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thomas55

Bi Wire bei Vincent SV 226

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Hi dww90,

 

nach Deiner Erklärung bin ich nun leider kein Stück schlauer als vorher. Ich kenne natürlich den Innenaufbau des Vincent nicht, bin mir aber sicher, dass die Verdrahtung am LS-Ausgang (also hinter den Buchsen im Inneren des Geräts) wieder zusammenläuft und jeweils an einer Stelle der Endstufe einmal für li und einmal für re. ankommt.

Also hast Du die Engstelle doch da oder?

Den einzigen Vorteil den ich bei einem zweiten Buchsenpaar sehe ist dass ich komfortabler die beiden Kabelsätze anschliessen kann. Sonst kann ich sie doch genauso auf eine Buchse hängen.

Alle Sauereien die die Chassis verursachen landen doch dann wieder beim Verstärker - also da wo hinter den Buchsen alles eh wieder zusammenläuft - oder? Korrigiere mich, wenn ich das falsch sehe, ich bin kein Techniker und lerne immer gern dazu.

Meine eigenen Versuche waren jedenfalls nicht sehr ergiebig auf diesem Gebiet. Ausser dass Biamping einen echten Schub gebracht hat bei wirklich hohen Pegeln, bis zur mittleren Lautstärke hörte man keinen Unterschied oder allenfalls einen geringen.

Ich freue mich auf Deine Antwort

 

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Hallo Jürgen,

du hast eine fundamentale Aussage gemacht. Bei hohen Lautstärken gibt es einen größeren Einfluss als bei niedrigen. Es gibt also einen Einfluss.

Das kann man nun doch einmal festhalten.

Der Punkt wo ein Verstärker den Ausgang kontrolliert, dürfte von den Klemmen vielleicht 10 cm weg sein. Egal ob nun das Signal auf die Klemmen verteilt wird, der Einfluss verringert sich mit jedem cm Kabellänge. Daher ist ein Mono-Amp direkt am oder im Lautsprecher immer die beste Lösung. Genau veranschaulichen könnte man diese

Topologie eigentlich nur über ein Ersatzschaltbild.

 

"Alle Sauereien die die Chassis verursachen landen doch dann wieder beim Verstärker - also da wo hinter den Buchsen alles eh wieder zusammenläuft - oder?"

Soweit richtig. Daher sollen ja auch die Leitungen dort zusammengeführt werden. Je näher am Knotenpunkt um so besser.

Je kürzer die Leitung um so besser. Je besser das Kabel verlustfrei

das Signal befördert, und das gilt für beide Richtungen, um so besser

wird die Kontrolle.

Ich habe dazu vielleicht noch ein Beispiel aus meiner Zeit in der Elektronik-Entwicklung. Es ging um eine Gleichspannungsmotor der einen Tacho hatte um die Drehzahl zu korrigieren bzw. unter Last stabil zu halten. Legte man eine Leitung des Tachos nicht auf den Sternpunkt der Masse, sondern an eine Klemme des Motors, konnte man locker mit der Hand den Motor abbremsen. Wurde der Anschluss an dem gemeinsamen Sternpunkt gelegt hatte man keine Chance mehr das Ding abzubremsen. Ähnlich verhält sich das mit dem Lautsprecher.

Es ist schon schwierig ohne elektronische Vorkenntnisse das ganze zu durchschauen.

 

 

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Dass es bei Biamping unterschiede gibt kann ich mir noch irgendwie erklären. Das zwei Verstärker, die also die doppelte Leistung bereitstellen, vor allem bei höheren Lautstärken souveräner agieren wirkt irgendwie logisch.

 

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Hey,

 

>Dass es bei Biamping unterschiede gibt kann ich mir noch

>irgendwie erklären.

Selbst das ist nicht mit jeder Konfiguration und in jeder Lautstärke gültig.

Ich find grad bei BiAmping das Preis-Leistungsverhältnis besonders ungünstig (es sei denn man hat z.B. recht schwache Endstufen o.ä.):

 

Entweder bloss BiWiring oder gleich "richtig" machen, d.h. aktivieren !

 

Grüsse

Bruno

 

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Da muss ich dir zustimmen, wenn schon für jeden Zweig extra Endstufen, dann würde ich mich auch direkt für Vollaktiv entscheiden. Ich meinte nur, dass ich mir theoretisch bei Biamping durchaus Unterschiede erklären kann, bei Biwiring werden die Erklärungen schon ziemlig windig.

 

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Hallo Andi!!

 

Danke dass du mir deine Anlage beschrieben hast, ist ja eine sehr genaile kombi, warum nicht sagen.

 

Zum Thema, "glaub´s einfach", geb ich dww90 nicht Recht, es ist dein gutes Recht Unterschiede nicht zu hören, falls du es eben nicht hörst, macht es für dich keinen Unterschied.

 

Wie gesagt, jedem seine Meinung lassen, niemanden eine aufobstruieren!!

 

Ciao,

 

Mike

 

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Hallo Andreasw,

sorry , war keine Anmache. Aber ich gebe schon zu, irgendwann muss es raus. Ich möchte aber noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich keinerlei Ergebnisse prognostiziere. Ich habe auch nur erklärt wie es theoretisch aussieht. Wenn du keinen Unterschied wahrnehmen kannst, so kannst du es ebenso nicht anderen unterstellen diese nicht zu hören.

Meine Empfehlung heißt ausprobieren.

 

" Und es herrsche Frieden auf Erden "

 

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Hi @ alle!

 

Nur mal so zum Thema, ich hatte mir mal ein Paar B&W Matrix 805 ausgeliehen und mir die zur Probe angehört. Zunächst mit einem Kabel. Gut und schön... Dann dachte ich mir einfach mal, och, nimmste mal zwei ;) Und siehe da, es gab einen Unterschied! Für mich wirklich deutlich hörbar und meines Erachtens auch besser; vielleicht ist der Lautsprecher von B&W aber auch einfach nur so konstruiert, damit man halt Biwiring macht... Bei meinen JBL Ti 600 höre ich jedenfalls keinen Unterschied. Ich denke, es liegt am meisten am Lautsprecher, wenn man Unterschiede hört ;) Daher auch mein Tip das einfach mal auszuprobieren. Zum Einsatz kamen im übrigen 2,5 mm² starkes Vivanco-Lautsprecherkabel ;) Ich bin nicht so der Fan von Kabeln...

 

 

 

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