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tricosal

Superhochtöner??

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Gut Tach,

 

>aber entstandene

>Interferenzen etc. in der Summe dann irgendwie (als

>Störungen) raushört?

 

da könntest Du gar nicht so falsch liegen. Der Superhochtöner überträgt die Obertöne, die ein Verstärker infolge Clipping aus einem auf 20kHz bandbegrenzten Signal produziert. Lass die Signale von mir aus z.B. 25kHz und 35kHz sein. Der Superhochtöner strahlt diese Signale ab und - oh Wunder - durch die Nichtlinearität der Luft, die ja beliebig früh einsetzt, die Grenze ist auch hier fliessend, bilden sich Summen- und Differenzfrequenzen, man könnte auch sagen, Intermodulationsverzerrungen, von denen der Differenzanteil in den Hörbereich fällt. Es könnte also ein gewisser Effekt da sein. Nur sind diese zusätzlichen Schallanteile nicht gewollt, will sagen, sie gehören nicht zum Originalsignal. Und das müßte für haientigen Hörgenuss doch stören!

 

Gruß Marc

 

 

 

 

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Hallo Axel

 

Im Prinzip ist es recht einfach, einen Subwoofer zu optimieren,

auch wenn die Modifikationen je nach Typ natürlich etwas unterschiedlich sind:

Du musst an dem Teil rumschrauben, bis Raum, Selbstverständlichkeit und Fokus stimmen

und dann Dein Augenmerk darauf richten Triangeln und Piccolo-Flöten in den Raum zu ziehen.

Meist ergibt sich dann Zeitrichtigkeit, Spielfreude, Timing, Emotion und Taktgefühl von ganz allein.

Unglücklicherweise muss man dann aber den Superhochtöner abenso abstimmen, damit

die ganze Sache völlig rund, homogen und polkig klingt...hier fängt man am besten mit

einer Grundabstimmung bei Bassdrums an....die Grundresonanz muß mit viel "Hüfte" kommen

und urwürzig grooven, ohne den "al dente Biss" zu puscheln (da gibt´s oft Probleme!).

Subbässe müssen zirbelnd drücken (Madonna´s ~ Music ist eine gute Referenz) ohne hart zu klingen.

Unter Umständen braucht man noch einen GigaGaga-Hochtöner ab 1.2MHz um auch

tiefste Frequenzen mit maximaler Kniffte in den Raum zu ballern (letztlich eine Kostenfrage)!

Der Aufwand liegt oft deutlich unter 5 Minuten, wenn man nur weiss was man will!

 

 

Musikalischer Gruß

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg   Michael

 

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Ich wollte nur kurz darauf hinweisen das der gezeigte Hochtoener nur ein XT25 ohne Frontplatte ist, der ist alles andere als ein Superhochtoener. Der ist darauf getrimmt moeglichst frueh angekoppelt zu werden und faellt zu den hohen Frequenzen hin sogar noch im Schalldruck ab.

Alles Bullshit also.

Die einzige Erklaerung die ich mir gefallen lasse ist der Equalizereffekt, schliesslich hat der XT mit 6dB Weiche bei 5000Hz nur 18dB Bedaempfung.

Ich moechte gar nicht daran denken wie falsch die Zeitrichtigkeit damit ist ;-D.

 

Gruss Marc

 

P.S. Der XT25 kostet mit Frontplatte 99EURO das Paar. ;-D;-D;-D

 

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Hallo Axel,

 

eigentlich hat Trancemeister Dir ja schon alle Werkzeuge an die Hand gegeben. Ich würde da nur noch den "Fusswippeffekt", oder auch den "musikalischen Fluss" als Feinheit herausfeilen. Entscheidend für ein optimales Ergebnis ist natürlich die richtige Referenzmusik. Ich habe sehr gute Erfahrung mit dem Menuett über die schöne blaue Donau ( von Boccherini ) gemacht, oder aber auch mit "Fussball ist unser Leben". Wenn es schnell gehen soll, dürfte auch "Riverdance" für eine Kurzanalyse reichen.

