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HiFi Heimkino Forum
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ONY

Studio-Geräte / f. Hifi nutzbare Ableger

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Hi,

ich bin ja ein braver und lerne!

 

Es gibt mir zu denken, daß Leute die mit Studioausstattung "hören" anscheinend zufrieden sind, während wir HIFI-Jungs ständig am fummeln sind!

 

Abgesehen davon das mich das natürlich ärgert, könnte man die ganze Sache ja mal umdrehen und von deren Seite aus betrachten.

 

Meine Verstärker-Module erlauben die Verwendung als Meßverstärker. Desweiteren sind diese symetrisch anschließbar und vom Hersteller wird empfohlen die var. Eingangsimpedanz auf 600 Ohm (Studiostandart) zu konfigurieren. Zu allem Überfluß wurde mit dem Prospektmaterial umfangreiche Testdiagramme veröffentlicht unter Nennung der verwendeten Meßgeräte und Meßumstände. Für eine Selbstbaukiste extrem seriös!

 

Das hat das damals beim Kauf mein Technikerherz schon höher schlagen lassen.

 

In AUDIO folgte dann ein Verriß! Es klang nicht seidig, flirrend usw. genug. Hmmm.

H. Schmidt empfahl mir den Verstärker langsamer!!! zu machen (Eingangs-C erhöhen) und schwupp klang er schon schöner, seidiger, sphärischer. (Wurde allerdings mittlerweile wieder rückgängig gemacht)

 

H. Stein (Steinmusic.de) nannte "meine" albs mal gnadenlos. Hab ich immer als kompliment verstanden!

 

Ich werd mich mal etwas mehr mit Studiogeräte beschäftigen. Weis jemand ein paar Netadressen?

 

GrußOny

 

 

 

 

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Huhu

 

Wenn Du im Studiobereich stöberst, wirst Du vielleicht erkennen, daß bereits jetzt

der eine oder andere Hersteller in beiden Bereichen zuhause ist...

Mir fällt da spontan ein:

Teac, Sony, Yamaha, JBL, Harman (Lexicon), Technics(Panasonic/Ramsa), Dynaudio, Revox/Studer, Thorens(EMT), ASC usw.

 

Und wieder mal Zustimmung: Gute Geräte sind mE. "gnadenlos" und selten "seidig", "puschelig" oder "würzig".

Sie sollten die Quelle möglichst so unverändert/-verzerrt wie möglich abbilden.

Einen Verstärker langsamer machen....hmmm - ist nicht jedermanns Sache, aber wenn´s gewünscht ist?

 

Musikalischer Gruß

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg   Michael

 

 

 

 

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LETZTE BEARBEITUNG AM 10-Jan-2002 UM 17:24 (GMT)[p]Tja, ich bin (eigentlich) auch ein "Braver" und (versuche) zu lernen.

 

Habe vor gar nicht allzu langer Zeit (ich glaube es war im "Spiegel") mal von einem wirklich angesehenen Weinkenner gelesen.

Dieser Mensch hat es in einem extrem ketzerischen Artikel gewagt, all die Weinapostel und selbsternannten Oberguru´s ob ihres irrsinnig blumigen Wortschatzes bez. diverser geschmacklicher Attribute des edlen Gesöffes sehr harsch in Ihre Schranken zu weisen.

 

Er hat (wie ich mich erinnere) glaubhaft nachgewiesen, daß selbst ein (gut entwickelter) menschlicher Geschmackssinn nicht in der Lage sein kann, all die elendig diffizielen Differenzierungen tatsächlich nachzuvollziehen oder abzubilden.

 

Hierdurch wurde die gesamte "Weinschickeria" offenbar dermaßen bloßgestellt, daß es verrückterweise noch nicht mal zu einem größeren medialen Aufschrei kam (ein Zeichen für gute Recherche und einen offenbar messerscharfen Verstand des Kritikers !)

 

Eigentlich (es ist wohl hier im Forum eine "Jahrtausendstreit") kann ich diese inflationäre Entwicklung von "blumigsten" Ausdrucksweisen in Bezug auf die Charakterisierung des "reinen Klanges", die insbesondere in AUDIO, STEREOPLAY etc. bis zum geht-nicht-mehr gepflegt und weiterentwickelt werden, nicht nachvollziehen.

