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BlueSharky

Filzwarenfabrik...

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Hai!

 

Ich möchte auf meine Bitumenplatten Filz aufkleben, wie es die HH ausgemessen hat. :)

 

Hab heute dort angerufen und die haben mich gefragt, welcher Filz mit welcher Dichte. ...Hö?

 

Welcher Filz ist am besten für gute Schallabsorption? Nadelfilz? Was ist überhaupt Nadelfilz? :)

 

Dann wollten die noch die Dichte wissen... Welche nehme ich denn da?

Schalldämmung steht im Vordergrund, für die Absorption habe ich noch zwei Beutel Sonofil.

 

Oder habt ihr bessere Vorschläge, was ich als Absorber nehme? =)

 

Vielen Dank!

BlueSharky

 

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*Loooooool*

 

Heh Sharky ... das ist eine verdammt gute Frage. Ich könnte dir jetzt tumb antworten "Ruf bei IT an , die haben den richtigen Filz". Das ist aber eine wirklich gute Frage. Ich wollte neulich eine Weichfaserplatte kaufen , wurde auch mit der Frage " Welche denn???" überrascht. Da steht man vor einem Arsenal von 20 verschiedenen Faserplatten ... hmmtja.

*Grübel*

 

Cu

sonicfurby

 

 

 

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 13-Mai-02 UM 20:19 Uhr (GMT) [p]Ich erkenne nun ganz klar die Vorteile :D

 

Mfg,

BlueSharky

 

PS: Der Intertechnik Filz ist 2,8 mm dick. Laut HH sollen es aber 8 mm sein. Außerdem kann ich nicht ganz nachvollziehen, wieso ich für so dünnen Textilienabfall aus dem Flusensieb von Großwäschereien 15 Euro den Meter abdrücken soll. :P

 

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Es gibt auch noch andere Filze als den aus dem Reisswolf.Polyesterfilz zB.Mir fällt bloss im Moment der Hersteller nicht mehr ein.

 

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"Außerdem kann ich nicht ganz nachvollziehen, wieso ich für so dünnen Textilienabfall aus dem Flusensieb von Großwäschereien 15 Euro den Meter abdrücken soll."

 

was für ein wahres wort. wenn ich das gefluse aus meinem wäschetrockner ein halbes jahr lang sammle, kann ich ein surroundset zweiwegeriche damit austapezieren und es kostet mich keinen cent (okay, die handtücher werden dünner). aber nö, sobald man das gefilz als lautsprechertechnikzubehör vertickt, vervielfacht es seinen wert wie durch zauberhand. dasselbe gestrüpp als haientige CDP-matratze beweihräuchert, ließe sich ganz sicher auch für einen ganz großen schein/m² losschlagen. wertschöpfung ist das.

 

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Hallo

 

Filzmatten sind mit vorsicht zu geniessen weil da Lametta drin geschraeddert ist (kein Witz).

Intertechnik hat aber nicht den Richtigen erwischt denn der daempft so gut wie gar nicht. Einfach mal die gute alte Glaswolle anhoeren (die kostet wirklich nix).

Damit die Fasern nicht umherfliegen kann man die wunderbar hinter Bespannstoff tackern.

 

Gruss Marc

 

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stimmt schon: die kostet fast gar nichts (etwa als dachsparrenklemmfilz wenige €/m³) und erfüllt den zweck - verarbeiten sollte man sie allerdings wirklich nur mit einem geeigneten atemschutz. und ob lautsprecherbespannstoff tauglich ist, sie aus der raumluft fernzuhalten (im falle nicht geschlossener boxen) zweifle ich heftig an. aus gründen der gesundheitlichen bedenklichkeit würde ich solcherart wolle nicht gern verwenden. es wär ja auch zu schön gewesen... ;)

 

gruß

gork

 

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Hallo gork

 

Du kannst bei offenen Systemen gut mit Filtern aus der Dunstabzugshaube oder mit einer duennen Filzmatte filtern.

Auch ein gutes Beispiel ist Bofoam welches im Heizungsbau fuer wenige Cent verkauft wird.

