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dalen

Um welchen Plattenspieler handelt es sich?

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Hallo!

 

Ich suche den Namen und evt. noch den Preis des folgenden Plattenspielers: Das Ding besteht aus drei Teilen: Einem dicken Drehteller (Kupfer- oder Messingfarben) mit Tonarm, dann einem Antrieb, der daneben steht und über einen Riemen mit dem Teller verbunden ist, und schließlich noch einem schwarzen Kasten, an dem der Antrieb angeschlossen ist. Auf dem Kasten steht irgendwas mit Vakuum, und auf allen drei Teilen steht "micro" und noch was ...

 

Ja ich weiß, merkwürdige Beschreibung, aber wenn es jemandem von Euch bekannt vorkommt .. ich wäre wie gesagt an der genauen Bezeichnung interessiert, auch am Preis, und ich würde gerne wissen ob der "gut" ist.

 

Vielen Dank!

 

 

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Hallo, Dalen,

 

in Berlin gibt es ein Geschäft, das sich mit hochwertigen Plattenspielern beschäftigt. Deine Beschreibung sieht nach einem hochwertigen Gerät aus, da Stromversorgung (der Kasten), Motor und Teller räumlich voneinander getrennt sind. Schicke Deine Anfrage an Herrn Lützenkirchen, e-mail info@phonophono.de. Vielleicht kann er Dir weiterhelfen. Wenn es Dich interessiert, kannst Du auch seine Internetseite anschauen (phonophono.de).

 

Mit highfidelen Grüßen

 

Jochenberlin

 

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Hallo,

 

>Schicke Deine Anfrage an Herrn Lützenkirchen,

 

meintest Du vielleicht "Dingenskirchen"? Dre gute Mann heisst Herr Lützelberger.

 

Gruß Marc

 

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hallo nochmal!

 

ich hab nochmal nachgefragt, nachgesehen und nachgeschaut, und festgestellt dass es sich um einen "Mikro Seiki RX 1500 VG" handelt. wie gesagt bestehend aus drei teilen komplett mit tonarm und voll funktionsfähig. habe gelesen dass von diesem gerät nur 10 stück in deutschland verkauft worden sollen sein.

 

was wäre dieses gerät denn so wert? und ist es gut?

 

vielen dank!!

 

(http://www.my-micro.de/rx1500vg.htm)

 

Gruß!

Daniel.

 

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Wenn er in Ordnung ist, dann ist es so ziemlich die Spitze des Machbaren (von Micro Seiki 5000 bzw 8000 abgesehen, und das Thorens Reference gibt es ja nun auch wieder im verbesserten Nachbau). Allerdings mögen viele Audiophile Micro Seiki nicht und wollen lieber was "putziges" in Richtung Linn LP12, Oracle, etc.).

 

Kleiner Tip zum praktischen Betrieb: Riemen verwenden, nicht String. Der Knoten im String führt zu exorbitanten Gleichlaufschwankungen - mit Riemen ist (wenn Lager in Ordnung und Riemen OK) das Laufwerk sowohl vom Rumpeln, als auch vom Gleichlauf erste Sahne. Was für den Rest vom Leben, sozusagen.

 

Nix für mich, ich hab nicht genug Platz für sowas. Ich überspiel gerade alle meine LPs auf CD und dann wird der Thorens eingemottet.

 

Oliver

 

Carpe Diem!

 

Leute die mit ihrer Anlage länger Testsignale hören als Musik zu genießen, sollten den Krempel verkaufen und ihrem Hobby in HiFi-Läden nachgehen.

 

 

 

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hi Oliver,

 

Ich überspiel gerade alle meine LPs auf CD und dann wird der Thorens eingemottet.

 

sach mir Bescheid, wenn Du fertig bist! ;-)

Um welchen Thorens handelt es sich?

 

gruss frank

 

 

Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO...

