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HiFi Heimkino Forum
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Wohlgemuth

Manger aktiv

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Hallo Soundsucher,

und was spricht gegen die Aktivierung von Walter Fuchs? Ich kenne die aktive MSW 1 aus K+T recht gut, weil ich sie ständig höre, wenn ich Walter besuche. Weder preislich noch klanglich ist eine Alternative vorhanden. Allein die Tatsache, dass die Elektronik speziell für den Manger entwickelt wurde, schließt eine Lösung mit irgendwelchen Einschüben für alle möglichen Chassis (z.B. Hypex 2-Wege-Modul mit steckbaren Filtern) aus.

 

Gruß Udo

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Hallo Udo,

hatte schon befürchtet (gehofft?) dass ich diese Antwort erhalte, was mich natürlich auch darin bestärkt dass meine eigene Einschätzung, dass es eigentlich keine Alternativen gibt, womöglich richtig wäre. Aber wie immer bei Hifi bleibt ja doch der kleine untergründig nagende Zweifel ob es nicht noch etwas Besseres/Günstigeres/noch nie Dagewesenes/Ultimatives etc. pp. gibt (der alte Hifi-Virus halt eben). Alternativ böten sich ja auch Digitalendstufen an wegen der hohen Ausgangs- und geringen Verlustleistung, aber damit habe ich nun gar keine Erfahrung (und die haben auch keinen wirklich hohen Dämpfungsfaktor, oder?).

 

Gruß und schönes Wochenende

 

Walter

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Hallo Hubert!

danke für den Link, da werde ich mich mal durchwühlen! Hatte bisher wenig Überblick was es auf dem Markt alles gibt, aber dank Internet und Globalisierung ist ja auch kaum ein Überblick zu bekommen bei den Unmengen an Informationen, die man filtern müßte um das Wichtige herauszubekommen. Zum Digital-Amp auch an dich die Frage: ist der Dämpfungsfaktor und die Breitbandigkeit (bzw. Anstiegszeit) ausreichend für einen Manger?

 

Gruß und schönes Wochende noch

 

Walter

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Hallo Walter,

 

der Manger hat ja gerade im oberen Bereich eine recht glatte Impedanz und da wird es warscheinlich kaum Probleme mit dem Dämpfungsfaktor geben. Entsprechendes gibt für die Anstiegszeit.

Die Empfehlungen bezüglich des Dämpfungsfaktors und der Anstiegszeit beruhen warscheinlich auf Erfahrungen, die mit verschiedenen normalen Endstufen gemacht wurden. Ob diese direkt auf class d Endstufen übertragen werden sollten/können ... keine Ahnung, warscheinlich fehlt da etwas die Erfahrung und letztlich sollte man die am besten selbst sammeln.

 

Bei normalen Endstufen deutet ein nachlassender Dämpfungsfaktor im Hochtonbereich und eine eher geringe Anstiegszeit darauf hin, dass hohe Töne nicht mehr so sauber verarbeitet werden können wie tiefe und mittlere Töne. Dies ist bei class d Konzepten jedoch prinzipiell anders. Anstiegszeit und Dampfungsfaktor werden bei den meisten Konzepten alleine vom Ausgangsfilter bestimmt und haben nichts mit mangelnder Hochtonpotenz zu tun.

Von daher am besten ausprobieren.

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Hi!

 

Als ich vor über 10 Jahren ein aktives Mangersystem auf der 103 aufgebaut habe. hat (damals noch) Herr Manger mir eine Schaltung für die aktive Weiche geschickt.

Ich habe danach eine Weiche bauen lassen - die war auf dem Punkt.

Nach diversen kleinen Änderungen an Gehäuse und Spulen haben wir die Weiche angepasst und sie läuft immer noch.

Ich habe sehr unterschiedliche Endstufen ausprobiert und mir haben - entgegen Herrn Mangers Empfehlung - meine geliebten AudioResearch Röhren an den Köpfen sehr, sehr gut gefalllen. Transparent, schlank, räumlich sehr korrekt und mit ausgesprochen natürlichen Mitten (Stimmen z. B.).

Eine Spur besser von der Aulösung und Lokalisationsschärfe waren die Spectrals DMA 50 und 80. Die fand ich überhaupt am besten an den Mangers - was die Empfehlung bezüglich Bandbreite/Schnellligket (rise- und settletime) der FA. Manger bestätigt.

Klanglich gehen die Dinger aber ausgezeichnet mit Röhren, wenn diese nicht "röhrentypisch" agieren - also warm und mulmig klingen, wie viele Röhrenendstufen das leider tun. Richtig gute tun das nicht.

 

Die 108 kenn ich nicht gut genug, aber ich würde Dir raten, bei der Mangerschen Empfehlung zur Flankensteilheit zu bleiben. Die wissen sehr gut, was sie tun und was sie empfehlen.

 

Gruß, Klaus

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Hallo,

 

eine Zerobox 108 ist mir nicht bekannt, meinst Du die 107 oder die 109? Die 109 habe ich mit Hilfe von Frau Manger erfolgreich aktiviert. Ich denke, es braucht ordentliche Endstufen dafür. Falls Lottogewinn ist Spectral sicher die beste Lösung nach der reinen Manger - Lehre. Ansonsten tut`s auch Bryston, auch nicht ganz billig. An den MSW habe ich eine Krell, die schlägt sich recht wacker..

