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HiFi Heimkino Forum
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Michael

HGP - Kobmbinationen

Recommended Posts

>Lieber Michael

>

>Wie ich im Forum gelesen habe, hattest du die Gelegenheit

>die neue Corda mit der Fuga² zu vergleichen.

 

Hi Reinhard,

ich darf mich hier vordrängen, da ich mit Michael gemeinsam die Möglichkeit genutzt hatte, die neue Corda² zu hören. Zudem höre ich zu Hause mit der Fuga² teilaktiv, so dass ich mir auch ein Vergleichs-Urteil zwischen diesen beiden Boxen erlauben kann.

 

 

Nun stellt sich die Frage ob die neue Corda wirklich ein

>gewaltiger Sprung nach vorne ist.

 

Im Vergleich zur "alten" Corda würde ich das ohne Wenn und Aber behaupten. Die Corda² klingt in allen Belangen erwachsener.

Den Bassbereich hab ich kontrollierter im Gedächtnis aber mindestens so vehement wie bei der alten.

 

Bei einem Vergleich meiner

>Kette mit Fuga² habe ich zwar einen kleinen Unterschied

>gehört, aber für mich nicht genug um den Ankauf zu

>rechtfertigen.

 

Da kann es sein, dass dein Amp überfordert war. Ich kenne den Chord leider nicht.

Bei mir war es so, dass ich die Fuga² erst passiv, also ohne Aktiv-Einschübe, hörte. Mit dem Auftstieg zur Teilaktivität gewann das komplette Klangbild an Contour. Also nicht nur der Bassbereich war entsprechend aufgewertet worden, auch Mittel-/Hochtonbereich profitierten in überraschend starkem Maße davon.

 

Im Vergleich Fuga² zur Corda² würde ich sagen, dass der Bassbereich der neuen Corda trockener ausfällt, als der der Fuga².

Die Fuga² klingt im Hochtonbereich aber schlicht "heller".

Das Gesamt-Klangbild der Fuga² zur Corda² würde ich als "barocker" bezeichnen. Klingt als Beschreibung vielleicht etwas laienhaft und naiv, aber so war halt mein Eindruck.

 

 

Hattest du Gelegenheit die neue Corda mit der

>Lyra zu vergleichen, bzw. hast du Erfahrung, ob die Lyra mit

>nur einer Chord SPM 600 schon ausreichend versorgt ist.

 

Die Lyras hatten wir nicht mit der Corda² verglichen, hab aber im Kopf dass diese sehr sparsam mit Verstärkerleistung umgehen. Einen kräftigen Amp für die Lyras braucht man also nicht unbedingt. Ich hatte die Lyras mal mit relativ wattschwachen Röhrenamps gehört und war begeistert.

Ein Direktvergleich zwischen Lyra und Corda² würde aber m.E. immer etwas hinken, da ja der Preisunterschied enorm ist.

>

 

Gruß

Thomas

 

 

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Lieber Reinhard,

 

Ich beantworten alle Anfragen möglichst rasch. In der Regel werden Anfragen noch am selben Tag beantwortet, auch wenn ich unterwegs bin. Ich habe deshalb heute meinen kompletten Posteingang gescanned und nirgends eine Anfrage von Dir gefunden. Offensichtlich muss sie bei der Übermittlung verloren gegangen sein oder Du hast einen falschen Empfänger angegeben.

Die E-Mail-Adresse lautet hgp@hgpaudio.com. Es ist leider schon vorgekommen, dass die Extension .de benutzt wurde.

 

Nun zu Deiner Frage.

Da Du ein Vinyl-Freund bist, möchte ich zunächst folgende Geschichte erzählen.

Vor vielen, vielen Jahren habe ich mir meinen ersten, richtig teuren Abtaster von v.d.Hul gekauft. Der Abtaster war gerade frisch auf dem Markt und da er auch wirklich teuer war, gab es nach Auskunft von v.d.Hul lediglich eine zweites Teil in Deutschland, das sich zwecks Beurteilung bei der Presse befand. Der Abtaster traf eine Woche vor der damaligen High End bei mir ein, ich konnte ihn gerade noch etwas einspielen. Auf der Messe selbst geschah dann etwas recht, hmm, Amüsantes: Der Großteil der Besucher kannte diesen Abtaster bzw. besaß ihn bereits und konnte sehr kompetent von Erfahrungen damit erzählen.

