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DieDiode

Selbstbau Subwoofer

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Ich habe ein Problem. Ich habe einen Basslautsprecher VXW 380

(doppelschwingspule / 38,5 cm) mit den Daten

 

Re=2*3,12 Ohm

fs=30 Hz

Qts=0.49

Qms=7.5

Qes=0.52

Vas=210 ltr´s

Cms=0.21

Mms=136 g /Xmax +-4 mm

Bi=8.9 Tm

No=1.1%

Pe=2*220 Watt (RMS)

SPL=96 dB 2.83 Volt/meter 93 dB 1 Watt / 1 meter

 

Ich möchte mir einen Subwoofer bauen der bei DTS/THX gut druck macht aber auf jeden fall ein sauberes Klangbild bietet. Ich habe mich informiert und bin laut aussage vieler Programme

wegen frequenzgang auf ein Bassreflexgehäuse gestoßen was bis

18 Hz bei -3 dB geht. Das klingt sehr gut, aber das Gehäuse

würde 400 liter groß werden (60 * 80 * 100).Ist mir eigentlich zu heftig da es in 22mm MDF schlappe 300 DM kosten würde.

Gibt es andere möglichkeiten ???

Ist Bassreflex überhaupt die richtige wahl ???

Kann man die berechnungen 1:1 auf die Realität übertragen ???

 

Ich Bitte um ein wenig Hilfe und eure Meinungen !!!

 

Danke schonmal DieDiode@Giga4U.de

 

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Hi,

 

hier im Forum gibt es in der Kopfzeile die Funktion "suchen", click da bitte mal drauf und lies dann die angezeigten Beiträge. Dort dürftest Du schon eine Menge an Informationen finden, die für Dich relevant sind. Die Frage wurde schon öfters auch von anderen gestellt und auch beantwortet. :D

 

 

[fontsize=4]Joohoo[/font]

 

 

 

 

 

 

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Ich finde keine Beschreibung wie man rausbekommt für welches Gehäuse ein Lautsprecher am besten geeignet ist. Wenn jemand etwas weiß kann er mir ja einen kleinen Tip geben.

 

DieDiode

 

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>Ich möchte mir einen Subwoofer bauen

>der bei DTS/THX gut druck

>macht aber auf jeden fall

>ein sauberes Klangbild bietet. Ich

>habe mich informiert und bin

>laut aussage vieler Programme

>wegen frequenzgang auf ein Bassreflexgehäuse gestoßen

>was bis

>18 Hz bei -3 dB geht.

 

Das mit den 400 Litern kommt hin (spuckt meine Simulation auch aus). Wenn man ein geschlossenes mit dem Ziel Qtb=0,7 (Butterworth-Abstimmung) bauen will, kommt man auf etwa 195 Liter, was von den Maßen her schon ertäglicher wäre, und auch deutlich präziser klingen dürfte! Setzt man Qtb=0,8 als Ziel, kommt man sogar mit 126 Litern aus.

 

 

>Das klingt sehr gut, aber

>das Gehäuse

>würde 400 liter groß werden (60

>* 80 * 100).Ist mir

>eigentlich zu heftig da es

>in 22mm MDF schlappe 300

>DM kosten würde.

 

WO KAUFST DU DENN MDF? Ich komme da auf rund 120 Muck bei DEM 32,95 pro m² 22er MDF (bei Bauhaus Hannover, im zuschnitt!)

 

 

 

>Ist Bassreflex überhaupt die richtige wahl

>???

 

In Anbetracht des 0,49er Qts: Nein. Sicher kann man ein "korrekt abgestimmtes" Reflexgehäuse realisieren, aber man stelle sich mal das Ausschwingverhalten eines Treibers im 400 Liter Gehäuse vor! Und da du ja schon schriebst, dass es dann auch doch präzise klingen sollte...... ICH würde auf jeden Fall ein geschlossenes Gehäuse ausprobieren. Brauchbare Abstimmung dürfte man auch mit Transmissionline hinbekommen, aber: Gross und nicht so präzise wie geschlossen!

