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Optimales Lautsprecher-Schaltpult

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Hallo zusammen,

 

jetzt sind mal die Spezies gefordert. Zum Thema. Eigentlich ist das ja ein Thema, was eher zu den Lautsprechern gehört. Da hier aber kein Lautsprecher direkt involviert ist, wäre es auch blöd, das Thema unter Lautsprecher zu plazieren. Hier geht es ja im wesentlichen um ein "elektronisches Gerät" und deshalb habe ich das auch hier unter Elektronik positioniert, was mir in diesem "übergreifenden" Fall als sinnvoller erscheint.

 

Wie sieht ein Lautsprecherumschaltpult oder Gerät aus, das dem highendigen Gedanken weitestgehend Rechnung trägt? Meine Vorstellung bzw. Forderungen dazu sind folgende:

 

1. Beliebig (2-n) viele Gruppen schaltbar

2. Es dürfen möglichst keine Verluste in den Signalwegen vorliegen

3. Natürlich erstklassige Anschlussmöglichkeiten

4. Wenn es geht, fernbedienbar (Sollte heute kein Thema mehr sein)

5. Mehrere Eingänge wählbar (z.B. 6 Eingänge von den Amps)

6. Mehrere Ausgänge wählbar (z.B. 6 Ausgänge zu den Lautsprechern)

7. Eine geeignete Anzeige, welcher Kanal gerade aktiv ist (Ein-und Ausgangsseite)

8. Das Ganze sollte im bezahlbaren Rahmen liegen (nicht in die Hunderte oder gar Tausende gehen!)

9. Das Projekt sollte auch von nicht so versierten "Hobbybastlern" zu machen sein

10. Das Ganze sollte auch in einem (oder mehreren - bei Monoblöcken) ansprechenden Gehäuse(n) untergebracht sein

11. Einhaltung der Sicherheitsvorschriften (Geräteschutz etc.) ist unbedingt erforderlich!

12. Einrichtung oder Vorrichtung vorsehen, die auch Röhrenendstufen und deren Problem mit offenen Anschlüssen berücksichtigt

 

Jetzt seid Ihr gefordert und alle Vorschläge sind willkommen. Ich möchte an dieser Stelle bewusst darauf hinweisen, dass ich mit dieser Aktion nicht an die fertig käuflichen "Billigteile" denke. Mein Ziel ist es, eine mehrkanalige Umschaltmöglichkeit zu bekommen, die auch mit richtig guten HighEnd Anlagen betrieben werden kann, ohne dass es damit gleich klangliche Beeinflussungen gibt (die gibt es bei den Billigprodukten auch so schon).

 

Mir ist klar, dass ich hier einige hohe Forderungen stelle, die nicht mal eben so mit links erledigt werden können, aber ich wollte damit eben fixieren, dass nichts unmöglich ist, wenn man sich nur genügend in die Sache rein kniet. Für Gewerbliche ist das sicher auch eine hoch interessante Angelegenheit. Daher erhoffe ich auch von deren Seite eine rege Beteiligung :Bring It On: .

 

Ich betrachte das Ganze auch durchaus als ein Forumsprojekt, da es auch den höchsten Ansprüchen genügen soll und eben mehr als nur ein Beteiligter daran teilnehmen soll. Den Nutzen daraus können dann aber eben alle hier ziehen.

 

Was sagt Ihr dazu? Wer macht mit und kann oder will etwas nützliches dazu beitragen? Aber bitte kommt mir jetzt nicht damit: wofür soll das gut sein oder wer braucht denn sowas. Dann besser gar nichts sagen und stillschweigend den Werdegang verfolgen. Das ist mir lieber, als das beliebte "kaputtreden" oder das madig machen. Pessimisten haben hier nichts verloren, davon gibts schon genug! Ich erwarte, wenn schon Beiträge, positive und aktive Beteiligungen, so dass das Projekt auch zu einem insgesamt guten Abschluss kommt.

