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HiFi Heimkino Forum
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Boleuth

Welches Volumen würdet ihr empfehlen?

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Hallo ihr handwerklich Begabten!

 

Ich habe folgenden Sub da:

 

http://www.monacor.com/produkte/Produkte/D...44&UG=170064319

 

Nu hab ich vor den in ein Gehäuse geschlossen mit trapezförmiger Grundfläche zu setzen.

 

Hier die Innenmaße:

höhe 61,2 cm

tiefe 40,1 cm

breite vorn 46,2 cm

breite hinten 31,2 cm

 

Das ergibt ohne die Verstrebungen und das verdrängte Volumen des Aktivteils und des Chassis zu berücksichtigen 94 Liter.

 

Nun die Fragen:

-Ist ein Trapezförmiges Gehäuse für den Klang von Nachteil?

-Ist es was die zum Chassis angegebenen Parameter angeht egal ob ich nun eine Schwingspule oder beide anschliesse?

 

Ganz allgemein intressiert mich mal was für Zusammenhänge es zwischen dem Klang, dem Verhalten und den zwei Schwingspulen bei einem Doppelschwingspulenbaß gibt.

Klar, er ist für Stereo gedacht, aber was passiert wenn man nur eine Schwingspule bei 4 Ohm mit genügend Watt versorgt, oder halt mit (je) etwas weniger Power beide Spulen.

 

Hoffe ihr könnt mir da einiges zu sagen!

 

Deshalb schonmal Danke im Voraus!

 

Gruß, Bo

 

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Hallo Bo,

 

ich verstehe den Sinn nicht, einen PA- Sub für Home zu verwenden.

Und wenn ich 800,- für einen 18er Sub ausgeben möchte, würde ich mal bei JBL gucken.

 

Trapezförmige Gehäuse sind grundsätzlich besser als ihre rechteckigen.(Besonders im MT-Bereich, was hier aber nichts zur Sache tut). Reflexionen können nicht sich von einer zur anderen Wand aufschaukeln und ansich, so meine ich, ist ein Trapez als solches stabiler als ein Rechteck.

 

Bei einer Doppelschwingspule würde ich entweder die Spulen in Reihe schalten, oder stereo fahren (Wenn Du ne PA-Endstufe im Kopf hast, wäre das ja ziemlich Wurscht).

Somit hat dein Verstärker den Sub besser im Griff, und wenn nur eine Spule angeschlossen wird, so verändern sich die TSPs erheblich. Schau Dir mal bei Visaton.de die TSPs vom GF 200 an.

 

Ach ja, noch zum Trapez: Lautsprecher mögen es besonders gerne, wenn sie von allen Seiten die gleiche Belastung verspüren. Somit wäre ein symetrisches Trapez mit je einem BR-Kanal über und unter dem Chassis, oder eigentlich noch besser, 1 BR-Kanal mittig hinter dem Sub am besten.

 

 

Hoffe, Dir geholfen zu haben. Gruß Duerg.

 

http://www.doppelhertz.de/roterlsp.gif

 

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Hallo!

 

Der SPH 450 TC wurde in der Hobby Hifi 3/2000 vorgestellt.

Dieses Chassis sollte bei ca. 95l netto (Bass Reflex) mit beiden Schwingspulen parallel (2 Ohm Impedanz) geschaltet betrieben werden. Wenn sie eine Spule offen lassen, wird der Antrieb schwächer, die Gesamtgüte und das notwendige Gehäusevolumen steigen damit an!

Ein stromstabiles Aktivmodul mit Tiefbass-Anhebung ist erstrebenswert.

 

Grüsse

 

Ernesto

 

 

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Okay, Danke für die Antworten.

 

Aber warum empfiehlt Monacor als BR 135 Liter (übrigens genau wie BassCAD), ein Lautsprecherhändler und wie von dir angegeben Hobby HiFi nur 95 Liter!?

Das versteh ich noch nicht so ganz. Worauf legen die denn jeweils wert?

 

Ein 95-Liter BR könnt ich ganz einfach hinbekommen, indem ich die Höhe des Gehäuses einfach auf brutto 70 cm setze oder dgl.