 

Sollte es wirklich so sein, daß (offenbar) jeder "Profi", welcher Studio-Equipment besitzt oder auch professionell in diesem Bereich zu Gange ist, automatisch hierdurch mit einem "absloluten Gehör" gesegnet ist, das ihn berechtigt, sich verbal so irrsinnig auszutoben ???

 

Oder könnte nicht doch ein klein wenig "Selbstbeweihräucherung" und eine gewisse (manchmal wohl eingebildete) "elitäre Attitude" hier im Spiel sein, frei nach dem grundlegenden psychologischen Gesetz:

solange man sich bestimmte Dinge permanent selbst (und anderen) eintrichtert, glaubt man letztlich felsenfest daran ???

 

Blindtest hin oder her: der menschliche Geist, verbunden mit dem Ohr und gesegnet mit teilweise phantastischer Einbildungskraft, ist offenbar zu Differenzierungen fähig, die selbst eine Fledermaus im Hochtonbereich zum Erröten bringen müßte ;-) ;-)

 

In diesem Sinne }> }> }> }> }>

 

Ein fröhliches "Draufhauen" auf die Ketzer und

 

Greetings

 

Wombat

 

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Hi Wombat,

 

ich habe von dieser "Weinstudie" auch schon Sekundärliteratur gelesen - hast Du die Quelle? Würde das gerne in meinen Erste-Hilfe-Koffer für HaiEnten "Zurück in die Realität" aufnehmen ;-)

 

 

>>Sollte es wirklich so sein, daß (offenbar) jeder "Profi", welcher Studio-Equipment besitzt oder auch professionell in diesem Bereich zu Gange ist, automatisch hierdurch mit einem "absloluten Gehör" gesegnet ist, das ihn berechtigt, sich verbal so irrsinnig auszutoben ???

Nein, die Leute vermeiden nur gerne sinnlose Probleme und legen daher auf definierte Ein/Abschlussimpedanzen, definierte Pegel etc. wert. So lösen sich z.B. "Kabel"-Probleme in nichts auf. Im übrigen wissen gerade die Profis um die Schwächen des menschlichen Hörsinnes und können daher über die hemmungslose Selbstüberschätzung dieser Sinnqualität durch die HaiEnten nur gequält lachen ;-). Auch hilft ihnen meist eine fundierte theoretische und auch, zumindest auf Liebhaberniveau, praktische musikalische Ausbildung, während die mir bekannten HaiEnten noch nicht einmal "Hänschen klein" sauber auf einem Kamm blasen konnten :-). Die Weinanalogie: ich trinke Wein/Bier/Whiskey, der mir schmeckt, und überlasse das Dummschwafeln darüber anderen ;-). Umgekehrt bin ich überzeugt, dass ein "Unterschied", der in einem sauberen Blindtestdesign nicht nachvollziehbar ist, entweder nicht existiert - das kann ich methodologisch nicht beweisen - oder aber zumindest nicht das Ausmass hat, welches die HaiEnte angenommen hat und praktisch irrelevant ist... Im Gegenteil, selbst ich lausiges Ohr habe in Doppelblindtests Unterschiede gehört, die in der Praxis dann nicht mehr nachvollziehbar waren, weil eben zuviele andere Störgrössen hinzukamen...

 

>>Oder könnte nicht doch ein klein wenig "Selbstbeweihräucherung" und eine gewisse (manchmal wohl eingebildete) "elitäre Attitude" hier im Spiel sein, frei nach dem grundlegenden psychologischen Gesetz:

solange man sich bestimmte Dinge permanent selbst (und anderen) eintrichtert, glaubt man letztlich felsenfest daran ???

Hm, in "unseren" ("Techno-Fraktion") Aussagen geht es um per se falsifizierbare und somit überprüfbare Tatsachen, während gerade HaiEnten-Tips sich dadurch auszeichnen, dass sie sehr personenabhängig sind... Insofern denke ich, verfehlt das Argument sein Ziel. Ich denke eher, es nervt, immer wieder darlegen müssen, dass auch an geraden Wochentagen 2+2 doch meistens 4 ergibt ;-). Gerade die von Dir angedeutete Selbstimmunisierung ist zwingender Bestandteil des "HaiEnten-Wahnes", nicht des "Studiofetisch" :-)

 

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.

KARL KRAUS

 

 

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LETZTE BEARBEITUNG AM 11-Jan-2002 UM 09:09 (GMT)[p]Hi, Robeuten !

 

Stimme Dir gerne zu und hab´ nix zu mäkeln !

