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Gast # Lunatic #

=== Vergießen von Spulen ===

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Gast # Lunatic #

Hallo,

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Wer in der Praxis schon öfter mal Lautsprecherweichen 'lautlos' also unter Last aber ohne angeschlossene Treiber, per Sinus oder RRauschen durchgemessen hat kennt vermutlich diesen Effekt: Die Spulen 'schreien und pfeiffen' oft, und zwar laut und deutlich hörbar. Ob dieser Effekt auch zusätzlich klangliche Auswirkungen hat habe ich nicht untersucht, aber es stört!!.

In Einzelfällen habe ich recht gute Ergebnisse erziehlt indem ich diese mit Sekundenkleber getränkt habe.

Nun suche ich aber eine bessere Lösung (neben den bekannten Backlackdraht- und Vacuumgetränkten Versionen).

Diese darf die Isolierschicht der Drähte nicht anlösen und sollte möglichst dünnflüssig und mit guten kriecheigenschaften sein.

Vermutlich sind 2-Komponenten Styrolharze geeignet. Hier sind die Chemiker gefordert !!

 

 

Grüße,

_________________________________

Music is Art - Audio is Engineering !!

 

 

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Leider bin auch ich kein Chemiker, aber ich habe das Problem etwas anders gelöst:

Häufig sind es ja die äußeren, etwas lockeren Windungen der Spulen, die solch einen Lärm verursachen. Als preiswerte Möglichkeit habe ich die Spulen einfach mit einer Bitumenschicht versehen, die die Vibrationen dämpft.

Das Ergebnis ist natürlich nicht so gut, wie eine vakuumvergossene Spule, aber auch deutlich preiswerter.

 

M.f.G.

 

Joe

 

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ich verklebe als die äußere Windungen mit Heißkleber - ist nicht der Weisheit letzter Schluß aber besser als ohne - kostet auch so gut wie nichts.

 

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Das mit dem Wachs könnte klappen wenn man die Spule richtig "dick" vergießt. Kostet auch fast nichts und ist deshalb auf jeden Fall den Versuch wert. Die Spule kann natürlich dann keine Wärme mehr ableiten und wird bei hohen Leistungen heiß, was den Innenwiderstand erhöht. Müßte man auch ausprobieren und mal nachmessen. Da das Ganze im Wasserbad oder mit einem Fön wieder rückgängig zu machen ist steht Experimenten eigentlich nichts im Wege.

 

Michael

 

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schade, daß das mit dem wachs offensichtlich nicht funktioniert.

habe schon öfters gehört oder gelesen die weichenkammer mit trockenem sand aufzufüllen.

das hat zwar nix mit vergiessen zu tun (es sei denn man mischt wasser und zement dazu) aber dürfte doch eine ruhigstellung bewirken.

wer weiss was drüber?

 

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hmmm...dann könnte man gleich mit wasser

'vergießen' und zu einen eiswürfel gefrieren lassen.....noch weiter spinnen....gleich in

flüssiges helium, hat man auch supra-leitung

dazu....*grin*...eine echte null-ohm-spule,

extrem spröde, da bewegt sich nichts, bis....

das ist high-end!

mfg ralf

 

 

 

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Im Elektromaschinenbau werden Spulen mit verschiedenen Harzen getränkt(eingetaucht).Der Isolierlack des Drahtes kann eigentlich nicht angelöst werden,er wird abgebrannt oder abgeschliffen wenn er entfernt werden soll.

Zweikomponenten-Harze (Modellbau)könnten gut geeignet sein.

 

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Die Sache ist ganz einfach: Plastik Spray von Kontakt.

Es ist speziell zum vergießen von Spulen gemacht. der ursprüngliche Zweck ist es die Spulen in der Zeilenendstufe eines Fernsehers ruhig zu stellen.

Du bekommst es überall wo Reinigungssprays von Kontakt vertrieben werden. Könnte bei Conrad.de oder Bürklin.de klappen

 

Dirk

 

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Gast

genau. eine supraleitende spule. ohne widerstand können die elektronen dan auch viel schneller fliessen und das klangbild wird anspringender *gg*

 

hm.bei der gelegenheit könnte man auch gleich den verstärker kühlen *lol*

 

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Gast

mein mistvieh piept seit kurzen in einem penetrant hohen ton. vermute ich richtig, dass dieses plastikspray gegen dieses pfeifen hilft?

 

und wenn ja, kann ich als elektronischer laie diese operation selbst bewerkstelligen? (ich meine mich zu erinnern, dass in geräten mit braun'scher röhre mächtige hochspannungen auch mit gezogenen netzstecker auftreten können). und wenn ja: wie identifiziere ich den übeltäter?

 

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jau, das Plastik-Pray hilft kolossal.

 

Um den Zeilentrafo herum gibs diverse Spulen,

irgendeiner von denen pfeift.

Einfach alle Spulen mit dem Plaste-Spray

besprühen. Paar Minuten trocknen lassen,

nächste Ladung drüber....

Zeitungspapier drunterlegen, tropft gerne das Zeuch....

 

Um den eigentlichen übertäter zu finden, habe ich mir ein hörrohr aus pappe gebastelt....aus alten faxrollen..(:

 

mfg ralf

 

 

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Hallo Ralf!

 

Für einen geübten Bastler ist eine solche Reparatur bestimmt kein Thema ... ABER JEDER ANDERE SOLLTE AUCH DIE FINGER DAVON LASSEN!

In einem Fernseher sind auch nachdem er tagelang vom Netz getrennt war immer noch EXTREM hohe Spannungen vorzufinden, die der Geübte natürlich durch kurzschliessen der Kaskade ableiten kann. WER DAS NICHT TUT SPIELT MIT SEINEM LEBEN.

Keine solchen leichtfertigen Mails bitte !!!

 

Ach ja, zum Thema Hörrohr: Es gibt im Kfz-Zubehörhandel Stetoskope, die genau zu diesem Zweck entwickelt wurden, kosten nicht die Welt, und helfen fiepende Spulen ausfindig zu machen.

 

mfG

 

Joe

 

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Hi Eskimo!

 

Der Tip mit dem Sand ist wirklich gut. Zwar werden die Weichenelemente nicht so optimal am Schwingen gehindert, aber zumindest ein wenig. In Verbindung mit Heisskleber/Bitumen/Vergussmasse ergibt sich aber eine fast vollständige Ruhigstellung der Weiche. Wenn die Spulen und die Widerstände leicht überdimensioniert werden (bei der Konstruktion berücksichtigen), ist auch keine Überhitzung zu befürchten.

Ein ganz wesentlicher Vorteil des Sands ist aber, dass er das Boxengewicht erhöht, und damit die Basspräzision erhöhen kann.

 

mfG

 

Joe

 

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Gast Grz2

Hallo,

 

ich löse dieses Problem mit zwei Komponentenkleber UHU endfest 300. Die Spule wird eingestrichen und dann mit Heißluftpistole vorsichtig erwärmt => der Kleber fließt zwischen die Wicklungen, bis er an der tiefsten Stelle anfängt heraus zu tropfen.

Bei den schnelleren Klebervarianten hat man mit dem Erwärmen zT. zu wenig Zeit.

MfG

Peter

 

 

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