 

Einen schönen Namen soll das Projekt am Schluss natürlich auch noch bekommen. Der wird aber dann gemeinsam bestimmt. Und nun seid Ihr dran. Vorgaben habe ich schon gestellt, aber noch Ergänzungen oder gar Verbesserungen hat, her damit.

 

Klausi

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Hi Klaus

 

ein wichtiger Punkt ist ja die reine Kontaktbildung, dh welche Relais man nimmt.

Dazu fällt mir ein, daß ein guter Freund von vielen jahren mal eine solche Umschaltanlage realisiert hat, mit den "besten" erhältlichen Relais, Goldkontakte und mehrere parallel, soweit ich mich erinnern kann.

Ich werd ihn mal fragen, welche Relais das waren und ob die noch erhältlich sind (bei Relais ist das ein nciht zu vernachlässigendes Thema!)

Das Ziel war damals, nicht LS umzuschalten, sondern LS-Kabel umzuschalten, deswegen waren die Umschalter am Amp und am LS realisiert. Um auch das "tote" LS-Kabel komplett rauszunehmen.

 

Gruß Andi

 

(Das damalige Ergebnis zum Kabelvergleich brauche ich nicht kundtun, oder? :rolleyes: )

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Hi Klaus

 

ein wichtiger Punkt ist ja die reine Kontaktbildung, dh welche Relais man nimmt.

Dazu fällt mir ein, daß ein guter Freund von vielen jahren mal eine solche Umschaltanlage realisiert hat, mit den "besten" erhältlichen Relais, Goldkontakte und mehrere parallel, soweit ich mich erinnern kann.

Ich werd ihn mal fragen, welche Relais das waren und ob die noch erhältlich sind (bei Relais ist das ein nciht zu vernachlässigendes Thema!)

Das Ziel war damals, nicht LS umzuschalten, sondern LS-Kabel umzuschalten, deswegen waren die Umschalter am Amp und am LS realisiert. Um auch das "tote" LS-Kabel komplett rauszunehmen.

 

Gruß Andi

 

(Das damalige Ergebnis zum Kabelvergleich brauche ich nicht kundtun, oder? :rolleyes: )

Hi Andi,

nö, das Ergebnis ist hier ja auch nicht direkt von Belang. Die Sache mit den Relais wird sicher der Hauptknackpunkt werden. Keine Verluste und das auch bei Lastbetrieb! Damit meine ich, dass man so umschalten können muss, dass man dazu nicht erst den Pegel runterdrehen muss. Das wäre für einen guten Hörvergleich sehr wichtig! Ansonsten wäre das wohl keine gute Grundlage mehr für einen fairen Vergleich.

 

Damit wäre aber auch schon die Frage da, wie die Relais nun schalten sollen? Verbindend oder Trennend? Bei Transis könnte Verbindend die bessere Wahl sein, aber hier gilt das nur, wenn KEINE Brücke beteiligt ist. Bei Röhren dürfte Verbindend sogar Zwang sein.

 

Trennend mag auch nötig sein, aber das kann leider auch mal die ungeliebten Schalknackse mit sich bringen und das wäre bei einem Vergleich doch sehr unangenehm. Bei Brückenendsufen wäre diese Schaltvariante aber wiederum absolut zwingend!

 

Man sieht hier schon das Dilemma, ja nach angeschlossenen Endstufentypen muss mal Verbindend und mal Trennend geschaltet werden. Was aber im Sinne des Geräteschutzes ist die beste Lösung? Man muss ja alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, was eben auch den Widerspruch in sich birgt. Da brauchen wir schon eine Lösung, die alles am besten automatisch händelt.

 

Genau wegen dieser gegensätzlichen Bedingungen habe ich so meine Bedenken, was nun zu tun ist. Man will ja beide Versionen bedienen, aber da braucht es eben eine "geniale" Lösung, die auch beides erlaubt. Evt. kann man da ja was mit einer geschickt gewählten Zeitverzögerung realisieren. Diese sollte zwar so kurz wie möglich sein, aber eben auch noch absolut sicher für die jeweilige Situation. Eine wie auch immer geartete Steuerung ist so oder so erforderlich und es bietet sich an, das gleich mit zu integrieren.

