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HiFi Heimkino Forum
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Robeuten

CD-Recorder versus CD-Brenner

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Hi Klaus,

 

wegen der Möglichkeit, Knacksen und Rillenrauschen am PC entfernen zu können, und eigene Zusammenstellungen anfertigen zu können, rate ich Dir dringend von einem CD-Rekorder ab; abgesehen davon bist Du auf teurere Rohlinge angewiesen (kann man cracken, aber auch das kostet Geld).

Zu Deinen Fragen:

1. Solange Rohling und Brenner gut zueinander passen, wirst Du keinen Klangunterschied aufgrund von vermehrten C1/C2-Fehlern hören können; auf gar keinen Fall das bei HaiEnten beliebte superlangsame Brennen, sondern eine Brenngeschwindigkeit, die zum Rohling passt.

2. & 3. Insbesondere auch aufgrund des grossen räumlichen Abstandes zwischen PC und Hifi-Anlage empfehle ich Dir, die Analog-Digitalwandlung in der Hifi-Anlage, z.B. durch einen DAT-Recorder, vornehmen zu lassen und dann via Koax-Kabel in den PC zu gehen. Viele PC haben schon einen S/P-DIF-Eingang, ansonsten kann man den preiswert nachrüsten. Bei korrektem Wellenwiderstand des Kabels (ich glaube, 75 Ohm) habe ich problemlos 10 m überbrücken können, auch 15 m sollten möglich sein.

A/D-Wandlung im PC hat aufgrund der starken HF-Einstreuungen im PC ihre Probleme; es gibt natürlich auch sehr gute Soundkarten mit externer Wandlerbox... Umgekehrt meine ich mich zu erinnern, dass Du einen DAT-Rekorder hast, und deren Wandler sind besser, als alles, was Du auf preiswerten Soundkarten finden wirst...

 

 

 

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Bemerkung:

habe bei Deinem nick den Unterstrich übersehen; ein anderer Klaus hat wohl einen DAT-Rekorder ;-)... Nichts desto trotz, falls Du irgendwelche A/D-Wandler in der Anlage hast, würde ich den Weg bevorzugen...

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Hi!

 

Vorschlag: da das ja sowieso eine etwas längere Aktion werden wird, solltest Du Dir die Mühe machen, den Rechner zur HiFi-Anlage zu stellen und während der Überspiel-Session da stehen zu lassen. Lohnt sich. Kabelmäßig.

Rob hat Recht mit der eher mediokren Qualität der meisten Aufnahme/Wandler in Konsumer-Soundkarten.

Allerdings kenne ich Deinen Plattenspieler nicht und auch nicht Deinen Anspruch an die Qualität. Wenn weder Dein Plattenspieler noch Dein Anspruch ;-) auf besonders hohem Stand sind, reicht wohl eine normale Soundkarte durchaus.

Ich würde allerdings nun nicht gerade von einer Platine Verdier mit 12er SME und Benz Micro eine Terratec oder sowas anspielen ;-), für "normales" (entschuldige) HiFi reichts aber vielleicht.

Das mit dem Umweg über einen DAT-Rec. ist nicht verkehrt - wenn man einen hat.

Wenn´s eine große und wertvolle Sammlung ist, lohnt sich vielleicht, um die 150EU für ein USB-Audio Interface auszugeben

- die aktuellen sind angeblich so schlecht nicht.

Am besten den Rec-Out am VV oder VollV nehmen - falls nicht vorhanden, LineOut - je nach Ausgang eventuelle Klangreglung oder gar loudness ausschalten, subsonic an!

Beschreib mal die Konfiguration Deiner Anlage.

Ob nun PC oder CD-Recorder hängt in beiden Fällen von der Hardware ab und lässt sich nicht verallgemeinern. Es soll auch CD-Recorder mit guten Wandlern geben. PC ist nat. wegen der Möglichkeit zu editieren naheliegend - entspr. Programme und Wissen vorausgesetzt.

