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HiFi Heimkino Forum

h_reith

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  1. Fast alle Leitungen können im Beriech unter einigen 10MHz als nahezu verlustfrei bezeichnet werden. Genau das ist aber manchmal das Problem und es hat nichts damit zu tun, ob die Signalübertragung funktionieren wird oder nicht. Es besagt nur, ob dem Signal durch die Leitung Energie entzogen wird oder eben nicht. Für die Signalübertragung entscheidet eher die Form des Signales am Empfänger und die ist davon abhängig, ob die Leitung angepasst ist oder nicht. Um weniger Probleme damit zu haben, würde ich warscheinlich eher zu einer Flachbandleitung neigen. Die könnte man an einen 9poligen Sub-D anschlagen und jede 2te Ader auf Masse legen. Man hätte dann noch 4 Adern für das Signal, also I2S + Takt. Die älteren SPDIF-Empfänger regenerieren den Takt aus dem kompletten Datenstrom und sind damit etwas empfindlich gegen dateninduzierten Jitter. Die neueren werden dazu nur den Header aus und der ist immer gleich und unabhängig von den Daten. Somit ist das Thema dateninduzierter Jitter größtenteils erledigt. Der Digitalfilter benötigt ja in der Regel einen festen phasenstarren Takt zu den Daten. Es reicht also nicht, nur die I2S-Signale zu betrachten. Sinnvoll wäre es warscheinlich, den Takt entweder vom Wandler in das Laufwerk zu speisen oder eben vom Laufwerk aus auch zum Wandler zu führen. Die Infos zu meinem Player habe ich gerade online geschaltet.
  2. Hi Manfred, dein Problem ist kein I2S-Problem sondern ein allgemeines der Datenübertragung. Wenn du die Signale über ein Kabel legen führen willst, dann sollte Ausgangsimpedanz, Kabelimpedanz und Abschlußimpedanz möglichst gut zueinander passen. Bei den einfachen CMOS-Treibern geht das aber so nicht, weil dann die Spannung am Signaleingang nicht mehr ausreichend sein könnte. Schließlich führt die Anpassung dazu, dass am Empfänger nur noch 50% der Spannung ankommt, die der Sender an seinem Ausgang hat. Du könntest z.B RS422/485-Treiber und Empfänger benutzen und dann mit einer Flachbandleitung arbeiten. Welchen Vorteil versprichst du dir eigentlich von der I2S-Übertragung? Es könnte durchaus passieren, dass die Nachteile und Probleme bei der Übertragung die von dir erhofften Vorteile auffressen.
  3. Hi Martin, die Zeitkonstanten sind fast ausschließlich vom oberen Teil des Netzwerkes abhängig. Der Einfluß von R220 darauf dürfte geringer sein als die Toleranzen der Bauteile. Solange es nur im 6dB geht, wird alleine eine Anpassung von R220 schon passen.
  4. Hi Martin, R195 wird im NF-Bereich von der Spule L103 überbrückt. Die Abstimmung dieser Bauteile dürfte (ohne es jetzt nachgerechnet zu haben) vor allem oberhalb des Hörbereiches wirken. Die Verstärkung der Schaltung wird über R220,218,256,255 sowie C161,159,180 eingestellt. Ohne die Entzerrung wesentlich zu ändern, kannst du bei R220 eingreifen. Das scheint ein 56 Ohm zu sein. Wenn du dort einen 27 Ohm einsetzt, dann sollte die Verstärkung etwa 6dB höher sein. Da beim Auslöten der Bauteile (je nach PCB und Fingerspitzengefühl) eventuell das PCB beschädigt wird, kannst du auch einfach den 56 Ohm drin lassen und einen weiteren 56 Ohm parallel dazu auf dasa PCB löten.
  5. Das, was ich gemeint hatte, war sowas: normaler Filter http://www.taelektroakustik.de/eng/ta2/tes.../dvd_kurve1.jpg "Impulsoptimierter Filter" http://www.taelektroakustik.de/eng/ta2/tes.../dvd_kurve2.jpg Quelle: www.taelektroakustik.de Und was schreibt Bild (Entschuldigung audio) dazu: "Die Bezier-Charakteristik von "4" führt zu einem leichten Hochtonabfall, der als solcher allerdings kaum hörbar wird. Gleichzeitig zeigt die Impulswiedergabe ein ideales Ein- und Ausschwingverhalten ohne die Vor- und Nachschwinger, die dem Impuls beim Standardfilter einen Teil seiner Energie rauben."