Viel Spass beim testen.

 

Viele Grüsse

 

Wolfgang

 

 

 

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Hallo Wolfgang

 

Kein schlechter Beitrag, der sicher für den einen oder anderen sehr erhellend ist!

Eine gute Alternative zu Deinem Hörprogramm sollte aber auch Strauss´s Fledermaus sein.

Mir ist übrigens aufgefallen, dass Dir Feindynamik nicht sehr wichtig zu sein scheint!

Hier empfehle ich ausdrücklich FeinYoungCannibals oder (schon wieder) die kammblasenden, blasenschwachen Oberkrainer.

Gut - letztere sind natürlich mehr Allrounder...aber ist einfach DAS DING für den AudioVielen!

 

 

Musikalischer Gruß

http://www.centric-project.de/audiomap/Ball.jpg   Michael

 

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Hallo Leute,

 

im Grunde ist ja alles gesagt. Was nicht in der Musik drin is, kann und braucht auch von keinem Superhochtöner abgestrahlt zu werden.

 

Nehmen wir an, daß da doch was wäre. Durch Hoch- oder Runtermischen entstehen Frequenzanteile, die im Ultraschallbereich liegen. Völlig klar, daß die eine Veränderung der Sinneswahrnehmung bewirken. Denn erwiesenermaßen hat der Mensch einen Sinn für die Ultraschallwahrnehmung. Manche Menschen mehr, andere weniger. Ich sage nicht, daß man es hört, sondern daß man es wahrnimmt. Durch die Haut, Schädelknochen usw. Man spürt, da ist was. Und, ganz im Ernst, es wird tatsächlich darüber berichtet, daß Ultraschall positive Wirkungen, aber auch Unwohlsein oder gar Beklemmungen hervorrufen kann. Das alles würde aber nur einen Sinn ergeben, wenn Frequenzen oberhalb von 20kHz abgestrahlt würden, die aber auf keiner CD gespeichert sind. Mit Ausnahme der Abtastfrequenz bei 44kHz, wenn sie schlecht gefiltert wäre.

 

Gruß Marc

 

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Guten Morgen Michael

 

Absolut ROTFL...

 

Ich könnte mir vorstellen, dass eine Beschreibung von Dir der dafür notwendigen technischen Handriffe mindestens genauso abgrundtief logisch und einfach ist.:P :9 :7

 

Gruß Axel

 

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Hallo Wolfgang

 

Da hast Du aber voll Recht,ey. Habe die angesprochene Muke aber leider nicht. Ginge eventuell auch das Drumm Duett von Phil Collins??

 

Basslastiger Gruß Axel

 

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Hi,

 

keine schlechte Idee, vor allem da eine Hundepfeife viel preiswerter und einfacher zu besorgen ist als ein SHT und Kabel braucht man dafür auch keine, nicht mal Hai-entige. :P

 

Gruß axel

 

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Hi Axel,

 

bezüglich der Empfindungsmöglichkeiten es menschlichen Ohres bin in nicht auf dem aktuellen Forschungsstand. Ein neuere Studie wurde zwischen AH und HGP im "Glaubenskriege-Thread" diskutiert. Auch über HGPs Erfahrungen beim Einsatz zusätzlicher Superhochtöner gabs Wissenswertes.

Bei CDs besteht zumindest bei moderneren Konzepten durchaus die Möglichkeit, daß auch oberhalb von 20 kHz etwas zu hören sein kann, aber es handelt sich nicht um eine sinnvolle Nutzinformation; Nutzinformation kann wegen der Bandbegrenzung der CD ( rein rechnerisch auf 22,05 kHz, aber praktisch auf 20 kHz) nicht vorhanden sein. Andere Dinge hingegen schon, speziell Noise-Shaper verlagern Rauschanteile gerne in den Bereich oberhalb von 20 kHz.

