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HiFi Heimkino Forum
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meikii

Wandsteckdosen

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Hallo,

 

da insbesondere die Stereo ja nicht müde wird in jedem der 4 letzten Heftchen zu betonen, welche Riesen-Unterschiede eine Wandsteckdose von HMS oder Furutech im Vergleich zum Baumarktmodell bringt und ich obendrein gerade entdeckt habe, daß Groneberg jetzt auch eine anbietet, die aber "nur" 19EUR (die ich realistischer finde als die Preise bei den beiden anderen Anbieter), interessiert´s mich jetzt doch: Was sind Eure Erfahrungen mit Wandsteckdosen? Bringt´s wirklich was und wieviel?

 

Viele Grüsse

Michael

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Hallo

 

auch wenns hier das Voodoo-Forum ist, kann man nicht oft genug auf Vernunft und den gesunden Menschenverstand verweisen.

 

Zur STEREO und ihrer Initiative zu diesem Thema: auch der Bereich Wandsteckdosen MUSS jetzt marktwirtschaftlich effizient abgegrast werden. Die STEREO sieht sich natürlich auch hier ernsthaft verpflichtet, die werte Leserschaft auf diese neue Errungenschaften der höheren Audiotechnik hinzuweisen und darüber durchaus seriös zu informieren. Ganz klar, daß die Hersteller dieser Hightechdosen (Werbekunden?) dieses Engangement herzlich begrüßen.....

 

wenns nicht das ist, was Du lesen wolltest, dann entschuldige die Störung.....

 

 

 

 

gruß

Andi

 

 

PS: das haben die auch in einem Workshop "vorgeführt". Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie so ein STEREO-Workshop abläuft. Pures Kasperltheater.

Aber auch das ist meine persönliche subjektive Meinung.

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Meiner Meinung nach sollte man konsequent auf Dosen, etc. verzichten und direkt von der Schmelzsicherung (separate Sicherung pro Gerät) ein Kabel zum Gerät ziehen. Dort vom Elektriker das Kabel direkt mit der Primärspule des Trafos verbinden lassen (Silberlot!!!!).

 

Ach ja: es ist darauf zu achten, dass die Kabel von CD-Laufwerk und D/A-Wandler NICHT nebeneinander liegen, sondern min. 50 cm Abstand haben. Trotzdem müssen beide Kabel selbstverständlich die genau gleiche Länge haben! Sonst gibt es Jitter!!

 

Bei 3 x 4 qmm versilberter Kupferlitze pro Trafo sind die Ergebnisse unübertrefflich :+

 

Oliver

 

 

 

 

 

 

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huhu ...

 

ok, ich geb auch meinen Senf dazu:

 

First of all: ich hab die Wirkung oder mögliche Wirkung einer HMS Steckdose nie getestet.

 

Second: Ich als doofer Elektriker muß jetzt raten: Es geht darum mögliche Übergangswiderstände zu minimieren, oder? Warum dann nicht einfach den Schukostecker des Kabels abzwicken, die einzelnen Adern mit Aderendhülsen bestücken und das Kabel mittels GERÄTEANSCHLUSSDOSE mit dem 230 Volt Netz verbinden (die Geräteanschlußdose baut mensch anstatt der Steckdose in die Wanddose). Fertig, günstig, professionell und bombenfest.

 

Hat diese Lösung vielleicht mal jemand ausprobiert?

 

Ich benutze einen Schukostecker mit 16A Schalter von Busch & Jäger. Kann keinerlei klangliche Nachteile feststellen und funzt prima, wie auch sonst ...

 

Grüße, Josef

 

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hmmm, das klingt eigentlich nach einer noch viel besseren Lösung. Vielen Dank für den Tipp, werde mir das mal genauer durch den Kopf gehen lassen,

 

viele Grüsse

meikii

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Hi!

Was ich nicht so recht verstehe: fast jeder Techniker sagt,das Übergangskontakte das eigentliche Übel seien.

Die Stereo wird aber nicht müde,gerade viele Kontakte zu predigen(Adapter,keine festen Netzkabel etc.).

Komisch,oder?

