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HiFi Heimkino Forum

Bernhard

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Alle erstellten Inhalte von Bernhard

  1. Hallo, der TL074 ist ein 4-fach OP der "0815-Klasse". Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß diese OPs im Signalweg liegen; vermutlich haben diese OPs mit der Schutzschaltung, Einschaltautomatik oder ähnlichem zu tun. D.h. der 8-beinige ist schon der Chip, auf den es ankommt. Im SAC PA 150 wird übrigens neben dem 8-beinigem AD797 ein TL072 eingesetzt; gleicher Baustein wie der TL074, nur zweifach. Ob das nur Zufall ist? Ansonsten würde ich vermuten, Dein SAC 140 mkV ist ein SAC 140 "mit kleinen Veränderungen". Grüße Bernhard
  2. Hallo, eventuell ist es ja wirklich eine SAC Endstufe oder ein Nachbau davon; die hatten einen Operationsverstärker im Eingang, meines Wissens ein AD797; ich würde mal prüfen, ob der Verstärker mit dem Schaltplan einer SAC-Endstufe einigermaßen übereinstimmt. Ein paar Schaltpläne von SAC Amps sind ja auf deren Homepage veröffentlicht. Grüße Bernhard
  3. Hallo, ich habe auch eine Weller Station (WS80) mit der ich sehr zufrieden bin. Einen Extra-Lötkolben für SMDs braucht es IMHO nicht, denn der Weller ist trotz der 80W Heizleistung relativ zierlich und es gibt dazu auch sehr feine Lötspitzen bis hin zur Dicke von Stecknadeln und auch spezielle Formen für bestimmte SMD Formate, z.B. 0805 usw. Wobei ich bei SMD auch mit Heißluft arbeite, die von einem katalytischen Gaslötbrenner erzeugt wird. Ja ich weiß, der Profi rauft sich jetzt die Haare, aber eine professionelle Heißluftlöt-Station rentiert sich für Hobbyanwendungen nicht so recht. Grüße Bernhard
  4. LETZTE BEARBEITUNG am: 09-Mar-03 UM 14:28 Uhr (GMT) [p]LETZTE BEARBEITUNG am: 09-Mar-03 UM 14:26 Uhr (GMT) Hallo Mark, zufällig mache ich auch gerade LS-Messungen und da lag es nahe, es auch mal mit einer Burst-Messung zu versuchen. Es handelt es sich hier um einen Visaton AL130 Mitteltöner, Burst 1kHz, 5 Perioden, Nahfeld (2cm); im Fernfeld sieht es auch nicht wesentlich anders aus; einen Unterschied machrn allerdings die eingestellten Grenzfrequnezen der Frequenzweiche: im ersten Fall war ca 50Hz eingestellt (also keine Begrenzung nach unten) und im zweiten Fall ca. 600Hz; man sieht ziemlich deutlich, daß die untere Grenzfrquenz das Einschwingen ganz entscheidend beeinflußt; ich würde mal vemuten, daß es bei Deinen Messungen ähnlich war: je nachdem bei welcher Frequenz der MT nach unten abgetrennt wird, ist die 1. Schwingung mal größer, mal kleiner. D.h. die Nubert-Box war entweder eine 2-Weg Box oder der MT ist tiefer abgetrennt als bei Deiner Canton. In den unteren Bildern sieht man jeweils die gemessene Zeitfunktion und dazugehöriges Spektrum des Bursts; der Einfluß der Frequenzweiche ist im Spektrum sehr gut zu erkennen. http://www.audiomap.de/forum/User_files/3e6b39d95f6da835.jpg http://www.audiomap.de/forum/User_files/3e6b3d2d6057222c.jpg Grüße Bernhard P.S. Uff, das Uploaden von Bildern ist hier wegen der 50kByte Beschränkung nicht einfach; bis ich die Diagramme endlich auf 48kByte Größe gebracht hatte ....
