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NAD CD Player Modifikation

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Hallo Leute,

 

langsam möchte ich doch einmal ein schon sehr lange anstehendes Projekt realisieren:

Die Modifikation meines NAD C542 CD Players.

Da ich bis jetzt keinerlei Erfahrung bei der Modifizierung von CD Spielern habe, hoffe ich hier auf eine konstruktive Diskussion ;-)

 

Folgende Ansatzpunkte schweben mir bereits vor:

 

-OP´s:

Die OPA´s sockeln und gegen verschiedene Typen tauschen. Durch SMD Adapterplatinen lassen sich hier ja auch zwei single OP´s einsetzen (z.B. OPA 627)

 

-Spannungsversorgung:

Wahrscheinlich ein weitläufiges Feld. Es sind im analog Teil wenigstens LM317 bzw. 337 verbaut.

Die Dioden könnte man gegen Schottky Typen tauschen (SB 160?)

Generell kommen wohl die Elkos in betracht. Also gut und relativ günstig: Pana FC. Doch ersetze ich die Elkos einfach durch FC´s mit gleicher Kapazität? Oder doch höhere Kapazitäten wählen? Mir ist doch unklar "in wie weit was sinvoll ist".

Eine LC Siebung währe wahrscheinlich auch noch von Bedeutung.Leider habe ich nur theoretisches wissen und kann Siebfaktor, etc. bestimmen. Doch wie und vor allem wo dimensioniere ich welche Drossel richtig? (Geile Frage :-) )

 

Vielleicht ergibt sich ja jetzt hier eine Interessante Diskusion.

 

Hier noch die Pläne von DAC und Spannungsversorgung:

(Selbstverständlich kann ich euch auch die komplette Service Manual zukommen lassen)

 

 

 

DAC:http://img349.imageshack.us/img349/5268/naddactm1.jpg

 

Power:http://img444.imageshack.us/img444/3264/nadpowerok3.jpg

 

 

Gruß

Daniel

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Hallo Daniel,

 

also wenn du hier schon was "verschlimmbessern" willst, dann würde ich aus dem Bauch heraus folgendes empfehlen:

- Koppel-Elkos C376/C377: Hier würde ich als erstes ansetzen, vielleicht ein Black-Gate-NX oder sowas ähnliches

- Spannungsstabilisierung direkt an den Analogfilter-OP´s : Am besten einen feinen Elko direkt an der Unterseite der Platine an die entsprechenden Pins der OP´s löten, damit die Leitungen schön kurz bleiben

- Kondensatoren am Wandler: C323/C324: Hier könnte ein Panasonic-FC mit etwas mehr Kapazität sicher nicht schaden

- Netzteilelkos: Ausgangsseitig eventuell mit besseren Elkos bestücken, Pana-FC und Co.

 

Recht viel mehr scheint mir hier nicht sinnvoll zu sein, die Schaltung an sich ist ja recht okay, soweit ich das als "Anti-Elektroniker" beurteilen kann ;-)

 

LG Walter

 

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Hi Walter,

 

erst einmal Danke für deine Info!

Zu den Black Gate NX: Woher bekomme ich die Teile eigentlich?

 

Gruß

Daniel

 

Vielleicht beteidigen sich ja auch noch "Erfahrene CD Player Modifizierer"

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Hallo,

der Player ist ja schon recht gut gebaut, das überascht ja z.B., daß die NAD´ler den OPA2134 nehmen...

Den finde ich nämlich gut, sehr universell, ohne große Fehler, den könntest Du auch lassen, aber Du könntest sicher mal mit OP´s in einem gutem Sockel variieren, ich würde Analog Devices AD8620, AD8066, OP275, Burr Brown 2x OPA627 im Adapter oder OPA132 und OPA627 ebenfalls im Adapter testen. National LM6172 wäre evtl. eine Idee wert. Soweit also zu Deiner Frage zu den OP´s.

TIP: Aber immer den Doppel-OP mit einem kleinen aber feinen Kondensator (Blackgate NX oder EMZ KP) an Pin 4 und 8 (+- Ub)belegen / evtl. direkt von oben oder unten auflöten...

Dann: Die Muting-Transitoren Q301-304 rauswerfen, die braucht kein Mensch wirklich.

Dann den Quarz M302 in einen Präz.Taktgeber von Tent oder LC-Audio oder ähnlich tauschen. Nach meinen Erfahrungen eine der stärksten Verbesserungen...