 

Allerdings habe ich (insbesondere in diesem Forum) schon beim "blättern" festgestellt, daß etliche "HaiEnten" gleichzeitig auch der "Profi-Fraktion" angehören.

 

Natürlich sind viele Aussagen der "Techniker" (rein physikalisch gesehen) als meßtechnische Differenzen beweisbar und auch nachvollziebar. Diese mögen zwar "auf dem Papier" z.T. recht ansehnlich aussehen und auch gewisse Klassifizierungen im Equipmentbereich zulassen.

 

Aber sie werden auch sehr bald und sehr schnell für den eigentlich nur musikinteressierten Menschen nicht mehr nachvollziehbar.

 

Nur damit kein falscher Eindruck entsteht:

 

Ich habe keine Probleme mit technischen Diskussionen im Audio-Berich, nur sollte man "die Kirche im Dorfe" lassen ;-)

 

Was die "Weinstudie" angeht, muß ich noch mal suchen, die Sache hat (was den "Ketzer" betrifft) vor ein paar Monaten medial heftigtst gedröhnt.

 

Werde mal sehen, ob ich die Quelle noch auftun kann, da mir im Moment (leider) der Name des Ketzers nicht mehr einfällt.

 

Greetings

 

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Hi Wombat,

 

>>Allerdings habe ich (insbesondere in diesem Forum) schon beim "blättern" festgestellt, daß etliche "HaiEnten" gleichzeitig auch der "Profi-Fraktion" angehören

Mir fällt niemand in diesem Forum ein, den ich in beiden "Fraktionen" zuhause sehe.

Meinst Du vielleicht Toning wie Heinrich? Der hat zwar, was Abhören angeht, einen anderen Geschmack als ich, macht aber hervorragende Arbeit für sein JazzLabel und weiss sehr wohl um die Relevanz von Doppelblindtesten; insofern kann ich mich mit Heinrich über Fakten nicht streiten, nur in Geschmacksfragen uneins sein ;-).

 

>>Natürlich sind viele Aussagen der "Techniker" (rein physikalisch gesehen) als meßtechnische Differenzen beweisbar und auch nachvollziebar. Diese mögen zwar "auf dem Papier" z.T. recht ansehnlich aussehen und auch gewisse Klassifizierungen im Equipmentbereich zulassen.

 

Aber sie werden auch sehr bald und sehr schnell für den eigentlich nur musikinteressierten Menschen nicht mehr nachvollziehbar.

 

Ob ein "Unterschied" messbar ist oder nicht, mag für die Hypothesenbildung wichtig sein. Unabhängig davon kann ich aber z.B. die Hypothese, dass ein "Clarifier" einen hörbaren Unterschied erbringt, im Doppelblindtest machen, ohne irgendwelche "Messergebnisse" von Geräten zu haben... Ein anderes Problem der HaiEnten ist, dass sie Messergebnisse nicht richtig interpretieren können, aber das ist eine andere Geschichte...

 

 

 

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.

KARL KRAUS

 

 

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hi ony!

 

hören im studio ist ja eher arbeit als genuss. hier hört man ja auch weniger auf "seidige höhen", "plastische mitten". studioteile sind außerdem zum teil dermaßen sezierend, dass ich mir ein dauerhören mit einigen dieser komponenten nicht vorstellen kann.

 

wo würde man eher "herumbasteln": an seiner eigenen anlage daheim oder am arbeitsgerät, das in der firma steht? ich kenne keinen computerfreak, der tagelang im firmenrechner herumwühlt (zumindest solange der funktioniert ;-)).

 

was studiogeräte betrifft: diese dinger sind in der regel mit zahlreichen features ausgestattet, die man im heimbetrieb großteils nicht braucht - und umständlich zu bedienen sind sie teilweise auch noch (z.b. die studer cd-player, die in irgendeinem magazin für jahren aber einen super test gekriegt haben). abgesehen davon sind sie ja auch nicht wirklich billig. was in studios sehr oft vorkommt, sind aktivlautsprecher. davon würde ich mir mehr im heimbereich wünschen (sind aber klarerweise ebenfalls nicht billig). auch mehr geräte mit symmetrischen verbindungen wären toll.

 

was den verriss in audio betrifft: hör nicht drauf. du bist doch zufrieden oder? trau lieber deinen eigenen ohren. was glaubst du passiert, wenn ein auf consumerelectronics spezialisiertes magazin plötzlich ein teil aus dem profi-bereich (das unter umständen noch dazu ein gutes preis-leistungs-verhältnis hat) in den himmel hebt? dasgehtdochnicht! abgesehen von "persönlichen animositäten" kann ja auch sein, das es einfach nicht mit der megabucks-referenzanlage harmoniert hat.