  5. LETZTE BEARBEITUNG am: 09-Mar-03 UM 15:08 Uhr (GMT) [p]LETZTE BEARBEITUNG am: 09-Mar-03 UM 15:06 Uhr (GMT) Hallo Mark, >>> Das Testsignal enthält ja nur ein Signal mit dem diskreten Spektrum von 1kHz. <<< Das stimmt so nicht, der Burst bestimt das Spektrum ganz entscheidend. Im folgenden das Testsignal mit dem dazugehörigen Spektrum gezeigt (Ausgang und Eingang der Meßkarte sind hier miteinander verbunden). http://www.audiomap.de/forum/User_files/3e6b468f6292aa81.jpg Es ist nicht möglich, das Testsignal auf ein 1kHz-Spektrum zu begrenzen, es sei denn, das Testignal ist Dauer-Sinus von 1kHz. Was lernen wir daraus? -) Bei einer Mehrweg-Box muß bei einer Burstmessung die gesamte Box gemessen werden, sonst hat die Messung keine Aussagekraft oder vereinfacht ausgedrückt: wer mißt, mißt Mist (machmal zumindest). -) Der AL130 zeigt perfektes Einschwingen, so daß zumindest bei diesem Chassis keine Handlungsbedarf für Verbesserungsmöglichkeiten besteht. Allerdings gilt das vermutlich für die meisten anderen MT-Chassis ganz genauso. (Das Ausschwingen ist allerdings nicht ganz perfekt). Grüße Bernhard
  6. LETZTE BEARBEITUNG am: 11-Mai-03 UM 21:33 Uhr (GMT) [p] Hallo Steffen, von der natürlichen Belichtung (Sonne) würde ich Dir abraten; wenn die Platine einigermaßen was werden soll und die Vorlage mit einem Laser- oder Tintendrucker hergestellt wurde, ist der Belichtungsspielraum nicht sehr groß; mit Sonnenlicht wird man eine exakt wiederholbare Belichtungsmenge nur schwer erreichen können; was eventuell geht: manche Leiterplatten (z.B. Bungard) reagieren mit einem leichten Farbumschlag wenn ausreichend belichtet wurde; d.h. man könnte gleichzeitig mit der eigentlichen Leiterplatte ein Abfallstück belichten (zur Not mit der Sonne) und dann von Zeit zu Zeit am Abfallstück überprüfen, ob der Farbumschlag eingetreten ist; wenn ja, dann ist auch die Leiterplatte fertig belichtet; man braucht das Abfallstück, weil der Farbumschlag durch die Belichtungsfolie hindurch schlecht zu erkennen ist. Was sich als Beleuchtungsquelle auch sehr gut eignet, sind alte Höhensonnen oder, was wohl das gleiche ist, Osram Vitalux Lampen, die im Zusammenhang mit Terrarien eingesetzt werden. Eventl. findet sich im Haushalt noch so ein Ding; neu kaufen lohnt wohl nicht. Grüße Bernhard
  7. Hallo, >>> Machen immerhin 1700 W zusammen, die Spielzeuchkupferwickelbrüder.... <<< Hmmm, 1700W, alle Achtung, das hätte ich nicht gedacht; auf dem Bild sieht es für mich aus, als wären es Trafos in der Größenordnung eines M85, und so einer liefert bekanntlich solide 75VA. Also entweder ist Dein Verstärker in Wirklichkeit 1m breit und 1m tief und die Trafos sind dann entsprechend größer oder es sind irgendwo noch weitere 20Stück eingebaut. Grüße Bernhard
  8. Hallo Christian, was mir an Deiner Endstufe vor allem auffällt, das sind die Spielzeugtrafos. Oder sitzen die Trümmer woanders und was man sieht sind die Trafos für Standby-Power und Anzeigenbeleuchtung? :+ Der wirkungsvollste Energiespeicher ist immer noch das angeschlossene E-Werk und um dessen Potential anzuzapfen braucht es einen kräftigen Trafo + dicke Elkos; dicke Elkos allein bringen es nicht. Grüße Bernhard