 

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Hallo Frank,

 

ich sagte einmotten. Einen Thorens verkauft man nicht! Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass in einigen Jahren (hoffentlich erst in 20) die CDROMs entweder physikalisch hinüber sind, oder es kein Abspielgerät mehr gibt. Dann hole ich den Thorens wieder raus und überspiel aufs neue Medium. Das Überspielen dient eh nur der LP-Schonung, und ein bisschen Faulheit ist es auch, das Handling einer CD ist doch praktischer.

 

Es ist sowieso nur ein kleiner TD147, den habe ich mir mühsam noch als Schüler kaufte. Der läuft inzwischen fast 20 Jahre ohne Probleme.

 

Ein Buch oder eine LP wird man noch in 100 Jahren lesen/hören können. Digitale Daten von vor 15 Jahren auf dem PC sind schon lange weg. Leute, sichert wichtige Daten analog!

 

Oliver

 

Carpe Diem!

 

Leute die mit ihrer Anlage länger Testsignale hören als Musik zu genießen, sollten den Krempel verkaufen und ihrem Hobby in HiFi-Läden nachgehen.

 

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Hey Oliver,

 

>Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass in einigen Jahren

>(hoffentlich erst in 20) die CDROMs entweder

>physikalisch hinüber sind, oder es kein Abspielgerät mehr

>gibt.

Da könntest Du Recht haben ;-) ! Übrigens ein nicht zu unterschätzender Aufwand: Wenn die Automobilindustrie verlangt, dass Daten 20 Jahre verfügbar sein müssen, ist das eine recht heikle Forderung - ich würde dafür (bei endlichem Budget) nicht "grade stehen" wollen !

 

>Digitale Daten von vor 15 Jahren auf dem

>PC sind schon lange weg.

Es gab mal einen Artikel im Spiegel zu dem Thema - da wurde die interessante Frage aufgeworfen: Was wäre geschehen, wenn die 10 Gebote uns digital übergeben worden wären ? Wären sie heute unbekannt und verloren ?

 

Grüsse

Bruno

 

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hallo Oliver,

 

ich sagte einmotten. Einen Thorens verkauft man nicht!

 

hmm, zum Glück haben in der Vergangenheit nicht alle so gedacht...

 

Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass in einigen Jahren (hoffentlich erst in 20) die CDROMs entweder physikalisch hinüber sind, oder es kein Abspielgerät mehr gibt.

 

Darauf könnte man ja Wetten abschliessen ;-)

 

Dann hole ich den Thorens wieder raus und überspiel aufs neue Medium. Das Überspielen dient eh nur der LP-Schonung, und ein bisschen Faulheit ist es auch, das Handling einer CD ist doch praktischer.

 

Es ist sowieso nur ein kleiner TD147, den habe ich mir mühsam noch als Schüler kaufte. Der läuft inzwischen fast 20 Jahre ohne Probleme.

 

Das kommt mir irgendwie bekannt vor... ;-)

 

Ein Buch oder eine LP wird man noch in 100 Jahren lesen/hören können. Digitale Daten von vor 15 Jahren auf dem PC sind schon lange weg. Leute, sichert wichtige Daten analog!

 

nunja, aber wo willste heute noch bezahlbare, vernünftige Bänder herkriegen? Und Leute, die analoge Bandmaschinen warten, einmessen und reparieren(können)?

Zumal die auch nicht unbegrenzt haltbar sind, wie einige ramponierte Masterbänder durchaus beweisen.

 

gruss frank

 

 

 

 

 

Microsoft is not the answer. It's the question and the anwser is NO...

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 29-Okt-02 UM 15:00 Uhr (GMT) [p]Hallo Oliver

 

Ich sehe keine Schwierigkeit einen CD-Player einzumotten, wenn es sich herausstellen sollte, dass die

CD-Ära langsam dem Ende naht (dank Kompatibilität DVD/SACD-Player auf lange Sicht unwahrscheinlich).

Allerdings werden mit dem Ende der CD nicht alle Geräte sofort in Asche zerfallen,

somit denke ich die nächsten 20-30 Jahre sind absolut gesichert, wobei die

Übergangszeit (in der man bereits auf´s neue Medium überspielen könnte) einigermassen

optimistisch mit 10 Jahren in die Berechnungen aufgenommen werden könnte...