 

Klausi

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jetzt versteh ich Dein Anliegen, Du möchstes damit LS vergleichen und direkt umschalten. Ich dachte erst an eine Multiroomlösung oder ähnliches.

Wie ich das sehe verstehst Du unter "verbindend" bzw "trennend" den zeitlichen Überlapp der Verbindungen, richtig? Das sehe ich aufgrund der sehr kurzen Zeiten als vernachlässigbar. Praktisch jede Endstufe verkraftet im wenige ms-Bereich zwei parallel angeschlossene LS Paare. Selbst eine Röhrenendstufe kann man wenige ms "offen" haben, ohne daß sie den Schwingtod stirbt. Aus meiner Sicht nicht so extrem kritisch. Man sollte für sowas auch alles möglichst einfach halten, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

 

Also ich erkundige mich mal nach den Relais.

 

Andi

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jetzt versteh ich Dein Anliegen, Du möchstes damit LS vergleichen und direkt umschalten.

Rischtisch!

 

Ich dachte erst an eine Multiroomlösung oder ähnliches.

Wie ich das sehe verstehst Du unter "verbindend" bzw "trennend" den zeitlichen Überlapp der Verbindungen, richtig?

Rischtisch!

 

Das sehe ich aufgrund der sehr kurzen Zeiten als vernachlässigbar. Praktisch jede Endstufe verkraftet im wenige ms-Bereich zwei parallel angeschlossene LS Paare. Selbst eine Röhrenendstufe kann man wenige ms "offen" haben, ohne daß sie den Schwingtod stirbt. Aus meiner Sicht nicht so extrem kritisch. Man sollte für sowas auch alles möglichst einfach halten, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

 

Also ich erkundige mich mal nach den Relais.

 

Andi

Da bin ich voll Deiner Meinung. Weniger ist halt mehr.

 

Klausi

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Hi Klaus,

 

im Prinzip sind von der technischen Seite deine Wünsche mit meinem PreAmp erfüllbar.

- er hat 6 Eingänge

- er kann 5 Ausgangsgruppen umschalten

- er ist fernbedienbar

- die Ein- und Ausgänge lassen sich im Pegel in 0.5dB Schritten abgleichen

- und weil dann jeder Lautsprecher an seiner Endstufe hängen bleibt wird er auch im inaktiven Betrieb bedämpft so dass die Membranen nicht rumschlabbern.

- ...

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Hi Klaus,

 

im Prinzip sind von der technischen Seite deine Wünsche mit meinem PreAmp erfüllbar.

- er hat 6 Eingänge

- er kann 5 Ausgangsgruppen umschalten

- er ist fernbedienbar

- die Ein- und Ausgänge lassen sich im Pegel in 0.5dB Schritten abgleichen

- und weil dann jeder Lautsprecher an seiner Endstufe hängen bleibt wird er auch im inaktiven Betrieb bedämpft so dass die Membranen nicht rumschlabbern.

- ...

Hi Hubert,

 

ich hatte das so verstanden, dass "n" Endstufen (verschiedene Modelle zum Vergleich) an "n" Lautsprechern (verschiedene Modelle zum Vergleich) geschaltet werden können.

 

Hier geht es nur darum "n" Stereo Paare gegeneinander zu vergleichen und dazu braucht man halt eine Umschaltmöglichkeit. Sowohl im Eingang (von den Endstufen) als auch im Ausgang (zu den Lautsprechern). Die Boxen können hier prinzipbedingt auch nur passive Modelle sein.

 

Sorry, aber diese Bedingungen werden hier von Deinem besagten Preamp wohl nicht erfüllbar sein.

 

Klausi

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Da fällt mir doch gerade auf, dass es sicher auch schön wäre, wenn diese Einheit auch für aktive oder teilaktive Boxen geeignet wäre. Wie dass dann im Einzelnen aussehen könnte, ist mir jetzt noch gar nicht klar, da z.B. gerade bei den teilaktiven Modellen ein Part passiv läuft (z.B. Infinty RS1, Gamma, Beta, Epsilon, IRS). Wie dann dabei die aktiven Bassteile mit umgeschaltet werden, bedarf auch noch eine Klärung. Ist aber auch eine Überlegung wert.