C375/376 in bessere tauschen. Black-Gates sind z.B. von ASE Audio zu beziehen.

Evtl. die Elkos um den DAC gegen größere Werte / bessere Typen (um 470-1000uF) tauschen. Das kann aber auch ohne Wirkung sein...

Im Netzteil die C506/507 vergrößern / verbesern. Das hörst Du sicher...

Evtl. auch C710, C527, C533, C525.

Die Reihenfolge der Mod´s würde ich wie oben angegeben raten...

So, da viele mir hier ein. Alles halt je nach Aufwand und Geldbeutel.

Dann viel Spaß beim Umbau. "Sauber Löten" sollte aber schon gekonnt werden, sonst die Umbauten von jemanden machen lassen...

Falls Du noch Fragen hast, melde Dich einfach.

Viele Grüße, Cane2828.

 

 

 

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Hi Cane2828,

danke erst einmal für deine Tips! :-)

 

Zum OP: Ich setze den 134 auch in meinem Pre von der Hifiakademie ein und bin sehr zufrieden. Den 627 setze ich dagegen im Power Amp von Hubert ein. Der 627 passt nach meinem Geschmack nicht in den Pre und der 134 nicht in den Power Amp.

So will für jedes Gerät der optimale OP gefunden werden.

Mein Plan sieht folgendermaßen aus: Erst einmal den 2134 sockeln, so das ich im allerletzten Step die verschiedenen OP´s testen kann.

Von daher werde ich nach deinem Tip die Black Gates von unten anlöten.

Ich habe gerade mal auf der ASE Homepage nachgeschaut. Mit welchen Typen, direkt an den OP´s, hast du gute Erfahrungen gemacht. Du schreibst ja NX, aber welche Kapazität? Es passen ja dann nur die 0,1µF bzw. 0,47µF wegen der Spannungsfestigkeit.

 

Muting Transistoren: Mit welcher Beeinflussung habe ich ohne zu rechnen, bzw. wann werden die Dinger zugeschaltet?

 

Clock Modul: Also verstehe ich richtig das ein Takt generiert wird, der genauer ist als von einem einzelnen Quarz? Jetzt habe ich gegoogelt und Tent oder LC Audio nicht mit deutschem Vertrieb gefunden. Bei ASE oder Hifi Werkstat Hoerwege wird ja auch ein Clock Modul angeboten. Hast du / hat jemand Erfahrungen damit? Ist der Preis von durchschnittlich 110€ normal für Clock Module oder geht es auch günstiger?

 

Elkos: Ich denke da an Pana FC, mal schauen was Bauformbedingt passt.

 

Sauber löten versteht sich von selbst, sonst würde ich die Finger von meinem Player lassen ;-)

 

 

So das war es wohl erst einmal. Über weitere Tips, Erfahrungsberichte und Hinweise wäre ich allen sehr dankbar!

 

Ich lasse mir noch ein bißchen Zeit mit den Modifikationen und werde dann selbstverständlich Erfahrungen, Bilder etc. posten.

 

Gruß

Daniel

 

 

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Hallo,

 

dann haste ja schon mal Erfahrungen gemacht, mit den Tücken des OP Tauschs, hier gibt es ja viele "Ungläubige", die meinen das ist alles Humbug... aber das freut mich ja daß Du auch den 134 gut findest, mir gefällt der echt, auch im Vergleich mit vielen, oft teureren Op´s ist er einfach eben universell und sehr angenehm musikalisch.

Es gibt ja viele detailreichere oder spitzere Op´s, aber die mag ich nicht so sehr. Es muß alles im Lot sein, halt einfach musikalisch, ich weiß auch nicht, wie ich es ausdrücken soll...

Zu Deinen Elko-Ideen: Blackgate NX 0.1 habe ich gute Erfahrungen, 0.47 sollten auch gut sein, warum auch nicht... die spielen sich halt die ersten Tage stark ein, also nicht gleich beim Einschalten das Wunder erwarten...

Panasonic FC sind gut, allround, aber ich nehme auch gerne z.B. Philips Elkos, Low ESR Typen, bei den Elkos vor den Reglern finde ich eher die Vergrößerung hörbar, nicht so arg den Typ / Hersteller...

Zu den Clock´s: die stabilisieren meiner Erfahrung nach einfach hörbar die Wiedergabe, es wird klarer, schärfer umrissen und gleichzeitig angenehmer, da vermutlich zeitlich eben ruhiger...

