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ansch

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  1. ansch

    LSP-gehäuse aus GFK

    Hallo, da ich las, dass Du in positiv Bauweise bauen willst: ich denke, die Oberfläche wird nicht so toll (nach dem Laminieren) => schleifen (anstrengend) => gr. Wandstärke nötig (teurer, da viel Glas)oder Spachtel (keine Möglichkeit mit z.B. eingefärbtem Harz zu arbeiten). Nägel ins Laminat stecken? Da wird doch das Material geschwächt! Besser: ein Negativ bauen, z.B. Vase halbieren, und darin einlegen oder Vase erst abformen, das abgeformte Teil von aussen schön versteifen (Schaum und nochmal Glas) => tolle Negativform. Gut: positiv Bauweise ist einfacher. Um Glas zu sparen: nicht versuchen die ganze Steifigkeit durch massenweise Lagen zu erreichen! Besser: Eine dünne Lage aussen, noch ein - zwei dickere Lagen, dann Schaum, dann nochmal ein - zwei Lagen innen. Es kann ruhig feineres Gewebe sein (lässt sich auch besser Legen), die Steifigkeit kommt durch den Schaum (Flächenträgheitsmoment ist grösser). Mit Schaum meine ich das feinporige, grüne oder blaue Zeug aus'm Baumarkt (komm' jetzt nicht auf den Namen). Trennwachs ist dringend zu empfehlen (bei mir hat sich die Kombination aus Trennwachs und PVA - Folientrennmittel bewährt)! So das waren meine Anmerkungen dazu! Viel Spass André
  2. ansch