Die Paranoia bzgl. CD-Rott/Zerfall halte ich übrigens für absoluten Sommerloch-Quatsch.

Hier gehe ich von einer Haltbarkeit (Fehlproduktionen ausgeschlossen) nicht unter 50, eher 100 Jahren aus.

Die musikalische Haltbarkeit liegt bei den meisten Pop-Produkten deutlich unter 3 Jahren ;-)

 

Übrigens bin ich nicht der Meinung ein CD-Player geht schneller kaputt als ein Plattenspieler.

Wäre zwar eigentlich wahrscheinlich (wegen weit grösserer Materialschlacht),

ist aber zumindest in meinem Umkreis bisher nicht so gewesen. Soviele Schäden wie ich alleine

mit meinem Thorens hatte dürfte ich bis an´s Lebensende nicht mit CD-Playern haben!

Faktisch hatte ich persönlich noch nie einen defekten CD-Player (nur zur Vollständigkeit)*.

Ich tauschte die Teile einzig wegen optischen Gründen, Features oder dem Klang aus.

Selbst letzteres ist bei mir seit mindestens 10 Jahren kein Grund mehr (Betrieb über Wandler).

 

Wenn ich jeden Notwendigen Nadelwechsel, Justage oder Wartung bei Plattenspielern als

Defekt werten würde, dann bliebe mir der Schluss: Nichts ist unzuverlässiger als ein Plattenspieler!

Und vielleicht habe ich es nicht ganz richtig mitbekommen, aber ist es nicht so,

dass Verstärker mit RIAA-Entzerrer und PrePreAmp eine hastig aussterbende Gattung sind?

In 10 Jahren dürfte sowas kaum mehr zu bekommen sein...und das ist gut :-)

 

 

Musikalischer Gruss

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg   Michael

 

* Zumindest kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.

 

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Hallo Michael,

>

>Hallo Oliver

>

>Ich sehe keine Schwierigkeit einen CD-Player einzumotten,

>wenn es sich herausstellen sollte, dass die

>CD-Ära langsam dem Ende naht (dank Kompatibilität

>DVD/SACD-Player auf lange Sicht unwahrscheinlich).

>Allerdings werden mit dem Ende der CD nicht alle Geräte

>sofort in Asche zerfallen,

>somit denke ich die nächsten 20-30 Jahre sind absolut

>gesichert, wobei die

>Übergangszeit (in der man bereits auf´s neue Medium

>überspielen könnte) einigermassen

>optimistisch mit 10 Jahren in die Berechnungen aufgenommen

>werden könnte...

 

Im Prinzip gebe ich Dir recht, aber man verpasst den Absprung ganz schnell, das habe ich bei meinen DOS-Dateien gemerkt.

 

>Die Paranoia bzgl. CD-Rott/Zerfall halte ich übrigens für

>absoluten Sommerloch-Quatsch.

>Hier gehe ich von einer Haltbarkeit (Fehlproduktionen

>ausgeschlossen) nicht unter 50, eher 100 Jahren aus.

 

Von meinen ganzen gekauften/Gepressten CDs gehen gerade mal zwei kaputt, eine habe ich zum Glück noch kopieren können. Bei der Haltbarkeit von Cds gebe ich Dir also recht. Aber wie das mit CDROMs aussieht? Da bin ich mir nicht so sicher, und deshalb behalte ich LPs und LP-Spieler lieber.

 

>Die musikalische Haltbarkeit liegt bei den meisten

>Pop-Produkten deutlich unter 3 Jahren ;-)

 

Ja aber so was muß ich mir ja nicht kaufen oder? Ich überspiele gerade meine alten(!) Platten von Manfred Manns Earth Band, die höre ich seit Beginn meines LP-Spieler-Besitzes, und die Musik kann ich auch in 20 jahren noch mit Genuß hören. Und auch heutzutage ist mir mein Geld für Geplärre, das ich nur 8 Wochen hören kann, zu schade.