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Hallo Josef,

 

ich als Freund unkonventioneller Wege habe natürlich gleich mal gecheckt, wo ich diese Geräteanschlussdose her bekomme (Conrad, dienadel.de etc.) - konnte leider nix finden. Hast du nen Link für mich oder einen Tipp???

 

Gruß m

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Hi m,

 

die bekommst Du auch in jedem Baumarkt, damit werden normalerweise E-Herde und Durchlauferhitzer angeschlossen. Die bekommen i.d.R. Drehstrom, aber das kann Dir für Deine Anlage egal sein; haste halt mehr Auswahl bei den Klemmen :+

 

Gruß

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Hallo meikii,

 

meine 2 Vorredner haben recht: die Geräteanschlußdose kriegst du im Baumarkt oder beim Elektriker nebenan. Geh lieber zum Elektriker, vielleicht spendiert er dir auch noch die 3 nötigen (und vorgeschriebenen) Aderendhülsen, damit deine Klemmstellen dauerhaft sicher sind.

 

Wenn du's durchziehst, dann schreib doch mal, ob sich irgendwas am Klang deiner Anlage verändert.

 

Gruß in den Norden vom Südländer

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Kuckst Du hier! Ein mit einer solchen Anschlussdose installierter Herd ist erstens gem. VDE Bestimmungen professionell angeschlossen, zweitens gelingen seit der Verwendung einer solchen Omeletts viel luftiger und Koteletts haben mehr Bass. Also, was für den Bauknecht gut ist, wird wohl auch für den audiophilen Hausaltar billig sein. Zu beziehen über den Elektroinstallateur eures Vertrauens!

 

Hier isser:

 

http://www.merten.de/html/de/1308.html

 

 

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Hi an alle,

 

vielen Dank für den Input, werde das in den nächsten Wochen angehen, aber das soll alles der Elktriker machen, ich lass da ma schön die Finger von,

 

werde berichten, ob sich klanglich was ändert,

 

viele Grüsse Meikii

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Hi Meikii,

kommt auf Deine Kette an - ob sich da was und wieviel verändert/verbessert. Meist wohl schon. Klanglich am Besten (sofern sich da überhaupt einiges tut) die entsprechenden Leiter von Wandleitung und der Gerätezuleitung in jeweils e i n e r Aderendhülse z u s a m m e n vercrimpen und anschließend mit Lüsterklemme verschrauben. Die Herdanschlußdose lediglich als Zugentlastung verwenden. Messing oder Blech ist ein relativ schlechter Leiter. Bei manchen Ketten tut bei Deiner geplanten Aktion relativ viel (IMHO besser als j e d e Dose und Netzleiste ohne Filter). Der Aufbau des verwendeten Gerätenetzkabels hat oft auch einen relativ großen Einfluß (teuer nicht immer auch gut)! Wenn möglich - und sofern man sich für ein Netzkabel entschieden hat, dieses dann gleich direkt im Gerät per gecrimpten Kabelschuh anschließen und anschließend verlöten um Kaltgerätestecker und -buchse und die damit immer verbundenen Übergangswiederstände zu umgehen (IMHO vor allem bei Endstufen eine Verbesserung). Jedoch VDE-mäßig am besten vorher abklären lassen!

 

Noch ein kleiner Tipp: z.B. vom Händler vorher eine g r o ß e z.B. NBS - Netzstrippe (die für einige Tausender) a u s l e i h e n und an Deinen verschiedenen Geräten ausprobieren/testen. Wenn es da keinerlei oder keine größeren Klangunterschiede gibt - kannst Du Dir IMHO jegliche Bastelei ersparen - wenn es große Unterschiede gibt - lohnt sich IMHO Dein Vorhaben. Wegen einer "klanglich" passenden und bezahlbaren Industrienetzstrippe als Gerätezuleitung, dann einfach ggf. u.a. bei mir nochmals nachhacken.

 

Viele Grüße, viel Spaß und Erfolg!

 

Peter

 

p.s. Unbedingt den Anhang beachten ;-) :-) !!

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Hi Josef,

das ist besser als jede Hi-End-Dose ;-). Is doch logisch ;o) .

die jeweilig passenden Adern der Wandleitung und Gerätezuleitung in jeweils e i n e gemeinsame Aderendhülse gecrimpt. Dann alles per Lüsterklemme zusammengequetscht. Die Herdanschlußdose als Zugentlastung verwenden ;o)

 

Grüße

 

Peter

 

p.s. Für alle Selbstschrauber unbedingt den Anhang beachten ;-) :-) !