 

Warum gibts bei den Empfehlungen derartige Unterschiede?

 

Und: Sind handelsübliche Subwoofermodule so stromstabil? Warum nicht in Reihe als 8 Ohm-Lautsprecher fahren?

 

Neugierig: Bo

 

 

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Hi Bo,

 

1. Die überall als Basis benutzten Thiele-Small-Parameter sind alles andere als konstant (Exemplarstreuungen, Meßbedingungen),

z.b. +/- 20% sind normal.

 

2. Du solltest mal mit einem Simu-Prog spielen und dabei Volumen und BR-Abstimmung verändern, dann wird vieles klar.

Es gibt nicht nur EIN ideales Volumen, eher einen sinnvollen Bereich.

 

Gruß,

Michael

 

 

 

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Hallo Bo,

 

hast Du dir die Mühe gemacht, die Differenzen zwischen den TSPs vom GF 200 anzuschaun?

 

Vieleicht messen ja Monacor und K&T auf verschiedenen Schaltungen (parallel, oder in Reihe?!)

 

 

Genau, genau! Es geht meist um die möglichst hoch angegebene Wattangabe! Aber, wie bei digitalen endstufen im Auto: was nutzen mir 1000 Watt, wenn meine Endstufe die Chassis nicht im Griff hat?! Mechanisch machen alle Chassis früher zu, als die Elektrik bieten kann. Wozu also noch maximale Leistungsausbeute suchen, wenn die Elektrik nicht der begrezende Fakt sein kann.

 

Was ich aber am schwierigsten empfinde, ist, daß Du nicht sagst, warum Du dieses Chassis so interessant erachtest. Und WOZU Du es benutzen möchtest. Ich denke nach, gebe mir Mühe, und werde, wie oft auch doch nur ausgsaugt, statt einen ERFOLG mitbekommen zu können...

 

Ich weiß halt nur, daß Du das Chassis halt rumliegen hast.

 

Wenn Dies der einzige Grund ist, verhöker den Karm und mach etwas, daß DEINER INNEREN Stimme folgt.

 

 

 

ich habe noch nicht aufgegeben, aber Du bekommst es nun ab.

 

Nicht saugende, aber nuckelnde Grüße. Duerg.

 

 

http://www.doppelhertz.de/roterlsp.gif

 

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Hi Duerg!

 

Was ich vorhabe ist eigentlich ganz einfach! Das Chassis ist noch nicht hier, es wird erst geliefert. Ich möchte einfach zu meinem jetzigen musikalischen geschlossenen Sub mit zwei 25cm-Treibern einen weiteren zur Verfügung haben, der vorallem beim Heimkino arbeiten soll.

 

Es ist der Monacor geworden weil er a) 18 zoll hat (irgendwie steh ich darauf, frag nicht warum); B) die besten Parameter für mein Vorhaben aufweist, er braucht keine 500 Liter und hat eine fs von nur 20 Hz.

 

Bis dahin bin ich wirklich ganz zufrieden, nur hab ich noch nie mit Doppelschwingspulenbässen gearbeitet.

Ich dachte "experimentierste dann mal rum, was so am besten klingt (was die verschaltung angeht)", aber ich möchte dazu auch gerne ein paar Meinungen hören.

 

Ich dachte mir schon daß ich hier hören werde daß das chassis nicht das beste ist, oder und aber....

Ich glaube allerdings nicht daß es unbrauchbar ist, und wenn ichs richtig einbaue und verschalte muss da auch Hörspaß herauszubekommen sein.

 

Wenn du mich hier so berätst und im Anschluß daran gerne auf dem Laufenden gehalten werden möchtest ist das doch kein Problem! Das mach ich gerne! Wenns klappt gibbet sogar ein paar Fotos vom Baufortschritt....