 

DER JAN

 

 

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Hi,

 

so in etwa kannst du anhand der Qts-Werte einen ersten Eindruck von der Einsatzmöglichkeit bekommen:

 

Qts:

< 0.25 - geeignet für Hörner

0.25 - 0.40 - BR

0.40 - 0.55 - geschlossen

0.55 - 0.7 - TML

> 0.7 - Henkel dran und wegschmeissen

 

Die Grenzen sind dabei nicht als absolut zu sehen.

 

Gruß

 

GSD http://cwm.ragesofsanity.com/s/net6/jump3.gif

 

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Danke das du dich mit meiner Frage befasst hast. Das ein Geschlossenes Gehäuse präziser klingt denke ich auch, ich habe aber zweifel wegen des Frequenzganges der Geschlossenen Kiste (200 l Qtb=0,7) ist schon bei 45 Hz bei -3 db.

 

Ist -3 dB = f3

 

Klingt so ein Sub noch tief ???

 

Und noch eine Frage die mich nerft.

 

Darf ein Gehäuse Würfelförmig sein ???

 

Woher wißt ihr dass alles (ich interessiere mich auch schon seit längerem für Audio (von der Aufnahme bis zur Wiedergabe) ???

 

mfg DieDiode

 

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Hi Diode,

 

berücksichtige, daß sich die TS-Parameter je nach Beschaltung der Schwingspulen drastisch ändern!! Du müsstest also wissen, welche Parameter sich bei welcher Verschaltung ergeben!

Gelten die oben genannten Parameter bei Parallelschaltung der Spulen -also Zweikanalbetrieb, bzw. direkt parallel und einkanalig- oder in Serienschaltung, oder wurde nur mit Betrieb einer einzelnen Spule gemessen?

Bei den genannten Parametern würd ich das Ding in ein gut versteiftes geschlossenes Gehäuse von etwa 180L einbauen (220L effektiv mit Dämpfungsmaterial). Die nominelle Grenzfrequenz von 40Hz ist niedrig genug, da der 38er auch darunter noch genügend schiebt! BR würd ich bei dem hohen Q definitiv nicht wählen. Das ergäb mit Sicherheit eine Bumsbox!

 

Übrigens würd ich auch mal bei den Örtlichen Schreinern und Tischlern anfragen. Da kann man das MDF oftmals für weniger als 10DM (manchmal ist da der Zuschnitt sogar schon drin!) bekommen. Die Baumärkte sind in DER Hinsicht nämlich Apotheken:-(

 

Jauuu

Calvin

 

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Hi,

 

grundsaetzlich wuerde ich den anderen zustimmen:

In diesem Fall ist erstens in den klassischen BR-Abstimmungen ein unerfreulich grosses Gehaeuse faellig, zweitens wird dieses aufgrund der recht hohen Freiluftguete nicht gerade ein Wunder an Impulsivitaet bringen (Auch wenn dass Ausschwingen auf Fb grundsaetzlich mit steigendem Volumen bis dicht an das Freiluftverhalten heran besser wird!) und drittens sollte die erreichbare untere Grenzfrequenz im geschlossenen Gehause bei Qtc ca. 0,7 hier spaetestens in normalen Wohnraeumen wenn man etwas an die Wand oder in die Ecke geht fuer eine schoene tiefe Wiedergabe reichen.

Ein einziger Punkt spraeche fuer eine Variation:

Xmax ist mit 4mm nicht gerade ueppig und auch wenn es sich um einen 38er handelt, kenne ich den einen oder anderen (mich eingeschlossen) der mit den Pegeln um 30-40Hz die dieser Bass linear im geschlossenen Gehaeuse erzeugen kann noch nicht so richtig gluecklich waeren (Zumindest in Heimkino-Anwendungen). Wenn Du also normalerweise der Nachbarschreck bist, waere hier eine definierte Fehlabstimmung denkbar.

200 - 250 Liter mit einer Bassreflexoeffnung von ca. 150 qcm Flaeche und mit einer Laenge von 20 cm ODER MEHR.

Bei Laengen zwischen 30 und 40 cm naehert sich dabei das Verhalten schon sehr dem im geschlossenen Gehause.