    LSP-gehäuse aus GFK

    Hallo, ein komplettes Gehäuse noch nicht, aber meine Mitteltonhörner hab' ich aus GFK gebaut (und dann in 'n Holzgehäuse gepackt. Und dazu, eben damit beide Hörner gleich werden, 'ne Form. Das ganze ist doch recht aufwändig, Holzgehäuse gehen schneller, Kunststoff kann aber besser aussehen, insbesondere bei gekrümmten Flächen. Tschüß André
  3. Hallo, um's gleich zu sagen, ich würde auch nicht versuchen, auf die Membran irgendwas draufzuschmieren um die Reso zu senken. Jedoch fällt mir ein wozu's gut sein könnte: Hat man nicht mit Annäherung an die untere Grenzfreq. immer ein längeres Ausschwingen, Anstieg der Gruppenlaufzeit? Durch die Verschiebung nach unten verschwindet dieser Bereich dann aus dem Hörbereich. Wobei man auch bei 30Hz schon nicht mehr wirklich von höhren (mit dem Ohr) sprechen kann, sondern eher von fühlen mit dem Zwerchfell. Mir wär's zu schade um den Wirkungsgrad. So, Admiral und hier noch 'ne Idee wie man die Masse noch erhöhen kann: mit Epoxidharz, Harz und Härter müssen eh mit der Waage angemischt werden, so weiss man gleich ob die Masse die aufgebracht wird stimmt (Du wirst Dir ja vorher ausrechnen wieviel Du brauchst). André
  4. hab ich keine Lust die Theorie rauszusuchen und abzutippen. Literatur: da gibts 'n tolles Buch von Vance Diackson "Lautsprecherbau" oder so ähnlich, dann den Bernd Starck dessen Titel mir nicht einfällt (und ich find das Buch auch grad nich) im Internet kannste mal unter Bessreflex.de schauen, wenn ich mich recht erinnere erklären die dort auch ganz gut! André
  5. wenn ich mich nicht irre bin och so'n Charter Member und hab nur 26 Beiträge! Wahrscheinlich is das irgendwas total belangloses. André
  6. >Jupp....die Frequenzweiche sollte ja im Eigenbau kein >Problem darstellen, hab zZ nur jeweils eine Spule in Reihe >mit je einem Lautsprecher; ist aber auch nur eine Notlösung; >funzt aber "relativ" gut. >Ich hatte mir auch schon überlegt eine Trennwand in die >Mitte zwischen die beiden Chassis zu legen, damit sie sich >nicht gegenseitig die Luft wegnehmen. >Aber ist dann das Gehäusevolumen für einen Lautsprecher >nicht zu klein??(Hatte mir am Anfang schon gendanken, wegen >dem Volumen gemacht) nein >Du empfiehlst also eine Korrektur bei der Reso.Freq. !? ja >Muss mich da mal schlau machen, hab da ja auchn paar Bücher >zur Hand. >Also vielen dank, aber das eigentliche Problem ist ja >immernoch nicht gelöst! >BR ist abgelehnt! (meine Meinung!) >Also bleibt das Gehäuse so wies is: Geschlossen! >Naja jez also wie krieg ich das Problem mit den >gegenläufigen Membran in den Griff...Hab mir auch schon >überlegt, dass das ja auch nur bei bestimmten Liedern is, wo >des vielleicht normal is, dass der Bass in einer "Ecke" >stärker und in der anderen schwächer is!? na funzen die denn einzeln normal? >Werd wohl ma den Verstärker auf MONO stellen und mich dann >vergewissern.... >Noch eine Sache: Meint ihr ist das Volumen der Box >ausreichend für 2 Chassis ? Hatte am Anfang bedenken! Ja, das Volumen ist o.k., aber nicht optimal. Für Einbaugüte 0,7 (auf diese Güte werden geschl. Gehäuse gemeinhin ausgelegt) wären um die 150l notwendig. > >MfG >Hossa > >PS:Bist wohl nicht so "schreibgeübt" André! Doch schon, aber trotzdem schreibfaul. André
  7. Hallo Hossa, erstmal vorweg, mit TSP's meinte ich die Thiele Small Parameter, mit denen, wie Du richtig festelltest, die Berechnung von Lautsprechergehäusen möglich ist. Für weitere Info's zu diesem Thema sei Dir der Blick in die einschlägige Literatur empfohlen. Nun aber zu Deinem Gehäuse: mit den Daten von der Mivoc Seite spuckt Audiocad folgendes aus: Bassreflex, für 1 Treiber (ich empfehle Dir, jedem Lautsprecher sein eigenes Volumen zu gönnen): -Volumen 270 l -BR-Rohrdurchmesser 15 cm -"-Länge 10,5 cm -ergibt 'ne Abstimmfrequenz von 30 Hz -untere Grenzfrequenz ca. 30 Hz (Werte sind 'n bischen gerundet) Arg Groß, oder? Den Daten nach ist dieser Lautsprecher im geschlossenen Gehäuse besser aufgehoben (klingt auch besser). Geschlossen (wieder 1 Lautsprecher): -Volumen 82 l, für Einbaugüte von 0,7... (also beste Frequenzlinearität vor Pegelabfall) -untere Grenzfrequenz ca. 48 Hz Ich hab auch Dein Gehäuse mal simuliert (hab aber Deine Abmessungen als Innenmass genommen, stimmt wahrscheinlich nicht ganz) -Volumen 91 l -Einbaugüte 0,86. (also mit beiden Treibern in dem Gehäuse) -untere Grenzfrequenz wie oben, nur mit leichtem "Buckel" im Frequenzgang Also, liegst Du mit Deinem Gehäuse gar nicht mal so falsch, ist schon O.K. so. Der Wandabstand, den ich ansprach, bezog sich auf die Aufstellung. Gemeint war, dass der Reflexkanal frei sein muss. Ist ja eigentlich auch klar. Noch ein Wort zu Deiner Trennung: also schön wenn Du mit dieser passiven Geschichte zufrieden bist, o.k. Jedoch vermute ich, dass Du so eine Standardweiche verwendest, auf welcher kein RCL-glied zum Glätten des Imedanzgangs auf der Resonanzfrequenz, enthalten ist. Denn sonst funktioniert Deine Weiche nicht richtig. Sollte dies der Fall sein, empfehle ich Dir dieses nachzurüsten. Gemeint ist Widerstand, Kondensator und Spule in Reihe zu schalten und diese dann parallel zum Lautsprecher. Doch dafür jetzt Werte anzugeben ist Quatsch, da ich nicht weiss wie Deine beiden Lautsprecher verschaltet sind. Puh, geschafft, so viel Text... Tschüss André