 

Hoffe dir einiges erklärt zu haben; nicht daß du mir dessen überdrüssig wirst ;)

 

Gruß, Bo (der jetzt auf Arbeit muss)

 

 

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...bei einem Subwoofer würde ich immer versuchen, die Fläche der Gehäusewände so gering als möglich zu halten und Versteifungen in unterschiedlichen, nicht zu grossen Abständen einzubringen. Klar, ein Würfel ist alles andere als kreativ oder optisch reizvoll, dafür hat er bei eckigen Gehäusen einen unschlagbaren Vorteil bei dem Verhältniss Volumen zu Fläche. Entsprechend gering fällt die Fläche, die potentiell schwingen kann aus. Die stehendnen Wellen in einem Gehäuse deiner grösse lägen dann in einem Bereich, der ohnehin nicht nennenswert angeregt werden, ausser du koppelst deinen Sub jenseits der 80Hz an(wovon nicht nur ich abrate). Bei einem geschlossenen Gehäuse verringert sich die Gefahr, dass stehende Wellen hörbar werden ohnehin noch etwas.

 

Wenn du nur ein Chassis nutzt, empfehel ich dir auch, die Gehäusemasse so hoch wie möglich zu machen. Ein zusätzlicher Boden, der zu Transport entfernt werden kann, aus Beton ist nicht teuer und erfüllt seinen Zweck. Versteckt in einer Holzverkleidung sieht`s auch nicht mehr billig aus.

 

Wenn du ein Aktivmodul für deine Kiste nutzen willst, würde ich die Schwingspulen auch lieber in Reihe schalten. Zwar wird dadurch die maximale Lautstärke um 3dB reduziert, aber der Dämpfungsfaktor der Endstufe steigt.

 

Nutzt du nur eine Schwingspule, ändern sich die Chassisparameter. Welche? Sorry, das muss ich - mal wieder - nachlesen. Entsprechend andere Gehäusedimensionen wären dann nötig.

 

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Die Gehäuseform Trapez hats mir vorallem deshalb angetan, da sie erstmal recht gut ausschaut und sich zweitens sehr gut in gegebene Raumverhältnisse anpassen lässt. Ich bekäm den Sub nicht dorthin wo er hin soll würde ich die Grundfläche quadratisch lassen.

 

Das Gehäuse wird, nach meiner bisherigen Planung stark versteift, letztendlich wirds wohl etwa 40 bis 50 Kilo wiegen, mal sehn. Die Frontplatte soll 3 x 1,9cm MDF aufeinandergeklebt werden, um das 20 Kg-Chassis zu halten, alle andren Wände 1 x 1,9 cm MDF, die alle paar Zentimeter eine 5cm lange Strebe im rechten Winkel angeschraubt un -geklebt bekommen. Ebenso wird quer verstrebt, so daß wirklich kaum was schwingen kann.

 

Wie ists eigentlich mit einer BR-Box? Schwingt die im Allgemeinen weniger als Geschlossen? Müsste doch, schliesslich findet ja in einem gewissen Rahmen ein Druckausgleich statt!?

 

Was die Schwingspulen angeht, da will ich schon beide nutzen, das ist klar. Nur ob halt 2 oder 8 Ohm ist die Frage. Auto-Endstufen sind ja meistens 2-Ohm-stabil, aber sind es gängige Subwooferamps auch? Was passiert wenn ichs probiere und der Amp ist es nicht? Raucht mir dann was ab oder hör ich das einfach nur irgendwie heraus?

 

Auf jeden Fall schonmal danke für die reichhaltigen Antworten!

 

Bo

 

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Zur Optik: Klar, wirklich reinreden kann/sollte man da auch niemanden.

 

Wenn du mit schwingen ein "kippeln" des Gehäuses meinst: Nein, da ist kein Unterschied. Das rührt von der beschleunigten Membran. Mittlerweile habe ich an meinem BR-Sub gegenüberliegende ein weiteres Chassis, so dass sich die Kräfte aufheben. Sehr wirkungsvoll, wenn man Gewicht sparen will.

 

Amp: Kommt darauf an, wieviel Kohle du für ne Sub-Endstufe ausgeben willst. Persönlich halte ich Impendanzen unterhalb der 4Ohm im Heimbereich für absoluten Murks.

