PKramer 0 Report post Posted August 23, 2007 Hallo allerseits, habe seit kurzem auch mit Begeisterung die Class-D Endstufe von Hubert Reith am laufen. Momentan an einem geliehenen Pre-Amp, den ich leider in Kürze zurückgeben muss. Da ich jetzt eine Zeitlang ohne Vorverstärker auskommen muß, aber ungern deshalb die Endstufe in die Ecke stellen möchte bin ich jetzt am rätseln ob es eine Möglichkeit gibt meinen alten Vollverstärker Marantz PM78 aufzutrennen und als vorläufige Vorstufe zu verwenden. Hat jemand aus dem Forum schon diesbezügliche Erfahrungen? Oder besitzt jemand Service-Unterlagen die man diesbezüglich konsultieren kann? Der Amp bietet zwar auf der Rückseite die Möglichkeit, einen Klangprozessor einzuschleifen, hier greift aber die Lautstärkeregelung nicht. Für jegliche Hinweise bin ich dankbar. Peter Share this post Link to post
Witte 0 Report post Posted August 23, 2007 Hi Peter, frage doch Hubert mal - oder er wird hier hoffentlich selber antworten... - ob es nicht möglich ist, in Huberts Schaltung einen Widerstand durch ein Poti zu ersetzen - und so eine LS-Stellung zu integrieren. Wenn Du Dir dann noch einen z.B. 6-fach-Drehschalter kaufst, hast Du aus Huberts Amp einen Vollamp gezaubert... Klanglich kannst Du nur gewinnen, jeder Preamp weniger im Signalweg ist Gold wert! Gruß Klaus Share this post Link to post
meldano 0 Report post Posted August 23, 2007 Hi, "Klanglich kannst Du nur gewinnen, jeder Preamp weniger im Signalweg ist Gold wert!" Nicht immer. Meine Vergleiche zwischen passiv Relais Steller Pre und der Hifiakademie Vorstufe zeigen ein eindeutiges Ergebnis: Der passiv Pre ist nicht übel, doch gewinnt die Musik mit dem Hifiakademie Pre bedeutend mehr Räumlichkeit. Man könnte jetzt sagen der Hifiakademie Pre sounded (???). Doch ist es so "schöner" Musik zu hören. Daniel Share this post Link to post
Witte 0 Report post Posted August 23, 2007 Hi, man kann nicht in jeder Schaltung mal eben einen R durch ein Poti ersetzen. Und man kann nicht mal eben ein Poti zwischen Quelle und Amp hängen = eine passive Vorstufe bauen. Beides kann zu Klangnachteilen führen - sonst gäbe es wohl nur passive Vorstufen... Nich der Pre soundet, sondern der passive Pre führt durch Fehlanpassungen zwischen Quelle und Amp zu negativen Veränderungen. Gruß Klaus Share this post Link to post
h_reith 3 Report post Posted August 25, 2007 Also von dem matantz habe ich auch keine Service-Unterlagen. Der Hinweis zu dem Poti ist aber ansich schon ok - das kann man genau so machen. Bei den Kundenaufbauten unter http://hifiakademie.de/?id=0.3.1.3 sieht man so ein Beispiel. Ich denke mal, dass ein guter alter Alps-Poti sicher nicht schlimmer wäre als ein modifizierter marantz. Und soweit ich das verstanden habe, soll es ja sowieso nur eine Übergangslösung sein. Share this post Link to post
PKramer 0 Report post Posted August 29, 2007 Hallo, erstmal Danke für die Hinweise mit dem Poti, momentan ist das für mich die 2. Alternative. Mittlerweile habe ich Serviceunterlagen für den Nachfolger des Marantz PM 68/78, den PM7000/8000 bekommen. Sieht vom Layout her fast identisch aus. Auf der Endstufenplatine und auch anderen steht sogar noch PM68 drauf. Klassisches Beispiel für alten Wein in neuen Schläuchen. So wie es ausschaut läßt sich das Gerät intern problemlos nach der Lautstärkeregelung und der (abschaltbaren) Klangregelung auftrennen und durch die unteren Lüftungsschlitze ein Kabel rausführen an das zwei Cinchstecker gelötet werden. In meinem Fundus fand sich auch schon eine passende Steckverbindung für die Platine, ich werds also heute abend mal testen. Gelegentlich bekommt die Vorstufenplatine dann noch ein paar andere OPs und Cs verpaßt, dann sollt es für den Übergang erstmal reichen. Die Lösung ist für mich momentan praktikabler als ein einzelnbes Poti, da ich beim Verstärkerumbau noch die Eingangsumschaltung hab und mir das Umstecken der verschiedenen Quellen spare. Grüße Peter Share this post Link to post