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HiFi Heimkino Forum
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henryk

Rockkonzert im Wohnzimmer?

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Ein fröhliches Hallo!

 

Im Oktober live bei Placebo gewesen - GEIL!

Im März die DVD gekauft - ganz nett, aber

eben kein Vergleich zu live..

 

Wie kann man es schaffen, sich wenigstens

ein ähnliches feeling ins Wohnzimmer zu

holen?

 

Ein wenig newsgroup-stöbern brachte zutage,

dass sich dafür wohl nur richtig wirkungsgrad-

starke Hornlautsprecher eignen würden. Ist dem

wirklich so? Und wenn ja, gibt es da annehmbare

Bauvorschlage für eine freie Raumaufstellung,

die z.B. auch eine Aimee Mann angenehm rüber-

bringen können?

 

Beim Durchwühlen meiner gesammelten K&T und HH

hab ich irgendwie nix gefunden, was nicht immer

einen Haken hätte. Die meisten Bauvorschläge

brauchen eine Ecke oder Wand (geht bei mir sehr

schlecht, vgl. Link weiter unten) oder sind

Lowther (für die bisher gehörten konnte ich mich

nicht so recht erwärmen) oder sind eine MK890,

die wohl in meinem Raum reichlich overkill wäre,

oder sind eine BK20x, die aber im exdreamforum

ziemlich runtergemacht werden...

 

mein Raum: www.dicht-dran.de/kino

mit ca. 4,3m x 5m x 2,8m und an zwei Wänden

ab 70cm Höhe Dachschrägen. Und damit es

so richtig gemein wird, noch ringsherum

Rigipswände.. x(

 

Wie sieht es denn für so ein live-Erlebnis

mit dem Projekt 1.3 aus? Soll ja auch sehr

"anspringend" klingen. Oder wären doch nur

Hörner der Weisheit letzter Schluss?

 

etwas ratlos - Henryk

 

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hallo!

 

mein tipp: sparen, auto verkaufen, tief durchatmen, kreditkarte zücken und sich eine duo von avantgarde acoustic holen. mehr live geht meiner ansicht nach nur noch mit der trio aus dem selben hause.

liegt am wirkungsgrad (103db/m bei der duo) und am kugelwellenhorn, das die vorteile des horns ohne seine nachteile nutzt.

keine verfärbungen (wirklich keine) und wenn william kennedy auf der "yellowjackets live wires" auf die snare haut, lösen sich die tapeten ab. herrlich.

bei einem schwierigen raum ist auch der hohe direktschallanteil von vorteil. ich habe selbst zwar noch keine, aber nachdem ich die dinger einmal intensiv hören konnte, bin ich infiziert. irgendwann muss eine her.

für lowther kann ich mich auch nicht begeistern (das rockt zwar auch schon ganz gut, aber die verfärbungen nerven).

als selbstbaulösung gibt es noch diese oris- hörner. die benutzen zwar auch lowther- treiber, aber in verbindung mit kugelewellenhörnern, vielleicht taugen die ja was.

ansonsten hört man doch nur gutes vom altbekannten jericho- horn aus k&t. preiswert, viel wirkungsgrad und von der grösse auch noch gut vertretbar.

 

grüsse

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Hi!

Oris-Hörner benutzen eigentlih keine Lowther- sondern AER Treiber. Die Hörner sind sehr guit! Die Treiber auch. Allerdings für Rockmusik mit Live-Charakter eher zu sensibel.

Vor allem: da müßten mind. 2 15" Bässe dazu (pro Seite), sonst klingt´s nur in den Mitten schön dynamisch.

Für den beschriebenen Zweck sind am naheliegendsten große Koaxialsysteme.

Also 15"er mit integriertem Hochtonhorn in gut abgestimmten BR oder backloaded Horns.

