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Roemhild

PASS Endstufe

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Moin Klaus,

 

 

da das etwas von der CD-Player Thread abweicht machen wir das mal hier in einem neuen.

 

Ich hatte das Glueck mir 6 Platinen der Aleph-X ueber www.diyaudio.com ergattern zu koennen.

 

http://www.audiomap.de/forum/user_files/1332.jpg

 

Die Endstufen MOS-FETTs habe ich schon in selektiert vor mir. Auch einen Grossteil der Widerstaende konnte ich verbauen.

 

Langsam, und das bedeutet das naechste 1/2 Jahr werde ich mich um die Gehaeuse kuemmern. Ich habe vor je drei Endstufen in ein Gehaeuse zu bauen. Damit kann ich dann entweder auf 5.1 oder bis zu einer 3-Wege vollaktiv ansteuern. Da ich meistens eh nur mit einem BB-Horn oder einer 2-Wege hoere will ich jeden Endstufe einzeln einschalten und ansteuern koennen.

Da ich nicht viel Leistung will und brauche, habe ich pro Kanal 2 MOS-FETTs parallel vorgesehen.

 

Bei www.schuro.de habe ich die Platinen fuer Netzteile gefunden. So in der Art wuerde ich das auch gerne realisieren wollen.

 

http://www.diy-selbstbau.de/preise/ntke-sf-22-63-de.htm

 

Sofern hier einer solche Platinen herstellen will/kann oder mit mir sich solche Platinen bei z.B. www.pcb-pool.de bestellen will soll sich bitte bei mir melden. Auch bin ich an einer Sammelbestellung von Bauteilen (kondensatoren, Dioden, etc...) sehr interessiert.

 

 

 

cya Till

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Hi Till und andere Aleph X-er,

 

ich beginne mit meiner X sobald meine „alten“ Aleph4 Monoblöcke verkauft sind. Mal sehen, es gibt Gierige...

>

>Ich hatte das Glueck mir 6 Platinen der Aleph-X ueber

>www.diyaudio.com ergattern zu koennen.

--- ich hatte das Glück, über Ralf alias Sonofzen zwei PCBs abstauben zu können. Ich werde die PCBs auch als Basis nehmen – nur den Lastteil am Rand der PCB lahmlegen (die großflächigen Kupferflächen). Ich werde die FET-Bänke wieder P2P-Verdrahten mit 2,5qmm Kupferstäben im Lastteil. Wer einmal gehört hat, wie solche Kupferflächen den Klang verwischen, weiß warum :D

>

>Die Endstufen MOS-FETs habe ich schon in selektiert vor mir.

>Auch einen Grossteil der Widerstaende konnte ich verbauen.

--- ich muß noch FETs matchen – und muß dementsprechend min 150% der Sollmenge kaufen. WER braucht FETs – ich kaufe dann 200% und selektiere 4 dreier-Sets für 1A gleich mit. Der erste kann sich einklinken.

--- was für Widerstände hast Du im Lastteil? Ich werde die Metallbandwiderstände MPC71 nehmen – müssen wegen 10% Toleranz nur leider auch selektiert werden = 150/200% kaufen. Wer braucht welche?

Ach, das wichtigste: ich baue mir die X mit drei FETs parallel und 1A bias pro FET. Macht wohlige 6A bias, an jetzt nur +/- 18V, nicht mehr Wärme als heute meine Aleph4 an +/-45V bei 2,4A.

>

>Langsam, und das bedeutet das naechste 1/2 Jahr werde ich mich

>um die Gehaeuse kuemmern.

--- ich werde, wie bei meiner P1.7 Vorstufe, bei Schaffer-Apparatebau Aluplatten per „Frontplattendesigner“ entwerfen und fertigen lassen. Nicht zu günstig, aber perfekte Optik und fix und fertig bearbeitet und graviert. Achtung: bei schwarzen Platten bleiben die Ränder silbern – einzulassende Frontplatten eben. Die Seitenwände bilden die KKs. Ich baue wieder Monoblöcke.

>

>Bei www.schuro.de habe ich die Platinen fuer Netzteile

>gefunden. So in der Art wuerde ich das auch gerne realisieren

>wollen.

--- eine ernst gemeinte „Warnung“, s. oben: flächige, breite Leiterbahnen – wie bei hohem Stromfluß zwangsläufig notwendig – verwaschen den Klang deutlich hörbar. Besser ist es, sich das Netzteil auf Locjraster-PCB selber aufzubauen und mit Kupferstäben/Kabeln zu verbinden. Oder, so mache ich es, eben gleich „fliegend“ P2P verkabeln. Ich löte die Trafodrähte direkt an die Dioden, von diesen zum Elko-Kupferstabsternpunkt, von da per Kabel zur FET-Endstufe. Eine dünne PCB hält die schweren Elko nicht, man muß eh stützen – da kann man die PCB auch gleich rausschmeißen...

>

>einer Sammelbestellung von Bauteilen (kondensatoren, Dioden,

>etc...) sehr interessiert.

--- ich brauche folgendes, bei dem ich per Sammelbestellung gerne auf über 10 Stück käme, um den Mengenrabatt einzufahren:

- 25 oder 30A Soft Recovery Dioden, Schuro.

- Kühlkörper, tbd. Ich werde wohl wieder häßliche Hochleistungskühlkörper mit 86mm Höhe nehmen, um den Block klein zu bauen.

- Thel-Trafo – teuer, aber klingt saugut und 100% geräuschfrei!

- Bypasskondis PSU: 0,1er Supreme + 1uF M-Cap o.ä. MKP (ich glaube, der WIMA mit kleiner Spannung ist ausgelaufen)

- IRF610/9610

- Philips BC-Elkos, ich werde wohl wieder diese „normalen“ nehmen. Besser Typen (T-Net, Aerovox, etc.) haben hohe Spannung = wenig Kapa. Die BCs hingegen gibt es mit 22 oder gar 33MF, das lohnt. Meine Aleph4 hatte 4 x 33MF, jetzt werde ich wohl auf 6 oder gar 8 x 33MF gehen. Mal sehen, welche Werte Schuro so führt.

