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Uibel

Andere Frequenzweichen theorie?

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Hallo Herr Dynamik,

 

der Auslagerung einer Weiche wird nachgesagt, daß die Box dann wg. geringerer Mikrofonieeffekte (Schwinganregung der Bauelemente durch Luftschall) besser klingt, die These näher am Amp als an der Box kann ich allerdings so nicht nachvollziehen.

 

Grüße

Michael

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Hallo,

 

ich vermute, damit sollen die Kabelverluste so gering wie möglich gehalten werden.

Die Induktivität der Zuleitung zum Tieftöner ist genauso vernachlässigbar wie die Kapazität der Zuleitung zum Hochtöner, da die Werte der vorgeschalteten Weiche um ein vielfaches größer sind.

 

Gruß, Christoph

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Hi,

 

ich sehe es so: man hört öfter davon, dass bi wiring besser klingen soll. Also hat man bei FW dicht am Amp diesen – falls existenten – positiven Effekt mit drin. Dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass die elektrische Kopplung von FW und Amp nicht direkt genug sein kann. Wer mal bei identischer Strippe von z.B. 3mtr auf nur 1mtr Länge runtergegangen ist (bei Monoblöcken), kennt das vielleicht. Anscheinend wirkt sich jedes mÖhmchen Impedanz zwischen Amp und FW irgendwie störend aus. Evtl. ist diese höhere Impedanz zwischen Chassis und FW nicht so störend.

 

Wilde Theorien, aber wie will man es sonst greifen?

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hab in einen anderen Forum die meinungen gelesen, das man die frequenzweiche nicht so nahe wie möglic an den Chassis sondern so nahe wie möglich an den Verstärker anbringen sollte!

Das wäre sogar meßtechnisch nachweisbar!

 

Mit der teilweise oberflächigen begründung der Verstärker müßte so weniger "Leisten"

 

Meinungen gefragt!

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Hi,

 

was soll man denn da greifen? Lasst doch die wilde Theorie dort wo sie hingehört...Ins Reich der wilden Theorien.

 

jauu

Calvin

 

getting more and more amused :-)

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Hi Klaus!

Wenn man nun bedenkt, wie sehr sich winzigste Veränderungen in der Weiche bemerkbar machen (Kondensatormaterial z. B. ;-), oder Art der Spule auch noch), sollte man eigentlich glauben, daß sich zusätzliche Kapazitäten/Induktivitäten NACH der Weiche ebenfalls bemerkbar machen. Oder weshalb legen viele Hersteller so gesteigerten Wert auf die Innenverkablung, schreiben z. B. die Länge der einzelnen Zuführungen vor usw.?

Ich bin zwar kein WeichenSpezialist, aber ich finde: wenn schon Weiche am Amp, dann aktiv. DAS macht Sinn.

 

 

Das ist ziemlich umstritten. Bi-Amping scheint da erklärbarer.

 

Grüezi, Klaus

 

P.S.: ich habe nun 2 aktive Weichen für meine Altecs aufgetrieben und würde Dich gern mal wegen der Kondensatoren darin ansprechen, ok?

Es gibt eine Horn-Equalisation und ein einstellbares Time-Delay, über die ich gerade Details suche. Die Dinger sind 2Wege-Mono symetrisch von ElectroVoice und ursprünglich von Altec entwickelt. Ich bin sicher, daß ein paar Bauteile darin durchaus des Austausches gegen etwas edlere Teile würdig wären . . . :-), z. B. ist die Trennfreq. über Steckmodule realisiert, die leider vergossen sind, aber ich suche wie gesagt . . . .

 

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Hi Calvin,

 

was hast Du denn für Erfahrungen gemacht, wie wirkt sich die Kabellänge eines identischen Kabels aus? Mach Dich mal greifbar :-)

 

Alles abzutun, führt jedenfalls nicht weiter.

 

Gruß

 

Klaus

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Hi Klaus,

 

ich hatte nur "so vorsichtig" formuliert, um nicht wieder gleich zerfleischt zu werden. Ich jedenfalls habe schon Ende der 80er am 1000DM Denon-Vollverstärker an Dynaudio-LS jedes Milliöhmchen umgangen und klar gehört. Wärend mir Studienkollegen mit gewohnt idealisierten Modellen erklärten, das sei alles Ekeltechnikunsinn...