 

Ich glaube, sowas gibt es überhaupt noch nicht, jedenfalls habe ich sowas noch nie gesehen, geschweige denn, davon gehört. Das macht es im Grunde technisch auch so schwierig, vernünftige Vergleiche zu fahren. Ooohah, das Ding mutiert doch zur eierlegenden Wollmilchsau. Aber wenns geht, warum nicht!?!

 

Klausi

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Hallo Klaus,

da hast du dir was technischäußerst anspruchsvolles ausgedacht. Kein Wunder das es sowas mit all den gewünschten Features am Markt nicht gibt. Die Idee an sich ist grandios. Man könnte jede beliebige Box an jeder beliebigen Endstufe fahren und durch direktes umschalten deutlich die Unterschiede raushören (wenn denn welche da sind).

 

Tolles Projekt in das aber eine gehörige Portion Sachverstand einfließen muss. So ohne weiteres würde ich mir das jetzt nicht zutrauen. Wäre sicher eine mehrmonatige Entwicklungszeit notwendig mit entsprechend hohem Probier-Materialeinsatz.

 

Wenn ich Zeit finde denke ich mal über ein grundsätzliches Blockschaltbild nach.

 

Gruß Manfred

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Hi Klaus,

 

stimmt, wenn du auch den Ausgang der Endstufen umschalten willst, dann reicht das so nicht aus. In dem Fall müsste man die Ansteuerung der Endstufen auch auf ein Relais am Ausgang übertragen.

 

Ich kenne deine Kapazitäten nicht. Ich komme mit meinen schon an eine Grenze wenn ich 2 Dinge vergleichen soll - mehr schaffe ich nicht sinnvoll.

Also entweder ich vergleiche 2 Lautsprecher, oder ich vergleiche 2 Endstufen, oder ich vergleiche 2 ... aber mehr als 2 schaffe ich nicht.

Wenn man nun n=2 setzen kann, dann wird der Aufwand erheblich geringer und schon fast umsetzbar :)

Kannst ja mal überlegen ob du mit n=2 auskommen könntest oder ob es unbedingt n=5..6 sein muss.

 

Wichtig ist aber auf jeden Fall ein möglichst perfekter Pegelausgleich. Eine Umschaltung ohne Pegelabgleich ist nicht zielführend.

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Hallo Klaus,

da hast du dir was technischäußerst anspruchsvolles ausgedacht. Kein Wunder das es sowas mit all den gewünschten Features am Markt nicht gibt. Die Idee an sich ist grandios. Man könnte jede beliebige Box an jeder beliebigen Endstufe fahren und durch direktes umschalten deutlich die Unterschiede raushören (wenn denn welche da sind).

 

Tolles Projekt in das aber eine gehörige Portion Sachverstand einfließen muss. So ohne weiteres würde ich mir das jetzt nicht zutrauen. Wäre sicher eine mehrmonatige Entwicklungszeit notwendig mit entsprechend hohem Probier-Materialeinsatz.

 

Wenn ich Zeit finde denke ich mal über ein grundsätzliches Blockschaltbild nach.

 

Gruß Manfred

Hi Manni,

etwas anspruchsvolles ist eigentlich immer meine Devise. Mir ist auch klar, dsas man "so etwas" nicht kaufen kann. Klar ist mir auch, dass in so ein Projekt ein geöriges Maß an Sachverstand einfließen muss. Deshalb habe ich das ja auch gerade hier angestoßen, weil ich darauf hoffe, dass die "Sachverständigen" hier auch ordentlich mit mischen. Zeit ist hierbei kein Thema. Gut Ding braucht Weile! Ein Blockschaltbild brauchst Du gar nicht erst "entwerfen", weil das schon seit ca. 10 Jahren in meiner Birne schlummert und immer wieder mal ein klein wenig weiter reift.