>

>Übrigens bin ich nicht der Meinung ein CD-Player geht

>schneller kaputt als ein Plattenspieler.

 

Das habe ich gar nicht behauptet.

 

>Wäre zwar eigentlich wahrscheinlich (wegen weit grösserer

>Materialschlacht),

>ist aber zumindest in meinem Umkreis bisher nicht so

>gewesen. Soviele Schäden wie ich alleine

>mit meinem Thorens hatte dürfte ich bis an´s Lebensende

>nicht mit CD-Playern haben!

>Faktisch hatte ich persönlich noch nie einen defekten

>CD-Player (nur zur Vollständigkeit)*.

 

Mein erster Sony war nach ca. 6 Jahren hinüber, meine zwei Harmans machen es seit 12 bzw. 1 Jahr.

 

>Ich tauschte die Teile einzig wegen optischen Gründen,

>Features oder dem Klang aus.

>Selbst letzteres ist bei mir seit mindestens 10 Jahren kein

>Grund mehr (Betrieb über Wandler).

>

>Wenn ich jeden Notwendigen Nadelwechsel, Justage oder

>Wartung bei Plattenspielern als

>Defekt werten würde, dann bliebe mir der Schluss: Nichts ist

>unzuverlässiger als ein Plattenspieler!

 

Also ich habe nur hin und wieder den Tonabnehmer gewechselt.

Und das ist kein Defekt sondern ein Verschleißteil (abgefahrene Bremsbeläge beim Auto sind ja auch keine Panne, sondern normaler Verschleiß)

 

>Und vielleicht habe ich es nicht ganz richtig mitbekommen,

>aber ist es nicht so,

>dass Verstärker mit RIAA-Entzerrer und PrePreAmp eine hastig

>aussterbende Gattung sind?

 

Das ist wie mit dem externen D/A-Converter: ich habe mir bei meinem Accuphase vor 7 Jahren einen separaten Phono-PrePre gekauft (und dafür auf den internen Phonoeingang verzichtet), und der hängt halt jetzt an meinem MBL-Vorverstärker dran.

 

>In 10 Jahren dürfte sowas kaum mehr zu bekommen sein...

 

zu bekommen auf jeden Fall, wenn vielleicht auch teuer (siehe FM aus der Schweiz, der hat sogar verschiedene Entzerrkurven für Schellack drin, oder den Restek EMAS, ein Sahnestück von Phonopre)

 

und >das ist gut :-)

nein, das wäre schlecht. LPs sind ebenso wie antiquarische Bücher (Ledereinband, Fadenheftung, Buchdruck) ein Stück Kulturgeschichte!

 

Und noch ein Aspekt: die neu abgemischten CD-Versionen sind oft schlechter, auf keinen Fall aber das Original. Da kopiere ich mir lieber die CD selbst. Aber natürlich habe ich auch jede Menge remasterter CDs (von Furtwängler über Duke Ellington bis hin zu den Doors).

>

>

>Musikalischer Gruss

 

Oliver

 

Carpe Diem!

 

Leute die mit ihrer Anlage länger Testsignale hören als Musik zu genießen, sollten den Krempel verkaufen und ihrem Hobby in HiFi-Läden nachgehen.

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 29-Okt-02 UM 16:51 Uhr (GMT) [p]Hallo Oliver

 

Na wenn Du 10 Übergangsjahre schnell verpasst, dann ist das ein sehr persönliches Problem :D

Ob ich eine CDA bzw. WAV (wieso eigentlich CD-ROM?) mit DOS-Kompatibilität

vergleichen würde weiss ich nicht....allerdings bekomme ich auch auf einen 2GHz Rechner

DOS 3 aufgespielt und damit sollten auch alte Sachen noch laufen...aber das ist ein anderes Thema.

 

"...den Tonabnehmer gewechselt. Und das ist kein Defekt sondern ein Verschleißteil..."

Das ist ein Laser zB. auch (womöglich das Wartungsempfindlichste Teil?), den man durchaus

alle 15-30 Jahre tauschen könnte...macht üblicherweise wohl kaum einer - grösstenteils, weil nicht nötig.