Bei LPs gab es, speziell bei Direktschnitten ( nach älteren Untersuchungen ) durchaus Informationen, die soweit ich mich erinnere, bis in den Bereich 40 - 50 kHz gingen.

Ebenfalls ist bei DVDs sowie DVD-A und SACD die Möglichkeit gegeben, daß Anteile bis 48 kHz oder 96 kHz aufgezeichnet werden können. Inwieweit die erweiterten technischen Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden, dazu kann vielleicht ein professionell Tonschaffender mehr sagen.

Die größte Schwierigkeit stellt aber die nachträgliche Einbindung eines Superhochtöners dar. Meine Vermutung wäre, daß es dabei eine Fülle negativer Effekte ( Wechselwirkungen ) gibt, die ohne Meßmöglichkeiten vermutlich immer zu argen Verfälschungen führen.

Allerdings besteht wie immer das Problem, zu entscheiden, was man für den Fall tun soll, daß einem persönlich der Klang mit Verfälschungen besser gefällt ?!

 

Grüße

 

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Hi Marc

 

<< die aber auf keiner CD gespeichert sind >>

 

Wie ist das denn bei Audio-DVD´s und SACD die bis 44 kHz reichen, sieht das dann anders aus?

 

Gruß axel

 

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Hallo

 

Ich nehme die Gelegenheit wahr, mich in die Diskussion um die Superhochtöner einzumischen. Tannoy hat wahrscheinlich international für die Renaissance dieser „Wunderlautsprecher“ gesorgt. Die Fachpresse hat dieses Thema natürlich dankbar aufgenommen und damit eine Nachfrage geweckt. Bei den Chassis der Firma Tannoy (Koaxialhörner) machen Superhochtöner durchaus einen Sinn. Tannoy geht es nicht primär darum, den Frequenzbereich in schwindelerregende Höhen zu kapitulieren, sondern um die höchsten (hörbaren) Höhen besser wiedergeben zu können. Eine der Schwächen des sonst hervorragenden Tannoy-Koaxialchassis. Die Trennfrequenz jener Superhochtöner liegen also im hörbaren Bereich. Zudem ist dieser Superhochtöner nicht nur von erfahrenen Ingenieuren entwickelt worden, sondern er wird auch von ihnen in die Modelle der Firma integriert. Für einen (auch erfahrenen) Laien ist dies ein unmögliches Unterfangen. Abstrahlcharakteristik, Wirkungsgrad, Schallwand usw. (Michael hat es zu Recht angesprochen)

 

Deshalb bin ich der Meinung: HÄNDE WEG!

 

KT88

 

 

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Hi,

 

überlegt doch einmal, wie dieser Suupa-HT überhaupt angekoppelt werden kann???? Bei den kurzen Wellenlängen im Übernahmebereich würden ja schon geringste Veränderungen in der Hörposition (wenige Millimeter) deutliche Änderungen im Frequenzgang bescheren. Eine konkrete Aussage über klangliche Änderungen ließe sich gar nicht treffen, da niemand soo festgnagelt auf einer Position sitzt!! Fest steht nur, daß die recht definierten Verhältnisse einer unmodifizierten Box verändert werden hin zu absolut zufälligen, undefinierten Effekten! Das aber kann unter dem Strich nicht positiv sein (IMHO IMHO IMHO)!

 

jauu

Calvin

 

 

*Intelligenz statt dicker Worte!* :-) Calvin&Hobbes

 

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Hallo Axel,

 

das was die Jungs da beschreiben, ist kaum zu glauben und zu begründen. Da ich den Laden aber kenne, und die solche Sachen auch vorführen können (z.B. Bedini Clarifier - hab ich für Blödsinn gehalten, hab auch noch? keinen, der Effekt war aber zu hören), fahr hin und hör die Dinger an. Die verfolgen manchmal ziemlich schräge Ansätze, ich finde den Laden jedenfalls klasse, was Service und Beratung angeht.