 

Alle schönen Schrauben gibt es übrigens bei Wegetseder online. Muß link mal posten. Nicht günstig – aber mit tollen Schrauben sehen die Geräte geil aus! Und der Frontplattendesigner kennt jegliche Schraubeneinlassarten nach DIN.

 

Yoh, 2006 bringt Neues!

 

Gruß

 

Klaus

 

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Moin Klaus,

 

zu1. und 4.)

also das mit der Freiverdrahtung wollte ich mir eigentlich ersparen. Wenn Du aber hinweist, das es klanglich schlechter werden könnte überlege ich mir das nochmal kräftig. Dann werde ich vielleicht doch wieder stabile Kupferbrücken bauen und eine kleine Platine oben drüber mit den Gleichrichtern.

 

zu 2.)

Mir fehlen noch 6 IRF9610 für Q6a. Wenn Du willst würde ich Dir die aus deinem Matchen abnehmen. Ich hatte mich mit mm² unterhalten und er sieht auch keine Gefahr wenn die bei mir nicht alle gleich sind.

 

zu 3.)

bei Schaeffer habe ich schon einiges machen lassen. meist habe ich mir das als uneloxierte Platte bauen lassen und später komplett mit allen anderen Bauteilen eloxieren lassen. Dann passt die Optik auch 100%.

Zudem kommt das ich die Front und Rückplatten aus Stärkerem Material als 4mm aufbauen will. Und das machen die soviel ich weiss nicht. Aber das werde ich dann noch sehen.

 

zu5.)

-Die FR603 oder die von Hermann angesprochenen BYV2100 (Conrad; 0,35 €; Best.-Nr. 160005-99) sind warscheinlich nicht stark genug für meine Endstufen, oder? Klanglich bin ich von denen (zumind. von den 603) recht angetan.

- Meine Kühlkörper haben die Ausmasse: Breite 300mm; Höhe 250mm und Tiefe 84mm.

Das Gehäuse hat eine Gehäuseinnenbreite von 150mm und einer Höhe von 250mm. Die Innentiefe beträgt knapp 620mm. Würdest Du eher3x Endstufen, 3xTrafos und 3xStromversorgung verbauen, oder einen Riesentrafo verwenden und dann die entsprechend Blöcke der Stromversorgung einzelnen freischalten? Thel-Trafos verwende ich auch in meiner Vorstufe und könnte mir die auch gut in der PASS vorstellen.

Welche Trafos könnte ich nehmen? 2x HE-AT 250.30-6 habe ich noch. Reichen die für einen Mono mit 2 parallelen MOS FETTs?

- IRF9610 brauch ich noch 6 Stück, siehe oben.

- über die Elkos habe ich mir noch recht wenig Gedanken gemacht. aber 4-6 x 33.000µF könnte ich sicher irgendwie unterbringen. Da können wir sicher eine größere Bestellung machen.

 

 

Schrauben will ich webder in der Front noch der Rückplatte von aussen sehen. Lediglich der Boden und der Deckel werden von aussen festgeschraubet. Da wollte ich versenkbare Innensechskant nehmen. Die habe ich bei meinem Vollverstärker auch verwendet.

 

 

 

 

greetZ

Till

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Hi Hermann und andere,

 

ich habe die Elkolage der Alephx-Nation geprüft... Außer BCs wären Slitfoils gerade noch bezahlbar - bei so 160-220MF, die man bei 6A Ruhestrom so haben sollte.

 

Wer hat konkrete Erfahrungen, was bringen die Slities ggü. den BCs an Klang?

 

Technisch ist das Schlitzen absolut sinnvoll - siehe meine Hinweise zu großen, flächigen Kupferplacken auf PCBs...

 

Gruß

 

Klaus

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Hi,

 

meine Thel-Trafoidee war toll, nur hat Thel so kleine Spannungen nicht...

 

Also geht die Suche nach garantiert brumm- und surrfreien Trafos weiter. Wer kennt eine Quelle für einen >500VA Trafo mit nur 2 x 15V Leerlaufspannung?

Weiß jemand, ob die Schuro-Trafos inzwischen surrfrei sind (noch vor 3,5 Jahren mußte ich meinen Aleph4-Trafos reklamieren, da sie schon bei Teillast stark surrten. Da war wohl innen etwas nicht vergossen...)

 

Danke für Tips!

 

Gruß

 

Klaus

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Hallo Klaus,

 

der Hermann hatte die Slitfoils, sind bei ihm aber wieder herausgeflogen.

( Hermann kann bestimmt genaueres berichten ).

 

Vom Thel gibt es noch gute und bezahlbare Elkos die ESN 40 und ESN 80.

Ich habe mir für meine Endstufe welche bestellt, wenn Du noch

ein paar Wochen warten kannst, kann ich berichten wie sie

in meiner Endstufe laufen.

 

Wegen der Trafos schau mal beim Feickert der hat noch Reste

der R- und O-Core Trafos. ( Die R-Core haben sehr geringe

Kapazitäten zwischen Primär- und Sekundärwicklung,

was bestimmt nicht schädlich ist, ob die absolut Brummfrei sind

kann jedoch nicht sagen ).

 

Viele Grüße

mm²

 

 

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Servus Buben,

 

die Slitfoils sind völlig overhyped. Ich hab sie in drei verschiedenen Geräten ausprobiert und es war immer das gleiche: zerfaserter, unpräziser, wattiger Klang. Grauenhaft. Pseudomusikalisch.

 

Ich hab sie mal an einen Forumianer verkauft, aber kein Feedback bekommen.

