Jump to content
HiFi Heimkino Forum
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Witte

Heilbarkeit eines surrendes Trafos?

Recommended Posts

Hallo Selbstbauer,

 

mich hat ein fürchterlicher Infekt erwischt. Kennt jemand Hilfe?

 

Man nehme eine sehr impedanzarmen 600VA-Schuro-Ringkerntrafo mit doppelter Schirmwicklung. Voll vergossen. Man richte gleich über superschnelle, extrem niederohmige 25A-Dioden. Man gehe mit 2,5qmm schön sternförmig an 2x33.000myF BC-Elkos pro Schiene. Also alles so niederohmig und impedanzarm, wie theoretisch optimal.

 

Die Infektion: belastet nun eine Class A Endstufe mit 250W Ruheleistung díeses Gebilde, surrt der Trafo, wie wohl die Sau bei Stromschlag. Kein sonores 50Hz oder 100Hz-Brummen, sondern ein helleres, schärferes Geräusch. Vermutlich Stromspitzen im 100Hz-Takt und die harten Oberwellen. Das Geräusch scheinen die surrenden Innereien der Schirmwicklung zu sein. Ich werde mir die Woche das ganze noch mal auf einem Oszi genauer anschauen.

 

Hat jemand ähnliche Krankheiten heilen können? Die Endstufe spielt trotz 250W gut 1,5sec nach - zu wenig Kapazität scheidet wohl aus. Beschaltung des Gleichrichters mit C´s brachte auch nichts. Die Glättungsdrossel zwischen den 50/50 aufgeteilten Elkos vielleicht?

 

Wenn das Trafosurren nicht wäre, wäre ich fertig. Ein eingekoppeltes Surren der Endstufe selbst ist minimal. Und der Klang ist so, wie man es bei solch einer Netzteilqualität erwarten kann. Ich werde die Pass-DIY-page noch mal durchforsten nach Heilungsberichten. Danke für weitere Hinweise...

 

versurrt

 

Klaus

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Klaus,

 

hast Du die Möglichkeit, den Trafo mit einer vergleichbaren Last (Widerstand, Halogenlampen, ö.ä.) zu belasten ?

 

Dann natürlich alles andere abklemmen.

 

 

Oder miss mal den Strom in beiden Zweigen direkt nach den Dioden. Gleich ? Pulsiert einer ?

 

Oder noch besser:

 

Einen sehr kleinen Widerstand 0,1 Ohm oder sowas, nach den Dioden in die +/- Leitungen einfügen, nichts abklemmen natürlich, und dann mit dem Oszi die am Widerstand abfallende Spannung anschauen, also Klemmen links und rechts am Widerstand. Beide Spannungen gleich ?

 

 

Worauf ich hinaus will:

 

Vielleicht schlägt irgendeine Kondensator- oder Halbleiter-Sau durch, unwahrscheinlich, aber se gibt die dollsten Sachen...

 

 

Grüsse, Bernhard

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

>> Man richte gleich über superschnelle, extrem niederohmige 25A-Dioden. Man gehe mit 2,5qmm schön sternförmig an 2x33.000myF BC-Elkos pro Schiene. Also alles so niederohmig und impedanzarm, wie theoretisch optimal.

 

Hast Du mal einen Oszillograf an die Dioden gehängt? Alles schön niederohmig. Was Du hörst sind wohl die kurzen Sperrphasen der Dioden. Hier wird der Trafo von den Elkos kurz getrennt und kann wieder etwas Luft holen bevor die Elkos ihm wieder alles aussaugen, fast wie bei einem Kurzschluss.

Abhilfe könnten Entstördrosseln zwischen Gleichrichter und Trafo bringen. Die Dioden könnten auch mit Entstörkondensatoren gebrückt werden. Bei Conrad gibt es passendes Material. Die Drosseln sollten schon etwas grösser sein. Immerhin werden so bis zu 10 Ampere fliessen.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Klaus,

 

meiner Meinung nach, solltest Du dringend die Sache mit dem Oszi untersuchen.

 

Es wäre auch denkbar, daß die Endstufe schwingt und den Trafo bzw. das Netzteil mit höher frequenten Schwingungen belastet.