 

Nur die Steuerung ist abhängig von den gewünschten Anforderungen. Und genau da würde ich mir schon wertvolle Anregungen von dieser Community erwarten. Mit den richtigen Leuten, so denke ich, wird das auch was werden.

 

Der erste und letztlich wichtigste Teil ist die Kontaktfrage, wie vom Andi schon schnell erkannt. Da muss wirklich das meiste Augenmerk drauf gelegt werden. Ohne vernünftige Kontakte fällt das gesamte Projekt. Mein Vorschlag wäre eine mehrfache Paralleschaltung von bereits starken Kontakten. Vorteil hierbei wäre der damit entstehende geringe Innenwiderstand der Kontakte. Beispiel: 8 x 8A = 64A Lastfähigkeit und ein sehr kleiner Innenwiderstand, der wiederum die Verluste stsark reduziert, was ja eines der Hauptziele ist.

 

Klausi

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Hi Klaus,

 

stimmt, wenn du auch den Ausgang der Endstufen umschalten willst, dann reicht das so nicht aus. In dem Fall müsste man die Ansteuerung der Endstufen auch auf ein Relais am Ausgang übertragen.

 

Ich kenne deine Kapazitäten nicht. Ich komme mit meinen schon an eine Grenze wenn ich 2 Dinge vergleichen soll - mehr schaffe ich nicht sinnvoll.

Also entweder ich vergleiche 2 Lautsprecher, oder ich vergleiche 2 Endstufen, oder ich vergleiche 2 ... aber mehr als 2 schaffe ich nicht.

Wenn man nun n=2 setzen kann, dann wird der Aufwand erheblich geringer und schon fast umsetzbar :)

Kannst ja mal überlegen ob du mit n=2 auskommen könntest oder ob es unbedingt n=5..6 sein muss.

 

Wichtig ist aber auf jeden Fall ein möglichst perfekter Pegelausgleich. Eine Umschaltung ohne Pegelabgleich ist nicht zielführend.

Hi Hubert,

Das mit den Kapazitäten ist hier eigentlich zweitranging. Man will aber vielleicht auch nicht bei jedem Vergleich alles mögliche umbauen. Das gilt besonders dann, wenn man mehr als zwei Endstufen und Boxen "parat" haben will, ohne die erst mühselig und zeitaufwendig anzuschließen. Gerade bei den Gewerblichen ist das doch sicher ein hoch interessanter Gesichtspunkt, wenn die Kundschaft nicht noch lange auf die "Umbauten" watren muss.

 

Der Pegelabgleich ist, und da gebe ich Dir Recht, natürlich ein Grundvorraussetzung. Das wird aber bei einigen Endstufen zum Problem, wenn sie keine eigenen Pegelsteller haben. Auch das wäre dann eine Zusatzoption für das Projekt, die es zu erfüllen gilt.

 

Klausi

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Hi Klaus,

 

Das sehe ich aus unterschiedlichen Gründen anders.

Bei einem Vergleich gibt es meist einen Grund, warum man ihn anstellt und ein Ziel, war rauskommen soll.

Gerade unter gewerblichen Aspekten wird ein Vergleich gerne unter dem Aspekt einer gewissen Zielrichtung und Erwartung/Erzwingung eines Ergebnisses gemacht.

 

In grauer Vorzeit hatte die stereoplay mal eine Umschalteinheit zum Endstufentest. Man konnte damit aber keine Unterschiede zwischen den Endstufen heraushören! Also hat man gesagt, es liegt an der Umschalteinheit den ohne diese sind die Unterschiede ja sehr groß. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

 

Sofern die Endstufen weder hörbar rauschen noch übersteuert werden sollten die Unterschiede klein sein. Was soll dann eine Umschaltung zwischen 6 Modellen? Wem soll das unter welchen Umständen etwas bringen? Wer lässt sich unter welchen Umständen auf einen solchen Vergleich ein und sagt am Ende nicht dass es eben an der Umschalteinheit, dem Kabel... lag wenn das erwartete Ergebnis nicht rauskommt?