 

Gruß, Klaus

 

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Hallo Klaus,

 

die Unterschiede in der Tonqualität dürften eigentlich nur bei dem A/D Wandler interessant sein. In einem CD-Recorder steckt als Laufwerk letztendlich auch nur ein CD-Brenner. Rob hat es ja schon gesagt, ein externer Wandler hat sicherlich seine Vorteile, aber auch seinen Preis.

Gute Soundkarten sind da erheblich günstiger und können bei höherer Auflösung ( 24bit / 96KHz ) sehr gute Ergebnisse bringen. Mit guter Mastering Software und der neuesten Soundkarten Generation kannst Du sogar in 24Bit/192KHz aufnehmen. Auch wenn die Brenn Software noch sehr teuer ist, kann man in dieser Auflösung eine "DVD-A" in 24bit / 192KHz auf einem gewöhnlichen DVD Rohling brennen. Sicherlich eine Konservierung auf dem derzeit höchsten Niveau. Ausserdem hast Du mit der Mastering Software die Möglichkeit den Sound zu verändern, perfekt Ein und Auszublenden und Störgeräusche zu beseitigen.

 

Aus dieser Betrachtung heraus würde ich als "Starterpaket" mit einer guten Soundkarte und einem DVD-Brenner beginnen. 15m Entfernung lassen sich allerdings auf analogen Wege bei einem Plattenspieler kaum verlustfrei überbrücken. Entweder wirst Du den PC an die Anlage stellen müssen, oder den Plattenspieler mit einem Phono Amp an den PC.

 

Viele Grüße

 

Wolfgang

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Erst einmal vielen Dank an alle für die ausführlichen Antworten :-) :-) :-)

 

<>

Hmmm, das ist wirklich faszinierend. Ich wußte nicht, daß so etwas überhaupt möglich ist. Ich hatte mich eigentlich bereits darauf eingestellt, daß sämtliche Knackser mit auf die CD aufgenommen werden. Da ich neben meinen eigenen Platten auch uralte Platten von meinen Eltern (mit extrem viele Knackser) aufnehmen will, ist das natürlich ein großes "Pro" zugunsten des Brenners. Muß man dafür eine spezielle Software kaufen oder gibt es die als Freeware?

 

<< Vorschlag: da das ja sowieso eine etwas längere Aktion werden wird, solltest Du Dir die Mühe machen, den Rechner zur HiFi-Anlage zu stellen und während der Überspiel-Session da stehen zu lassen. Lohnt sich. Kabelmäßig. >>

Ja, daran habe ich auch schon gedacht. Dafür müßte ich allerdings noch "verhandeln", denn wenn ich mehrere Wochen lang den PC im Wohnzimmer stehen lasse, dreht man mir zu Hause vermutlich den Hals um. Aber ist sicherlich die beste Lösung. Auf jedem Fall wird das aber eine Aktion über mehrere Wochen oder Monate, denn ich will um die 100 eigene Schalplatten aufnehmen und dazu nochmal 50 für meine Eltern.

 

<>

Nein, ein DAT, MD, usw. ist für eine A/D-Wandlung an der HiFi-Anlage leider nicht vorhanden. Deshalb müßte ich die A/D-Wandlung am PC machen.

 

<< A/D-Wandlung im PC hat aufgrund der starken HF-Einstreuungen im PC ihre Probleme; es gibt natürlich auch sehr gute Soundkarten mit externer Wandlerbox...>> << Rob hat Recht mit der eher mediokren Qualität der meisten Aufnahme/Wandler in Konsumer-Soundkarten.

Allerdings kenne ich Deinen Plattenspieler nicht und auch nicht Deinen Anspruch an die Qualität. Wenn weder Dein Plattenspieler noch Dein Anspruch auf besonders hohem Stand sind, reicht wohl eine normale Soundkarte durchaus >>

Ein par Worte zur vorhanden Hardware. Vollverstärker ist der alte Sony TA-FA7 ES, Plattenspieler ein Thorens TD2001. Also sicher kein HighEnd aber schon eine gute Anlage wie ich meine. Der Anspruch an der Tonqualität ist daher schon als hoch einzustufen.