 

Da würde dann eine entsprechende Kapazität Abhilfe schaffen.

 

Ciao

Webbi

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Klaus,

 

ich schätze, dagegen ist kein Kraut gewachsen. Der hohe Dauerstrom bringt so ziemlich jeden Trafo zum Knurren. Mit Albs Trafos ist das auch so. Da hilft die beste Vergussmasse nicht. Bei mir ist das auch so, allerdings meist nicht störend, da es nicht aus dem Lautsprecher kommt. Hört man aus Deinem Lautsprecher Störgeräusche?

Da hilft wohl nur geringerer Ruhestrom. Ich habe den Eindruck, daß Trafobrummen besonders stark bei (magnetisch) geschirmten Trafos auftritt. Bei den Einfachmodellen, die ich auch hatte, war das nicht so ausgeprägt. Probiere doch mal einen anderen Trafo, wenn Du vielleicht noch einen rumliegen hast.

 

Gruß Marc

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also das er schwingt, das glaube ich nicht, sonst würde er endheiss werden.

 

Wenn es wirklich kein Fehler ist, freue ich mich schon, das ich mir ganz gewöhnliche Ringkerntrafos holen darf, für meine 2 4-Kanal-Alephs... *ggg*

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

 

danke erst einmal für die Tips. Es hilft nichts, 17kg ab ins Büro und per Oszi Ströme und Spannungen checken.

 

Ich glaube auch, daß es am zu "schlagartigem" Belasten der Elkos nach dem Durchschalten der Dioden liegt. Bei ohmscher Last ist der Trafo völlig ruhig. Das Geräusch klingt wie mechanisches Blechsurren. Die Vergußmasse wird wohl nicht ganz unter die Bleche kriechen - da ist Beweglichkeit zum Surren. Da bleiben evtl. wohl wirklich nur Drosseln, Entstör-C´s usw... Ein "normalere" Trafo wäre wohl mangels Blech ruhig gewesen - aber auch "langsamer" wegen seines Streufeldes.

 

Es geht aber prinzipiell, meine alte Plinius-Endstufe hatte gar 400W pro Kanal, da brummte bzw. surrte nichts.

 

Die Ripples aüßern sich in minimalem Brummen der Endstufe im LS. Da Pass es in Serie hinbekommen hat, ist nur eine Frage der Feinabstimmung. Ich werde berichten. Hoffentlich leidet der Klang nicht drunter, speziell die Basspräzision.

 

Gruß

 

Klaus

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast DB

Halo Klaus,

 

viel kann's nicht sein. Ich würde an Deiner Stelle erstmal die Endstufenmimik abmachen und das Netzteil nur mit einem R belasten.

Als Fehlerursachen fallen mir spontan ein: Lade-C zu groß, Trafo zu hoch induziert, Gleichrichtung ungeeignet.

In dem Zusammenhang: ich hatte so ein altes Yamaha-Teil mit RKT, der war auch bei Nennleistung (2x350W) völlig ruhig. Allerdings simpel gleichgerichtet, mit einer ganz normalen vergossenen Brücke.

 

MfG

 

DB

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mein "Son of Zen" krankt ebenfalls an Trafo-Lärm (mechanisch). Einige Fortschritte habe ich aber schon gemacht und dabei folgendes herausgefunden:

 

*Der Einsatz eines hochwertigen (vergossen und geschirmt) Trafos löst das Problem nur etwa zu 2/3. In meinem Fall hat sich vor allem die el. mag. Einstreuung wesentlich vermindert, der mechanische Lärm aber nicht im gleichen Ausmass.

 

*Die Anschlussdrähte verursachen Lärm. Ich habe sie deshalb auf das absolute Minimum von ca. 2cm gekürzt.

 

*Vermutung: Die Gleichrichter-Dioden machen Krach (mechanisch).

 

*Vermutung: Zu hohe Siebkapazität. Die Siebkapazität belastet den Trafo und führt durch die hohen Spannungsspitzen zu einer Wechselbelastung von Trafo und Dioden. Derzeit verwende ich 8x47000uF bei 800VA und werde bei Gelegenheit die Hälfte der Kapazität durch ein sog. PI-Filter ersetzen (wie im originalen Pass Bauvorschlag). Die Simulation mit dem PSU Designer (http://www.duncanamps.com/psud2/) lässt hoffen...