Die Chassis gibt´s rel. günstig z. B. bei Cantare oder RCF oder Beyma oder Monacor oder ähnlichen. Exclusiver kann man´s auch machen, wenn man 15"er Tannoys oder gar Altec Duplexe nimmt (wird aber teuer). Noch besser, wenn man Tannoys oder Altecs aktiv betreibt.

Es gibt für beide hervorragende aktiv-Weichen, die auf die Chassis und spez. Gehäuse abgestimmt sind.

Damit kommt man leicht auf (bei Altecs) über 100dB und subjektiv durchaus nahe an Konzertlaustärke bzw. deren Eindruck heran. Da fliegt einem die Brille weg.

Über Probleme mit Verfärbungen würde ich mir bei dieser Art von Musik eher keine Gedanken machen . . . . . Allein die Lautstärke produziert in normalen Räumen bereits Verfärbungen weit jenseits dessen, was der gestandene HighEnder ( :-) ) als erträglich empfinden würde . .

Sch..... drauf! Die Musik komkmt geil ´rüber mit solchen Teilen, man muss nicht sein Auto verkaufen und selber bauen kann man die Gehäuse leicht und ohne erstmal Gußformen für Kugelwellenhörner anzufertigen oder für viel Geld welche zu kaufen, die man dann hinterher vielleicht nicht mag.

 

Gruß,m Klaus

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Hi,

 

tja für Live Feeling brauchts Wirkungsgrad. Sicher Hörner bringen am besten Wirkungsgrad mit. Nur meine kurzen Hörerfahrungen mit Hörnern brachten mir die Erkenntnis, daß für Hörner der Hörabstand eher 4 als 2 Meter sein sollte. Alternativ für deinen 21 qm Raum würde sich eher eine wirkungsgradstarke 3-Wege-Box anbieten, wie z.B. die Donar aus K+T, oder eben ein 2-Wegerich mit einem Breitbänder und einem wirkungsgradstarken Bass zu Unterstützung. Ich baue derzeit eine Lösung mit dem Veravox 5S plus 2x Visaton GF 250. Ich denke, da wird schon was abgehen.

 

Der Breitbänder darf natürlich nicht zu tief abgetrennt werden. Ich beginne mal mit 400Hz.

 

Grüße

 

RiderOTS

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"hervorragende Aktivweichen" ?

 

Das interessiert mich jetzt aber .... außer Thel und Behringer kriegt man ja im Allgemeinen kaum infos über aktive Weichen, ab und zu erwähnt noch jemand Alps .... aber sonst findet man ja nix.

Ich bitte höflichst um Infos, welche Weichen denn so noch empfehlenswert sind ;)

 

Greets

Acha

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hallo!

 

ach ja, hatte ich ganz vergessen: neulich habe ich einer präsentation der bastanis- ls beigewohnt. ca. 100db/m, offene schallwände mit 30er bb, bei irgendwas um die 6kh angekoppelten hochwirkungsgrad- ht und aktiven, geschlossenen subwoofern. alles zusammen gibt's als kompletten bausatz für gar nicht mal viel geld. und die dinger gehen wirklich ab wie nichts gutes. man muss natürlich bei der aufstellung einige freiheiten haben (dipol eben) aber wenn alles stimmt sind die ziemlich beeindruckend, besonders für den unhighendigen preis.

sehen leider scheisse aus, aber was soll's.

 

grüsse

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Hi!

 

Mit dem Gedanken an ein Koax-System (Coherence von Cantare)

hab ich auch schon gespielt, allerdings sind die Infos auf

deren Seite eher dürftig. Hier aus dem Forum hat sich wohl

"schwalbe" mal welche in ein 110L Gehäuse eingebaut und es

soll ordentlich die Post abgehn! :-) Wäre vielleicht mal den

ersten Versuch in diese Richtung wert und arm wird man dabei

auch nicht unbedingt.. (hab eh grad kein Auto zum Verkaufen ;-))

 

Ich hab demnächst auch mal die Möglichkeit, mir hier in Dresden

die Bastanis Prometheus anzuhören. Mal schaun was dabei

herauskommt.

