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PanTau

MP3 Ripper

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Guten Abend,

 

ich war schon verdammt lange nicht mehr hier, aber da mir der Weihnachtsmann (aka Christkind) einen neuen TrekStor Vibez unter den Baum gelegt hat, werde ich mich wohl mal mit dem Thema MP3 befassen müssen... :-)

 

Welchen MP3 Ripper könnt Ihr empfehlen, mit dem ich meine Audio-CDs in das passende MP3-Format umwandeln kann und welches Format ist eigentlich das geeignete? Der Player hat 12GB Speicher und im Prinzip reicht es mir aus, wenn ich Musik für 6 - 8 Stunden auf dem Gerät mit mir herumziehen kann.

 

Mit einem herzlichen Gruß,

PanTau

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Na - iTunes. Was sonst . . ;-) - das schnellste und beste Programm zum Rippen und Verwalten und der beste Player. Auch ohne iPod.

Konvertiert in so ziemlich alle Formate und ist kostenlos für Macs und Windows von der Apple-Seite Downloadbar: http://www.apple.com/de/itunes/download/

 

Ist übrigens völlig unabhängig vom iTunes-MusicStore verwendbar - ich wandle damit CDs und auch Schallplatten (vom MC-PrePre über den Line-Eingang des Mac) in MP3 oder eines der anderen Formate.

 

http://www.klausesser.de/iTu.jpg

http://www.klausesser.de/iTu2.jpg

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Hallo,

ich nutze ExactAudioCopy in Verbindung mit dem Lame-Encoder. Lame ist wohl einer der besten Encoder und hat gute Voreinstellungen.

 

I-Tunes ist wie vieles von Apple sehr simpel zu bedienen, bietet aber natürlich wenig Möglichkeiten für eigene Einstellungen. Bei schon vorhandenen großen Mp3-Sammlungen ist von I-Tunes allerdings abzuraten. Es schreibt ungefragt in die vorhandenen Dateien und hält sich dabei nicht an Standards. Macht also Probleme falls man auch andere Software nutzen will.

 

Gruß, Eddi

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Weiß nicht wie gut der interne Encoder von I-Tunes ist. Lame kenne und schätze ich seit vielen Jahren. Unter anderem, da er unter nahezu jedem Betriebssystem und in Verbindung mit etlichen Programmen prima arbeitet. Und das bei erstklassiger Audioqualität.

Gruß, Eddi

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Hallo,

 

erst einmal Danke für Eure Hinweise.

 

Ich habe festgestellt, dass bei meinem MP3-Player die Software MAGIX MP3 Maker SE beilag und diese jetzt erst einmal installiert. Die Schubert-Aufnamen des Alban Berg Quartetts, die ich mit 320 kBit konvertiert habe, klingen sehr gut.

 

Mit einem freundlichen Gruß,

PanTau

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Moin PanTau,

 

prinzipiel kannst du bei dieser Bitrate mit keinem Codec einen Fehler machen da die Bitrate so hoch ist daß du mit jedem Mp3-Codec einen sogenannten transparenten Klang erreichst.

LAME gilt innerhalb diesverser Foren die sich auf den Themenbereich verlustbehaftete Audioformate spezialisiert haben als Referenz.

Zur Zeit liegt das Format in der version 3.97 vor.

Empfohlen wird in der Qulitätsstufe -V 2 --vbr-new zum encodieren, welchen ich auch nutze (wenn ich mal in Mp3 encodiere, da ich normal Ogg Vorbis nutze). Die durchschnittliche Bitrate liegt dann bei ungefähr 190kb/s. Durchschnittliche Bitrate deswegen da es sich in diesem Modus um einen varaiable Bitratencodierung handelt.

Die besten Ergebnisse CD einlesen habe ich mit EAC bisher erreicht, da dieser (meines Wissens als einziger Audioripper) einen secure Mode anbietet.

In dieser Variante wird die Audiospur doppelt ausgelesen und auch Fehler dadurch korrigiert. Selbst eine CD aus meiner Sammlung, in der ein Loch in der Aluschicht ist, wird dadurch wieder abspielbar. Einige Artefakte blieben zwar immernoch über, aber die Orginal-CD quitiert diese Stelle mit einem nicht mehr enden wollenden Springen da der Player es nicht schafft über diese Fehlerhafte Stelle zu lesen.