Von Soundkarten habe ich leider Null-Ahnung. Ich habe mich diesbezüglich gerade mal ein wenig im Internet umgeschaut und da wird man ja schier erschlagen mit verschiedenen Soundkarten. Deshalb die Frage, welche würdet ihr mir denn empfehlen? Wie erwähnt sollte sie einen hohen Sound-Qualität-Anspruch genügen (aber Features wie Dolby Digital usw sind nicht erforderlich, nur reines Stereo). Kann eigentlich JEDE Soundkarte eine A/D-Wandlung machen?

 

Last, but not Least: Wie viel Zeit meint ihr, daß man zum Installieren und Konfigurieren des gesamten Pakets (Brenner, Soundkarte, Software) braucht? Wenn man das Ganze in 1 Tag hinbekommt, ist das sicher OK, aber wenn man dafür –zig Nächte lang rumbasteln muß, würde mich das wohl eher abschrecken. Und, sobald das Ganze erst einmal installiert ist: Könnte ich meinen Eltern (die noch nie einen PC berührt haben) zumuten, eine Aufnahme selbst durchzüfuhren oder wäre das hoffnungslos? OK, notfalls mache ich halt alles alleine, aber wäre schon gut, wenn man sich die Arbeit aufteilen könnte...

 

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Hi Klaus,

 

>>Hmmm, das ist wirklich faszinierend. Ich wußte nicht, daß so etwas überhaupt möglich ist. Ich hatte mich eigentlich bereits darauf eingestellt, daß sämtliche Knackser mit auf die CD aufgenommen werden. Da ich neben meinen eigenen Platten auch uralte Platten von meinen Eltern (mit extrem viele Knackser) aufnehmen will, ist das natürlich ein großes "Pro" zugunsten des Brenners. Muß man dafür eine spezielle Software kaufen oder gibt es die als Freeware?

 

Hm, Freeware ist mir nicht bekannt, aber recht günstige Shareware. Wenn Du viele Platten zu digitalisieren hast, lohnt auch durchaus der Kauf einiger professioneller plug-ins; umgekehrt liegen vielen Soundkarten durchaus brauchbare light-Versionen bei. Es gibt ja auch noch emule etc.

 

>>Ein par Worte zur vorhanden Hardware. Vollverstärker ist der alte Sony TA-FA7 ES, Plattenspieler ein Thorens TD2001. Also sicher kein HighEnd aber schon eine gute Anlage wie ich meine. Der Anspruch an der Tonqualität ist daher schon als hoch einzustufen.

Von Soundkarten habe ich leider Null-Ahnung. Ich habe mich diesbezüglich gerade mal ein wenig im Internet umgeschaut und da wird man ja schier erschlagen mit verschiedenen Soundkarten. Deshalb die Frage, welche würdet ihr mir denn empfehlen? Wie erwähnt sollte sie einen hohen Sound-Qualität-Anspruch genügen (aber Features wie Dolby Digital usw sind nicht erforderlich, nur reines Stereo). Kann eigentlich JEDE Soundkarte eine A/D-Wandlung machen?

 

Im Prinzip ja. Professionell ist RME; hier im Forum sehr geschätzt die Karten von Terratec - ich selbst habe mit diesen Karten keinerlei Erfahrung; interessant wäre z.B. die DMX 6FIRE 24/96, die von der Wandlerqualität laut der technischen Angaben absolut ausreichend ist, und auch einen Phono-Pre (ob hardware, oder als software-realisierte Entzerrung, ist mir allerdings nicht klar) beinhaltet; bei www.thomann.de z.B. für 175 Teuro u bekommen. Sicher abraten würde ich Dir von für Spieler optimierten Karten...

Du solltest vor der Digitalisier-Session probieren, ob es besser ist, den Phono-Vorverstärker des Sony zu benutzen, und dann dessen Signal an den Tape-Anschlüssen abzugreifen, oder mit dem Plattenspieler direkt in die Terratec zu gehen; ich könnte mir durchaus vorstellen, dass erstgenanntes Vorgehen zu einem besseren Resultat führt...