 

Und das mit den Aktiv-Weichen für Tannoy oder Altec klingt

auch sehr interessant - allerdings hab ich bis jetzt weder

die Treiber, geschweige denn passende Weichen irgendwo gefunden..

na mal schaun, wer sucht der findet.

 

bis denn - Henryk

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Hi!

Die Tannoy-Weichen sind von Tannoy (gebraucht schwer zu kriegen und ziemlich teuer) und die aktiven Altec-Weichen sind von Altec irgendwann mal an ElectroVoice lizensiert worden und heißen da XEQ-2.

Beide, also Altec/EV und Tannoy sind per Hersteller-Steckmodul bzw. Karte an die Treiber sehr genau anpassbar und verfügen beide über regelbare TimeDelays und EQs und die EV noch über eine spezielle Horn-EQ, die auf spezielle Treiber/Hörner abgestimmt ist (Steckmodul, kann man auch selber nachbauen und konfigurieren . . . . ).

Die Tannoy-Weiche ist als ausgesprochene Studio-Weiche noch etwas aufwendiger als die EV/Altec. Beide haben XLR i/o, die Altec/EV sind 2Wege Mono aufgebaut, also 2 getrennte Geräte, die Tannoy ist 2Wege Stereo.

Ein Freund hat neulich eine Tannoy-Weiche für 500€ gekauft, was ziemlich günstig ist.

Die Altec/EV sind ebenso rar, aber meist günstiger - wenn man sie findet, so wie ich vor ein paar Monaten :-).

Der Unterschied zwischen passiv und aktiv ist selbst bei Tannoy-Classic Monitoren (StudioMonitore, ca. 270L mit exellenten passiven Weichen) eklatant! Größer, als wir alle erwartet hatten - sind doch die passiven Weichen schon sehr auf dem Punkt. Räumlichkeit, Basspräzision und Transienten kommen aktiv nochmal ´ne ganze Ecke besser.

 

Meine anderen aktiven Weichen hab ich jeweils auf die verwendeten LS abgestimmt bauen lassen. Aktuell für meine Mangers nach Angaben des Herstellers - an die man sich tunlichst halten sollte. Wo nix groß zu regeln ist (sondern feste Werte herrschen, bis auf die Pegel versteht sich :-) ), ist auch weniger zu vermurksen. Einmal eingemessen und dann Finger wech von jeglichem Poti.

 

Grundsätzlich würde ich immer aktive Weichen bevorzugen. Die digitale Behringer (hab die Bezeichnung nicht im Kopf - ist auch schon spät . .) hab ich mal alternativ eingeschleift, fand sie aber nicht so richtig überzeugend gegenüber den anderen. Vielleicht ist die Wandlung noch nicht der letzte Hit, vielleicht leidet die absolute Qualität doch auch ein wenig an den vielen Einstellmöglichkeiten und damit vielen Bauteilen. Allerdings sind zumindest die Altec/EVs sicher noch verbesserungswürdig.

Die haben eben den Vorteil, nicht dermassen universell sein zu müssen und sind daher puristischer aufgebaut. Allerdings, wie gesagt, kann man sie auch an die unterschiedlichsten LS anpassen - nur eben nicht per Knopfdruck oder kurzem Poti-Dreh.

 

Gruß, Klaus

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Nix gegen wirkungsgradstarke 3-Wege-Box. Ich befürchte nur, dass das wirkungsgradstarke 'Spielzeug' aus der Klang&Ton hier das richtige ist. Das was K&T als PA verkauft taugt meiner Meinung nach nur für lautes Hifi. Das betrifft auch 2x GF250.

