>>Ich werde es wie bei dem aus der Schweiz machen und ihn künftig völlig ignorieren, was bis jetzt schon meist der Fall war.
Schade; schon wieder eine Chance verpasst, etwas dazuzulernen ;-). Ich habe zwar in meinem Leben diverse Strats/Stratderivate gespielt, tue das auch immer noch gerne (über Marshall, MesaBoogie u. Line6), würde mir aber nicht zutrauen, Klaus zu erzählen, wie eine Blues-Strat zu klingen hat.... Wenn man schon der Fehleinschätzung aufsitzt, zu glauben, zur guten Wiedergabe von Blues müsse der Wiedergabeamp klirren u. die LS unbedämpfte Tröten sein, dann sollte man konsequent sein u. die Mucke z.B. über ein Päarchen Twin Reverbs oder Bluesmänner hören ;-).
>>...ach ja, zum wirklichen Thema: dem zuletzt gesagten über den LP 12 schliesse ich mich an.
Zurück zum Thema - gute Idee:
Da die LP so viele methodische Schwächen aufweist, ist extremer Aufwand nur zur Befriedigung fetischoider Neigungen sinnvoll. Die Aussagen zu Masselaufwerken vs. Wackelpudding-Subchassis sind schlicht falsch. Der LP12 hat nich allzuviel mit Thorens zu tun; ein sehr gutes Gerät zu einem absurden Preis.
Wer einfach nur gut Platten hören will, ist mit einem gebrauchten Thorens 125, 320, 520, 2001; einem Technics Direkttriebler, wenn etwas mehr kosten darf, mit einem EMT (seit ich den habe, ist der Transcriptor nur noch Designstück :-)), sehr gut bedient. Englische Brettchenspieler faszinieren v.a. durch ihre vollkommene Unbekümmertnis bez. Verarbeitungsqualität (eiernde Glasplattenteller, schief eingeklebte Tonarmlager) und fehlendes Preis-Leistungsverhältnis. Wer sich für einen Plattenspieler interessiert u. keine Ahnung hat, kann sich beim Analogforum schlau machen:
http://dedi262.your-server.de/analog1/index.htm.
Beste Grüsse,
Rob