Ich bin anders. Ich habe kein Problem Dir mitzuteilen, dass ich ein Gerät oder eine Gerätekombination nicht kenne. Ich kann Dir schlicht nicht sagen, wie die Lyra SoNova an Deinem Verstärker klingen wird. Deshalb empfehle ich Dir, den Händler Deines Vertrauens zu besuchen, der Dir – und da bin ich mir ziemlich sicher – die Kombination Lyra SoNova/Chord vorspielen kann.

Meine Argumentation ist daher technischer Natur. Ich kann Dir zuverlässig mitteilen, wie sich jeder unserer Lautsprecher verhält, da wir über aussagefähige Messdaten verfügen *g*.

 

Vergleiche:

Fuga SuperTech/Corda² SuperTech. Der Impedanzverlauf der Corda² ist linearer. Vor allem im kritischen Tieftonbereich, wo bei allen Lautsprechern (unabhängig vom Hersteller) größere Impedanzschwankungen auftreten, geht die Corda² sparsamer mit dem Strom des angeschlossenen Verstärkers um. Dies ist einer der Gründe, warum die Corda² exakter und „trockener" im Bass klingt.

Der Mitteltonbereich der Corda² wird von völlig neuen Chassis reproduziert.

Zwischen dem Hochtonbereich der Corda² und der Fuga SuperTech liegen zwei Entwicklungsgenerationen, deren Ergebnis ein deutlich verringerter Klirrgrad ist. Der neue SuperTech Hochtöner klingt also detailreicher und deutlich weniger hart (OK, der erste SuperTech Hochtöner war ja auch nicht schlecht...).

Im Mitteltonbereich verwenden wir für die Corda² zwei ebenfalls völlig neu entwickelte Konuschassis, die mit dem Hochtöner eine D’Appolito Anordnung bilden. Als Ergebnis wirst Du eine deutlich verbesserte Ortung und räumliche Abbildung feststellen, als dies bei der Fuga SuperTech der Fall ist.

Der Wirkungsgrad der Corda² ist um 1.8dB höher als der der Fuga SuperTech. Aufgrund der baulichen Verbesserungen unserer Treiber ist auch die Belastbarkeit der Corda² SuperTech deutlich höher, als bei den Vorgängermodellen.

 

Corda² SuperTech/Lyra SoNova. Der Strombedarf der Lyra SoNova ist geringfügig höher, da insgesamt sechs Treiber pro Lautsprecher angetrieben werden müssen (bei der Corda² sind es fünf Treiber). Da auch die Lyra SoNova einen sehr linearen Impedanzverlauf aufweist, dürfte dieses technische Detail in der Praxis nicht sehr stark auffallen.

Der klangliche Vergleich ist einfach: die Lyra SoNova ist unser bester Lautsprecher.

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

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Lieber Horst,

 

Danke für die ausführliche Antwort zu meinen Fragen. Das mail ging offensichtlich verloren, da ich die richtige Adresse verwendete. Anyway,

Zur Lyra noch eine Frage. Ist eine Neuauflage der Lyra, wie bei Fuga und Corda, in Planung? Nachdem ich mit meiner Fuga sehr zufrieden bin, habe ich keine Eile mit dem Upgrade und könnte auf die "Neue" noch warten. Ich wäre aber sehr enttäuscht jetzt eine Lyra zu kaufen und in einem halben Jahr/Jahr vom Nachfolger zu hören.

Kennst du einen HGP-Händler in Wien oder Umgebung?

 

Viele Grüße

 

Reinhard

 

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Lieber Reinhard,

 

Ich kann Dir gerne einen HGP Händler in Wien nennen, aber leider keinen, der Dir die Lyra zusammen mit Chord vorführen würde.

Der nächste HGP Händler der auch Chord führt, befindet sich in Passau:

 

KLANGBILD

Telefon 0851-30633 (Werktags außer Montag)

Bei "KLANGBILD" steht das vollständige HGP Lautsprecherprogramm und auch Chord Elektronik. Nähere Details würde ich mit Dipl.Ing. Klaus Lehner per Telefon abklären.

 

Zu Deiner Frage zu unserer Modellpolitik darf ich mit einer Gegenfrage antworten: kennst Du einen Hersteller, der darüber öffentlich Auskunft erteilt?