 

Nashenpopee

 

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Hi Thomas,

 

nein - das hat die Sinnesphysiologie schon zu Zeiten unserer Urgrossväter alles durchgemessen, und konnte bisher nicht wiederlegt werden. Was man weiss, ist, dass durch solche Systeme Artefakte (Phasendrehungen) im hörbaren Bereich entstehen können und das somit die vermeintliche Funktion solcher Systeme hinreichend erklärt ist. Ich höre mit viel Mühe noch bis 17 KHz, kein Mensch in unserem Alter hört irgendwas oberhalb 20 KHz.

 

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Hallo Klaus!

""Ich vermute "das Geheimnis" der Super-HT in der simplen 6dB-Weiche....""

 

Das vermute ich auch. Denn wenn ich mich nicht zu sehr täusche, so würde z.B. ein HP-Filter mit 6dB und einem Arbeitspunkt von 19kHz ja noch weit unterhalb von 19kHz übertragen (genau genommen erst bei 9.500Hz einen Abfall von -6dB haben - und somit klar den gesamten Hochtonbereich (also auch den tatsächlich hörbaren *g*) "unterstützen" Je nach Phasenlage (bezogen auf die eigentliche Box) wird sich hier in einem Frequenzschrieb sicher ein deutlicher Anstieg oberhalb von 10kHz feststellen lassen und damit so Einiges erklären...

 

Gruß

 

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Hi Marc,

 

das "Problem" bei US ist folgendes: Das Gehör, welches aufgrund seines Aufbaues ein hervorragender Impedanzwandler ist, kann eindeutig über 20 KHz nichts hören, obwohl das Trommelfell messbar angeregt wird. Um aber via Knochenleitung oder was auch immer überhaupt messbare Energiemengen Schall zu transferieren, musst Du direkt ankoppeln - Luft auf Knochen kommt einer Totalreflexion gleich! Deshalb brauchen wir z.B. auch beim diagnostischen Ultraschall ein Gel zum Ankoppeln...

Ich spüre da übrigens überhaupt nicht, das da was ist - wie auch?!

 

>>Das alles würde aber nur einen Sinn ergeben, wenn Frequenzen oberhalb von 20kHz abgestrahlt würden, die aber auf keiner CD gespeichert sind. Mit Ausnahme der Abtastfrequenz bei 44kHz, wenn sie schlecht gefiltert wäre

 

Eben - ein in doppeltem Sinne hochakademisches Pseudoproblem ;-)

 

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Hi Axel,

 

1) kein Mensch nimmt über 20 KHz etwas wahr

2) die meisten Mikrophone fallen schon bei 14-15KHz massiv ab

3) mit heutigen Digitalmischplätzen wäre theoretisch bei elektronischen Musikinstrumenten Oberwellen über 20 KHz drin - aber wozu - das hört doch eh' niemand

4) Der einzig sinnvolle Grund für höhere Samplingfrequenzen liegt in der einfacheren Filterung der Analogsektion mit theoretisch weniger messbaren Phasenproblemen im Hörbereich

5) alle Tests, die eine Wahrnehmung über 20 KHz suggerieren, sind auf Artefakte im hörbaren Bereich zurückführbar; alle sauberen Tests in dieser Hinsicht waren, wie a priori mit fast 100a altem Wissen (Sinnesphysiologie) mühelos zu entscheiden, natürlich negativ...

 

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Hi Calvin,

 

für eine Firma, die ihre Hochtöner in Waveguides mit ständig wandernder Geometrie einbaut und die somit massivste Verfärbungen produzieren müssen, sind solche Einwände auch nicht mehr relevant ;-)

 

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Hallo,

 

damit gibst Du uns doch die Antwort.

Durch den Hochtoener braucht nur unsere Hoerschwaeche ab 15000Hz kompensiert werden indem dort massiv der Schalldruck erhoeht wird.

