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HiFi Heimkino Forum
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Uli72

Suche Kopfhörer (AKG Frust)

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Hallo,

 

vor einigen Jahre habe ich mir einen AKG K500 gekauft, der mir damals klanglich am meisten zugesagt hat: Runder (wenn auch wenig Bass) und räumlicher Klang. Sennheiser klang mir damals zu sehr nach "HiFi", also nach "aufgesetzten" Bass & Höhen.

 

Nach 11 Jahren regelmässiger Nutzung habe ich mich entschlossen, mir einen neuen KH zuzulegen.

 

Der Laden, in dem ich den KH damals erworben habe, verkauft jetzt nur noch Handy- und PC-Krempel. Und auch in anderen Läden sind KH Fehlanzeige. (HiFi ist out :-( ?)

 

Also habe ich bei Ebay geordert:

 

AKG K501:

Weniger nervige Präsenzbetonung, klingt im direkten Vergleich mit dem 500er aber sogar noch trockener, teilweise blechern wenn auch transparenter und detaillierter.

 

AKG K1000:

Klanglich mit dem K501 verwandt. Aber: lockerer, offener, räumlicher, brauchbarer Bassanteil. Etwas belegte Mitten. Nur am KH-Verstärker brauchbar. Aber für meinen Geschmack zu analytisch, Spass kommt auch hiermit nicht so recht auf.

 

Fazit: AKG is nix für mich.

 

Und nun ?

 

Grado soll spitze sein. Der Preis ist es auf jeden Fall. Tragekomfort soll nicht so gut sein. Für einen Ebay-Blindkauf aber viel zu teuer.

 

In Kürze soll der Sennheiser HD650 erscheinen, der ein "emotionales" Klangbild haben soll. Oder gibt´s den schon :o ? 400 €uro wollen auch überlegt sein.

 

Wie sind Eure Erfahrungen ? Gibt´s neue Geheimtips ? Gibt´s überhaupt noch Läden, in denen man sich KH anhören kann. Oder muss ich beim Ebay-Glücksspiel bleiben?

 

 

Mit Dank & Gruß

Ulrich

 

 

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Hallo,

 

zumindest die Media Märkte im Rhein-Main gebiet haben eine große Auswahl an Kopfhörern (AKG, Sennheiser, Bayer Dynamic, Philips, Sony) da ist Probehören problemlos möglich. Habe ich auch gemacht. Ich bin damals einfach in die CD Abteilung gegangen, hab ein paar Scheiben geholt die ich kenne und in Ruhe getestet. Ich habe mich dann für den Sennheiser HD 600 entschieden. Deinen Eindruck in Richtung "Hifimäßig" kann ich bestätigen, der HD 600 klingt deutlich fetter als AKG oder auch kleinere Sennheiser, aber mir hat es sehr gut gefallen (und tut es immer noch).

 

Grüße

 

Dirk

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Hi Ulrich,

teste in jedem Fall vor einem Kauf. IMHO kann ein Grado da wesentlich mehr. Am Tragekomfort ist da IMHO nichts auszusetzen.

Ein Freund hat sich gerade den RD 2 gekauft - wollte schon nach Zeitschriftentest den Sennheiser 650 kaufen (zunächst ohne eigenen Test). Also in jedem Fall selbst testen. Erst mal herausfinden welcher Kopfhörertyp Du bist. Wenn Dir AKG eher nicht so zusagt, vermute ich wird es sicher auch mit Sennheiser nicht so klappen. Teste doch mal Grado und ggf. Stax.

Beide Marken kannst Du z.B. im Studio 26 in Stuttgart probehören. Geht bestimmt auch in anderen speziellen HiFi-Läden. In Märkten wirst Du da jedoch warscheinlich nicht fündig werden. "Emotionales Klangbild"??? - Eher wohl kommt es darauf an welcher Kopfhörer Dir mit entsprechenem Equipment Emotionen entlockt - das ist sicher immer höchst unterschiedlich.

Was in Zeitschriften so geschrieben wird, ist IMHO immer höchst subjektiv, bzw. auch noch von anderen Faktoren ... ;-) abhängig...

 

Gruß

 

Peter

 

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Hallo Ulrich

 

Ich habe mir kürzlich den Grado SR80 gekauft:

 

Ich hatte die Auswahl zwischen:

 

Sennheiser HD560

Sennheiser HD570

Sennheiser HD580

Sennheiser HD590

Sennheiser HD600

 

Grado SR60?

