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Trancemeister

Nachbau von Naim Fraim?

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Hi meikii :)

 

Wenn man es mit entsprechenden Materialien nachbaut,

dann ist (bei angenommenen gleichen Toleranzen) natürlich gleich.

Gerade bei Racks muss man aber sehr mit der Aufstellung,

den Teppichen und der Farbe der Wände experimentieren!

 

Musikalischer Gruss

Michael

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hmmm, ist was dran. Ich gehe aber schon davon aus, dass die Materialien streng genommen nicht gleich sondern ähnlich wären. Übrigens haben wir weder Teppich noch Farbe. ;-)

 

viele Grüße

meikii

 

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Hallo,

 

hast du schon jemals ein Essen so hinbekommen wie du es im Restaurant zuvor bekommen hast?

 

Markus

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Hallo Meikii :)

 

Dann würde ich das Projekt schon als im Keim erstickt sehen!

Die Wechselwirkung Teppich-Räck-Spike ist das A&O!

Klangunterschiede können -nein müssen- gewaltig sein!

Das Räck ist neben den Kabeln so ziemlich die kritischste Komponente.

Spass beiseite - versuche es doch mal hier:

http://www.audiomap.de/forum/index.php/az/...54accf4d32942ec

Da wirste zwar auch keine vernünftigen Antworten bekommen...aber :7

 

Musikalischer Gruss

Michael

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Hi alle,

 

ich weiss es klingt höchst verwerflich und frevelhaft. Nichtsdestotrotz sei die Frage erlaubt: Ob des schlicht anmutenden Aufbaus des Naim Fraim drängt sich die Frage auf: Wenn man es mit entsprechenden Materialien nachbaut, sollte es dann nicht genau so oder ähnlich gut klingen?

 

Meinungen welcome...

 

viele Grüße

meikii

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Farben und gar Teppichmuster wirken enorm auf den Klang ein! Das liegt an der optischen Prägung, dem durch die Farben und dem Teppichmuster dem Raum aufgeprägten Wellenmuster, die duch Interferenzen bis in den Audiobereich herunterwirken.

Daher ist die Form eines Racks genauso wichtig wie seine Lackierung z. B.

Ein mit Geigenlack lackiertes Räck klingt natürlicher und gerade bei Frau Mutter-Wunderlich gar wundersam ähnlich ihrer Stradivari.

Ich bevorzuge Räcks, die von meinem Feng-Shui Meister als highendig zertifiziert sind und die dem Drachen nicht den Blick auf´s Meer verbauen.

Denn dann wir er böse und es klingt mehr nach SD oder HE als nach Beethoven oder Brahms.

Und er gemahnt uns stundenlang an die Schlichtheit der Musik, ihre innere Warheit, ihre Aura, das Wunderbare des Moments, in dem der Saxofonist ins Rohr pustet.

Gemahnt uns mit feuerspeiendem Munde an Dinge, die wir längst wussten und die wir bereits seit Langem als Tugenden hochhalten.

Gemahnt uns in stundenlangen abendlichen Telefonanrufen daran, "HighEnder "endlich so zu verstehen wie sie selbst sich verstehen. Bzw. wie sie sie verstehen. Wollen. Verstanden haben wollen. Wie das gefälligst überhaupt zu verstehen ist!! Genau!!

 

Denn - sie müssen uns immer wieder dran erinnern, da wir die Musik nicht lieben. Sie nie geliebt haben. 95% von uns! Sich nicht für Musik interessieren. Sich ihr nicht hingeben. Weil uns Geräte wichtig sind. Und da kann uns die Musik ja nicht auch noch wichtig sein.

 

Es erinnert mich manchmal an Jurassic-Park: wenn man eine Spezies clont, möchte sie einen vielleicht auffressen :-)

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etliche Male hab ich geradezu gehofft, genau das würde nicht passieren . . .

 

 

 

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Hallo,

 

Ok...ersetze Restaurant gegen Lieblingsrestaurant!! OK ;)

 

Markus, wohnt nicht in Korinth

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Hallo Meikii, wie geht’s?

 

Das Fraim widerspricht bekanntlich in gewissem Maß den weit verbreiteten Vorstellungen. So etwa 98% ;-) der auf Klang optimierten Racks setzen auf Resonanzarmut. Der Rest versucht kaum Energie zu absorbieren, um das Klangbild möglichst lebendig zu machen.

 

Ausgeprägte Resonanzen wirken sich m.E. immer negativ auf das Klangbild aus! Die Kunst besteht wohl darin, die Energie zu erhalten ohne klangschädliche Resonanzen zuzulassen.

Dafür ist IMHO penible Abstimmungs- und Hörarbeit nötig. Und in diesem Punkt scheint das Fraim absolut überlegen zu sein. Für den Laien stellt die Konstruktion und Materialkombination ein Rätsel dar. Eigentlich kann das nicht funktionieren. ;-)

 

Um das Fraim sinnvoll kopieren zu können, ist es notwendig es zu verstehen. Sonst ist das Ergebnis mehr oder weniger Zufall. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß ein Einzelnachbau wirklich so viel preiswerter ist. Und der potenzielle Wiederverkaufswert ist nur beim Original hoch.

 

Ich denke mit den zwei originale Basen habt ihr die teuere aber optimale Lösung für euch!

 

Mit freundlichem Gruß aus Hamburch

http://home.t-online.de/home/kneller2/c/a_cd18.gif Tadzio

 

 

Denke immer daran, daß auf der anderen Seite ein MENSCH sitzt!!!