Das solltest Du machen. Ich kann mal sehen, ob ich eine LC-Audio-Clock auftreiben kann, ansonsten hätte ich noch einen Präz.-Taktgeber im agbeschirmten Gehäuse (ähnlich der Tent) anzubieten, die könnte ich Dir auch abgeben, da schreib mir einfach mal ein Mail unter caine28(ät)gmx.net dann können wir das evtl. genauer besprechen.

Die Muting-Transistoren schalten das Audiosignal gegen Masse Kusz, wenn Du Pause drückst, oder den Player Ein- oder Aus-Schaltest.

Hier käme es halt zu einem Klacken, leichten Knacksten, oder Krachen, wenn Du z.B. den Verstärker schon an hast und dann den CD einschaltest, oder den CD vor dem Amp ausschaltest. Das kann man aber ja umgehen, indem man es eben anders im zeitlichen Ablauf macht ;) Dann sind keine unnötigen Kapazitäten usw. im Signalweg. Auch wenn es hier - wie immer beim Tuning - Leute gibt, die sagen, das ist unsinn, das kann keinen Einfluss haben, ich lass die Dinger immer weg, ein schöner klarer schnörkelloser Signalweg hat ja was, oder...

So, wie gesagt, viel Erfolg, ich denke er wird hörbar gewinnen, der NAD.

Ich habe die Tage einen NAD917 Pre modifiziert, der war nicht mehr wiederzuerkennen... spielt jetzt wohl viele im 10-fachen Preisbereich an klar die Wand...

 

Bis dann, viele Grüße, schönen Tag,

Manfred.

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Hallo,

 

Preise von gut 100 Euro sind die Regel für eine Masterclock. Tentlabs versendet auch nach Deutschland, XO für 29 Euro, sind hervorragend. dafür noch eine separate Spannungsversorgung wie auf tentlabs.com beschrieben und fertich. Guido tent spricht auch etwas deutsch. Übrogens sehr kulante garantiehandhabung.

 

der NADC541i hatte OPA2604 drin, invertiert beschalten, der NADC542 den OPA2134 nicht-invertiert. dann noch ein paar Utnerschiede in den Gleichrichtern und fertich...

 

Bei den Elkos sind teilweise schon recht gute verbaut (Muse) die muss man nicht gleich wegwerfen.

 

Black Gate gibts bei ASE-Audiotuning und auch bei partsconnexion (zahlung per paypal kein problem)

 

für die Spannungsversorgung würde ich auch Sanyo Oscon oder Nippon-Chemicon PS oder PSA in Betracht ziehen.

 

Die Koppel-Cs kann man eigentlich überbrücken, aber sicherheitshalber unbedingt DC messen...

 

Gruß

Christian

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Hi,

 

als DAC-Chip wird ja der PCM1732 verwendet.

Dieser hat ja schon OP-Amps "Onboard".

Als kleines Klangexperiment würde ich folgendes vorschlagen:

Suche Dir ein billiges oder nicht gebrauchtes Chinchkabel, schneide auf einer Seite beide Chinchstecker ab und schliesse dieses Kabel direkt am DAC-Chip wie in folgender Beschreibung an:

 

Linker Kanal + an PIN 16 (VoutL)

Linker Kanal - an PIN 18 (AGND2L)

 

Rechter Kanal + an PIN 13 (VoutR)

Rechter Kanal - an PIN 14 (AGND1)

 

(Datasheet einsehbar unter http://www.audiomap.de/o.php?http%3A%2F%2F...%2Fpcm1732.pdf)

 

Du kannst, sofern Dir die kleinen Füsschen am DAC zu schmal sind, die Kabel auch direkt am Eingang der ersten OP-Amps anschliessen.

 

Nun hast Du 2 Stereo-Ausgänge im CD-Player.

Einmal ohne Filterung, ohne OP-Amps und ohne Kondensatoren im Signalweg und einmal den originalen NAD-Ausgang.

 

Der Pegel des "zusätzlichen" Ausganges ist übrigens geringer!

 

ACHTUNG !! Vorher DC messen! Koppelkondensator nur im Notfall verwenden, haben diese doch leider einen grossen Klangeinfluss :-(

 

Sinn der ganzen Sache ist, das man eine Art "Gegencheck-Ausgang" zum Vergleich hat. Du wirst Dich wundern, wie klar und "unversoundet" der DAC klingen kann ;-) Vorteil: Es kostet ausser ein bisschen Zeit und ein Chinchkabel nix. Nachteil: Keine Filterung, zu schwacher Pegel, etwas DC.