Bei ca. 25 cm entsteht ein vertretbarer Kompromiss aus Welligkeit, unterer Grenzfrequenz und erhoehtem maximalem Schalldruck im linearen Bereich um 40 Hz.

Nochmals aber: Fuer Musik und wenn es nicht gar furchtbar in die Glieder fahren soll: Das geschlossene Gehaeuse mit 150 bis 200 Litern und angepasster Daemmung ist sicherlich immer ok.

 

Mit lautsprechertechnischen Gruessen,

 

Thorsten Guenther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR International.

 

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Ich möchte ersteinmal allen danken die mir geantwortet haben.

Die geschlossene variante ist denke ich mal die richtige wahl, auf jeden fall werde ich das gehäuse so bauen.

 

Eine frage hätte ich noch speziell an Thorsten Guenther.

Da ich in einem RFT betrieb arbeite (EP) und gut an Monacor sachen rankomme habe ich mich schon gefragt ob man aus dem Raptor einen Home Sub bauen kann (Das teil hat schon beeindruckende werte und mechanik) ???

 

mfg DieDiode

 

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Hi,

 

grundsaetzlich ja, aber...

 

Die Hauptvorteile des RAPTORS sind die Relation von notwendigen Volumina zum absolut erreichbaren Schalldruck im mittleren und tiefen Bassbereich und die klanglichen Eigenschaften, die insbesondere von einer extremen Linearitaet in einem sehr grossen Arbeitsbereich gepraegt ist.

Ansonsten kann man sicherlich noch den Umstand schaetzen, dass mit diesem Chassis je nach Einsatz sehr unterschiedliche Sounds

hergestellt werden koennen.

Die Tests die bisher gelaufen sind heben je nach Tester teilweise geradezu gegensaetzlich sowohl die Moeglichkeit hervor, sich damit blutige Ohren zu holen, wie auch den Umstand, dass hier besonders praezise und saubere Basswiedergaben zu realisieren sind.

(vergl. autihifi 6/2000, Car+Hifi3/2000 und die aktuelle Ausgabe Internet-Lautsprecher-Magazin www.ilmag.de)

Diese teils kontraeren, aber immer positiven Bewertungen decken sich mit unserem Urteil dahingehend, als dass der Vorteil des RAPTORS in der Sauberkeit der Wiedergabe um so groesser wird, je tiefer die betrachteten Frequenzen liegen. In jedem Fall kann er fuer einen 30-cm-Tieftoener wirklich brutal laut werden.

Soweit also gut.

 

Ob der Umstand der sehr kleinen erforderlichen Gehaeuse aber zu Hause eine so grosse Rolle spielt muss man natuerlich erst einmal fuer sich bewerten, der Preis dafuer ist auf jeden Fall eine exorbitant hohe Leistungsanforderung. Unabhaengig davon, dass der Wirkungsgrad des RAPTOR-12 noch nicht katastrophal niedrig ist, zeigen wirklich alle bisherigen Erfahrungen sowohl im Auto als auch in Wohnraeumen eines: das klangliche Potential und ein ausreichender Teil der Pegelfestigkeit dieser Chassis kann erst angemessen ausgeschoepft werden, wenn der verwendete Verstaerker mindestens 400 Watt RMS an 4 Ohm leistet, ohne dabei schon in die Knie zu gehen.

Das ist heute ein im CarHiFi wesentlich normalerer Leistungsbereich, als bei den 230V-Verstaerkern und die Investition in einen solchen Sub-Amp fuer zuhause verschiebt nach meiner Ansicht die Preis-Leistungs-Bilanz schon ein Stueck auf die schlechtere Seite.

 

Mein Fazit:

Wenn man Spass an wirklich aussergewoehnlicher Chassis-Technologie hat, auch zuhause den Sub so klein wie irgend moeglich halten moechte und/oder richtig heftige Pegel fahren will, ohne ernsthafte Verzerrungen fuerchten zu muessen,

ist der RAPTOR auch im Home-Bereich ein spannendes Chassis mit hoechstem Prestige-Wert.

Wenn auch der Platz fuer eine 80-Liter-Kiste da ist, kann man mit den richtigen 15-Zoellern aehnliches mit deutlich weniger Verstaerker-Aufwand erreichen.