Somit ist der gehoerte Frequenzgang dann bis 20kHz wieder linear.

Das ist auch sehr gut an den Metallkalotten zu hoeren die bei 20kHz Ihren Schalldruck durch die Materialresonanz erhoehen und dadurch diese zu hoeren ist.

 

Gruss Marc

 

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Hi Robeuten,

 

eingentlich wollte ich auf Deinen anderen Beitrag antworten. Finde ihn aber gerade nicht.

 

>1) kein Mensch nimmt über 20 KHz etwas wahr

 

Du irrst! Es ist nur eine Frage des Pegels. Bei "high intensity ultrasound" ist es unumstritten, daß viele Menschen (und erst recht bestimmte Tiere) auch im Ultraschall etwas wahrnehmen. Aber nicht alle Menschen hören gleich.

 

Jetzt mal ganz abgesehen von der Debatte über den Superhochtöner, den ich übrigens aus verschiedenen Gründen für Quatsch halte, kann der Mensch (nicht jeder Mensch gleich, manche hören es auch nicht, es gibt auch eine "Ultraschallhörschwelle") Ultraschall bei höherem Schalldruck wahrnehmen. Und zwar sowohl direkt über das Trommelfell, an dem bereits ein Großteil des Schalls reflektiert wird, als auch über Haut (natürlich nicht hören, sondern anders wahrnehmen) und Schädel. Aber selbst über die massebehafteten Gehörknöchelchen kommt am Innenohr z.B. bei 30kHz noch etwas messbares an. Der Pegel ist da aber schon stark abgefallen.

 

Ausserdem wird von Effekten berichtet, bei denen mit Ultraschall hoher Intensität ein hoher Ton hörbar ist, der zwischen 12kHz und 13kHz liegt und bei Verändern der Ultraschallfrequenz in seiner Tonhöhe gleich bleibt.

Jetzt frag nicht nach einem Link, der das bestätigt! Hab ich nicht. Nicht alles gibts im Internet. Ich hörte es auf der DAGA.

 

Das nur zur Richtigstellung. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass es sich um high intensity ultrasound handelt. Was wiederum beim Superhochtöner nicht soo relevant ist.

 

>2) die meisten Mikrophone fallen schon bei 14-15KHz massiv

>ab

>3) mit heutigen Digitalmischplätzen wäre theoretisch bei

>elektronischen Musikinstrumenten Oberwellen über 20 KHz drin

>- aber wozu - das hört doch eh' niemand

 

Ich sagte bereits, daß auf der CD keine dem Signal zuträgliche Information über 20kHz drauf ist. Geht signaltheoretisch nicht. Alles, was darüber noch aus dem Spieler kommt, ist Müll. Gehört nicht zum Signal und muß deshalb entfernt werden.

 

>4) Der einzig sinnvolle Grund für höhere Samplingfrequenzen

>liegt in der einfacheren Filterung der Analogsektion mit

>theoretisch weniger messbaren Phasenproblemen im Hörbereich

 

Genau so sehe ich das auch.

 

>5) alle Tests, die eine Wahrnehmung über 20 KHz suggerieren,

>sind auf Artefakte im hörbaren Bereich zurückführbar;

 

Bei der CD gehe ich auch davon aus.

 

Mit meinem Beitrag wollte ich zeigen, daß es möglicherweise mit dem Superhochtöner eine veränderte Wahrnehmung geben kann, was aber sicherlich eher auf ungewollte Effekte zurückzuführen ist und dem eigentlichen Signal nicht förderlich ist.

 

Viele Grüße, Marc

 

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Hallo Robeuten und Ihr alle,

 

>1) kein Mensch nimmt über 20 KHz etwas wahr

 

... nach meinen Informationen hört ein 10-jähriger 20 KHz und für jede weiteren 10 Jahre muß man ca. 1000 Hz an Hörfähigkeit abziehen.