Leistungsfähige Aktivmodule kosten wirklich nicht die Welt, und mit 200Watt an acht Ohm werden dir bei höchster Lautstärke so ziemlich alle Nachbarn auf den Kopf steigen...wenn`s deine Fenster überhaupt aushalten. Zumal du bei einer Car-HiFi-Endstufe noch ein sehr gutes Netzteil einplanen musst. Schau`dich mal bei Visonic, RCM-Akkustik, Thomessen, etc. um. Da findest du bestimmt das richtige für dich.

 

 

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*g*

 

also ich hab von meinem Händler bereits ein Aktivteil angeboten bekommen, von Afgen. Das ist die Manufaktur, die für den neuen Quadral-Sub das Aktivmodul baut. 250 Watt an 4 Ohm glaub ich, mein Händler meinte aber das würde für den Sub genug sein. Wenn ich an meinen jetzigen denke, zwei 25´er an einem Thommessen 1.6, und der Lautstärkeregler steht mit der Markierung senkrecht nach unten (also bei vielleicht 20 % der Drehung), die Kühlrippen werden nichtmal ansatzweise warm, aber der Sub drückt unglaublich!

 

Ich denke daher daß das neue Projekt so schon hinkommt.

 

Was soll ich denn nun am besten ansetzen? 95 liter? Und was für Reflexrohre bzw. welche Fläche und Länge sollte der BR-Kanal dann haben?

 

:)

 

(Hoffe ich nerve hier in diesem Forum niemanden)

 

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Ok, ich hab die verschiedenen Varianten der Verschaltung des Visaton GF200 mal durchgerechnet, und hab da natürlich bemerkt das es erhebliche Unterschiede gibt was die resultierenden Eigenschaften des Chassis angeht.

 

Und genau deswegen möcht ich auch gern wissen was es mit den 95 Litern bzw. 135 Litern für den SPH-450TC bdeutet.

Ist das nun in Reihe oder Parallel?

 

Das müsste man noch klären bevor man mit dem Bau den Gehäuses beginnt, oder?

;)

 

Gruß, Bo

 

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Das mit dem Bereich für die Gehäusegrösse ist schon nicht verkehrt, und den hast du ja, also zwischen 95 und 135 Liter. Die mechanischen Verluste steigen mit zunehmender Gehäusegrösse. So, und nu kommst du.

 

Ein BR-Rohr sollte eine möglichst grosse Fläche aufweisen. Damit verhinderst du am besten Strömungsgeräusche. Abgerundete Kanten tragen das ihrige zu bei. Die Krux ist aber, dass mit steigender Fläche auch die Länge des Rohrs steigt. Du musst also schon wieder einen Kompromiss eingehen. Versuch es erst mit der Hälfte der Membranfläche. Wird das Rohr zu lang, dann verkleinere die Fläche solange du es für vertretbar hälst.

 

Bei der Länge solltest du dir ca. 15 cm zum experimentieren lassen.

 

Ich selbst habe eine Fläche, die der Hälfte der Membranfläche entspricht. Tatsächlich höre ich bis zum Anschlagen der Schwingspulen keine Strömungsgeräusche.

 

Eigentlich gibts in der Klang und Ton und der Hobby Hifi genug Formeln zur Berechnung von BR-Rohren, die gut funktionieren.

 

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Bin dabei mir etwas anhand BasCAD zu berechnen. Allerdings werden die Längen der Rohre bei Durchmessern um die 18 cm extrem lang, was bei nur 40 cm tiefe problematisch wird.

 

Da ist jetzt echt was ausgeklügeltes angesagt.

 

THX 4 support

 

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Stellt ihr eine Realisierung eines geschlossenen Gehäuses mit diesem Chassis völlig ausser Frage? Wenn ja, warum?

 

Ich verspräche mir davon ein weit besseres Impulsverhalten als bei Bassreflex. Gebaut würde das ganze dann in 70 Litern.

Zwecklos oder...?

