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Dude

Verstärker-Erfahrungen

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Hi alle zusammen!

 

Ich plane für meine B&W CDM 7 SE´s einen neuen Stereo-Vollverstärker anzuschaffen. Finanziell kann ich ungefähr 2000.- DM aufbringen. Ich höre sowohl Jazz & Klassik als auch HipHop, Metal, Alternativ und Konsorten. Ein Amp der also sowohl fein auflösend und räumlich als auch kraftvoll spielen kann, wäre daher angebracht.

Ich dachte an Amps von NAD, Arcam, Myryad, Vincent, Rotel, Creek oder Musical Fid..

Von euch würden ich nun gerne wissen, ob jemand seine Erfahrungen mit den Amps dieser Marken in der Preisklasse mit mir teilen könnte. Auch für Alternativvorschläge bin ich sehr dankbar!

 

danke schon im Voraus

mfg Stefan

 

P.S.: Ich weiß, dass es leichtsinnig ist, Vincent-Amps zu erwähnen, zu groß ist die Gefahr, wiedereinmal eine nicht enden wollende Diskusion mit Harry vom Zaun zu brechen. Also bitte Harry, wir wissen von deiner Vincent- (und anscheinend auch B&W-)Phobie, also lass es! Danke.

 

 

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Hy Stefan

 

Wer ist Harry? Ich habe von Harry und seiner Vincent Phobie noch nie gehoert.

Ich wuerde zu einem Verstaeker raten der min. 100 W an 8 Ohm leistet und an 4 fast das Doppelte.

Die Leistung sagt zwar nichts ueber den Klang aus aber fuer eine vernuenftige Basskontrolle ist das schon wichtig.

Vincent soll Probleme mit dem Kanalgleichlauf der Potis haben, also wuerde ich den erst ausgiebig probehoeren und dann das gehoerte Modell kaufen. Die Endstufensektion ist bei Vincent perfekt. Als Alternative wuerde ich nur Rotel sehen.

Die anderen sind audiophile Geraete die besser fuer 2 Weg Boexle geeignet sind. Ein Hoertest wird Dir da sicher auch bei weiterhelfen.

 

Gruss Marc

 

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Hi Stefan,

 

ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen: Ein kräftiger Japan-Amp, damit kann man nichts falsch machen. Während diese seit Jahren in jeder Beziehung auf sehr hohem Niveau relativ bezahlbar zu haben sind, kannst Du v.a. bei englischen Exoten sehr viel für ziemlichen Mist zahlen.

Zum Verstärkerklang: mit Bezeichnungen wie feinauflösend o.ä. kann ich nichts anfangen - bei mir konnten schon viele HaiEnten im Doppelblindtest eine P.A.-Enstufe mit Schaltnetzteil nicht von "audiophilem" Zeugs unterscheiden...

Von den genannten würde ich am ehesten noch Rotel nehmen...

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

Es gibt nur eine einzige sichere Methode, die zu wissenschaftlichem Fortschritt führt: Die Methode von Versuch und Irrtum.

GEORGE BERNARD SHAW

 

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Hallo Stefan,

 

gebraucht bekommst Du auch sehr gute Verstärker - wie z.B. den Creek 5250 SE - gibts wahrscheinlich auch als Ausstellungsstück.

 

Klingt wirklich prima, Du solltest allerdings - wie bei Vincent - mit dem Lautstärkepoti aufpassen (Gleichlauffehler, nach Möglichkeit anhören, Monosignal abhören).

 

Dann würde ich auch mal gucken, ob ich keinen gebrauchten T%A bekomme - wikrlich hervorragende Geräte, die weiteren Vorteile haben: nahezu unbegrenzte Anschlußmöglichkeiten (2xTape, 5 x Hochpegel z.B.) sowie einen Pre-Out ((wie der Creek übrigens auch, falls Du irgendwann mal einen aktiven Subwoofer anschaffen oder ganz auf aktiv uumsteigen willst, wird das wichtig). Und, was auch gut ist bei T&A: falls Du irgendwann die Nase voll haben solltest von Musik und allem, was dazugehört (man weiß ja nie ;-)), hast Du einen sehr hohen Wiederverkaufswert - den höchsten aller Hifimarken.