 

Ich glaube eher dass unser Kollege 2x 18" PA-Bass + 1x10" PA-Low-Mid im kurzen Fronloaded-Horn sowie ein Mittel- und Hochtonhorn braucht. Pro Seite versteht sich. Für normale Hifi-Hasen sieht das aus wie mit

Kanonen auf Spatzen schießen. Ist es aber nicht. Man muß das Ganze auch nicht bis zum absoluten Anschlag aufdrehen, sondern kann 6-10dB unter Vollaussteuerung bleiben, dann klirrt es auch weniger.

Vor allem: Hart aufgehängte Chassis sind ein Muss!

 

die aixmaus

 

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Also ich weiß nicht so recht..

 

2x 18" Bass + 2x 10" Low-Mid in einem

20qm Zimmerchen ist doch schon etwas

viel, oder?

Da fallen mir doch die Rigipsplatten ab.. :-o

 

Selbst auf richtigen Konzerten hatte ich

bisher nur einmal das Gefühl, dass es ne

Herzdruckmassage gibt - das war als Prodigy

in einer rel. kleinen Halle spielte...

 

Ich suche nicht vordergründig die maximal

ereichbare Lautstärke, sondern eher den direkten

und unverzerrte Klang bei noch nicht unbedingt

schmerzhaften Pegeln.

 

 

viele Grüße - Henryk

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Zum Thema Aktivweichen. Ich benutze eine Sony SRP F-300 aus dem Profi-Bereich: Rechnet intern mit 48 Bit, beliebige Filtercharakteristiken (Butterworth, Tschebycheff, Bessel, Linkwitz-Riley) mit bis zu 36 dB Flankensteilheit, beliebige Frequenzgangkorrekturen (Notchfilter, Low-Cut, High-cut, Bandpass, Low-shelf, usw.) mit beliebigen Filtergüten, fast unendliche Equalizermöglichkeiten). Jeder Frequenzgang als Datei speicherbar, 100 sind direkt im Gerät speicher- und abrufbar.

 

Nachteil: Gerät bei der Frequenzkorrektur nicht ohne Rechner bedienbar, muss per RS 232 mit einem Rechner verbunden werden.

 

Aber vom Leistungssprektrum und der Qualität her verdammt gut, auch jetzt noch (habe meine seit 12/00).

 

Viele Grüße

Marko

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Hi,

 

>Meine anderen aktiven Weichen hab ich jeweils auf die

>verwendeten LS abgestimmt bauen lassen. Aktuell für meine

>Mangers nach Angaben des Herstellers - an die man sich

>tunlichst halten sollte. Wo nix groß zu regeln ist (sondern

>feste Werte herrschen, bis auf die Pegel versteht sich :-) ),

>ist auch weniger zu vermurksen. Einmal eingemessen und dann

>Finger wech von jeglichem Poti.

 

Einmessen ist nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Wer misst, misst Mist, heisst es nicht umsonst. Es sind viele Unwägbarkeiten im System Raumakustik/Wandler/Sitzplatz, so dass ein Einmessen, wenn es nicht gerade zuhause stattfindet, meistens nicht zielführend ist. (Meine Meinung!).

 

>Grundsätzlich würde ich immer aktive Weichen bevorzugen. Die

>digitale Behringer (hab die Bezeichnung nicht im Kopf - ist

>auch schon spät . .) hab ich mal alternativ eingeschleift,

>fand sie aber nicht so richtig überzeugend gegenüber den

>anderen.

 

In erster Linie entscheidet die Entzerrung über den Klang. Wenn Frequenzgang und Phase bei zwei verschiedenen Weichen nicht exakt übereinstimmen und das wird selten der Fall sein, kann man sie nicht vergleichen. Man vergleicht völlig unterschiedliche Gesamtsysteme miteinander.

 

>Vielleicht ist die Wandlung noch nicht der letzte

>Hit, vielleicht leidet die absolute Qualität doch auch ein

>wenig an den vielen Einstellmöglichkeiten und damit vielen

>Bauteilen.

