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reimarg

Vergleich Buscher / Hiraga

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Über die Buscher Endstufen http://www.buscher-endstufen.com/ habe ich schon viel positives gehört, werde sie mir demnächst mal zum Probehören ausleien. Jetzt bin ich über Ebay auf eine weitere interessante kleine Class A Endstufe gestoßen Jean Hiraga 20W Class-A :

 

http://www.tcaas.btinternet.co.uk/hiraga3.htm

 

Bzw. direkt beim Ebay Anbieter :

 

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...item=3833017135

 

Kann mir jemand ganz grob seine Meinung zum Hiagra bzw. zu dem angebotenen Modul auf ebay (incl. Qualität der Bauteile). Fertig aufgebaut wird er etwa genausoviel kosten wie der Buschner.

 

Die Filterung ist beim Hiagra deutlich größer ausgelegt als beim Buschner.

 

Gruß und vielen Dank

Reimar

 

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Hi Reimar,

 

Hättest Du ja auch bei DIY fragen können, letztlich aber egal…

 

Es ist sicher ganz schwer, auch nur halbwegs nicht-subjektive Meinungen zu bekommen. Zu unterschiedlich sind die Geschmäcker und die Wechselwirkungen beim Anschluß unterschiedlicher LS. Meine persönliche Meinung/Erfahrung:

 

- hast Du wirklich wirkungsgradstarke LS, die mit recht wenig Dämpfung auskommen? Falls nein, überdenke beide Amps evtl. noch mal – oder denke über den dicken Buscher nach. Es ist, wie z.B. auch oft bei PASS-DIY: man hängt kritische LS an eine 30W-Aleph und wundert sich, dass der Klang irgendwie weich und etwas schlapp ist. All diese Class-A-Konzepte dämpfen recht schwach!

- Buscher habe ich gehört, klingt IMHO traumhaft. Single ended hat alles, was Musik ausmacht...

- Hiagra soll auch super klingen, patt.

- miß nichts an Größe der Siebelkos (– die könntest Du übrigens bei Buscher z.B. ganz leicht und preiswert aufrüsten). Buscher hat Stromquellen, die stabilisieren etwas. Hiagra braucht mangels einer Stabilisierung mehr Puffer, prinzipbedingt.

- Kohleschicht ist musikalisch, aber Weichspüler, wer´s braucht...

- die Keramikwiderstände im Hiagra klingen total verschleiernd. Buscher verwendet Metallbandwiederstände, die klingen viiiiieeeel besser. Könntest Du bei Hiagra aber für wenige € umrüsten.

 

Du merkst, patt! Hoffentlich hat jemand Hörerfahrungen. Was für LS willst Du befeuern?

 

Gruß

 

Klaus

 

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Wusste nicht so genau ob es bei DIY richtig ist, da ja beide schon fast fertig aufgebaut sind.

Deine Meinung zu den Widerständen ist sehr interessant, ich habe mich auch gefragt ob die Kohleschicht/Keramikwiderstände so das wahre sind. Leider bietet der Hiraga-Anbieter keinen Amp zum Probehören an. Wird wohl darauf hinauslaufen, daß ich mir die Buscher und ein paar Röhrenamps zum Probehören ausleihen werde.

 

Die Leistung reicht für meine LS vollkommen aus, habe ein paar Zingali Overture.2 Hornlautsprecher mit 90dB, die klingen eh sehr ausgewogen im Hochtonbereich, da brauch ich keine "Hilfen" wie KS- und Keramikwiderstände.

 

Vielen Dank

Gruß Reimar

 

PS: Warum schaltet das Forum eigentlich dauernd zwischen Englisch und Französisch um? Nervt irgendwie, ich kann kein Wort Französisch.

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Hi nochmal,

 

man kauft leider die Katze im Sack, bei Hiagra... Aber an "unkritischen LS" = fast ohne FW kommt es selten zu Fehlanpassungen.

90dB sind ja genug für nur 20-30W, aber ob die Dämpfung für Stabilität und Kontrolle im Klang reicht, ist zu hinterfragen. IMHO klingt eine großer AMP einfach viel glaubwürdiger - und das Bisschen mehr Abwärme...

 

Englisch, Französisch?! Was schaltet wo um??

 

Gruß

 

Klaus

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Hallo Reimar,

 

die Buscher habe ich auch seit ein paar Monaten und bin damit sehr zufrieden. Klaus sagte "Eintakter haben alles was Musik braucht" - Eine sehr gute Formulierung, ich möchte nichts anderes mehr als Eintakter haben.

 

Hiraga hatte ich auch entdeckt, aber mal so aus Neugier einen Amp zusammen zu schrauben (hmm, schreibt man das jetzt auch zusammen?) fand ich auch wenig reizvoll.

 

Gruß

 

Peter

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Hallo zusammen,

 

waere vieleicht noch interessant zu wissen ob in dem Hiraga Nachbau ueberhaupt die von Hiraga verwendeten Transitoren verbaut wurden. Meines Wissens gibt es die gar nicht mehr oder sind selten anzutreffen.

