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van der Ven

PS 61:Kl. Witte

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Hi Klaus M., hi Kai, hi Stefan,

 

Köln ist gut. ich hätte auch Spaß dran - kein Wettbewerb, sondern Erfahrungsaustausch.

Mein einziges "Problem" kommt ganz demnächst zur Welt. Danach müssen wir erst mal schauen, wie es mit Kind so läuft. Aber wenn es erst läuft, bin ich für Tagesreisen abkömmlich.

Schade nur - versteht mich bitte nicht falsch - ist, daß es sehr schön gewesen wäre, bei mir zu testen. Erst "fette" Endstufen + "saubere" Kette lassen die Boxen voll erblühen. Ich habe bei mir in den letzten Monaten 5 Endstufen/Vollverstärker von 900-8000DM zwecks tuning gehabt und an meiner PS61 gehört. Eigentlich vermochte nur mein souveränes Plinius-Class-A-Monster den Eindruck zu vermitteln, daß die Endstufe die Box regiert und die Box "voll am Gas hängt". Bei allen anderen Endstufen dichtete die Box immer etwas hinzu, was zu Verhängungseffekten und Unpräzision führte. Hier hört man nicht das Potential der Box, sondern die eigentlich ungewollten Wechselwirkungen. Und das ist eben schade - ich höre gerne die Box allein bei Tests. Gerade meine "voll aufgebohrte" PS61 (ich meine genadenlose Offenheit durch beste Weichenbauteile) ist die Oberdiva. Sie zeigt gnadenlos alle Fehler der Elektronik - falls vorhanden. Oft gibt man dann der Box die Schuld... Daher schade. Das meinte ich auch, als ich Klaus anpflaumte, an seiner Kette nicht testen zu wollen.

 

Ein Termin im Januar ist null Problemo! Wer vorher mal bei Ff./M. ist, kann gerne mal reinhören.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi Thomas,

 

>Ich bin auch der Meinung "wie

>man ans Ziel kommt ist

>egal",

>aber was ist das Ziel: etwa

>eine Box mit perfektem Zeitverhalten??

--- nach meinem Hörgeschmack: ja! Ich höre gerne über minimle Verfärbungen hinweg. Aber der Informationsverlust, den zeitfalsche Boxen erzeugen, ist weg - da kann das Hirn nicht drüber hinweghören.

>;-) ;-)

>Ich garantiere Dir bei nur 5°

>vertikaler Abweichung vom idealisierten Hörplatz

>bzw. von der Mikrofonposition ist`s

>vorbei mit der schönen Sprungantwort,

>einen katastrophalen

>Frequenzgang gibt`s als dreingabe.[b/]

--- Klar, man muß in der richtigen Höhe sitzen. Das gilt aber für alle Boxen. Was die Katastrophe auslöst, ist Geschmackssache.

>

>Ich habe sehr wohl etwas übrig

>für eine lineare akustische

>Phase, obwohl die Unterschiede sehr klein

>oder garnicht vorhanden sind. Aber

>keinesfalls ist Dies durch eine schräg stehende Schallwand zu realisieren, Stichwort: Decken-

>reflexionen und tolle Räumlichkeit ;-). [b/]

--- manche Menschen hören diese Unterschiede stärker als Du. Was spricht gegen die schräge Schallwand? Dafür spricht, weniger Bodenreflektion. Die Höhe zur Decke reicht aus.

>

>Eine gute Sprugantwort ersetzt keinesfalls das

>viel wichtigere

>Abstrahlverhalten eines Lautsprechers!

--- warum soll die PS61 schlecht abstrahlen? Das der AMT kein Rundumstrahlwunder ist, ist klar. Aber sonst? Außerdem, bei Boxen, die solch eine irre Räumlichkeit aufbauen, ist die Theorie egal. Selbst Freund Timmermann gab ihr im "Test" für Räumlichkeit seine Höchstnote und sprach in lobensten Tönen davon. Hast Du die PS61 mal gehört? Scheinbar nein! Ich kenne außer der Audio physics Madera (drei manger ringsum) keine Box mit besserer Räumlichkeit. Und ich kenne von Messen, Vorführungen usw. wirklich fast alle Boxen!