 

Wenn ich einen Laden hätte ich würde einen 800.- und eine 20.000.- AMP so umschalten und der Kunde hört nicht sofort einen Unterschied - wie soll ich ihm dann jemals das Gerät für 20.000.- verkaufen?

Erst durch die Unterschiedlichkeit entsteht beim Kunden ja die innerliche Berechtigung für den hohen Kaufpreis. Nicht jeder hat die Stärke und gesteht sich ein, dass rein zum Hören die 800.- gereicht hätten, aber die Frontplatte des 20.000.-Gerätes ist eben so schön. Natürlich ist das so - aber man darf das in dem Zusammenhang nicht zugeben und schon gar nicht dem Kunde direkt auf die Nase (oder die Ohren) schmieren.

 

Ich will jetzt nicht sagen dass es nicht möglich ist oder sein könnte, in gewissen Kombinationen Unterschiede statistisch auffällig zu hören. Nur sind sie eben wesentlich kleiner als oft beschrieben und nicht so groß als dass man dafür die Preisdifferenz rechtfertigen könnte. Nicht umsonst wird gerade in der gehobenen Klasse ein direkter Vergleich oder gar ein Blingtest vermieden wo es nur geht.

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Hi Hubert,

 

was Du da schreibst, vermittelt mir den Eindruck, dass Du hier aus der Sicht der gewerblichen heran gehst. Das ist natürlich auch ok. Ich hatte das Ganze aber eigentlich mehr aus der neutralen Sicht verstanden. Also nicht nur mit zwei Kandidaten, wobei einer (der, der verkauft werden soll) ganz besonders hervor gehoben wird.

 

Es sollte mit Hilfe dieser Einheit vielmehr ganz unabhängig von irgendwelchen Vorgaben heraus gefunden werden, wer von den Kandidaten welche Vor- oder Nachteile hat und wohin der eigene Geschmack tendiert. Daher eignet sich eine mehr als 2-spurige Lösung doch besser dafür. Das gilt dann sowohl für Amps als auch für Lautsprecher. Ob es nun 4, 6, 8 oder noch mehr Kanäle werden, ist dabei nicht ganz so entscheidend, aber ich denke, 6 Kanäle sind da wohl eine brauchbare Basis.

 

Nun muss nur noch eine für die Ausführung brauchbare Lösung her. Die Parameter stehen ja soweit schon: sehr "gut" und sehr "billig". Naja, nicht billig im Sinne des Wortes!

 

Klausi

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Hi Klaus,

 

der Beitrag war eine Antwort auf deine Aussage:

"Gerade bei den Gewerblichen ist das doch sicher ein hoch interessanter Gesichtspunkt, wenn die Kundschaft nicht noch lange auf die "Umbauten" watren muss."

und sollte zeigen, dass da eben andere Kriterien wie für dich eine Rolle spielen können :)

 

Ich habe schon sehr viel geplant im Leben und je toller das geplante Produkt wird, desto geringer die Aussicht jemals realisiert zu werden.

Glücklicherweise habe ich das rechtzeitig bemerkt und seit dieser Zeit zählt für mich nur noch das, was auch wirklich umgesetzt wird.

Wenn ich interesse am Vergleich habe dann ist mir eine Umschaltung zwischen 2 Geräten die ich habe immer noch lieber als eine zwischen 8 die ich nicht habe (die aber ganz toll wäre wenn ...).

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Klaus, aus folgenden Gründen verstehe ich den Ansatz Deines Projektes nicht:

1. Mehrere Lautsprechersysteme gleichzeitig im selben Raum ist doch Blödsinn. Erstens hörst Du permanent alle Chassis der "nicht angeschlossenen" Systeme mitschwingen :Talking Ear Off: , außerdem beeinflussen sie mit ihren Gehäusen und ihrem Volumen die Raumakustik. Weiterhin stehen "n-1" Systeme nicht am optimalen Platz (unter der wahrscheinlichen Bedingung, dass mehrere LS in dem Raum am selben Platz optimal stehen würden) und regen somit im Betrieb Reflexionen und Raummoden über Gebühr an :Shame On You: .