Die Modellpflege vorhandener oder die Vorstellung neuer Lautsprecher gehören zu den bestgehüteten Firmengeheimnissen, denn sie stellen eines der wichtigsten Vermarktungsinstrumentarien dar.

Ich hoffe daher auf Dein Verständnis, wenn ich diese Frage nicht beantworte.

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

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Hi!

 

Deinem Satz über Tori Amos kann ich nur zustimmen.Allerdings geschieht dieses sexy Erlebnis bei mir wohl mit der falschen Anlage,komisch....

 

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Einen lieben Gruss ins Forum!

 

Ich bin seit einiger Zeit stolzer Besitzer einer Nightingale ST,

wohl DER Einstiegsdroge in die HGP-Supertechwelt...

 

[h4]Ein Erfahrungsbericht[/h4]

 

Der Hifi-Virus hat mich in etwa zu der Zeit gepackt, als ich angefangen habe, Musik zu machen.

Das mag jetzt 10, 12 Jahre her sein.

 

Auf dem Wunschzettel stand ein CD-Player, unter dem Baum stand eine Kompaktanlage von Metro und "Delicate Sound of Thunder" von Pink Floyd (auf Vinyl). Die Platte habe ich heute noch.

Aus Rache habe ich meinen Vater durch die ansässigen Hifi-Läden geschleift, um ihm klarzumachen, dass Schneideranlagen nix taugen.

In einem Verkäufer fand ich einen Verbündeten, bloss das Ergebnis der Aktion war unerwartet:

Mein Vater kaufte sich eine komplette Anlage (CD,Preamp und zwei Endstufen von NAD, Boxen und Plattenspieler von Linn), anstatt mir einen CD-Player. Im Eifer des Gefechts konnte ich immerhin ein Akai GX 75mkII und eingeschränkte Nuzungsrechte an der Nad-Anlage rausschlagen.

Das Kassettendeck war also meine erste Komponente.

Es folgten Player und Amp von Nad (Classic-Serie) und irgendwann, zwei Ferienjobs später, Monitor 7 von Monitor Audio.

Dann kam der Ernst des Lebens und etwas später ein Upgrade meiner Anlage...

Durch glückliche Umstände konnte ich mir eine Linn Kaber mit passender Elektronik (Wakonda Preamp, 2 Lk 100 Endstufen) finanzieren.

 

Ich habe lange Zeit sehr gut mit dieser Anlage gelebt und gehört.

Das Thema Hifi war durch. Ich war zufrieden, wenngleich es mich ewig gewurmt hat, dass die Pioneer/Onkyo/Yamaha-Anlagen in meinem Freundeskreis mehr Punch hatten und trotzdem komplett weniger gekostet hatte. Sicher, ich hatte Klangfarben (!!!), Feindynamik,

und Räumlichkeit. Aber damit beeindruckt man keinen, der nicht auch infiziert ist.

"Sara K.", "Siris Svale Band" oder "Radka Toneff" klangen perfekt,

aber "Rage against the Machine", "Control Machete" und "Nine Inch Nails" waren Bands, die keinen Spass machten. Klanglich.

Gipfel der Verzweifelung war ein zwischen Vor-und Endstufen eingeschliffener "DBX Subharmonic Synthesizer" aus meinem Heimstudio. Der DBX errechnet aus dem Musiksignal die erste Subharmonische und mischt sie dem Original zu. Jetzt hatte ich Bass.

Aber irgend etwas blieb auf der Strecke.

Irgendwann habe ich resigniert und aufgehört, Kabel und DA-Wandler zu tauschen und Nine Inch Nails über einen K 501 von Akg am PC gehört.

 

Der Erste HGP, den ich gehört habe, war die Corda SoNova.

Grosser Raum, grosser Amp (Emitter 2) und "Mighty Sam McLain".

SO wollte ich das haben. Gegenargumente gab es nur zwei, die waren aber leider überzeugender Natur:

1.)Mein Wohnzimmer hat nur 20m², bei einer Tiefe von 3,5 Meter. Unmöglich, den durch den rückwärtigen Hochtöner zwingend nötigen Wandabstand sinnvoll zu realisieren.

2.)5500 € für Lautsprecher sind momentan bei mir nur mit Strumpfmaske und Colt machbar... ;-( Und in der Zelle klappt das mit dem Wandabstand erst recht nicht...