  6. Hi Helge, genau. Der Impuls sieht ohne die Oberwellen > 20kHz so aus und wenn der Player alles richtig macht, dann kommt auch genau das raus. Nur wenn er zusätzliche/falsche Töne erzeugt, wird der Impuls "optisch schön". Ebenso beim Rechteck und beim Sinus. Die Tontechniker haben wohl in der Regel 24bit zur Verfügung und da fallen 2 Bit nicht so stark auf wie bei 16. Erst wenn alles fertig ist, wird das Ergebnis auf 16 bit umgerechnet und dabei so skaliert, dass man diese auch optimal ausnutzt. Digitale Filter rechnen intern ebenso mit mehr als 16 bit. Ein Teil der "Zusatzbits" wird als Übersteuerungsreserve, der andere Teil zur Vermeidung/Reduzuerung von Rundungsfehlern benutzt. So gesehen hat man die 16bit nur auf dem Speichermedium und teilweise an den Schnittstellen. Wärend der Bearbeitung hat man mehr.
  7. Hi Manfred, wenn ich mich recht erinnere, dann hatten auch die ersten Philips-Player schon mit 176kHz gearbeitet (4fach OS und dafür nur 14bit). Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurden die damals besonders gelobt. Solange man den Filter digital machen kann, ist er in der Regel nicht nur preiswerter sondern auch genauer, hat keine Serienstreuungen und läuft weder mit der Temperatur noch dem Alter weg. Das mit den Vorschwingern ist in den meisten Fällen nur eine "optische Täuschung". Der blaue Rechteck in meinem Bildchen hat im Bereich bis 20kHz exakt den gleichen Verlauf wie die rote Linie. Um aus der roten die blaue zu machen, müsste man einfach nur die Oberwellen > 20kHz noch dazugeben. Wirkliche, selbst erzeugte Vorschringer treten erst mit künstlich, mitten ins System eingespeisten Testsignalen auf, die den Filter im Bereich um die 22kHz anregen. Dort haben die steilen Filter einen entsprechenden Anstieg der Gruppenlaufzeit. Aber genau dieser Bereich wird ja in der "realen Anwendung" schon auf der Aufnahmeseite ausgefiltert - kommt also gar nicht mehr in das System hinein. Die Festlegung der Hörgrenze auf 20kHz ist ja keine harte Grenze und sie ist individuell. Bei den meisten Menschen dürfte bei ca 12-15kHz schon Schluß sein. Ein irgendwie gearteter Effekt um die 22kHz könnte aber in Verbindung mit dem Intermodulationsverhalten der üblichen Lautsprecher Effekte im hörbaren Bereich erzeugen. Es ist durchaus möglich, dass wir eher die Intermodulation der Hochtöner als "Vorschwinger" er digitalen Filter hören.
  8. mit dem Impuls habe ich eigentlich einen Dirac gemeint. So ein Bildchen sieht man in manchen Zeitschriften. Ich habe jetzt keinen zur Hand, darum einfach mal die Betrachtung der Flanke eines Rechteck. Ich habe dazu ein paar Bilder von hypex zusammengefasst. Oben jeweils in Blau ein Rechteck ohne und in rot dann mit Bandbreitenbegrenzung. Die schwarzen Punkte sind die sich daraus ergebenden Abtastwerte, die auf der cd gespeichert werden müssten. In der linken und rechten Bildhälfte ist der Rechteck jeweils um ca 1/2 Abtastwert zeitverschoben. Entsprechend würde es bei jedem Zwischenwert der zeitlichen Verschiebung aussehen. Das gefilterte Signal wandert dann einfach nur nach rechts, die "Zeitauflösung" ist aber unbegrenzt. Die CD ist also trotz ihrer eher geringen Taktrate durchaus in der Lage, eine unendliche Zeitauflösung zu erfassen! http://nacl.de/audiomap/cdplayer_flanke.gif Unten das gleiche nochmal aber ohne Filter im cdPlayer. Links sieht man einen sehr schön aussehende Flanke - aber wehe, wenn die Werte leicht versetzt sind. Dann sieht das Signal (und folglich sein Spektrum) plötzlich ganz anders aus! Der Filter sorgt also dafür, dass die Pegel- und Phasenverhältnisse sehr stabil bleiben, egal wo das Eingangssignal abgetastet wurde. Ohne Filter im Player schwanken diese entsprechend stark, was durchaus einen "sehr lebendigen" Klang erzeugen könnte. Wenn man so geneigt ist, könnte man also begründet behaupten, dass NOS-Systeme nicht in der Lage sind, zeitliche Zusammenhänge richtig wiederzugeben; normale, gefilterte Player schaffen das.