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Abergläubiger,

 

danke für Deine Hinweise!

 

Wie Du schreibst, es ist verhext. Irgendwo aus der Schaltung "lärmt" es. Ich glaube zu hören, daß es zu 90% aus dem Trafo kommt. Das Hauptargument ist, daß der Trafo nach dem Aufheizen auf etwa 65°C sehr viel ruhiger = Vergußmassen-elastischer ist!? Meine Drähte sind auch ultrkurz (<7cm) und direkt an die Diodenbeinchen gelötet.

 

Ich gaube, daß die Induktivitätsarmut = extrem schnelle Stromanstiege der Elkos und Trafos das Problem erzeugen. Bei "langsameren" Elkos und Trafos sind die Stromspitzen und Ausgleichsvorgänge deutlich kleiner = weniger Lärm. War gut gemeint, mein Kauf, aber...

 

Das PI-Filter dürfter der sinnvolle Ausweg sein. Vorpufferung in 50% der Elkos, Glättung in Längsdrossel, Endpufferung und ab in die Elektronik. Was für einen Wert an Drossel willst Du nehmen? Auf der DIY-Page von Pass wird ja viel über 1-2mH gesprochen. Ich werde es mal testen - habe zufällig zwei 1mH 0,1Ohm-Aronit-Ferritdrosseln rumliegen. Wenn´s klappt, hätte ich nur ein Platzproblem im Gehäuse...

 

Du bist ja gut ausgestattet, 8x47TmyF...

 

Gruß

 

Klaus

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Guiseppe

Hi, Klaus!

Dein Problem kommt mir (im Prinzip) recht bekannt vor:

Schuro-Nobelhobel-Trafo, sauschnelle Dioden und fleißig viel Kapazitäten und dann brummt das Teil ...

Hab ich auch, allerdings bei meinem Vorverstärker-Netzteil (ca. 2*40V), vorerst half es eine Spule mit hohem Wert (sorry, grad kein Meßgerät da) in die Masseleitung zum Trafos zu löten. Das Brummen ist erst mal weg, weitere Tests will ich bei Gelegenheit noch machen.

Laß uns mal wissen, wie es mit deiner Surrerei weiter oder hoffentlich zu Ende geht

Gruß, Guiseppe

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Klaus

 

Meine werden nach der Aufwärmrunde ebenfalls ruhiger. Ich vermute aber, dass dies mit der zunehmenden Ladung der Elkos zu tun hat. Diese sind in meinem Fall beim Einschalten vollständig entladen und benötigen sogar ohne Verbraucher einige Sekunden bis sie voll sind. Das würde auch meine Theorie von der zu hohen Siebkapazität stützen.

 

Das PI-Filter Experiment habe ich bisher v.a. aus Kostengründen nicht angepackt. Hält man sich an die Pass Vorgabe von 2mH werden die Dinger bei ausreichend kleinem DC-Widerstand gross und teuer. Da es auch in meinem Gehäuse eng wird fürchte ich zudem das Streufeld der Drosseln.

 

In Deinem Fall (Drosseln schon vorhanden) würde ich aber nicht lange zögern...

 

Viel Glück

Jörg

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi zusammen,

habe ebenfalls vor eine Aleph 5 zu bauen und wollte den Aufbau Trafo, Dioden, Elkos wie Witte bauen. Aber wenn es dann Probleme gibt!

Was haltet ihr von der Drehstromvariante mit 3 Trafos 24 schnellen Dioden und dafür kleinerer Elkokapazität, so 80.000 µf?

Wird es dann wohl ruhig sein, oder sollte ich da lieber langsamere Dioden nehmen?

Will auf jeden Fall das beste Netzteil für die Aleph.

 

Gru Volker

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Volker,

 

ruhig, Brauner (Hengst, nichts sonst!)!