 

Unerreichbar zwar, aber den Namen HGP verband ich nun mit einem Klangeindruck. Wochen später bin ich im Netz über die Homepage einen lokalen Händlers gestolpert, der die Nightingale in einer "Anlage des Monats" anbot.

 

Vorgeführt wurde mir der Lautsprecher mit Elektronik von Atoll.

CD, Vollverstärker und seperate Endstufe für den Bass.

 

Als erste CD hatte ich "UP" (Peter Gabriel) im Player.

Dann "Control Machete". Dann Lenny Kraviz.

Unglaublich:

Auflösung, Präzision und Pfeffer in so einer kleinen Kiste.

Nachdem ich wirklich sicher war, dass kein Subwoofer mitlief,

habe ich alle meine "Kopfhörer-Cds" durchgehört und mich dann an die audiophilen Dinger gemacht:

Mahler, Moussorgsky und die grosse, grosse "Killer Bees".

 

Ich war platt. Da hatte jemand meinen Lautsprecher gebaut.

Ohne mir was zu sagen.

 

Noch am selben Abend habe ich meine Kaber bei Ebay reingesetzt und zehn Tage später hatte ich das Geld, um die Nightingale zu bestellen.

 

Hifi war wieder DAS Thema meiner freien Stunden.

Aber ich war erst am Anfang...

 

Als ich mit verkabeln fertig war (natürlich Biamping - wofür habe ich denn meine beiden Endstufen???) und die ersten Takte Kosheen liefen, wurde ich nervös: Das hatte im Laden besser geklungen. Deutlich besser. Bei Zimmerlautstärke war es OK, aber sobald ich leiser machte (ich höre oft sehr leise) klappte das Klangbild zusammen.

Ein irritierter Anruf bei meinem Händler bracht drei Ergebnisse:

1.) War der Lautsprecher noch nicht eingespielt und

2.) bot mann mir probeweise die Elektronik an, mit der ich im Laden gehört hatte.

3.) "Probier mal mit der Aufstellung ein wenig umher..."

 

Also Kisten schleppen. Und der Mann hatte recht: Durch die Atoll-Amps (die, nebenbei gesagt, deutlich billiger waren als damals meine Linn-Kisten...) näherte sich der Klang schon sehr dem, was ich mir vorgestellt und erhofft hatte. Also:

Endstufen bei Ebay reingesetzt. Alle beide.

Beim Zurückbringen der Atollamps entdeckte ich einen gebrauchten Vollverstärker von Tag McLaren. Seit jeher liebe ich Geräte mit blauen Leuchtdioden. Kaufpreis hinterlegt, ausgeliehen, angeschlossen und Bauklötze gestaunt:

Die Nightingale legte in allen Belangen zu:

Grobdynamik, Auflösung und Basskontrolle hatte ich so in meinem Wohnzimmer noch nicht erlebt.

Seit diesem Tag habe ich einen nicht fernbedienbaren Vollverstärker in meiner Kette und einen Linn Wakonda über. (Wenn jemand haben mag... ;-) ) Da ich schon dabei war, habe ich auch gleich den Player getauscht (sehr schick: Arcam DV 88...) und neue Lautsprecherkabel (Kimber 8 TC, Biwire) gekauft.

 

Das nächste Wochenende verbrachte ich -sehr zum Leidwesen meiner Freundin- mit Aufstellungskorrekturen. Abgesehen von einigen Elektrostaten habe ich noch keinen Lautsprecher erlebt, der sich so dermassen für eine penible Aufstellung bedankt wie die Nightingale.

In der "Endphase" habe ich die Boxen millimeterweise auf ihren Ständern bewegt, bis der Klang auf ein Mal richtiggehend einrastete:

Stimmdopplungen auf Pop-CDs (für Interessierte: Celine Dion ist ein sehr gutes Beispiel für "Ich singe das jetzt acht Mal, bis meine Stimme 6 Meter breit und 9 Meter hoch ist"), Bewegungen von Sängern auf der Bühne ("warun läuft Don Carlos beim Singen???") oder minimale Details, die ich bisher von meinen CDs nicht kannte.

 

Innerhalb von vier Wochen hat sich meine Hifiwelt dermassen verschoben, dass kein Stein mehr auf dem Anderen steht.

