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Quaschik

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Alle erstellten Inhalte von Quaschik

  1. ich verwende seit über einem Jahr den Altec 414B (das ist ein 12-Zöller mit Textilsicke und Alnico-Magnet und leichter Pappmembran) als Woofer für ein 2-Wege hochempfindliches System (96dB). Aufgrund seiner Membran kann der 414 problemlos auch bis 1000 Hz gezogen werden. Untenrum macht er zwar mühehlos Dynamik und Luftikeit, aber keinen schweren Druck. Geschmackssache. Für einen 30er hat er extrem gute Mitten. Derzeit teste ich ein TAD4002 (4-Zoll Beryllium Membran, 2-Zoll Anschluss) an einem JBL2360-Horn, getrennt bei 300 Hz. Als reiner Subwoofer (<100 Hz) ist der Treiber zu schade. Da sind Woofer von JBL mit schwerer Membran oder die grossen Eton-Tieftöner mit 11 oder 12 Zoll vielleicht geeigneter, auch der 12 Zoll Cabasse 30M20 sieht ganz gut aus. Gruss aus München, Hartmut
  2. naja, mit Onken + Altec kommst du auf ca. 40Hz (bei 96dB für 12 Zoll Altec 414, 98dB für 15 Zoll Altec 416), mehr ist nicht drin. Mit Onken und Cabasse bis auf 30Hz, dafür hat der nur 94dB. Pläne für Onken+Cabasse gibts nur vom Jean-Michel LeCleac'h (weil das halt seine eigene Konstruktion ist); die anderen könntest du von mir bekommen. Wie schon angedeutet, sind Onken sehr (!) gross: 150 Liter netto für die 12 Zöller, 350 Liter für die 15 Zöller, das ist der Preis wenn man versucht, hohen Wirkungsgrad mit tiefer Basswiedergabe zu kombinieren. Sauber sind die Gehäuse nur, wenn sie steif konstruiert sind, und insbesondere der Mittenanteil, der durch die BR-Kanäle entweicht, gedämpft ist. Ich persönlich habe das grosse Onken mit Altec 416A schon gehört, mir macht es zuwenig Power im Bass. Den Altec 414A habe ich derzeit in einem geschlossenem Gehäuse mit akustischem Widerstand in Betrieb, das gefällt mir sehr. Grundsätzlich habe ich bis jetzt keine 15-Zoll Tieftöner gehört, die sauber genug hoch genug gehen in die Mitten, um an ein normales 1-Zoll Treiber-Horn aufzuschließen bei ca. 800 Hz. (Naja der Altec 416A geht so gerade, aber der macht auch keinen echten tiefen Bass mit Power!) D.h. man soll entweder einen 2-Zoll Treiber verwenden und ein größeres Horn verwenden um bei 500-600 zu trennen, oder einen 12 Zöller, den man bis 800-1000 Hz verwenden kann. Oder mach es wie Dirk Paschelke: Volt 12-Zoll Tieftöner (das Teil mit den roten Korbstreben von vorne) auf glaube ich 92dB (da wird das Gehäuse auch nicht so riesig für tiefen Bass), UND 2-Zoll Horntreiber, das dürfte viel einfacher zu verheiraten sein, und bei ihm klingt es auch gut. Mit dem Plasmahochtöner hast eh nicht einen so tollen Wirkungsgrad/Maximallautstärke, ist es da nicht sinnvoller, auf einer geringere Empfindlichkeit hin zu designen ? ( frei gesponnen: ) Volt 12-Zoll Bass, Manger-Mittelton, Plasmahochton, da kann man auch die Übergangsfrequenzen recht frei gestalten, zB. mit 6dB. oder 2 Wege: Cabasse 30M20 im Bass, grosser Heil AMT ab 1kHz mit 12dB getrennt. Gruss, Hartmut
  3. >...deswegen auf diesem weg. >mein 2-zoll-treiber b+x de 750 hat >nach der druckkammer eine art >hornvorkammer, die sich von anfänglichen >36 mm auf 44 mm >erweitert. >muß ich jetzt diese vorkammer (34 >mm länge) >in meine hornberechnung mit einbeziehen? ja, das musst du Gruss, Hartmut
  4. normales Onken Bassreflex: Altec 416 (38cm), "kleines Onken": Altec 414 (30Cm), "Mini-"-Onken: Focal 10 Zoll. Dann gibt es noch ein BR-Gehäuse für 2 Stk. 416A oder 515A, das Onken-W. Pläne sind alle in L'Audiophile veröffentlicht. Technisch handelt es sich bei Onken-Gehäusen um "Extended Bass Shelf" Abstimmungen mit BR-Öffnung = Chassis-Durchmesser. Man nehme ein Chassis mit kleinem Q, setze das Gehäuse 3-4 mal so gross wie nach Schulformel, setze Abstimmfrequenz auf fs und BR-Öffnung auf Chassisgrösse. Mit einem Simulationsprogramm (Freeware) sieht man dann den Shelf, also eine Stufe bei ca. 80-100Hz, wo es um 2-3dB runtergeht, dafür geht die ganze Kiste dann aber 10-20Hz tiefer auf diesem neuen Niveau. Dann gibt es noch einen Aufbau eines Enthusiasten mit Cabasse 12 Zoll. Der soll sogar richtig Bass haben, die anderen bewegen im Tiefbass nur heisse Luft, das ist halt der "leichtfüssige" Charakter von Altec. Das Focal-Chassis ist schon lange nicht mehr erhältlich, und die Altec-Chassis sind nur zu Liebhaberpreisen gebraucht zu kaufen. Am gesuchtesten ist der Altec 414, ein phantastischer 12 Zöller mit einwandfreien Mitten bis weit über 1kHz. mit Cabasse siehe:http://www.arduman.com/aa/Sayfalar/lecleach/lecleach.htm Gruss, Hartmut aus München
  5. diese Art von Schaltungen gibt es schon 20 Jahre, sie wurden damals in der franz. Hifi-DIY-Zeitung "L'Audiophile" veröffentlicht als Übersetzung von japanischen Artikeln. Kommerzialisiert wurden diese als Hiraga Classe A und Hiraga Le Classe A Endstufen Anfang der 80er (siehe auch Test in Audio und "Das Ohr"). Schaltung der Hiraga siehe Bonavolta-Homepage: http://www.infomaniak.ch/~bonavolt/hir20.htm Aktuelle Realisierungen der Diamondstruktur siehe Endstufen von Accuphase (auf der japanischen Homepage). Ausserdem habe ichs schon im Eingang einer Elektor-Endstufe gesehen. Gruss, Hartmut
  6. Quaschik

