HiFi Heimkino Forum: Tragbarer Sound für Drachen - HiFi Heimkino Forum

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Tragbarer Sound für Drachen Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Phox 

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Geschrieben 17 April 2006 - 16:46

Hallo,

Wir sind Feuertänzer und Stelzenartisten und bauen bald ein Drachenreiter-Kostüm. Des Reiters sichtbare Beine sind aber nur Attrappe, seine eigentlichen stecken auf Stelzen in den Drachenbeinen. Zur verdeutlichen ein Bild eines Insektenreiters nach dem selben Prinzip. (unten)

Der Drache bekommt noch einige kleine Gimmicks:
- Rauch aus den Nüstern (Mini Nebelmaschine schon besorgt)
- Leuchtende Augen (puh muss erst noch werden, weiß noch nicht wie)
- Flammenwerfer (mit 1l Flüssiggastank, Zündung über Konstantendraht)


UND: Soundsystem zur Wiedergabe von mystischer Hintergrundmusik, Stampfen und div. Gebrüll.

Das wird aber eine kleine HErrausforderung denn:
- Es muss relativ leicht sein (wenige Kilo)
- Mit tragbarer Stromquelle (Gel-akku o.ä.)
- Guten Sound produzieren. Das Brüllen soll ja gut rüberkommen. Die Lautsprecher könnte man seitlich bzw. vorne an der Drachenbrust einbauen.
- Die einzelnen Sounds müssen über Ziffernfeld direkt angespielt werden können.

Welche Möglichkeiten kommen da in Betracht? Welche Lautsprecher/Verstärker? Kenn mich da leider (noch) nicht aus.

Tobi
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#2 Mitglied ist offline   SDJungle 

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Geschrieben 17 April 2006 - 18:06

Als Tonquelle fällt mir dazu ganz spontan ein sogenannter Phrase Sampler aus dem DJ-Bereich ein -> http://www.recordcase.de/cgi-bin/cosmoshop...145293194-20456 - solange es sich nur um mehr oder weniger lange Schnipsel handelt. Die können im Falle der Musik auch als Endlosmix abgespielt werden. Über den Rest muss ich noch grübeln...


Gruß
Stefan
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#3 Mitglied ist offline   Hermann Schmidt 

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Geschrieben 18 April 2006 - 00:35

Servus,

das ist ja das Abgefahrenste, was seit langem hier aufgetaucht ist :-)

Zu den Lautsprechern fällt mir ein, dass ihr auf einen guten Wirkungsgrad (Schalldruck in dB) achten solltet. 90dB aufwärts würd ich mal sagen. Das spart Verstärkerleistung und somit Strom. Für das Gebrüll braucht's ja schon mal keine besondere Fähigkeiten im Hochtonbereich. Genügend Membranfläche wäre da sinnvoll, mit kleinen Mickerlingen wird das nix, da macht ihr euch nur lächerlich, weil sich keiner fürchtet (trööt trööt ;-)

Ein Chassis aus dem PA-Bereich wäre von der Theorie her das richtige, wiegt aber leider ab 10kg aufwärts. Chassis aus alten Röhrenradios sind auch recht laut. Oder simple, nicht zu kleine Autolautsprecher. Die scheinen mir gar nicht so leicht zu finden zu sein, die aufwändigen Modelle sind jedenfalls weniger geeignet, da nicht besonders effizient.

Als Verstärker tät's dann wahrscheinlich sowas hier:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenbla...r-Modul_18W.pdf
Art.-Nr 130082-99
Total easy zum einbauen und betriebssicher, nur ein zusätzliches Poti für die Lautstärkeregelung ist nötig, evtl. noch ein Elko als Spannungspuffer. Bei 20V Stromversorgung 18W an 4 Ohm. Das macht schon fetten Lärm bei einem effizienten LS.

Wo seit ihr denn tätig? Das Spektakel schau ich mir gerne an.

