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HiFi Heimkino Forum
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Witte

MOX versus Manganin

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Hi,

 

hier eine schnelle news... Einige hier äußerten sich schon mal zu Manganins, ich jetzt auch!

 

Ich verglich MOX 8W Widerstände gegen die Manganin, s. z.B. http://www.schuro.de/preisl-manganinwid.htm Sie lagen schon Monate bei mir, jetzt endlich habe ich sie mal reingelötet.

 

Ich habe die beiden wohl klangentscheidendsten Rs meiner LS von MOX 8W auf Manganin getauscht. Und zwar einen 18Ohm im HT-Zweig und einen 1,8Ohm am 1300Hz-Sperrkreis. Man kann die Manganins auf kleinen KKs montieren, dann können sie locker 10W ab. Ich nehme IC-Rücken Kühlkörper, etwa V5619E bei Reichelt.

 

Der Klanggewinn ist sehr erfreulich. Vom Bass bis zu den Höhen noch viel klarer... Die 8,50€ pro Box sind da ein Witz gegen. Testet es doch auch bei Gelegenheit - aber der Klang wird minimal schlanker, eben weniger Schlacke. Dafür mehr Feindynamik. Einfach noch richtiger.

 

Alle, die BBs mit Sperrkreisen oder gute Hochtöner haben, sollten mal überlegen. Viel Spaß...

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi Uli,

 

Im Metallband-Manganin fließt der Strom nicht über eine Fläche verteilt – im MOX schon. Am MOX ist außen ringsrum die MOX-Schicht aufgebracht und per Lasercut auf Sollwert getrimmt. Somit ist der Klangunterschied ein wenig wie PCB versus P2P bei FW-Ausbau.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi Klaus,

 

volle Bestätigung. Die PBHs bringen mehr Offenheit und Frische, ohne zu nerven. Im TMT-Zweig hab ich keine seriellen Rs, und für die Imp-Linearisierung tut's auch ein MOX.

 

In der alten FW waren Metallfolien-Rs vor dem HT, da hab ich zum PBH keine Verbesserung mehr gehört. Aber so mit KK sind die PBHs schicker :+

 

Keep on wastling

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Hallo,

das ist auch meine Erfahrung:

Metallfolien-R´s bringen eine hörbare Verbesserung gegenüber Mox. Dass es sich hierbei um keine Einbildung handelt, zeigt auch der vermehrte Einsatz bei höchstwertigen Fertig-LS von z.T. renomierten Firmen.

 

Grüße

 

Marc

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Hi Hob,

 

Deine Frage kann man so pauschal nicht beantworten. Bei den meisten Lautsprechern die ich kenne (das sind nicht sehr viele) hat der HT einen höheren Wirkungsgrad als der MT bzw. TMT. Und damit der HT nicht lauter ist, erhält er in diesem Fall einen Vorwiderstand bwz. Spannungsteiler.

 

Was hast Du denn für Chassis? Oder hast Du 2 MT / TMT pro Box?

 

Fragen über Fragen ;-)

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So, übers Wochenende habe ich es getestet - wie immer bei mir, billig aus dem Inhalt meiner Kramkiste improvisiert ;)

 

MOX 2 Watt gegen Drahtwiderstand 4 Watt (die 10%igen im weissen Keramikgehäuse), vor dem ER4.

 

Eine Box Mono betrieben, 2,5 qmm Kabel mit dickem Umschalter zum Hörplatz gelegt. Meinen Test-Sampler und anderes hochtonkritisches Material eingelegt. 2 Stunden lang hin und her geschaltet.

 

Ergebnis: Keins.

 

Wenn überhaupt ein deutlicher Einfluss zu merken war, dann von den verschieden langen Pausen beim Umschalten. Klanglich habe ich nichts bemerken können, was mir einen zuverlässigen Unterschied zwischen diesen Widerständen anzeigte. Letzlich habe ich die Drahtwiderstände etwas schöner gefunden und eingebaut. Das mag daran gelegen haben, dass ich die MOXe für einen anderen Test, MKT mit und ohne Glimmer-Bypass, verwenden wollte - mehr dazu bei audioavid.

 

Die Manganin-Dinger würde ich gerne genauso vergleichen - sobald ich welche preiswert bekomme.

Bis dahin viel Spass.

 

 

 

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Hi,

 

Was waren das für 2W MOX? Meinst Du die kleinen hellblauen? Was für ein C war vor dem ER4?

 

Wenn Du wirklich null Unterschied gehört hast, spare Dir den Manganin-Test.

 

MKT und Glimmer an ER4!?! In echt?

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi Uli,

 

wenn ich mich richtig erinnere, hat Bernd Timmermanns damals in einem Test auch keinen Unterschied gehört und es mit dem bifilaren Wickel der Zementwiderstände erklärt.

 

Aber teste mal Metallfolien-R's (gibt's glaub ich nur als 2W, notfalls geeignete Werte parallel schalten) oder die PBHs. Da geht deutlich mehr, zumindest für meine Ohren... mit meiner Kette... in meinem Raum... und überhaupt ;-)

 

Gruß

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Hey Hob,

 

was haste denn dann für einen MT? Mir haben die Projekte mit vollem HT-Pegel bislang nicht gut gefallen. Poste mal 'n Bild.