Ich will nicht wissen wieviele "defekte" CD-Player wegen schmutziger Linse entsorgt werden! :7

Obwohl ich Raucher bin, habe ich allerdings noch keinen CD-Player reinigen müssen.

Mein Philips CD614 ist sicherlich deutlich über 10 Jahre alt...und wurde nie geschont.

 

"nein, das wäre schlecht. LPs sind ebenso wie antiquarische Bücher (Ledereinband, Fadenheftung, Buchdruck) ein Stück Kulturgeschichte!"

Einigen wir uns auf: "Mir wäre es herzlich egal" ?

Der Tonträger als Medium ist mE. keine Kulturgeschichte - sondern die Musik darauf!

Die kann man der Nachwelt weit eleganter und qualitativ hochwertiger erhalten!

Man darf aber gerne ein Exemplar neben Edisons Tonwalze und Grammophonplatten in´s Museum legen!

Wer das Vinyl als Fetish begreift mag das natürlich anders sehen als ich!

 

"Und noch ein Aspekt: die neu abgemischten CD-Versionen sind oft schlechter, auf keinen Fall aber das Original."

Mir fehlt hier komplett der Zusammenhang zum Ursprungsthema, sorry!

Vielleicht habe ich da aber auch irgendwas falsch verstanden.

 

 

Musikalischer Gruss

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg Michael

 

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Hi Oliver

Nu erklär nem alten Trottel doch mal nachvollziehbar,wie man Daten analog sichert.Einmeißeln oder über den Umweg Vinyl oder CD?

Ich habs schon oft gesagt:der Inhalt einer gepreßten CD ist mindestens genauso lange haltbar wie der einer Platte.

Kopfschüttel

Lenz

 

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Moin Oliver, Michael und alle,

 

möchte noch was nachtragen zum Thema "digitale Daten nach Jahrzehnten":

Mein Beispiel (und der erwähnte Artikel ausm Spiegel) bezog sich auf Datentechnik, weniger auf Musik-CDs.

Es ging weniger um den "Verfall" der Medien, sondern einfach darum, dass schon nach wenigen Jahren die notwendige Hard- (und auch Soft-)ware zum "entschlüsseln" alter Datenbestände nicht mehr verfügbar ist. Es ist zwar möglich, diese vor- (und auch betriebsbereit !) zu halten, das ist jedoch äusserst aufwändig und kostenintensiv.

Zum Glück ist der CD-Standard etwas langlebiger als andere "Standards" - dennoch kann ich mir vorstellen, dass bereits jetzt (oder in Kürze) nur noch Abspielgeräte verlangt werden (z.B. DVD), die die Möglichkeit, stinknormale CDs abzuspielen lediglich im Zuge der "Abwärtskompatibilität" mitbringen.

 

@Michael, Zitate:

>Und vielleicht habe ich es nicht ganz richtig mitbekommen,

>aber ist es nicht so, dass Verstärker mit RIAA-Entzerrer und

>PrePreAmp eine hastig aussterbende Gattung sind?

Ich weiss nicht, ob das so zutrifft - kann ebenso sein, dass die seit einigen Jahren auf niedrigem Niveau stagnieren.

Die Behauptung, Vinyl und die entsprechenden Wiedergabegeräte würden aussterben schwirrt seit Einführung der CD herum und ist IMHO mindestens genauson "Quatsch" wie der "CD-Rott/Zerfall".

 

>In 10 Jahren dürfte sowas kaum mehr zu bekommen sein...und

>das ist gut :-)

Sorry, warum (und für wen) das gut sein soll, erschliesst sich mir nun überhaupt nicht - ich verbuche diesen Satz mal als Frotzelei von Dir.

 

Grüsse

Bruno

 

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>Hi Oliver

>Nu erklär nem alten Trottel doch mal nachvollziehbar,wie man

>Daten analog sichert.Einmeißeln oder über den Umweg Vinyl

>oder CD?