 

Mir ists im Prinzip noch recht egal, ob Bassreflex oder Geschlossen, je nach dem wo die wirkliche Stärke des Chassis liegen. Ich hab beide Varianten komplett ausgearbeitet, aber natürlich gewinne ich so keinen Eindruck vom Klang. Ist denn ein geschlossener 46'er noch impulsschnell? Oder sollte ichs allein deshalb verwerfen weil´s mehr Watt braucht und letztlich nicht WIRKLICH impulsfreudig ist?

 

Eine schöne neue Woche wünsch ich

 

Gruß, Bo

 

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...insbesondere wenns eher die kompaktere Variante werden soll.

Die ~70l sind dafür o.K., evtl. nur 50 - 60 l (mit 10 - 20 g/Liter Polyflies gefüllt).

Dann bekommst Du aber etwas, was Du tendenziell schon hast (2x 25cm geschlossen), nur noch viel mehr davon.

 

Ansonsten BR.

Der Übergang geschlossen auf BR ist fließend, wenn Du mit tiefer BR-Abstimmung anfängst (kleines/langes Rohr).

Ignoriere theoretische Aussagen zum Impulsverhalten wenn sie nicht den Raum, die Aufstellung und den Hör-Ort berücksichtigen.

 

Bei 40cm netto Tiefe berechne das Rohr auf max. 30-35 cm Länge bei zunächst fbox= 20 Hz.

Der Durchmesser wird dann nach Lehrmeinung zu gering sein, vergiß es vorerst und probiers einfach aus.

Wenn mehr Baßpunch gewünscht wird, nimm das nächst größere in gleicher Länge oder ein zweites gleiches (d.h. fbox dann 25 oder 30 Hz).

Die nötigen Umbauten lassen sich auch nachträglich machen.

Evtl. ist ein Tunnel über die komplette Breite und Tiefe noch flexibler, bei dem dann nur noch die Höhe gehörmäßig feinjustiert wird.

 

Das Zusammenspiel mit dem vorhandenen Sub wird interessant (Raumakustik) und ist kaum vorhersagbar.

Berichte doch mal bei Gelegenheit.

 

Zwischen Serien- und Parallel-Schaltung bestehen beim LS allein keine Unterschiede.

Die Parallel-Variante ist bei gleicher Amp-Einstellung 6 dB lauter, zieht dabei aber auch den 4-fachen Strom (= 4-fache Leistung). Nach Korrektur um diese 6 dB sind Leistung und Pegel gleich, jedoch bei 2 Ohm doppelter Strom/halbe Spannung gegenüber 8 Ohm.

Ich würde zunächst die unempfindlichere Reihenschaltung probieren (höherer Dämpfungsfaktor, der Amp hats leichter).

Nur bei extremen Pegel-Anforderungen die Parallelschaltung wählen (und Kühlung für den Amp im Auge behalten).

 

Gruß,

Michael

 

 

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Jep, die Länge des BR-Rohrs wird bei grossem Durchmesser nicht unerheblich. Bei grossen Längen sollte man auch immer die TML-Funktion/Wirkung im Auge haben.

 

Geschlossen wird auch ein Schuh daraus. Das Impulsverhalten würde ich auch nicht sonderlich im Auge behalten. Wand-/Ecknahe Aufstellung wird all die theoretischen Überlegungen zunichte machen.

 

So langsam würde ich dir zu einem 90l-Gehäuse raten. Damit hast du die Möglichkeit, dich sowohl an der BR-Version, als auch an der geschlossenen Variante zu probieren. Wähle einen Rohrdurchmesser, den du noch für vertretbar hälst und der nicht zuviel BR-Volumen beansprucht. Wenn du keine Strömungsgeräusche bei deinem bevorzugten Pegel hörst: DVD einlegen, Film schauen und über den Erfolg freuen.

 

Pfeifts und röchelts aus dem Rohr, dann kannst du immer noch die Reflexöffnng luftdicht versiegeln und hast eine geschlossene Box. Die 20 Liter mehr machen das geschlossenen Gehäuse nicht schlechter. Der Abfall im Bass wird nur etwas flacher verlaufen, theoretisch profitiert das Impulsverhalten von der niedrigeren Gehäusegüte.

