Gibt es für Dich Klangunterschiede bei Kabeln? Umfräge,Umfräge,Umfräge,Umfräge,Umfräge,Umfräge,
#1
Geschrieben 12 September 2010 - 12:54
#2
Geschrieben 12 September 2010 - 12:56
don camillo, on 12 September 2010 - 12:54 , said:
Hi Don,
Du traust Dich aber was... :Whistle:
Die Art der Fragen läßt Freiraum für Überraschungen....
Ach ja, warum hier im Infinity-Forum?
Wäre doch eine allgemeine Umfrage, oder nicht?
#3
Geschrieben 12 September 2010 - 13:01
Chrisi, on 12 September 2010 - 12:56 , said:
Du traust Dich aber was... :Whistle:
Die Art der Fragen läßt Freiraum für Überraschungen....
Ach ja, warum hier im Infinity-Forum?
Wäre doch eine allgemeine Umfrage, oder nicht?
Hi Chris, deshalb hab ich die Abstimmung auch nicht einsehbar gemacht. :Thinking: Hab es Zwecks der Moderationsmöglichkeiten hier gepostet. Ansonsten, klar kann man es auch verschieben. :prost2:
#4
Geschrieben 12 September 2010 - 13:03
#7
Geschrieben 13 September 2010 - 06:15
coole Sache, die bestimmt auch reichlich Stoff für Diskussionen gibt. Die Verschiebung hier her ist durchaus sinnvoll.
Klausi
#8
Geschrieben 13 September 2010 - 09:42
Für mich ist es aber nach wie vor ein Thema, dass man angehen sollte wenn die Kombination Boxen-Elektronik stimmt. Was würde es für einen Sinn machen ein zig hundert € teueres Kabel an Kompromiss A anzuschliessen ?
#9
Geschrieben 13 September 2010 - 10:09
Naja, heute sind immer noch die Oehlbachs am Bass im Einsatz, aber im MH hatte ich von anfang an die Monster M1 MK2 im Einsatz. Zwischendurch hatte ich mal die Viablue SC2 am MH. Die hatten einen etwas "helleren" Klang, was wohl auch am sehr hohen Silberanteil im Kabel lag. Man sagt ja, dass Silberkabel heller klingen, was ich hiermit auch bestätigen kann.
Im Grunde wäre das ja für die MH Säulen von Vorteil, aber da mein Viablue mit Bananas auf beiden Seite bestückt ist, wollte ich das nun nicht ändern, indem ich die Stecker entferne. Ich persönlich fahre alle fest betriebenen Boxen, wie meine RS1B auf beiden Seiten des Kabels direkt mit dem losen Kupfer an entsprechenden Polklemmen auf beiden Seiten. Nur so gibts den geringsten Verlust auf der Kabelstrecke, wenn man denn überhaupt noch von Verlust reden kann. Was aber nicht da ist, kann auch nichts wegnehmen. Deshalb das pure Kupfer bzw. Silber.
Das sind meine bisherigen Erfahrungen mit Kabeln und deren Auswirkungen auf den "Klang".
Klausi
#10
Geschrieben 13 September 2010 - 11:34
#11
Geschrieben 13 September 2010 - 14:59
DC, on 13 September 2010 - 10:09 , said:
Bedenke beim blankem Kupfer die Oxidation.
So rein elektrisch ist ein ordentlich verlöteter Goldstecker zB Bananen immer noch besser. Man mag es kaum glauben, aber den Klirr von oxidierten Kontakten kann man messen!!
DC, on 13 September 2010 - 10:09 , said:
nee, zu Kabelklang sag ich nix, ne ich sag nix, neenee, ... :Whistle:
#14
Geschrieben 13 September 2010 - 19:38
Eines dürfte klar sein, 08/15-Kabel (Beipackstrippen) haben in einer High End-Anlage nun wirklich nichts zu suchen :kopfwand:
Wer zigtausend Euro für LS und Elektronik ausgibt sollte zumindest auch ein paar hundert Euro für Kabel übrig haben...
#15
Geschrieben 13 September 2010 - 22:17
Zitat
Bitte NICHT NACHMACHEN!
Das ist die schlechteste Variante. Nicht nur das Kupfer oxidiert, es ist plastisch, es fließt. Deshalb sind von der VDE Adernendhülsen zwingend vorgeschrieben. Ordentliche Bananas oder Spades, richtig gut verlötet.
#16
Geschrieben 13 September 2010 - 23:03
Keine Luxuskabel aber sehr gute Qualität 1,5m lang und mit blauem Kabel *grins*
Konnte mit den Beipackkabeln nicht mehr leben.
#17
Geschrieben 14 September 2010 - 02:47
Desweiteren habe auch ich natürlich klangliche Unterschiede festgestellt.
Was für mich viel frappierender war, ist die Tatsache das die räumliche Bühne erheblich von den Kabeln abhängt. Das ist meine Erkenntnis!