 

In jedem Fall viel Spaß bei der Suche.

 

Gruß

 

 

Ludger

 

 

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.... das man, wenn schon gebraucht, auch einen Accuphase 210 fuer das Geld bekommt. Ich bin mir nicht sicher, ich meine auch schon nen 211´er fuer 2000,- gesehen zu haben.

Das trifft das oben geschriebene auch fuer zu, ausser das mit der Kanalgleichheit. Da braucht man bei Accuphase keine Sorge zu haben.

 

Gruss boxworld

 

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Hallo Stefan,

 

Ich habe Erfahrungen mit NAD-Verstärkern gemacht und festgestellt, dass Angabe in Watt bei den Verstärkern unterschiedlich angegeben ist. Obwohl die NAD-Verstärker nicht gerade mit hoooohen Wattangaben strahlen, sind doch diese Angaben für stabile und kontinuirliche(!) Leistung gemeint, und ich würde sagen, dass NAD die beste Wahl wäre, in der Hinsicht, dass Du unterschiedliche Musikrichtungen hörst (so wie ich-Klassik & Harcore). Wichtig ist aber, wie laut man die Musik hört, denn wenn Du die Musik leise hörst sind doch wichtiger die Angaben über SNR(Rauschleistungsverhältnis) und Klirrfaktor, als die manchmal angegebe Spitzenleistung(, die nur kurz aufrechterhalten werden kann...)

 

mfg Filip

 

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Danke erstmal für alle Postings!

 

Ich höre eigentlich recht laut Musik, ganz einfach aus dem Grund, dass es einem ein Live-Gefühl vermittelt, man meiner Meinung nach mehr Details wahrnimmt und ich ganz einfach keine Nachbarn habe, die es stört. So viel dazu.

Zum NAD 370 (ist der, den ich in Betracht gezogen habe)allerdings sei zu sagen, dass dieser 2x120 Watt liefert, was in meinen Augen nicht unbedingt wenig ist.

Um das gleich klarzustellen, ich bin niemand, der nach Watt-Zahlen geiert. Außerdem dürfte dies bei meinen Lautsprechern nicht allzu wichtig sein (Wirkungsgrad 91dB).

 

mfG Stefan

 

 

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Guest Morph

Hay,

 

Gleichlauf des Lautstärkestellers ist tatsächlich sehr wichtig. Digital gesteuerte ämps (ich hatte 'mal einen Proton) schneiden da sehr gut ab - es muß also kein "poti" sein. Besonders die dinger mit einem 25cent-250kiloOhm-knubbel (english hifi oder auch Denon 920) sind für den preis unverschämt schlecht ausgerüstet. Aber der freak will ja "poti" wegen "klangphilodoofie" ...

 

Das andere ist die leistung: bei dem preis auf keinen fall etwas unter echten 100Watt + 100Watt "SINUS" an 8Ohm aufschwatzen lassen. Die ganzen "tricks" a la "... aber saubere impulse durch schaltungstechnik XYZ ..." sind tricks aus der marketingabteilung. Vor solchem steht die DIN, die für richtige verstärker wenigstens viertelwegs brauchbare standarts festlegt.

 

Bei Deinem geschmack brauchst Du die angegebene leistung als DIN an 8Ohm bei gleichzeitiger aussteuerung beider kanäle - wenn die boxen die üblichen 86..90dB/Watt1m bringen.

 

Glückauf!

 

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Tschuldige das ich hier so’ne frage nicht zum Thema stelle, aber du schreibst, das Vincent Probleme mit dem Kanalgleichlauf der Potis hat. Was heist denn das genau? Sind dann die beiden Kanäle nicht 100% gleich laut, oder wie soll ich das verstehen?

Tritt dieses Phänomen bei allen Verstärkern von Vincent auf, oder sind es nur zufälle, weil du ja schreibst man sollte den zuerst anhören und dann den ANGEHÖRTEN kaufen?

