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Mr Dynamic

Erfahrung mit Elektronik von Herrn Stein?

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Hi,

 

muß man eigentlich "Herrn Stein" kennen?!?

 

Gib doch mal einen link bitte, damit Dein Beitrag noch mehr Sinn macht...

 

Gruß

 

Klaus

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Hallo Leute,

 

also Hrn. Stein kennt doch jeder, der regelmäßig K&T bzw. HH liest.

 

Bei mir läuft seit mehreren Jahren ein Amp von diesem Hr. Stein, der "Modulare Vorverstärker" und ein bekannter von mir betreibt den Vorgänger-VV.

 

Beide Geräte sind schon seit Jahren in Betrieb und funktionieren sehr gut und ohne Murren :-)

 

mfG Walter

 

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Hi,

>

>immerhin gibts Geräte die besser nicht funktionieren

>würden...

>Von Stein gibts ein CD-Filter das ich jedenfalls prinzipiell

>für Unsinn halte :-)

>

Wie kommst Du zu Deiner Erkenntnis, was hälst Du genau für Unsinn? Nach den Erfahrungen, welche ich mit Filtern machte, kann ich den Stein-Ansatz sehr gut nachvollziehen.

 

Gruß

 

Klaus

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Hi,

 

ich kenne dieses Filter nur aus der Besprechung in der HH, habe also keine eigenen Erkenntnisse ( ich gestehe :-) )

Ich halte nur einfach nichts davon einfach die Höhen zu beschneiden, darauf lief es ja hinaus wenn ich mich recht erinnere. Das ist - wenn schon nötig - m.E. eleganter durch passende LS zu erreichen. Ich halte auch bei z.B. meinem eigenen CDP - nach Umsetzung aller möglichen Tips, auch und nicht zu letzt Deiner, eine solche Beschneidung für überflüssig, da viele CDs einfach wirklich gut klingen.

Manche CDs klingen halt unglaublich gut, andere unglaublich schlecht... Das will ich dann auch hören. Wenn die Musik dann gut ist - sonst hätte ich die CD nicht gekauft - hör ich sie so oder so an.

Ich halte also nicht das Filter für Unsinn, das war wohl eine überzogene Aussage. Nur für mich persönlich wäre es rausgeschmissenes Geld. Persönlicher Unsinn :-)

 

Grüsse

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Hi Hob,

 

Höhen beschneiden?! Jetzt bin ich etwas abgehängt. Aber klar (las gerde noch mal die Stein-page), es hinter ein Gerät zu hängen, ist wohl Nonsens – habe ich gar nicht dran gedacht! Ich kenne leider die H-H-Besprechung des Filters nicht – aber ich dachte nur an den Einsatz, dass das Ding eine Rekonstruktionsfilterstufe ersetzt, wie sie jeder DAC braucht. Siehe diverse treads zum Thema "Filterrausschmiß" hier. In Standard-Lösungen wird bei älteren DACs zumeist mit 12 oder 18dB in aktiven OP-Schaltungen gefiltert. Das Ergebnis sind tolle Messwerte und ein ruinierter Klang. Alternativen sind "fast gar nicht filtern" = maximale Offenheit und dynamische Spielfreude bei hoffentlich vertretbaren IM-Verzerrungen. Oder "harmloser filtern" = keine OP-Gremlins, sondern passive Filternetzwerke und simpelste Verstärkerschaltungen. Heyink macht das bzgl. "passiv" übrigens auch so.

 

Ist das von Dir genannte Höhenfiltern also nicht das allen Lösungen gemeinsame Rekonstruktionsfiltern? Das Stein-Detail, die Filterwirkung umschalten zu können, könnte die Anpassung an den DAC-Typ vereinfachen – billige Delta-Sigmal-HF-Störgeneratoren-Einbitler versus bester R2R-Netzwerk-Multibit-DACs. Helge und Co. hatten hier im Forum viel drüber erklärt. Auf der Hoerwege-page steht auch viel Gutes in verständlicher Form für nicht-TNT-freaks.

 

Aber zum Thema Sinn und Unsinn: wenn bei meinem und inzwischen vieler anderer Leute DACs das "Standard-tweaken" 100% Klanggewinn brachte, dann brachte der Filterrausschmiß 500%! Es ist, als ob jemand die Dynamikkomprimierung abschaltet und die Musik endlich luftig-natürlich aufspielen kann. Selbst wenn da IM-Verzerrungen sind – wen oder was stören sie?!? Probehörer neulich bei mir schmissen alle samt sofort danach ihre Filter raus (natürlich Sachverstand voraussetzend!) und sind seither auch wie verzaubert. Immer derselbe Trick: Signal hinter dem Buffer-OP abgreifen und raus damit... Diesen OP hochwertig ausführen.