 

(Tip an dieser Stelle: auch wenn fuer meinen Geschmack die Wuerdigung des klanglichen Potentials und der Neugestaltung einer BR-Box in dieser Art in der aktuellen K+T vielleicht ein klein wenig kurz ausgefallen ist: Der SONIC aus unserem Bauvorschlagsheft K2000-LSB "Lautsprecherselbstbau Aktuell" ist fuer mich (natuerlich vollkommen voreingenommen!!!) einer der technisch und optisch attraktivsten Home-Subwoofer am Markt.)

 

Mit lautsprechertechnischen Gruessen,

 

Thorsten Guenther, Entwicklungsleiter Akustik,MONACOR International

 

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Hi,

 

...ist der RAPTOR auch im Home-Bereich ein spannendes Chassis mit hoechstem Prestige-Wert.

 

Wie wirkt sich denn "Prestige-Wert" auf die Wiedergabe aus?:7

 

 

 

[fontsize=4]Joohoo[/font]

 

 

 

 

 

 

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ist schon klar, war mir auch beim Schreiben schon klar...

 

Aber im Ernst: Die Empfindung, ganz unabhaengig von der Wiedergabe, mit so einem Ausnahme-Chassis zu hoeren und/oder es auch einfach zu haben ist dem Hoerspass nicht unbedingt abtraeglich.

Frag mal die ganzen Spassvoegel mit Kabeln fuer hunderte und tausende von Maerkern.

Ich denke halt, man sollte das nicht mit der Behauptung von esotherischen Vorteilen und Klanggewinnen verschnoerkeln, sondern ruhig auf den Punkt bringen.

Ich hab mir letzte Woche meinen Traum-Sub eingebaut; der klingt auch abgefahren aber ich bin mir absolut darueber im klaren, dass ich einen 21-Zoeller in 3200 Litern (geschlossen) auch neben dem Hoererlebnis vom Kopf und vom Bauch her voellig abgedreht finde und dass das meinem Hoerempfinden nicht schadet.

Das geht ganz vielen Leuten, die einen RAPTOR auch nur in den Haenden halten, aehnlich.

Ausserdem werden solche Chassis nicht zu zehntausenden hergestellt und man KANN (und sollte es vielleicht sogar) hier als Gegenwert fuer nicht realisierbare Preisvorteile einer echten Massenfertigung auch eine gewisse Exclusivitaet geniessen.

 

Mit um Selbstbewusstsein bemuehten Gruessen,

 

Thorsten Guenther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR International

 

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Ähm...Prestige Wert....suuuuper Werbespruch.

da fällt mir doch glatt wieder die eine Billigst-

Hochtönerserie von Monacor ein !!!!!

 

"Mit optisch interessanten Equalizer"

 

Damals konnte mir hier im Forum keiner so richtig

erklären wozu man denn so'n Teil brauch......und was

daran so toll klingt ??

Aber vieleicht ein Monacormitarbeiter ??

 

mfg

Reference

 

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Hi,

das ist doch ganz einfach:

wenn man sich bei Hochtoenern in erster Linie fuer eine besonders gute Qualitaet in der Wiedergabe interessiert, wie ich es von den meisten wenn nicht von allen hier versammelten annehmen darf, dann braucht man sowas gar nicht.

Insofern ist klar, dass hier auch niemandem ein gutes Argument dazu einfaellt.

Um das ganz deutlich zu machen: niemandem, auch nicht mir!

 

Ich habe Ende 1995 in einem Hochtoener-Test, in dem uebrigens die o.g. MSD-100 noch nicht mal der schlechteste Tweeter war,

ueber die DT-90 aus unserem Hause geschrieben: unbrauchbar!(HOERMAL! 1/96)

Dazu stehe ich auch heute noch und es vergeht kein Halbjahr (Katalog-Zyklus), in dem ich nicht hoffnungsvoll nachschaue, ob die Nachfrage nach dem Ding nicht endlich soweit nachlaesst, dass wir es aus dem Sortiment nehmen koennen.

