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meikii

Verlustfreies Komprimieren von Audio-Dateien (Lossless Reduction)

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Hallo alle,

 

da ich davon ausgehe, dass das Voodoo Forum das einzige Forum ist, in dem man ungestraft seiner Überzeugung Ausdruck verleihen darf, dass mp3 schlechter klingt als das Original, poste ich mein Anliegen hier:

 

Mein guter Freund Heiki - seines Zeichens Computer-Freak - hat eine Software namens Monkey Audio (oder so ähnlich) getestet. Die kann anscheinend im Prinzip .wav-Dateien um ca. 30% komprimieren ohne Datenreduktion. Das Ding wird zunehmend bei Audio-Dateien eingesetzt, die man sich aus dem Netz saugen kann. So weit so gut, aber irgendwie ist er doch skeptisch, dass, wenn man ein Programm über die Audio-Files laufen lässt und die dann auch nur noch 60 statt 90 MB haben und überdies, was wohl der Fall ist, dann alle Lieder einer kompletten CD ein einziges File sind, das man mit einer anderen Software wieder auseinander schneiden muss (was wohl nicht sooo viel Arbeit wäre...), dass das dann wirklich noch genau so klingt wie vorher.

 

Ich, für den alles technische eher eine Frage der Philosophie und des Glaubens ist, sagte ihm, dass es für mich feststeht, dass das nix is. Er bat mich aber, mal hier zu posten, und sozusagen jemanden zu fragen, der sich damit auskennt.

 

Also, da wären wir. Wer von Euch hat das schon getestet, welche Erfahrungen habt Ihr damit? Soll man sich die Arbeit machen oder doch lieber die paar Euronen mehr bezahlen?

 

Schon mal besten Dank für Eure infos und viele Grüße,

meikii

 

PS: Warum ist meine Eingabe-Maske für´s Posten immer auf Französisch?

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Komprimieren von Daten ist ein alter Hut, wird schon seit etlichen Jahren beim Archivieren von digitalen Datenbeständen, auch wirklich wichtigen, gemacht. Kompressionsbedingte Datenverluste kommen hierbei nicht vor, nach dem entpacken kommen wieder exakt die Daten raus die man vorher gepackt hat.

 

Ich weiß nicht ob dir bekannt ist, daß die DVD-Audio MLP (MeridianLosslessPackaging) nutzt.

 

Gruss, Eddi

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Bei Audio- Video- und Bild-Formaten muss man zwischen verlustfreien und verlustbehafteten Formaten unterscheiden.

Die verlustbehafteten Formate haben sich bei diesen Daten etablieren können, da die Verluste in der Regel als sehr gering eingestuft werden, der Speicherbedarf aber sehr deutlich geringer wird.

Die verlustfreien Formate arbeiten ähnlich wie das bekannte .zip und sind in der Lage, die Daten wieder zu 100% richtig herzustellen.

Bekannt und verbreitet sind da

-Monkey's Audio Lossless

-OptimFROG Lossless

-FLAC Lossless

-WMA 9 Lossless

Wenn man sich am PC seine Audio-CDs brennt, sollten die einzelnen Stücke nach Möglichkeit als .wav vorliegen. Ob diese irgendwann man verlustfrei gespeichert wurden oder nicht, spielt keine Rolle, solange die Daten wieder zu 100% genau hergestellt werden.

Wenn Monkey zu unhandlich ist, kann dein Bekannter ja mal Flac ausprobieren.

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Hallo Meikii,

 

der Begriff verlustfrei sagt eigentlich schon alles. Zumindest in der Datentechnik bedeutet das, daß sich eine komprimierte Datei zu 100% bitgenau wiederherstellen läßt. Dies muß auch so sein, da sich Programmcode z.B. bei nur einem einzigen falschen Bit u.U. nicht mehr ausführen ließe.