  9. LETZTE BEARBEITUNG am: 01-Mai-03 UM 01:35 Uhr (GMT) [p] Hallo Moritz, meiner Ansicht nach gibt es hauptsächlich ein Argument, was gegen den DVD-Player sprechen könnte: DVD-Player haben u.U. Probleme mit kopiergeschützten CDs. Ich habe einen Scott Multiplayer, der spielt, was Medien angeht so ziemlich alles ab, von normalen CDs bis DVD-RWs, scheitert aber regelmäßig an kopiergeschützten CDs; für "Härtefälle", in denen die CD auch im PC nicht lesbar ist, benötige ich zusätzlich einen älteren CD-Player, den ich dann an den Computer anschließe, um eine allgemein abspielfähige CD entsprechend dem CD-Standard herzustellen. Man kann diese Erfahrungen nicht verallgemeinern, weil es eben auch sehr auf das jeweilige Gerät ankommt, aber tendenziell haben DVD-Player mit kopiergeschützten CDs mehr Probleme als reine CD-Player. An den angeblich schlechteren Klang der DVD-Geräte glaube ich übrigens nicht und konnte es mit meinen Geräten auch nicht nachvollziehen; das Gerücht haben IMHO einige Marktstrategen in die Welt gesetzt, um den Absatz der noch auf dem Markt befindlichen CD-Geräte anzukurbeln. Grüße Bernhard
  10. LETZTE BEARBEITUNG am: 27-Apr-03 UM 20:02 Uhr (GMT) [p]Hallo, >>> Hochtöner sind schneller kaputt, als Du "tüt" sagen kannst...<<< genau, HT sind u.U. schon im Eimer, da ahnt die Schutzschaltung noch gar nicht, daß etwas aus dem Ruder läuft. D.h. ein Hochtöner ist ohnehin nur mit sehr hohem Aufwand (jenseits aller Relais- oder Thyristorüberlegungen) perfekt schützbar. Es fragt sich, ob man diesen Aufwand überhaupt treiben soll. Daß die Endstufe "durchknallt" ist/sollte ein sehr seltener Fall sein; und für diesen und andere Fälle haben die Chassishersteller insofern vorgesorgt, als daß beim Hochtöner die Schwingspule/Membran bei vielen Modellen auswechselbar ist. D.h. die "Superschnellabschaltung" braucht es eigentlich gar nicht; und ein Entladen der Elkos innerhalb einer Sekunde durch einen Thyristor solte schon zu machen sein. Wesentlich wichtiger erscheint mir, daß der Hochtöner gegenüber "normaler" Überlastung geschützt wird und hier bietet ein µP-Konzept auf jeden Fall Vorteile gegenüber einer reinen Hardware-Lösung, weil sie wesentlich flexibler ausgelegt werden kann. Ich glaube auch, daß die Digitallösung gar keinen so großen Aufwand bedeutet gemessen an der Funktionalität (Überwachunsgfunktionen, Softstart usw.), die sie bietet. >>> Das heißt, Du willst die Schutzschaltung mit einer weiteren Schaltung überwachen? <<< Das ist gängige Praxis bei Mikroprozessor-Schaltungen. Die überwachende Schaltung (Watchdog, nachtriggerbares Monoflop, ein einziger TTL-Baustein) ist dabei so einfach, daß sie sicher funktioniert, so daß sich eine weitere Schutzschaltung zur Überwachung der Schutzschaltung erübrigt. Wolframs Idee halte ich nach wie vor für sehr gut und ich sehe auch keine größeren Probleme bei der Realisierung. Grüße Bernhard
  11. LETZTE BEARBEITUNG am: 26-Apr-03 UM 12:06 Uhr (GMT) [p]Hallo, also ich halte Wolframs Ansatz auch für den richtigen; Relais sind IMHO nur bei kleinen Verstärkerleistunge brauchbar (<100W); nach meiner Erfahrung ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß bei DC am Ausgang eines kräftigen Verstärkers ein Lichtbogen das Relais und die Umgebung um das Relais herum zerstört; bestimmt gibt es Relais, die sicher abschalten; nur welches? Die Angaben in den Datenblättern der Relais sind meistens nicht anwendbar: die AC Schaltleistung sagt nichts über die DC Abschaltfähigkeit aus, und der DC-Abschaltstrom eines Auto-Relais sagt z.B. nichts darüber aus, daß das Relais auch die 120V eines defekten Verstärkers noch abschaltet. Es müßte vom Relais die Lichtbogengrenzkurve bekannt sein und die habe ich nur sehr selten gesehen und wenn doch, dann war die Aussage sehr ernüchternd in Bezug auf die Abschaltfähigkeit. Nach meinen Erfahrungen mit DC am Verstärkerausgang und Ausgangsrelais hat im Fehlerfall das Relais nicht getrennt sondern ist lediglich verschmort. Nur die schnelle Betätigung des Netzschalters hat die Lautsprecher gerettet. Deshalb würde ich kein Ausgangsrelais mehr verwenden. Grüße Bernhard