 

Gruß

 

Klaus

 

 

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Also Leute,

 

das ist doch ein Wort. Zuerst mal alles Gute an KW und seine zukünftige Familie. Wenn hier alles glatt gegangen ist und sich die Nachtschichten bei Klaus eingependelt haben, sollten wir in Köln im Januar einen Termin machen. Wenns nichts wird, werd ich auf jeden Fal ein " Solo" bei Klaus in F-furt einlegen. Schon allein wegen dem neuen Sound des bis dahin eingetroffenen Kompakten.

 

Kontakt: stefan.van-der-ven@de.linde-gas.com

 

Gruß Stefan

 

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Hallo,

 

Respekt vor was? Ich habe mich bei Erschienen des Heftes damals schon geärgert, daß Timmi (aus welchem Grund auch immer) eine Selbstbaubox in sein Heft aufnimmt, und der Selbstbau eigentlich aufgrund der fehlenden Angaben unmöglich ist! Die Box hatte in einem Selbstbauheft absolut nichts zus suchen!!!

 

Wie soll ich es verstehen, daß um diese PS61 Geheimniskrämerei betrieben wird, während alle Boxen von Visaton, Vifa, Excel, Seas, ScanSpeak (!!!), Morel, usw. nur einmal verdienen, nämlich am Teileverkauf! Bei der PS61 wird zweimal das Händchen aufgehalten.

1. werden die Chassis zu Brutto-Katalog-Preisen angeboten innerhalb des Bausatzes, hier wird also 1.mal verdient!

2. ist von der Weiche eigentlich nichts bekannt. Weder die Serienwiderstände noch Elkos noch Spulen sind wertemäßig erfaßt. Also muß schon um die Box nachbauen zu können, die Weiche (als BlackBox gar?) mitgekauft werden. Eine Chance auf qualitativ höhere Weichen hat der Wastel also nicht?

 

Schaut Euch mal den Fgang auf Seite 107 IT-Katalog an. Und dann schaut Euch bitte in Heft 3/99 Klang und Ton Seite 8 das Zerfallspektrum an. Die PS61 zeigt von 4.000 auf 5.000 Hz einen Anstieg um rund 7 dB! Fällt dann wieder ab um 7 dB bei 6.000. Die katastrophale Resonanz des W17 ist also bei der PS61 nicht beseitigt!

 

Bis dann

Klaus

 

 

 

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Ich hatte heute einen echt schlechten tag.

Und da kam mir diese Diskussion grade recht. Besser als alles was an Shows im TV läuft.

 

Nänänääää, meiner ist zeitrichtiger.

 

Ach wah, meiner ist absoluuuuuuuut.

 

Bäääätsch. Aua, nicht auf die Finger hauen.

 

Nänänääää, meine Sandburg ist GRÖÖÖÖÖSER und BÄÄÄÄÄÄSSER.

 

Buuuuuuh (Zunge rausstreck) ist doch garnet wahahahaaaaaahr.

 

Mei , besser hätten es selbst die Comedygrössen nicht machen können. Ich hab mich königlich amüsiert. Damit das ja nicht aufhört geb ich euch einen neuen Einsatz:

 

Bäääääääätsch , Furby Boxen sind noch besser. Warum? Weil furby Gott ist. Gott kann auch bessere Chassis bauen als Eton und ESS, zeitrichtiger sowieso. Wenn sie nicht so zeitrichtig ist, wie sie sein soll, ändere ich einfach den Zeitfluss. BÄÄÄTSCH. Nananaaaaaanaaaaaaa.

 

Geschnallt? Angekommen? Hallo? Merkt ihr was?

