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wk

Raumakustik-Plattenschwinger

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hab irgendwann hier mal eine Formel zur Berechnung von Plattenschwingern gefunden-führte leider zu falschen Ergebnissen.

Weiss irgendjemand, wie die korrekte Formel lautet?

Hat ev. jemand mit unterschiedlichen Materialien Erfahrungen gemacht?

(Ich richte gerade meinen Hörraum her)

 

 

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Hallo wk,

 

welche Formel hast Du verwendet ?

und welchen Typ von Plattenschwinger hast Du gebaut ?

 

es gibt mindestens zwei Arten von Plattenschwingern:

 

große Platten z.B. aus Gipskarton die frei ohne

Gehäuse schwingen. Die Größe sollte mindestens

4m² betragen. Die Frequenz kannst Du durch

den Abstand zur Wand einstellen. Je näher

Du die Platten an die Wand rückst desto höher

die Frequenz. Sinnvoll ist ein Abstand von

ca. 5cm bis 30cm.

 

Platten die auf ein geschlossenes Gehäuse arbeiten. Hierzu kannst Du Dir ein praktischen

Beispiel auf meiner Homepage ansehen.

 

http://members.tripod.de/MundU/

 

 

Auf welche Frequenz willst Du Deine Resonatoren abstimmen ?

 

 

Gruß mm²

 

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danke für Dein Beispiel mm² !

ich will einen (bzw 2) geschlossenen Kasten mit Sperrholz-Membran bauen

(hab mit meinem neuen subwoofer schreckliche Resonanzen zw 40-50Hz)

Meine Formel lautete: f=510*<1/(m`*dl)

wobei m die flächenbezogene Masse der Membran und dl die Tiefe des Kastens sein sollte.

(stammt aus einem super posting von Sirko, das ich hier leider nicht mehr gefunden habe)

Leider bekomme ich dabei unrealistische Werte

Ich würds gern berechnen, bevor ich hinterher zuviel Gewichte dranhängen muss...

gruss

wk

p.s.: 2 65l Helmholz Resonatoren haben schon einiges geholfen :-)

 

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Hi,

 

ich habe hier vor einiger Zeit sehr umfangreiche Tipps von Sirko zitiert. Hast Du die erwähnte Info "...stammt aus einem super posting von Sirko..." direkt von Sirko oder aus meinem Zitat? Wir (mm2 auch) sind nähmlich auf der suche nach dem Sirko...

 

Gruß,

xajas

 

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Bei 40-50Hz kannste Plattenschwinger vergessen! Der Rechnung nach geht´s zwar, in der Praxis funktioniert´s aber nur mit sehr großen Flächen, d. H. einer ganzen Wand, die doppelwandig aufgebaut ist mit definiertem und bedämpftem Zwischenraum, also einem klassischen Studioaufbau.

Wenn ZWEI HelmholtzResonatoren, bzw. Absorber nicht ausreichen, dann stimmt irgendwas nicht!!!!! Bist Du sicher, daß beide auf die richtige Frequenz abgestimmt sind??

Stehen beide an der richtigen Stelle?? Stehen Deine Lautsprecher an der richrigen Stelle?? Wenn Du massiv Raumresonanzen (Moden) anregst, kannste machen, was Du willst - es wird nichr funktionieren.

Ich kann Dir nur Cara empfehlen. Kostet 50.--DM, ist von Elac/ETS in Kiel und berechnet Raummoden und stellt sie 3dimensional dar, wenn Du die Parameter Deines Raumes und Deiner Lautsprecher eingibst. Läuft leider nur auf PCs, aber trotzdem . .

 

Gruß, Klaus

 

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Mit Subwoofern ist das so ne Sache. Ich entnehme Deiner Darstellung, daß es Neuland für Dich ist. Bedenke, daß Subs sich zu der sowieso abgestrahlten TT-Energie von den beiden anderen LS addieren! Hier kann´s sehr kritisch werden, wenn Du denn Sub zu hoch ankoppelst (max. 60Hz) oder die beiden anderen zu tief ´runterlaufen lässt. Das gibt unweigerlich Probleme mit der Phase, d. h.: Du bekommst ein völlig neues Rechenmodell

für Deine Platten/Helmholtz-Berechnungen!

Luftdruck - und um nichts anderes gehts ja hier - verteilt sich 3dimensional im Raum PLUS der Laufzeit, also Phase zwischen den Membranen. Stelle zuerst den Sub so auf, daß er nicht dröhnt, dann die anderen LS, ebenso,

dann variierst Du die Sub-Aufstellung und den Pegel so, daß er klanglich nicht herausfällt aus dem "Bild". Ich hoffe mal. es ist ein aktiver Sub!?

Meistens hilft eine Begrenzung der "Sateliten" nach unten bei ca. 80Hz, des Subs nach oben bei 60Hz. Durch die asymetrischen Trennferquenzen kannst Du u. U. die Resonanzen schon ganz gut in den Griff bekommen, allerdings mußt Du den Raum nach den Lautsprechern ausrichten - nicht umgekehrt. Das ist sicher für Innenarchitekten ein stilistisches Problem, sollte für Audiophile aber keins sein . . .

 

Klaus

 

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Hi,

ich werde wohl 2 grosse Schwinger mit Rigipsplatten bauen. Wie gesagt haben die 2 helmholtz schon etwas geholfen. Mein Problem ist der Riesige Sub im 20 m² Raum. (ja ich weiss..)

Hatte ca 15dB Überhöhung bei 42Hz, jetzt bin ich unter 10dB, aber breitbandiger. Der Sub steht asymmetrisch mit ca 1m Abstand zur Rückwand, die Resonatoren (2m lange Rohre DN200) liegen auf dem Boden mit der Öffnung zur Ecke (hat sich als am wirkungsvollsten rausgestellt)

Danke für den Tip mit Cara, hab ich schonmal probiert. Z.Zt messe ich mit diesem Teil von HiFish (hoffe sind die Messergebnisse besser als die Bedienung :-)

 

gruss

wk

 

 

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Hi,

war Dein Zitat. Hab schon probiert, Sirko direkt zu erreichen, aber seine e-mail adresse stimmt wohl nicht mehr.

gruss

wk

 

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