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi Klaus,

 

ich hab nochmal nachgesehn: HH Ausgabe 2/2002 hat eine Besprechung eines Filters "swing" von Stein. Nach HH ist dies ein Röhrenvorverstärker mit schaltbaren Höhenfiltern, Eckfrequenz 40 kHz. Damit sollen hochfrequente Störungen gefiltert werden. Nach HH-Messungen ist aber die Schaltung extrem empfindlich gegen längere Kabel, man lötet also einen Fet ein zur Impedanzverringerung. Mit Fet ist nun das Höhenfilter stark Lautstärkeabhängig. Bei höheren Pegeln fällt das Signal schneller ab. -3dB bei 15 kHz. Insgesamt bereits ein Abfall ab 1 kHz. Gedacht scheint das Gerät zu sein für einen Einsatz nach einem CDP, laut homepage - hab ich gerade erst gesehn - soll es aber auch das interne Filter ersetzen können. Genauer hab ich mir die hp aber noch nicht angesehn.

 

Aber jetzt hab ich wieder ein anderes Problem... Nachdem ich einer Bekannten kürzlich die wundersame Wirkung von supreme caps, neuen Röhren, KP bypassen etc vorführte und dann sagte: so das wars erst mal, hat sie nur gelacht. Na und wenn ich jetzt wieder den Cd aufschraube um auf Filtermord zu gehn, muss ich das wohl heimlich tun! Egal, auf in den Kampf!

 

Grüsse

 

Hallo nochmal,

 

ich hab mal nachgesehn und kann kein Filter entdecken? Es sei denn es sind die Rs und Cs zwischen den beiden OPs? Ich hab mal Bilder drangehängt. Alles über dem Abgriff durch die roten Kabel ist tot. An den Röhren ist auf keinen Fall ein Filter.

 

Grüsse

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Hi,

 

>ich hab mal nachgesehn und kann kein Filter entdecken? Es sei

>denn es sind die Rs und Cs zwischen den beiden OPs? Ich hab

>mal Bilder drangehängt. Alles über dem Abgriff durch die roten

>Kabel ist tot. An den Röhren ist auf keinen Fall ein Filter.

>

Sorry, aber ich stehe völlig auf dem Schlauch! Was zeigen die Bilder - Deinen CDP? Hast Du da nachträglich jene Ausgangsstufe reingebracht?

Filterrausschmiß dürfte ohne Schaltplan bzw. detailliertem Checken der Schaltung wohl schwierig sein. So "nach Foto" geht jedenfalls IMHO gar nicht.

Oft reicht es, das Datenblatt des DACs zu checken. In wohl 90% aller Fälle haben die Anwender die dortige Empfehlung beibehalten.

 

Bringe mich doch bitte mal auf die richtige Fährte...

 

Gruß

 

Klaus

 

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Hi,

 

hab mich mal schlau gemacht.

Also erstmal zeigt das Foto meinen CDP, die Ausgangsstufe war schon drin. Die "tote" Sektion ist ein Transistorausgang, der ist in dem nächst"höheren" Modell auch angeschlossen. Ich könnte zwei Buchsen einbauen dann könnte ich hin und herschalten, aber da der Ausgang sehr gut klingt erspar ich mir das..

Die DA Wandlung erfolgt im PCM1732 von BB. So wie ichs im Moment sehe enthält der neben HDCD Dekodierung auch zwei DACs sowie: "low pass filters". Zack das wars... Ich könnt ihn ja mal auffräsen!

 

Grüsse

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Hi!

 

Ich kenne das Filter von Herrn Stein nicht, dafür ein - so nehme ich an - ähnliches (externes) einer ehemals in Düsseldorf ansässigen Röhrenverstärker-Manufaktur.

Und das war Schrott. Der Glaube, man könne mit einem nachgeschalteten Filter den F-Gang so verbiegen, daß es dann "schöner" klingt scheint mir in eine ähnliche Richtung zu gehen, wie Klang"verbesserung" durch Kabel mit Filterwirkung: Teufelsaustreibung mit Beelzebubs Hilfe . . . .

 

Die Stein´sche Röhrenelektronik habe ich mir vor ein paar Jahren mal genauer angehört

und fand sie für meinen Geschmack zu "röhrentypisch", also irgendwie zu nett, zu warm halt. Die Klarheit, leichtigkeit und zugleich zupackende Kraft meiner AudioResearch schien mir dann doch natürlicher. Oft gibt es bei Herstellern ja eine Klang-Präferenz, die sich durch die Produkte zieht - da muß man sich dann drauf einlassen oder nicht. Ich selber möchte nicht gezwungen sein, heller klingende Lautsprecher zu wählen um den Charakter der Elektronik zu kompensieren. Oder Filter hinter einen CDP zu hängen oder auch einzubauen oder vorhandene auszuwechseln. Das sollte eigentlich erst garnicht nötig sein, oder?

 

Gruß, Klaus

 

P.S.. gerade fällt mir ein, daß ich ein sehr effektives und positives Tuning eines SACD-Players gehört habe. Das hat sich effektiv gelohnt. Insofern muss ich meine Aussage relativieren. Bei SACD scheint es mir allerdings auch lohnender - man geht von Vornherein mit einem breitbandigeren Signal um und die Qualität der Ausgangstufen und deren Stromversorgung ist ein wirkliches Thema.