 

sonicfurby

 

(der nicht gott ist und sich dafür entschuldigt das er metaphorisch seinen Namen benutzt hat)

Für die Intention diese Beitrages entschudlige ich mich in KEINSTER WEISE.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo Klaus,

 

erstens heißt die von Dir angesprochene Box Audio Physik Medea, zweitens hörte ich mehrere Jahre mit Manger (3 MSW pro Box

Eigenbau)und zudem sind sowohl die Medea als auch Mangers Konzepte ein gutes Stück von der idealen Sprungantwort entfernt,

Stichwort: gegenphasig angekoppelter Baß, ( trifft auch auf die

Mehrzahl der immer wieder als zeitrichtig ;-) bezeichneten

Lautsprecher zu: Audiodata etc........,

 

 

drittens habe ich derzeit einen Lautsprecher mit guter Sprungantwort und akzeptablen Abstrahlverhalten in Arbeit ( als

ich Dies anfangs mittles schräger Schallwand erreichen wollte,

war das Resultat, trotz toller Messergebnisse(typischerweise an nur einer exakten Mikrofonposition)nicht zufriedenstellend- die

anfänglich beeindruckende "Räumlichkeit" war nach der Bedämpfung

der Zimmerdecke mit ca. 10 cm Absorberschaum ?komischerweise?

verschwunden. ;-)

 

Übrigens bedeutet "gutes Abstrahlverhalten" nicht max. Rundum-

strahlung- genau da schneiden Konzepte wie die Ps61 ausgesprochen

schlecht ab, durch interferenzbedingte Schallauslöschungen und das bereits ein paar Zentimeter neben dem idealen Messpunkt.

 

Empfehlung: Selber mal nachmessen!

 

Mit freundlichen Gruß

Trilo

 

 

 

 

 

 

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Jens,

 

beruhige Dich...der FC Nürnberg braucht Dich noch ;-)

 

Gott zum Grusze!

Klaus

 

 

 

 

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Hi Klaus,

 

vergiß den Grat bei 4700Hz, bzw. stell ihn Dir vernachlässigbar klein vor. So sieht die Box nach dem "Feintuning" aus. Der Widerstandswert war etwa 4% zu klein - bei Resonanzstellen die Katastrophe. Hier haben die Entwickler gefuscht, ein berechneter Widerstandwert von 100% wurde aufgrund des krummen Wertes als Reihenschaltung zweier R´s auf 96% verbaut. Das löst die Überpräsens aus.

Egal, wie "krumm"der Frequenzgang auch ist, die modifizierte PS61 kann als hinreichend unverfärbt klingend gelten. Das Zerfallspektrum zeigt das phasenrichtige, recht gleichförmige und schnelle Abklingen. Die Wellenberge unter 1000Hz sind Gehäuseeffekte, die ich mittels Bitumenplatten sicher etwas geglättet habe.

 

Letztlich zählt der Hörtest. Wer die PS61 gehört hat, wird diese Meßdiagramme vergessen und Musik genießen. Ich halte Impulstreue und Dynamik für wichtiger als letzte Reste an streitbarer Klangneutralität. Ich kenne viel Boxen mit linealglatten F-Gängen, bei denen die Musik leider "völlig zerrissen klemmt". Einige "zeitrichtige" Boxen sind dicht an der Verfärbungsgrenze, dafür fließt die Musik ganzheitlich - ohne Hinhören-müssen. Gerade, wer rhythmisch betonte Musik mag, bekommt hier Musikinhalte mit, die ansonsten völlig untergehen im "Sortieren-müssen des Hirns". Ich konnte meine PS61 neulich gegen den mittelgroßen Geithein vergleichen (selbe Kette, selber Raum, selber Aufstellungsort). Spätestens seit dem unterstelle ich der modifizierten PS61 keine nenneswerten Verfärbungen mehr.