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hej tonal,

 

ich gehe auf jeden fall davon aus, dass das bei mir was bringt. das erste mal, das ich beim thema stromversorgung an meiner anlage etwas vorgenommen habe war, eine netzleiste von mfe anzuschliessen. war deutlich besser also habe ich alle netzkabel gegen mfe ausgetauscht. bis mir mal groneberg vorgeführt hat. besonder das ts premium klingt bei mir sehr ausgewogen. die groneberg netzleiste habe ich mittlerweile auch rausgeschmissen und den amp (accuphase e211) und den cdp direkt an die steckdosen gehängt. jeder einzelne schritt brachte sehr deutliche verbesserungen- selbst meine frau fragte mich letztes mal, was ich jetzt wieder gekauft hätte (als ich die netzleist weg nahm und direkt in die steckdosen gesteckt habe),

 

gruß meikii

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Hi Meikii,

dann ist der Direktanschluß IMHO nur die konsequente Fortführung Deiner bisherigen Versuche. Da Du Deine Kabel wohl schon gefunden hast - kostet die Geschichte nicht mehr viel. Wie schon gesagt, würde ich dann wenns der Elektriker absegnet ;-) direkt per Lüsterklemme anschließen - Übergangswiderstände vermeiden wo immer möglich und die Herdanschlußdose als Zugentlastung verwenden. Wenn Du das noch auf die Spitze treiben möchtest, nehme vielleicht - Leitsilberlack und beschichte damit die Einzeladern vor dem vercrimpen (noch nass vercrimpen).

Das was Du hier berichtest - läßt sich IMHO so oder so ähnlich bei vielen Anlagen nachvollziehen (es gibt allerdings auch Anlagen wo die Unterschiede dann marginal oder nicht hörbar sind - Verschlimmbesserungen sind auch immer möglich). Jedes Netzkabel hat auch Filterwirkung (nicht zuletzt auch durch unterschiedlichen Aufbau und verschiedenste Materialien). Deshalb sind auf den letzten Metern tatsächlich oft hörbare Veränderungen möglich. Was zu welcher Anlage paßt ist nicht zuletzt auch Geschmackssache. Viel Spaß und viel Erfolg!

 

Gruß

 

Peter

 

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Hallo Audiomapper

 

Um noch mal auf Michaels Ausgangsfrage zurückzukommen:

 

Meine neue Verkabelung vom Sicherungskasten ist zwar immer noch nicht fertig, trotzdem wollte ich schon mal ne richtige Dose haben.

 

Obwohl ich eine Abneigung gegen I.H. und seine ‚einzig wahre Klangphilosophie’ hege, habe ich mich doch für die Phonosophie Doppeldose entschieden. Eine ganz kleine Prise ‚Sound’ sollte meiner Anlage gut tun. Außerdem ist der Aufbau und Optik doch einiges konsequenter als bei der HMS Dose.

 

OK, das Ding ist schlicht unverschämt teuer – klanglich hat es sich aber gelohnt. Und sie sieht gut aus. ;-)

Nur hat es mich gewundert, wie riesig der klangliche Unterschied zwischen den beiden einzelnen Dosen ist!

 

Mit freundlichem Gruß aus Hamburch

 

http://home.t-online.de/home/kneller2/c/a_cd18.gif Tadzio

 

 

Diese Aussagen gründen sich auf persönliche Hörerfahrungen und Meinungen, welche möglicherweise nicht uneingeschränkt übertragbar sind! [/font ]

 

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Hi Tadzio,

 

wie eine Netzdose Sound machen soll, ist mir ein Rätsel.

Ich habe bei der großen Anlage drei exklusive separate Leitungen vom Sicherungskasten zur Anlage. Zwei für die Monos, die jede eine mit 20A abgesicherte Leitung beanspruchen und noch eine für den Rest. Ich habe auch Schmelzsicherungen und "bessere" Dosen, kenne aber die Firma nicht. Die hat mein E-Installateur besorgt, sind aber sehr solide aufgebaut uns sehen gut aus.