 

was den kondensator betrifft: den wert zu verändern halte ich nicht für sonderlich zielführend. propier es mal mit einem anderen typ/hersteller (polypropylen oder wenn du zuviel geld hast glimmer). kleinere modifikationen am netzteil können ebenfalls große auswirkungen haben (siebkapazität erhöhen, bypass mit kleineren werten, schnellere dioden...).

 

grüße, io

 

 

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hallo wombat,

 

natürlich hat nicht jeder, der im profibereich tätig ist, das absolute gehör. und genauso natürlich hat niemand das recht, sich verbal auszutoben (das sollte eigentlich die gute kinderstube verbieten - falls vorhanden).

 

was unsere "lieben" rohrspatzen, die verächtlich von "HaiEnten" sprechen, vergessen, ist folgendes.

 

1) zahlreiche unternehmen, auch im sogenannten highend-sektor, sind sowohl im profi- als auch im heimelektronikbereich tätig bzw. statten studios aus (studer, b&w, cello...)

 

2) profi- und consumergeräte werden von TECHNIKERN entwickelt. mark levinson zum beispiel hat außerdem musik studiert, als bassist/trompetenspieler mit jazzgrößen (chick corea, sonny rollins, john coltrane) zusammengearbeitet und seine erste firma, eben ml, mit einem toningenieur gegründet.

 

3) es gibt auch "seriöse" firmen, die offen sind für neue und ungewöhnliche (oder naheliegende?) gedanken. bösendorfer - und wer denen kompetenz abspricht, wird von mir nicht ernst genommen - baut seit kurzem lautsprecher. elektronik und kabel sollen folgen. ich habe mit jemandem von der firma reden können und dabei folgendes erfahren: sogar die schrauben, die die lautsprecher zusammenhalten, werden im haus erzeugt - weil man mit den zugekauften teilen (auch klanglich!!!!!) nicht zufrieden war.

 

wenn man weiß, wie ernst bösendorfer sein geschäft mit den klavieren nimmt (und die dinger klingen einfach göttlich), auf welche lange tradition und erfahrung man zurückblicken kann, dann ist das doch zumindest sehr interessant. vor allem, wenn man bedenkt, dass die lautsprecher perfekt verarbeitet sind, fantastisch klingen und relativ wenig kosten (die zweitgrößten ab ca. 3000 euro). außerdem wurde mir gesagt, dass bereits mit einigen studios verhandelt wird.

 

liebe grüße, io

 

 

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Hallo

 

Wie schon angesprochen wurde, sind Studiogeräte für den Hausgebrauch sicher nutzbar.

Man bekommt ja auch nicht zu unterschätzende Vorteile ins Haus geliefert. Der Großteil der Studiotechnik ist an Robustheit sicher nicht zu überbieten. Ist im Studio auch notwendig, denn ich kenne wenige Profis die ihre Geräte so "streicheln" wie ich meine Anlage. Ich betreibe ja auch Tontechnik im kleinen Rahmen, aber auch bei mir müssen die Geräte auch mal einen "Tritt" aushalten. Hätt ich das bei meiner Anlage schon mal gemacht läge Sie wahscheinlich schon auf dem Schrott!!

Werde sicher in Zukunft auch für mich verstärkt auf Studiotechnik setzen. Auserdem finde ich auch den Klang der Geräte gut!

Also, in diesem Sinne.

 

Wolfgang

 

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Bösendorfer ist sicher kompetent, wenn's um Flügel geht, mein Bruder hat einen von ca. 1890, spielt sich traumhaft.

 

ABER, Lautsprecher bauen ist 'ne andere Kiste, weil es hier nicht länger um guten Klang geht, sondern um, wie soll man's sagen, keinen Klang. Ein LS soll nur wiedergeben, ohne dem Signal was hinzuzufügen oder was wegzunehmen. Daß dieses so einfach nicht ist, kann man bei den meisten Hifi-LS beobachten.

 

ML baut vielleicht gute Verstärker, aber seine Lautsprecher würde ich um keinen Preis kaufen. So krumme Frequenzgänge bekommt man selten zu sehen.

 

Klaus

 

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Hi io,

 

>>1) zahlreiche unternehmen, auch im sogenannten highend-sektor, sind sowohl im profi- als auch im heimelektronikbereich tätig bzw. statten studios aus (studer, b&w, cello...)