  9. Hi Helge, Deine Formel ist ok, solange du nur eine einzige Frequenz betrachtest ! Male dir mal ein Bild und du wirst sehen, was ich meine. Ja, auf der cd können nur Frequenzen unter 20kHz abgespeichert werden - aber die können auch zusammen (also gleichzeitig) mit anderen Frequenzen drauf sein. Echtzeit ist für cd prinzipiell kein Thema, weil es ja um die Wiedergabe eines gespeicherten Datenträgers geht. Die Aufnahme wurde also zu einem beliebigen Zweitpunkt >0 vor dem Drücken der Play-Taste gemacht. Jeder weitere "Zeitverzug" im Player hat also nur den gleichen Effekt, als hätte man die Play-Taste eben 0.x Sek. später gedrückt. Das Überschwingen eines Filters ist eine systembedingte Eigenheit des Filters. Zur theoretisch vollständigen Signalrekonstruktion benötigt man theoretisch unendlich viele Abtastwerte vor und ebensoviele nach dem gerade betrachteten Abtastwert. Jede Einschränkung dieses Zeitfensters führt zu theoretischen Abweichungen - Fehlern. In der Praxis sind die bei einigen 10 Stützstellen aber so gering, dass sie keine wirkliche Bedeutung mehr haben. Die Sache mit dem Impuls ist ja so, dass der ansich mit all den sichtbaren vor und Nachschwingern so schon ok ist - es fehlen nur die Oberwellen oberhalb der 20kHz! Nimmt mal also das Spektrum eines idealen Impulses, lässt alle Anteile über 20kHz weg (macht also bis 20kHz keine Fehler) dann sieht der Impuls genau so aus, wie so oft gesehen und gescholten. Erst mit Frequenz- oder Phasenfehlern im Bereich bis 20kHz oder bei Erzeugung zusätzlicher Oberwellen und Spiegelfrequenzen (die so im Eingangssignal nicht vorhanden waren) wird der Impuls optisch schön - aber im HiFi-Sinne falsch. Zur Darstellung der Impulse bei CD werden in der Regel spezielle Test-CDs genommen. Darauf sind künstlich erzeugte Signale, welche die Bandbreitenbedingung des Systems missachten! Im HiFi-Sinne müsste man eher einen bandbreitenbegrenzten Impuls einspeisen und diesen dann mit dem des cdPlayers vergleichen. Der Vergleich ist aber langweilig, weil er bei den üblichen Playern keine Abweichung zeigen würde Die "HighEnd-Player" mit ihren "Impulsorientierten Filtern" hätten dann deutlich das nachsehen. Wenn etwas besonders schön ist, dann ist es oft geschminkt - HiFi im eigentlichen Sinne sollte das Schminken aber eher der Aufnahmeseite überlassen.
  10. Hi Helge, ich glaube, du hast da eine Milchmädchenrechnung abgeliefert. Eine Begrenzung der Bandbreite und eine Begrenzung der Anstiegsflanke ist etwas ganz anderes. Du hast in deinem Beispiel wohl die Flanke eines reinen ca 20kHz ausgerechnet. Soll dieser aber z.B zusammen mit einem 20/3 kHz übertragen werden, dann ist die Bandbreite die gleiche - die Flanke ist aber steiler ! Um das Abtasttheorem zu erfüllen, muss man die Bandbreite beachten. Die Flankensteilheit ist dann ein "rein analoges" Problem.
  11. Das Signal an den '74 geht ja nicht mit 100% in den Ausgang ein sondern nur zu ca 50%. Dafür ist die Ausgangsspannung nach dem Filter oft um die 2Veff. Wichtig ist, dass jede Schankung der Versorgung eben über den geringen Restwiderstand der Ausgangsstufe der '74 direkt in das Audiosignal eingeht. Mir ging es hier nur um den Blick auf das Problem und um die grobe Größenordung. Wenn man es genau wissen will, muss man es eben genau rechnen. Ich denke, dass ist im Moment aber nicht ganz so wichtig. Ja, die Spannung an den Wandlern (hier die an den '74) sollte sehr gut von den anderen Lasten entkoppelt sein. Das Laufwerk an sich hat ja oft einen eigenen Regler und ist so schon vom Wandler entkoppelt. Ansonsten gibts auch oft RC-Glieder in der Versorgung. Lokal können sowieso nur C's helfen.