 

Günther

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Hallo,

 

ich habe ja direkt die Elkos an dem Op´s C371 bis C374 vergessen...

die kann man auch getrost vergrößern...

 

Wenn im NAD die Nichicon-Muse verbaut sind, würde ich die auch erstmal lassen, da finde ich die Panasonic nicht als Upgrade.

 

Die weiter genannten Elkos sind sicher eine Empfehlung, der Christian weiß ja auch wovon er redet...

 

Dann bis dann, der Thread entwickelt sich ja doch noch... :)

Viele Grüße, keep on tuning... Manfred.

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Hallo,

das ist sicher auch eine hörenswerte Alternative...

ich habe ja auch schon viele Versuche mit DAC´s mit und ohne Filter gemacht, das kann also auch sehr interesannt sein.

Der OP verstärkt wie ich meine um den Faktor 15, das ist dann schon leise. Aber gehen sollte es ja.

Evtl. könnte man auch am Pin 1 (U306B) und Pin 7 (U305A) das Signal abgreifen, hier aber - wie gesagt - DC messen, zur Sicherheit,

Oder gleich einen guten 100 Ohm Widerstand und einen guten Audio-Koppel-Kondensator nach Geschmack = und fertig ist der direktere Ausgang...

Ich bin ja dann hoffentlich auf Deine Mitteilungen über die klanglichen Hörerlebnisse gespannt... damit man das auch nachvollziehen kann...

Viele Grüße, Manfred.

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>Hallo Daniel,

 

>- Kondensatoren am Wandler: C323/C324: Hier könnte ein

>Panasonic-FC mit etwas mehr Kapazität sicher nicht schaden

 

Dann kann man C320/C321 gleich mit ersetzen. Bei C322 muss man mal schauen was das für ein Bypass-Kondensator ist. bzw. ob er passt. Kleine FKP2 von WIMA passen nach meiner Erfahrung ganz gut zu den Panasonic FCs. Wer noch welche bekommt (nicht mehr lieferbar) kann Sanyo OsCons SG auch probieren.

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Hi Leute,

 

wird doch langsam interessant hier :-)

 

So gerade einmal den deckel vom NAD geöffnet und es sieht eher schlecht aus ;-)

C 506,507,525,527 in der Spannungsversorgung, C 320,321,323,324 am DAC und C 371,372,373,374 an den OP´s sind solche Typen: http://www.wollenweber-audio-modification....n_fine_gold.htm

(Nichicon Fine Gold).

Also keine billig Elkos. Hat jemand Erfahrungen mit diesen Elkos? Lohnt sich evt. überhaupt der Tausch gegen Pana FC? Klar im Endeffekt kann ich es durch probieren nur selber herausfinden. Doch leider ist es dann nicht mehr reproduzierbar ob es was gebracht hat.

C506 und C507 werde ich definitiv vergrößern. Mal gucken was passt.

Die OP´s werden auch gesockelt. Dann besorge ich mir noch die Black Gates. Hat noch jemand Interesse Zwecks Sammelbestellung?

Achso Koppel C´s C375 376: Da sind Nichicon Muse KZ verbaut also auch keine Billigteile, als Bypass stecken Folien drin (so Standardteile von Epcos {gelb}) hier werde ich doch einmal mit BG´s experimentieren. Hat jemand gute Erfahrungen mit bestimmten Bypasskondensatoren bei den BG´s gemacht? Wenn ja mit welchen.

Warum sind eigentlich Elkos als Koppel C´s verbaut? Tun es nicht normale Folien? Oder nur ein BG NX der die Gesamtkapazität der beiden Kondensatoren hat?

Ne menge ?Zeichen ;-)

 

Zum Clock: Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen einem Tent oder der Hoerwege Variante - ausser im Preis?

Ist der Tent genauso gut?

 

Einen zusätzlicher Ausgang nach der ersten OP Stufe scheint eine gute Idee zu sein. Das Signal dierekt am DAC Abzugreifen halte ich für eine schlechte Idee da der Pegel dann viel zu niedrig wird.