  12. Hallo aktell, >>> Sorry, aber ich kann dir nur die Note –10 geben, aber ansonsten ist es ja ganz gut wenn man nichts zu sagen hat und dennoch .... aufreißt. <<< wenn man so hart Kritik übt, in meinen Augen übrigens völlig zu unrecht, muß/sollte man schon eine Menge "draufhaben". Deshalb bin ich echt gespannt, ein Beispiel (Foto genügt) Deiner Kreationen zu sehen; das wirst Du uns hoffentlich nicht vorenthalten; dann könnten wir uns auch besser vorstellen, an welche Gehäuseformen Du so denkst. Es ist, zumindest für mich, auch noch unklar, mit welchem "Standard"-Werkzeug Du die Gehäuse herstellen willst. Vielleicht könntest Du mal konkret aufzählen, welche Werkzeuge Du benötigst. Grüße Bernhard
  13. Hallo Meiler, >>> was genau spricht eigentlich gegen das Behringer ECM8000 Messmikro? <<< eigentlich nur, daß kein individueller Meßschrieb beiliegt. Die beiliegende Kurve zeigt nur den typischen Verlauf des Frequenzgangs für das Mikrofon-Modell und möglicherweise gilt der auch für 95% der produzierten Mikrofone; aber ob speziell Dein Mikro zu den 95% gehört oder zu den 5% "Ausreißern" mit einem ganz anderen Frequenzgang, dazu müßte Dein Mikro-Exemplar erst ausgemessen werden bzw. der Hersteller macht es schon bei der Produktion und kippt die 5% Ausreißer gleich in die Tonne und legt den 95% "Guten" als "Beweis" den angefertigten Meßschrieb bei. Von den Billig-Electret-Kapseln ist bekannt, daß die Serienstreuung relativ groß ist, was darauf hindeutet, daß es nicht so einfach zu sein scheint, eine Kapsel herzustellen, die von Haus aus linear ist. Ob in den Meßmikros nun qualitativ höherwertige Kapseln eingebaut sind, oder besonders lineare Kapseln, die aus einer großen Menge von Billig-Kapseln herausselektiert werden, ist auch nicht so klar. Ob man nun ein kalibriertes Mikro braucht oder nicht, hängt von der Anwendung ab. Bei vielen Messungen ist der genaue absolute Schalldruck egal; zum Abgleich der Frequenzweiche einer Box muß nicht mal der relative Frequenzgang genau stimmen; es reicht im Prinzip schon aus, wenn nur der Frequenzgang im Bereich der Übergangsfrequenzen linear ist. Auch beim Einmessen einer (PA-)Anlage z.B. mit Ultracurve mit großem Indirekt-Schallanteil ist ein linearer F-Gang des Mikros nicht zwingend notwendig, weil normalerweise nicht auf eine lineare Kurve eingemessen wird sondern auf eine andere, die u.U. per subjektivem Höreindruck (Erfahrungswerte) bestimmt wurde; dann würde aber ein möglicher Frequenzgangfehler des Mikros nur die Zielfunktion beeinflussen; der Einmeßvorgang selbst würde nicht beeinträchtigt sein, wenn nur immer das gleiche Mikro verwendet wird. Wenn aber der Freifeldfrequenzgang eines Lautsprechers bestimmt werden soll, dann muß der Frequenzgang des Mikros nachgewiesenermaßen linear sein oder durch Meßschrieb bekannt sein, ansonsten ist die Lautsprechermessung unsicher. Grüße Bernhard
  14. Bernhard

    einen blick wert