Ich hoffe ich konnte dir noch etwas weiter helfen.

 

Gruß, Timo

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Die MP3-Ripper sind m.E. immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. So richtig 100% perfekt arbeitet soweit ich bisher rausgefunden habe, eigentlich keiner.

Als einfaches Beispiel sein hier der Song von Nora Jones "Don´t Know Why" genannt. Sicherlich auf Grund der nich gerade MP3-freundlichen Klang-Zusammensetzung ein etwas schwieriger Brocken für die MP3-geschichten.

Am rauhen Klang der Stimme von der Nora kann man sehr gut erkennen wie feinfühlig so ein Konverter wirklich arbeitet. Bei iTunes ist mit der standardmäßigen Codierung mit 192kBit im Vergleich zum Orginal noch immer ein gut hörbarer Unterschied feststellbar....

 

LG Walter

 

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Servus Walter,

 

das hängt vom Abspielgerät ab, würd ich sagen. Auf einer ordentlichen Stereo würd ich nicht unter 256kBit gehen, aber bei einem Taschen-MP3-Player, da klingt vielleicht 128kBit sogar besser ;-)

 

Ich erinnere mich gut an einen Test vor x Jahren im Ur-Audiomap, wo ein gewisser Rainer Halstenbach eine CD an Interessenten verteilt hatte, auf der eine bunte Mischung verschiedener Musikarten auf jeweils 4 Arten drauf waren: 64kBit, 128kBit, 256kBit, Original, alles jeweils auf normales CD-Format zurückgewandelt. Nur er wusste, welcher Track welches Format enthielt.

Ich hatte damals meine liebe Mühe, die 256k von dem Original zu unterscheiden. Einmal hab ich sogar die 128k für das Original gehalten! So ist das mit der Pop-Musik, die kommt schon künstlich auf die Scheibe und wenn's dann nochmal per MP3 verkünstelt wird, fällt's manchmal kaum auf.

 

Interessanterweise waren die vollsynthetischen Tracks vom Trancemeister am einfachsten zu unterscheiden.

 

Ein gewisser Schlaumeier namens Frank Wäterling hatte damals mittels Spektrumanalyser geschummelt. Da war's anscheinend offensichtlich.

 

Grüße

Hermann

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Moin Walter,

 

wenn du bisher Probleme mit den Rippern hattes, dann würde ich dir gerne Exact Audio Copy ans Herz legen, das aus meiner Ansicht nach in Sachen Qualität mit Abstand beste Programm.

Daß du mit Bitrate von 192 kbit noch gut hörbare Unterschiede ausmachst mag sicher auch am verwendeten Codec liegen.

Welchen Codec hast du benutzt und nutztest du konstante oder variable Bitratencodierung?

Je nach dem was du mit den Files vor hast würde ich dir auch zu einem anderen Audiocodec als Mp3 raten. Wenn du nur Musik auf dem PC archivieren willst, ist evtl. MPC eine gute Alternative für dich.

Wenn darüber hinaus noch eine gewisse verfügbarkeit von mobilen Abspielgeräten vorhanden sein soll, ist evtl. Ogg Vorbis eine gute alternative für dich.

Beides sind für mein Empfinden gerade auf klangqualitativer Ebene Mp3 ein gutes Stück vorraus.

 

Gruß, Timo

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Hallo,

 

hier noch meine Gedanken zu dem Thema:

1) Das Gespann EAC/lame ist, wenn es einmal korrekt eingerichtet wurde, bezüglich Qualität nicht zu schlagen

2) Es erstaunt überhaupt nicht, dass oberwellenhaltige und nahe an 0 dB ausgesteuerte Signale "schlechter" funktionieren als z.B. leise Klassik - das liegt in der Natur der Sache ;-). Genau deswegen ist z.B. ein Symphoniekonzert bez. Beurteilung Kodierungsqualität deutlich weniger gut zu gebrauchen als z.B. stark verzerrte Gitarren...

3) Es ist bekannt, dass oftmals Kodierungen mit 128kB "angenehmer" klingen als das PCM-Original oder Kodierungen mit höherer Bitrate

4) Auch auf sehr guten Anlagen ist es, korrekte Parameterwahl vorausgesetzt, ab 192 kbit VBR nahezu unmöglich, den Unterschied zum Original zu hören

 

Beste Grüsse,

Rob

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