Plötzlich ist mir die Technik reichlich wumpe und ich höre endlich wieder Musik und nicht Hifi.

 

Auf sehr, sehr lange Zeit werde ich mir keine Kabel, Verstärker, Player, Netzsteckerleisten, Hifizeischriften oder Test-Cds mehr kaufen.

Die Mühe hat sich gelohnt.

 

Vielen Dank für diesen Lautsprecher.

 

 

 

PS

Anmerkung: "Gedanken, die mir beim Korrekturlesen gekommen sind"

 

Ich bin weder Werbetexter noch eine niederbayrische (ex-)Jungfrau, aber ES MUSSTE EINFACH MAL GESAGT WERDEN .

 

Meine aktueller Top 10:

 

1.) Zappa: "The best Band, you never heard in your Life"

2.) David Bowie: "1. Outside"

3.) Shostakovitch: "Sinfonie Nr.5" (Sony Music)

4.) Goldfrapp: "Felt Mountain"

5.) Peter Gabriel: "Up"

6.) Moussorgsky: "Pictures at an Exhibition" (Fritz Reiner/CSO)

7.) Nine Inch Nails: "The Fragile"

8.) Mojo Club: "Dancefloor Jazz Vol.2"

9.) Placebo: "Black Market Music"

10.)Tom Petty: "Echo"

 

Ausser Konkurrenz: 2Raumwohnung "In Wirklich" (richtig viele, lustige Mischungs- und Masteringfehler)

 

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-kommen im "Club" und danke für deinen Erlebnisbericht, ich fand deinen Weg wirklich interessant.

 

Gruß und Dank, Josef

(auch einer, der Nine Inch Nails UND Mussorgski hört ...)

 

 

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Hallo Josef...

 

Das gibt Hoffnung. ;-)

 

Ich werde nie die Vorführung der damals neuen Wilson Puppy 5

vergessen, als der Händler fragte, ob jemand eigene CDs zum Probehören mitgebracht habe.

Ich hatte: Björk "Homogenic". "Track 6, bitte..."

Ein Raum, eine Anlage und ca. 20 very sofisticated people with dicke brieftasch.

Die hätten mich fast rausgeschmissen.

Die Kommentare reichten von "das ist doch keine Musik" bis zu "das kannste auf deinem Ghettoblaster hören, Kleiner".

Das die Puppy in dem Raum sch... geklungen hat, scheint keinen interessiert zu haben. Viel zu dicker Bass, viel zu langsam.

 

Das sind die Sachen, die ich immer nicht verstehe:

Hifi für tausende von Euro, und dann darf man nur Amanda McBloom hören...

"Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wo ich hinzusehen habe" (Loriot, Szenen einer Ehe)

 

Aber mittlerweile macht auch Björk wieder richtig Spass.

Wenn einem der Sinn danach steht (ist ja zugegebenermassen doch etwas weniger mainstreamiger als Sara K.).

 

Einen lieben Gruss,

Marcus

 

 

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Hallo Marcus,

 

>Ich werde nie die Vorführung der damals neuen Wilson Puppy 5

vergessen, als der Händler fragte, ob jemand eigene CDs zum Probehören mitgebracht habe.

Ich hatte: Björk "Homogenic". "Track 6, bitte..."

Ein Raum, eine Anlage und ca. 20 very sofisticated people with dicke brieftasch.

Die hätten mich fast rausgeschmissen.

Die Kommentare reichten von "das ist doch keine Musik" bis zu "das kannste auf deinem Ghettoblaster hören, Kleiner".

Das die Puppy in dem Raum sch... geklungen hat, scheint keinen interessiert zu haben. Viel zu dicker Bass, viel zu langsam.

 

auch ich kann über solche Leute heute nur noch lachen.

 

Wer wirklich ernsthaft glaubt, die Qualität einer Hifi-Anlage hänge vom Preisschild ab, dem ist einfach nicht zu helfen.;)

 

Grüsse

 

MLS

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 28-Mar-03 UM 17:38 Uhr (GMT) [p]hi mls...

 

sicherlich bewegt sich Klangempfinden ebenso wie die Wahrnehmung von Kunst (Musik) und Schönheit im geschmacklichen, also höchst subjektiven Bereich, aber ich werd oft den Eindruck nicht los, dass eben diesen Leuten um andere Sachen geht:

 

1.) Mein Haus, mein Boot,...

