig misst. Mit Lautsprecher ist also nichts zu messen. Ansonsten deutet dies darauf hin, dass zumindest die positive Versorgungsspannung vorhanden ist.

 

Du hattest ja geschrieben, dass du weder am Anschluss für die LED noch für den optionalen Lüfter was messen kannst.

Nun, am Lüfteranschluss ist ein Pin mit der negativen Versorgung verbunden, der nächste sollte etwa 12V positiver als die negative Versorgung sein. Der dritte Pin ist frei.

Wenn da nichts ist, aber die positive Versorgung kommt .... sehr merkwürdig. Du solltest die Messung dort nochmal wiederholen. Ist das wirklich so?

 

Der LED-Anschluss hängt zwischen der + und - 5V. Wenn da überhaupt nichts zu messen ist, dann schaue mal nach dem R5. Der sitzt zwischen der positiven Versorgung und den +-5V-Reglern. Wenn du mal mit der Messspitze abgerutscht bist und einen Kurzen gebaut hast, dann ist der warscheinlich hochohmig geworden und hat so den Rest vor Schäden geschützt.

 

Ansonsten - schicke mir deinen Aufbau mal zu. Bisher hat noch jeder Verstärker geschwungen :)

 

 

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Hallo Hubert

 

Das wird das beste sein - da ich die Platine eh ausgebaut hier liegen habe, kann ich sie Dir so zuschicken, auf Wunsch auch mit dem Trafo und selbstverständlich auf meine Kosten.

Abgerutscht bin ich beim Messen selbst nicht, dank Fliegenbeinen habe ich mir das Stochern mit zittriger Hand ersparen können :D .

Vorhin habe ich die Messungen wiederholt, mit demselben Ergebnis, allerdings als ich als letztes beim Lüfteranschluß mit Messen fertig war, bin ich beim Abziehen an JP20 etwas zu knapp vorbeigerauscht - da war definitiv Spannung, aber vor allem Strom drauf...*mist*

Ansonsten bleibt das geschilderte Bild - weder auf der Platine noch an den Lötstellen/Bauteilen sind Risse, Verfärbungen oder gar Brandspuren erkennbar.

 

 

Gruß

Stefan

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Hi Stefan,

 

Wenn möglich, schicke mir den ganzen Kram so, dass ich es für dich so aufbauen kann, dass es am Ende fertig ist. Manchmal liegt das Problem ja beim Einbau - und das würde ich dann gerne auch prüfen.

 

JP20 ist kein Problem. Da liegen nur 0.6V an. Der Strom kommt von der Entladung eines 220uF. Also nichts schlimmes - da ist sicher nichts kaputt gegangen.

 

 

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Hallo Hubert

 

Der bisherige Probeaufbau wird sich etwas vom endgültigen Aufbau unterscheiden - so sollen die Stromversorgungsanschlüsse in der endgültigen Version nicht von der Platinenoberseite, sondern von unten erfolgen. Das MDF-Brett für das insgesamt dreilagige Chassis soll hierfür entsprechende Ausfräsungen erhalten, um die Verkabelung vom Trafo zur Platine unsichtbar verlegen zu können. Da das endgültige Gehäuse bislang nur in Einzelteilen existiert (die Seiten und die Front sind bereits gefräst, der Chassisblock muß allerdings noch angefertigt werden bzw. aus 3 Lagen zusammengesetzt werden), kann ich Dir erstmal nur anbieten, daß ich Dir den Probeaufbau zuschicke, dann mit entsprechend höheren Abstandshaltern unter der Platine. Es können sich also noch die Längen der Trafozuleitungen ändern. Auch die Länge der Verkabelung der Anschlußbuchsen (Netz, Cinch, LS) ist noch nicht fix, da ich zumindestens die LS-Ausgänge ebenfalls auf die Platinenunterseite verlegen möchte, das Netzkabel wird durch eine Ausfräsung unter dem mittleren der drei Chassisbretter nach hinten geführt. Die endgültigen Kabellängen möchte ich aus verständlichen Gründen also erst am fertigen Objekt festlegen.

 

Gruß

Stefan

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Hallo,

 

 

gestern "zufällig" in den thread "reingefallen" und bin schon interessiert.

 

 

Ich spiele mit dem Gedanken meine nächsten 2-Wegeriche mal aktiv aufzubauen.

Evtl dann später sukzessive die gesamte Surround Anlage aktivieren.

Aufgrund der wenigen Bauteile (Kinder betet, Vater lötet) und der Kompakten Bauform kommt mir also dieser Amp schon entgegen.

 

Was mir so an Fragen durch den Kopf gingen, die evtl jemand beantworten kann:

 

1)

Class-D dürfte doch recht wenig Abwärme produzieren, so dass ich prinzipiell in der Lage bin, 3..4 Endstufen inkl. Weichen in ein nicht zu üppig dimensioniertes Gehäuse unterzubringen, richtig ?