  8. Schallgeschwindigkeit verringert sich mit der Höhe. André
  9. >Hallo Musikfreunde, >ich habe mir vor ein paar Monaten einen passiven Sub ...is ja schon mal doof, ne nich du, sondern zu versuchen Sub's passiv anzukoppeln... mit 2 >RAVEASTER VXT 124 gebau. Beide nebeneinander in einem >geschlossenem Gehäuse (BxHxT:75x39x31). Bei grösseren >Lautstärken stelle ich nun aber fest, dass ein Lautsprecher >sehr stark schwingt; der andere eher zurückhaltend, fast >schon gegenläufig. ...auch alles richtig verlötet?... Ich vermute, dass bei viel Power der >eine den anderen am richtigen Schwingen hindert (eine >Membran raus, dadurch andere Membran mehr Widerstand; oder >sogar rein) ... kann nich sein (?), wenn'ste beede gleichphasig angeschlossen hast. >So jetzt mehrer von mir überlegte Lösungen und entstandene >Fragen: > >-Loch in die Box und Bassreflexrohr rein (könnte mir da >jemand Tipps geben über berechnung etc.)? > ...müsste man mal nachrechnen, habe aber die TSP's nich hier... >-Einfach ein mittelgrosses Loch in die Rückwand bohren, >damit der "Unterdruck" nicht zu hoch ist? Aber das wirkt >sich doch bestimmt negativ auf den Klang aus !? > ... ganz bestimmt...(sowas ähnliches ist aber dieses Variovent (bzw. KU bei B.T.), wo versucht wird, mittels bedämpfter Öffnung, eine zu hohe Einbaugüte zu verringern) >-Ist es wichtig, dass ein Bassreflexrohr an der Frontplatte >ist, oder kann das auch im Deckel oder in der Rückwand sein? >Gibt es da irgendetwas zu beachten? > ...eigentlich egal, bei rückseitiger Montage auf Wandabstand achten... >- Muss ich den berechneten Wert fürn Rohr durch 2 teilen, >wenn ich 2 Rohre reinbauen will? (eins wär aus optischen und >baulichen Gründen nicht wirklich toll) ...bei 2 Rohren verdoppelt sich die Rohrlänge, bei gleicher Abstimmfreq., wenn ich mich nich irre, ich schau noch mal nach... > >MfG >Hossa Tschü? André
  10. Hallo, >So ist das auch bei der Sprungantwort und das die >Schallgeschwindigkeit für alle Treiber gleich ist bleibt >unstrittig. Nö, die Schallgeschwindigkeit ändert sich mit der Höhe (wird mit zunehmender Höhe größer)! Ist aber vernachlässigbar bei den 0,xxx m die hier betrachtet werden. ;-) (kleiner Spass!) Ansonsten stimmt natürlich, dass der Frequenzgang des gesamten (Mehrwege-)Lautsprechers nur dann aus der Sprungantwort folgt, wenn es sich um ein Phasenminimumsystem handelt. Diese Bedingung ist jedoch i.d.R. bei Mehrwegelautsprechern nicht gegeben. Haben jedoch die einzelnen Chassis untereinander Phasenunterschiede, z.B. aufgrund unterschiedlicher Laufzeiten (entspr. Totzeitglied) oder eben wg. der FQ-weiche (obwohl die in herkömmlicher Bauweise ja phasenminimal ist)=> Nichtphasenminimumsystem (tolles Wort)! André P.S.: Ich habe noch nicht den ganzen Thread gelesen, entschuldigt also bitte falls ich was gepostet habe, was hier evtl. schon steht.
  11. Hallo Hörma, obwohl ich nicht Andrea heiße, denke ich, dass ich gemeint bin. Ich bin nicht der Meinung BT als Buhmann hingestellt zu haben, nur fällt mir in der HH immer wieder auf, dass dort "neue Technologien" reisserisch angepriesen werden (die Titelseiten sind mit Ausdrücken gespickt, die jenen der Boulevardpresse nicht unähnlich sind). Über seine teils bizarren ;-) Konstruktionen habe ich mich ja gar nicht geäußert. André
  12. also ick wees nich... mir hat die harzerei immer Spaß gemacht, schlimm ist eigentlich nur die ewige Schleiferei... André
  13. ... doch ist mein Eindruck, daß B.T. da mal wieder was "Tolles", "Neues", "noch nie Dagewesenes" präsentieren wollte. Beim Anblick des Ganzen könnte man denken es wäre ein Bandpass x-ter Ordnung (ähnlich EV "Manifold"), doch dagegen spricht der Impedanzverlauf... Nun, da dieses Konstrukt (wie alle "BT-Erfindungen") nicht neu ist, gibt es wahrscheinlich jemanden, der sich wirklich damit auskennt, würde mich auch mal interessieren! Aufgrund des schlechten Wirkungsgrades denke ich, daß dort trotzdem der "akustische Kurzschluß", nicht zu knapp, zum tragen kommt. André
  14. ...om hat ja alles Wichtige schon gesagt! Bleibt mir nur noch zu sagen, daß ich ein Harzsystem von Lange+Ritter (glaub ich, müsste erst in die Werkstatt gehen um nachzuschauen) verwende, daß das Abformen sicher gut gelingt, wenn du Gewebe (GFK, wg. des Preises) einlegst und das Ganze mit Schaum (Styrodur o.Ä.)aussteifst (der Schaum muß nicht 100%ig passen, da du ihn ja mit Mumpe einklebst), Tempern macht Sinn, ist aber überflüssig, wenn deine Werkstatt "wohltemperiert" ist. Übrigens wird dein abgeformtes Teil perfekt, wenn du die Möglichkeit hast abzusaugen (Vakuumpumpe). Ach, und nochwas hatte ich da vorhin gelesen, bzgl. der Wärmeentwicklung: diese kann bei schnellen Härtern und großen Harzmengen in der Tat beträchtlich werden, deshalb zum Anrühren immer Plastebecher verwenden (Joghurtbecher). André P.S.: @ om, Hi, wo hast du denn's Harzen gelernt? (hast ja ooch viel Ahnung)?
  15. ansch