Grado SR80

Grado SR225

 

Der HD600 und der SR225 kosten beide ca. 200 - 250 €. Der SR225 hat mir klanglich am besten gefallen. Die kleineren Sennheiser-Modelle 570 und 580 haben mir nicht so gefallen: Der 570 tönt nicht gut, ist dafür bequem. Der HD580 klingt gut, ist aber unbequem.

 

Der HD vereinigt beides: Guten Tragekomfort und guten Klang. Danach habe ich den HD600 gegen den Grado 225 verglichen und klanglich konnte ich keine grossen Unterschiede feststellen. Der Grado erschien mir irgendwie lebendiger.

 

Danach habe ich den Grado SB225 noch gegen seinen kleinen Bruder SR80 zum halben Preis verglichen. Der SR80 klang fast so gut wie der SR225 und kostet dabei nur die Hälfte.

 

Deswegen habe ich mich für den Grado entschieden. Der Nachteil an den Grado-Modellen ist einfach, dass sie auf die Länge nicht so bequem sind. Zudem verdrehen sich immer die Kabel, da sich die beiden Dinger mit den Membranen (wie nennt sich das eigentlich?) drehen können.

 

Also mein Tipp: Wenn du länger hören willst, dann dürfte der HD600 die bessere Wahl sein, sonst ist der SR80 die günstige Alternative.

 

Grüsse

Etienne

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Tach Ulrich!

 

Die neutralsten, und meiner Erfahrung nach besten, Kopfhöhrer kriegste von Stax.

Da gibt´s keine Frage mit "emotionalem Klangbild" - in meinen Augen kompletter Schwachsinn ;-) - oder sonstwie geschmäcklerischen Überlegungen.

Die Dinger zeigen einfach genau das, was auf der Scheibe ist.

Nicht mehr und nicht weniger. Allerdings: rel. teuer.

Aber: ich habe jetzt seit ca. 15 Jahren einen in Gebrauch und kenne immer noch keinen anderen, der mich überzeugen könnte. Dieses futuristische Schreckensteil von Sennheiser hab ich noch nicht gehört - für den Preis würde ich mir lieber ´ne alte Stratocaster (noch eine :-)) kaufen und hätte dann noch Kohle übrig für einen Gebrauchtwagen . . . .

Außer einem größeren Modell von Stax mit eigener Röhrenendstufe (meine ist MosFet Class A in einem SR 12 ausschließlich für den Kopfhörer). Der macht aber auch nur mehr Druck - wer´s braucht . . .

Ich habe vor (wie gesagt) ca. 15 Jahren für den Hörer allein ca. 700.--DM bezahlt, den SR12 gebraucht für 500.--DM bekommen.

Heute kriegste sowas bestimmt mal (obwohl selten - verständlich;-)) mal bei ebay ziemlich günstig.

Die Luftigkeit und Präzision eines elektrostatischen Kopfhörers ist unvergleichlich. Auch im Bass: tief und trocken und natürlich. Knallt nicht, rrrummmst auch nicht und bumst auch nicht. Tut nur das, was er tun soll.

 

Eine Anschaffung für die nächsten 20Jahre. Das Thema Kopfhörer kannste dann vergessen.

 

Gruß, Klaus

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Hallo Ulrich,

kann Deine Klangschilderungen gut nachvollziehen, hatte vor etwa einem Jahr das gleiche "Problem".

 

Ich wollte, nach Jahren, Ersatz für meinen AKG 240 Monitor.

Beim Testhören hatte ich meinen "Alten" dabei....und bin dann auch bei ihm geblieben.

Es waren zwar Modelle dabei die mir geringfügig besser gefallen hatten (z.B. Stax), die waren mir aber dann doch zu teuer.

Der 240 Studio wäre mein Favorit gewesen, stellt aber etwas höhere Ansprüche an den Kopfhörerverstärker (wg. Impedanz).

Gruß, Roland

 

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Hallo Ulrich,

 

schade, dass du den AKG K501 nicht magst; ich habe bislang keinen (dynamischen) Kopfhörer gefunden, der mir besser gefallen hat - trotz des schwachen Basses. Aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Nur von Sennheiser muss ich dir leider abraten, auch vom neuen HD 650 (ist der eigentlich schon erschienen?). Der soll laut Sennheiser leider noch mehr "Spaß machen", also noch "HiFi"-mäßiger klingen. Das, was mich schon bei HD 580 und 600 stört, wird dann da wahrscheinlich noch schlimmer, insofern ist auch der 650 keine Alternative.