Ich hab nämlich vor mir den SV 233 zu holen, aber du hast mich da ein bisschen zum grübbeln gebracht.

 

Ciao Nassikus

 

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Hy Nassikus

 

Ich wollte niemenden verunsichern.

Die Kanalungleichheit bedeutet das, besonders bei der "leise" Stellung, ein Kanal leiser ist als der Andere.

Dieser Fehler ist auf Tolleranzen bei der Potiherstellung zurueckzufuehren und tritt darum zufaellig auf.

Also einfach das Geraet anhoeren, am besten mit einer Solostimme.

Die Stimme muss dann auch bei sehr leiser Lautstaerke ganau aus der Mitte kommen, dann ist alles klar.

 

Gruss Marc

 

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Lieber Stefan!

 

Ich will dich ja nicht allzusehr verunsichern, aber bei einem Wirkungsgrad deiner Lautsprecher von 91dB würde auch schon ein Röhrenamp in Frage kommen. Ich habe die Transistorphase mit Luxman, Mission, Pioneer, Yamaha und Fidelity bereits hinter mir und bin mit einem Röhrenverstärker erst so richtig glücklich geworden. Vielleicht hast du Gelegenheit, dir einmal Transistor- und Röhrenverstärker im Vergleich anzuhören. Ich würde auf jeden Fall zu einem Händler gehen, der es dir möglich macht, zu Hause mit deinen Lautsprechern und deiner Elektronik verschiedene Verstärker zu vergleichen. Nur auf diese Weise kaufst du nicht die Katze im Sack.

 

MfG

Franz

 

 

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Moin Uz

 

Also nichts gegen Japanamps, schlieslich habe ich selbst so ein Teil und auch kein kleine, aber kaufen würde ich mir trotzdem keinen Japaner mehr, auch wenn ich im Großen und Ganzen soweit zufrieden war.

Meiner zeigt aber inzwischen leichte Ermüdungserscheinungen bei den Elkos die ich jetzt wohl alle mal austauschen darf.

Meiner ansicht nach sollte selbst ein Amp der Preisklasse über 2000 Mark mit etwas bessere verarbeitung aufwarten.

Mir liegen noch Hersteller wie Missio, NAD oder Rotel in dieser Preisklasse in Erinnerung.

 

Gruß Timo

 

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danke für deinen Vorschlag!

 

Ich werde versuchen, mir auch ein paar Röhren-Amps anzuhören. Worauf wäre denn dabei zu achten (ich kenne mich mit Röhren überhaupt nicht aus), und welche Marken wären zu empfehlen (bis 2000 DM)?

 

mfG Stefan

 

 

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Moin, moin,

 

Timo, gerade bezüglich Lnagzeitstabilität rate ich von den von Dir genannten Herstellern ab - irgendjemand schlug einen gebrauchten Accuphase vor; dem kann ich mich nur anschliessen...

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

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GEORGE BERNARD SHAW

 

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Hallo Stefan!

 

Wichtig ist, dass du den Verstärker im Umfeld deiner Anlage und bei dir zu Hause hörst. So kannst du am besten entscheiden, ob er dir gefällt und deinen Erwartungen entspricht. 2000 DM sind zwar für den Einstieg in die Röhrenwelt nicht allzu viel Geld, aber vielleicht könnte es auch ein gutes Gebrauchtgerät um diesen Preis sein. Wenn du keinen Phono-Preamp brauchst, kannst du auch sparen. Mit Marken wie Audio Innovations und Audio Note habe ich gute Erfahrungen gemacht. Gebrauchte Audio Note Verstärker (OTO Line PP) habe ich im Internet schon um 500 Pfund (ca. 1500 DM) gesehen.

 

MfG

Franz

 

 

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Hallo Dude,

 

hör Dir mal die Vollverstärker von SAC und Audio Analogue an.

 

SAC "Icon" 1800.- (www.sac.de)

Audio Analogue "Puccini S.E" 2400.- (www.audioanalogue.com)

 

mfg

 

gryphonpapst

 

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IMpulse EXplodieren erst ab 100 Watt Sinus (RMS,...) an 8 Ohm!