  12. Hi mm2, der ist nicht auf Eis gelegt - dem mangelt es nur an der Zeit zur Fertigstellung Als Prototype läuft er ja jetzt schon seit knapp einem Jahr bei mir. Um daraus etwas zu machen, was man anbieten kann, muss es aber rund sein und dazu habe ich nicht genug Zeit.
  13. Hi Helge, gabs dazu nicht mal ein Paper von Bruno, in dem er gezeigt hat, bei welchen DACs das hilft? Wenn du eine Link auf das Dokument hast, kannst du ihn dann hier einstellen? Ging es da nicht vor allem um die Unterdrückung der Gleichtaktaussteuerung am OP? Fehlt da nicht der C über dem 5k1? Das ganze arbeitet zwar mit digitalen Bausteinen, sollte aber als analoge Schaltung aufgefasst werden. Der OP summiert/integriert alles, was ihm an die Eingänge kommt - z.B die Schwankung der Versorgung der '74. Diese sollte also eine Restwelligkeit von besser als 16bit haben. Da sind ja alle 1Bitter entsprechend empfindlich und ich denke, dass dürfte auch ein Grund sein, warum es keine mit 24Bit gibt. Bei höheren Genauigkeitsanforderungen ist ein Stromausgang wesentlich unempfindlicher bezüglich der Versorgungsspannung.
  14. Hi Manfred, sofern der Takt der Schaltung kein genaues Vielfaches der Signaltaktrate ist und/oder er nicht Phasenstar mit diesem verknüpft ist, wird die Schaltung den Jitter auf jeden Fall deutlich vergrößern. Bei 100MHz beträgt die Taktdauer 10ns. Das Ausgangssignal wird also Sprünge von min. 10ns aufweisen. Ein sehr guter Empfänger generiert einen Takt mit Schwankungen von 200ps. Der Reclocker mit 100MHz wird den Jitter also um min. Faktor 50 verschlechtern. Aber wieviel braucht man? Bei 16bit und 44.1kHz entspricht eine Signalverfälschung von einem LSB in etwa einer Zeit von 350ps. Oder andersrum - ein Jitter von unter 350ps geht im Quantisierungsrauschen unter, ein größerer bewirkt eine Reduzierung der Genauigkeit. Die oben genannten 10ns entsprechen etwa 28 LSBs. In ein 44.1kHz Raster passen etwa 2300 10ns-Fenster hinein, was einer effektiven Auflösung von 11bit entspricht. Jitter ist eine Signalverfälschung wie Klirr, Intermodulation, Rauschen ..... Es ist durchaus möglich, dass es sich mit mehr Jitter besser anhört als ohne. Es gibt auch Leute die stehen auf 10% Klirr. Ob die Schaltung einen Sinn macht, möchte ich lieber nicht beantworten, bzw ist eigentlich schon geschehen. Zu den Innereien des DF1704 kann ich wenig sagen, weil ich mich damit zu wenig beschäftigt habe.