 

Ich bewundere Deine Hartnäckigkeit, die PS61 - ohne sie jemals gehört zu haben - kaputtzureden. Beim Hörtest demnächst könnten wir mal konstruktiven Vorurteil-Abbau betreiben.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi Trilo,

 

>Stichwort: gegenphasig angekoppelter Baß, ( trifft

>auch auf die

>Mehrzahl der immer wieder als zeitrichtig

>;-) bezeichneten

>Lautsprecher zu: Audiodata etc........,

--- völlig richtig, hier wird das Wort "zeitrichtigt" vergewaltigt. Wie kann etwas richtig sein, was verpolt ist. Die PS61 und alle Myro-Boxen von M. Weidlich sind hier konsequent: nichts verpolt, alles ohne Energiespeicher zweiter Ordnung mit Überschwingern beim Ausschwingen in den negativen Bereich. Was Du über die Manger-Sprungantwort sagst, ist mir unverständlich. Auch, daß der Bass der MEDEA (so besser, Herr Lehrer?) verpolt sei.

>

>drittens habe ich derzeit einen Lautsprecher >ich Dies anfangs mittles schräger Schallwand erreichen wollte,

>war das Resultat, trotz toller Messergebnisse(typischerweise

>an nur einer exakten Mikrofonposition)nicht

>zufriedenstellend- die

>anfänglich beeindruckende "Räumlichkeit" war nach der

>Bedämpfung

>der Zimmerdecke mit ca. 10 cm

>Absorberschaum ?komischerweise?

>verschwunden. ;-)

--- warum sollte das für alle "Zeitrichtigen" gelten? M. Weidlich erläuterte mir, daß bei der PS61 die Chassis sehr lang gleichphasig parallel laufen. Daher wirken sich 10cm höher oder tiefer nicht so stark aus bzgl. Interferrenzen. Die Box hat stets eine extrem gute Räumlichkeit. Bei einem Test in einem Altbau mit 4mtr Deckenhöhe war die Räumlichkeit genauso gut. Daher bezweifle ich, daß ich mir mit irgendwelchen Deckenrefelektionen irgendwas erhasche. Du schließt von Deinen Experimenten auf andere Boxen.

>

>Empfehlung: Selber mal nachmessen!

--- ich messe mit meinem Ohr im Hörtest. Wer über die Schwelle des sich Schönhörens hinweg ist, bekommt hier eine völlig subjektive aber genauere Aussage: ob die Box gut klingt = Musik ansprechend wiedergibt. Das war mal das Ziel.

>

Gruß

 

Klaus

 

 

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Hi!

 

Nur ein kleiner Einwand........

Oder: Das Problem aus MEINER Sicht.

 

 

-----------------------------------------------------

1.) Ich gehe davon aus, dass die erwähnte 4,7kHz "Schwachstelle" eine Membranresonanz ist.

 

2.) Ich gehe davon aus, dass Membranresonanzen auch vom Klirr angeregt werden können (unter Anderem..) ...

also: K2 von 235o oder K3 von 1550 Hz.....

 

So:

- Was nützt mir jetzt eine selektive Absenkung des Eingangspegels bei 4,7 KHZ? Nichts???

Wo entsteht der Klirr? Im Antrieb? Jedenfalls chassisseitig!!!

 

 

- Was ist eine Membranresonanz? IMHO flattert die Membrane unkontrolliert. Nur die Membrane? Oder wird auch die Schwingspule mitflattern? Na klar!

 

(Ich hab´ keine Ahnung, traue mich aber trotzdem weiterzuschreiben.)

 

Flattert also die Schwingspule unkontrolliert, weil die Anregung ganz woanders entsteht, mechanisch nämlich, dann bringen VORGESCHALTETE Bedämpfungen wenig! Sind eventuell sogar kontraproduktiv!!!! Da sie im kritischen Frequenzbereich hochohmig werden und so eine Bedämpfung über den Amp verhindern.

 

(Ich hab´ keine Ahnung, traue mich aber trotzdem weiterzuschreiben.)