 

Definitiv nein. In der Weiche sitzt nichts drin ausser A/D-Wandlung, DSP und D/A-Wandlung. Noch besser: Digital hinein, dann entfällt die "fehlerträchtige" und unnötige D/A und anschließende A/D- Rückwandlung bis zum Processing.

 

>Allerdings sind zumindest die Altec/EVs sicher

>noch verbesserungswürdig.

>Die haben eben den Vorteil, nicht dermassen universell sein zu

>müssen und sind daher puristischer aufgebaut.

 

Puristischer als Behringer (oder Äquivalent) gehts nimmer. Dazu noch der Komfort, nahezu beliebige Filterkurven einstellen (und abspeichern) zu können. Es wird dazu lediglich etwas gerechnet.

 

Gruß

Marc

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Hey Marc!

 

 

na ja: nichts drin außer . . . . . :-), das ist schon eine ganze Menge im Signalweg, finde ich.

Aber Du hast Recht: kann man schlecht direkt vergleichen, ohne einen Riesenaufwand zum Abgleichen zu treiben. Ich hab das ganz subjektiv gemeint, versteht sich.

Was bei AD/DA-Wandlung so alles passiert und wie, das ist ja ein interessanter Punkt und heftig umstritten. Ich mag es lieber ohne Wandlung, wenn´s geht.

Direkt in der Digitalen Ebene zu bleiben wäre in der Tat am vernünftigsten. Am besten bis zu den LS-Klemmen. Dann sind auch die Weichen ziemlich unproblematisch - solange sie wirklich auf die Chassis und Gehäuse abgestimmt sind. Das ist m. E. die Zukunft - die Sachen, die ich gehört habe (ich meine incl. dig. Endstufen): Tact, Sharp und Belcanto fand ich sehr vielversprechend und im Moment kommen ja noch einige dazu, deren Preise immer vernünftiger werden, z. B. Sony und die kleinen Sharps.

Im DIY-Markt tummeln sich auch einige - da höre ich sehr unterschiedliche Beschreibungen.

 

Gruß, Klaus

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Stimmt schon: die Rigips Platten gehören an die Decke!! Um die Kirche im Dorf zu lassen, würde ich echt empfehlen, Dir mal ein paar 15"er Koaxe in nicht allzu großen BR Gehäusen anzuhören. Da gibt´s mit ca. 120-150L gute und ziwmlich saubere Lösungen. Und Streichkonzerte willste vielleicht eh nicht soo viele darüber hören, oder :-) ?

Man muß das gehört haben. Alles andere ist graue Theorie.

 

Gruß, Klaus

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Hi Marko,

 

schön für Dich auf Aktivweichen aus dem Profi-Bereich zurückgreifen zu können. Mit wieviel Euros ist man denn dabei?

 

Grüße

 

RiderOTS

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Hi Marc,

 

Du bist offenbar Nutzer einer Behringer. Was mich interssieren würde,

ob sich digitale Lautstärkeänderungen negativ auf die Klangqualität auswirken, wie ein anderer Poster es mal geschrieben hatte. Ausweg wäre ein analoges Panasonic-Poti, wie es Thel anbietet.

 

Die Behringer bietet ja auch die Möglichkeit Zeitverzögerungen vorzugeben. Hast Du das mal ausgetestet und wie sehen die Ergebnisse aus?

 

Grüße

 

RiderOTS

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Hi Marko!

 

liest sich nicht schlecht über die Weiche. Aber schlappe 2000€ sind nun auch nicht ohne . .

Und ob´s gleich ein Lautsprecher-Management sein muß, wenn man nur ´ne aktive Weiche für ein (!) Paar LS braucht . . . . . . :-)?

Wenn ich ´ne Weiche für meine LS brauche, wird die daraufhin entwickelt. Da braucht´s keine 25800 verschiedenen Möglichkeiten, sondern eine Trennfreq., eine (max.2 z. B. bei den Mangers) Flankensteilheit bzw. eine Charakteristik und Pegelreglung. Notchfilter sind klasse und sehr brauchbar (wenn sie gut sind), EQ kann, muß aber nicht, TimeDelay kann auch, muß aber auch nicht, wenn die Weiche für das spezielle Chassis ausgelegt ist.

