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Yamaha Verstärker und maximale Leistungsaufnahme

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Hallo Freunde!

 

Da ich persönliches Interesse an der Diskussion um die Rückschilder des Yamaha Receivers RX-V800RDS hatte, habe ich mich etwas erkundigt:

 

Genau gesagt habe ich ein Mail an Yamaha-Hifi.de geschrieben, in dem ich folgendes fragte:

 

Wie ist es möglich, dass der RX-V800RDS am Rückschild eine maximale Leistungsaufnahme von 300 Watt ausgewiesen hat, er aber laut Beschreibung 5x140 Maximalleistung für die Lautsprecher bereithalten soll?

 

Die Antwort darauf sah so aus:

 

Auf der Rückseite des Gerätes wird die Durchschnittliche Leistungsaufnahme benannt, die im "normalen" Betrieb erfolgt.

Wenn Sie dem Receiver die komplette Leistung abfordern, wir dieser auch mehr als 300 Watt Leistung aufnehmen.

Die meisten Japanischen Hersteller geben einen solchen Mittelwert an.

 

Nun wie ist eure Meinung dazu? Ist das gesetzlich überhaupt möglich, und ist die Anwort glaubhaft (für euch).

 

abgrundtiefe Grüsse

 

Rene

 

 

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Hallo Rene

 

Da gibt es nur eine passende Reaktion:

"Wie erklären sie sich denn die deutlich abfallenden Messungen dieses Geräts zB. http://www.homecinemachoice.com/ ?

Darf ich ihre Angabe so auffassen, daß ihr Gerät mindestens über ein 700Watt Netzteil verfügt?

Haben sie für mich die E-Mail Adresse vom Weihnachtsmann parat?"

 

 

Musikalischer Gruß

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg   Michael

 

 

 

 

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Frage an DENON:

 

Wollte mal wissen wie es sein kann das z.B: der Denon AVR-1802 bei einer Leistungsaufnahme von nur 230W aus der Steckdose, eine Leistungsabgabe von 5x 115W haben kann? Schon kommisch, Oder?

 

DENON schrieb:

 

Die 5-Kanal-Endstufe des AVR-2802 ist in der Lage auf jedem Kanal 115

Watt an 6 Ohm bei einem Klirrfaktor von 0,7% abzugeben. Allerdings ist

die auf der Rückseite des Receivers erwähnten 230 Watt keine maximale

Aufnahmeleistung, sondern ein Mittelwert, der von uns bei hoher, also

nicht maximaler Lautstärke ermittelt wird. Deshalb müssen diese Werte

nicht zwangsläufig miteinander korrespondieren.

 

Um Ihnen diesen Sachverhalt verdeutlichen ein Beispiel am AVR-3802: Wir

geben die Ausgangsleistung mit 150 Watt, 6 Ohm, 0.7% Klirrfaktor an. Die

Zeitschrift Audiovision hat in ihrer Dezember’01-Ausgabe eine Leistung

bei einer Fünfkanalbelastung von knapp 150 Watt ermittelt. Dies bedeutet

eine Abgabeleistung von knapp 750 Watt. Gleichzeitig spricht die

rückseitige Beschriftung am AVR-3802 von einer Aufnahmeleistung von

lediglich 400 Watt. Sie sehen, die Werte haben keinerlei Bezug

zueinander. Es gibt übrigens andere Hersteller, die im Gegensatz zu

DENON eine MAXIMALE Aufnahmeleistung angeben. Bei diesen Angaben sollte

sich ein Bezug herstellen lassen. Die meisten japanischen Hersteller

verfahren nach unserer Meßmethode.

 

Wichtiger ist vielmehr die Klangqualität. Lassen Sie sich den Receiver

im Handel vorführen und urteilen Sie selbst. Dies ist allemal

aussagefähiger als viele technische Angaben.