Bis auf Studer nicht sehr überzeugend, B&W sind als Studiomonitore nicht gerade der WEisheit letzter Schluss!

 

 

>>) profi- und consumergeräte werden von TECHNIKERN entwickelt. mark levinson zum beispiel hat außerdem musik studiert, als bassist/trompetenspieler mit jazzgrößen (chick corea, sonny rollins, john coltrane) zusammengearbeitet und seine erste firma, eben ml, mit einem toningenieur gegründet.

Was willst Du damit sagen? Wahrscheinlich ist Dir das selbst nicht so ganz klar, wie jemand durch Trompetenspiel bessere Verstärker baut, oder? ;-)

 

>>) es gibt auch "seriöse" firmen, die offen sind für neue und ungewöhnliche (oder naheliegende?) gedanken. bösendorfer - und wer denen kompetenz abspricht, wird von mir nicht ernst genommen - baut seit kurzem lautsprecher. elektronik und kabel sollen folgen

Hm, ich will Dir mal zugute halten, dass Du nicht den unglaublichen Blödsinn bez. LS von Bösendorfer glaubst? Ansonsten muss ich Dir leider jegliche Fachkompetenz absprechen.

Io, es geht nicht um "gute Namen", "Seriosität" oder was auch immer, sondern ein technisch-naturwissenschaftliches Verständnis...

Mit Studios verhandeln? Damit die für viel Geld diesen Schrott irgendwo einstauben lassen und man mit "Bösendorfer LS in Studios" werben kann?

IO, eine Argumentation gewinnt ihre Wertigkeit aus sich heraus, nicht dadurch, dass sie von vermeintlichen "Authoritäten", "Seriositäten" oder ähnliches beschworen wird. Ach ja, gute Studiomonitore verkaufen sich auch ohne langwierige Verhandlungen :-)

Ach ja, bin ich jetzt eigentlich kompetent zu sprechen? Ich bin kein Profimusiker, sondern Hobbymucker, und habe über etwas anderes als E-Technik promoviert ;-) Trotzdem sind doch immer wieder erlauchte Mitglieder dieses Forums bereit, meine Argumente ohne Ansehen der Person zu prüfen...

Ach ja, wenn Du Dich über wirklich gute Studiomonitore informieren willst: z.B. http://www.klein-hummel.de/. Die kaufen sogar die Chassis ein, trotzdem ist der O500C wahrscheinlich momentan das Optimum des technisch sinnvoll Machbaren - fährst Du eigentlich mit handgeschnitzten Winterpneu, weil Du Mannjahren an Entwicklung bei z.B. Conti auch nicht traust? Hochbizzare Argumentation Deinerseits!

 

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.

KARL KRAUS

 

 

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hi klaus,

 

der unterschied ist vielleicht nicht so groß, wie denkst. denn in beiden fällen geht es um die musik. man muss vor allem eines berücksichtigen: bösendorfer weiß, wie welcher seiner flügel in exakt jenem raum klingt, in dem auch die lautsprecher getestet werden. das ist immerhin ein vorteil, den kaum ein anderes unternehmen hat. und die "goldenen ohren", die nach umfangreicher ausbildung im haus damit beschäftigt sind, jeder klavier-baureihe ihren individuellen klang zu verpassen, geben natürlich auch ihren senf in form von kritischen anmerkungen dazu.

 

natürlich ist das ergebnis nicht 100-prozentig perfekt, denn immerhin ist und bleibt eine anlage nur eine annäherung an das original. aber was bösendorfer geschafft hat, ist in meinen ohren einfach unglaublich: die perfekte illusion eines ihrer flügel. das gelingt wirklich nur dann, wenn nichts hinzugefügt oder weggenommen wird. denn die unterschiede zu einem steinway werden dermaßen klar gezeigt, oder zu einem yamaha. die differenzierung bei den klangfarben der einzelnen instrumente ist einfach toll. und was noch besser ist: diese schönen "kisten" können einfach jede art von musik unglaublich eindringlich vermitteln: kammermusik, großorchestrales, jazz, r&b, rock, sogar techno!

 

ml-elektronik ist auch nicht "my cup of tea" wie der engländer sagen würde, aber trotzdem muss doch davon ausgehen, dass der gute herr so was wie eine ahnung hat von dem, was er macht. (ml-ls kenne ich übrigens nicht).