Wer - außer vielleicht ein PA-Verleih/Betreiber - braucht die vielen Möglichkeiten? In Studios haste, wenn überhaupt aktiv, exakt angepasste Weichen vom Hersteller der Monitore. Die sind dann auch auf den Raum bzw. die Einbausituation einstellbar und werden drauf eingemessen.

Ohne korrekte Einmessungen sind solch vielfältig konfigurierbare Geräte eher nicht zu empfehlen. Mit den Ohren allein geht das nämlich nicht wirklich.

 

Gruß, Klaus

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Zu der Angemessenheit der Sony-"Weiche":

Für EIN BESTEHENDES Lautsprechersystem ist sie in der Tat overdressed; habe in der Videoanlage noch zwei Behringer (Weiche CX 3400 und LS-Management DCX 2496)laufen, die reichen für den Zweck auch. Aber ich bastel halt viel, probiere viele verschiedene Subwoofer aus, messe auch die eigene Raumakustik usw. Da ist es schon praktisch, mal eben die Tiefbassanhebung zu verändern, ein Notchfilter für die Mitteltonsenke der neuen Satelliten usw., man ist einfach flexibler. Vor der Sony war eine Bell XO 1905 im Einsatz, die war klanglich bei gleichen Einsatzparametern nicht soviel schlechter als die Sony. Nach Optimierung (Delay/Aufstellungsversatz der Subwoofer eingestellt, Senken durch Raumakustik eliminiert, usw.) war's dann schon besser. Als Werkzeug ist so ein Ding klasse. Aber der Kauf ist jetzt 3,5 Jahre her: ob die Sony wirklich 1.600 € Diff. zur Behringer DCX 2496 wert ist?? Behringer macht früher schlapp, d.h. weniger Parameter gleichzeitig schaltbar, dafür hat sie einen PCMCIA Slot. Aber entgegen vieler Meinungen in den Foren: Das Preis-Leitungsverhältnis der Behringerteile ist schon gut.

Viele Grüße

Marko

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HI Henryk,

 

ich habe die Teile in Wetzlar bei nem Treffen gehört: die sind schon gut, geht richtig ab!

Für meinen Geschmack noch ein klein wenig mehr Bass => BL-Hörnchen !

 

Im Juni? ist das eine Messe, auch von Selbstbauten, sind die ev. auch dabei! ? Von Dresden ist es ja nicht weiter wie von Berlin....

 

 

Die Elektrostaten von Calvin +Sub sind noch besser, nur zu schwierig nach zu bauen. ( für mich)

 

Wennste mal in Berlin bist, kannste hören und sehen wie ick dat jelöst habe ( Rockkonzert im Heim).. fehlen immer noch Bilder auf meiner Seite, vom Text ganz zu schweigen!

 

MfG

Peter

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Hey Mann, Klaus meine ich!

 

>na ja: nichts drin außer . . . . . :-), das ist schon eine

>ganze Menge im Signalweg, finde ich.

 

Mein Vorschlag ist, digital reinzugehen, dann entfällt schonmal eine unnötige Wandlung. Und irgendwann muß man ja wieder ins analoge zurückkehren, so lange wir noch bei analogen Schwingungen sind. ;-)

 

>Aber Du hast Recht: kann man schlecht direkt vergleichen, ohne

>einen Riesenaufwand zum Abgleichen zu treiben. Ich hab das

>ganz subjektiv gemeint, versteht sich.

 

Is klar, Chef!

 

>Was bei AD/DA-Wandlung so alles passiert und wie, das ist ja

>ein interessanter Punkt und heftig umstritten. Ich mag es

>lieber ohne Wandlung, wenn´s geht.