 

Die ESN vom Thel sind kick Ass. Sie gehören zu der Sorte Bauteile, die man einbaut und sofort zufrieden ist.

 

Grüße

Hermann

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Hi Hermann,

 

danke für Deine klaren Worte!

 

Ich habe mal technische Daten gewälzt, der ESN ist schon herausragend. Wo Altmeister Hartwig den schon wieder ausgegraben hat. Ist ja sicher Industrieware, nur welche eben...

 

Leider ist der Preis meiner DIY-Aleph X gerade gestiegen, so 8 oder 10 x 22MF ESN pro Monoblock sollten es bei 6A und nur 18V wohl schon sein. Macht sicher ein fettes Einschaltproblem obendrein, falls man keine Schmelzsicherung hat...

 

Gruß

 

Klaus

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hi kalus,

hab grad deine postings gelesen und ich muss sagen mir juckt es mächtig in den fingern.

ich würde mich gerne an deine Bestellung der Transistoren und der MCP ranhängen. würde mich freuen wenn das klappen würde. meld dich doch bitte kurz mal per mail. grz zille (zippo999@web.de)

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Hi,

 

danke für den Tip!

 

Parallelschalten klappt nur, wenn beide Trafos exakt dieselbe Spannung haben, sonst fließen große Ausgleichsströme. Bei guten Trafos stimmen die Windungszahlen aber exakt überein, so dass das möglich sein sollte.

 

Gute Erfahrungen - heißt das, auch bei 2/3-Last noch absolut geräuschfrei? Danke für Hinweise?

 

Wie trickst man als Privatmann, um bei RS bestellen zu können?

 

Gruß

 

Klaus

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Hallo

 

uh hast recht habe immer uber die firma wo ich arbeite bestellt.

ich hoffe das du die teile schon wo herbekommst.

mich würde ein vergleich mit den aleph2(4) und den aleph-x schon sehr interessieren.

 

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Hallo Klaus und andere....

RKTs mit 2 x 12 V bzw. 1 x 24V kann man bei REO beziehen :

www.reo.de.

Bei den unvergossenen Versionen ist es leicht möglich zusätzliche Windungen aufzubringen. Kupferdrähte hierzu gibt es u.a. bei Conrad Electronic.

Was die Brummfreiheit angeht müsste man mit dem Vertrieb sprechen.

Die angegebenen Preise sind netto und Transportkosten kommen hinzu.

Kundenspezifische Ausführungen sind machbar aber offensichtlich auch teuer.

Das Aufbringen von zusätzlichen Windungen ist einfacher als mancher glaubt. Auch hier könnte man Auskünfte von REO bekommen wie

Windungen pro Volt und Querschnitt der Drähte.

 

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Hi Dieter,

 

danke für den Link, sicher sehr gute Quelle.

 

Leider helfen weder 12V noch 24V... Selber wickeln - dann sind diese Windungen leider nicht Lack-Verbacken = ruhiggestellt. Geräuschgefahr!

 

Gruß

 

Klaus

 

 

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Hallo Klaus,

"Lack-Verbacken" ? du meinst vergossen ?

dann natürlich keine Möglichkeit für zusätzliche Windungen.

Meine Recherchen im Internet zeigen dass es teuer werden kann.

Falls die Bedenken bei der zusätzlichen Wicklung liegen.....

Vermutlich führt es ja nicht zu einer kompletten Lage einer Wicklung.

Benötigt wird zum Fixieren des Anfangs und des Endes eine strapazierfähige und temperaturbeständige Kordel.

Also wenn man für kundenspezifische Produkte genügend Knete ausgibt

kann man sich das alles ersparen. Aber wozu dann DIY.

Übrigens glaube ich nicht dass die Wicklung für die Geräusche verantwortlich sind denn auch vergossenen RKTs können surren.

 

Vielleicht kann jemand über seine Erfahrungen mit zusätzlichen Wicklungen berichten.

Mich halten im Moment noch andere Dinge auf.

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Hi Dieter,

 

ich meine vergossen oder verbacken. Verbacken kenne ich unter lackgetränkt oder so. Egal, Hauptsache ruhiggestellt... Der Hauptlärm kommt wohl aus dem Kern.

 

Reichelt hat günstig 2 x 15V Trafos mit 500 oder 800VA. Aber was taugen die? Ich habe erst einmal für meinen DAC einen Trafo dort gekauft, der ist ruhig - aber auch fast im Leerlauf. Was die Dinger bei 50-70% Last mit extremen Rippels so treiben werden? Es bliebe wohl nur ein Test.

 

Ich werde mal Aleph Xer anmailen, die sich schon Amps gebaut haben.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi Klaus,

 

Wer sacht denn, dass man als Privater nicht bei RS bestellen kann?

 

Habe einfach meine Heimatadresse und meine Firmenmail angegeben.

 

Ware kommt per Rechnung(!) nach Hause und 2% Skonto konnte ich auch noch ziehen.

 

Völlig schmerzfrei.

 

 

 

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ich hab zwar keine Erfahrung mit den aber du kannst mich, sofern der Preis stimmt, bei 6 Trafos mit einrechnen. Damit sollten wir sicher irgendwie 10 Stück zusammen bekommen.

 

Ich mach auch mal eine Liste was für Bauteile ich noch so brauche bzw. noch nicht habe.

 

 

z.b.

 

 

6x Trafo

6x Siebung

6x Gleichrichtung

....

 

 

 

irgendwie sollten wir größere Mengen zusammen bekommen um bessere Preise zu bekommen.

 

 

 

 

mfg Till

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Hi Till,

 

Reichelt hat keine Staffelpreise und wenig Porto+Verpackungskosten. Daher werde ich wohl probeweise mal Trafos bestellen, beschädigungslos testen und ggf. umtauschen. Wenn das Ergebnis gut ausfällt, können andere - Du - dann zuschlagen.