 

Auf Füllmaterial würde ich bei einem Aktiv-Sub nach Möglichkeit immer verzichten.

 

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Zunächst mal Danke für eure Anregungen.

 

Der bereits existierende Sub (2 x 25) ist ausgelegt auf 100 Liter. Ich werd bei gelegenheit noch ein paar Verstrebungen einsetzen, damits noch mehr punch gibt. Das recht große gemeinsame Volumen gewährleistet dabei sogar noch anständigen tiefgang. Bis unter 30 Hz ist was spürbar, also ist das Ding in meinen Augen voll Musi-tauglich.

Auf Dämmmaterial hab ich dabei vollkommen verzichtet. Und bis auf die in einem andren Thread beschriebenen Klappergeräusche (die beim täglichen hören glücklicherweise untergehen, einen aber doch Kopfzerbrechen bereiten können) macht das Teil echt Spaß.

 

Ja, und da schliesst sich die Überlegung an, einen BR-Sub zu bauen, der das ganze in einer andren Richtung ergänzen könnte. Mein alter Sony-Rec hat glücklicherweise zwei Sub-Outs.

 

Geschlossen könnt ich ihn ausführen um auf kurz über lang den bisherigen zu ersetzen, da er in Punkto druck und damit spaßfaktor überlegen ist.

Andrerseits hab ich die Befürchtung daß ein geschlossener Sub das Aktivmodul überforden könnte.

 

Tatsächlich sind heute Modul und Chassis geliefert worden. Das Modul ist ideal für einen DS-Baß, da es 2 x 125 Watt an 4 Ohm (Dämpfungsfaktor 1000!!!) liefert. Also stellt sich die Verschaltungsfrage nicht weiter. Andrerseits sind 125 Watt kein Universum, also favorisier ich dann doch die BR-Bauweise weils weniger Saft braucht.

Weiter find ich die Optik von trompetenförmigen BR-Rohren von großen Durchmessern echt geil. 15cm Diameter und dann Trompetenförmig ausgeführt beeindruckt schon ohne daß der Sub n Ton von sich gegeben hat.

 

Planung: BR-Gehäuse, Ca. 120 Liter mit Rohr (ca 50cm lang, gebogen damits ins Gehäuse reinpasst. Verschlingt so etwa 15 Liter, wurde berücksichtigt. Das Aktivmodul wird in den Reflexkanal eingebunden damits quasi aktiv gekühlt wird. Das ganze wird ne Konstruktion wie sie wohl einige Monate in Anspruch nehmen kann. Mal sehn. Ich will das BR-Rohr unterhalb des Chassis münden lassen und dann parallel zum Boden 35cm nach hinten führen, dort 90° nach oben biegen und irgendwie durch die Kammer mit dem Akivmodul führen. Oberhalb dieser Kammer soll dann das ende des Rohres liegen.

Basscad verspricht mir davon ein recht flach abfallenden Frequenzgang, und wenn ich mich schon für BR entscheide, dann richtig.

Ist das ok?

 

Hab heute schon die ersten Fotos von Chassis, Sub-Amp + den alten geschlossenen geschossen und hab vor den Baufortschritt festzuhalten.

 

Ich halt natürlich Intressierte gerne auf dem Laufenden.

 

Ach ja, was bedeutet es könnte schon TML-artig werden? Was bedeutet das jetzt? Was Transmissionline ist weiss ich ungefähr, aber in wie weit soll ich derlei aspekte bei der Planung berücksichtigen?

 

In Bastellaune: Bo

 

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In einem BR-Rohr bilden sich Resonanzen. Das geschieht wie bei einer Transmissionline bei Lambda/4 . Die Schallgeschwindigkeit beträgt ca. 344m/s.

 

Schallgeschwindigkeit/(Rohrlänge x 4)

 

In deinem Fall läge also die Frequenz bei 172Hz. Weitere Rohrresonanzen sind deren Vielfache, also x2, x3...

 

In diesem Fall musst du eine sehr tiefe Trennung des Subwoofers (mindestens 60Hz) vornehmen, um die Resonanz möglichst wenig anzuregen, sonst wird dein Woofer ortbar und du hast eine Verfärbung im Grundton.