 

s.o.

 

>Direkt in der Digitalen Ebene zu bleiben wäre in der Tat am

>vernünftigsten. Am besten bis zu den LS-Klemmen. Dann sind

>auch die Weichen ziemlich unproblematisch - solange sie

>wirklich auf die Chassis und Gehäuse abgestimmt sind. Das ist

>m. E. die Zukunft - die Sachen, die ich gehört habe (ich meine

>incl. dig. Endstufen): Tact, Sharp und Belcanto fand ich sehr

>vielversprechend und im Moment kommen ja noch einige dazu,

>deren Preise immer vernünftiger werden, z. B. Sony und die

>kleinen Sharps.

 

Ist auch meine Meinung. Digitale Verarbeitung incl. Weiche ist echter Fortschritt. Materialfragen wie welcher Kondensator klingt wo am besten und Verluste in Spulen gehören damit der Vergangenheit an.

 

Gruß

Marc

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Hi Rider,

 

>Du bist offenbar Nutzer einer Behringer. Was mich interssieren

>würde,

>ob sich digitale Lautstärkeänderungen negativ auf die

>Klangqualität auswirken, wie ein anderer Poster es mal

>geschrieben hatte.

 

lies mal in anderen threads nach, steht da alles schon mehrfach. Hab wenig Lust, alles zu wiederholen.

 

In Kurzform:

Die Pegeleinstellung umfasst nur +-15dB. Das reicht im Normalfall bei weitem nicht aus. Am besten digital rein in die Weiche, dann ist sie immer optimal ausgesteuert und man verliert keine Auflösung und hat keine unnötigen Wandlungen im System. Der Ausgang ist dann auch gut ausgesteuert. So kommt aber voller Pegel hinten raus. Man braucht demzufolge irgendwo ein Poti. Wenn alle Endstufen dicht beieinander stehen, genügt ein Sechsfach-Poti direkt vor den Endstufeneingängen. Falls sie es nicht tun, am besten die Aleph P Relaissteuerung vor jedem Verstärker. Die Relais können ja von einer einzigen Steuerplatine parallel bedient werden.

 

> Ausweg wäre ein analoges Panasonic-Poti,

>wie es Thel anbietet.

 

Du meinst sicher das Thel Poti, ist aber kein Panasonic.

 

>Die Behringer bietet ja auch die Möglichkeit Zeitverzögerungen

>vorzugeben. Hast Du das mal ausgetestet und wie sehen die

>Ergebnisse aus?

 

Bei mir hat sich´s gelohnt.

 

Gruß

Marc

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hallo henryk,

ich war gerade bei andreas guhde (cantare) und habe mir die coherence angehört. das schiesst einen schon die tränen in die augen-das ist schon sehr "live". ich überlege gerade wie ich die coherence einbinde bzw. alles aufbaue. ich werde diese wohl über die aktive weiche von behringer (dcx) ansteuern. nur welche endstufen ich verwende, die noch bezahlbar sind weis ich nich nicht. es sind noch einige fragen offen, aber aud die coherence kann man "bauen"! wie weit bist du mit deinem "projekt?

 

gruß

hhburger

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Hi hhburger,

 

ja - dass die coherence mächtig Dampf macht,

hab ich schon aus verschiedenen Ecken gehört. :D

Konnte mich nur leider bis jetzt noch nicht

persönlich davon überzeugen. Ich denke, ich

werde mir einfach die chassis mal bestellen

und dann schauen bzw. hören was passiert...

Nur weiß ich noch nicht wann, da sich mein

Hobby HiFi z.Z. etwas unterordnen muss und

das "Projekt" leider etwas eingeschlafen ist.

Es beschränkt sich lediglich auf Boxenrücken

und mit dem Hören, was da steht....

 

Aber sobald ich was zu berichten habe, werd

ich das auch tun!

 

bis dahin, greetings - H.

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