 

Gegen unkontrolliertes Zittern der Schwingspule könnte aber eine elektrische Bedämpfung wirksam werden. Die aber, kann NUR aus einem Serienschwingkreis bestehen, der parallel zum Chassis geschaltet ist.

(Mal ohne Berücksichtigung der entstehenden Niederohmigkeit...)

 

--------------------------------------------------------------

URSACHE und WIRKUNG!!!

 

Deshalb erhält diese PS6.1-Weiche von mir eine schlechte Note.

Der Entwichler hat die Ursache nicht erkannt. IMHO.

 

(Ich hab´ von Weichenentwicklung, Elektronik und Lautsprechern keine Ahnung! Ehrlich !!!)

 

Gruß, Martin

 

 

 

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ich habe noch viel weniger ahnung, und deshalb eine frage:

 

wird die resonanz-frequenz eines gegenstandes (in diesem fall membran) nicht auch durch alle anderen frequenzen mehr oder weniger angeregt?

zb wenn ich mit dem finger auf metall schnipse, klingt das immer nach metall..

 

gruss

denjo

 

PS: ich glaube aber das steht nicht direkt in zusammenhang mit deinem beitrag, martin.

 

 

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Hi Martin,

Deine Ausführungen sind vollkommen richtig. Nur die Schlußfolgerung ist meinem Verständnis nach vorschnell.

>

>1.) Ich gehe davon aus, dass

>die erwähnte 4,7kHz "Schwachstelle" eine

>Membranresonanz ist.

-- jow, volle Kanne. Unbedämpft fast 10dB Überhöhung.

>

>2.) Ich gehe davon aus, dass

>Membranresonanzen auch vom Klirr angeregt

>werden können (unter Anderem..) ...

--- prinzipiell ja, aber durch die Spitzheit und Schmalbandigkeit des Peaks hier evtl. nicht sehr leicht.

>

>- Was ist eine Membranresonanz? IMHO

>flattert die Membrane unkontrolliert. Nur

>die Membrane? Oder wird auch

>die Schwingspule mitflattern? Na klar!

>Flattert also die Schwingspule unkontrolliert, weil

>die Anregung ganz woanders entsteht,

>mechanisch nämlich, dann bringen VORGESCHALTETE

>Bedämpfungen wenig! Sind eventuell sogar

>kontraproduktiv!!!! Da sie im kritischen

>Frequenzbereich hochohmig werden und so

>eine Bedämpfung über den Amp

>verhindern.

>Gegen unkontrolliertes Zittern der Schwingspule könnte

>aber eine elektrische Bedämpfung wirksam

>werden. Die aber, kann NUR

>aus einem Serienschwingkreis bestehen, der

>parallel zum Chassis geschaltet ist.

--- stimmt. Leider versaut aber ein Parallelkreis die Phase und Impulsivität. Daher wählte M. Weidlich einen anderen Weg. Die Box ist relativ stark bedämpft mit Schafswollflies. Er beschränkt die "durchgelassene" Signalstärke bei 4700Hz so stark, daß der LS die richtige Lautstärke erreicht. Die Bedämpfung wird der Wolle überlassen. Ist nicht so effektiv, wie der Saugkreis, reicht aber aus. Gehörmäßig ist der peak (nach Anpassung) nicht störend. Natürlich bleibt die Box vom Klang her minimal präsent. Von Verfärbung zu reden, ist aber falsch.

>

>URSACHE und WIRKUNG!!!

--- es muß Bedämpft werden, in Wolle oder im Saugkreis. Wie bekämpfst Du denn die negativen Auswirkungen der Phasenfehler, deren Ursache der Saugkreis ist? Wie beschreiben, um optimale Phasenkorrektheit zu erreichen, ging der Entwickler einen anderen Weg.

>

>Deshalb erhält diese PS6.1-Weiche von mir

>eine schlechte Note.

>Der Entwichler hat die Ursache nicht

>erkannt. IMHO.