Ich wuerde immer nach Industrieprodukten suchen als den Selbstbaufirmen das Geld in den Rachen zu werfen.

 

Gruesse Marc

 

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Hai!

 

Den Filz brauche ich ja wegen der Dämmung für die Bitumenplatten, nicht zur Absorption. (Habs oben irgendwie verunglückt ausgedrückt)

 

Glaswolle. Hm.

Damit hab ich als Kind mal rumgespielt und mich dann den ganzen Tag lang gekratzt, weils überall gepiekt hat. Die iss mir nicht geheuer :D

 

Ist Mineralwolle eigentlich dasselbe?

 

Viele Grüße,

BlueSharky

 

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Hallo

 

Mineralwolle kratzt nicht ganz so schlimm. Die ganz fiese Wolle gibt es auch nicht mehr. Heute ist die Wolle auf einer Traegerschicht wo sie sich normalerweise auch nicht von loesst.

Daemmen kann Mineralwolle genau so gut wie Glaswolle. Die Daemmstoffe aus dem Boxenselbstbau haben dagegen im Hoertest keine Chance.

 

Gruesse Marc

 

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Hallo

 

Ich habe die Wolle immer locker in das Gehaeuse gelegt und die Chssis dann durch eine Filzmatte abgeschottet. Die Filzmatte kann man prima an den Waenden fest tackern. Das Klangbild ist dann wirklich ungewohnt ruhig.

 

Gruesse Marc

 

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Hi,

 

zum vollflächigem aufkleben, wie du es wahrscheinlich willst, wirds wohl zu locker sein. Am ehesten könnte ich mir das ganze mit einer Bespannung drüber vorstellen. Die Frage bleibt ob du es dir so vorgestellt hast.:-)

 

Gesundheitlich unbedenklich ist weder Mineral- noch Glaswolle. Sicher ist das Zeug nicht mehr so schlimm wie vor 15 Jahren aber immer noch krebserregend. Trotzdem werden immer noch der Großteil aller Dächer damit isoliert! Die Begründung ist aber ganz einfach, weil biologischer Dämmstoff mindestens doppelt so viel kostet als Glaswolle! (ist ungefähr so wie mit dem teuren Filz von Intertechnik :-))

Wegen der Gesundheit würde ich jetzt also weniger drauf aufpassen. Eher müßtest du vorher dein Dach neu isolieren!:-) Wäre aber bestimmt nicht schlecht wenn wenigstens beim BR-Rohr nichts austreten kann!

 

Kommt überhaupt ein BR-Rohr rein??

 

Beim Bearbeiten vielleicht ein bisschen aufpassen daß du nichts vom Staub einatmest (evtl. Staubmaske). Aber bei der kleinen Menge die du benötigst kann so viel nicht passieren.

 

Ciao

 

Seiler Anton

 

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 14-Mai-02 UM 21:10 Uhr (GMT) [p]Hai :)

 

Nagut, wenn Mineralwolle soviel besser als Sonofil ist, kann ich es ja mal probieren.

Ich brauch nicht viel, jede Box hat 7 Liter Volumen und ich habe zwei. Vielleicht kann ich noch etwas in den Sub reinmachen.

 

Ist eine geschlossene Box.

(Und unser Dach ist gerade neu gemacht worden) =)

 

Nach wie vor brauche ich aber Filz.

Was bewirkt das eigentlich, wenn man es auf das Bitumen klebt? Ich hab mir das so erklärt, das es den Schall absorbiert, bevor er ans Bitumen gekommt und an ihm rüttelt. :)

Insofern wäre es ja egal, ob ich Mineralwolle oder Filz nehme, käme aufs gleiche raus.

 

Oder spielen da andere Faktoren eine Rolle? Danach könnte ich ja die Dichte bestimmen. Übrigens ist Nadelfilz ein mit Nadeln verwobener Filz... Einfach, gell? :D

Hab mal im Lexikon nachgeschaut.