 

Ein 40-jähriger hört demnach max. noch 17.000 Hz. Ich selber höre mal bis 16.ooo Hz und an anderen Tagen auch mal noch 17.000 Hz. Weil, ich bin 44.

 

Was macht man nun mit dieser Sachlage: Den schlecht wahrnehmbaren Bereich per Abstimmung/Equilizer aufblasen oder sich nach der Decke strecken und aus der Not eine Tugend machen ?

 

Die Überlegung wäre, für (uns) akustisch ältere Menschen, Hochtöner mit GRÖßEREN Membranen zu bauen, die den Vorteil der TIEFEREN Ankopplung haben und den Bereich, den wir sowieso nicht mehr hören, entsprechend gar nicht übertragen müssen.

 

Der hörbare Vorteil einer tiefen Ankopplung dürfte den unbewiesenen "Vorteil" eines "Superhochtöners" meiner Meinung nach bei weitem überwiegen.

 

Man denke nur mal an die ganzen Metall-TMT, die man nur schwierig bis 2 - 2,5 KHz betreiben kann. Ein Hochtöner, der schon ab 1 Khz laufen würde, aber vielleicht nur bis 17 Khz geht, wäre doch DIE Lösung !!??

 

 

Was haltet Ihr von der Idee ?? Sollten wir (Älteren) der Industrie mal einen Tip geben ???

 

Grüße

om

 

 

 

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Hi Marc,

 

>>Du irrst! Es ist nur eine Frage des Pegels. Bei "high intensity ultrasound" ist es unumstritten, daß viele Menschen (und erst recht bestimmte Tiere) auch im Ultraschall etwas wahrnehmen. Aber nicht alle Menschen hören gleich

 

Welch' harte Worte;-) Mir ist klar, dass, genüpgend Schalldruck vorausgesetzt, mit jeder Frequenz eine Beeinträchtigung des Menschen möglich ist - hören ist das aber nicht!!! Wenn Du z.B. nicht mehr scharf sehen kannst, da Deine Bulbi durch 140 dB zwischen 10-80 Hz schwingen, ist das kein Hören, oder?

 

>>Aber selbst über die massebehafteten Gehörknöchelchen kommt am Innenohr z.B. bei 30kHz noch etwas messbares an

 

Das ist bekannt - allerdings ist auch sehr genau bekannt, dass eine die Sinneszellen so angeordnet sind, dass im Bereich zwischen 20-max. 20KHz jeweils bestimmte Bereiche angeregt werden. Es ist auch bestens bekannt, dass bei supramaximaler Beschallung auch die danebenliegenden Sinneszellen, die bei normalen Pegeln nur durch andere Frequenzen angeregt werden, ebenfalls feuern. Es leuchtet von daher ein, dass extreme Pegel von 30KHz noch gerade so die sonst den Hochtonbereich übertragenden Sinneszellen zu stimulieren vermögen - die praktische Bedeutung dürfte mehr als gering sein...

 

>>Ausserdem wird von Effekten berichtet, bei denen mit Ultraschall hoher Intensität ein hoher Ton hörbar ist, der zwischen 12kHz und 13kHz liegt und bei Verändern der Ultraschallfrequenz in seiner Tonhöhe gleich bleibt.

Jetzt frag nicht nach einem Link, der das bestätigt! Hab ich nicht. Nicht alles gibts im Internet. Ich hörte es auf der DAGA

 

Das ist mir neu - schade, dass Du den link nicht hast... Ist das reproduziert worden?

 

>>Mit meinem Beitrag wollte ich zeigen, daß es möglicherweise mit dem Superhochtöner eine veränderte Wahrnehmung geben kann, was aber sicherlich eher auf ungewollte Effekte zurückzuführen ist und dem eigentlichen Signal nicht förderlich ist

 

Volle Zustimmung!

 

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moin axel,

 

vorab, ich bin kein techniker.