 

io

 

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Hi,

 

wie kommst Du darauf ? Nur weil beide den gleichen Vertrieb haben ? Ich halte übrigens rein konstruktionsbedingt nichts von den Bösendorfer-LS, aber das erkläre ich später, wenn ich mehr Zeit habe.

 

Viele Grüße,

 

Michael

 

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Hi Michael,

 

die Frage lag mir eigentlich auch schon auf der Zunge ;-)... Naja, genau lesen können und genau denken zu können sind vielleicht doch weniger locker miteinander korreliert, als ich bisher annahm :-)

 

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.

KARL KRAUS

 

 

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hi

 

1) habe nicht behauptet, das b&w der weisheit letzter schluss ist. tatsache ist, dass sie in studios verwendet werden (das gilt auch für die schlecht beleumundeten yamaha ns-irgendwas).

 

2) oft entsteht hier der eindruck, dass irgendwelche spinner im bereich hochpreisiger komponenten am werk sind, die von tuten und blasen keine ahnung haben. tatsächlich steckt aber in der Regel eine fundierte ausbildung dahinter (sogar sharp ist mittlerweile in der hochpreis-liga).

ml: jemand der was von musik versteht, weiß auch, wie was zu klingen hat, berücksichtigt auch die nicht messbare emotionale komponente. auf hifi-messen kommen die kritischen kommentare oft von leuten, die selbst ein instrument spielen oder berufsmusiker sind.

 

3) welchen unglaublichen blödsinn? keine ahnung was du damit meinst.

 

4) bösendorfer ist sehr auf seinen ruf bedacht, das hat man auch im rahmen des jetzt gelaufen verkaufs der firma gesehen. glaubst du im ernst, die würden es riskieren, ihren guten namen durch höchst angreifbare "hifi-voodoo-produkte" anzupatzen?

 

5) bösendorfer-schrott: hast du die boxen gehört? wenn nein, ist diese aussage einfach unqualifiziert.

 

6) verkaufsargument: die geschäftspraxis ist im studio-bereich nicht anders als in allen anderen branchen auch. niemand kommt, noch dazu bei einem neuling auf einem bestimmten terrain, daher und sagt: bitte dürfen wir ihre produkte kaufen. außerdem gibt es ausschreibungen etc., die laut eu-gesetzen ab einem bestimmten rahmen zu machen sind... und dass sich produkte von allein verkaufen, das glaubst doch sicherlich nicht einmal du ;-).

 

7) klein+hummel ist sicher gut. aber zu welchem preis.

 

8) nein, ich benutze mangels auto keine handgeschnitzten pneus. aber für den fall dass ich mir eines kaufen sollte: kennst du jemanden, bei dem ich nicht nur die reifen, sondern auch die sitze handschnitzen lassen könnte ;-)?

 

grüsse io

 

ach übrigens: wie wäre es wenn du das russell-zitat mal selbst beherzigen würdest? und dass das kraus-zitat zwar amüsant, aber trotzdem natürlich blödsinn ist, habe ich schon mal festgestellt.

 

"Selbst wenn alle Fachleute einer Meinung sind, können sie sehr wohl im Irrtum sein." BERTRAND RUSSELL

 

"Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die eine." HELLMUT WALTERS

 

 

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hi michael,

 

nein, das hat nichts mit dem vertrieb zu tun. ich weiß es von jenem bösendorfer-mitarbeiter, der für den ls-bereich zuständig ist. bei der zusammenarbeit soll es demnach vor allem um die entwicklung einer eigenen elektronik gehen.

 

liebe grüße, io

 

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Hi io,

 

ich komme bei Deinem bizzarren Argumentationsstil nicht nach... Was willst Du uns mit diesem und Deinen vorgängigen postings sagen? (es ist wohl nur der gleiche deutsche Vertrieb, aber die Fakten wollen wir jetzt einmal aussenvorlassen ;-))

1) Eine Firma baut gute LS, weil sie mit einer Firma, die gute VS baut, "zusammenarbeitet" (Technologietransfer? Gleicher Vertrieb? Gemeinsame Entwicklung? Austausch von Mitarbeitern? Nutzung der gleichen labs? Was auch immer...)