    Hallo H. >>> Also Ihr Wissenden, zerlegt doch mal seine Artikel inhaltlich, damit meiner einer auch mal nen Durchblick hat. <<< man muß sich nicht zu den "Wissenden" zurechnen, um zu erkennen, daß die Klang-Seiten nur kompletten Unsinn enthalten und zwar von A bis Z eventuell mit Ausnahme der Seite "Über mich", die wird schon so stimmen, mit Ausnahme des Satzes, daß die Klang-Seite keine kommerziellen Ziele verfolgt. Diese Aussage halte ich allerdings für unglaubwürdig. Bei dem großen Rest weiß man ja gar nicht wo die Kritik anfangen soll: es ist einfach alles Quatsch, was da steht. Also ich würde Dir empfehlen: vergiß die Klang-Seiten einfach, sie sind es nicht wert, daß man sich ernsthaft damit beschäftigt. Grüße Bernhard
  15. Hallo Mark, vor ein paar Jahren habe ich mir ein MB550 geleistet; das hat einen individuellen Frquenzschrieb, aber die Abweichung ist so gering (unter 10kHz +/- 0.2dB und darüber +/- 0.6dB), daß ich das Meßsystem meistens gar nicht kalibriere. Aber das MB ist preislich nicht gerade ein Schnäppchen. Zuvor hatte ich ein preiswertes Meßmikro von Technics ohne individuellen Schrieb aber mit Toleranzgrenzen für die maximalen Frequenzgang-Abweichungen. Allerdings hat sich gezeigt, daß die Toleranzgrenzen im Bereich von 12..20kHz locker überschritten wurden. So etwas ist für LS-Messungen absolut unbrauchbar. Deshalb glaube ich auch, daß man nur mit Mikros messen sollte, die wenigstens einmal selbst vermessen wurden. Akustische Messungen sind ohnehin fehlerträchtig genug, wenn da auch noch Zweifel am Mikro bestehen.... Grüße Bernhard
  16. Hallo Mark, in den Foren wird in Zusamenhang mit Meßmikros hin und wieder Fischer genannt; dabei müßte es sich um das folgende handeln: http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-105818.html das hat einen "selektiven Frequenzschrieb", was man mit etwas Optimismus auch als individuellen Frequenzschrieb deuten könnte. Aus eigener Erfahrung kenne ich das Mikro allerdings nicht. Grüße Bernhard
  17. LETZTE BEARBEITUNG am: 24-Mar-03 UM 21:08 Uhr (GMT) [p]Hallo Mark, ich habe den Ultra-Curve Pro DSP8024 und bin damit sehr zufrieden; es gibt in den einschlägigen Foren (z.B. www.audiotreff.de) eine Reihe von Beiträgen mit teilweise sehr unterschiedlichen Bewertungen in der Bandbreite von supergut ... SuperMist). Die negativen Erfahrungen sind aber meiner Ansicht nach häufig das Ergebnis von Fehlbedienungen. Allerdings scheint es Verzerrungen zu geben, wenn im Graphic-Equalizer-Betrieb bei den tiefen Frequenzen die Pegel sehr stark angehoben werden; ich konnte das aber gehörmäßig nicht nachvollziehen und gemessen habe ich es nicht. Die Wandler halte ich für hervorragend. Praktisch ist die Möglichkeit, 100 Einstellungen abzuspreichern; auch eine Fernbedieung mittels PC ist möglich. Nachteilig ist die fehlende Möglichkeit der eingangsseitigen und ausgangsseitigen Pegelanpassung; d.h. beim Einscheifen in eine übliche Stereoanlage kann der Pegel so gering sein, daß der Ultracurve zuwenig ausgesteuert wird und dann verzerrt. Bei der Firmwareversion 1.2 funktioniert die automatische Einmeßfunktion nicht (IMHO kein großer Verlust); ein Update ist aber kostenlos erhältlich; digitale Ein/Ausgänge sind nicht standardmäßig vorhanden sondern benötigen ein kostenpflichtiges Zusatzboard. Die Digital-Ein/Ausgänge unterstützen die AES/EBU Norm; ein Übergang auf SPDIF ist laut Bedienungsanleitung mittels Adapterkabel möglich; ABER: der Übergang von Ultracurve->AES/EBU->SPDIF ist NICHT problemlos möglich weil beim AES/EBU Format irgendwelche Statusbits gesetzt werden, die einen nachfolgenden D/A-Wandler mit SPDIF-Eingang verleiten könnten, die Kopiersperre zu aktivieren und den Ausgang stumm zu schalten. Aber einen D/A-Wandler hinterherzuschalten wäre eher ungewöhnlich, weil die eingebauten D/A Wandler des Ultracurve ziemlich gut sind. Gut finde ich auch die 3 parametrischen Equalizer pro Kanal und die Bypass-Funktion und vieles mehr, und natürlich nicht zuletzt den günstigen Preis. Grüße Bernhard