2.) "Ich will / kann mich mit der Materie nicht beschäftigen, aber wenn ich genug ausgebe, klingt es garantiert super..."

 

An sich ist das ja nicht verwerflich (obwohl wenig symphatisch),aber

schlimm wird es nur, wenn diese Menschen meinen, sich zu Hifi und Musik äussern zu müssen...

 

"Viele Menschen in Deutschland haben Demokratie falsch verstanden:

Man darf zu allem eine Meinung haben, man muss aber nicht !" (Dieter Nuhr)

 

Ich habe neulich in einem Hifiladen ein Verkaufsgespräch mit angehört.

Verkäufer: "Bei den Lautsprechern von xxx ist die Räumlichkeit besser."

Kundin: "Ich glaube, mir reicht die kleine Box, ich höre die Unterschiede eh nicht..."

Was macht die in einem Hifiladen, wenn sie die Unterschiede nicht zu hören glaubt, was ich stark bezweifle. Meiner Meinung nach ist Jeder, der bereit ist, aufmerksam zu hören, in der Lage, Klangunterschiede zwischen Lautsprechern oder Elektronik in einem gewissen Mass herauszuhören. Wie er/sie die gehörten Unterschiede dann bewertet, ist eine komplett andere Geschichte...

Aber jene Dame ist entweder nicht gewillt gewesen, oder fast taub.

 

Ob die sich einen neuen Fernseher kauft, wenn Sie erblindet ?

 

Its a sad, sad situation and its getting more and more absurd.

 

gruss,

marcus

 

 

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Hi, Marcus!

 

Meiner Erfahrung nach ist es schon nicht ganz einfach eine hifidele Anlage zusammenzustehlen, äh, -stellen, mit der die fetzigen Sachen richtig gut klingen (weitere Tipps? No FX, System of a down, Alexander Borodin, Dimitri Schostakovich).

Die gepflegte, audiophile Langweile klingt eh fast auf jeder Sharp Kompaktanlage schön ("oh, paß auf, jetzt kommt gleich ein Beckenschlag", "da hört man dann, wie sich der Schlagzeuger am Bart kratzt", "der Cellist trug bei der Aufnahme rosa Boxershorts, das ist deutlich zu hören" ).

Für mich persönlich muß eine Anlage Metallica und Sara K. prima wiedergeben können (letzteres ist ja wohl nicht so schwer, har har har), sonst machts wenig Sinn soviel Geld auszugeben.

 

 

And now for something completely different.

 

Viele Grüße und ein fröhliches Wochenende!

Josef

 

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Willkommen im Forum!

 

Das dickste Kompliment für meine Anlage gabs von einem Azubi im Betrieb,der hörte 2h(sic!) System of a dawn und ähnliches mit Full-Power über meine Anlage.Ich war danach tot(und hatte furchtbare Angst vor der Rache der Nachbarn),er war sehr vergnügt und sagte,das es super geklungen hätte.

Sara K. höre ich schon 2Jahre nicht mehr,eher auch Gabriel,Klassik,Electronix etc.

Die neue Tori hat auch was,zwar ein schlimmer Kompressor bei,aber der Tiefbass!

 

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Hallo Marcus,

 

Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, den ich erst heute lesen konnte. Bitte entschuldige die späte Antwort.

 

Da ich nicht der webmaster dieses Forums bin, kann ich Dir leider auch keinen Literaturpreis verleihen, wie Thomas D. es vorgeschlagen hat.

 

Mein persönlicher Rechtsberater Michael (im Moment bei den Inselaffen) hat mal geschrieben, dass sieben Kopien einer CD das deutsche Urheberrecht nicht verletzen. Da ich von den weltberühmten ABS noch keine verschenkt habe *g*, würde ich mich gerne auf diesem Weg für Deine Mühe erkenntlich zeigen. Bitte teile mir Deine Postanschrift per E-Mail hgp@hgpaudio.com mit.

 

Viel Spaß beim Musikhören

Horst

 

 

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Hallo Horst,

 

das ist doch schon eine tolle Idee von dir und eine adäquate Dotierung dazu.

 

Jetzt könnte das Gremium an Marcus noch den Titel "Foreaner des Monats" verleihen, vielleicht mit einer Krone als Graphik neben dem Nick.

 

LG

Thomas

 

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