 

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, wie jemand anders schon vorgeschlagen hat, ein Elektrostat. Habe ich auch schon des öfteren überlegt, aber ich kann mich leider mit Stax überhaupt nicht anfreunden (auch wenn das mittlerweile die einzigen zu sein scheinen, die solche Kopfhörer bauen). Ich kenne den Lambda Pro recht gut, und der klingt in meinen Augen viel zu hell, so dass zum Beispiel hohe Streicher im Orchester manchmal fast synthetisch wirken. Abgesehen vom Tragekomfort; ich bin kein Fan von diesen Leder-Ohrpolstern. Von Sennheiser gab es mal einen Elektrostaten, den ich in sehr guter Erinnerung habe, der hieß HE 60 (mit zugehörigem Verstärker HEV 70) - nur leider bauen sie ihn seit einiger Zeit nicht mehr.

 

Grüße

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Hallo,

 

vielen Dank für Eure Erfahrungen und Hinweise.

 

Nach ein paar Tagen sieht die Sache jetzt schon etwas besser aus. Anscheinend war der K501 (wie schon geschrieben von Ebay) tatsächlich noch neu(wertig) bzw. hat die letzten zwei Jahre im Schrank verbracht.

Nach wenigen Tagen Einspielzeit hat sich dessen Klang nämlich deutlich geändert und liegt jetzt deutlich über dem des 500ers.

 

Mehr Details, mehr Brillanz (Klangfarben) und auch mehr "Räumlichkeit" im Vergleich. Im Bassbereich hat sich leider nicht viel getan: Eventuell etwas tiefgehender, im oberen Bereich aber auch etwas "schlanker".

 

Der K100 kann zwar in jeder Disziplin etwas mehr, d.h. die "Töne" kommen besser rüber, leider bleibt die "Musik" aber irgendwie auf der Strecke. Ausserdem ist er mir zu anspruchsvoll (was auch für einen Elektrostaten zutreffen würde). Er sollte schon "Klinkenbuchsen-Kompatibel" sein, also auch mal schnell am Fernseher oder Laptop zu gebrauchen sein.

 

Das Sennheiser einen Spasshörer für 400(?)Euro anbieten will, schreckt mich doch sehr ab!

 

Also: Der 501 bleibt zunächst "mein" Kopfhörer und werde mir mit der Suche nach einem neuen bzw. "besseren" noch Zeit lassen. Vielleicht werden es ja wieder 11 Jahre ??

 

Viele Grüße

Ulrich

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Hallo Ulrich,

 

den 501 habe ich auch, es ist ein Alibikopfhörer den ich nie benutze, eigentlich viel zu schade dafür. "Klinkenbuchsen-Kompatibel" ist z.B. auch ein Koss Portapro, das beste was mir für "unterwegs" bekannt ist.

 

 

Gruß

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. . . . das hat aber mit Sicherheit nicht am Lambda gelegen!

Zu hell klingt der definitiv nicht. Kommt natürlich auf die Quellen an und, last not least, vielleicht auch auf den Hörgeschmack.

Wenn man den Schmackes von durchschnittlichen dynamischen Hörern gewöhnt ist, fehlt einem zuerst vielleicht was - mag sein. Das gibt´s ganz ähnlich auch bei Lautsprechern.

Korrekt angesteuert geht der Lamda tief, tief in den Keller, bleibt dabei absolut sauber und trocken, zeigt völlig korrekte Mitten und Höhen. Extrem sauber halt.

Falls Exaktheit das ist, was man will . . . . .

 

Gruß, Klaus

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Hallo,

 

komme gerade aus dem "IBDNB-Markt". Hab mir mal die dort ausgehängten KH der mittleren Preislage angehört und ein paar Erfahrungen mitgebracht:

 

AKG K501: Wie bekannt: räumlich, transparent und neutral, aber kein Bass.

 

AKG 171(?): Ordentlich Bass, dichtet die Ohren schön ab, aber etwas gepresster Klang.

 

Sennheiser 575(?): fällt schon auseinander, klanglich genauso begeisternd.

 

Philips xxx840/890: Erster Eindruck: Noch´n Blender?! Aber dann:

Sauberer Bass, feine Höhen, Klangfarben, "freie", unverfärbte Stimmwiedergabe - ohne "aufgesetzt" zu wirken. Die Räumlichkeit liess meinen Blick gleich in die Weite des Marktes schweifen......und das von einem "Philips".

 

Kurz: Das Teil hat´s mir angetan...