 

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LETZTE BEARBEITUNG AM 05-Mar-2002 UM 19:34 (GMT)[p]LETZTE BEARBEITUNG AM 05-Mar-2002 UM 19:34 (GMT)

 

Hallo Rene,

 

>>> ist die Antwort glaubhaft? <<<

 

teilweise, bei meinem Yamaha Receiver stehen 250W auf dem Typenschild; die DIN Ausgangsleistung wird mit 5*110W angegeben; wenn man durch durch die Lüftungsschlitze des Receivers lugt, sieht man einen Trafo, dessen Größe für ca 250..300W Nennleistung taugt. D.h. wenn man dem Verstärker tatsächlich 5*110W Sinus abverlangen würde, dann müssen vom Netzteil ca. 800W bereitgestellt werden und das wird wohl nicht ganz klappen, selbst wenn man berücksichtigt, daß der Netztrafo kurzfristig erheblich mehr als die Nennleistung liefern kann.

 

Insofern hat Yamaha Recht wenn sie sagen, Dein Verstärker nimmt u.U. mehr als 300W auf, aber sie haben voraussichtlich Unrecht, wenn sie behaupten, der Verstärker nimmt soviel auf, wie es der nominellen 5*140W Ausgangsleistung entsprechen würde, denn dann müßte der Trafo 1000W leisten und und das schafft er voraussichtlich nicht.

 

Andererseits sind kontinuierliche 140W Ausgangsleistung gleichzeitig auf allen Surround-Kanälen völlig praxisfremd; selbst bei komprimierter Pop-Musik würde ich mal davon ausgehen, daß der Verstärker locker 140W Spitzenleistung auf allen Kanälen bringt und 140W Dauerleistung auf 2 Kanälen; das dürfte in der Praxis völlig ausreichen.

 

Ein Verstärker, der so ausgelegt ist, daß er 5*140W Sinus auf allen Kanälen kontinuierlich erbringt, hört sich voraussichtlich keinen Deut besser an, ist auch nicht lauter sondern nur 1.5 mal größer, ungefähr doppelt so schwer und 1.5 mal so teuer.

 

Wer auf kompromißlose Verstärker-Performance bei einer Surround-Anlage Wert legt, kommt IMHO um zusätzliche Mono-Endstufen, aktive Subwoofer oder Aktivboxen nicht herum.

 

Grüße

 

Bernhard

 

 

 

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Hy

 

Das Problem ist das es sich um ein Mischsignal handelt. Das heist das das Netzteil sich in den Pausen, in denen keine Leistung verlangt wird erholen kann. Das ist zum Beispiel nach einem Basschlag der Fall. Wir haben mal einen Teufel Bass der mit 200sin angegeben war mit gemessenen 100W/30Hz beaufschlagt (aus einem Generator), der klemmte schon nach 5 sec. fest.

Darum wuerde ich der Aussage Musikleistung glauben, die Sinusleistung wuerde ich mindestens um den Faktor 3 zu den Herstellerangaben kuerzen.

 

Gruesse Marc

 

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Hallo Marc,

 

manchmal erlebt man schon seltsame Dinge: für Messungen an Lautsprecher Boxen und auch an Lautsprecher-Chassis verwende ich eine Car-Hifi-Endstufe mit einer maximalen Ausgangsleistung von 400W gebrückt und 200W gebrückt nach DIN45324 (was immer das heißen mag). Damit habe ich einen robusten Tieftöner im ausgebauten (!!!) Zustand mit Sinussignalen um die 10..20Hz angesteuert; ich wollte eigentlich nur mal sehen, wie sich die Membran bewegt :-). Es hat ungefähr 10 Minuten gedauert, dann hat die 400W-Endstufe wg. Überhitzung (!!!) abgeschaltet. Einen einzelnen Baßimpuls mit 400W raushauen, das geht, aber ca. 10W (wenn überhaupt) kontinuierliche Leistungsabgabe geht schon nicht mehr. War zwar eine Billig-Endstufe, aber eine etwas bessere Korrelation von Herstellerangaben und Wirklichkeit hätte ich mir schon vorgestellt.

 

Grüße

 

Bernhard

 

 

 

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Hallo, zu allererst meine High-fidele Meinung zu techn. Angaben:

 

vergiss Sie!!!

Wichtig ist der Klang und nicht bdie Wattzahlen, die sowieso (wenn überhaupt richtig) nur nacgh DIN bestimmt werden und mit der Praxis wenig zu tun haben.

 

Wenn man normal (Zimmerlautstärke oder auch mal etwas mehr) Musik hört, braucht man eine Leistung von meist weniger als 5 Watt !!!