 

Zu gute = induktivitätsarme Bauteile verursachen das Problem. Pass hat es original nicht, weil er "schlechtere" Bauteile verwendet. Der Klang ist mit besseren Bauteilen viel besser, man muß eben nur das Surren in den Griff bekommen. Hierfür gibt es das Pi-Glied mit Längsdrossel. Technisch eine tolle Lösung, die aus Kostengründen normalerweise nicht angewandt wird. Also, alles im grünen Bereich, richtige Drossel finden und bei Conrad für 3€/Stück kaufen. Aber magnetisch schirmen (Blechkäfig). Ich werde über Ergebnisse berichten.

 

Probiere die Drehstromsache einfach mal aus. Anscheinend kann hier keiner Erfahrungen posten.

 

Gruß

 

Klaus

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Klaus,

 

>richtige Drossel finden und bei Conrad für 3€/Stück

>kaufen. Aber magnetisch schirmen (Blechkäfig). Ich werde

>über Ergebnisse berichten.

 

Was denn für Drosseln? Wie soll das aussehen? Die Drosseln müssen extrem niederohmig sein, sonst kannst Du Dir den ganzen anderen Aufwand auch sparen. Für eine vernünftige Schirmung brauchst Du Mumetall, keinen Blechkäfig.

 

>Hierfür gibt es das Pi-Glied mit Längsdrossel. Technisch eine tolle

>Lösung, die aus Kostengründen normalerweise nicht angewandt wird.

 

Und normalerweise nicht nötig ist, da Schaltungen so gebaut werden, daß sie auf Störungen auf Versorgungsspannung unkritisch reagieren. Und keine Elkogräber gebaut werden, die die Ladung einer zum Kaffeekochen nötigen Energiemenge beinhalten. Ich sage nur - viel hilft nicht immer viel.

 

>Anscheinend

>kann hier keiner Erfahrungen posten.

 

Mir fehlt da langsam einwenig das Verständnis und irgendwie scheint mir das alles so sinnlos. Erst fetteste Elkos in induktionsärmster Bauweise und dann alles wieder langsam gemacht mit Drosseln. Nimm lieber ein paar kleinere Elkos, wähle eine vernünftige Anordnung der Bauteile, optimiere die Masseverdrahtung und alles ist gut!

 

Gruß Marc

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Marc,

alter Nörgelkopp...

>

>Was denn für Drosseln? Wie soll das aussehen? Die Drosseln

>müssen extrem niederohmig sein, sonst kannst Du Dir den

>ganzen anderen Aufwand auch sparen.

--- Bei Conrad gibt es Ferritringe und Drosseln, 30mm hoch, 25mm Außendurchmesser, ca 14mm innen. Passen etwa 30-50 Windungen drauf, so ergeben sich einige mH, s. Katalog. Wann Sättigung einsetzt, weiß ich nicht - aber sie sind für über 6A spezifizert. Der Innenwiderstand <0,1Ohm ist leicht erreichbar mit entsprechend dickem Lackdraht. Die Drossel gibt es auch als Gegendrossel mit 2x5,6mH für Netzfilter.

 

>Für eine vernünftige

>Schirmung brauchst Du Mumetall, keinen Blechkäfig.

--- fürs erste tut es etwas Eisenblech, da bei Ringkernen eh kein großes Streufeld vorherrscht.

>

>>Hierfür gibt es das Pi-Glied mit Längsdrossel. Technisch eine tolle

>>Lösung, die aus Kostengründen normalerweise nicht angewandt wird.

>Und normalerweise nicht nötig ist, da Schaltungen so gebaut

>werden, daß sie auf Störungen auf Versorgungsspannung

>unkritisch reagieren. Und keine Elkogräber gebaut werden,

>die die Ladung einer zum Kaffeekochen nötigen Energiemenge

>beinhalten. Ich sage nur - viel hilft nicht immer viel.

--- wer single ended, Class A und Minimalismus a la Pass will, braucht das schon. Wenig Elektronik hilft dem Klang, dafür hat man eben viel Netzteilaufwand. Wenn Du das Klangresultat gehört hättest, bräuchte ich Dir hier nicht mehr zu antworten, glaube es mir!

>

>Mir fehlt da langsam einwenig das Verständnis und irgendwie

>scheint mir das alles so sinnlos. Erst fetteste Elkos in

>induktionsärmster Bauweise und dann alles wieder langsam

>gemacht mit Drosseln. Nimm lieber ein paar kleinere Elkos,

>wähle eine vernünftige Anordnung der Bauteile, optimiere die

>Masseverdrahtung und alles ist gut!