 

Bei den Elkos kommt jeder über die 10er-Grenze, da braucht man auch nicht zusammen bestellen. Bei Dioden ginge es - ich brauche nur 8 Stück. Aber das Porto danach frißt wahrscheinlich den Benefit auf...

 

Ich sichte gerade Bauteile, dann veröffentliche ich meine BOM und wir gleichen uns ab.

 

Erst mal sehen, ob sich heute ein Forumianer für meine "alten" Aleph-Endstufen entschieden hat. War ein Erlebnis der dritten Art, die ESS 1.3 mit großem AMT und drei 18er Excels - echt impulsrichtig - mit bester FW-Qualität an einer Pass-Endstufe, aus sehr gutem DAC symmetrisch ohne Pre angesteuert. Bei so viel Membranfläche wird der Begriff Dynamik im Mittelhochtonbereich regelrecht neu definiert... Wie große BBs, nur eben messerscharf fokussiert mit nicht zu breiter Abbildung. Ein Traum! Der Bazillus in mir wächst!! WAF ist geschafft, fehlt nur Knete...

 

Gruß

 

Klaus

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Hi Klaus,

 

 

Ich habe auch schon seit "ewig" diese PCB's herumliegen, und möchte mal wieder anfangen, obwohl meine Aleph 5 Monoblöcke so herrlich klingen.

 

 

>ich beginne mit meiner X sobald meine „alten“ Aleph4

>Monoblöcke verkauft sind. Mal sehen, es gibt Gierige...

 

Oder vielleicht noch warten mit dem Verkauf? Man weiß ja nie... Vielleicht schwören wir nachher doch wieder auf dem Aleph Klang?

 

>>

>>Ich hatte das Glueck mir 6 Platinen der Aleph-X ueber

>>www.diyaudio.com ergattern zu koennen.

>--- ich hatte das Glück, über Ralf alias Sonofzen zwei PCBs

>abstauben zu können. Ich werde die PCBs auch als Basis nehmen

>– nur den Lastteil am Rand der PCB lahmlegen (die

>großflächigen Kupferflächen). Ich werde die FET-Bänke wieder

>P2P-Verdrahten mit 2,5qmm Kupferstäben im Lastteil. Wer einmal

>gehört hat, wie solche Kupferflächen den Klang verwischen,

>weiß warum :D

 

Gute Idee, und sowieso notwendig bei einer Aufbau mit mehreren Transi's.

 

>>Die Endstufen MOS-FETs habe ich schon in selektiert vor mir.

>>Auch einen Grossteil der Widerstaende konnte ich verbauen.

>--- ich muß noch FETs matchen – und muß dementsprechend min

>150% der Sollmenge kaufen. WER braucht FETs – ich kaufe dann

>200% und selektiere 4 dreier-Sets für 1A gleich mit. Der erste

>kann sich einklinken.

>--- was für Widerstände hast Du im Lastteil? Ich werde die

>Metallbandwiderstände MPC71 nehmen – müssen wegen 10% Toleranz

>nur leider auch selektiert werden = 150/200% kaufen. Wer

>braucht welche?

 

Ich wäre interessiert mitzumachen beim MPC71.

IRF's habe ich schon in größeren Mengen und auch gematchted.

 

>Ach, das wichtigste: ich baue mir die X mit drei FETs parallel

>und 1A bias pro FET. Macht wohlige 6A bias, an jetzt nur +/-

>18V, nicht mehr Wärme als heute meine Aleph4 an +/-45V bei

>2,4A.

 

Pass auf! Es ist schon viel herumdiskutiert worden mit welchen Bias-Werte man am besten arbeiten kann. Grey hatte einen sehr kleinen Verstärker mit niedriger Spannung gebaut. Diese niedrige Spannung klingt aber nur eingermaßen gut wenn mann zu den 044 greift. Die 240's klingen erst ab zirka 24 Volt sehr gut. Nelson Pass hat das selber bestätigt. Das heißt daß du mit deinen niederohmigen Lautsprechern dementsprechend groß aufbauen solltest; mehr Fets und viel Kühlung!

Du kannst das Alles mit Wuffwaff's Excelblatt durchrechennen. Bei 24 Volt und 6A wirst du schon kräftig Wärme produzieren, wirst aber belohnt mit genügend Durchzugskraft für deine drei Excels. Wenn du oft sehr laut hörst würde ich sogar 8A anstreben.

 

>>Langsam, und das bedeutet das naechste 1/2 Jahr werde ich

>mich

>>um die Gehaeuse kuemmern.

>--- ich werde, wie bei meiner P1.7 Vorstufe, bei

>Schaffer-Apparatebau Aluplatten per „Frontplattendesigner“

>entwerfen und fertigen lassen. Nicht zu günstig, aber perfekte

>Optik und fix und fertig bearbeitet und graviert. Achtung: bei

>schwarzen Platten bleiben die Ränder silbern – einzulassende

>Frontplatten eben. Die Seitenwände bilden die KKs. Ich baue

>wieder Monoblöcke.

 

Es gibt ausgezeichnete und relativ billige Kühlkörper bei Seifert.

 

>>Bei www.schuro.de habe ich die Platinen fuer Netzteile

>>gefunden. So in der Art wuerde ich das auch gerne

>realisieren

>>wollen.

>--- eine ernst gemeinte „Warnung“, s. oben: flächige, breite

>Leiterbahnen – wie bei hohem Stromfluß zwangsläufig notwendig

>– verwaschen den Klang deutlich hörbar. Besser ist es, sich

>das Netzteil auf Locjraster-PCB selber aufzubauen und mit

>Kupferstäben/Kabeln zu verbinden. Oder, so mache ich es, eben

>gleich „fliegend“ P2P verkabeln. Ich löte die Trafodrähte

>direkt an die Dioden, von diesen zum

>Elko-Kupferstabsternpunkt, von da per Kabel zur FET-Endstufe.