 

>>Last, but not Least: Wie viel Zeit meint ihr, daß man zum Installieren und Konfigurieren des gesamten Pakets (Brenner, Soundkarte, Software) braucht? Wenn man das Ganze in 1 Tag hinbekommt, ist das sicher OK, aber wenn man dafür –zig Nächte lang rumbasteln muß, würde mich das wohl eher abschrecken. Und, sobald das Ganze erst einmal installiert ist: Könnte ich meinen Eltern (die noch nie einen PC berührt haben) zumuten, eine Aufnahme selbst durchzüfuhren oder wäre das hoffnungslos? OK, notfalls mache ich halt alles alleine, aber wäre schon gut, wenn man sich die Arbeit aufteilen könnte...

 

Kommt auf die Erfahrung an - sollte aber komplett innerhalb von 1-2 h erledigt sein. Das Aufnehmen ist sicher problemlos erlernbar, das Nachbearbeiten braucht Einarbeitung und wäre dann wohl Dein Job ;-). Wenn es nur ein, zwei Schallplatten gewesen wären, hätte ich Dir das machen können, aber 150 ist mir dann doch etwas viel...

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Hallo Klaus

Die DMX 6fire hat einen guten Phono Eingang.Du könntest also den Plattendreher neben den Rechner stellen (hab ich auch).

Für die Aufnahme und das anschließende "Bearbeiten" kannst du,je nach Zustand der Scheibe und deinen Qualitätsansprüchen für das Endprodukt,durchaus mit 2-3Stunden/Scheibe,in Ausnahmefällen sogar noch darüber,rechnen.

Dann hast du allerdings eine Qualität,die du so schon lange nicht mehr gehört hast.

 

PS.Die DMX 6fire ist imho das einzig Senkrechte für Musik Bearbeitung

in Stereo.Ist zwar nicht billig aber ein Sonderangebot für die gebotene Leistung.

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Super! Nochmal vielen Dank für die Antworten. Ich denke, die Entscheidung ist somit zu Gunsten des Brenners gefallen ;)

 

Eine Frage hätte ich noch bzgl. Software zum Entfernen von Knackser und Rillenrauschen: Bekommt man beim Kauf der Soundkarte eine dafür brauchbare Software mitgeliefert? Oder müßte man sich wie oben erwähnt eine geeignete Shareware besorgen? In diesem Fall: Wo könnte ich denn einen Überblick bekommen von in Frage kommenden Sharewares? Würdet ihr eine spezielle Shareware empfehlen oder sind alle gut?

 

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Mal eine andere Alternative. Der Tascam CD Recorder CD RW 700, er frisst alles Computer CDRs und CDRWs, schert sich außerdem noch einen Dreck um irgendwelche Kopiersperren und Copy Bits.

 

Sinnvoll ist es die LP zuerst einmal auf einer CRW aufnehmen, so kann man immer noch Korrekturen vornehmen und Startmarken setzen. Wenn dann alles im grünen Bereich ist, kann man die CD am PC brennen.

Wenn man später dann noch ganz viel Zeit hat kann man die Knacker immer noch beseitigen.

 

Für mich ist diese Variante viel angenehmer auch schneide ich öfter Live Konzerte vom Radio mit und brenne sie später auf CD.

 

Ich weis mit einem DAT Recorder geht das alles viel besser, aber nach

vier DAT Recordern und der begrenzten Lebensdauer habe ich davon die Schnauze voll

 

 

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Hi Toele

Ich will dir ja nicht zu nahe treten,aber weißt du welchen Schwachsinn du hier abläßt?

 

>Mal eine andere Alternative. Der Tascam CD Recorder CD RW

>700, er frisst alles Computer CDRs und CDRWs, schert sich

>außerdem noch einen Dreck um irgendwelche Kopiersperren und

>Copy Bits.

 

Es geht hier um das Überspielen von LP`s und da gibts weder

Kopiersperren noch Copy Bits.

 

>Sinnvoll ist es die LP zuerst einmal auf einer CRW aufnehmen,

>so kann man immer noch Korrekturen vornehmen und Startmarken

>setzen. Wenn dann alles im grünen Bereich ist, kann man die CD

>am PC brennen.

 

Wird die RW nicht gebrannt?

Mittlerweile sieht es sogar so aus,daß Festplatten billiger sind als gute Rohlinge.Z.B.Samsung 160GB für 92,-€,da bekommst du gut und gerne

260-280 CD`s drauf.