--- langsam wird durch die Drossel gar nichts! Der schnelle Elko am Ausgang kann schnelle Impulse bedienen, wird aber mit konstanterem Strom nachgeladen. Die Energie im Magnetfeld der Drossel gleicht die Schwankungen der Stromripples hierbei aus. Ein großer Elko ist gleich ein paar kleine, was meinst Du!? Meine Bauteile sitzen optimal, die Masse ist ein star. So einfach ist "und alles ist gut" leider doch nicht. Wenn zu schnelle Ausgleichsströme mechanische Vibrationen anregen...

>

Tschau

 

Klaus

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi ihr beiden,

ich werd das Drehstromnetzteil mit den schnellen Dioden und ca. 80.000µf bauen und hoffen, das es nicht brummt.

Da bin ich jetzt ja echt gespannt.

 

Gruß Volker

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@ Klaus,

 

wenn Du die Drosseln reinhaust, kannst Du den induktionsarmen Trafo vergessen.

 

 

Glaub auch mal anderen was... Nelson Pass ist so dumm nicht...

 

Mehrere kleine Elkos sind sicher induktionsärmer als ein grosser, weil die Einzelinduktivität kleiner ist, und durch parellelschalten von n Elkos auch noch auf ein n-tel reduziert wird.

 

 

@ Volker,

 

was macht dein Lichtschwert ?

 

 

Grüsse, Bernhard

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Klaus,

 

gut in den Mai getanzt? Mit Musik vom Pass oder war das Surren zu laut?! ...

 

Mal ein wenig weiternörgeln:

 

>--- Bei Conrad gibt es Ferritringe und Drosseln, 30mm hoch,

>25mm Außendurchmesser, ca 14mm innen. Passen etwa 30-50

>Windungen drauf, so ergeben sich einige mH, s. Katalog. Wann

>Sättigung einsetzt, weiß ich nicht - aber sie sind für über

>6A spezifizert.

 

6A. Soll das ein Witz sein? Damit kommst Du bei Deiner Auslegung nicht weit. Und schon gar nicht, wenn Du die Teile mit aberwitzig vielen Windungen in die Sättigung treibst. Da geht der Schuß mal leicht nach hinten los.

 

Übrigens gibt es von ALBS geeignete und fertig bewickelte Ringkerndrosseln, nennt sich dort NTO-Kit (Netzteiloptimierung). Das hat bei mir seinerzeit für Ruhe gesorgt.

 

>Der Innenwiderstand <0,1Ohm ist leicht

>erreichbar mit entsprechend dickem Lackdraht. Die Drossel

>gibt es auch als Gegendrossel mit 2x5,6mH für Netzfilter.

 

Na ja, man kanns ja mal probieren.

 

>--- wer single ended, Class A und Minimalismus a la Pass

>will, braucht das schon. Wenig Elektronik hilft dem Klang,

>dafür hat man eben viel Netzteilaufwand. Wenn Du das

>Klangresultat gehört hättest, bräuchte ich Dir hier nicht

>mehr zu antworten, glaube es mir!

 

Ich muß mir das wirklich mal anhören. Wann hast Du Zeit? Ich komme mal vorbei und bringe meine (schlechte) Endstufe mit zum Vergleichen.

Das ist mir den langen Weg wert.

 

>--- langsam wird durch die Drossel gar nichts! Der schnelle

>Elko am Ausgang kann schnelle Impulse bedienen, wird aber

>mit konstanterem Strom nachgeladen. Die Energie im

>Magnetfeld der Drossel gleicht die Schwankungen der

>Stromripples hierbei aus. Ein großer Elko ist gleich ein

>paar kleine, was meinst Du!? Meine Bauteile sitzen optimal,

>die Masse ist ein star. So einfach ist "und alles ist gut"

>leider doch nicht. Wenn zu schnelle Ausgleichsströme

>mechanische Vibrationen anregen...