Grüße
Hermann
0

#4 Mitglied ist offline   mm2 

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Geschrieben 18 April 2006 - 09:35

Servus,

> Ein Chassis aus dem PA-Bereich wäre von der Theorie her das richtige,
> wiegt aber leider ab 10kg aufwärts. ...

Die armen PA Jungs müssen das Zeug ja ständig auf- und abbauen und herumschleppen,
daher achten die extrem auf das Gewicht.

Es gibt zwischenzeitlich viele Chasis mit Neodym-Magnet die sehr leicht sind.

Grüße
mm²


0

#5 Mitglied ist offline   Hermann Schmidt 

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Geschrieben 18 April 2006 - 10:46

Moin,

ich hab die Datenblätter zu den Chassis vom Conrad studiert. Die Klopper sind ganz schön schwer. Da bekommt so ein Drache schnell mal Übergewicht :-)
0

#6 Mitglied ist offline   Hermann Schmidt 

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Geschrieben 18 April 2006 - 10:48

Ich konnte es nicht lassen und mal eben meinen Tausender feiern.
Ansonsten ist dieser Beitrag völlig belanglos biggrin.gif
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#7 Mitglied ist offline   meldano 

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Geschrieben 18 April 2006 - 13:45

Hi Leute!

Ich habe mal einen Chipamp auf Basis eines Phillips TDA1562 gebastelt.
In der Elektor Ausgabe (Elektronikmagazin) 2/2000 ist die Schaltung vorgestellt worden.
Die Schaltung arbeitet mit 8...18V und macht ne Menge krawumms bei minimaler Größe (bei 14,4V 54Weff / THD+N=1% /1Hz ; Abmessung ohne KK
ca. 50x70mm).
Wenn man als Feuertänzer auch einen Lötkolben schwingen kann einfach mal im Netz nach Geist Electronic googeln, dort bekommt man nach Angabe der Platinennummer (EPS 000004-1) einen Kompletten Teilesatz incl. Leiterplatte.
Sind nur knapp 15 Bauteile gewesen.


Gruß
Daniel

@Hermann: reife Leistung! Bist jetzt der Rekordler unter den Selberbauern? ;-)
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#8 Mitglied ist offline   mm2 

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Geschrieben 18 April 2006 - 14:54

Hallo Vielposter-Spitzenreiter ;-)

Gratulation dürfen wir Dich jetzt Labertasche :-) :-) :-)
nenen, so nennt man das doch Umgangssprachlich :-)

> Da bekommt so ein Drache schnell mal Übergewicht

das kann leicht passieren ;-)

Conrad ist da kein Maßstab.

Dort lautet das Motto fette Magnete machen viel her,
ABER ein fetter Magnet sagt nicht über seine Stärke aus.

einfach mal bei Intertechnik nach "Neodym" suchen
http://www.p-audio.com

Aus dem Carhifi Bereich gibt es z.B.
Artikelnummer: 1390002

oder aus dem PA Bereich haben fast alle Hersteller eine Neodym Serie

Von Ciare gibt es auch ein paar Beispiele
Gewicht bei einem 8 Zöller ca 2 bis 3 Kg
siehe
http://www.lautsprechershop.de/pa/index.htm?/pa/ciare_2.htm

Viele Grüße
mm²

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#9 Mitglied ist offline   Hermann Schmidt 

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Geschrieben 18 April 2006 - 16:40

So, jetzt bin ich meinen schönen Tausender los.

Ich hab mich um eine Zehnerstelle verrechnet, ich Depp. 10kg, so ein Quark. Mitdenken hilft manchmal, anstatt nur blöd auf Zahlen starren.

Deshalb nun ein Tipp:

Conrad CPA 8-100, Nr. 300842 - 62, ein 8 Zöller mit 96dB (!!), Gewicht etwas über 1kg.

Noch mehr Bass hat der CPA 10-100, 10 Zoll, 96dB, kaum schwerer.

Damit kann man den Drachen schon ganz nett husten lassen, glaub ich.
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