 

 

2)

Um mir einen Überblick zu machen, wie die PCB bestückt ist, kann ich gegen eine Pauschale den Schaltplan / Stückliste / Anleitung etc.. erstehen. Wenn ich direkt die PCB kaufe, ist dann auch alles an notwendigen Unterlagen vorhanden, oder benötige ich zusätzliche Doku?

Erst einmal eine PCB inkl. Doku ordern und dann in aller Ruhe Teile besorgen und weitere Gedanken machen ist ein sehr sympathischer Gedanke.

 

3)

Wenn man die fertig bestückte Platine erwirbt, benötigt man nur noch

- Gehäuse

- ein wenig Buchsen / Schalter

- Trafo

sehe ich das richtig?

 

4)

Trafo: Spannung & Leistung

Trafospannung ist mit 42 Volt angegeben.

Glücklicherweise ist mein Brötchengeber ein Elektronikgrosshandel.

Unglücklicherweise hat der nur 40V und 45V im Programm.

s.a. hier:

http://www.schukat.com/schukat/schukat_cms...1256D7900261D0A

Talema Trafos zwischen 500 und 1000VA

 

Kann man 40Volt bzw 45V Typen nehmen, und wenn ja, welchen?

 

Welche Leistungsklasse ist empfehlenswert?

von 500VA auf 625VA ist das gerade mal 7 Euro Unterschied.

625 auf 1000 nochmal 18EUs mehr, also auch nicht die Welt, aber dafür schiesst man mit Kanonen auf Spatzen, oder ?

 

Vielleicht klappts ja noch mit SDJungles gutem Stück zum Forumstreffen in Leverkusen (-;

Würde mich jedenfalls freuen!

 

Ist zwar alles noch ein wenig theoretisch, da ich noch nicht weiß wie ich eine Aktiv Weiche berechne,vor allem wie man da Saugkreise einbringt, aber man ist ja jung, man hat Zeit....

 

 

 

Schon mal Danke

 

Udo

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>Ist zwar alles noch ein wenig theoretisch, da ich noch nicht

>weiß wie ich eine Aktiv Weiche berechne,vor allem wie man da

>Saugkreise einbringt, aber man ist ja jung, man hat Zeit....

 

Falls du K+T 2/98 zur Hand hast, schau mal unter "AMT-V aktiv"

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Hi,

 

die PHB brauchen kaum Platz und normalerweise keine weitere Kühlung, theoretisch kannst du einen kleinen Lüfter daufmachen, ich kann mir aber nicht vorstellen dass du den benötigst.

 

Die PCB mit Zugangsdaten kostet einen Hunni, die Zugangsdaten gibts für die Hälfte, Gehäuse und Kleinteile kannst du auch erwerben.

 

Weise Wahl, datt Dingen is echt GEIL!

 

Gruß

 

Peter

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Hi Peter,

 

hast Du auch schon einen oder nur Probe gehört?

 

Ich habe mich vor kurzem auf die Warteliste setzen lassen um das Testgerät mal zu checken. Ich stehe auf der Liste wohl auf Platz 5346 oder so ähnlich. Also ist noch Warten angsagt :(

 

Gruß

 

Arne

 

 

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Hallo Lenz,

 

danke für den K&T Tipp, werde mir die Ausgabe mal bestellen.

Befasse mich leider noch nicht so lange mit Selbstbau, muss da einiges aufarbeiten.

 

Grüsse

Udo

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Hallo,

 

 

ich möchte an dieser Stelle einfach mal darauf aufmerksam machen, wie exzellent Huberts Kundenbetreuung ist.

 

Habe Ihn in den letzten zwei Wochen mehrfach mit (mal mehr mal weniger blöden) Fragen bombardiert und immer schnelle sowie kompetente Antworten enthalten.

Er hat nahezu auf jede Anforderung eine Lösung.

(Symm.Eingang.. Fragen zu alternativen Bestückungen... Einbau...).

 

So etwas findet man m.E. nach in dieser Art leider nur noch selten.

 

Wenn Deutschland eine Servicewüste ist, liegt hier noch eine Insel (-:

 

Wie sagt man auf neudeutsch?

Hubert, two thumbs up!

 

 

Grüße

Udo

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>Hallo Hubert und Klaus!

>

>(vorweg: ich hab die Image Hifi natürlich auch gelesen ...)

>100 Dollar für einen B&O Icepower? Ist das sicher? Wäre mensch

>ein stolzer Neubesitzer des Jeff Rowland 201, mensch müßte den

>Hersteller glatt wegen Betrugs verklagen ...

>

>@ Klaus: Du hast den Lundahl Eingangsübertrager vergessen zu

>erwähnen, vielleicht macht DER ja die Preisdifferenz aus ...

>;-)

>

>@ all zur Erklärung: Der Monoverstärker Jeff Rowland 201

>kostet lt Liste 3350 Euros

>

>Grüsse, Josef

 

mit 100 Dollar liegt ihr weit daneben, 2 Module ASP, die mit den Netzteilen!, kosten 800 Euro.

Die Lundahl-Dinger nochmal 250 Euro.