 

Es sieht wohl nach kleinen aber feinen Mods aus ;-):

-ein paar C´s

-nen genauer Takt mittels Clock

-die Möglichkeit andere OP´s einzusetzen

 

Jetzt drehte sich ja alles um den analog Bereich. Ist an einer anderen Stelle auch noch etwas zu machen (PDF mit kompletten Plan kann ich gerne versenden).

 

 

Gruß

Daniel

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Hallo,

 

also ich würde die Elkos so drin lassen, denn ob die Panasonic FC besser sind ? Ich mag ja die Nichicon Elkos schon... Evtl. sind die Panasonic halt eine Nuance "anders", aber ob das dann besser ist... eben eine schwierige Frage, was ist echt besser oder eben nur etwas anders... Und BG gehen halt gleich stark ins Geld - nur zum probieren...

Die beiden C506 und C507 ruhig vergrößern... da bin ich auch immer sehr großzügig, da bauen andere Endstufen damit... ;)

Dann evtl. halt über die 2 Op´s einen kleinen BG NX drüber, und über die 2 Koppelelkos einen Vishay MKP1837. Mehr würde ich gar nicht machen...

Und eben eine bessere Clock wie besprochen...

Das ist dann echt kleines Geld, und die Sockel für die Op´s sind ja dann zum testen ideal. Mal sehen, ob Du überhaupt einen "besseren" OP als den 2134 findest...

 

Bis dann, viele Grüße,

Manfred.

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Hi,

 

wollte nur was zu den OPs anmerken. Es gibt tatsächlich einen Besseren Dual-OP, als den 2134 nämlich den 2132. Ich habe in meinem music hall cd 25.2 die beiden 2134er durch die 2132 ausgetauscht, da mir die Höhen zu vordergründig und dominant waren. In der Tat klingt der 2134 recht loudnessmäßig, vor allem im Hochton. Der 2132 klingt einfach viel ausgewogener, transparenter und irgendwie souveräner, auch wenn dieser nicht den "SoundPlus" Zusatz von Burr Brown trägt. Würd echt sagen, dass der 2134 zu viel Sound MACHT. Er ist einfach nicht neutral. Scheint so, als wäre der 2134er bewusst gesounded. Vielleicht mag das als kompensatorische Maßnahme bei höhenarmen Gerätschaften noch gehen aber ich halt eigentlich nichts von solchen Maßnahmen; ist meist verschlimmbessernd.

Ich habe übrigens auch die Single-OPs in meinem Player ausgetauscht. also die 604er durch die unbekannten 551er (auch von Burr Brown). Bekam den Tipp von jemand, in einem anderen Audio Forum, der an die 20 OPs durchgehört hatte, auch sehr hochpreisige. Der 551er kostete mich 5 € das Stück; 4 kaufte ich. War eine extreme Verbesserung! Klang ungelogen gleich zwei Klasse besser. Auflösung, Natürlichkeit, Räumlichkeit, Souveranität, Timing, Schnelligkeit, Spielfreude, Bassdefinition, Differenzierungsvermögen und sämtliche andere Teilgebiete legten immens zu. Es klang einfach wesentlich musikalischer. Machte NOCH mehr Spaß als zuvor. Hab praktisch nochmal neu meine CD-Sammlung entdeckt und Sachen gehört, die mir vorher nicht mal ansatzweise auffielen. Alles ist nun extrem durchlässig aber dennoch musikalisch, es sei denn eine CD wurde nun völlig verhunzt abgemischt und gemastert, dann klingt es auch so.

 

Wenn die Garantie meines Player abgelaufen ist, werd ich die Dual-OPs, also die 2x2132er, durch 4x551er ersetzen. Das wär dann aber ne Lötsache mit Adapterplatine. Konnte die bisherigen OPs problemlos austauschen, da sie in Sockel steck(t)en.

 

Nun ist es doch länger geworden als ich eigentlich wollte. Aber ich bin einfach ZU begeistert von dem OP-Wechsel. Das wollte ich Euch keinesfalls vorenthalten!

 

Könnt ja mal erzählen, was Ihr davon hält. Ich bin überzeugt, Ihr werdet mindestens so begeistert sein wie ich. :-)

 

Liebe Grüße

 

Basiem.

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Hi Basiem,

 

 

freue mich sehr, dass der BB OPA551 an dieser Stelle Deinen Nerv ebenfalls zu treffen scheint. In der Tat deckt sich Deine klangliche Beschreibung komplett mit auch meinen Wahrnehmungen. Daher ist das 551/552´er Gespann bei mir in Sachen Chiptuning zu einem universellen Arbeitstier geworden, dessen Test ich euch dringend ans Herz legen möchte.