Beim Buscher Amp kann man sich ziemlich sicher sein das man im Fall der Faelle auch einen guten Service erwarten kann (vermute ich hier mal so).

 

Gruss Marc

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Hi,

 

der Fall der Fälle ist so schnell auch nicht herbeizuführen, nicht mal mutwillig :+. Kurzschlüsse machen sich durch unwilliges brummen bemerkbar, weiter nichts. Alle Parameter sind physikalisch vorgegeben, das Einzige was denkbar wäre sind mechanische Beschädigungen, sonst müsstest du schon ein Bier drüber kippen. Und dann wird André Buscher sicher zügig Abhilfe schaffen.

 

Gruß

 

Peter

 

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Hallo,

 

das habe ich mir auch so gedacht, aber wie sieht es mit dem Herrn Hiraga aus? Bei den Netzteil Dimensionen wird es da mit Sicherheit Rauchzeichen geben ;-)

 

Gruss Marc

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Hi,

 

also ich habe beide gehabt. Der Hiraga Le Monstre klingt bei weitem besser. Das sind Unterschiede wie Tag und Nacht.

 

Buscher, die kleine: Müde, langweilig, schlapp, absolut farblos. An drei Breitbändern (Fostexe, B&C) und einer Reference 3a getestet.

 

Die Hiragas klingen außerordentlich weiträumig, sanft und doch schnell. Der Klang ist schön fließend und "tropft" so richtig schön ab.

 

Der Hiraga treibt sogar eine Spendor 25/1 mit nur 84 db wunderbar an.

 

Einziger Vorteil der Buscher ist vielleicht die etwas bessere Hochtonauflösung. Aber da hat Herr Witte ja schon was angedeutet.

 

Ein Hiraga Le Class A hat aber bei mir vollständig versagt, mag aber auch an dem Aufbau gelegen haben (nicht von mir.)

 

Viele Grüße

Tuttle

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Hi Reimar,

 

die Hiagra kenne ich leider nicht, ich besitze aber seit einigen Monaten ein Paar SE 50 Monos von Buscher. Es sind bislang die besten Endstufen die ich mein Eigen nennen konnte.

 

Spielen absolut stimmig mit sehr, sehr guter Detailauflösung. Einziges Manko ist die Leistung, aber da mein Vermieter einer Etage unter mir wohnt sind Live-Pegel eh tabu.

 

Gruß

 

Arne

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Hi Reimar,

ich kann leider nichts zu Buscher oder Hiraga sagen aber wenn Du dir selbst einer Verstaerker bauen moechtes hann ich dir THEL emfehlen.

Hier die Internet seite : www.thel-audio.de

Ich selbst betreibe eine Roehrenvorstufe und eine kleinen Verstaerker von dieser Firma. Nach etlichen Hoervergleichen habe ich herausgefunden das man fuer eine gleichwertige Vorstufe mindestens 2000 Euro und daselbe fuer die Endstufe bei einem Fertiggeraet ausgeben muss.

Meine Emfehlung: einfach mal einen Blick auf diese Internetseite werfen.

 

Tschuess

Frank

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Hi Frank,

 

die Accusound-Endstufe von Thel habe ich auch ein paar Jahre lang besessen. Dass es zum Selbstbaupreis nichts besseres Fertiges zu kaufen gibt, kann ich nicht so bestätigen. Ich habe auch lange gedacht, dass es in der Preisklasse nichts Besseres gibt und ärgere mich mittlerweile, damals soviel in die Elektronik investiert zu haben. Thel ist m.E. auch viel zu teuer. Auch das Modulkonzept ist nicht mein Ding, da werden Siebkapazitäten ohne Ende auf zusätzlichen Platinen verbaut, woduch dann zwischen Siebung und Verbraucher unnötige Leitungswege entstehen. Alles auf einer Platine wäre sinnvoller und auch günstiger. Aber in Modulbauweise lässt sich da mehr drann verdienen.....

 

Meine Thel-Vorstufe und eine Akkuladeregelung gibt es übrigens demnächst bei eBay in Einzelteilen zu erwerben. Es ist noch das ältere Modele (ohne das vergossene Modul). Da ich etwas fernbedienbares bauen möchte gebe ich die Sachen ab. Im Moment nutze ich einen passiven Lautstärkesteller.

 

Gruß

Arne

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Hi Arne

 

vielen Dank fuer Deinen Hinweis.

Allerdings habe ich for ca 2 Jahren aufgehoert selber zu bauen. Jetzt besitze ich nur noch die Thel Roehrenvorstufe. Diese werde ich aber naechsten Monat durch eine NAIM NAC 282 ersetzen.

Ich habe frueher nicht nur mit THEL selber gebaut aber an die emotionsgeladene Wiedergabe von NAIM kommt leider kaum ein Selbstbaugeraet heran.

 

Gruss

Frank

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