 

dann eine abhandlung ueber den supertweeter effekt in diesem link: http://jn.physiology.org/cgi/content/abstract/83/6/3548

 

und nu' meine erfahrungen mit supertweeter:

 

frequenzgang 15 - 100 khz, eigenresonanzfrequenz 103 khz, direkt an endstufe angeschlossen. ls mit manger bwt (80 - 30.000 hz).

 

bei cd 44.1/16 nicht beeindruckend, unnuetz besonders in hinblick auf preis leistung.

bei cd 88.2/24 ernsthaft zu beruecksichtigen

bei cd 176.4/24 noch einen tick ernsthafter...

bei sacd noch einen schlag beindruckender.

 

effekt (bei 176.4/24 bzw sacd durch ein und ausstoepseln verglichen):

bessere lokalisierung von instrumenten und zuordnung von geraeuschen zu der vermeintlichen position des entsprechenden instrumentes.

verbesserte tiefenstaffelung.

verbreiterung des sweet spots (kann natuerlich schwaeche vom manger sein)und somit keine schwindelanfaelle beim bewegen des kopfes.

 

resultat: macht erst richtig sinn, wenn man upsampeln kann bzw sacds spielt und dann ist das preis leistungsverhaeltnis zur gesamtanlage zusehends freundlicher. behaupte nicht, fledermaus zu sein, doch wer die chance hat sich diese mal anzuhoeren, sollte sie unbedingt wahrnehmen. ganz besonders fuer die haienten unter euch, die sich mit wadia, ml, accuphase, dcs und dergleichen rumschlagen. effekt beeindruckender als kabel und rack spielereien.

 

martin

 

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Hallo Martin,

wie kannst Du es wagen hier in diesem Forum? solche Wahrheiten,

in diesem Falle sogar mit Erfahrungen untermauert darzustellen,

denn dieses Forum wird von einer Clique dominiert die von

chronischem Tinnitus geplagt wird.

Sie verweigern, wahrscheinlich sogar wider besserem Wissen, beständig

die Anwesenheit höherer Frequenzen welche für unser Musikempfinden unablässig sind.

Dabei ist es ganz einfach nachzulesen z.B. Dr. Paul Mills Chief Engineer Tannoy Ltd. www.tannoy.com unter Super-Tweeter,

mit Quellennachweis, spielt aber hier keine Rolle BASTA! BASTA!

Hier empfehlen Sie die Super Audio-CD vom Analogausgang auf CDR

zu brennen und sie dann mit der normalen CD zu vergleichen Hahaha.

Z.B. Kunde kauft Marantz CD-17KI, welcher strengstens die Red-Book Norm für die CD einhält, 2 Tage später kommt der Kunde und sagt der

CD-17 liest keine CDR's oder CDRW's, ab mit dem teuren Gerät zum Hersteller, jetzt wird neu eingestellt und das Red Book verbrannt,

wie die Kiste jetzt klingt ist ja EGAL.

Aber am interessantesten ist immer noch der Tipp die SACD zu kastrieren und anschließend durch eine gestresste Fehlerkorrektur zu jagen (hoffentlich kriegt die dabei keinen Tinnitus).

Die können bei Dr. Mill auch nachlesen das eine Triangel auch

Frequenzanteile im unteren Bereich abstrahlt (auf die Ecke schlagen

und das Metall schwingt sogar sichtbar), oder ins Musikgeschäft gehen. So mehr will ich nicht mehr schreiben das lohnt hier nicht,

habe mich aber diesmal auf den Schreibstil u. NiWO? (Niveau)

der Platzhirsche herabgelassen.

Ihr könnt jetzt alle abhetzen so lange Ihr wollt, werde diese Seite

nie wieder besuchen.

Tipp an den Betreiber: Öfters mal im Hühnerhof die alten Hähne durch neue ersetzen!!!

Zum Schluss: betreibe Celestion 7000 mit Tannoy Super-Tweeter ST-200!

 

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