 

Den OPA 551 gibt es z.B. bei www.segor.de .

 

 

LG sacht...

 

 

-- der Jörch --

 

 

 

 

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Interessant einmal OPA Alternativen zu hören.

Ich hatte dierekt an meinen Hifiakademie Pre gedacht - doch leider arbeiten die verwendeten OP´s mit einem Verstärkungsfaktor von 1, und der 551 erst ab einer Verstärkung von 5.

Jedenfalls werde ich den 551 einmal in meinem CD Player testen.

 

 

EDIT: Laut Datenblatt ist der 551 Unity Gain stable also auch in meinem Pre einzusetzen. Der 552 arbeitet erst ab einem Verstärkungsfaktor von 5.

 

 

@Basiem: Woher bekommst du denn den 2132? Und in welchem Forum kann ich den Text des von dir angegebenen OP Tausch lesen?

 

Wenn die Tage bald kürzer werden lege ich den Lötkolben mal an ;-)

 

Gruß

Daniel

 

 

 

 

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Hi Daniel,

 

den 2132er bekommst Du, wie den 551er, unter anderem, bei segor.de

 

Die Tipps mit dem OPs (551, 2132) bekam ich übrigens von agentlost. Guck mal nen Beitrag höher. *schmunzel*. Aber ich geb Dir natürlich gern nen Link: http://www.open-end-music.de/wbb2/thread.php?threadid=555

Eventuell ist folgender Link auch noch interessant für Dich: http://www.open-end-music.de/wbb2/thread.php?threadid=2863

 

Halt uns mal auf dem Laufenden, was so bei rauskommt bei Deinen Basteleien. :-)

 

Lieber Gruß

 

Basiem.

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Hallo Daniel,

 

eigentlich brauchst Du an dem NAD gar nix tunen, der ist nämlich so schon gut.

 

Aber totzdem kannst ein paar Sofortmaßnahmen verrichten:

 

- 1µF MKS parallel (Lötseite, unter ...) zu C323 und C324

 

- C321 und C320 sind besonders wichtig. Hier und parallel zu den

Koppelkondensatoren C376 und C375 empfielt es sich einen FKP 22nF und einen MKS 0,47µF zu löten, "brücken".

 

- R362 und R 358 auf 10kOhm zu vergrößern.

 

 

An eine L-Clock würde ich erst viel, viel später denken!!!!!!!!!!!!!

 

Tschüß

Helge

 

PS: eMail mir bitte das SM als PDF, hbtaudio@aol.com

danke

übrigens der NAD C521BEE klingt nach diesen Maßnahmen auch viel besser

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Hi Helge (und natürlich alle anderen ;-) ),

 

danke für deine konstruktiven Beiträge zu meinen Problemchen ;-)

 

Demnächst bestelle ich Bauteile. Die von dir genannten Teile kommen mit auf die Liste.

 

"- C321 und C320 sind besonders wichtig. Hier und parallel zu den

Koppelkondensatoren C376 und C375 empfielt es sich einen FKP 22nF und einen MKS 0,47µF zu löten, "brücken"."

 

Also die alten Bypässe C378 und 377 entfernen?

 

 

"- R362 und R 358 auf 10kOhm zu vergrößern."

 

Da bin ich mit meinem Latein am Ende. Was verändert man wenn man die beiden Widerstände höherohmiger dimensioniert?

Ich änder ja so die Rückkopplung. Erhöhe ich so den Verstärkungsfaktor der ersten Stufe???

 

Service Manual ist gesendet.

 

Gruß

 

Daniel

 

 

 

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Hi Daniel,

 

die 220nF Folien und die Elko's habe ich nicht ausgelötet, lass alle vorhandenen C's an Ort und Stelle: Löte die anderen zusätzlich ein.

 

Die 10µF/16V an EXTL und EXTR darfst Du nicht vergessen sie sind ein Teil des internen Analogfilter's, "besser Ausgangsverstärker"!

 

Mit der Vergrößerung der R's verringerst Du den Pegel um (-)6dB, etwas leiser: Aber besserer Sound, etwas mehr Kopplung, etwas mehr Bandbreite -> "etwas schneller"!

 

Wenn Dir das vorhandene Sounding nicht gefällt, entferne (ersatzlos)

R396, R397 und R394, R395.