2. Wie Hubert schon schrieb, bedarf es einer peniblen Einpegelung der Endstufen auf das jeweils "aktive" System. Wie willst Du das bei "n"-Endstufen am selben Lautsprechersystem per Umschalteinheit machen (Oder sollen auch noch Potis in die Kiste?) :Thinking: ?

3. Ich würde niemals im laufenden Stück zwischen verschiedenen Konstellationen umschalten, sondern immer das selbe Stück "von Anfang bis Ende" mit einer Konfiguration durch hören. Wie soll man sonst Unterschiede feststellen? :Confused:

4. Dein Hinweis auf "gewerbliche", ich vermute, Du meinst damit HiFi-Fachhändler, zieht nicht. Umschalteinheiten kenne ich nur von Elektromärkten. Beim Fachhandel erwarte ich eine "sinnvolle" Vorauswahl im Studio und dann die "Nagelprobe" in meinem Hörraum. Also "Kauf mit Rückgaberecht" oder "Ausleihe gegen Kaution (bzw auch gegen eine moderate Gebühr)". Und zuhause würde ich dann wie oben beschrieben vorgehen.

Ergo: Ich sehe keinen Bedarf für eine Umschalte... :Hmmmph:

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Hi aliaswolf,

 

im Harman-Hörraum sind die Lautsprecher auf einem "Drehteller". Damit ist sichergestellt, dass alle Vergleichslautsprecher an der gleichen Position im Raum stehen. Dafür sind die Umschaltpausen eben entsprechend lang - man bekommt halt nichts geschenkt.

 

Ob mitten im Lied umschalten oder lieber das ganze und dann nochmal auf dem anderen Lautsprecher hören ist eine Frage der Gewohnheiten und damit Abhängig vom Hörer. Was für den einen gut ist muss es für den anderen noch lange nicht sein.

 

Man könnte die inaktiven Lautsprecher auch per Relais kurzschließen um deren Mitschwingen zu reduzieren. Bei z.B BassReflex oder TL-Konstruktionen wirkt das aber eben nur auf den Treiber, nicht auf die mechanischen Resonatoren. Mehrere Lautsprecherpaare in einem Raum sind immer problematisch und irgendwie Weg von der realen Anwednung. Zum direkten Vergleich bleibt einem aber wenig anderes übrig sofern man nicht den enormen Aufwand treiben kann den z.B Harman zu treiben scheint.

 

Ein weiteres Problem ergibt sich durch die stark unterschiedliche Richtwirkung von Lautsprechern und damit deren stark unterschiedlichem Verhalten in unterschiedlichen Räumen. Ein auf den einen Lautsprecher optimierter Raum kann für einen anderen eher schlecht sein und umgedreht. Auch das relativiert solche Vergleiche.

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Klaus, aus folgenden Gründen verstehe ich den Ansatz Deines Projektes nicht:

1. Mehrere Lautsprechersysteme gleichzeitig im selben Raum ist doch Blödsinn. Erstens hörst Du permanent alle Chassis der "nicht angeschlossenen" Systeme mitschwingen :Talking Ear Off: , außerdem beeinflussen sie mit ihren Gehäusen und ihrem Volumen die Raumakustik. Weiterhin stehen "n-1" Systeme nicht am optimalen Platz (unter der wahrscheinlichen Bedingung, dass mehrere LS in dem Raum am selben Platz optimal stehen würden) und regen somit im Betrieb Reflexionen und Raummoden über Gebühr an :Shame On You: .

Da gebe ich Dir allerdings recht, die gegenseite Beeinflussung, kann durchaus auch nachteilig werden.

 

2. Wie Hubert schon schrieb, bedarf es einer peniblen Einpegelung der Endstufen auf das jeweils "aktive" System. Wie willst Du das bei "n"-Endstufen am selben Lautsprechersystem per Umschalteinheit machen (Oder sollen auch noch Potis in die Kiste?) :Thinking: ?

Ich erwarte die Potis schon in den Endstufen, dann ist das auch kein Thema mehr.