 

Bei Musikdaten sichern wir Nichtkomponisten sowieso nur Fremddaten und nicht selbst gespielte Musik. Und da muß die CD, SACD, DVD, erst noch beweisen, dass Sie so lange hält wie eine LP.

 

Also LPs aufheben und nicht alles auf CD neu kaufen, im Irrglauben die halten ewig!

 

Das ganze bezog sich aber auch auf selbsterzeugte Daten (Briefe, Adressdateien, Archive, Dissertationen, etc.). Hier ist ein Ausdruck Festplatten oder anderen digitalen Medien haushoch überlegen in der Haltbarkeit bzw. in der langfristigen praktischen Zugreifbarkeit.

 

 

>Ich habs schon oft gesagt:der Inhalt einer gepreßten CD ist

>mindestens genauso lange haltbar wie der einer Platte.

>Kopfschüttel

>Lenz

 

Dass Du es schon oft gesagt hast, macht Deine Meinung noch lange nicht zum Beweis. Das muß die CD erst noch nachweisen. So lange gibt es die noch nicht.

Auch Kopfschüttel über die Gläubigkeit gegenüber Industrieaussagen.

 

Damit ist dieser Thread für mich abgeschlossen, es artet hier schon wieder aus, ging schließlich um einen Micro Seiki Plattenspieler.

 

Oliver

 

Carpe Diem!

 

Leute die mit ihrer Anlage länger Testsignale hören als Musik zu genießen, sollten den Krempel verkaufen und ihrem Hobby in HiFi-Läden nachgehen.

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 30-Okt-02 UM 10:35 Uhr (GMT) [p]Hallo Bruno!

 

Nun ich denke schon, dass RIAA und PrePre-AMP immer seltener werden - sowas messe

ich liebend gerne an mir zur Verfügung stehenden Geräten: Mein letzter Verstärker

(und der war beileibe nicht billig) hatte beides nicht...und mein jetziger ebenfalls nicht!

Mag ja durchaus noch vereinzelt Verstärker geben, die auch in Zukunft sowas an Bord haben.

Wenn Du das nicht "aussterben" nennen willst, dann nenne das aussterben meinetwegen

"auf niedrigem Niveau stagnieren" - ist ja im Grunde genommen eigentlich Latte :-)

So stagnieren auch Grammophon, Spulentonband, DCC, Video2000 und Elcaset neben 8-Track und LV auf relativ

niedrigem Niveau, wodurch aber heftiger prozentualer Zuwachs aufkommt, wenn nur 3 Leute das ausmotten ;-)

Die nächsten von mir Totgesagten sind: CompactCassette, DAT, Videoband und mittelfristig wohl MD.

Mal sehen ob die nun nach dieser Botschaft alle länger leben *grins*.

 

Ich bin übrigens einigermassen entsetzt, dass ich inzwischen wieder EINEN persönlich kenne,

der einen Plattenspieler hat - aber der hat wenigstens eine verdammt gute Ausrede :-)

 

"Sorry, warum (und für wen) das gut sein soll, erschliesst sich mir nun

überhaupt nicht - ich verbuche diesen Satz mal als Frotzelei von Dir."

Das war ein rein finanzieller Gedanke, den ich einfach mal offen vorgetragen habe :-)

Es macht mindestens seit 10 Jahren keinen Sinn mehr sowas für die Allgemeinheit einzubauen!

Mich persönlich würde der Ekel schütteln, wenn sowas -auf meine Kosten- in meinem Gerät verbaut wird!

Vereinzelte "Überlebenskämpfer" sollen sich dann mE. Xterne Zusatzgeräte kaufen!

 

Musikalischer Gruss

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg   Michael

 

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Hallo

 

"Der Tonträger als Medium ist mE. keine Kulturgeschichte - sondern die Musik darauf!"

Das würde für die antiquarischen Bücher heißen abscannen und wegschmeißen. Ich denke, Du verwechselst da was. ;-)

Aber natürlich jeder, wie er will. Ich würde meine Platten niemals wegschmeißen. Ob und wie oft ich sie nochmal abspiele, weiß ich nicht. Wenigstens einmal zu rüberkopieren und brennen.