Wenn du glaubst, daß "das nix is", solltest du dir eigentlich keine Cds mehr anhören. Diese werden nämlich von keinem CD-Player dieser Welt bitgenau ausgelesen, so man nicht einen Computer und geeignete Software wie z.B. EAC dazu benutzt.

 

Gruß, Ulli

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"PS: Warum ist meine Eingabe-Maske für´s Posten immer auf Französisch?"

 

In deinem Profil kannst du unter Einstellungen ändern die Sprache wählen. Schaue doch mal nach, ob das bei dir eventuell verstellt ist.

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Ich habe mal mit einem Kollegen MP3 bis 192 kB verglichen mit wav. (Ob ich in diesem Forum mit dem Stichwort Single-Blind-Test negativ auffalle? ;) ). Die Unterschiede waren verdammt gering, aber selbst über die Notebook-Soundchips gerade noch feststellbar.

 

Zum Thema: Verlustfreies Komprimieren geht prinzipiell nicht bei weissem Rauschen. Das kenne ich zwar nur als selten auftretendes Testsignal, bei Musik gibt es das wohl kaum. Aber es enthält definitionsgemäss die maximal mögliche Informationsmenge für eine gegebene Datenmenge und kann deswegen nicht ohne Verlust komprimiert werden. Die bearbeitete Datei wird eher noch grösser als zuvor.

 

Das heisst, rauschähliche Musik (trash metal oder so) lässt sich nur gering komprimieren :)

 

Highend-Flöten-, Orgel-, Geigen- und ähnliche Solostücke enthalten dagegen besonders wenig Information und können sehr stark verlustfrei komprimiert werden :D

 

Probier doch mal ein paar der von den anderen genannten Verfahren aus. Um ganz sicher zu gehen, solltest Du die ursprüngliche und die einmal komprimierte / entkomprimierte Datei bitweise vergleichen.

 

Viel Spass

 

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Hallo Uli

 

Ein MP3 ist nie "verlustfrei", im Sinne von "technisch verlustfrei". Um MP3s geht es hier auch nicht.

 

Hier wurde nach Komprimierung mit technisch verlustfrei arbeitenden Programmen gefragt. Quasi adaptiv auf die jeweilige Informationsdichte. Genauso wie ein zip, das ein uneffektives Format enorm stauchen kann, ein sehr effektives Format praktisch garnicht.

 

Wenn man ein schon definitionsgemäß >verlustfrei< arbeitende Kompression verwendet, dann ist das Ergebnis wiederum nach dem Entpacken genauso verlustfrei, wie das Original.

 

Die Diskussion über die Klangqualität dementsprechend einmal "gepackter" Wave-Files ist müßig. Dem Packprogramm ist es reichlich egal, was gepackt wird. Ausgepackt ist das Original wieder da. Das ist logisch nachvollziehbar.

 

Die Frage ist natürlich nur, was der Fragesteller lesen will. Letztlich wie viele Anfragen hier.

 

 

 

 

gruß

Andi

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>"PS: Warum ist meine Eingabe-Maske für´s Posten immer auf

>Französisch?"

>

>In deinem Profil kannst du unter Einstellungen ändern die

>Sprache wählen. Schaue doch mal nach, ob das bei dir eventuell

>verstellt ist.

 

das stimmt. An sich sollte die Sprache bei den Einstellungen sauber gewählt sein. Ist man dann eingeloggt, sollte es problemlos funktionieren.

 

Ciao

Webbi

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Hallo an alle,

 

vielen Dank für Euren Input, das war wirklich genau die Info die mich interessiert hat. Nur noch mal zur Präzision: Als ich schrieb, das sei für mich nix, meinte ich dies wegen des Aufwandes mit dem Auseinander-Tüfteln der einzelnen Songs.

 

Wir werden uns mal die anderen Programme anschauen.