 

Wisst ihr überhaupt, wovon ich rede? :D

Ich hab nämlich so das Gefühl, ihr verwechselt da was. ;)

 

Viele Grüße,

BlueSharky

 

PS: Webbi, wieso gibts den Button "Markieren, wenn KEINE Smilies in dem Text verwendet werden sollen.", wenn er doch nicht funktioniert? =)

 

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Hi BlueSharky,

 

ich gebe dann auch nochmal meinen Dämm-Senf dazu.

 

Also, Glaswolle neuester Bauart habe ich neulich mal am Haus wieder

verarbeiten müssen und dabei festgestellt, das diese heute kaum noch

dieses Kratzen usw. verursacht. Ich sage mal, bei einer geschlossenen

Box und bei dieser geringen Verarbeitungs-Menge wirst Du die Sache

überleben.

 

Filz auf den Wänden dient sicher in erster Linie dazu, Flatter-Echos

bei höheren Frequenzen in der Box zu vermeiden. Bei vollflächiger

Verklebung ist zudem vielleicht auch mit einer geringen Bedämpfung

der Gehäuse-Schwingungen zu erwarten.

 

Wenn Geld keine Rolle spielt: Im technischen Fachhandel gibt es

sog. Merino-Filz in Stärken von so 8 bis 20 mm. 100 Gramm kosten

davon so um die 40,-- Euro.....

 

Ok, gut.

 

Sonstige Einkaufsquelle für Filz könnten noch Polstereien sein.

 

An Dämwolle kann ich Dir die von Visation echt empfehlen. Ist eine

Mischung aus Polyester-Wolle und Schafswolle. Die Mischung machts...,

wirkt jedenfalls besser als reine schnöde Polyesterwolle.

 

Grüße

 

om

 

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Hai!

 

Ich habe jetzt nochmal nachgeschaut.

 

Die Dämmung von 4mm Bitumen auf MDF (19mm) bringt eine ca. 50%ige Verbesserung gegenbüber MDF 19mm only. (Gesamt, also Unter- und Oberton)

 

Verklebt man jetzt noch vollflächig 8mm Filz, beträgt die Dämmung 120% mehr als MDF 19mm only... Das ist doch was :)

 

Und genau das möchte ich haben!

 

Ich glaub ich e-Maile Herrn Timmermanns einfach mal oder rufe seine Hotline an, soferns die noch gibt. Das wird wohl am besten sein um herauszubekommen, was er da verwendet hat... :)

 

Viele Grüße,

BlueSharky

 

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und woher soll diese sensationelle Dämmung/Dämpfung kommen? Das mit dem Bitumen ist klar (Masseerhöhung und gedämpfte Resonanz, da die Dichte der beiden Stoffe Holz/Bitumen nicht gleich ist), der Wert klingt auch einigermaßen realistisch. 50% sind aber lediglich ca. 3dB, wenn man mit den Prozenten anders rechnet sogar nur etwas mehr als ganze 2dB (bezogen Nacher zu Vorher) also eigenlich relativ lächerlich Die Schicht mit dem Filz verstehe ich aber garnicht:

 

Filz alleine dämpft bei wandnaher unbefestigter Anwendung hauptsächlich hochfrequente Schwingungen, die ohnehin schon die Spanplatte/MDF-Platte nicht mehr stark passieren. Die niederfrequenten Anteile gehen einfach durch, als ob nichts gewesen wäre.

 

Im Fall einer angeklebten Matte sieht es zwar anders, aber auch nicht soo toll aus:

 

-->Da das Gewicht des Filzes ja als sehr gering oder zumindest unerheblich betrachtet werden kann, ist durch Masseerhöhung wohl eher keine starke Dämpfung zu erwarten.

-->Ebenfalls keine Stabilisierungswirkung (Versteifung der Wand), da das Material viel zu beweglich ist.

-->Genauso ist keine feste Verbindung mit der Platte möglich, außer an der Grenzschicht durch den Klebstoff, was den Effekt, wie er durch das Bitumen hervorgerufen wird auch nicht bringt. Dafür müsste man schon die ganze Matte mit Klebstoff tränken.