  15. Hi Manfred, Prinzipiell sollte deine solche Schaltung dafür sorgen, dass die Signale am Ausgang alle einen sehr festen und stabilen Bezug zum Takt haben. Vieles, was man über Reclocking so sieht und liest ist vorsichtig ausgedrückt jedoch grenzwertig. Immer, wenn eine Schaltung ein Signal mit dem Takt übernimmt, sollte das zu übernehmende Signal rund um die aktive Flanke stabil sein - also entweder 0 oder 1. Ist dies nicht der Fall, dann weis die Schaltung mit dem Signal nicht wirklich was anzufangen. Je nach Logic kann es dann intern dazu kommen, das dieses Signal quasi schwingt. Es kann auch sein, dass die interne Logic 3-5 mal so lange braucht, bis sie sich auf eine stabilen Zustand geeinigt hat. Bei manchen Logic-Familien sind diese metastabilen Zustände in der Docu definiert, bei anderen nicht. Wenn man jetzt also ein beliebiges digitales Signal an den Eingang von einem FlipFlop legt und dann das Ding mit einem beliebigen Takt versorgt, dann wird man am Ausgang sehr deutliche Sprünge im Signal feststellen. Das Signal am Ausgang wird zwar meistens n Takte lang 0 oder 1 sein - aber manchmal eben auch Werte dazwischen. Das sind dann die Zeitpunkte, zu denen das Eingangssignal rund um die aktive Taktflanke nicht stabil war. Teilweise behilft man sich dann damit, dass man eine weitere FlipFlop-Stufe nachschaltet. An deren Ausgang sind die Signale dann hoffentlich wieder in einem festen Bezug zum Takt - allerdings werden die Signale dann teilweise um +- einen Taktzyklus in der Länge springen! Wenn du z.B die Schaltung aus deinem Beitrag nimmst und einfach so in die I2S-Signale zwischenschaltest, dann wirst du genau die obigen Effekte bekommen ! Generell müssen alle Signale bei einem Interface wie dem I2S ein bestimmtes Timing im Verhältnis zum Takt haben. Der Empfänger lliest die Signale ja mit dem entsprechenden Takt ein und er hat dabei genau die Probleme, die oben beschrieben wurden. Sind die Signale rund um die aktive Flanke nicht stabil, dann kann es z.B an einem Wandler dazu kommen, dass er falsche Daten wandelt. Ein weiteres Problem ist, dass die seriell eingelesenen Daten ja irgendwan in einem festen Zeitraster ausgegeben werden müssen. Das wird gerne irgendwie vom WordClock abhängig gemacht. Wenn der jetzt schwankt, dann kann das Jitter am Ausgang bedeuten. Manche Wandler haben auch interne noch einen digitalen Filter oder sonstige Stufen und Takten also alles mit dem BitClock. Dann würde sich ein Jitter ergeben, wenn der schwankt. Eine einfach so in die I2S-Signale geschaltete Recklocking-Schaltung wäre also mit sehr hoher Warscheinlichkeit eine Fehler- und Jitter-maschine. Wenn man das selbst macht und wenn es viel arbeit gemacht hat, eventuell sogar noch viel gekostet hat - dann wird sich das natürlich super anhören. Objektiv ist es aber ein Schuß ins Knie. Eine wirklich funktionierene Reclocking-Schaltung muss genau wissen, mit wem sie zusammenarbeiten soll und wie Sender und Empfänger die Signale liefern bzw gerne hätten. Sie muss auf jeden Fall mit einem Takt arbeiten, der möglichst stabil ist und ein festes Verhältnis zu allen Signalen hat. Dann und nur dann kann es sein, dass sie Signale am Ausgang der Schaltung weniger Schwankungen haben wie die am Eingang. Ob das in der Schaltung eine Rolle spielt oder nicht - das kommt auf die Schaltung an. In einer Applikation aus SPDIF-Empfänger, Digitalfilter und Wandler bezieht sich letztlich alles auf den Takt, der aus den SPDIF-Eingangsdaten rekonstruiert werden muss. Das ist also der, der vom Empfängerbaustein geliefert wird. Eine einfache Umsynchronisierung ist so nicht möglich. Wird dies gewünscht, dann muss man sehr, sehr viel rumrechnen. Das machen dann die SRC-Schaltungen. Ein anderer Ansatz besteht darin, einen neuen hochgenauen Takt aufgrund des Taktes vom Empfängerbaustein so nachzuführen, dass er die eher kurzzeitigen Schwankungen des Empfängertaktes ausgleicht, im zeitlichen Mittel aber diesem genau folgt. Ob es dem normalen DIY ohne genügende Erfahrung und entsprechende Messgeräte allerdings gelingt, eine solche Schaltung mit einem geringeren Jitter zu realisieren wie es der Empfängerbaustein tut .... das darf durchaus bezweifelt werden.