 

Viele Grüsse und schönes Wochenende

meikii

 

@Webbi: c´est tres cool ca, mais toutes en francaise. Sprache ist bei mir im Menu auf Deutsch eingestellt, aber das Forum ist wirklich komplett auf französisch. Ist auch schön, stört nicht wirklich...

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Hi Meikii,

 

>@Webbi: c´est tres cool ca, mais toutes en francaise. Sprache

>ist bei mir im Menu auf Deutsch eingestellt, aber das Forum

>ist wirklich komplett auf französisch. Ist auch schön, stört

>nicht wirklich...

 

mich wundert das ehrlich.

Bei mir stellt sich das nie so dar.

 

Bitte versuch mal die Cookies im Browser zu löschen, Dich neu einzuloggen. Vielleicht sind die Cookies korrupt?

Bitte um Feedback.

 

Ciao

Webbi

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Hi,

 

>>da ich davon ausgehe, dass das Voodoo Forum das einzige Forum ist, in dem man ungestraft seiner Überzeugung Ausdruck verleihen darf, dass mp3 schlechter klingt als das Original, poste ich mein Anliegen hier

 

Hm, solange Du diese Aussage als Deine UEBERZEUGUNG" kennzeichnest, wird dich niemand bestrafen ;-). Allerdings sprechen gute und mehrfach wiederholte Tests dafür, dass alle gehörten Unterschiede ab VBR 192 kbit aufwärts typischerweise auf falschen Einstellungen und/oder schlechtem encoder beruhen - wer lame verwendet, fährt hier sehr gut. Logischerweise gibt es aber bit-Unterschiede, wenn man z.B. in wavelab eine lame-encodierte Datei mit dem "Original" vergleicht; ist übrigens interessant, sich dann das Differenzfile anzuhören :-).

 

>>So weit so gut, aber irgendwie ist er doch skeptisch, dass, wenn man ein Programm über die Audio-Files laufen lässt und die dann auch nur noch 60 statt 90 MB haben und überdies, was wohl der Fall ist, dann alle Lieder einer kompletten CD ein einziges File sind, das man mit einer anderen Software wieder auseinander schneiden muss (was wohl nicht sooo viel Arbeit wäre...), dass das dann wirklich noch genau so klingt wie vorher

 

Andi hat hierzu schon alles gesagt: ZWINGENDERMASSEN MUSS das dekomprimierte file wieder dem "Original" entsprechen, und das bit für bit; schliesslich werden die gleichen Algorithmen (Lauflängenkodierung, LZW-Coding) auch verwendet, um sonstige Computerdateien zu stauchen, und, o Wunder, auch das funktioniert - ist eben per definitionem verlustfrei. Es müssen nicht zwingendermassen alle files einer CD in einem file gespeichert werden. Man kann sich die entsprechenden decoder so aufsetzen, dass die Geschichte vollkommen transparent abläuft; d.h. Du merkts nur am geringerem Festplattenplatzverbrauch, dass Du eine verlsutfreie Kodierung verwendest... Ich habe mit lame und diversen verlustfreien Komprimierungen herumgespielt und festgestellt, dass mir mp3 bei VBR 192 kbit vollkommen ausreichen ist (lame, höchste Qualität, hochpass bei 19.5 KHz).

 

 

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Hi

 

Das mit den unterscheidlichen Sprachen hab' ich auch öfters. Im Moment gerade 'mal wieder französisch.

 

Cookies löschen hat nix gebracht.

 

Stört eigentlich aber nicht, wenn man sich auch in Unkenntnis der jeweilgen Sprache zurechtfinden kann...

 

Grüße

 

Eric

 

 

 

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Hi Eric

 

>Stört eigentlich aber nicht, wenn man sich auch in Unkenntnis

>der jeweilgen Sprache zurechtfinden kann...

 

vielen Dank für Dein Verständnis.

 

Doch will ich natürlich dem Fehler auf die Spur kommen um das zu beiseitigen.

 

 

Ciao

Webbi

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