Aehnlich wie bei der MSD-100, die, wie gesagt, gar nicht so furchtbar ist, gibt es hier eine fuer mich persoenlich unglaublich grosse Zahl von Kaeufern fuer diese Artikel, denen fuer Ihre Kaufentscheidung offensichtlich eine Kombination aus Preis und Optik ausreicht.

Bitte schaut in die aktuellen Kataloge: fuer beide genannten Tweeter (und auch noch einige andere) geben wir seit 2 Jahren weder eine Aussage ueber irgendwie zu erwartende Klangeigenschaften ab noch empfehlen wir einen Einsatzzweck,

was nichts anderes heisst, als das wir auch hier nur das beschreiben, was die Produkte auch halten.

Fuer die anderen, besseren Chassis sieht das sehr deutlich erkennbar anders aus!

Trotzdem kaufen z.T. erheblich mehr Menschen seit etlichen Jahren genau diese Chassis gegenueber einigen nicht einmal relevant teureren, bei denen ganz klar steht dass und wofuer die richtig gut sind...(Es gibt allerdings schon eine erfreuliche Entwicklung hin zu den neueren und durchgaengig lautsprechertechnisch attraktiveren Artikeln)

Was also tun? Aus dem Sortiment nehmen? In den Katalog noch deutlicher reinschreiben, dass klanglich von den Dingern nichts zu erwarten ist? Seid realistisch, niemand schlaegt seinen Kunden ein schon gekauftes Produkt aus der Hand und eine echte Gefahr, vor der hier gewarnt werden muesste, liegt auch nach meinem Empfinden nicht vor: erstens kostet keiner dieser Tweeter mehr als das wenigste, wofuer man sowas kaufen kann und zweitens erhaelt jeder genau das, was wir im Katalog versprechen.

Wenn mich jemand um eine Empfehlung bittet, aeussere ich mich genauso deutlich wie ja auch gerade hier.

Wer nicht guckt, vergleicht, fragt: s. Sesamstrasse

Wer so einen Treiber womoeglich schon deshalb kauft, weil der grad am billigsten das entsprechende Loch eines defekten Teewters dichtmacht: Kundenbeduerfnis befriedigt!

Es gibt bei keinem Lautsprecherchassis noch weniger Reklamationen als bei diesen Einfachst-Treibern!

 

Schon dieser Reaktion koennt Ihr nicht nur zwischen den Zeilen entehmen: so richtig pudelwohl fuehle ich mich mit diesen Artikeln im Sortiment nicht, aber ich kenne auch schmerzhaftere Kompromisse mit wirtschaftlichen Erfordernissen, als diese Chassis denjenigen fuer so wenig Kohle zur Verfuegung zu stellen wie moeglich, die sie offensichtlich haben wollen.

Den Luxus, nur Produkte zu verkaufen, die unabhaengig vom Preis auch den eigenen ganz persoenlichen absoluten Qualitaets-Anspruechen genuegen, kann sich heute wohl niemand mehr leisten.

Die Wettbewerbsfaehigkeit, die wir mit der Summe unseres Angebotes erreicht haben, erlaubt aber auf der anderen Seite auch Produkte in den Markt zu stellen, die sonst fuer deren Preis keiner macht! (bewertet so natuerlich der MONACOR International-Mitarbeiter...- aber nicht nur der, s. div. Testfelder)

 

Mit freundlichen Gruessen,

 

Thorsten Guenther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR International

 

P.S.: In diesem Zusammenhang ist fuer mich heute sehr viel besser zu verstehen, wenn andere Fach-Redaktuere sag(t)en: Wir testen nicht alles gut, wir kuemmern uns nur vorrangig um das gute Zeug. Das hat schon was!

 

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Gast

hallo Thorsten,

 

ich hab mal in einem artikel (ich glaube es war PM) über die industrielle revolution folgenden spruch gelesen (kein zitat, müsste ich raussuche, sinn stimmt aber so):

 

es gibt kein produkt, das nicht noch jemand noch billiger produzieren könnte. und er wird immer jemanden finden, der es auch kauft.