 

Das mit den Schottky-Dioden kannst Du vergessen, die hast Du schon on board, C506 und C507 kannst Du im Wert verdoppeln, ebenso C512

und C513 verzehnfachen (100µF).

 

 

Tschüß

Helge

----------------------------------------------------------------------------------

Oder Du kaufst Dir einen REGA APOLLO, bzw. einen PLANET (den alten von 1996, hier hat REGA gezeigt wie man es mit den PCM' 17xx macht),

leider habe ich meinen (modifizierten) PLANET so um 2001 verkauft, mein größter Fehler.

 

 

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wenn Du den Deckel schon auf hast und den Lötkolben in der Hand,...

 

R361

und

R357 beide zur zZt. 10kOkm vergrößern auf bis zu 100kOhm wie Du möchtest.

 

Mein Vorschlag verdoppeln, also 22kOhm.

 

 

Die OP's würde ich nicht tauschen, wenn es denn sein muß

nimm einen OPA 637 (der muß allerdings noch "kompensiert", also auf

Vu=1 stabilisiert werden --> WITTE hat gezeigt wie es geht, steht allerdings auch in jedem besseren Lehrbuch).

 

Gruß

Helge

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>Hi

 

>Die 10µF/16V an EXTL und EXTR darfst Du nicht vergessen sie

>sind ein Teil des internen Analogfilter's, "besser

>Ausgangsverstärker"!

 

Das sind die wichtigsten Kondensatoren überhaupt!

Manche schlagen vor, die Kapazität zu erhöhen.

Jedenfalls sollen diese Kondensatoren von höchster Qualität sein.

 

Weiters ist in normalen PCM1716-Schaltungen zwischen PIN 13/16 und der analogen Ausgangsstufe ein Koppelkondensator als DC-Blocker.

Auch diese Kondensatoren sollte man gegen bessere austauschen.

 

>Oder Du kaufst Dir einen REGA APOLLO, bzw. einen PLANET (den

>alten von 1996, hier hat REGA gezeigt wie man es mit den PCM'

>17xx macht),

 

Oder die MSB Link DAC´s...

 

Günther

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Servus,

 

ich bin mittlerweile der Meinung, dass die Clock als ERSTES in Ordnung gebracht werden sollte. Immer vorausgesetzt, das Budget dafür ist vorhanden und man will nicht mal eben ein bischen tunen, sondern richtig.

 

Das Pferd gehört vom Kopf her aufgezäumt bzw. der Fisch stinkt vom Kopf her. Wenn man am Ausgangsteil tuned und die Clock nicht optimal ist, muss man die Fehler, die durch die Clock kommen, kompensieren, damit's noch anständig klingt.

Das kann dazu führen dass eigentlich bessere Lösungen verworfen werden, weil sie zu durchsichtig klingen.

 

Wie gesagt, ich würde das so machen, wenn ich einen Player richtig durchpflügen wollte. Wenn's mir grad langweilig wäre und ein paar Cs herumliegen würden, die eingelötet mehr Spaß am Leben hätten, dann nicht.

 

Grüße

Hermann

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Hermann,

 

also ein paar Kondensatoren kosten warscheinlich insgesamt nicht mehr als ein paar Euro, aber so eine Clock ist schon ziemlich teuer.

Wie sich diese Clocks in Cd-Playern verhalten, weiss ich nicht, aber in DAC´s bringen sie eher nix.

Prinzipiell wäre es besser, den NAD als Laufwerk zu verwenden und einen guten DAC dranhängen. :-)

Wenn wir schon beim PCM1716/1732 sind, dann aber bitte mit dem Input-Receiver CS8414, dann ist Jitter kein Problem mehr.

 

Günther

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Hallo,...

 

selbstverständlich hat Hermann recht; der Takt ist besonders wichtig,

gerade bei deltaSigma-Wandlern (Ein-Bit-Krücken). Nur beim PCM 17xx

bringen sie vermutlich nichts oder alles, ich weiß es nicht: Doch Probleme, verursacht durch Jitter, sollte es beim NAD nicht geben, da der Masterclock zum Laufwerk zurückgeführt wird.

 

Bleiben die OP's ...

 

Ach ja, ein Netzfilter macht sich bei CD-Playern immer gut: Ich schwöre auf die Walter Fuchs Version aus Klang&Ton.

 

Helge

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