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SvenR

Limiterschaltung

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Hi Forum,

 

ich suche Anregungen und Hinweise zur Konstruktion einer sehr einfachen Limiterschaltung. Hier kurz mein Problem:

 

Ich habe für meinen Bruder ein paar kompakte Monitore nebst Subwoofer konstruiert. Diese sollen dann direkt aus seinem Mischpult gespeist werden (Pioneer DJM 600 auf SW2.5, dann über Satellitenausgang auf den Verstärker). Der erste Test des Woofers erfolgte direkt von einem CD-Player aus. Ich benutzte einen seiner Livemitschnitte (direkt aus dem Aufnahmeausgang des Mischpultes auf CD-Brenner). Schon bei 15% Lautstärke am Modul gab es wildeste Schläge am Lautsprecher - die können nicht gesund sein. Mit einer "normalen" CD ist auch 100% kein Problem.

 

Die Ursache sehe ich in den viel zu hohen Pegeln an den Ausgängen des Pioneer. Die Herren DJs betrachten die bunten Lämpchen ja eher als Lichtorgel und leiern jedes Poti grundsätzlich auf Anschlag. In der PA kann ich da mit Kompressor und Limiter gut gegensteuern, aber den kriegt mein Bruder niemals richtig konfiguriert. Folge ist der ständige Totalausfall der Lautsprecher und Verstärker.

 

Wie kann ich das Eingangssignal des SW2.5 radikal auf 0dBu beschneiden? Verzerrungen o.ä. spielen dabei keine Rolle, die werden ohnehin durch das Equalizing erzeugt.

 

Danke für alle Tips

Sven

 

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Hi Sven,

 

mit dB kann ich nicht dienen.

 

Aber die radikalste und einfachste Methode auf 0,5-0,7V zu begrenzen ist ein Widerstand von 2kOhm ( sollte dem CD-Player nichts tun) und dahinter zwei Dioden antiparallel zur Masse. je nach Flussspannung begrenzen sie das Eingangssignal, aber richtig hart!!!!!! Für höhere Spannungen dann 2stück, LED's und irgendwann Z-Dioden, die aber in Reihe antiseriell.

 

 

MfG

Peter

 

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Hallo Peter,

 

knallharte Lösung; mit dem Widerstand lässt sich demnach die "Dämpfung" regulieren? Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

 

Gibt es vielleicht doch eine etwas pässlichere Lösung, die die Eingangsimpedanz des Moduls nicht so sehr verändert?

 

Bye Sven

 

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Hallo Sven,

 

schau mal bei LT ins Datenblatt zum LT1256 (http://www.linear.com/pdf/12516fa.pdf), da ist eine Applikation drin, die nicht so hart klippt wie die Diodenlösung. Noch eleganter ist der Vorschlag in der AN 87 (http://www.linear.com/pdf/an87.pdf Seite 61), der eine einstellbare Schwelle besitzt. Die Schaltung ist zwar vorrangig für Videosignale ausgelegt, tut aber bei Audio ganz genauso.

 

Viele Grüße

Robert

 

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Hey Leute,

 

danke für eure Hinweise; Marc hat ins Schwarze getroffen.

 

Jetzt habe ich noch ein kleines Problemchen - ich müsste aus dem Ausgangssignal des Limiters drei Kanäle erstellen (SW2.5, Tape, Reserve). Ich will euch ja nicht überstrapazieren, aber allein die Tatsache, dass ich nicht einmal weiß, wie diese Art der Schaltung genannt wird, ließen alle meine Such-Ver-Suche kläglich scheitern...

 

Weinerlich und denoch dankbar :P

 

Sven

 

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Hi Sven,

 

Du meinst wahrscheinlich eine Eingangsumschaltung. Nimm einen guten Drehschalter, löte die Ein- und Ausgänge dran und fertig!

 

Gruß, Marc

 

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Hi Marc,

 

nee, nee. Ich muss direkt aus einem Eingang drei parallele Ausgänge mit gleicher Ausgangsimpedanz machen - im Musikerbereich gibt es sowas als Splitter, ich bräuchte sowas halt für Lineanwendung (um ein Signal an 3 Verstärker gleichzeitig zu leiten).

 

Ciao Sven

 

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Hallo Sven,

 

die technisch sauberste Lösung ist, jedem Ausgang einen eigenen OPV mit Verstärkung=1 (oder nach gusto > 1) zu spendieren. Mit einem 4-fach-OP hält sich der Schaltungsaufwand dafür in Grenzen.

 

Viele Grüße

Robert

 

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Hi Robert,

 

dass klingt sehr gut - aber was muss um den OP so drumrum? Eine kleine Beispielschaltung wäre nicht schlecht, wo könnte ich mir sowas mal anschauen? Und wie ist das mit der Impedanz, die sollte der eines CD-Players irgendwie ähnlich sein...

 

Fragen über Fragen

Sven

 

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Hallo Sven,

 

> dass klingt sehr gut - aber was muss um den OP so drumrum?

 

Fast nix. Ein paar Widerstände zur Entkopplung der Ausgänge bei langem Kabel, ein paar Stützkondensatoren an den Betriebsspannungsanschlüssen.

 

> Eine kleine Beispielschaltung wäre nicht schlecht, wo könnte ich

> mir sowas mal anschauen?

 

Hier mal quick'n dirty für Verstärkung=1 gezeichnet:

http://www.minkieweb.de/OPV.gif

J1-3 sind die drei Ausgänge, J4 der Eingang. Nicht eingezeichnet sind die Stützkondensatoren an den Betriebsspannungspins 4 und 11.

 

> Und wie ist das mit der Impedanz, die sollte der eines CD-Players

> irgendwie ähnlich sein...

 

Möglicherweise, bzw. eher sogar wahrscheinlich brauchst Du noch einen Widerstand vom Eingang nach Masse in der Gegend 47 kOhm. Der Ausgang ist wurscht, je niederohmiger, desto besser. Die 47R-Widerstände sind drin, damit die OPs bei langen Kabeln am Ausgang nicht schwingen.

 

Viele Grüße

Robert

 

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Hi,

 

genauso würde ich es auch vorschlagen!!!

 

Wenn die Schaltung direkt an den Limiter Figure1 kommt, besteht ein Massebezug von 139kOhm, also OK, da wären die 47k ev. sogar zu klein.

Bei Figure2 ist ein Massebezug am Eingang notwendig!!!

 

MfG

Peter

 

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