-->im Falle der Dämpfung von Reflektionen: für niedrige Frequenzen ist die Boxenwand und deren nähe ein geschlossnes Ende, d.h. kaum Teilchenbewegung, die weggedämpft werden kann.

 

Deshalb frage ich nun, was da sonst noch für Effekte mitspielen (sollen) die so etwas hervorrufen.

 

Mein Tip wäre einfach das Gehäuse mehr zu verstreben, das hilft viel mehr, als viel Zeug an der Gehäusewand. Die Schallwand auf der Außenseite zu dämpfen bringt jedoch sicherlich auch etwas in Bezug auf Phantomschallquellen und ähnliches.

 

Gruß Whogo

 

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Hai!

 

>und woher soll diese sensationelle Dämmung/Dämpfung kommen?

 

Keine Ahnung, frage ich euch ja! :D

Vielleicht sind die Messsdaten auch anders zu interpretieren... HH hat ja nur plane MDF-Platten mit sowas beklebt.

Vielleicht verhindet der Filz nur, daß Stehwellen an der Platte rütteln und dort den Sensor ausschlagen lässt.

 

Die Fragen die du gestellt hast, hab ich mich auch gefragt. Nur waren die nicht so gut ausformuliert. :D

 

Meine Gehäuse sind sehr gut verstrebt... Außerdem ist noch Sand drin.

Laut Messung sind aber zu viele Verstrebungen dem ganzen wieder abträglich... Die größte Zelle der Matrix ist 20x7 cm groß. :)

 

Viele Grüße,

BlueSharky

 

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Was ich davon halte:

 

Das mit den stehenden Wellen kann man vergessen, da die dort, wo das Filz-Zeugs hinkommen soll garnicht gedämpft werden können (Druck-Bauch = Bewegungsknoten und wo keine Bewegung ist, kann auch keine bedämpft werden)

 

Zu den Verstrebungen:

 

Kreuzweise Verstrebungen auf einer großen Platte bringen nicht wirklich viel (auch nicht als Karo-Muster). Viel mehr bringt es, die gesamte Box zu verstreben, entweder durch Ringstreben, am besten aus MDF oder Spanplatte, da diese nicht so dehnbar und federnd sind wie Massivholz oder einfach die gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einer solchen Strebe verbinden (das bringt erfahrungsgemäß den größten Erfolg)

 

Gruß Whogo

 

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Hai Whogo!

 

>Das mit den stehenden Wellen kann man vergessen,

 

Stimmt. Ohje, erst nachdenken dann reden sollte ich.

 

>Viel mehr bringt es, die gesamte Box zu verstreben,

 

Wie hier? [a href=http://www.ficona.de/forum/box.jpg" target="_blank]Verstrebt![/a]

(oben und unten sind zwei Sandkammern)

 

Birgt eigentlich eine sehr aufwendige Verstrebung nicht die Gefahr, daß das gesamte Gehäuse zu steif wird und somit die Box praktisch als ganzes schwingt?

 

Bei weniger Verstrebungen (so wie in den K+T Boxen) können doch noch einzelne Teile schwingen und durch das MDF auch gedämpft (='totes' Holz) werden in ihrer Schwingung, ist das ganze zu Steif übertragen sich die Schwingungen doch auf das gesamte Gehäuse?

 

Oder ist der Gedankengang falsch?

Würden Sandkammern gegen sowas helfen, die Trägheit mit sich bringen? (sofern sie nicht mit Hochdruck prall gefüllt sind ;))

 

Viele Grüße,

BlueSharky

 

 

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Hallo BlueSharky,

 

es sieht von hier so aus, als ob die Öffnungen zwischen

den Verstrebungen ein wenig eng ausgefallen sind ! ??

 

Direkt hinter dem TT-Chassis ist da dieser, sicher auch sehr

"stramm" gearbeitete, Teiler. Hier sieht es so aus, als ob

das "obere" Volumen, also Richtung HT, wesentlich kleiner ist

als das nach unten.

 

Oder ist das nur eine optische Täuschung? Das Einbringen / Experimentieren mit Dämmwolle dürfte jedenfalls ziemlich schwierig werden.