 

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Tach Lenz!

 

Kopiersperren noch Copy Bits. >

 

immer mit der Ruhe, Mann! Wenn Du mal genau hinliest, hat er gesagt "außerdem", gell? Also als zusätzliches (!) Feature, ums nochmal einfacher zu erklären . .

Und weiter: was hatter denn davon, wenn er das alles auf seiner Platte hat - der wundervoll billigen ;-)?

 

Er sagte je, er wolle seine Platten auf CD brennen - nicht auffe Platte kopieren.

 

Also: bevor Du jemanden des Schwachsinns bezichtigst, lies lieber noch mal nach, was geschrieben wurde. Ist nie verkehrt . . .

Der Vorschlag ist garnicht so schlecht, mit der CDRW!

 

Gruß, Klaus

 

 

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Genauso mache ich das auch:

 

mit meinen Harman CDR30 Recorder Platte oder Radio auf CDRW aufnehmen und dann am Computer schneiden, etc. und auf billige CDR (nicht Audio-CDR) brennen.

 

Das erspart lange Kabel und den unschönen (akustisch wie optisch) PC im Hörraum.

 

Oliver

 

 

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Hallo Lenz,

 

ich weiss nicht, ob man gleich jede "Alternative" als Schwachsinn abtun sollte. Der Weg ist sicherlich eine Überlegung wert. Da ich mich überwiegend mit der Bearbeitung von analogen Material beschäftige, ist die CD-RW auch für mich eine tolle Lösung. Man kann schnell eine Kopie des aktuellen Masters machen und an verschiedenen Anlagen abhören und schont die Umwelt.

Ein CD-Rekorder dürfte für den normalen und ungeübten Anwender sicherlich eine Überlegung wert sein.

 

Um noch einmal auf das Thema "Schwachsinn zu kommen, was nützen dem Klaus eigentlich 260-280CD's auf einer Festplatte, die 15m von der Anlage entfernt ist und in einem anderen Zimmer steht???

 

Viele Grüße

 

Wolfgang

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Hallo,

 

Ich habe mir um auch gleich einen brauchbaren Mikrofoneingang zu haben eine gebrauchte Prodif plus (Jedoch kein weiterer Support durch SeKD) dazu von Behringer den ADA 8000. So habe ich 8 Kanäle Ein und Aus wahlweise sogar symetrisch. Die Verbindung klappt auch über 20 Meter Plastik LWL (von Beckhoff Industrieautomation) und gut polierten Steckern (Nail Polisher aus der Drogerie) sicher. Da über ADat ist allerdings bei 48 kHz Samplingrate Schluß. RME Hammerfall kann auch 24bit 96kHz oder höher allerdings sprengt der Preis eindeutig meinen Rahmen. Als ADAT oder SPDIF Interface ist für 150 Euro die Terratec EWS 88MT-D interessant.

Was ich noch probieren wollte ist mit dem Plattenspieler direkt auf dem Mikroeingang zu gehen und nachher am Rechner die RIAA Entzerrung vorzunehmen.

 

-Linus-

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Hey Linus!

 

 

Warum? Theoterisch vielleicht witzig - aber . . . . Das mit dem Mikroeingang dürfte kaum passen ;-). Den Abtaster möcht´ ich sehen . . .

 

Gruß, KLaus

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Hallo Klaus,

 

>Super! Nochmal vielen Dank für die Antworten. Ich denke, die

>Entscheidung ist somit zu Gunsten des Brenners gefallen ;)

>

>Eine Frage hätte ich noch bzgl. Software zum Entfernen von

>Knackser und Rillenrauschen: Bekommt man beim Kauf der

>Soundkarte eine dafür brauchbare Software mitgeliefert? Oder

>müßte man sich wie oben erwähnt eine geeignete Shareware

>besorgen? In diesem Fall: Wo könnte ich denn einen Überblick

>bekommen von in Frage kommenden Sharewares? Würdet ihr eine

>spezielle Shareware empfehlen oder sind alle gut?