#18
Geschrieben 14 September 2010 - 06:14
ich weiß ja nicht, welche "billigen" Kabel Ihr verwendet, wenn diese oxydieren? Ich betreibe schon seit Jahren die Verbindungen so "einfach" wie möglich, also blankes Kupfer bzw. Silber. Oxydation ist bis heute weder zu sehen, noch zu hören. Wozu gibt es denn seit Jahren das OFC Kabel mit was weiß ich mit 99,99% Reinheit, was die gefürchtete Oxydation ja auch unterbindn soll?
Ich muss allerdings auch zugeben, dass solche Kabel sehr wohl oxydieren können........ Das gilt aber nur bei sehr, sehr ungünstigen Bedingungen, wie aggressivster Luft / Umgebung oder unter freiem Himmel bei viel säurehaltigem Regen. :kopfwand:
In dem Fall sehe ich da schon die Chance zum Oxydieren. Ich bin wohl so clever und betreibe meine Anlage innerhalb des Hauses und dort gibt es weder sauren Regen noch aggressive Luft. Ich gehe ja mal davon aus, dass es bei Euch auch nicht viel anders sein wird, oder irre ich da etwa? :Whistle:
Was spricht also dagegen, auf jegliche Stecker zu verzichten? :Whistle: :Bring It On: Zinn ist übrigens im Vergleich zu direktem Kupfer ein mieser elektrischer Leiter. Einige Beispiele? Bitte:
Material, Spezifischer Widerstand, Leitwert
Silber: 0,016, 62
Kupfer: 0,018, 56
Gold: 0,022, 44
Alu: 0,028, 36
Messing: 0,07, 14,3
Zinn: 0,11, 8,3
Blei: 0,208, 4,8
An dieser kleinen Tabelle als Auszug der wichtigsten Metalle erkennt man schnell, welche Metalle am besten zur Leitung von elektrischen Strömen geeignet sind. Dabei sollte man wissen, dass der Spezifische Widerstand so klein und der Leitwert so groß wie möglich sein sollten.
Vielleicht hilft das ja besser dabei, meine Aussagen zu verstehen. Zinn ist an gut gemeinten Audioverbindungen eine sehr unvorteilhafte Widerstandsverschlechterung um den Faktor 6,1 :alter_mann: ! Dazu kommt noch, dass im Lötzinn immer noch ein, wenn auch geringer Anteil an Blei enthalten ist, was die Sache noch schlimmer macht! Das soll wirklich gut sein? Wirklich? :Shocked: :kopfwand:
Was nun jeder Einzelne für sich bevorzugt und / oder betreibt, bleibt ihm selbst überlassen. Jeder Stecker oder Kabelschuh hat zwangsweise Kontaktübergänge (vom Kupfer bzw. Silber auf den Anschlusskörper - Stecker, Schuh usw.), die einen eigenen Widerstand (des Materials) mit sich bringen und damit auf die gesamte Kette aufaddieren und der kann nicht von Vorteil sein! Wir reden alle von bestmöglichen Kontakten, und da frage ich mich, warum das nicht wirklich jeder so beherzigt?
Ich habe mich an rein physikalischen Gesetzen orientiert. Ich verzichte auf diese überflüssigen Nachteile und meine Ohren sagen mir, dass ich damit gut fahre. Ich konnte an dieser Konstellation bisher auch nichts negatives feststellen. Es gibt bei mir bis heute auch keinen Grünspan oder sonstige Sauereien. So sehe ich auch nicht den geringsten Anlass, daran etwas zu ändern, auch wenn nicht jeder diese meine Meinung teilt.
Aderendhülsen sind nach VDE (und ich kenne diese Vorschriften durch meine Ausbildungen nur zu gut) nur an flexiblen Verbindungen und im Berich von gefährlichen Spannungen, also auch unserer üblichen Netzspannung vorgeschrieben. Lautsprecher und deren Kabel samt Verbindungen gehören nicht dazu!
Klausi
#19
Geschrieben 14 September 2010 - 07:45
Macht doch mal einen Blindtest und sammelt Erfahrungen!
#20
Geschrieben 14 September 2010 - 08:55
das OFC Gedöns hat rein garnichts mit Oberflächenoxidation zu tun. Kupfer ist quasi immer OFC, nur im Bereich Hifi hat man es eben als Verkaufsargument entdeckt :Applause: . Ob da "was dran" ist, muß jeder für sich selber wissen.
Ungeschütztes Kupfer oxidiert immer, egal ob drinnen oder draussen. Man sieht es halt nicht direkt. Da reicht schon die Handfeuchtigkeit beim Kabelverdrillen.
Die Oxidation ist da, auch wenn Du es nicht hörst. Messen kann man es. Auch soviel zum Thema Messen und hören. :Whistle:
Aber egal, ich hab genug gesagt. Kabelthema ist bei mir seit Jahren erledigt :rolleyes:
Gruß Andi
Nachtrag, weil eins hab ich doch vergessen: Verlöten ist nicht mit mehr Übergangswiderstand verbunden als ein Presskontakt. Über die Haltbarkeit braucht man eigentlich nichts sagen.

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