 

Bleibt jetzt noch die Frage: Welcher Philips ist der bessere? Der 840 schien mir etwas fülliger und der 890 etwas "korrekter" zu klingen.

 

Gruß

Ulrich

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo,

 

mein Tip:

 

Sennheiser HD 580, mindestens genauso gut wie sein sechhunderter Update, ja sogar noch etwas billiger.

Bin damit sehr zufrieden.

 

Gruß,

Sergej

 

 

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Hallo,

 

Koss Porta Pro ist echt das Beste für unterwegs.

Ich hatte mal einen, der ist mir kaputt gegangen. Habe mir wegen des guten Tests in Stereoplay den Sennheiser PX 200 (1 Punkt mehr als der Koss) geholt und muß sagen das dieser gegen den Koss keine Chance hat.

Der Koss spielt kräftiger, offener und luftiger.

Der Sennheiser dagegen eher aufdringlich und präsenzlastig, der Klang ist sehr stark vom Sitz abhängig. Gerade beim Sport deswegen nicht zu gebrauchen

Tja, wieder was dazu gelernt...

 

Gruß, Christoph

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Na ja, der Philips kann zwar fast alles gut, aber nicht gut genug, ausserdem ist er untenrum doch ziemlich aufgedickt. K.O. in der zweiten Runde...

 

Also: Ich habe mir den Grado RS2 gebraucht gekauft. Ich wollt´s wissen, und jetzt weiss ich´s: So muss es ganz einfach klingen. Noch besser: Ich bin zufrieden :)

 

Ja, wie "klingt" er denn ?

Der RS2 macht da weiter, wo der AKG K501 aufhört: Noch mehr Räumlichkeit (toll!, das kann auch der K1000 m.E. nicht), etwas mehr Auflösung, deutlich kräftigere Klangfarben, dazu ein ordentliches Bassfundament. Aber kein Bumms-Bass, sondern ein echtes "Klangfundament" in einem harmonischen, geschlossenem Klangbild. Abgerundet wird das Ganze durch einen Schuss Musikalität (bitte keine Fragen, was das denn sein soll). Dabei klingt das Teil absolut verzerrungs- und resonanzfrei. Optik und Klangeindruck gehen bei diesem Modell jedoch getrennte Wege, aber das stört mich nicht, zumal der Tragekomfort ganz ok ist.

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Lass dich von den Aufbauschungen um den HD 650 nicht irritieren! Das neue Sennheiser-Flaggschiff ist ein Muster an Detailfülle und Auflösungsvermögen trotz nach wie vor etwas zurückhaltender Präsentation (in den Höhen), ohne dabei allerdings stumpf zu wirken (dies mit guter Elektronik, vor allem einem hochklassigen Kopfhörerverstärker). Im Tiefbass ist er seinem Vorgänger klar überlegen, dafür teilt er dessen Vorliebe für den Oberbass nicht mehr. Insgesamt ein ausgesprochen neutrales Klangbild, wie gesagt nur ganz leicht auf der vollen, «smoothen» Seite. Auffällig ist die enorme Sauberkeit und Verzerrungsarmut, besonders (auch) im Bass, die eine enorme Transparenz mit sich bringt – im Verbund mit den sanften, aber trotzdem prägnanten Höhen und dem ausgedehnten, wuchtigen Bassbereich bringt das schon so etwas wie Magie ins Hörerlebnis und durchaus auch so etwas wie Spass am Hören.

 

Trotzdem ist die Bezeichnung «Spasskopfhörer» fehl am Platz, denn der HD 650 ist ein Hörer für ernsthaftere Musikhörer, die gerne auf Effekthascherisches verzichten und dafür einen Klang in der Nähe des Originals, zudem noch mit sehr guter Raumabbildung, bevorzugen. Seine grösste Stärke ist die Reproduktion klassischer Musik, Grossorchestrales wie Kammermusik, wo er dank seiner Sorgfalt im Umgang mit Nuancen brilliert. Trotzdem kann er durchaus auch Rock, und zwar um einiges besser als der HD 600. Ganz besonders eindrücklich klingt er übrigens mit Techno und elektronischer Musik allgemein.