 

nun ja, ich finde es nicht im geringsten verwerflich, wenn ihr auch diese nachfrage befriedigt. allerdings stammt da wohl schon ein teil eures (auch von dir selbst angesprochenen) imageproblems her. es ist halt die frage, wo man hin will. und sicher macht die menge dieses segmentes ordentlich was aus im vergleich zu weniger höherpreisigen teilen (A-B-C *g*) der versuch der abgrenzung mit diesem number one label ist ja doch nur halbherzig ausgeführt. weiss der teufel, was ihr da tun könnt. aber das geht mich ja auch eigentlich nix an...

 

nun ja. mir fällts echt schwer, diesen mitteltöner für etwa 70 öcken den K&T über den grünen klee gelobt hat, zu bestellen. dabei sehn die messschriebe allesamt positiv aus und versprechen ein gutes preis/leistungsverhältnis. ma sehn vielleicht überwinde ich mich ja noch ;-)

 

blow your speakers with rock'n'roll

 

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Hi,

 

erstmal vielen Dank fuer den Hinweis auf den neuen Brand;

gut dass unser Marketing-Manager dieses Forum wohl kaum besucht, sonst gaebs wieder was...

Ganz klar: der Versuch ist ueber "Number One of Monacor" hier qualitativ zu differenzieren. Die Auspraegung ist dabei aus vielen guten und nicht so guten Gruenden eher so, dass nur was nicht recht ordentlichen Anspruechen genuegt noch als MONACOR-Chassis laeuft. Die gegensaetzliche Option, nur die wirklich allerbesten unter den "Number One..."-Brand zu bringen war aber schon vorbei, als ich hier anfing.

 

MSH-116/4 und (sehr aehnlich) MSH-115:

Nur Mut!!!

Diese Teile sind so gut fuers Geld, dass, wenns nicht H. Schmitt aehnlich gesehen haette, ich mich kaum trauen wuerde es zu behaupten.

Konkret: wir haben gerade eine Konstruktion gebaut, in der 2 116er in D´Appolito-Anordnung um einen zurechtgstutzten Dynaudio-D-28 sassen (Box fuer einen Kollegen, der die noch hatte).

Die Chassis-Anordnung war sauber vollkommen asymmetrisch auf der 25cm breiten Schallwand, darunter 2 20er (SPH-212) im geschlossenen Gehaeuse, Ergaenzung durch Hochleistungs-Sub vorgesehen.

Was hier zwischen ca.300 und 3000 Hz (12dB/12dB, gemeinsames Vol. ca. 7 Liter voll mit MDM-3) mit den MSH-116/4 an Ergebnis zu erzielen war, habe ich in dieser Qualitaet selten gehoert. (ich hab hier glaub ich in den letzten paar Wochen genug geschrieben, dass Ihr nicht denkt ich lob unsere Sachen sowieso immer als das beste hoechste schoenste schnellste....)

Insbesondere die Dynamik halte ich fuer absolut erstklassig, dass der Freuquenzgang dabei eher schnurgerade verlief hat nicht gestoert.

Ich habe lange Zeit den Eton-4-Zoeller als besonders wuenschenswerten Mitteltoener favorisiert (I.T. wirds mir nicht uebelnehmen) aber nachdem ich das gehoert habe, muss ich sagen: unter der Voraussetzung, dass der Bereich unter 300 Hz geklaert ist(da liegen in der Hochpegel-Festigkeit halt sonst wirklich noch Staerken des Eton), ist unser MSH - eben nicht nur fuer das Geld sondern schon absolut - nach meinem (trotzdem subjektiven) Empfinden unglaublich gut und anderen Spitzen-Mitteltoenern definitiv ebenbuertig.

(Soll ich erwaehnen, dass ich fuer echte LAUTsprecher bereits oefter mal 3- oder mehr Wege als optimal benannt habe und von daher so ziemlich alles an 4" und 5"ern zwischen 40,- und 400,- schon in den Fingern hatte?)

DAS MANKO!!!:

Die Mechanik: Beim Einbau ist eine Versenkung tatsaechlich ueberfluessig, aber der Preis ist eine aeusserst sorgfaeltig auszufuehrende Dichtung. Ganz duenne aber geschlossene Ringe innen und aussen am Flansch (in der Laenge gedrittelte MDM-5 von uns) sind schon ok. Mit zusaetzlichen Schraubbohrungen werde ich privat experimentieren, mit der Silikonbeschichtung der Korbstreben auch. (Messtechnisch gibts dafuer keine Indikation, aber mein Bauch gehoert mir.)