  16. Hi mm2, die moderneren OPs sind in der Regel auf eher geringere Spannungen als früher optimiert. Wärend früher der Stromverbrauch kein Argument war, will man heute gerade bei eher universell einsetzbaren Bauteilen auch auf die stark angestiegenen mobilen Applikationen Rücksicht nehmen - und das bedeutet eine möglichst geringe Versorgungsspannung. Auch in Verbindung mit digitalen Komponenten (und rein analoge Geräte gibt es kaum noch) hat man es auf Geräteebene leichter, wenn man auch der Analogteil eben keine so wesentlich höhere Spannung als der Rest benötigt. Letztlich ist jedes Bauteil nur so gut, wie es auch wirtschaftlich ist. Und die Wirtschaftlichkeit steigt, wenn man möglichst wenig Hemmnisse zum Einsatz der Bauteile hat. Burson ist ja ein diskreter Aufbau nach "guter alter Schule" der keine großen Stückzahlen und nur einen sehr kleinen, sehr speziellen Markt im Auge und eben nur die Vorlieben dieses Marktes zu beachten hat. Immer wenn Leute etwas selbst machen, dann wollen sie von allem möglichst viel und möglichst groß haben. Große Kondensatoren sind besser als kleine, dicke Leitungen sind besser als dünne, hohe Spannungen sind besser als niedrige ..... Ist doch herrlich, wenn man sich die Welt so einfach machen kann
  17. Auch bei einer Versorgung aus einem Akku würde ich die Spannungsregler nicht entfernen. Sie sorgen für stabile Verhältnisse vor Ort und daß auch bei hohen Frequenzen. Ein schon aus mechanischen Gründen eher weiter entfernt sitzender Akku dürfte da ungünstig sein. Auch ist bei den Akkus intern ja ziemlich viel Chemie am Werke, was zu deutlichen Rauschspannungen führen kann. Man kann aber an Stelle der Wechselspannung aus dem Trafo auch eine Gleichspannung aus einem Akku einspeisen. Man sollte sich aber überlegen, welchen Effekt man mit dem Akku erreichen möchte. Eine noch stärkere Entkopplung vom Netz wird man wegen der kapazitiven Kopplungen nur erreichen, wenn man den Netzanschluß vollständigt entfernt - also kein Netzbetrieb für die Bedieneinheit und auch keine Ladeschaltung für den Akku. Ein solches Gerät ist aber eher ein Tamagotchi, weil man sich ständig darum kümmern müsste.
  18. Ich würde die Bruson Audio Op´s NICHT in dem Hifiakademie Pre- oder PowerAmp stecken. Im PowerAmp passt es schon wegen der Mechanik nicht, weil die Bruson so hoch sind, dass sie nicht unter den Kühli passen. Im Pre und PowerAmp werden die OPs mit eher niedriger Versorgungsspannung betrieben, wofür der Bruson nicht optimiert ist. ==> mag sein, dass es gute und nicht so gute Bauteile gibt, für das Ergebnis zählt aber vor allem die geschickte Kombination und nicht die Einzelleistung.
  19. Hi Hi van der Ven, "Leider ist es ohne finanziellen Aufwand nicht machbar, die Dinger vorab in eigenem Heim zu hören." => das ist ein generelles Problem im DIY. Auch Fertiggeräte sind kaum ohne Unkostenbeteiligung zuhause hörbar. Wenn allerdings der Interressent nicht bereit ist, in die Tasche zu greifen - wer soll es dann bezahlen? Lautsprecher sind ja oft etwas größer und etwas schwerer - da ist ein Versand nunmal mit gewissen Kosten verbunden. Solange diese Kosten vor einem Fehlkauf schützen und sich im Rahmen halten, werden sie von vielen Interressenten akzeptiert.
  20. Hi van der Ven schaue mal auf http://www.elektrostaten-forum.de/thread.php?threadid=342 Der GAS hatte zwar keine Solo, aber auch ein Hörnchen. Jetzt hat er Elektrostaten. Kannst ihn ja mal fragen, was ihm zum Umstieg auf einen billigeren Lautsprecher bewogen hat.
  21. Hi aircondition, der 825 ist zwar sehr schnell, aber nicht sehr genau. Außerdem hat er einen gewissen Eingangs-Offset. Der Offset könnte das Knacksen beim Trackwechsel sein. Warscheinlich wird da kurz die Muting aktiv. Bei jedem Muting-Wechsel gibts dann einen minimalen Gleichspannungs-Sprung, der als Knackser hörbar wird. Brumm/Zischlaute deutet auf HF-Probleme. Das könnte mit der hohen Bandbreite des 825 zusammenhängen. Eventuell neigt er in der Schaltung dann zum Schwingen, was solche Effekte haben könnte.