2) Eine Firma baut gute LS, weil unter dem gleichen Firmendach auch gute Flügel/Klaviere gefertigt werden

3) Marc Levinson baut gute VS, weil er mit Chic Corea Trompete blasen durfte

4) Ein Musikstudium hilft beim Bauen guter Elektronik

5) Chassisschrauben beeinflussen wesentlich den Klang eines LS, deshalb muss man sie selber fertigen

6) Tradition im Bau von Klavieren hilft beim Bau von LS

7) Deine Preiskalkulation bez. den Bösendörfer-Tröten ist mehr als lustig!

8) Ein LS ist gut, weil der Hersteller "mit Studios verhandelt"

 

Junge, wann hast Du eigentlich zuletzt einmal einen klaren Gedanken gefasst?

 

 

Beste Grüsse

 

Viele Menschen würden eher sterben, als damit anfangen, zu denken.

BERTRAND RUSSELL

 

Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.

KARL KRAUS

 

 

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Hi io,

 

>hören im studio ist ja eher

>arbeit als genuss. hier hört

>man ja auch weniger auf

>"seidige höhen", "plastische mitten". studioteile

>sind außerdem zum teil dermaßen

>sezierend, dass ich mir ein

>dauerhören mit einigen dieser komponenten

>nicht vorstellen kann.

 

Die Schiene ist nunmal die meine! Wenn eine Platte schxxxx klingt hab ich kein Problem damit es so zu hören.

Eher schon umgekehrt, wenn eine Platte super klingt (klingen könnte) meine "Weichspüleranlage" aber mulm draus macht.

Desweiteren zeigt meine Erfahrung der letzten Jahre eher den umgekehrten Effekt.

Je ehrlicher, nüchterner (gemessen an ehemaligen "Booheihh-Platten") die Anlage spielt, desto eher lässt es mich mit pot. Unzuläglichkeiten der Aufnahmequalität leben.

Will sagen; Auf meiner Anlage von 1985 haben 20 (Vorführ-)Platten spektakulär toll geklungen, die meisten Mainstreamsachen waren aber eher schlecht, nervig usw..

Jetzt kann ich alles spielen ohne das mir das Knäckebrot in der Hand zerbröselt. Die ehemals spektakulären Platten wurden entweder als "Blender" entlarvt oder blieben einfach gut.

Für mich hab ich "meine" Wahrheit gefunden.

 

Was ich eben noch nicht "probiert" habe ist die Studiogeräteschiene.

 

 

>wo würde man eher "herumbasteln": an

>seiner eigenen anlage daheim oder

>am arbeitsgerät, das in der

>firma steht? ich kenne keinen

>computerfreak, der tagelang im firmenrechner

>herumwühlt (zumindest solange der funktioniert

>;-)).

 

Na da komm mal zu uns!;-)

 

 

>was studiogeräte betrifft: diese dinger sind

>in der regel mit zahlreichen

>features ausgestattet, die man im

>heimbetrieb großteils nicht braucht -

>und umständlich zu bedienen sind

>sie teilweise auch noch (z.b.

>die studer cd-player, die in

>irgendeinem magazin für jahren aber

>einen super test gekriegt haben).

>abgesehen davon sind sie ja

>auch nicht wirklich billig. was

>in studios sehr oft vorkommt,

>sind aktivlautsprecher. davon würde ich

>mir mehr im heimbereich wünschen

>(sind aber klarerweise ebenfalls nicht

>billig). auch mehr geräte mit

>symmetrischen verbindungen wären toll.

 

Deshalb hab ich auch von "für HIFI nutzbare Ableger" geschrieben.

 

 

>

>was den verriss in audio betrifft:

>hör nicht drauf. du bist

>doch zufrieden oder? trau lieber

>deinen eigenen ohren. was glaubst

>du passiert, wenn ein auf

>consumerelectronics spezialisiertes magazin plötzlich ein

>teil aus dem profi-bereich (das

>unter umständen noch dazu ein

>gutes preis-leistungs-verhältnis hat) in den

>himmel hebt? dasgehtdochnicht! abgesehen von

>"persönlichen animositäten" kann ja auch

>sein, das es einfach nicht

>mit der megabucks-referenzanlage harmoniert hat.

 

Eben! Der Test in AUDIO war so um 1988 rum. Ich bin immer noch hoch zufrieden!

 

>was den kondensator betrifft: den wert

>zu verändern halte ich nicht

>für sonderlich zielführend. propier es

>mal mit einem anderen typ/hersteller

>(polypropylen oder wenn du zuviel

>geld hast glimmer). kleinere modifikationen

>am netzteil können ebenfalls große

>auswirkungen haben (siebkapazität erhöhen, bypass

>mit kleineren werten, schnellere dioden...).