 

Gruß, Klaus

 

 

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Servus Dynamic,

 

ich war vor ein paar Jahren immer wieder mal Kunde bei Steinmusic.

Kurz zusammenfassend würde ich sagen: Immer wieder interessante Ideen, die Preise sind Geschmackssache, allerdings wurde damals auch fragwürdig gearbeitet (es brauchte 5 Lieferungen bis mein CDPlayer Bausatz komplett war ...).

Heutzutage weiß ich Firmen deren Entwicklungen mir besser gefallen oder deren Tuning ich besser nachvollziehen kann.

 

Für was interessierst du dich denn bei Steinmusic?

 

Gruß, Josef

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Hallo,

 

also meine Erfahrungen mit Stein-Music gehen mittlerweile über einen Zeitraum von ca. 12 Jahren. Natürlich ist da die Entwicklung nicht stehengeblieben. Stellt sich natürlich die Frage, ob man bei Röhrentechnik überhaupt noch was entwickeln kann. Schließlich sind die Teile ja schon fast 100 Jahre auf dem Markt.

 

Naja, ich habe mich für den Stein-Vorverstärker entschieden, der mit einem Motherboard aufgebaut ist, auf dem sich Stecklplätze vergleichbar mit 16Bit-Isa-Steckplätzen in alten Computern Erweiterungen gesteckt werden können, u.a. Phono-Pre, Line-Stufe und obiges CD-Filter. In meinem Teil befindet sich nur die Line-Stufe. Und mit der habe ich anfänglich ganz schön was mitgemacht:

 

Es handelt sich bei der Vorstufe um ein sogenanntes "Improved SRPP-Design" bei dem die Stromquelle, d.h. die "oberer" Röhre durch einen speziellen Halbleiter ersetzt wird und das war anfänglich gar nicht mal so übel. Vom Klang her sehr interssant, von der Langlebigkeit weniger. Nach kurzer Zeit, sagen wir mal, nach ca. einem Jahr machte der Verstärker "Geistertöne" in einem Kanal. Nach kurzer Rücksprache mit Hr. Stein wurden die verdächtigten "Stromquellen" getauscht und anschließend auch die Röhre (ja, es kann nur eine geben, für beide Kanäle, eine JAN 6922 in Mil-Spec-Ausführung)

 

Soweit die Änderungen, der VV hat anschließend klaglos funktioniert aber auch nur für eine gewisse Zeit. Es entstanden wieder dieselben Symptome (lautes Rauschen, Geistertöne etc.) und abermals Rücksprache mit H. Stein: Resultat: Raus mit den Stromquellen, rein mit einem passenden Kathodenwiderstand. Nix ists mehr mit SRPP, d.h. einfaches Trioden-Design mit allen Vor- und Nachteilen.

 

Klanglich hat sich nicht viel verändert, seit der VV bei mir in "Triodenschaltung" läuft, von der Langlebigkeit wars auch recht brauchbar, mittlerweile seit gut 5 Jahren ohne jedes Problem auf der Verstärkerschaltung.

 

Aber da gabs dann was anderes: Die armen Signale vom CD-Player und vom Tuner und und und müssen sich über verdächtige "ISA-Slots" quälen, deren Kontaktsicherheit über die Jahre auch nicht das gelbe vom Ei geblieben ist. Ein Klopftest förderte "Krachen" in den Lautsprechern und da mir das gar nicht behagte habe ich kurzerhand alle benutzten Kontakte auf dem Motherboard die über die Steckerleiste zur Line-Stufe gehen mit kurzen Drahtbrücken überbrückt. Und siehe da, nix ists mehr mit Knacken, Rauschen und vom Klang her wirds immer besser.

 

Mittlerweile möchte ich den VV nicht mehr missen, funktioniert tadellos, klingt ausgezeichnet und ist sogar fernbedienbar (zumindest die Lautstärke) über ein nachträglich "logarithmiertes" lineares Alps-Poti (blaue). Das hat den Vorteil von wesentlich besserer Kanalgleichheit aus fertigungstechnischen Gründen, wenn die Leiterbahn auf der Schleifbahn linear ausgeführt ist. ein Widerstand paralle von der Mittelanzapfung zum "- Unendlich" Punkt bringt eine "fast" logarithmische Kennlinie und führt zu einem sehr brauchbaren Regelverhalten.

 

Ansonsten, werde mal in nächster Zeit ein Foto von dem Innenleben meines VV hier posten... Das Neztteil alleine verfügt über 6000 uF bei 350 Volt (!) im Hochspannungsbereich :-)

 

 

lG Walter

 

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Hi,

 

einen passiven Line, also eine Umschalteinheit mit LS Regelung läßt sich auch schnell selber bauen. (auch wenn ich noch keinen gehört habe, der mir gefallen hat ...)

Wenn um Röhren geht, dann bastelt Andre Buscher auch gerade an einem VV.

Gehts um günstig und gut würd ich bei schuro.de schauen. Solls das allerbeste sein ... hm ... Thel oder Pass ...

Oder was gibts sonst noch?

 

Gruß, Josef

 

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