>

 

Steinberg Clean 4 gibts günstig (ca.20.-€, da es mittlerweile eine 5`er Vers. gibt) und macht alles das was Du benötigst. Man kann das Teil vollautomatisch nudeln lassen, oder manuell das Maß der Korrektur beeinflussen. Dabei kann man sich auch noch die Knackser u.ä. anhören, d.h. vorher abhören was rausgefiltert wird. Nebenbei ist WaveLabLite 2.5 dabei, eine SW zum Aufnehmen/Auspegeln von analogen Quellen mit sehr genauer Pegelanzeige.

Zur Weiterverarbeitung der Wave-Files würde ich EAC (Free-/Cardware ExactAudioCopy.de) verwenden. Mit EAC kann man übrigens alles machen, was man so audiomäßig am Rechner eben macht - von der Aufnahme (Analog & von der CD) bis zum Brennen.

Wenn´s eine interne Recordingkarte sein darf kann ich die Terratec 24/96 empfehlen. Trotz Rechnereinbau komm ich auf gut -90dB Fremdspannungsabstand. Das sollte o.k. sein.

Gruß, Roland

 

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Hi Klaus,

 

lach´nicht, es gibt genau solche Lösungen, wo die RIAA-Entzerrung via Software als plug-in realisiert ist; mit kräftigem MM-Abnehmer am Mikroeingang mag das durchaus funktionieren...

Frohe Weihnachten übrigens, und guten Rutsch!

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Hey Rob!

 

. . wußte ich tatsächlich nicht! Ist nicht dumm - da kann man gut die diversen Varationen durchspielen. Außerdem: ´n PC als EntzerrerVV, das hat was - so neben dem Laufwerk . . . . :-). Und wenn ich mir so die ganzen PlugIns anschaue: eigentlich könnte man ja von Monotriode bis ML die komplette Kette als Plugs realisieren - vernünftige Soundcard vorausgesetzt. Vielleicht mit ´nem iMac oder Cube (keine Lüfter) oder Powerbook oder G5 (extrem leise). Ich hab mal den Gitarrenverstärker in VST getestet (Amplitube) : erste Sahne, aber hallo! Simuliert mind. 1000 Amps ;-).

Wär nicht schlecht - auch optisch, bei der Optik des G5 müßten die Designer von Rowland, Krell oder Pass eigentlich vor Neid erblassen.

Wenn dann noch ihre Elektronik über ProTools oder Cubase oder Logic simuliert wird, werden sie sich die Kugek geben - die Christbaumkugel.

So wie ich jetzt.

Also: frohes Fest und viele bunte Kugeln, Klaus

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Das wirklich schöne an diesem Forum ist, dass man, auch als Diplom Ingenieur der Nachrichtentechnik, immer mal wieder auf dem ureigenstem Fachgebiet, von selbst ernannten Experten belehrt und sogar des Schwachsinns beziehen wird. Ich habe schon lange daraus die Konsequenzen gezogen und schreibe nur noch, wenn ich meine, jemandem mit meiner Erfahrung helfen zu können. Aber wie man sieht, auch dadurch ist man nicht vor allem gefeit.

Ich bedanke mich bei allen, die für mich in die Bresche gesprungen sind. Das hat mich zumindest davor bewahrt, darauf auch noch zu antworten.

 

Frohes Fest und Guten Rutsch

 

wünscht Jochen

 

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Hallo Klaus,

 

wie Ony ja bereits schrieb, ist Steinberg's Clean sehr beliebt. Ausserdem fällt mir noch "music cleaning lab" von Magix ein.

 

Bevor Du sofort nach einer neuen Soundkarte losläufst, (obwohl, jetzt so zu Weihnachten....) ist es trotzdem einen Versuch mit der derzeitigen Karte wert. Nur mal zur Probe.....

Recordingprogramm starten und vom unbeschalteten Lineeingang eine kurze Aufnahme machen. Dann sich das File genauer anschauen.

Ich war gerade über meinen onboard chip recht erstaunt. Nach entfernen des DC-Offsets bleiben 70 bis 80 dB Rauschabstand und das Rauschen enthält keine auffälligen Komponenten wie 50Hz Brummen oder Bustakt-IM's.