 

Da haben wir uns Mißverstanden.

Die Erhöhung des C bewirkt eine Verlangsamung der Anstiegsgeschwindigkeit und eine früher eintretende Phasenverschiebung. Dies kann (und war hier der Fall) zu einer völlig anderen "Klangcharakteristik" im Hochtonbereich führen. Nicht wenige Amp-Hersteller nutzen dies (Bandbreitenlimitierung z.B. Naim Nait oder das Gegenteil bei Cello).

In meinem Fall hat dies zu der Änderung geführt die AUDIO gerne gehört hätte!;-)

 

GrußOny

 

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hi ony

 

1) das mit dem sezierend war so gemeint, dass ja nicht alles, was so in einem studio zu finden ist, wirklich das beste vom besten ist. in dem punkt stimme ich zu: bei einer guten anlage kann man auch mit weniger guten aufnahmen lebe.

 

2) nö, danke, ich will nicht, habe hier genug zu tun :-)

 

3) ok

 

4) fein

 

5) ich weiß ja nicht, was für ein kondensator am eingang deines amps ist. ersatz durch einen höherwertigen könnte nämlich auch den von audio gewünschten effekt haben.

 

http://www.capacitors.com/pickcap/pickcap.htm

 

liebe grüße, io

 

 

 

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auch hi,

 

>1) das mit dem sezierend war

>so gemeint, dass ja nicht

>alles, was so in einem

>studio zu finden ist, wirklich

>das beste vom besten ist.

 

Kann ich nicht beurteilen.

 

>in dem punkt stimme ich

>zu: bei einer guten anlage

>kann man auch mit weniger

>guten aufnahmen lebe.

 

Interessant war für mich in erster Linie die Erfahrung bez. der "spektakulären Aufnahmen"!

Das mit den "schlechteren" war ein (ebenfalls interessantes) Abfallprodukt.

 

 

>

>2) nö, danke, ich will nicht,

>habe hier genug zu tun

>:-)

>

>3) ok

>

>4) fein

>

>5) ich weiß ja nicht, was

>für ein kondensator am eingang

>deines amps ist. ersatz durch

>einen höherwertigen könnte nämlich auch

>den von audio gewünschten effekt

>haben.

 

Nö, eben nicht! Hab ich ausführlich getestet (Liegt ausserdem parallel, also nicht im Signalweg).

 

GrußOny

 

 

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eigentlich finde ich nicht, dass mein argumentationsstil so bizarr ist. aber dass ein dogmatiker das anders sieht, wundert mich dann doch nicht :-).

 

die infos habe ich übrigens von BÖSENDORFER (Bösendorfer, Wien) und nicht vom vertrieb. mir wurde gesagt, dass man gemeinsam mit herrn abrahamsen (glaub ich heißt der electrocompaniet-chef) eine eigene bösendorfer-elektronik entwickelt. es hieß, man habe hinsichtlich musik ähnliche ansätze gefunden. anscheinend können die ganz gut miteinander (im gegensatz zu so manchen leuten hier ;-).

 

1+2) eine firma hat das zeug, gute lautsprecher zu bauen, weil sie weiß wie ihre klaviere "in echt" klingen. wenn ls und klavier dann noch dazu in den selben räumen stehen, ist auch die raumeinfluss-frage reduziert.

 

3) mark levinson baut andere verstärker als du (vorausgesetzt du bist dazu in der lage ;-)) weil er mit hervorragenden musikern gute musik gemacht hat und nicht nur mit messinstrumenten spielt.

 

4) ähnlich wie drei

 

5) ist nicht meine behauptung. der prototyp, der insgesamt noch zu 60 prozent aus zugekauften teilen besteht, klingt jedenfalls deutlich schlechter, als der zu 95 prozent eigenerzeugte.

 

6) das hatten wir schon in 1+2

 

7) lass mich doch mitlachen! was ist so lustig? außerdem schuldest du mir noch eine antwort: hast du sie gehört?

 

8) das ist jetzt wirklich lustig! nachdem ich das nicht gesagt habe nehme ich an, dass das deine meinung ist :-) :-) :-)

 

ich fasse eigentlich jeden tag klare gedanken, den schließlich ist es mein job. mein gott, bist du beleidigt, nur weil ich dich auffordere, deine zitate mal selbst zu beherzigen.

 

io

 

hast du übrigens noch andere zitate auf lager?

 

 

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