 

Wenn von «emotionalen» oder Spasskopfhörern die Rede ist, so zähle ich dazu in erster Linie die gesamte Grado-Modellpalette mit ihrer Loudness-artigen Klangabstimmung, die voll auf Rock-Hörer ausgerichtet ist. Selber habe ich den SR-80 und den SR-225, den SR-325 habe ich bald wieder verkauft, und das Spitzenmodell, der hölzerne RS-1, hat mich kalt gelassen, trotz seiner «warmen» Verfärbungen. Grado ist für mich Synonym für effekthascherisch verfärbten Kopfhörerklang. Entsprechend liegen meine zwei Grado-Hörer seit langem unbenutzt herum.

 

Dafür benutze ich ab und zu meine beiden auf Stax-Basis selbst gebauten Elektrostaten (Lambda Pro, Signature Pro). Tatsächlich geht's in Sachen Detailreichtum und Auflösungsvermögen nicht besser als mit Elektrostaten. Trotzdem sind sie nicht jedermanns Sache. Im Gegensatz zu manchen Fans bin ich der Überzeugung, dass sie bei aller Impulsschnelligkeit und Resonanzarmut nicht unbedingt verfärbungsärmer klingen als die besten dynamischen Konkurrenten, bloss zeigt sich ihre Art der Verfärbung oft als übermässige Klarheit und Detailvielfalt, technische Kühle und Analytik, die gerne mit Neutralität verwechselt werden. Ich ziehe jedenfalls zumeist den HD 650 fürs Musikhören vor und empfinde ihn trotz leicht reduzierten Auflösungsvermögens als authentischer und letztlich musikalischer. Allerdings verfüge ich auch über zwei hochwertige Kopfhörerverstärker (Brocksieper Earmax Pro und Meier Audio Corda HA-2), und das Originalkabel des HD 650 ist ersetzt durch ein sündhaft teures Zu Mobius. Um seine Qualitäten zu zeigen, tut's aber auch das Originalkabel des HD 650; eine äusserst preiswerte Alternative ist das Oehlbach-Kabel (erhältlich über http://home.t-online.de/home/meier-audio/ ).

 

Der AKG K 501 – auch eine Station in meiner Kopfhörerlaufbahn –ist ein ausgezeichneter, sehr neutraler Hörer mit eigentlich nur einer groben Schwäche, allerdings einer entscheidenden: schwacher Bass.

 

Die beste Quelle im Netz, wenn's um Kopfhörer geht: http://www.head-fi.org/

 

Marcel

 

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Ich hab den Philips 890er jetzt ca. ein Jahr, der spielt ganz gut, nur zum stundenlangen hören is der nix (zumindest für meinen Kopf..) Irgendwan hast du dann ein "bedrückendes" Gefühl, nebenbei wirkt der Baß zu stark, also ich bevorzuge dann doch die zurückhaltendere AKG Basswiedergabe.... (Hatte mal einen AKG K55, so ein Billigteil..)

 

Betrieben wird das ganz über CFB OPAMP´s, ähnlich dem Teil dass sich Rod elliot gebaut hat -> www.sound.au.com mit dem THS4222 auf ner Terratec Aureon....

 

Fazit: Probier den Philips mal länger am Kopf, soundmäßig wirst dus nicht bereuen, Qualität is TOP!

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Hallo,

den AMT-Kopfhörer von Ergo habe ich mir vor einigen Jahren auf der Suche nach einem sehr guten Kopfhörer ausgiebig über mehrer Tage zuhause im Vergleich mit dem Sennheiser-Elektrostaten HE60/HEV70 (den ich schließlich gekauft habe), dem AKG K1000 und einem kleinen Stax (Bezeichnung weiss ich nicht mehr, kostete damals ca. 1700 DM) angehört. Klanglich hat er mir sehr gut gefallen: recht ausgewogen, tendenziell vielleicht leicht gesoundet, aber sehr involvierend, sehr "substantieller" Klang (gerade im Gegensatz zum AKG und zum Stax), überzeugende Räumlichkeit (vermutlich aufgrund des Bauprinzips). ABER: Ergonomisch fand ich das Ding eine mittlere Katastrophe. Hörer ist schwer und prinzipbedingt muss man den Kopf beim Hören absolut aufrecht halten, was bei mir in kürzester Zeit in massiven Verspannungen endete. Vielleicht entwickelt man ja mit der Zeit eine Tragestrategie, die damit zurechtkommt (die vom Prinzip bauähnlichen Float-Elektrostaten sind schließlich über viele Jahre recht erfolgreich gewesen; die glücklichen Besitzer werden sich schließlich nicht sämtlich gequält haben...). Mir scheint im Falle der Ergo-Hörer jedoch eine ausgiebige (!) Trageprobe angesagt zu sein.

 

Beste Grüße

mo

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