 

Ansonsten scheint die Konstruktion wirklich extrem steif zu sein,

ob da Bitumen überhaupt noch was bringt ?

 

Wenn Du einen Tongenerator hast, könntest Du mal einen TT einbauen

und seinen Frequenzbereich durchfahren, und dabei die Gehäuse-Vibrationen "abfühlen". (Box muß dann aber natürlich ferig zusammen-

geleimt sein. Es sei denn, Du schraubst eine provisorische Seiten-Wand

mit sehr vielen Schrauben drauf...)

 

Weiterhin viel Spaß beim Basteln.

 

Grüße

 

om

 

 

 

 

 

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Hai!

 

Neee, ist nur ein ungüstiger Winkel so betrachtet. :)

 

Die vom Betrachter ausgehenden, langen vertikalen Verstrebungen haben nochmal wesentlich größere Löcher als die Horizontalen.

 

Die Dämwollen kann man durch die Verstrebungen stopfen, aber schwierig wird das schon, gebe ich dir recht. Ich möchte mit der Dämpfung rumspielen, in dem ich die Seite mit drei großen Zwingpressen richtig feste andrücke. Werde ja noch sehen, obs klappt. :)

 

Also kann ich mir das Filz/Bitumen Zeug sparen?

Das kommt raus, wenn ich jetzt mal Resumé ziehe...

 

Noch eine Idee zu den "weniger ist mehr"-Verstrebungsidee? =)

 

Viele Grüße,

BlueSharky

 

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Hi!

 

Bei den Audiotrefflern existiert ein Thread über Verstrebungen. Im Eingangsposting findet sich ein Link zu einer alten Messreihe.

http://www.audiodiskussion.de/foren/selbst...dx=23918&style=

 

Daraus ersehe ich, das bedeutenste Problem ist die "Eigenresonanz" der Wand. Leider ist diese immer irgendwie vorhanden, kann eventuell durch geschickte Wahl des Wandmaterials auf ´oberhalb´ des Übertragungsbereichs verschoben werden.

 

Gelingt dies nicht, so sollte die Wandbwegung wenigstens bedämpft werden.

Bedämpft ein aufgeklebtes Stück Bitumenmatte? Eher wenig.

Bedämpft ein aufgeklebtes Stück Filz? Wenig.

In beiden Fällen tritt keine "echte" Verformung auf. Nur verformte Bauteile könnten (über innere Reibung) bedämpfen.

 

Die Materialien, Filz und Bitumen, wären schon geeignet.

 

 

maha

 

 

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Hi!

 

Was regt die Wand zu Schwingungen (bzw. Bewegung) an?

 

IMHO, der einwirkende SchallWechseldruck. Druck ist Kraft pro Fläche.

Gelingt es, den WechselDRUCK von der eigentlichen Wand abzuhalten (ihn vorher abzuschwächen), dann sollte die Krafteinwirkung auf die Wand geringer werden.

 

Wie verringert man eine Kraft? Geht irgendwie nicht! Blöd!

 

Aber man könnte mittels Vorsatzschale (innen!!) die "Bewegung" abfangen.

Sprich, die Vorsatzschale wird durch den Wechseldruck bewegt. Die Vorsatzschale ist hochdämpfend mit der Wand verbunden (vollflächig).

Die Vorsatzschale ist an der Innenseite vollkommen dicht! (deshalb ist Mineralwolle ungeeignet

 

Was passiert nun? (IMHO!!!!)

Der Wechseldruck (bzw. die daraus resultierende Kraft) bewegt die Vorsatzschale. Über die hochdämpfende Zwischenlage wird die Kraft auf die Wand übertragen. Bringt das was? Klar, denn die Zwischenlage wird verformt, ein Teil der "Energie" wird in Wärme umgewandelt.

 

So! Höchstwahrscheinlich handelt man sich eine neue Reso ein.... Bei Vorsatzschale + Zwischenlage handelt es sich auch um ein Masse-FederSystem.

Daraus folgt..... Es gehört "abgestimmt"!

 

 

Gruß, maha

 

PS: Fehler vorbehalten!!!!!

 

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