Mal davon abgesehen, dass solche Spielchen ja ein bischen dazugehoeren, ist aber spaetestens wenn man den Preis dann doch in die Bewertung einbezieht hier fuer mich alles in trockenen Tuechern.

Ein aehnliches Konzept voraussichtlich mit DT-28N als Tweeter und evtl. 17ern als Kickbass ist fuer unser naechstes Bauvorschlagsheft (kommt aber wohl erst 2002) ebenso geplant wie fuer mein Kaemmerlein.

 

Mit lautsprechertechnischen Gruessen,

 

Thorsten Guenther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR International

 

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Hi,

 

war ja auch nicht böse gemeint. :D

 

>Aber im Ernst: Die Empfindung, ganz

>unabhaengig von der Wiedergabe, mit

>so einem Ausnahme-Chassis zu hoeren

>und/oder es auch einfach zu

>haben ist dem Hoerspass nicht

>unbedingt abtraeglich.

>Frag mal die ganzen Spassvoegel mit

>Kabeln fuer hunderte und tausende

>von Maerkern.

 

Wie hat "Buzz" das mal umschrieben?: "Verlängerungsfaktor einer männlichen Extremität"?:7

 

>Ich denke halt, man sollte das

>nicht mit der Behauptung von

>esotherischen Vorteilen und Klanggewinnen verschnoerkeln,

>sondern ruhig auf den Punkt

>bringen.

 

Ist für mich auch vollkommen ok, wenn man es, so wie Du jetzt, auch tatsächlich mal ausspricht/schreibt. Offenheit scheint aber gerade in der DIY-Szene etwas vollkommen verpöntes zu sein?

 

>Ausserdem werden solche Chassis nicht zu

>zehntausenden hergestellt und man KANN

>(und sollte es vielleicht sogar)

>hier als Gegenwert fuer nicht

>realisierbare Preisvorteile einer echten Massenfertigung

>auch eine gewisse Exclusivitaet geniessen.

 

Wenn man's braucht....:-)

Aber die konstruktiven Verhältnisse (Hub,Mms etc.) des Raptor sehen einigermassen "spacig" aus, oder nicht? :D

 

 

 

 

[fontsize=4]Joohoo[/font]

 

 

 

 

 

 

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Hallo Thorsten,

 

wollt nur mal so unverbindlich anfragen, ob Du eine Möglichkeit

siehst, den legendären Lautsprecherkabel-Blindtest aus der Hörmal irgendwie online zu stellen?

Ich denke mal, etwas mehr Verbreitung könnte nich schaden? :D

 

Nur so als Querverweis, wenn wieder irgendwelche Haienten anfangen

rumzuquäken }>

 

scannerlose Grüsse, frank

 

 

 

 

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Hi,

 

wenn das interessant ist muss ich mal sehen.

Die Rechner, auf denen die Texte damals geschrieben wurden sind inzwischen den Weg alles Irdischen gegangen...

Sicherungsdisketten hab ich mal gemacht, aber inzwischen drei Umzuege spaeter?! (Ausserdem sind dann die Grafiken nicht integriert)

Letztlich kann ich aber sicherlich jemanden finden der (ebenfalls anders als ich) ueber einen vernuenftigen Scanner verfuegt.

Wenn jemand hier ansonsten solche jpgs oder pdfs bauen und reinstellen kann und moechte, bitte melden! - ich schick gern die Hefte dafuer raus.

 

geschmeichelt(legendaer ha,ha),

 

Thorsten Guenther

 

 

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... die mir geholfen haben. Ich hole am Montag das Holz für die 200 Liter geschlossen ab. Habe 80 DM bezahlt 2,3 m³ 22 mm, dank dem Tip mit der Schreinerei. Werde berichten wie der Sub klingt (kommt mit aktivweiche an 2*220 W rms PA Endstufe -PEAVEY USA-).

 

Danke an alle

 

mfg DieDiode

 

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