  18. LETZTE BEARBEITUNG am: 17-Mar-03 UM 21:39 Uhr (GMT) [p]Hallo Gero, jetzt kommen wir der Sache schon näher: Du betreibst also effektiv 2 Hochtöner nebeneinander bzw. übereinander (6dB ist fast so wie keine Weiche); das macht Dynaudio mit ihrer Evidence ähnlich, dort sind 2 Hochöner übereinander angeordnet; Dynaudio behauptet, daß damit die vertikale Schallbündelung verstärkt wird, damit weniger Reflexionen an Decke und Boden usw.; ein Magnetostat mit länglicher Membran hätte einen ähnlichen Effekt; das kann wirklich ganz gut sein, stärkere vertikale Bündelung mache ich bei meinen Selbstbauboxen auch, allerdings mittels Waveguide. Das ist meine Erklärung für den besseren Klang, aber einen Superhochtönereffekt würde ich hier nicht vermuten, sondern einfach günstigere bzw. dem Raum besser angepaßte Schallbündelung. (Wobei der Amplitudengang natürlich auch nochmal kräftig aufgemischt wird). Grüße Bernhard
  19. Hallo Gero, eigentlich dachte ich, daß es in diesem Thread um Superhochtöner ginge und die meisten Antworten bezogen sich auch darauf. Aus Deinem letztem Posting schließe ich aber, daß Du einfach noch einen weiteren Hochtöner an Deine Boxen angeschlossen hast und nach einiger Optimierungsarbeit klingt es nun für Dich besser und authentischer. Also mit anderen Worten: Du hast die Abstimmung Deiner Box verändert. Das ist aber ein anderes Thema: Von den vielen zigtausend Boxenmodellen, die der Hifi-Markt hervorbrachte und noch hervorbringen wird klingen keine zwei Boxen-Paare wirklich exakt gleich. Das hat schon irgendwie seinen Grund: die Interaktion einer Box mit ihrer Umgebung ist sehr viel vielschichtiger als bei anderen Hifi-Komponenten; es gibt tatsächlich keine objektiven Kriterien, die detailliert festlegen, wie eine Box genau zu funktionieren/klingen hat, sondern allenfalls grobe Richtwerte (z.B. von der AES in Zusammenhang mit Mehrkanalwiedergabe), und selbst diese groben Empfehlungen werden von den meisten Boxenherstellern mehr oder weniger komplett ignoriert. Es ist somit reichlich Spielraum für unterschiedlich klingende Boxen vorhanden. Vor diesem Hintergrund ist es dann sehr wahrscheinlich, daß man durch gewisse Modifikationen einer gegebenen Box eine Abstimmung finden kann, die einem persönlich und im eigenen Wohnzimmer besser gefällt. Aber das ist IMHO kein Argument für den Einsatz von Superhochtönern sondern für schlichtes Boxentuning. Mit einem Equalizer und Meßgeräten geht das noch viel effizienter, aber Dir als angefangenen Audio Engineer sage ich Dir damit sicher nichts neues. Grüße Bernhard
  20. Hallo Marc, >>> Wenn man aber davon ausgeht das wir nur bis ca.18000Hz hoeren koennen dann duerften wir doch theoretisch keinen Unterschied zwischen den Hochtoenern hoeren, oder? <<< was so gut wie immer "vergessen" wird, ist das Abstrahlverhalten der Chassis, das ist z.B. bei einem Bändchen ziemlich anders ist als bei einer Kalotte. Ein Bändchen/Magnetostat hat horizontal etwa die gleiche Abstrahlung wie eine Kalotte, bündelt aber wesentlich stärker in der Vertikalen, strahlt somit zu höheren Frequenzen hin weniger Energie in den Raum. Das macht schon einiges aus. Die Frage ist tatsächlich, ob ein Bändchen gegenüber einer guten Kalotte auch dann noch Vorteile hat wenn beide Chassis in einem reflexionsfreien Raum bzw. im Freien verglichen werden. Grüße Bernhard
