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Uli72

Elkos im Signalweg

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Hallo,

 

habe folgende Frage: Gibt es (inzwischen) einen Elko-Typ, den man alternativ zum Folienkondensator zur Signalentkopplung einsetzen kann, ohne dass die Audioqualität sehr darunter leidet ?

 

In alten Philips/Marantz-Geräten sind z.B. bipolare Nichicon-Elkos mit der Beschriftung "MUSE" zu finden. Kann man diese noch irgendwo beziehen ? Gibt es Alternativen - oder sollte man weiterhin wenn möglich auf Elkos verzichten ?

 

 

Mit Dank & Gruß

Ulrich

 

 

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...also einen guten Elko nehmen und mit Folie (KP) brücken...

 

Aber welchen Elko ? Sind "Audio-Elkos" (z.B.Elna Silmic) auch als Koppelelkos geeignet ? Oder vieleicht einfach einen mit möglichst niedriger Induktivität bzw. ESR nehmen ?

 

Und: Was macht einen Elko eigentlich zum "Audio-Elko" ? Da sind ja teilweise die tollsten Sachen drin (Keramikpulver, Seidenpapier, Graphit, Bambus :9 ) Sind "normale", niederimpedante Typen nicht gleich gut ?

 

Ist die Verwendung von bipolaren Elkos empfehlenswert ? Diese sind technisch gesehen doch auch nur eine antiserielle Verschaltung zweier Elkos - also doppelte Verzerrung ? Kann bei geringem Offset auch ein gepolter Elko - mit der Gefahr der Verpolung - verwendet werden ?

 

Sorry, wenn das Thema schon zig-mal durchgekaut worden ist, aber ich habe noch keine schlüssigen Antworten gefunden.

 

Ulrich

 

 

 

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Hallo,

 

welche Kapazítäten haben denn die Elko´s die Du ersetzen möchtest?

Bis zu 10uF lassen sich mit ein paar Euro durch bessere Folientypen ersetzen. Wima hat da auch einen Typ der platzsparend ist und das kommt im allgemeinen wieder den elekrtrischen Eigenschaften zu gute.

6,8uf/50V (8,5x14x7,2) kosten bei Conrad 4,63 Euro.

 

 

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Hallo,

 

sind im Original 47µF bzw. 100µF bei geringem Platzangebot.

Jetzt hab´ich schon ´ne ganze Sammlung Elkos (Elna Cerafine, Silmic, RJH, Nichicon Muse, Panasonic HFS, FC und bipolar, diverse low impedance und Standard...), und weiss immer noch nicht, welchen ich nehmen soll. Klar, Folientypen sind den Elkos überlegen, hätte aber gern gewusst, welcher Elko am ehesten in Frage kommt.

 

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Da fehlen noch die OS-CON und die Black Gate ;)

 

Wobei letztere ja der Gipfel sein sollen (auch vom Preis her).

Ich hab jedenfalls welche für meine Aleph 5 bestellt, mal sehen was dabei rumkommt....

 

 

 

 

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Hallo, Uli!

Also, bei meinem früheren CD-Player, dem Marantz CD 63 KI, waren Elna Silmic Elkos vor dem Ausgang (trüb, die Erinnerung, bin mir aber recht sicher). Der galt ja mal Überflieger der 1300 DM-Klasse. Vielleicht hilft dir das als Qualitätsmaßstab ...

Gruß, Josef

 

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Hi

 

>sind im Original 47µF bzw. 100µF bei geringem Platzangebot.

 

Wenn 2 Elkos antiseriell geschaltet sind, hab ich mir meist so beholfen: tatsächliches DC-Offset messen, den demnach "falsch gepolten" Elko durch eine Brücke ersetzen und den verbleibenden mit ner Folie brücken. Dann ist schonmal einer der "bösen" Elkos sicher aus dem Signalweg raus.

 

Oft sind Koppel-Elkos auch haushoch überdimensioniert und lassen sich klang-unschädlich durch Bruchteile der Original-µF's ersetzen, womit oft wieder Folien möglich werden. Im schlimmsten Fall kann dabei ein Baßabfall entstehen.

 

Über den Daumen kann man das oft über die Grenzfrequenz eines RC-Gliedes vorausberechnen: fg = 1 / (2Pi x R x C), wobei C die Koppelkapazität und R der dahinter gegen Masse zu messende Widerstand sind.

Vor dem Berechenen alles auf Farad und Ohm umrechenen!

 

Beispiel: bei 1 µF und 10 kOhm liegt die Grenzfequenz bei 16 Hz, was in den meisten Fällen noch akzeptabel sein sollte.

4,7 µF ergeben schon 3,4 Hz - für Audiozwecke völlig ausreichend.

 

Man beachte allerdings, daß der Widerstand gegen Masse unter Betriebsbedingungen gemessen werden muß, d.h. z.B. hinter dem Auskoppel-Elko des CDP mit angeschlossenem (Vor)Verstärker und gewähltem Eingang CD!

 

Gruß Ulf

 

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