>Eine dünne PCB hält die schweren Elko nicht, man muß eh

>stützen – da kann man die PCB auch gleich rausschmeißen...

>>

>>einer Sammelbestellung von Bauteilen (kondensatoren, Dioden,

>>etc...) sehr interessiert.

>--- ich brauche folgendes, bei dem ich per Sammelbestellung

>gerne auf über 10 Stück käme, um den Mengenrabatt

>einzufahren:

>- 25 oder 30A Soft Recovery Dioden, Schuro.

>- Kühlkörper, tbd. Ich werde wohl wieder häßliche

>Hochleistungskühlkörper mit 86mm Höhe nehmen, um den Block

>klein zu bauen.

>- Thel-Trafo – teuer, aber klingt saugut und 100%

>geräuschfrei!

>- Bypasskondis PSU: 0,1er Supreme + 1uF M-Cap o.ä. MKP (ich

>glaube, der WIMA mit kleiner Spannung ist ausgelaufen)

>- IRF610/9610

>- Philips BC-Elkos, ich werde wohl wieder diese „normalen“

>nehmen. Besser Typen (T-Net, Aerovox, etc.) haben hohe

>Spannung = wenig Kapa. Die BCs hingegen gibt es mit 22 oder

>gar 33MF, das lohnt. Meine Aleph4 hatte 4 x 33MF, jetzt werde

>ich wohl auf 6 oder gar 8 x 33MF gehen. Mal sehen, welche

>Werte Schuro so führt.

 

Die 800 Watt Trafo's sind aber auch sehr, sehr gut und volkommen ruhig, und dazu noch relativ billig.

Ich würde in deinem Fall nicht auf 500 Watt gehen.

 

>

>Alle schönen Schrauben gibt es übrigens bei Wegetseder online.

>Muß link mal posten. Nicht günstig – aber mit tollen Schrauben

>sehen die Geräte geil aus! Und der Frontplattendesigner kennt

>jegliche Schraubeneinlassarten nach DIN.

>

>Yoh, 2006 bringt Neues!

>

>Gruß

>

>Klaus

 

 

Viel Erfolg im neuen Jahr!

 

Ich bin momentan selber noch beschäftigt mit einer Röhre (modifizierter Dynavox VR70), mit Hubert's Digitalus, mit Aleph X, und mit Mauro Penasa"s Chipamp...

Daneben auch nocht mit Pass D1 für meinen Denon 3910 und mit Pass Pearl. Ein echt verrücktes DIY Jahr!

 

Was den D1 angelangt brauch isch apäter veilleicht noch eine gute Beratung von dir.

 

Mit freundlichen Grüssen,

 

Lucas

 

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Hallo Lucas,

 

vielen Dank für Deine netten, wichtigen Hinweise! Witzig, wie manchmal die „versteckten“ Pass-DIY-Freaks aus den Löchern gekrochen kommen... Dazu soll dieser Tread anreizen, wir können nur alle davon profitieren!

>

>Ich habe auch schon seit "ewig" diese PCB's herumliegen, und

>möchte mal wieder anfangen, obwohl meine Aleph 5 Monoblöcke so

>herrlich klingen.

>Oder vielleicht noch warten mit dem Verkauf? Man weiß ja

>nie... Vielleicht schwören wir nachher doch wieder auf dem

>Aleph Klang?

--- ich las bei diyaudio auch „Warnungen“, dass mancher X-Erbauer sich hinterher nach dem Klang der alten Alephs sehnte. Die X soll ja doch nüchterner und richtiger (?) klingen, aber oft dadurch etwas zu straight. Die Alephs mit ihrer Wohlportion K2 und K3 haben eben jenes Herzblut für Musik, ohne zu „röhrig“ zu werden.

Seit ich gestern meine Aleph4 mit nur 2,4A bias an den „drei Excels“ der ESS Projekt 1 hörte, weiß ich, dass da gar nichts an Kontrolle fehlt! Der Bass war einfach nur genial, so die wie die Pass-Schaltung es zaubern kann. Dennoch werde ich die Aleph X mal testen, ggf. halt später Umbau auf die „alte“ Schaltung mit z.B. 36V und so 3,0A. Ich verspreche mir von der X etwas mehr Bass-Straffheit und einen etwas klareren Raum. Mal hören...

>

 

>Ich wäre interessiert mitzumachen beim MPC71.

>IRF's habe ich schon in größeren Mengen und auch gematchted.

--- ich werde, wenn meine BOM steht, einen Abgleich mit Dir fahren.

>

>Pass auf! Es ist schon viel herumdiskutiert worden mit welchen

>Bias-Werte man am besten arbeiten kann. Grey hatte einen sehr

>kleinen Verstärker mit niedriger Spannung gebaut. Diese

>niedrige Spannung klingt aber nur eingermaßen gut wenn mann zu

>den 044 greift. Die 240's klingen erst ab zirka 24 Volt sehr

>gut. Nelson Pass hat das selber bestätigt. Das heißt daß du

>mit deinen niederohmigen Lautsprechern dementsprechend groß

>aufbauen solltest; mehr Fets und viel Kühlung!

>Du kannst das Alles mit Wuffwaff's Excelblatt durchrechennen.

>Bei 24 Volt und 6A wirst du schon kräftig Wärme produzieren,

>wirst aber belohnt mit genügend Durchzugskraft für deine drei

>Excels. Wenn du oft sehr laut hörst würde ich sogar 8A

>anstreben.