 

3. Ich würde niemals im laufenden Stück zwischen verschiedenen Konstellationen umschalten, sondern immer das selbe Stück "von Anfang bis Ende" mit einer Konfiguration durch hören. Wie soll man sonst Unterschiede feststellen? :Confused:

Wenn Du die Stücke nach dem Umklemmen uoder Umschalten wieder von vorne spielst, wirst Du bestimmte und markante Passagen nie direkt vergleichen können! Da ist zu viel Zeit zwischen Start und Ende des Tracks als das man das noch so direkt im Ohr hat. Der Vorschlaag würde nur eine Grobe Möglichkeit über das Gesamtbild vermitteln, dann aber kleine Feinheiten unter den Tisch kehren.

 

4. Dein Hinweis auf "gewerbliche", ich vermute, Du meinst damit HiFi-Fachhändler, zieht nicht. Umschalteinheiten kenne ich nur von Elektromärkten. Beim Fachhandel erwarte ich eine "sinnvolle" Vorauswahl im Studio und dann die "Nagelprobe" in meinem Hörraum. Also "Kauf mit Rückgaberecht" oder "Ausleihe gegen Kaution (bzw auch gegen eine moderate Gebühr)". Und zuhause würde ich dann wie oben beschrieben vorgehen.

Ergo: Ich sehe keinen Bedarf für eine Umschalte... :Hmmmph:

Das Thema war aus meiner Sicht nicht nur auf Händler bezogen, sondern eher als ein allegmeines Projekt gedacht. Natürlich gibt es individuelle Situationen, die hier nicht füe alle gleich sein können. Deshalb hatte ich das auch als allgemein angedacht. Ich sehe den Bedarf für eine Umschaltbox für mich als gegeben, schon deshalb, weil ich auch für mich selbst geren mal auf die Schnelle vergleichen will. Und das geht eben mit so einer Kiste besser., als das zeitaufwendige Umverkabeln, wo man markante Passagen schon wieder vergessen hat.

 

Klausi

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Hi Klaus,

 

"Ich sehe den Bedarf für eine Umschaltbox für mich als gegeben, .."

==> das ist logisch denn sonst hättest du das ja wohl so nicht eingestellt. Fraglich ist lediglich, ob so eine Einheit auch für andere von interesse sein kann. Und genau das wurde in den Beiträgen eher bezweifelt. Wenn nun auf eine Allgemeingültigkeit verzichtet werden kann, dann muss nur eine für dich pasende Lösung her - das kann die Aufgabe deutlich vereinfachen :)

Wenn du z.B 6 Endstufen und 5 Lautsprecherpaare anklemmen möchtest

- wie groß ist eigentlich dein Raum dass er dafür Platz bietet?

- hast du überhaupt 6 Endstufen die du derart vergleichen möchtest?

- wie oft bist du im Besitz von 6 Endstufen und 5 Lautsprecherpaaren?

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Hi Hubert,

 

also ob ich die Endstufen Zahl habe oder nicht, kann ich im Vorraus nicht wissen. Hin und wieder kommt/kam das aber schon mal vor. Das selbe gilt auch für die Boxen. Sowas ist aber generell nicht planbar. Deshalb wollte ich da für alle Eventualitäten gewappnet sein.

 

Ich bin mir auch sicher, das elbst wenn sich hier kaum einer beteiligt, es doch einige "stille" Leser im Hintergrund gibt, die das Ding dann auch bauen, wenn die Pläne einmal fertig stehen. :Whistle: Das ist für mich auch absolut ok.

 

Klausi

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Hallo

 

hab mittlerweile den Relaistyp erfahren:

 

NAIS S4a

hat 4 Schaltkontakte und die Besonderheit ist die 5lagige Vergoldung der Kontakte, dh besonders robust und verschleißarm. Die 4 Kontakte kann man wunderbar parallel schalten, dh auch sehr widerstandsarm.

 

Vielleicht hilfts ja.

 

 

Gruß Andi

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Hi Andi,

 

klasse, das nenne ich mal Service. Vielen Dank für die Info. Das ist doch schon mal eine Hausnummer. Wie "stark" sind die Kontakte einzeln?

 

Klausi

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