 

Jetzt nochmal meine Meinung zum Mitschreiben: Nach einem Paukenschlag sind die Flaschen leer. Mit den Drosseln im Netzteil werden die Ladespitzen zwar "sanfter" und weniger hochfrequent, was geringere Störungen impliziert, allerdings brauchen die Elkos viel länger zum Aufladen. Für einen zweiten Paukenschlag reichts dann vielleicht nicht mehr. Die Physik kannst Du so einfach nicht überlisten.

 

Hast Du eigentlich Trafo, Elkos und die Schaltung so angeordnet wie Pass in den Originalen?

 

Irgendwie kriegt man das schon hin. Übrigens, wenn Du schon so große Kühlkörper hast, könntest Du auch über ein stabilisiertes Netzteil nachdenken. Mit etwas weniger Ladekapazität, was den Lärm reduzieren würde. Das Brummen aus dem Lautsprecher ist dann auch weg. Ist zwar nicht original nach Pass, könnte hier aber massive Vorteile bringen. Und der Klang sollte nicht darunter leiden, denn der Verstärker ist ja immer noch "single-ended".

 

Laters, Marc

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Marc,

>

>gut in den Mai getanzt? Mit Musik vom Pass oder war das

>Surren zu laut?! ...

--- so ab gehobener Zimmerlautstärke verschwindet es - bis zur nächsten ruhigen Passage...

>

>6A. Soll das ein Witz sein? Damit kommst Du bei Deiner

>Auslegung nicht weit. Und schon gar nicht, wenn Du die Teile

>mit aberwitzig vielen Windungen in die Sättigung treibst. Da

>geht der Schuß mal leicht nach hinten los.

--- ich werde Testen... Selbstgewickelte mit geringem Innenwiderstand.

>

>Übrigens gibt es von ALBS geeignete und fertig bewickelte

>Ringkerndrosseln, nennt sich dort NTO-Kit

>(Netzteiloptimierung). Das hat bei mir seinerzeit für Ruhe

>gesorgt.

--- wie und wo hast Du die eingebaut?

>

>Ich muß mir das wirklich mal anhören. Wann hast Du Zeit? Ich

>komme mal vorbei und bringe meine (schlechte) Endstufe mit

>zum Vergleichen.

>Das ist mir den langen Weg wert.

--- schade, daß Hangover und Mainhattan so weit entfernt liegen, 375km scheiß-Autobahn. Nach Pfingsten ginge. Bist Du bei der high-end? Und bitte glaube mir zunächst, ich bin keinem Pass-Virus erlegen, ich wollte nur endlich mal "Musik" hören. Nach einem Hörtest macht es förmlich Klick, und man versteht, was gemeint ist.

>

>Jetzt nochmal meine Meinung zum Mitschreiben: Nach einem

>Paukenschlag sind die Flaschen leer. Mit den Drosseln im

>Netzteil werden die Ladespitzen zwar "sanfter" und weniger

>hochfrequent, was geringere Störungen impliziert, allerdings

>brauchen die Elkos viel länger zum Aufladen. Für einen

>zweiten Paukenschlag reichts dann vielleicht nicht mehr. Die

>Physik kannst Du so einfach nicht überlisten.

--- stimmt das so? Mein Aleph läuft mit 250W idle bei 132TmyF noch etwa 1sec nach. Wie kann dann ein Paukenschlag die Elkos über Gebühr entleeren? Und die Schnelle des Nachladens geht von einigen Zehntel ms auf vielleicht wenige ms, ist das schlimm?

>

>Hast Du eigentlich Trafo, Elkos und die Schaltung so

>angeordnet wie Pass in den Originalen?

--- was meinst Du mit Original? Ich habe kürzeste Wege, Sternform, kein cm Leiterbahn für Lastströme etc.

>

>Irgendwie kriegt man das schon hin. Übrigens, wenn Du schon

>so große Kühlkörper hast, könntest Du auch über ein

>stabilisiertes Netzteil nachdenken. Mit etwas weniger

>Ladekapazität, was den Lärm reduzieren würde. Das Brummen

>aus dem Lautsprecher ist dann auch weg. Ist zwar nicht

>original nach Pass, könnte hier aber massive Vorteile

>bringen. Und der Klang sollte nicht darunter leiden, denn

>der Verstärker ist ja immer noch "single-ended".