--- Danke für Deine Warnung! Da wäre ich voll reingetappt. 24V sind 4/3 von 18V, also werden aus 6A nur noch 4,5A ohne Leistungszuwachs. 5A x 2 x 24V wären schon 240W, 30K / 240W = 0,125K/W = 2 x 0,25K/W. Paßt noch bei den günstigen Seifert-KKs KL250/270/249. Ich werde dann wohl auf 5-6A hochgehen.

>

>Die 800 Watt Trafo's sind aber auch sehr, sehr gut und

>volkommen ruhig, und dazu noch relativ billig.

>Ich würde in deinem Fall nicht auf 500 Watt gehen.

--- meinst Du die Trafos von Reichelt – sind die garantiert ruhig? Danke für Info! Ich hoffe, denn die Dinger sind ja wirklich unverschämt preiswert. Ich nähme die 800W-Brummer, die heftigen Nachladestrompeaks der schnellen Elkos können sie sicher mehr entgegensetzen. Muß nicht zwingend besser klingen, macht es aber erfahrungsgemäß.

>

>Viel Erfolg im neuen Jahr!

--- danke gleichfalls!

>

>Ich bin momentan selber noch beschäftigt mit einer Röhre

>(modifizierter Dynavox VR70), mit Hubert's Digitalus, mit

>Aleph X, und mit Mauro Penasa"s Chipamp...

--- na, Du machst ja alles durch... Kommst Du vor lauter Löten noch zum Ziel der Übung – Musikgenuß :D

Wie empfindest Du Digi versus Aleph im Klang? Traust Du Dir einen Vergleich, an was für LS?

 

>Daneben auch nocht mit Pass D1 für meinen Denon 3910 und mit

>Pass Pearl. Ein echt verrücktes DIY Jahr!

>Was den D1 angelangt brauch isch apäter veilleicht noch eine

>gute Beratung von dir.

--- fragen ggf. gerne. Freue Dich auf die D1-Stufe, der Klangzuwachs ist nicht mit Worten faßbar! Ich möchte es nennen: the day the music came back from an terrible OPA-I/U-trip :D :D

>

Gruß

 

Klaus

 

 

PS: wo in D residierst Du, Dein Profil ist etwas eng gefaßt.

 

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>Hallo Lucas,

>

>vielen Dank für Deine netten, wichtigen Hinweise! Witzig, wie

>manchmal die „versteckten“ Pass-DIY-Freaks aus den Löchern

>gekrochen kommen... Dazu soll dieser Tread anreizen, wir

>können nur alle davon profitieren!

 

Ich sollte vielleicht auch noch mal auf diesen Tread hinweisen:

 

http://www.facstaff.bucknell.edu/esantane/...es/aleph-x.html

 

Es ist eine Art Zusammenfassung mit nützlichen Links.

Vor allem das Matchen ist beim Aleph-X anscheinend eine äußerst mühsame und wichtige Angelegenheit.

 

>--- ich las bei diyaudio auch „Warnungen“, dass mancher

>X-Erbauer sich hinterher nach dem Klang der alten Alephs

>sehnte. Die X soll ja doch nüchterner und richtiger (?)

>klingen, aber oft dadurch etwas zu straight. Die Alephs mit

>ihrer Wohlportion K2 und K3 haben eben jenes Herzblut für

>Musik, ohne zu „röhrig“ zu werden.

>Seit ich gestern meine Aleph4 mit nur 2,4A bias an den „drei

>Excels“ der ESS Projekt 1 hörte, weiß ich, dass da gar nichts

>an Kontrolle fehlt! Der Bass war einfach nur genial, so die

>wie die Pass-Schaltung es zaubern kann. Dennoch werde ich die

>Aleph X mal testen, ggf. halt später Umbau auf die „alte“

>Schaltung mit z.B. 36V und so 3,0A. Ich verspreche mir von der

>X etwas mehr Bass-Straffheit und einen etwas klareren Raum.

>Mal hören...

 

Bei mir ist es auch die Neugier die mich treibt und nicht den Wunsch meine Alephs so schnell wie möglich einzutauschen.

 

>--- ich werde, wenn meine BOM steht, einen Abgleich mit Dir

>fahren.

 

Gut, da warte ich ab...

 

>--- Danke für Deine Warnung! Da wäre ich voll reingetappt. 24V

>sind 4/3 von 18V, also werden aus 6A nur noch 4,5A ohne

>Leistungszuwachs. 5A x 2 x 24V wären schon 240W, 30K / 240W =

>0,125K/W = 2 x 0,25K/W. Paßt noch bei den günstigen

>Seifert-KKs KL250/270/249. Ich werde dann wohl auf 5-6A

>hochgehen.

 

Das scheint mir bei deinen Anspruchsvollen Lautsprecher eine vernünftige Lösung. Obwohl the first Watt immer noch die wichtigste bleibt, schadet es nicht ab und zu mal etwas lauter hören zu können, ohne das die Kontrolle darunter leidet.

 

>--- meinst Du die Trafos von Reichelt – sind die garantiert

>ruhig? Danke für Info! Ich hoffe, denn die Dinger sind ja

>wirklich unverschämt preiswert. Ich nähme die 800W-Brummer,

>die heftigen Nachladestrompeaks der schnellen Elkos können sie

>sicher mehr entgegensetzen. Muß nicht zwingend besser klingen,

>macht es aber erfahrungsgemäß.

 

Ja, Entschuldiging. Hatte vergessen Reichelt zu nennen. Diese Reichelt RKT's sind echt Spitze. Habe sie schon des öfteren verbaut, und die waren immer ruhig und problemlos. Die 800 Watt sind echt ein Schnäppchen! Es ist schon viel Watt aber nicht zu viel. Nelson Pass sagt selber (halb scherzend, halb ernst) man sollte einen Faktor 7,5 einhalten. Das heißt bei 100 Watt Verbrauch einen Transi von 750 Watt einsetzen. Viellecht übertreibt er da etwas... Dennoch, die Reserven sind bei Klasse A niemals umsonst.