  22. Hi mm2, TTL-ICs sind nicht so tolle Takt-Treiber. Die Ein- und Ausgangsimpedanzen sind ziemlich unlinear. Teilweise schaltet man beim Treiber einen 33...56Ohm in Reihe direkt am IC-Ausgang. Teilweise schliest man das Signal am Ende der Leitung auch ab. So als Daumenwert nenne ich mal 150Ohm nach Masse und 220Ohm nach +5V. Eigentlich muss man sowas simulieren - oder eben ausprobieren.
  23. Hi mm2, es kommt nicht darauf an, ob das Kabel dick oder dünn ist. Es kommt vor allem darauf an, welchen Durchmesser der Innenleiter hat und welches Er der Isolator besitzt. Stelle dir mal ein dickes Metallrohr vor, dass in seinem Zentrum einen winzig dünnen Innenleiter besitzt. So ein Konstrukt hätte eine sehr niedrige Kapazität. Und jetzt nimmst du das gleiche Metallrohr und steckst einen Innenleiter hinein der so dick ist, dass er fast das Metallrohr berührt. Sowas hätte bei gleichem Auzßendurchmesser eine sehr große Kapazität. Um das weiter anschaulich zu machen, kannst du das Außenrohr auch aufschneiden und flachlegen. Jetzt hast du einen Streifenleiter einer bestimmten Breite. Über diesen legst du dann den ebenfalls aufgeschnittenen Innenleiter. Du erhälst jetzt einen ganz normalen Kondensator und dessen Kapazität steigt mit der Fläche der Überdeckung und mit sinkendem Abstand zwischen den Patten. In der Regel sind Koaxkabel auf einen bestimmten Wellenwiderstand ausgelegt. Darum benötigt so ein Teil ein festes Verhältnis zwischen Induktivität und Kapazität. http://upload.wikimedia.org/math/d/0/7/d07...14112902d2e.png Möchte man die Verluste im Kabel gering halten, dann muss man den ohmschen Anteil reduzieren, womit die Leiterquerschnitte entsprechend großer werden müssen. Damit wird das Kabel dann auch zwangsläufig dicker. Für ein Koaxkabel gilt etwa http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/d8/Img31.gif http://upload.wikimedia.org/math/e/3/2/e32...9772b5d7e39.png Willst du die Verluste im Kabel reduzieren, musst du also z.B d verdoppelt. Um auf das gleiche Z zu kommen, musst du dann auch D verdoppeln. Setzt du jetzt jeweils an Stelle von D/d ein 2D/2d in deine KapazitätsFormel ein, dann wirst du erkennen, dass die Kapazität identisch wäre ! Ein dickes und ein dünnes Kabel kann also durchaus die gleiche Kapazität haben - besonders dann, wenn der Wellenwiderstand gleich ist! Oder andersrum: ein Kabel mit 50 Ohm Wellenwiderstand wird unabhängig von seiner Dicke eine größere Kapazität haben als eines mit 110 Ohm.
  24. Beim dspModul habe ich geglaubt, ich wärte fertig. Doch dann war ich nicht zufrieden und habe ich das Ding nochmal neu mit einem neuen Kern von fast 0 an entwickelt. Das war zwar konsequent, hat aber den Zeitplan gesprengt. Soweit ich das beim Player beurteilen kann, ist das da nicht notwendig. Dennoch will ich ihn erst zuende austragen und das dauert bei unterschiedlichen Dingen unterschiedlich lang . Ein Hase benötigt wohl 4 Wochen, ein Pferd 11 Monate und ein Player ...... sehen wir mal. ps. ginge bestimmt schneller, wenn ich mehr Zeit für die Entwicklung hätte - aber wovon soll ich dann leben?
  25. Laufwerk ? Wandler ? ... Bausatz oder Fertiggerät oder beides ? Preisregion ? Laufwerk => cdPro, der teure Toplader Wandler => ja, mit upsampler, dsp ... Bausatz => ja, aber nicht zum selbst löten, wegen den SMD-Bauteilen Preis => zu viel es läpert sich leider alles zusammen Neben dem Laufwerksanschluss gibts auch 4 digitale Eingänge. Man kann das Modul auch ohne das Laufwerk als reinen Wandler benutzen. Steuerung natürlich über TouchPanel und Fernbedienung. Entsprechend kann (wer denn unbedingt will) das Laufwerk auch ohne den Wandler betrieben. Die Software zur Laufwerkssteuerung ist schon relativ weit, der Rest kommt noch. Ich möchte aber erst gackern, wenn das Ei auch gelegt ist. http://hifiakademie.de/pics/lp/pict0091b.jpg
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