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Yamanni

IRFP240

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Hallo Audiomap-Gemeinde,

 

das ist mein erster Beitrag, deswegen möchte ich mich kurz vorstellen, obwohl mein Profil recht ausführlich ausgefüllt ist ;-)

Mein Name ist Markus Kerst, ich werde bald 22 und bin seit etwa 5 Jahren vom High-End-Fieber besessen... Vor etwa 3 Jahren hab ich dann rausgefunden, dass ich es mir vielleicht sogar leisten kann, mehr als nur die informativen und höchst objektiven Magazine (Audio etc.) dieses Themengebietes zu kaufen - durch Selbstbau!

Etwa seit dieser Zeit lese ich auch bei euch mit... ich kenn euch also in gewisser Weise :)

Mittlerweile hab ich viel gelesen, bin Timmi-Fan geworden und durch das E-Technik-Studium kommt nach und nach sogar das Verständnis :D

 

--ab hier gehts um die Sache--

 

Tja, meine "Trigas" sind fast fertig und das nächste Projekt ist schon angepackt: Pass Aleph 2!

 

Aus diesem Grund hab ich mich um die Beschaffung selektierter (ist mir für 12 Paare zu mühsam) Endtransis gekümmert und bin bei Srixner+Holzinger (fast vor der Haustür) gelandet. Das Paar kostet 6.50€, aber die Abnahmemenge liegt bei 25 Paaren. Nun brauche ich 12-15 Paare (ein Polster von 3 Paaren kann nicht schaden).

Ich werde ziemlich sicher zugreifen, also würde ich gerne welche davon abgeben. Falls jemand Interesse hat, soll er/sie sich bitte melden; ich wäre froh und gerne bereit, den Rest abzugeben!

 

MfG, Manni

 

 

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Hallo Manni,

 

Kauf Dir doch bei Reichelt welche für 1,30 und miss selber aus! (Nicht, dass ich das schon mal gemacht hätte...) Anleitungen dazu findest Du sicher zur Genüge im Netz oder auch hier im Forum.

 

Gruß

Christian.

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Hi Christian,

 

danke für die Antwort, aber für 12 Paare ist mir das zu mühsam: auf Kühlkörper schrauben, Betriebstemperatur erreichen lassen, durchmessen... Naja, so viel ist es doch nicht ;-)

Zu Reichelt: Was Transistoren angeht, bin ich bei denen etwas vorsichtig; zu oft hört man von (schlechten) Kopien, man bekommt angeblich nur selten Originalware! - Keine persönliche Erfahrung, aber wenn man's ständig hört, macht's doch misstrauisch! Dazu gibt's m.W. nach auch Beiträge hier im Forum.

Und wenn ich dann bei 'nem anderen Anbieter bestelle, schrumpft der Preisvorteil, weil ich ja erheblich mehr bestellen muss, um 12 Paare zu kriegen... Das lohnt sich nur, wenn man am Selektieren Spaß hat!

Ich werd' die Dinger schon los und wenn's irgendwann der Vollaktiv-betrieb der Trigas mit Aleph 2, 3 & 5 ist... :D

 

MfG, Manni

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Hallo,

 

wieso "selektierte Paare"? Die Transis, die parallel sind müssen gematcht sein, also 6 Stück. Die 6 Stück in der Stromquelle sollten auch wieder gematcht sein, können insgesamt aber abweichende Werte zu den Signal-Mosfets besitzen.

 

Zum Selektieren: Ich hab für meine Aleph-X nur Konstantstrom 0,5A auf Drain + Gate gegeben und dann VGS gemessen. Ist für mindestens 2 Sekunden stabil, das reicht ja zum Ablesen des Voltmeters. Das Ergebnis war im Endeffekt bei 2 Aleph-X einwandfrei.

 

Wenn du es perfekt machen willst musst eh in der fertigen Schaltung testen. Wird dann aber übel aufwendig...

 

Matchen der IRF9610 am Eingang dürfte eh wichtiger sein.

 

Thema Reichelt: Für erste Tests hatte ich da auch IRFP-s bestellt, die hatten soweit ohne Probleme funktioniert. Von Harris glaub. In der Endversion habe ich IRFP044 von Spörle, Original IR-Teile, kein Grund zu klagen, sehr stabile Parameter von fast allen 100 Stück.

 

Viel Glück noch...

 

Gruß

 

Jean-Claude

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>wieso "selektierte Paare"? Die Transis, die parallel sind

>müssen gematcht sein, also 6 Stück. Die 6 Stück in der

>Stromquelle sollten auch wieder gematcht sein, können

>insgesamt aber abweichende Werte zu den Signal-Mosfets

>besitzen.

 

Stimmt... Hab ich im Service Manual übersehen; habs gerade nochmal nachgelesen. Danke!!!

 

>Zum Selektieren: Ich hab für meine Aleph-X nur Konstantstrom

>0,5A auf Drain + Gate gegeben und dann VGS gemessen. Ist für

>mindestens 2 Sekunden stabil, das reicht ja zum Ablesen des

>Voltmeters. Das Ergebnis war im Endeffekt bei 2 Aleph-X

>einwandfrei.

 

Was matchen angeht, kenn ich mich leider nicht aus; hab ich mich noch nicht mit beschäftigt. Versteh ich das richtig, dass du die komplette Schaltung (oder eben den betreffenden Teil) aufgebaut und dann gemessen hast, dabei Glück hattest, dass du innerhalb der 0.1V Toleranz geblieben bist und somit nichts ändern musstest?

 

>Wenn du es perfekt machen willst musst eh in der fertigen

>Schaltung testen. Wird dann aber übel aufwendig...