Nachdem ich bei meinem Aleph 5 alles optimiert hatte, war ich schließlich doch im Stande einen Unterschied zwischen einem Reichelt 330 Watt und einem 500 Watt rauszuhören.

 

>--- na, Du machst ja alles durch... Kommst Du vor lauter Löten

>noch zum Ziel der Übung – Musikgenuß :D

 

Ich hatte fast ein Jahr umbauten am Haus. Nach so langer Abstinenz bin ich nun absolut Lot-dürftig! An Musikgenuß habe ich nicht so viel Mangel da ich berufshalber damit arbeite.

 

>Wie empfindest Du Digi versus Aleph im Klang? Traust Du Dir

>einen Vergleich, an was für LS?

 

Als Lautsprecher nütze ich die Eton Emipres, obwohl ich da schon vieles anders gemacht habe (Gehäuse, Dämpfung, Weiche). Sie sind momentan sehr Klangneutral und offen, vergleichbar mit den besten Elektrostaten. Die meisten kommerziellen 1000 oder 2000 Euro Verstärker klingen da nach Schrott. Schwierige Lautsprecher also da sie kaum färben und alles aufdecken. Das gilt sicher auch für deine Lautsprecher. Ich habe übrigens noch AMT Projekt 1 (Auflage 2 von K&T) Zutaten herumliegen. Für einen Freund schon ein Pärchen aufgebaut - es klingt noch nicht gut. Werde da noch sehr viel nachhelfen müßen...

 

Sobald ich soweit bin, werde ich meine Erfahrungen mit den unterschiedlichen Verstärkerarten teilen. Ich wollte nun das beste dieser Welten erforschen und vergleichen. Die Lösungen die mir dann etwas weniger zusagen kann ich immer noch für die Surroundkanäle einsetzen.

 

>>gute Beratung von dir.

>--- fragen ggf. gerne. Freue Dich auf die D1-Stufe, der

>Klangzuwachs ist nicht mit Worten faßbar! Ich möchte es

>nennen: the day the music came back from an terrible

>OPA-I/U-trip :D :D

 

Ich freu mich auch schon. Im (komischerweise schon erstaunlich gut klingenden - besser als DV 2900) Denon 3910 sind nur lausige NJM2068MD drin (und die furchtbaren Elna Silmic!). Ich werde sowohl Pass D1 ausprobieren und auch eine rein passive Lösung mit Lundahl (Passive Output Stage Kit - siehe http://www.kandkaudio.com/digitalaudio.html und auch http://www.raleighaudio.com/passive_output.htm)

Gespannt wie das ausgehen wird.

 

Grüsse,

 

Lucas

 

 

>PS: wo in D residierst Du, Dein Profil ist etwas eng gefaßt.

 

Ich residiere in Holland, darin liegt auch der Grund für so viele Sprachfehler. Allerdings wohne ich nicht so weit entfernt von der Deutschen Grenze (zirka 30 Km), in der Nähe von Arnheim. Zum Ruhrpot braucht es nur eine Stunde.

 

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Hallo Klaus, hallo Pass Nachbauer,

 

Zum Thema Trafos:

 

Baue gerade 2 neue Netzteile für meinen PS und VV. Da ich speziell für den Pre einen Trafo (2*28V, 1*10V) von der Stange nicht fand, habe ich mir beide genau nach meinen Vorgaben (Schirmwicklung, Vollverguss) machen lassen, und zwar hier:

 

http://www.multipcb.de/ger/index_text2.html

 

Klappte prima und schnell, Qualität 1a, Nachteil: nur für Gewerbliche!

 

Gruss

Klaus

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Hallo Lucas,

 

>http://www.facstaff.bucknell.edu/esantane/...es/aleph-x.html

 

super Link

 

> Vor allem das Matchen ist beim Aleph-X anscheinend eine äußerst mühsame und wichtige Angelegenheit.

 

das ist in jeder Beziehung richtig.

Ich habe die Transistoren für Till und mich gematched, alleine die Temperaturdrift

ist ein nicht zu unterschätzendes Problem.

Ich habe das Thema durch eine Messbrücke optimiert.

Durch Messung der Differenz kann man ( bei identischen Messgerät )

genauer Messen und Temperaturschwankung wirken sich weniger dramatisch aus.

 

Ansonsten heißt es beim Selektieren Luft anhalten ;-),

jeder Luftzug verändert das Ergebnis.

 

Viele Grüße

mm²

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Hallo Lucas,

 

>Ich sollte vielleicht auch noch mal auf diesen Tread

>hinweisen:

>

>http://www.facstaff.bucknell.edu/esantane/...es/aleph-x.html

>

>Es ist eine Art Zusammenfassung mit nützlichen Links.

>Vor allem das Matchen ist beim Aleph-X anscheinend eine

>äußerst mühsame und wichtige Angelegenheit.

--- wer den perfekten Aleph X will, sollte gut matchen, ansonsten läuft die Schaltung auch bei „mittelmäßigem“ Matchen problemlos, wie viele schrieben.

>

>Bei mir ist es auch die Neugier die mich treibt und nicht den

>Wunsch meine Alephs so schnell wie möglich einzutauschen.

--- meine Aleph4 Monos sind verkauft – jetzt habe ich keinen Weg mehr zurück...

>

>>--- ich werde, wenn meine BOM steht, einen Abgleich mit Dir

>>fahren.

>Gut, da warte ich ab...

--- BOM wächst, jetzt ganz schnell :D

>

>Das scheint mir bei deinen Anspruchsvollen Lautsprecher eine

>vernünftige Lösung. Obwohl the first Watt immer noch die

>wichtigste bleibt, schadet es nicht ab und zu mal etwas lauter

>hören zu können, ohne das die Kontrolle darunter leidet.