 

Have fun :-)

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>Der Klanggewinn ist sehr erfreulich. Vom Bass bis zu den Höhen

>noch viel klarer... Die 8,50€ pro Box sind da ein Witz gegen.

>Testet es doch auch bei Gelegenheit - aber der Klang wird

>minimal schlanker, eben weniger Schlacke. Dafür mehr

>Feindynamik. Einfach noch richtiger.

 

>Im Metallband-Manganin fließt der Strom nicht über eine Fläche >verteilt – im MOX schon. Am MOX ist außen ringsrum die MOX-Schicht >aufgebracht und per Lasercut auf Sollwert getrimmt. Somit ist der >Klangunterschied ein wenig wie PCB versus P2P bei FW-Ausbau.

 

Hi Klaus,

 

das schönste am Audiomap ist doch, dass alles, was Du änderst, hinterher noch besser und vor allem deutlichst richtiger klingt.

 

Ob es flächenförmige Stromverteilung in Leitern ist, die für "zerfaserten" Klang sorgt, oder der induktivitätsbehaftete Wickel von Kondensatoren, der Ko´s lahm klingen lässt - für alles lieferst Du eine schlüssige und fundierte Erklärung. Darauf kann man sich verlassen! Und das ist schön! ;-)

 

Gruß, Marc

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Hi Marc,

 

schneide Dir auch nur eine ganz dünne Scheibe ab und wir wären viel weiter :*

 

Aber bei Dir scheint ja alles gleich zu klingen... Und fast alles, um was sich weltweit viele Leute ´nen Kopp machen, ist nur Unsinn. Langsam glaube ich auch dran, nach Jahren der Gehirnwäsche von Dir.

 

Gruß

 

Klaus

 

 

PS: ich würde gerne verstehen, warum bei Dir alle Digistrippen gleich klingen, beschreibe doch bitte Dein setup.

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Hi Klaus,

 

>Aber bei Dir scheint ja alles gleich zu klingen...

 

keineswegs! Durch Vereinfachen der Schaltungen habe ich gelegentlich schon erstaunliche Fortschritte erzielt.

 

>Und fast

>alles, um was sich weltweit viele Leute ´nen Kopp machen, ist

>nur Unsinn.

 

Zumindest in der Beschreibung der Wirkung deutlichst ;-) übertrieben ...

 

>Langsam glaube ich auch dran, nach Jahren der

>Gehirnwäsche von Dir.

 

Tu uns das bitte nicht an :* wir brauchen täglich diese Art der Unterhaltung ;-)

 

Gruß

Marc

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Hi,

 

hier ein Bild.

Der HT ist ein Morel Supreme110, der TMT ein Audax 13er mit HDA Membran, komm grad nicht auf den Namen ;-)

Der Audax läuft ohne Frequenzweiche (jedenfalls nach oben, nach unten bei ca. 100Hz getrennt), daher ist er relativ laut und für den Grundton wurden die Flügelchen nötig.

Der HT setzt bei etwa 5kHz ein.

Ist zwar ungewöhnlich aber das bei weitem beste Ergebniss aller möglichen bisherigen Frequenzweichen.

 

Grüsse

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Hi Klaus,

 

>Aber bei Dir scheint ja alles gleich zu klingen...

 

während Du immer davon ausgehst, dass Deine tweaking Aktionen selbstredend einen deutlichsten klanglichen Zugewinn bringen müssen, tue ich das nicht. Ich hingegen finde mich damit ab, dass bestimmte Massnahmen keinen Effekt zeigen und sinniere ihn nicht herbei. ;-)

 

>Und fast

>alles, um was sich weltweit viele Leute ´nen Kopp machen, ist

>nur Unsinn.

 

Wie das wohl kommt? Die eine Hälfte der Leute, die sich einen Kopp macht, sind kommerzielle, die den fetten Braten riechen. Die andere Hälfte sind Spinner, die drauf reinfallen. ;-)

 

>Langsam glaube ich auch dran, nach Jahren der

>Gehirnwäsche von Dir.

 

Langsam wird´s auch Zeit! ;-)

 

Gruß

Marc

 

>PS: ich würde gerne verstehen, warum bei Dir alle Digistrippen

>gleich klingen, beschreibe doch bitte Dein setup.

 

Weil sie bei technisch sinnvoller Gestaltung gleich klingen!!

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>Was waren das für 2W MOX? Meinst Du die kleinen hellblauen?

Genau die.

 

>Was für ein C war vor dem ER4?

Ein 8,2 uF MKP-Q4 (oder QS? Muss ich nachsehen). Plus 2 obige MOX 4,7 Ohm parallel. Und mit 25 nF/300V Silber/Glimmer Bj. 1964 überbrückt.

 

>Wenn Du wirklich null Unterschied gehört hast, spare Dir den Manganin-Test.