    Hornklang

    nun wenn du einmal einen TAD gegen einen JBL hörst, stellst du die Frage nicht mehr, sondern versuchst einen möglichst kostengünstig zu kaufen. Also gegen einen TAD4002 hat kein JBL- oder Altec-Treiber auch nur die geringste Chance. Dass ein Treiber mit 4-Zoll-Membran so extrem gute Höhen bis 20kHz macht, ist unglaublich. Von den 6dB mehr Schalldruck oder so ganz zu schweigen. Bei 1-Zoll sieht das etwas anders aus, da kann man auch mit der Voll-Alu-Membran von Altec arbeiten in einem Altec 802-Treiber, oder mit dem 2240-Treiber von JBL, der TAD 2001 ist nicht zwingend für gute Qualität. Wenn man mal eine Titan-Membran angefasst hat, die schon was gearbeitet hat, weiss man, was gute alte Alu-Membranen oder gar eine Beryllium-Membran wert ist. Und sowohl der Hörner-Test in der K&T als auch der Aufbau vom Dirk Paschelke aus Köln zeigen, dass es auch mit anderen Treibern auch geht. (Hallo Dirk, liest du mit ?) Die ungefalteten Bass-Hörner haben übrigens eine Öffnung von 2*2m und sind ca. 1m tief. Gerade noch integrierbar. Echter Tiefbass fehlt natürlich. Mir ist das zu leicht im Bass. Da gefällt mir elektronisch korrigierter Freiluft-45cm-Bass doch besser. (Huhu Thorsten, äh, Peter Pan, liest du mit ?) Gruss, Hartmut aus München
  7. Quaschik

    Hornklang

    naja, ein kleineres Horn kostet ca. 1000,-DM das Paar (siehe auch den Test vom 2344+Treiber in Klang und Ton vor ein, zwei Jahren), ohne Treiber wohlgemerkt, second hand bei den Studioausrüstern etwa die Hälfte. Das 2370 habe ich bei Deschaudio gekauft ( die ham ne web site [http://www.desch-audio.com/specials.html] ) für 170DM netto das Stück, d.h. mit Versand, MwSt, Verpackung ca. 440DM das Paar (gebraucht). Ausserdem setzen wir (halt die Münchner Bastler) solche Sachen auch nur für Home-Hifi ein. Wie du am TAD und an den 2360 siehst, werden manchmal die Kosten und Größenbeschränkungen außer Kraft gesetzt. So ein 2360 kostet 1200 das Stück glaube ich, meine habe ich aus der Roller-Disco, in nachtblau lackiert, gebraucht gekauft. ... und drei meiner Freunde haben (!) ungefaltete Bass-Hörner (bitte für einen Augenblick mal versuchen, sich das vorzustellen) aus alten Kino-Installationen. Für Wohnraumzwecke (also meine TAD4002+JBL2360 Kombination ist nicht fürs Wohnzimmer vorgesehen) sind die kleineren Hörner geeigneter, wobei 50cm Breite kein Problem sind, eher einer übermäßige Höhe. Gruss, Hartmut
  8. Quaschik

    Hornklang

    Alle CD-Hörner von JBL, die ich bis jetzt verwendet habe oder in Anlagen von Freunden gehört habe, verfärben nicht. Es handelt sich um die Typen 2370, 2360, 2385, 2380, 2344. Verfärben tun dagegen das CD-Horn von EV, das 904A, ebenso alle "alten" Konstruktionen von JBL und Altec. CD-Hörner mit kleinem Öffnungswinkel an Treibern, die auch im Hochtonbereich genügend Energie haben, braucht man auch nicht equalizen, so ist der TAD4002 (2-Zoll) an einem JBL2360 Horn (50*40 Grad, horizontal*vertikal) von 300Hz bis 20kHz auf 3dB linear, ohne Equalizing. Dagegen ist ein 1-Zoll-Treiber an einem JBL2344 (100*100 Grad) nicht linear, sondern benötigt ein Equalizing, das jedoch auch passiv realisiert werden kann. JBL hat das Weichenschaltbild zum Monitor-Lautsprecher JBL4430, wo so eine Kombination verwendet wird, auch veröffentlicht, ich glaube im Elrad-Lautsprecher-Sonderheft No1. Wegen der breiten Abstrahlung sinkt die nutzbare Empfindlichkeit der Horn-Treiber-Kombination dann auf 92-94dB/1Watt, je nach Treiber. Ein recht preiswertes und bis 800Hz herunter einsetzbares CD-Horn für 1-Zoll-Treiber ist das JBL2370 (70*40 Grad horizontal, vertikal). Hier hält sich das Equalizing in Grenzen, und es sind noch ca.100dB/1Watt nutzbar. Gruss, Hartmut
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