--- „meine“ (noch Traum-) Lautsprecher sind eigentlich ganz artig: 90dB bei 1W. Aber eine fast 2Ohm-Senke mag Strom sehen und der Impedanzverlauf ist recht wild. Da sollte die Endstufe „Macht ausüben“ können – was die Alephs wohl nur mit hohem bias gut können. Aber Unsinn, meine Aleph4 mit nur 2,4A und 60% AC-gain laufen super an dem LS – evtl. ist die Aleph X gar nicht erforderlich... Neugier!

>

>Ja, Entschuldiging. Hatte vergessen Reichelt zu nennen. Diese

>Reichelt RKT's sind echt Spitze. Habe sie schon des öfteren

>verbaut, und die waren immer ruhig und problemlos. Die 800

>Watt sind echt ein Schnäppchen! Es ist schon viel Watt aber

>nicht zu viel. Nelson Pass sagt selber (halb scherzend, halb

>ernst) man sollte einen Faktor 7,5 einhalten. Das heißt bei

>100 Watt Verbrauch einen Transi von 750 Watt einsetzen.

>Viellecht übertreibt er da etwas... Dennoch, die Reserven sind

>bei Klasse A niemals umsonst.

>Nachdem ich bei meinem Aleph 5 alles optimiert hatte, war ich

>schließlich doch im Stande einen Unterschied zwischen einem

>Reichelt 330 Watt und einem 500 Watt rauszuhören.

--- Super Info, dann werde ich den 800VA-Reichelt-Brummer testen. Ich finde die Fausregel 3 x Class A-Leistung als Trafoleistung ausreichend. Wobei das pauschal sicher Unsinn ist, es gibt gute und schlechtere Trafos mit hohen Verzerrungen durch Kernsättigung. Was nützt ein fetter Trafo mit hohen Verzerrungen? Herr Hatwig von Thel erklärte mir z.B., er habe hohe Verzerrungsarmut hinbekommen, so reicht 2-faches Oversizen. Tatsächlich klangen die „nur“ 450VA-Trafos von Thel in meiner Aleph4 mit 260W Last super – viel besser als die 600VA-Schuro-Brummer. Der Trafo muß mit dem Strompeak des Elkonachladens klarkommen, da geht sicher bei „stark oversized“ oder eben mit „hohe Verzerrungsfreiheit“. Ich schätze, die Reichelts werden eher „billigere“ Trafos sein, daher gilt Regel 1.

>

>Ich hatte fast ein Jahr umbauten am Haus. Nach so langer

>Abstinenz bin ich nun absolut Lot-dürftig! An Musikgenuß habe

>ich nicht so viel Mangel da ich berufshalber damit arbeite.

-- löt-bedürftig, ein geil treffendes Wort! Mir kribbelt es auch in den Fingern...

>

 

>Als Lautsprecher nütze ich die Eton Emipres, obwohl ich da

>schon vieles anders gemacht habe (Gehäuse, Dämpfung, Weiche).

>Sie sind momentan sehr Klangneutral und offen, vergleichbar

>mit den besten Elektrostaten. Die meisten kommerziellen 1000

>oder 2000 Euro Verstärker klingen da nach Schrott. Schwierige

>Lautsprecher also da sie kaum färben und alles aufdecken. Das

>gilt sicher auch für deine Lautsprecher. Ich habe übrigens

>noch AMT Projekt 1 (Auflage 2 von K&T) Zutaten herumliegen.

>Für einen Freund schon ein Pärchen aufgebaut - es klingt noch

>nicht gut. Werde da noch sehr viel nachhelfen müßen...

--- ja, bei „voll aufgebohrter Frequenzweiche“ klingen leider viele Verstärker ganz furchtbar. Daher machen das ja wohl auch Fertighersteller nicht. Vergiß das Projekt 1, hier im Forum hatten/haben das einige: ein dynamikberaubter AMT und zwei verirrte Tieftöner, die hinterhereiern. Schön, dass LS-Entwickler glauben, es reiche ein glatter F-Gang... Ganz anders beim ESS Audio Int´l Projekt 1.3 mit AMT und Excel-Mg-Chassis. Die Excels schwingen breitbandig bis 5kHz so schnell ein, dass sie der mittelmäßig schnellen AMT-Einschwingflanke folgen können. Das AMT-Einschwingen wurde aber erst einmal per CL-Glied korrigiert. Mit der genialen Entwicklung von M. Weidlich, wohl DEM „Impulsrichtig-Guru“, hat der LS eine Sprungantwort fast so sauber wie ein ESL. Das klingt!

>

>Sobald ich soweit bin, werde ich meine Erfahrungen mit den

>unterschiedlichen Verstärkerarten teilen. Ich wollte nun das

>beste dieser Welten erforschen und vergleichen. Die Lösungen

>die mir dann etwas weniger zusagen kann ich immer noch für die

>Surroundkanäle einsetzen.

--- ich werde später den Digi-Amp von Hubert auch mal testen. Standortbestimmung. Könnte gut meinen Dipol-Sub treiben...

>

>Ich freu mich auch schon. Im (komischerweise schon erstaunlich

>gut klingenden - besser als DV 2900) Denon 3910 sind nur

>lausige NJM2068MD drin (und die furchtbaren Elna Silmic!). Ich

>werde sowohl Pass D1 ausprobieren und auch eine rein passive

>Lösung mit Lundahl (Passive Output Stage Kit - siehe

>http://www.kandkaudio.com/digitalaudio.html und auch

>http://www.raleighaudio.com/passive_output.htm)

>Gespannt wie das ausgehen wird.

--- teste D1 und spare das Geld für Lundahl... :D

>

>Ich residiere in Holland, darin liegt auch der Grund für so

>viele Sprachfehler

--- Du Tiefstapler, Dein Schriftdeutsch ist sehr gut. Respekt!

 

Gruß

 

Klaus

 

 

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