    Epoxy-Gehäuse

    >Hi gork, > Hi alle, >An eine höhere innere Dämpfung durch Sägespäne glaube ich >nicht. Ich würde die als "Hohlräume" im Epoxy werten oder >als "fester" Bestandteil je nach Durchtränkung. Dämpfen >dürften nur langfaserige Stoffe, die zudem nicht vom Epoxy >durchtränkt sein dürften. > >Zudem würde ich mal schätzen das eine Dämpfung um so besser >funktioniert, jeweiter weg sie von der "mitte", also dem >Kern einer >Vibrierenden Wand weg ist. Also AUF der Platte. > Sehe ich auch so, Gehäuse ist das eine, die Dämfung dann eine andere Sache, die extra Material erfordert. Wobei natürlich gerade für Subgehäuse ein Materialmix "aus einem Guß" entstehen kann. Warum nicht in das Laminat noch z.B. Stahlprofile einlegen? >Das Einbringen von Füllstoffen wie Sägemehl oder sog. >Mikro-Baloons oder Baumwoll-Fasern ist zudem nicht ganz >einfach, weil bei "wirksamen" Mengen schnell eine Art >Sättigung des Epoxys eintritt >und mehr Beimischung kaum noch aufgenommen wird und nur >Staub beim >Einrühren entsteht. Wobei das dann gerade die richtige Mischung ist, also wenn der Füllstoff gerade eben noch vom Harz aufgenommen wird. Während des Einrührens empfiehlt sich sowieso das Tragen einer Staubmaske. > Das Geld für Epoxy ist noch lange nicht das Ende >der Fahnenstange. Dazu >kommen Kosten für evtl. Formenbau...(zerlegbar und überall >leicht geschrägt, sonst kommt das Teil nicht aus der Form..) >und Kistenweise >Pinsel und Roller für die Laminat-Arbeiten und und und. > Oh ja, da kommt dann einiges zusammen! Zumal man die Pinsel meist nur einmal verwenden kann (vom Aufbewahren in Azethon halte ich nich viel). André
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