 

Was aber auch ein Netzteil bedingt, das 200 Watt liefern kann! SOFORT! Nicht per Nachnahme. :) Also recht "schwer" ist.

Kilo als Qualitätskriterium? (geswitchte NTs ausgenommen...)

----------------------------------------------------------------

 

Frage: Warum haben ´normale´ Amps keine LEDs, die das Eingehen der Versorgungsspannung bei Bassattacken anzeigen?

 

Antwort: Weil Sie eingeht! Und zwar kräftig. Eine ´Stimme´ wird basslautstärkenmoduliert. DAS Kennzeichen audiophiler Kleinwattverschwächer, ähhh: -verstärker.

 

Gruß, Martin

 

 

 

 

 

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nur noch eine frage zur pegelgleichheit: ich nehme ja an, dass man eine mono-aufnahme anhören muss, um festzustellen, ob alles ok ist. kann mir da jemand eine gute empfehlen, die auch geeignet ist?

 

mfG Stefan

 

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Hy Stefan

 

Du brauchst nur den Lautstaerkesteller ganz "zu" drehen und dann wieder aufdrehen bis Du grade den ersten Ton hoerst. Wenn das Poti nicht korrekt arbeitet ist nur eine Box an, die Andere nicht. Wenn beide Boxen schon gleich laut sind ist die erste Huerde genommen. Zweitens wuerde ich mir eine CD mitnehemen die ich gut kenne, beim Haendler auf dem teuersten Amp hoeren und die Pos. der Musiker beim hoeren mit denen des guenstigeren Geraetes vergleichen. Und ganz wichtig: Wenn der Haendler anfaengt dumm zu schwaetzen, die Ohren auf Durchzug stellen.

Ich meine Sprueche wie: Der Preisunterschied u.s.w., alles Bullshit. Ein Amp fuer 2000,- DM muss einwandfrei funktionieren.

 

Gruss Marc

 

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Hi Martin,

 

hatte als ersten brauchbaren Amp in den Mitachzigern einen Luxmann mit 2x50 Watt. Wenn man den aufgedreht hat, flackerte immer die Betriebslampe - wie eine invertierte Lichtorgel ;-)

Naja, ich habe den amp trotzdem geschätzt, war er doch mühsam vom kargen Schülerauskommen abgespart ;-)

Beste Grüsse

 

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Moin Uz,

 

dann bildet also mein Amp wohl eine kleine Ausnahme ;-)

Also ein Kumpel hat einen Mission Cyrus II mit PSX (über 10 Jahre alt) und ich finde das Teil geht noch wie am Anfang ab wie die wilde Luzi :-)

 

Gruß Timo

 

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Lux bedeutet doch im Lateinischen "Licht"

 

Also müssen doch die Verstärker aus dem Hause ´Lichtmann´ ihrem Namen gerecht werden. Und sei es nur mittels flackernder Poweranzeige. Immerhin... :)

 

Gruß, Martin

 

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Hi Martin,

 

klar, fiat lux, wenn ich die Kiste eingeschaltet habe - wobei, zu der Zeit waren eigentlich bei anderen Firmen riesige LED-VU-Meter und wahre Blinkorgien auf den Schaltern angesagt, und der Luxmann im Vergleich eigentlich nur eine kleine candela ;-)

 

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

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Hi Stefan,

 

interessant, wie die unterschiedlichen Fraktionen argumentieren: Die HaiEnten sagen typischwerweise: Hör' Dir den 'mal an, den habe ich selbst, obergeiles Teil. Die Technokraten sagen eher: Hm' den würde ich eher nicht nehmen, den auch nicht, aber der,der,der,der,der,der sind alle sehr gut für Deinen Zweck... Man muss nicht tiefenpsychologisch ausserordentlich vorbedacht sein, damit sich hier gewisse Deutungen aufdrängen ;-)

Und es bleibt dabei: Für Deine Zwecke gibt es x-Amps, die hervorragend wären, und viele davon haben ein leicht schlitzförmiges Lächeln...

 

Beste Grüsse

 

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BERTRAND RUSSELL

 

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