 

Ok, und wenn die Spannung nicht innerhalb der Toleranz bleibt, was muss ich dann verändern?

 

>Matchen der IRF9610 am Eingang dürfte eh wichtiger sein.

 

Hier tut es dann aber auch ein selektiertes Paar, oder?

 

Hoffe, du kannst mir helfen...

 

MfG, Manni

 

 

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>>Zum Selektieren: Ich hab für meine Aleph-X nur Konstantstrom

>>0,5A auf Drain + Gate gegeben und dann VGS gemessen. Ist für

>>mindestens 2 Sekunden stabil, das reicht ja zum Ablesen des

>>Voltmeters. Das Ergebnis war im Endeffekt bei 2 Aleph-X

>>einwandfrei.

>

>Was matchen angeht, kenn ich mich leider nicht aus;

Bei Nelson Pass via Passdiy gibts eine gute Anleitung zum

matchen von Transistoren. So schwierig ist das garnicht.

Ich habe dies für meinen Alpeh Ono für die JEFTS auch gemacht

und Zwecks Übung auch für IRF9610 und IRF610er.

Fürs Matchen habe ich mir eine einfache Lochrasterplatine mit Sockel

hergenommen und entsprechend die Verdrahtungen verlötet.

Solange man immer nach der gleichen Methode misst, hast du ja diesen

"Fehler" für alle gemessen Transistoren gleich. Ich habe nachdem ich die in den Sockel gepackt hatte kurz nach gleicher Zeit gewartet bis

die Raumtemperatur hatten und den Messwert ca immer nach gleicher Konstanz der Anzeige auf dem DigitalVoltmeter abgenommen und notiert

und das für alle Transis in einem Rutsch durchgezogen (dann dürften

Temperaturschwankungen im Raum während der Messung relativ gering sein). Die Transis habe ich dann mit den gemessen Werten markiert

und entsprechend für die Schaltung für die parallelen JFETS im

MC-Verstärkerpart des Onos selektiert. Danach habe ich dann in der Schaltung nochmal selbst kurz nachgemessen und die dann dort gemessenen Werte stimmten gut überein. Der Sourcewiderstand auf der

Lochrasterplatine war identisch zur Originalschaltung. Dann hat man

einen besseren Vergleich und kann den Messfehler besser einschätzen.

 

 

 

 

 

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Hallo,

 

das Selektieren hab ich noch einfacher gemacht, hat 1a funktioniert:

 

- Labornetzteil auf 12V (Wert ist eigendlich egal, >5V jedenfalls) gestellt, Strombegrenzung auf 0,5A (oder halt der Strom, der nachher durch die Teile ca. fliessen soll).

- Ersatzweise ein Netzteil mit ca. 30V und Vorwiderstand mit R=(Spannung des Netzteils)-4V / I(Transistor). Bei 30V und 0.5A: R=52Ohm, genauer Wert sollte Schnuppe sein, also 2*100Ohm parallel (10Watt!)

 

- Die Strippen vom Netzteil mit Prüfspitzen versehen, parallel dazu ein Voltmeter anschließen. (An dem Kableende mit den Prüfspitzen anstöpseln)

 

- Strippen kurz an einen Transistor halten bis das Voltmeter stabil anzeigt: + gleichzeitig an Gate und Drain (links und mitte), - an Source (rechts). Zeit sollte immer gleich sein (ca. 2sec), sonst gibt es Schwankungen durch das Erwärmen.

 

- Spannung auf dem Transistor notieren (z.B. 4.08V -> 08 drauf malen), alle in einem Rutsch unter gleichen Bedingungen durchziehen.

 

- Für den Aufbau möglichst gleiche 6-er Blocks heraussuchen.

 

- Nach dem ferigstellen des Verstärkers nachmessen, grobe Ausreißer evtl austauschen.

 

Falls Du alle Teile aus einer Charce bekommst gehts eigendlich auch mit weniger Aufwand:

- Alle Teile einbauen, einschalten, Vgs nachmessen, gröbere Ausreißer (delta Vgs>0.1V) austauschen.

Über 100 gemessenen Stück lagen bei mir fast alle zwischen 3,98V und 4,12V, also eigendlich schon ganz OK.

 

Gruß

 

Jean-Claude

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>Hallo,

>

>das Selektieren hab ich noch einfacher gemacht, hat 1a

>funktioniert:

>

>- Labornetzteil auf 12V (Wert ist eigendlich egal, >5V

 

Hatte hier noch ein einfaches symmetrisches Netzteil mit +/-12 Volt

aus einem Conrad-Bausatz.

 

 

 

>- Strippen kurz an einen Transistor halten bis das Voltmeter

>stabil anzeigt: + gleichzeitig an Gate und Drain (links und

>mitte), - an Source (rechts). Zeit sollte immer gleich sein

>(ca. 2sec), sonst gibt es Schwankungen durch das Erwärmen.

Genau das war mir Dauer zu stressig. Deswegen hatte ich nur

die Volmeterkabel fliegend an die Spitzen jeweils angeschlossen

und dann jweils kurz die Stromversorgungskabel auf die

entsprechenden +/- Anschlusskabel der Lochrasterschaltung gehalten

und den Wert abgelesen. Nach jedem Transistorwechsel kurz gewartet

(wegen Wärme von den Fingern) und dann erneut gemessen. Die Abweichungen innerhalb einer Charge waren auch nicht so groß bei

den JFETS und bei den MOSFETS auch nicht. Die 9610er sind von

REichelt und die 610er waren von Kessler Elektronik.

 

 

 

 

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