Der Tip spart echt Geld ... aber ich hab schon die unerwartetsten Unterschiede gehört... wenn ich recht nachdenke eigentlich *nur* die unerwarteten... Da wo ich eine Theorie hatte wie was klingt trat meist das Gegenteil ein :o

 

 

>MKT und Glimmer an ER4!?! In echt?

Nein, nur keine Aufregung. Die MKTs und Glimmer hatte ich nur gerade paarweise herumliegen.

 

Gruss

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>wenn ich mich richtig erinnere, hat Bernd Timmermanns damals

>in einem Test auch keinen Unterschied gehört und es mit dem

>bifilaren Wickel der Zementwiderstände erklärt.

 

Respekt vor anderleuts Höreindrücken. Aber

1.)habe ich keine Zementwiderstände aus der Lautsprecherszene, sondern die billigsten aus dem Elektronikladen genommen, und

2.) wollte ich nebenher eine kleine Induktivität von 0,01 mH haben, um den Höchsttonbereich zu dämpfen. Dewswegen sollten die Widerstände grade *keine* bifiliare Wicklung haben. Ich müsste mal einen knacken und hineinsehen, vielleicht sind sie ja doch so und ich hör deshalb keinen Unterschied!?

 

Gruss

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Hi Uli,

 

Danke für die Aufschauung zu Deinem Test. Nun ich verstehen tu...

 

Meine Erfahrung würde ich so beschreiben: so lange man "nur" standard MKP drin hat, kann man sich Manganin evtl. ersparen. Sonst wird der Mangi zur Fehlerlupe. Den umgekehrten Fall hatte ich – jetzt nachträglich erkannt – mit "bestem" MKP und MOX. Und wenn dann noch lange externe Leitung ins Spiel kommt, werden die hörbaren Unterschiede evtl. abermals verwaschen. Beim ER4 macht IMHO beides Sinn, beste Bauteile.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi,

 

und der Audax kommt pegelmäßig mit dem Morel mit? OK, der ist, wie mein Dynaudio-HT, nicht grad ein Wirkungsgrad-Wunder, aber ich bin dennoch erstaunt.

 

Gruß

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Hi,

 

der Audax hat ab 1kHz bis 4kHz ziemlich genau 90dB, der Morel liegt auch sehr linear bei 90dB. Unter 1kHz musste da mehr Schallwandbreite nachhelfen, ausserdem ist mein Hörraum sehr klein und die Boxen stehen relativ wandnah. Ergibt alles in allem glatte 90dB und mein 2x30W Röhrenamp kommt erst ins schwitzen wenn ich längst zum Ohrenarzt muss..

 

Grüsse

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Des Menschen Hirn ist eine Maschine, die Sinn erzeugen will - auch da, wo es keinen gibt.

Da bauen einige Highender irgendwelche sehr teuren und hochgelobten "Metallband-Spulen" oder Kondensatoren mit "Zinn-Folien" und alle sind glücklich, dass diese Teile so toll klingen.

Dann macht man das gleiche bei Widerstaenden und plötzlich soll es schlecht sein !? nur weil es eine andere Bauart zu höheren Preisen gibt?

Kann ja sein, dass sich der eine Widerstand besser anhört als der andere, aber was hat das mit der Begründung zu tun?

Eventuell hat es ja ganz andere Ursachen?

Nur weil eine Begründung so schön schlüssig klingt muss sie noch lange nicht zutreffen.

Und nur weil die Begründung etwas zweifelhaft ist, kann es dennoch einen Unterschied geben.

Wir sollten weder jeden schei... glauben noch unsere Ohren zudrücken.

 

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Hi,

 

warum die PBHs besser klingen als die MOX, ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich latte, wichtig ist, dass sie es tun ;-)

 

Have fun

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>PS: ich würde gerne verstehen, warum bei Dir alle Digistrippen

>gleich klingen, beschreibe doch bitte Dein setup.

 

Ich lese hier immer gerne mit und werde auch bestens unterhalten. Als langjähriger Stereo-Abonnent und EDV-Mokel, kann ich Dir Deine Frage beantworten:

 

Es klingt gleich, weil eine "1" eine "1" ist und einen "0" eine "0". Scheißegal, wie die übertragen wird. So einfach ist das. Genau dieses esoterische Geschwafel nervt mich z.B. seit Jahren bei der Stereo.

 

Es gibt im HiFi-Bereich offensichtlich keine Quantensprünge mehr. Warum muß man sie also mit unter die Verstärker gelegten Erbsen herbeilabern? "Damals" wurden in der Stereo noch Verstärker vom Schlage meines AX 570 getestet, mit dem ich seit Erscheinen der enstprechenden "Stereo"ausgabe bis heute bestens zufrieden bin. Da war die Klang- und Ausstattungsbeschreibung noch nachvollziehbar.

 

Wenn ich heute was lese von ausgetauschten Widerständen, die vorher in Essigöl getunkt und danach von Kastraten trockengepustet wurden und dabei die Windrichtung entscheidend für den Klang ist, setzt bei mir der Wille zum Verstehen schlicht aus!

 

Deswegen klingt eine Digistrippe gleich. Und wenn es einfacher Klingeldraht ist.

 

Grüße

 

Andreas

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