--- wenn die Welt so einfach wäre... Herr Weidlich hat andere, hier bessere Wege beschritten. Sein Ziel war: optimale Impulsantwort, nicht perfektes Abklingverhalten. Du hast sein Ziel wohl nicht verstanden.

>

Was mir immer leid tut. wenn Du völlig unvoreingenommen die PS61 gehört hättest, wärest Du wahrscheinlich ziemlich baff gewesen. Wenn Du dann die Weiche beäugelt hättest, wärest Du offener rangegangen! So war der Weg bei mir. Nach 7h Testhören zuhaus bestand kein Anlaß mehr, die Box kaputtreden zu müssen. Genau das Gegenteil.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Denjo!

 

Hmmm????

 

wenn ich mit dem finger auf metall schnipse, klingt das immer nach metall..

 

Ja, aber welche Anregung produziert ein Fingerschnipper? Ich vermute(!!), er ist einem Sprung nicht unähnlich.... enthält daher (Fourier) "verdammt viele" Frequenzen... und somit auch die ResoFrequenz der Membrane, die dann gehörmässig deutlich in den Vordergrund tritt.......

 

---------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------

 

 

 

Ich hab´ unlängst in einem anderen zusammenhang geschrieben:

 

 

------Auszug aus Posting Nr1---------------------

 

"Mechanische Frequenzweichen!"

Oder

"Ein maha-Gedanke"

 

 

VOR Deinem BMT könntest du doch.......

ein wenig selektive Bedämpfung betreiben......

 

Ich meine: mit Schaumgummi oder Ähnlichem experimentieren....

--------Ende---------------------------------

 

 

 

------Auszug aus Posting Nr2---------------------

 

Zurück zur mechanischen Frequenzweiche

 

- "Elektrische Weichen" können NUR auf die Schwingspule wirken......

- Bei "Elektrischen Weichen" ist die Flankensteilheit weitestgehend vorgegeben.

- "Mech. Weichen" wirken auf den Membranoutput. Sag´ich einmal so... Also auch auf höherfrequente Partialschwingungen .....

ICH würde bei einem ALU-BMT auf jeden Fall in diese Richtung experimentieren.

Eine unerwünschte 7 kHz Resonanz wird eventuell doch ein wenig bedämpft. Durch einen vorgesetzten 1 cm dicken Schaumgummi.... Und auf den Einsatzbereich ( - 3,5 kHz) hat es kaum Wirkung......

 

Eventuell(!!!) lässt sich sogar das Bündelungsverhalten beeinflussen. Geht elektrisch NIE!

 

Schallführungen engen die Abstrahlung ein.... (meine ich)

Ein vorgesetztes Stück dämpfenden Materials, mit halbem Membrandurchmesser nimmt eventuell den Pegel auf Achse frequenzabhängig zurück (???)

 

--------Ende---------------------------------

 

 

Na ja, es lebe der freie Meinungsaustausch!

 

Gruß, martin

 

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>>enthält daher (Fourier) "verdammt viele" Frequenzen... <<

 

...wird wohl so sein...

 

falls nicht, wäre es eh eine kleine katastrophe für metall-membran :-)

 

gruss

denjo

 

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Klaus!

 

Ich habe diese 6.1 noch nie gehört, auch Black Jeff nicht.

Daher kann und will ich nichts kaputtreden!!!!

 

Ich tue NUR meine Meinung kund! Die eventuell vollkommen falsch ist!!

 

Ich hab´ auch sicher nur einen Teilaspekt berücksichtigt.

-------------------------------------------------------------

 

Und meine Sympathie gehört eindeutig den Tüftlern!!!!

 

Gruß, martin

 

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Hi

 

Du scheinst ja ein extremer Tüftler zu sein..... Gut so!

 

Aber ich empfehle dir einmal einen Besuch der Klippel Homepage.

Dort findest du nicht nur unglaubliche "Nichtlinearitäten", die sogar fundiert ermittelt wurden (IMHO).