  21. LETZTE BEARBEITUNG am: 16-Mar-03 UM 14:08 Uhr (GMT) [p]Hallo Gero, das Thema Superhochtöner geistert von Zeit zu Zeit immer mal durch die Foren und wird kontrovers diskutiert; sogar HGP hatte höchstselbst mal Versuche gestartet und die Ergebnisse, was wirklich sensationell ungewöhnlich ist, in diesem Forum gepostet, (normalerweise ist bei Horst alles Top Secret wenn es mit Lautsprecherentwicklung zu tun hat) . Darüberhinaus gibt es schlaue Artikel, die im Dunstkreis der AES veröffentlich wurden. Wenn ich das alles richtig zusammenfasse dann verhält es sich folgendermaßen: Superhochtöner sind meistens hörbar, aber diese Wahrnehmung hat eigentlich nie mit einer objektiven Verbesserung zu tun, sondern es werden praktisch immer irgendwelche Übertragungs-Fehler gehört, die nur in Zusammenhang mit dem Superhochtöner auftreten. Das können Probleme sein, die mit der Ankopplung zu tun haben (es ist relativ schwierig, über 10kHz einen weiteren Hochtöner vernünftig anzukoppeln) so sich daß sich je nach Phasenlage und Ort Einbrüche im Frequenzgang ergeben, die es ohne Superhochtöner nicht gäbe. Desweiteren gibt es mit SHT Intermodulationsverzerrungen, die in den hörbaren Bereich gepiegelt werden, die es ohne SHT auch nicht gäbe. Auch Dein Argument, daß mit Superhochtöner Impulse besser abgebildet würden, greift meiner Ansicht nach nicht, weil nach allem was wir wissen, das Gehör einen Klang in seine Einzeltöner zerlegt und dann das Spektrum bewertet. Wenn sich also ein besonders "steiler" Impuls anders anhört als ein anderer weniger steiler, dann liegt das daran, daß die spektrale Zusamensetzung des steileren Impuls anders ist als die eines weniger steilen Impulses. Wenn sich aber die Spektren zweier Impulse nur in Frequenzen unterscheiden, die der Mensch ohnehin nicht mehr hören kann, weil die Frequenzen schon zu hoch sind, dann klingen diese Impulse für den Menschen ununterscheidbar gleich. Daran kann ein Superhochtöner auch nichts ändern. Fazit aus meiner Sicht: ein Superhochtöner verschlechert den Klang normalerweise. Grüße Bernhard
  22. LETZTE BEARBEITUNG am: 09-Mar-03 UM 16:25 Uhr (GMT) [p]Hallo Mark, >>> Habe ich Fourier falsch verstanden? <<< In diesem speziellen Punkt wohl schon. Nur ein 1kHz Sinussignal, das bei minus Unendlich anfängt und bei plus Unendlich aufhört hat außer der 1kHz-Linie keine weiteren Spektralanteile. Wird das Signal aber irgendwann eingeschaltet oder irgendwann ausgeschaltet oder wie beim Burst irgendwann eingeschaltet und dann wieder ausgeschaltet kommen immer neue Spektralanteile hinzu. Mathematisch gesehen ist ein Sinus-Burst die Multiplikation einer zeitlichen Rechteckfunktion mit einem Dauer-Sinus; dem entspricht eine Faltung des Spektrums der Rechteckfunktion (eine Funktion der Art sin(x)/x) mit dem Spektrum des Dauersinus (die Dirac-Funktion) im Frequenzbereich; heraus kommt wieder eine Funktion sin(x)/x; das sieht man in den Diagrammen nur mit etwas Phantasie weil der Frequenzmaßstab logarithmisch ist. Deshalb ist ein Sinusburst bei dem einfach ein Sinuston ein und wieder ausgeschaltet wird, kein besonders geeignetes Testsignal, weil dabei nicht nur das Verhalten des Systems bei der Frequenz des Sinustons gemessen wird sondern alle möglichen anderen Frequenzen "mitgemessen" werden. Leute, die sich gut auskennen mit der Materie, verwenden bei Lautsprechermessungen auch keinen "Rechteck-Sinus-Burst" sondern lassen den Sinus sanft anklingen