Auch die anderen Anlagen haben separate Leitungen, allerdings jeweils nur eine.

Wenn überhaupt, kann ich nur eine gesteigerte Ruhe, eine gewisse Souveränität im Klangbild ausmachen, ich würde diesen Eindruck aber als sehr subjektiv einschätzen und bin nicht sicher ob er einem Blindtest bestehen würde. Darum gehts mir aber auch nicht, ich habe ein gutes Gewissen, habe meiner Anlage alles zugute kommen lassen, was evtl. qualitative Unterschiede ausmacht, kann aber nicht garantieren das dies alles auch klangliche Auswirkungen hat.

 

Einen gänzlich anderen Sound bzw. Klang einer Netzdose zuzuschreiben halte ich aber für sehr gewagt und wenn dem so ist, würde sich mir die Frage stellen, warum ???? Und was ist richtiger ?

 

Gruß

Speedy

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Wenn ich nicht weis, warum die Erde eine Kugel sein soll, ist sie dann flach?

Wenn ich nicht verstehen kann, warum die Erde sich drehen soll, hängen dann die Sterne am Firmament?

Naja, die alten Christen haben so gedacht.

Wenn manche Nichttechniker da unterschiede hören und öffentlich darauf hinweisen, dann haben sie schon genug getan. Den ganauen Grund dafür zu suchen sollten die übernehmen, die das Grundlagenwissen dazu haben. Wenn sich die Techniker da zu fein sind, braucht man sich nicht zu wundern, warum das Feld von manch merkwürdigen Gestalten mit merkwürdigen Philosophien beackert wird.

Also nicht aufregen - nachdenken.

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Die Techniker halten sich da raus, denn die Sinnesphysiologen und die Psychologen haben solche Phänomene längst unter Autosuggestion abgelegt.

 

Nicht Aufregen! Selbst nachdenken!

 

Oliver

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Hallo Speedy

 

Richtiger?! Das finde ich nur am Rande interessant. Was mir mehr Spaß an der Musik bringt, ist entscheidend!

 

 

Der gesamte I.Hansen-Kram geht klanglich ja in eine bestimme Richtung. In der Summe ergibt das IMHO den gruseligen Overkill. Ein Bisschen davon kann aber vielleicht ganz gut tun.

 

Mir leuchtet nicht ein, warum gerade eine Steckdose als einziges Bauteil KEINE eigene Klangrichtung haben sollte? Zumal sie etwas anders aufgebaut ist, als die gängigen Dosen und als einzige versilberte Kontakte enthält. Mit der HMS oder Groneberg Dose habe ich keinen A-B Vergleich gemacht.

 

Wie groß oder wertvoll man selbst diesen Unterschied einstuft, kann ja jeder für sich entscheiden...

 

Mit freundlichem Gruß aus Hamburch

 

http://home.t-online.de/home/kneller2/c/a_cd18.gif Tadzio

 

 

Diese Aussagen gründen sich auf persönliche Hörerfahrungen und Meinungen, welche möglicherweise nicht uneingeschränkt übertragbar sind! [/font ]

 

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Wenn ich lesen kann, kann ich dann automatisch auch verstehen ?

Wenn ich mich aufrege, kann ich dann nachdenken ?

 

Interessante Fragen, deren Antworten in Deinem Beitrag zu finden sind ;)

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>

>Richtiger?! Das finde ich nur am Rande interessant. Was mir

>mehr Spaß an der Musik bringt, ist entscheidend!

>

 

Ja klar, darum gehts letztendlich.

 

>Wie groß oder wertvoll man selbst diesen Unterschied einstuft,

>kann ja jeder für sich entscheiden...

 

Genau meine Rede, trotzdem bin ich immer auch interessiert an den Hintergründen....

 

 

Gruß

Speedy

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Hallo,

 

wie ich schon mal berichtet habe, erzielte die größte Wirkung als ich in meiner gewöhnlichen DDR-Steckdose die Schrauben angezogen hab.

Neuer Stromkreis und HMS scheinen noch einen Tick gebracht zu haben.

Solide Dosen untereinander zu vergleichen hab ich mir erspart.

 

Gruß

 

Micha L

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