--- zu aufwändig, zu viel Abwärme. Zudem braucht man eine Regelung = Eigenklang. Hier widerspräche man der Pass-Philosophie. Daher lasse ich die Finger von, der Klang "reicht".

>

Gruß

 

Klaus

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Witte!

 

Ich denke das ganze ist ein sehr komplexes Problem.

 

Als erstes solltest Du ca. 10nF WIMA parallel zu jeder Diode schalten, damit die HF-Schaltspannungsspitzen gekappt werden.

Welche Dioden benutzt Du denn ? U.u. ist die recovery-Kennlinie das Problem.

 

Zusätzlich parallel zu Deiner Elkobank solltest Du noch ein kleinkapzitives C schalten, um das Netzteil für hohe Frequenzen niederohmig zu machen.

 

Außerdem solltest Du es mal mit kleineren Elkos probieren.

 

Schau auch mal nach ob die 230V vollkommen gleichspannungsfrei oder unsymmetrisch ankommen. Habe bei einem Freund mit einer großen T+A Endstufe dieses Problem gehabt.

 

Viel Spaß!

 

Twin

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Twin,

 

danke für Deine Tips, habe einige davon auch schon erprobt, ohne Erfolg. S.u....

>

>Als erstes solltest Du ca. 10nF WIMA parallel zu jeder Diode

>schalten, damit die HF-Schaltspannungsspitzen gekappt

>werden.

--- hat nix gebracht.

 

>Welche Dioden benutzt Du denn ? U.u. ist die

>recovery-Kennlinie das Problem.

--- die laut Schuro weltbest recoverenden 25A-23ns.

>

>Zusätzlich parallel zu Deiner Elkobank solltest Du noch ein

>kleinkapzitives C schalten, um das Netzteil für hohe

>Frequenzen niederohmig zu machen.

--- ist gemacht, Null Surr-Änderung.

>

>Außerdem solltest Du es mal mit kleineren Elkos probieren.

--- habe mal einen der beiden 33Ter abgeklemmt, fast null Änderung.

>

>Schau auch mal nach ob die 230V vollkommen

>gleichspannungsfrei oder unsymmetrisch ankommen. Habe bei

>einem Freund mit einer großen T+A Endstufe dieses Problem

>gehabt.

--- in meinen Alephs ist ein DC-Filter eingebaut. Überbrückt man ihn, surrt es auch nicht stärker.

>

>Viel Spaß!

--- der Spaß vergeht langsam! Der Trafo scheint zu surren, weil er 100 mal pro Sekunde aufgrund der Induktivitätsarmut einen "harten" Stromimpuls liefert. Da Schuro&Co das Netzteil aber exakt so empfehlen, bin ich etwas irritiert. Ich werde mit Drosseln weiter experimentieren...

>

Versurrte Grüße

 

Klaus

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

>Außerdem solltest Du es mal mit kleineren Elkos probieren.

--- habe mal einen der beiden 33Ter abgeklemmt, fast null Änderung.

 

Hier kommen wir der eigentlichen Ursache näher. Die Geräusche können eigentlich nur von den Dioden und grossen Kapazitäten her rühren. Schalte auch den zweiten Kondensator ab und hänge gewöhnliche Ekos herein.

Wie ich schon anfangs vermutet habe wird Dir nur eine Drossel helfen. Schalte Sie zwischen Gleichrichter und Ladekondensator. Die Drossel ist selber ein Energiespeicher und vermindert wirksam Stromspitzen. Diese werden vermutlich im Trafo Geräusche verursachen. Diese Massnahme verbessert sogar die Qualität der Stromversorgung.

Wenn dies nicht hilft, dann kann nur noch der Trafo selber einen Defekt haben.

Tip: schalte dann mal alles ab. Lasse den Trafo im Leerlauf fahren. Belaste danach den Trafo ohmsch, dann weiter mit Gleichrichter, und dann weiter zusätzlich mit Kapazitäten.

Wäre doch gelacht wenn Du so nicht auf den Grund der Störungen kommen würdest.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bitte anmelden um Kommentare abgeben zu können

Nachdem du dich angemeldet hast kannst du Kommentare hinterlassen



Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...