 

gruß

Andi

 

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LETZTE BEARBEITUNG am: 30-Okt-02 UM 13:08 Uhr (GMT) [p]Hallo Andi!

 

Nö, ich denke da verwechsle ich nichts, denn ich meine es konkret so, wie ich es geschrieben habe.

Selbstverständlich kann und darf das jeder, wie Du sagst, natürlich anders sehen!

Für mich (und aus meiner Sicht bin ich der wichtigste Mensch der Welt ;-)) hat das

Medium nicht den allergeringsten persönlichen Wert....und da gehe ich bis zur Gutenberg-Bibel!

Hätte ich sowas, dann würde ich es sofort verkaufen, weil das Geld mir schon mehr bedeutet :D

Nun werde ich zwar keine Bücher abscannen, aber zB. bei CDs ist scannen & brennen bei mir der Normalfall.

Eine "Original-CD" als Medium ist mir natürlich ebenfalls absolut nichts wert...

 

Meine Platten hatte ich damals allerdings auch nicht weggeschmissen, sondern verkauft.

Bereut habe ich es nie und werde es ganz sicher auch niemals!

 

Es ist mir aber durchaus bewusst, dass mancher Briefmarken, Kronenkorken, Zeitungen, Eisenbahnen,

Becher, Grammophon-Platten, Werbeplakate, Schlüpfer, Flipperautomaten, Postkarten oder Pistolen sammelt.

Ändert aber alles an meiner Meinung nicht das geringste....und das finde ich eigentlich völlig ok!

 

 

Musikalischer Gruss

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg   Michael

 

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Hi Michael,

 

Übrigens bin ich nicht der Meinung ein CD-Player geht schneller kaputt als ein Plattenspieler.

 

na, ich weiß ja nicht. :-(

Als ich klein angefangen hab, mit einer Komplettanlage (bitte nicht lachen :( ) war das wohl der erste und einzige, der mir nicht um die Ohren geflogen ist :-)

Ach ja, meine Freundin hatte auch so eine Komplettanlage mit doppel tape und so. Von Philips, den Miterfindern der CD - da ist auch das CD LW futsch :(

Da war es ein Wackelkontakt am Hauptschalter, der nur dann nicht auftrat, wenn das Teil n paar Tage hinter einander am Netz hing. Keine leichte Aufgabe, denn meine Eltern hatten dafür kein Einsehen, und zogen stets den Stecker :( also zog ich mit 18 aus :)

Das nächste Ding war dann schon was doll schweres, wurde hier auch schon mal besprochen: ein Denon DCD 2560 mit kosmetischen Holzfolienwangen. Der ging immerhin ein paar Jahre. Doch dann? Entweder war die Linse vom Rauchen verklebt, wo ich im Grunde gar nicht so viel rauche (3-5 am Tage und manchmal n na-ihr-wisst-schon-was :) )

Das nächste Teil muss ein Montagsgerät gewesen sein. Ein Audio Alchemy mit aktivem DigiKabel zum D/A Converter v1.2 Das Scheißding ist dann auch bockig geworden :( erst nur mit manchen gebrannten, und dann auch mit ehrlich gekauften Tonträgern :(

Mein Creek jetzt (siehe Profil) spielt meistens ganz ordentlich, nur manchmal hat die Schubladentaste einen Haschmich, und das Teil geht aus :( aber das lass ich beim Upgrade auch gleich mit checken

- aber erst, wenn die Werksgarantie abgelaufen ist.

Tja, mein ehem. Händler hat nur noch wenig Zeit für mich, :o denn er lernt jetzt SAP R3. Sein altes Business lief nicht so wahnsinnig, sodass ich beinahe sein bester Kunde war. Als er das letzte Mal bei mir war, hatte ich den bewussten Vorzeige Effekt: plötzlich ging die Luke anständig auf und zu :o

 

Daher möchte ich mal in die Runde rum fragen: habt ihr auch einen Creek CD 43 MkII mit so einer Auffälligkeit?

 

Gruß an alle

Carl

 

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