Noch ein paar Kleinteile... zb die Cardas-Anschlußklemmen, nochmal geschätzte 250 Euro.

Die massiven Gehäuse sind wohl einzeln sowieso unbezahlbar, tragen aber auch zum Klang bei (Sprichwort Stabilität).

Rechnet mal ohne Gehäuse -> 1300,- Euro pro Paar nur Material exkl. Herstellkosten und Vertrieb!

 

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Hi Peter,

 

Ich hatte meine Schätzung mit dem Beitrag vom "Fri 21.Jan.05 23:22" auf 200.- pro Modul erhöht, da es ja ein Modul mit Netzteil ist.

Man sollte davon ausgehen, dass Rowland sicher gute Preise ausgehandelt hat.

Ansonsten gebe ich zu bedenken, dass bei einem klassischen a/b-Design auch keiner hergeht, und die Preise für die paar Halbleiter und Widerstände zusammenrechnet und das dann in Relation zum Preis einer Nobel-HighEnd-Komponente setzt. Obwohl - warum nicht ?

 

Man könnte ja auch mal nachrechen, was die Leinwand und die Farben für die Monalisa gekosten haben.

 

Zurück zum Thema:

Natürlich macht das Umfeld auch was aus, aber eher für das Auge als für den Klang. Ich will nicht sage, dass es keinen Einflüss hätte, aber wenn man es richtig macht, ist er eher gering, verglichen mit den Kosten.

Ich wage zu behaupten, dass man in einem Blindtest den teuren Wellenschliff nicht raushören wird.

 

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Hi,

der Preis ist der OEM-Preis für Hersteller!

Für private ist das Modul nicht erhältlich.

Der Schliff bringt sicher nichts, aber das Gewicht des gefrästen Alu-Blockes.

Wäre interessant, was dieses Modul hier fertig mit Gehäuse und mit Garantie in die USA geliefert kostet.

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Hi Peter,

 

Tja, Mechanik ist teuer. Kein Wunder, dass das viele Fimen im ehemaligen Ostblock machen lassen. Keine Ahnung, wie man das im Bush-Land handhabt.

 

Man müsste mal versuchen, ob eine billige Schaltung im einem teuren Gehäuse besser klingt als eine teure Schaltung im billigen Gehäuse.

Verkaufen lässt sich die erste Version scheinbar deutlich besser.

 

Nein, ich will damit nicht sagen, dass die Schaltung im Rowland billig wäre. Ich sage nur, dass das Gehäuse und das drumrum deutlich teurer ist.

 

Meiner Meinung nach hat Rowland hier das Verdienst, dass sie eine innovative Technik dem HighEnd-Markt schmackhaft gemacht haben. Die Technik selbst ist aber nicht unbedingt deren Verdienst.

Das ist eigentlich auch üblich. Die wenigsten HighEnder glänzen durch wirkliche Innovation, eher durch Masse und Gewicht.

 

Hier im DIY suchen wir ja immer nach den bessten Ideen, die dann jeder für sich umsetzen kann. Ich hätte also nichts dagegen, wenn jemand meine Verstärkermodule in ein solchen Gehäuse setzen würde :)

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Hi Peter,

 

im HiFi-Bereich gibt es 2 Wege.

Der erste macht alles so einfach wie möglich, damit nicht zu viele Komponenten und Bauteile den Klang kaputt machen sollen.

Der 2te setzt auf zusätzliche Hilfsmittel, die alles "harmonisieren" sollen.

Man nehme einen normalen, schlechten CD-Player, schalte eine teure Röhrenstufe nach und schon hat man einen Super-Klang!?

 

In der Studiotechnik hat man sehr viele angeschlossene Komponenten und lange Wege - zuhause hat man das Gegenteil. Gegebenheiten, die im Studio notwendig sind, sind zuhause oft schlicht überflüssig.

 

Ob ein Übertrager zuhause wirklich eine objektive Verbesserung bringt, hängt etwas vom Umfeld ab. Oft wäre es wohl besser, die Komponenten zu verbessern und das Geld für den Übertrager dort reinzustecken. Manchmal werden da durch die Übertrager so viele Oberwellen erzeugt, dass die anderen schlicht überdeckt werden. Ob man sowas dann wirklich einen Verbesserung nennen sollte, ist fraglich.

 

Die von dir angfegebenen Übertrager sind feine Teile. Wenn du damit spielen willst kannst du dann ja hier mal über deine Erfahrungen berichten.

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>

 

Übertrager - oder überhaupt Symetrie - hat in der Studiotechnik mit dem Klang eher nicht das Geringste zu tun.

Hier geht es um brummfreie/massegetrennte und vor allem genormte Verbindungen - Lundahl hin und Jensen her . . . .

 

Allerdings sind Übertrager - erstklassige Übertrager - allemal besser als billige elektronische Symetrierung, die nur allzu oft ein nettes Räuscheln dem Signal hinzufügt (was übrigens auch öfters mal als "Klangverbvessereung" empfunden wird . . . ).

 

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