 

Diese Aussagen gründen sich auf persönliche Hörerfahrungen und Meinungen, welche

möglicherweise nicht uneingeschränkt übertragbar sind!

 

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Hallo Tadzio,

 

soweit ich weiß, können Racks Resonanzen absorbieren,

d. h. m e c h a n i s c h e Störungen, die durch Trafos und bewegliche Bauteile (Laufwerke) entstehen, jedoch keine (elektrischen) Musiksignale.

Die Weiterleitung der Musiksignale profitiert gar durch die bei der Absorbierung entstehende Ruhe. Ist dieser Effekt nicht der Sinn solcher Konstruktionen?

Wozu soll es also gut sein, wenn (mechanische Energie) kaum abgeleitet wird?

 

Gruß

 

Micha L

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Hallo Micha

 

Ich denke, wir sind uns einig, daß sich das mechanische Schwingungsverhalten eines Geräts auf das klangliche Ergebnis auswirkt…? :-)

 

Wenn sämtliche Schwingungen sofort absorbiert werden, wird das Klangbild ruhig, aber auch ‚tot’ – ‚überdämpft’. Man könnte es auch leblos, träge, gehemmt, langsam nennen. :-) Lässt sich leicht klanglich nachvollziehen.

 

Wenn diese (mechanische) Energie länger erhalten bleibt, erscheint das Klangbild lebendiger. Nur häufig entstehen dabei Resonanzen, die es unharmonisch klingen lassen.

 

Unser Freund Ingo ist z.B. kein Freund von starker Bedämpfung. ;-)

 

Mit freundlichem Gruß aus Hamburch

http://home.t-online.de/home/kneller2/c/a_cd18.gif Tadzio

 

 

Denke immer daran, daß auf der anderen Seite ein MENSCH sitzt!!!

 

Diese Aussagen gründen sich auf persönliche Hörerfahrungen und Meinungen, welche

möglicherweise nicht uneingeschränkt übertragbar sind!

 

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Gude!

 

Na dann würde ich die Geräte auf 'ne Waschmaschine im Schleudergang stellen, da kommt bestimmt 'ne Menge Energie rüber...

 

Gruß Kobe

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Hallo Tadzio,

 

unter Dämpfung verstehe ich Gegendruck. Eine Ableitung von Resonanzen dürfte daher nicht dämpfend, sondern entlastend wirken.

 

Wie wir wissen, beginnen solche Tuningmaßnahmen nicht erst mit der Unterstellbasis. Da werden mit Bitumen, Verstrebungen und Sandwichplatten Laufwerke (Swoboda!) und Gehäuse ruhiggestellt, um Resonanzen möglichst erst gar nicht entstehen zu lassen - zurecht, wie ich meine.

 

Und was ist mit zukünftigen Techniken. Wird Musik vom Festspeicher leblos klingen?

 

Gruß

 

Micha L

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Hallo,

 

Ja, ich habe das Naim Fraim nachgebaut. Der Hauptgrund war, daß Naim mir keine zusätzliche Böden in meinem gewünschten Abstand zusenden konnte.

Also mußte ich selber ran. Da ich bereits ein Naim Fraim hatte, konnte ich leicht maßnahmen.

Leider gibt es die Aluminiumprofile nicht auf dem Markt. Allerdings kannst Du leicht Ähnliche bekommen. Die Plastikbremser für die Kugeln auf dem Glas gibt es auch nicht. Sonst kann man alles erwerben.

Da mein Fraim innerhalb eines Jahres bereits Flugrost an den Metallteilen angesetzt hat, habe ich alles in Edelstahl fertigen lassen.

Nun zu den Kosten. Du must folgendes rechnen:

- 100 Euronen für die Bodenplatte inkl. DD Lack

- 250 Euronen für die Metallteile

- 30 Euronen für das Glas

 

Ich hoffe, daß ich Dir hiermit eine Entscheidungshilfe geben konnte.

 

Markus D.

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den Teppichen und der Farbe der Wände experimentieren!>

 

das sehe ich ebenso - man darf aber auch die akustische Stellung etwaiger Jalousien und die Art der Beleuchtung nicht vergessen - oft wird unterschätzt, wie sehr die Wirkung des einfallenden Lichts den Klang motiviert, sich besonders "passend" an die Luftmoleküle anzulegen. Denn die transportieren ja den Klang - und je besser die dabei drauf sind, desto flüssiger fließt die Musik. Also wirkt sich das ja auch auf das Timing aus - "Timing": ein weiterer sehr Unterschätzter und merkwürdigerweise selten erwähnter Aspekt . . . .

 

Experimente mit kleinen, mit Bergquellwasser gefüllten Zimmerbrunnen unterschiedlicher Beleuchtung haben gezeigt, daß auch das gesunde Raumklima einer gewissen Feuchte bedarf, um die Luftmoleküle besonders schwingungsfreudig zu stimmen (!) und den Klang regelrecht - in Anlehnung an die in der Bergwelt möglichen freien Fernsichten - freier zu machen von klebrigen Großstadtartefarkten in den Zwischenräumen der Luftmoleküle. Ähnlich, wie die Moleküle in Kabeln gewinnen sie dadurch einfach mehr Lebensfreude - und es klingt dann tatsächlich . . . irgendwie . . freier?

 

Gerade bei Racks spielt der Lack eine sehr entscheidende Rolle - es sollte schon Geigenlack, Klavierlack oder auch Hammerschlaglack sein, je nach bevorzugter Musikrichtung . . .

Für die Böden hat sich ja schon seit Langem das Holz aus Cremona als geradezu ideal bei der Wiedergabe von Streichquartetten herausgestellt.

 

 

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