 

Bi-wiring halte ich auch für technisch nur gaaaaanz bedingt nachvollziehbar. Höchstens extreme Randeffekte, ansonsten wohl kaum erklärbar.

 

Um Aktivweichen zu sichten, wäre ein Foto und/oder Schaltplan sinnvoll. Dann können "wir" Experten hier mal gucken... Das macht schließlich Spaß und bringt besseren Klang für wenig Geld!

 

Gruß

 

Klaus

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Hi Klaus!

 

 

Jepp :-)!!

Nach dem Schaltplan fahnde ich gerade und hab aus dem Altec-Users-Message-Board (geiler Name, was), eine Nachricht bekommen von Todd White, daß er wohl einen solchen und evtl gar einige offene Kärtchen hat. Ich bleib dran.

Es gibt auch steckbare Ausgangsübertrager - fänd ich auch nicht schlecht . . . :-).

 

Gruß, Klaus

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Sorry,

 

mein Bruder hat mich korregiert. Die Kapazität liegt parallel zum Kabel und hat somit doch einen Einfluß auf den Hochtöner

 

Gruß, Christoph

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Das sah ich auch so schön das ich bestätigung kriege.

Hier trotzdem ein paar zitate aus den Forum mal schauenb was ihr dazu sagt!

 

 

Folgendes sehr ich übrigens genau anders als Schep. Die Weichen sollten immer möglichst nah (Leitungslänge)

am Verstärker montiert werden. Die Induktivitäten und Kapazitäten der Frequenzweiche belasten das Kabel

deutlich zusätzlich, nach den Weichen hängt „nur“ noch der Lautsprecher dran. Auch werden bei Mehrwegessystemen

die „langen“ Leitungen dann nur noch von jeweils einem Lautsprecher belastet.

 

Nochmal an ALLE. Ich habe wohl nicht zu Ende gedacht. Ich möchte mich bei Ohrwurm für mein Benehmen

entschuldigen. Er hat vollkommen Recht!!! ICh habe es mal in idealisierter Form nachgerechnet uns es

kam tatsächlich heraus, dass wenn man die Weichen direkt an die ENdstufen anschließt die Belastung für

die ENdstufe niedriger ist. Das wiederum bedeutet, dass die Weiche nciht unnötig an der Stabilität und am DF

kratzt.

 

 

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deutlich zusätzlich, nach den Weichen hängt „nur“ noch der Lautsprecher dran.>

 

Und ein ziemlich langes Kabel, daß man praktisch als "Verlängerung" der Schwingspule ansehen kann und das sich je nach Material und Länge und/oder Geometrie darauf auswirken kann.

Ich halte das für falsch gedacht: die Kombination Anschlussterminal, Weiche und Zuleitung zu den Chassis ist eine feine Abstimmung sowohl von den Länge als auch vom Material her.

Vernünftigerweise sollten, wenn schon, dann genau die (langen) Kabel zwischen Weiche und einzelnen Chassis gehängft werden, mit denen der LS entwickelt und abgestimmmt wurde.

Ist das gewährleistet?

Schließlich: genügend niedrigen Innenwiederstand der Endstufe sollte man bei einigermassen modernen Produkten (auch exotischer Art) erwarten könnnen.

Und dann ist das ziemlich theoretisch, ob die Weiche direkt an der Endstufe hängt oder nicht.

Die ganze Nachdenkerei ist m. E. in dieser Richtung sowieso überflüssig: ist man erstmal an dem Punkt, an dem man sich Gedanken über das obige macht, dann ist man glaube ich eher reif für vernünftige Aktivweichen und ein paar zusätzliche Endstufen, die direkt beim Lautsprecher stehen. Dann hängen die Chassis tatsächlich dadran, wo sie drangehören:

direkt an der Ausgangschaltung.

DER Unterschied ist wirklich enorm und aller Mühe wert.

 

Gruß, Klaus

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