und sanft ausklingen; dann ist das entstehende Spektrum weniger breit und es wird das Verhalten des Lautsprechers tatsächlich nur in der Umgebung der interessierenden Frequenz gemessen. Das müßte Nubert eigentlich auch wissen, aber die Diagramme mit einem sanft an- und ausklingenden Sinus kann ein Laie überhaupt nicht mehr interpretieren, deshalb hat sich Nubert wohl mehr auf die "anschaulichere" aber auch etwas irreführende Meßmethode verlegt. Also um es mochmal deutlich zu machen: wenn das Ein/Ausschwingverhalten nur eines bstimmten Chassis (z.B. Mtteltöner) gemessen werden soll, dann muß zwingend beim Burst-Signal der Sinus "sanft" ein- und ausgeschaltet werden. Oder andersherum: Wird der Sinus rechteckartig ein und ausgeschaltet, dann muß für die Messung die ganze Box verwendet werden, weil selbst bei einem 1kHz Burst die Übertragungseigenschaften von Tief- und Hochtöner das Ergebnis mitbeeinflussen. Grüße Bernhard
  23. Hallo Mark, >>> Habe gerade mal meine Canton RC-A gemessen. Oh je, oh je... <<< Warum Oh je? Die Bursts sehen doch recht ordentlich aus. Auch in meßtechnischer Hinsicht. Wie hast Du eigentlich gemessen? Im Freien, reflexionsarmen Raum oder Nahfeld? Grüße Bernard
  24. LETZTE BEARBEITUNG am: 26-Feb-03 UM 01:09 Uhr (GMT) [p]Hallo Peter, nicht jede Beschäftigung mit Kondensatoren ist automatisch des Voodoos verdächtig. Netzteilkondensatoren bestimmen den Innenwiderstand eines Endstufen-Netzteils, so daß ein Zusammenhang zwischen Elko und Verstärkereigenschaften klar gegeben ist. Die Frage ist, wie groß die Auswirkungen tatsächlich sind. Es ist unschwer zu erraten, daß es sich bei dem Bochumer "Teuer-Hersteller" um Idektron handelt, die die Audionet Komponenten herstellen. Die Firma gilt als eher dem Voodoo unverdächtig; deren Marketingkonzept ist es nach eigener Aussage, im Sinne von echtem High-End, Geräte anzubieten, die an die Grenzen des technisch Machbaren heranreichen. Das kann man glauben oder auch nicht, aber immerhin ist der Klirrfaktor der Audionet AMP1 Endstufe so gering, daß ihn Stereoplay nicht mehr messen konnte. Als Techno-Fan kann ich mich auch für High-Level Geräte begeistern, deren Wiedergabequalität bereits weit jenseits der Hörschwelle liegt. Mit dieser Haltung stehe ich vermutlich nicht allein und insofern kann es für einen High-End-Hersteller schon Sinn machen, auch Netzteilkondensatoren zu optimieren, selbst wenn diese Maßnahme nur noch die Prospektdaten schönen kann aber ansonsten keine hörbaren Auswirkungen hat. Mit Voodoo hat das alles nichts zu tun, weil die Maßnahmen ja objektiv belegbar sind während die Auswirkungen des Hifi-Voodoos gerade nicht objektivierbar sind (z.B. durch Messung oder DBT). Grüße Bernhard
  25. Hallo Bernhard, es hängt halt davon ab, ob Du eine Schaltung aufbauen willst, die nach technischen Gesichtspunkten optimal funktioniert und das auch in vielen Jahren noch, dann würde ich den (einhelligen) Herstellerempfehlungen folgen. Oder Du willst ein Bauteilegrab errichten mit Bauteilen aus der aktuellen Hitliste der eingebildeten Klangunterschiede; dann wären vermutlich die in einer lauen Mainacht von 90-jährigen Jungfrauen besprochenen Ölkondensatoren interessant. Für die Tantals, natürlich in SMD-Ausführung (die Goldohren werden jetzt aufschreien: "SMD klingt Sche...") sprechen u.a. die kleinere Bauform, damit geringere parasitäre Induktivitäten und auch eine größere Lebensdauer (Langzeitstabilität). Grüße Bernhard
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