 

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Wie könnt´ ich das denn am Besten umgehen?

 

Rohr kürzen & im Durchmesser verkleinern? Oder fällt genannte Resonanz garnichtmal so sehr ins Gewicht?

 

 

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Ich kenne den Frequenzqang deiner Sim nicht. Wenn der über 60Hz nicht mehr steigt und deine Aktivweiche mit 12dB pro Oktave dämpft, werden 60Hz als Trennfequenz genügen. Damit müsste die erste Resonanz ca 18dB tiefer liegen. Das ist schon mal leise genug um Auswirkungen auf den Frequenzgang zu vermeiden. Deine Sateliten sollten halt auch bis 60Hz -6dB am Ball bleiben. Zumindest bei meinem Sub funktioniert das ausgezeichnet. Allerdings habe ich den auch vorsichtshalber zwischen meinen Lautsprechern stehen, so das die Ortbarkeit ohnehin schon ausgeschlossen ist.

 

Wenn du das Rohr kürzt und einen geringeren Durchmesser wählst, steigt die Wahrscheinlichkeit von Strömungsgeräuschen.

 

Ach ja: Die Elektronik würde ich nicht den Druckschwankungen im Rohr aussetzen. Zumal du damit die Wahrscheinlichkeit von Strömungsgeräuschen erhöhst. Meiner Meinung nach gehört die Elektronik in ein Separee.

 

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Was passiert eigentlich wenn ich das Rohr selbst innerhalb seiner Länge in der Fläche variiere oder/und in seiner Flächenform ändere, z.B. es in der Box als rechteckigen Kanal beginnen lasse und es als Rohr rund an der Schallwand münden lasse?

 

Ich denk mir, daß ich das ende quasi als große rechteckige Kammer (mit Aktivmodul) ausführe, der Querschnitt ist dabei recht groß, damit die Stömungsgeschwindigkeit gering bleibt (müste dabei sicher die Länge vergrößern) um den Kanal dann hin zur Öffnung minimal 15cm Durchmesser (rund) werden zu lassen.

 

Sind meine überlegungen soweit korrekt? Dann mach ich das so. denk ich... *g*

 

THX!

 

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Hi Manson,

 

bei beidseitig offenem Rohr (im Gegensatz zur einseitig geschlossen TM) tritt die Eigenresonanz bei Lambda/2 auf (+ Vielfaches)

 

-- Luft-Teilchen-Auslenkungs-Bauch an beiden Enden, -Knoten genau in der Mitte --

-- der Luftpropfen vibriert maximal an beiden Enden und "prallt/ federt" in der Mitte aufeinander --

 

also bei doppelt so hoher Frequenz wie von Dir angegeben

(theoretisch 344 Hz bei 50 cm Länge).

 

Das Problem dadurch (Mittenfärbung) ist also noch geringer, da das Tiefpass-Filter stärker wirkt.

 

 

Gruß,

Michael

 

 

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Hi Bo,

 

korrekt...

 

Für Überschlags-Berechnungen musst du dann so etwas wie die mittlere Querschnittsfläche ansetzen.

 

Eine meßtechnische Kontrolle der Abstimmung (fbox) ist zu empfehlen, z.B.:

 

* optisches Hub-Minimum des Treibers bei Durchdrehen eines Sinus-Generators/Test-CD,

 

* ansonsten reicht die Impedanzkurve (Minimum, bzw. Strom-Maximum), ein Mikrophon ist nicht notwendig.

 

 

Anschließend Hörtests und ggfs. Korrektur:

 

* kürzerer und/oder weiterer Kanal ("offener") = höhere fbox = mehr oberer/mittlerer Baß ("Kickbass"?), weniger Tiefstbass

 

* Abstimmungsänderung = veränderter Phasengang = veränderte Überlagerung mit deinem vorhandenen (geschlossenen) Sub

 

* daher auch Umpolung ausprobieren

 

* wenn möglich: Aufstellung/Abstand der beiden Subs zueinander verändern

 

 

 

Gruß,

Michael

 

 

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