Nein, Du kannst dir die Auswirkungen auf den Klang sogar anhören.

 

Eine geniale HP!!!! ( www.klippel.de )

-------------------------------------------

 

Und deshalb funktionieren 2-Wegeriche nicht! Nichtstellbare Konzepte (bezüglich der Trennfrequenz ´Sat-Sub´ auch nicht! Sag´ ich einmal so.....

 

Dabei wäre es einfach! Man sollte den "Raum" einbeziehen.

-----------------------------------------------------------------

Maha meint:

-Jeder Abhörraum weist zerstörende Moden auf.

-Warum legt man die Trennung zwischen Tiefbass und dem Rest nicht GENAU auf eine dieser "bösen" Frequenzen. Steilflankig!!!!

 

Dem BT wäre es egal..... auch dem Phasengang(?).

Der BMT wäre aber ungeheuer entlastet!! Es bräuchte kein starres (bassoptimiertes) Chassis mehr!!!! Nein, ein Mittenoptimiertes könnte zum Einsatz kommen!

----------------------------------------------------------------

 

Wie gesagt:

http://www.Klippel.de und dann den Einfluß von Kabeln, Widerständen, etc. auf den Klang vergessen!

 

Gruß, maha

 

 

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Hallo Förby!

 

Manchmal haste ja Recht, nur beim Doppler-Effekt nicht!

:P

 

Der Unterhaltungswert ist hier nich schlecht, muss man sagen..

 

Ernesto

 

 

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Hi Maha,

 

ich muß zugeben, Deine mail hat mich etwas überfordert. Was wolltest Du sagen, ich habe nur Bahnhof verstanden. Und auch die Verbindung zu genial unübersichtlichen Homepage schnalle ich nicht in Echt. Falls Du Lust hast, hilf mir doch mal auf die Sprünge.

 

Zum Tüftler: eigentlich bin ich es nicht, denn ich entwickle keine LS. Ich höre sie nur, beurteile sie und tuine sie. Mehr nicht. Ohne Meßtechnik, nur einer guten Anlage als Quelle. Wenn ich eines gelernt habe, dann, daß Meßtechnik Abhalt liefert, aber nichts sicher über den Klang des LS aussagt.

 

Ich bin die nächsten drei Wochen nur sporadisch im Forum.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Falsch. Fussball kan ich nicht besser. Ls bauen kann ich ganz gut. Gut genug. Was baust du denn so? Ausser das du mit konusht´s baust weiss man ja nix ...

 

sonicfurby

 

 

 

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Alles zu seiner Zeit. Sonst wird´s zu stressig!?

Ich "liebe" auch gute Kalotten, nur im Gegensatz zu Dir mag ich keine Folien, bzw. kann diese für meine Entwicklungen nicht gebrauchen...

Im kommenden Jahr bin ich ein grosses Stück weiter, dann können wir uns mal treffen, in NRW.

 

Ernesto

 

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>Alles zu seiner Zeit. Sonst wird´s

>zu stressig!?

>Ich "liebe" auch gute Kalotten, nur

>im Gegensatz zu Dir mag

>ich keine Folien, bzw. kann

>diese für meine Entwicklungen nicht

>gebrauchen...

>Im kommenden Jahr bin ich ein

>grosses Stück weiter, dann können

>wir uns mal treffen, in

>NRW.

>

>Ernesto

 

 

Ahja. Ausser das du mich immer von schräg hinten angemacht hast und ziuemlich viel rummotzt , hab ich leider nicht viel gehört-> allerdings prallt das alles an mir ab wie Fliegen von der Windschutzscheibe meiner Karre auf der Autobahn , wie du gemerkt hast.

Dennoch, da ich ein dickes Fell habe und ausserdem ziemlich neugierig bin , gerne.

 

sonicfurby

 

PS.. Nicht Folien um jeden Preis , ab und zu sind sie aber gut :))

 

 

 

 

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