Für'n Aldirechner nicht übel.....

 

 

Fröhliche Restweihnacht noch und guten Rutsch....

 

Bernd

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Ok,ok

Nehme den Schwachsinn mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück.Erschien mir nur ein bischen umständlich für so eine,im Grunde simple Sache.

Und der Hinweis auf die dicke "billige" Festplatte hatte eigentlich nur ein Hinweis auf die heutigen Kostenverhältnisse sein sollen.Vor

diesem Hintergrund ist es nämlich durchaus eine Überlegung wert,ganz

auf das Brennen zu verzichten.

Die Langzeitstabilität der billigen CD-R`s ist ebensowenig berauschend,wie die der RW`s,auch der Guten.

Ich jedenfalls werde keine Scheiben mehr brennen und die vorhandenen

peu a peu überspielen.

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Hallo Lenz

 

Dann wollen wir die Diskussion mal auf die fachliche Ebene hieven.

 

1.Wer Musik auf CD haben will dem hilft die Festplatte nicht weiter.

Hier ging es aber um das Überspielen von LPs auf CD:

 

 

2.Warum umständlich?

 

Da ich gerade meine LPs auf CD überspiele sieht das folgendermaßen aus.

Ich sitze im Sessel, laufe herum, lese, höre die Musik und gebe mit der Fernbedienung die Startmarken. Bei eventuellen Knacksern oder verfehlter Eingabe der Startmarken, kontrolliere ich die Platte auf Fliegendreck und starte das Stück neu. Erst wenn die ganze Aufnahme korrekt auf CDRW ist brenne ich die entgültige CD auf dem PC, fertig aus.

 

Wie sähe meine Alternative aus?

 

Kauf einer guten Soundkarte, in meinem PC ist die billigste Lösung installiert.

 

Aufräumen des Schreibtisches. Abbau von LP Player und Phono Verstärker, Aufbau auf Schreibtisch, Anschluß an PC, Abhören meiner audiophilen LPs auf meinen 10 Euro Aldi Aktivboxen, allein bei diesem Gedanken kräuseln sich mir die Zehennägel, das wäre für mich die Höchststrafe. Abschalten und weggehen kann ich ja nicht, ich muss ja die Startmarken setzen. Natürlich kann ich das auch später aber irgendwann muss ich das ganze einmal hören (auf Aldi Boxen greulich) und kontrollieren.

Da ich den Schreibtisch brauche und so 2 LPs am Tag brenne, muss ich den Auf und Abbau je ein mal am Tag vornehmen, wie vorteilhaft.

 

Ich kann natürlich Auch PC, Tastatur und Bildschirm immer zu meiner Anlage schleppen, das dauert zwar doppelt so lange, nur wie gebe ich vom Sessel die Startmarken?

 

Jetzt erzählst Du mir natürlich wie schön Du Deinen PC in Deine Anlage integriert hast, und auf Mauseklick startet Dein 10 Plattenwechsler und Pausen erkennt der PC automatisch, Knacker eliminiert er, ungefragt, sowieso und außerdem steuerst du alles, ganz easy, mit dem Handy vom Sessel aus. Da bin ich dann allerdings nicht mehr auf dem neustem Stand und etwas umständlich.

 

 

 

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Hi!

Ich würde die Startmarken nachträglich,beim probeabhören der Aufnahmen,setzen.Ist genauer.Aldiboxen würde ich nicht verwenden,lieber Kopfhörer.

Ich persönlich überspiele LPs folgendermaßen:

Notebook auf dem Wohnzimmertisch,dann mit USB-Kabel zur Terratec Phase 26USB.Diese analog am Phono-Preamp angeschlossen.

Läuft auf 24/96.

Mit Wavelab lite aufnehmen,dithern auf 16/44,Titel markieren,Decrackling mit Diamondcut.Brennen.

Durch USB-Hubs kann man 3x5m auch überbrücken.

Mit Standalone-CD-Recorder gehts zwar schneller,hat aber oft schlechtere A/D-Wandler und kein Denoising/Decrackling.

Da muss man sich entscheiden, ob man nachbearbeiten will oder eben nicht.

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