Die Leistungsangaben sind Maximalwerte bei fürchterlichem Klirr. Kurzfristig können diese verstärker bei einem Impuls diese Leistungen abgeben. Dauerleistungen können das nicht sein, da der Trafo (wie von anderen Mitstreitern richtig erwähnt) nicht groß genug dimensioniert ist (ca. 250-300W Trafo). Eine wesentlich höherre Leistungsaufnahme ist daher auch nicht möglich (in der Praxis!). Da ja noch Elkos vor den Endstufen parat stehen, kann der Verstärker kurzfristig die angegebne Leistung abgeben.

In der Tat messen diese Hersteller einen Durchschnittswert bei der leistungsaufnahme, was ja auch durchaus Sinn macht , da Leistung ja Arbeit/Zeit ist (einfach ausgedrückt). Daher wird über einen gewissen Zeitraum gemittelt.

 

Aber nochmal: hat für Dich keine Relevanz!

Gute Musik hört man nicht mit Wattzahlen, sondern durch die Art und Weise wie die Leistung zur Verfügung gestellt wird. Die Endstufen müssen möglichst schnell hohe Ströme liefern, damit Impulse sauber wiedergegeben werden, die Wattzahl ist eigentlich nebensächlich.

 

Gruß,

Michael

 

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Moin,

 

meine YAMAHA Endstufe soll nach DIN an 4Ohm 2 mal 450 Watt haben. (2 mal 1000 Watt an 1 Ohm max dynamische Leistung) Auf dem Typenschild stehen 1700 Watt drauf.

 

Muß ich jetzt schreiben, die hätten mir was unterschlagen?

 

Nein, es kommt tatsächlich nicht nur auf die Wattzahlen an.

 

Ich habe sogar schon mal 130 Watt/Kanal/8Ohm gehört!

 

 

 

 

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Werd ich hier mal meinen senf dazu geben...

 

das mit den angegebenen maxiamlleistungen ist eigentlich eine relativ einfache sache, wie bereits mehrfach erwähnt wurde. die leistung wird ja im praxisfall des musikhörens nicht dauerhaft mit vollem pegel abgegeben, sondern besteht hauptsächlich aus wenigen spitzen und dann noch ein wenig hintergrundpegel. ist aber von musikart zu musikart verschieden, z.B. verlangt "drum n bass" nach extrem starken netzteilen/endstufen, da hier oft tiefe langanhaltende bässe mit beinahe vollem pegel anliegen, während rock oder popmusik meistens nur wenige peaks hat und der rest mit halben oder niedrigerem pegel.

 

bei pa-endstufen fällt das ganze dann noch extremer aufals bei hifi: digam-endstufen von powersoft *lächel*:

da steht 700W drauf und rauskommen sollen angeblich 2x3500W, naja, n bisel übertrieben, allerdings schafft das ding peaks mit dieser leistung sogar für ein par millisekunden, was also für popeligen bühnenpegel voll ausreicht, wenn mal ein musiker das mikrofon fallen lässt oder so, allerdings macht das teil schon bei hiphop und co keinen vollen pegel mehr und die zusatzlüfter gehen nach wenigen sekunden an...

 

hinter den hohen leistungsangaben findet man heutzutage auch oft den sogenannten crest-faktor, der sich darauf bezieht, wie viel anteil an vollauslastung in entsprechendem programmmaterial enthalten ist.

 

für die, die selber messen wollen: wer seinen verstärker unbedingt quälen will, sollte dies nicht unbedingt in form von sinusschwingungen tun, da ein hifi/pa-verstärker einfach nicht dafür gebaut ist. sogar die neuesten pa-endstufen von camco und anderen schalten nach 2 bis 3 sekunden sinus-vollauslastung runter, weil die netzteile und kühlkörper einfach nicht dafür gschaffen sind. die zeiten, in denen man mit dauer-sinus testet, sind vorbei...

 

d.h. eure yamaha und denon und sonst was verstärker bringen durchaus solche spitzen, die sich allerdings nicht immer noch astrein anhören, aber wer hört schon mit voll ausgesteuertem verstärker zu hause? mir ist das einfach zu laut (mehr als 125dB im zimmer ist doch n bissel heftig oder?)

 

Gruß Martin

 

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