Sicher gibt`s noch ne Menge anderer geigneter Endstufen, ich habe aber keine Erfahrung damit.

 

Mittlerweile gibt es sehr brauchbare digitale Frequenzweichen, mit denen sich die entsprechenden Parameter genau einstellen lassen.

 

Gruß

 

Christoph

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In den Tests von stereoplay & Co. werden getaktete Endverstärker oft als besonders Luftig und mit einer besonderen Klarheit in den Höhen beschrieben. Dass ist eigentlich genau dass, was vom bei normalen Verstärkern bei denen mit hohen Flankensteilheiten lesen kann.

Die Power-Bridge vom getakteten Verstärkern erreicht in der Praxis Flankensteilheiten von 5.000V/us und mehr. Nur der Ausgangsfilter sorgt dafür, dass diese nicht direkt am Ausgang erscheint. Ich denke mal, dass ein Versuch mit einem guten getakteten Verstärker sicher nicht schaden könnte.

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Hallo Christoph!

Dachte eigentlich an einigermaßen preisbewußte Endstufen zum Einbau in das Gehäuse. Wo gibt's denn gute aktive Weichen?

Gruß

Walter

 

P.S. die 108 ist mittlerweile aus dem Programm, war die bessere 107 mit Scan-Speak Bässen statt Vifa.

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Hallo Hubert!

Ich denke das Problem ist weniger der MSW (in Bezug auf Dämpfungsfaktor und Anstiegszeit) sondern der Bass, der einiges an Kontrolle fordert, um mit dem MSW gleichzuziehen (und deshalb in manchen Ketten eben auch nicht wirklich gut klingt). Da ich bisher noch keine Digitalendstufe gehört habe, wäre es vielleicht einen Versuch wert. Aber jetzt fahre ich erstml in Urlaub und lasse mir das Ganze nochmal durch'n Kopf gehen.

 

Gruß

 

Walter

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Hallo Klaus!

Dank für deinen Hinweis. Eigentlich wollte ich aber keinen Kleinwagengegenwert investieren sondern 2 niedliche kleine potente Endstufen in's Gehäuse bauen mit 'ner sauberen Aktivweiche davor (natürlich idealerweise mithilfe der mangerschen Vorgaben). Gibt's die Spectral nicht als Bausatz?

 

Gruß

 

Walter

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Hallo Walter,

 

die von mir benutzten Endstufen haben je Gerät 2 Kanäle. Ich betreibe diese mit einem Filtermodul, welches die aktive Ansteuerung der Wege ermöglicht. Der Filter kann genau an die Bedürfnisse angepasst werden.

 

Wenn man das normale Gehäuse benutzt, braucht man auch die Boxen nicht umzubauen.

 

Bei diesem Konzept ist es möglich, erstmal ein Gerät als normale Stereo-Endstufe zu benutzen und zu hören, ob es zu den Lautsprechern und deinen Klangvorstellungen passt. Je nach Finanzlage kann man dann sofort oder später ein zweites Gerät aufbauen und damit die Aktivierung angehen.

 

Der Preis ist davon abhängig, wieviel du selbst machen willst/kannst und liegt auch bei einem "Fertiggerät" deutlich unter dem eines Kleinwagens :)

 

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Hi Walter!

 

< Gibt's die Spectral nicht als Bausatz?>

 

das wäre schön!! nee - aber ich hätte eigentlich auch gern eine Einbaulösung. Manchmal nehm ich die Dinger nämlich mit. Im Moment sind sie eh demontiert, weil ich neue Gehäuse bauen lasse. Wär ´ne gute Gelegenheit, Nägel mit Köppen zu machen.

 

Fallls jemand 103er Mangers mit digitalen Endstufen betreibt: ich würd´ sie gerne mal hören!

Huberts und die von Walther Fuchs werd ich mir auch mal anhören.

 

Gruß, Klaus

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Hi, Mein Beitrag zu dieser Sache:

 

Ich habe in den letzten 20 jahren immer mal wieder Manger Systeme gehört. Bei einem Entwickler, den manche vielleicht kennen: Holger Senkel:

Er hat übrigens vor 20 Jahren schon als einer der Urväter Gräte-tuning gemacht:

 

Zur Sache.

Die Manger Sachen die er gemacht hat waren immer schon vom feinsten.

das letzte was ich gehört habe war eine rein digitale Lösung an einer TACT Endstufe. - klang übrigens ähnlich der Kette von Klaus Witte, welche ich kürzlich hören durfte - extrem plastische Raumabbildung - vielleicht machts die Zeitrichtigkeit....

 

Ralf

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Bauvorschlag einer Akivweiche der Firma Manger für die Zerobox 103.

 

Wichtiger Hinweis

Der AD 844 kann so ohne weiteres nicht in dieser Schaltung verwendet werden.

 

Die Werte sind schlecht zu lesen da abfotografiert und hier ein Limit für die Auflösung vorgegeben ist.

Ich kann das Bild, falls von Interesse, allerdings auch per Mail hochauflösend verschicken. dann kann man alles lesen.

 

Gruss Jochen

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Hi Jochen,

 

Die erste Stufe entkoppelt das Eingangssignal.

Dann kommen die Filter. Der obere Teil ist ein einfaches 6dB-Filter, der untere ein 18dB-Filter. Beide Wege lassen sich am Ausgang im Pegel einstellen.

 

Wie bei allen Weichen, sollte das nur als Anhaltspunkt angesehen werden. Je nach Tieftöner kann sich eine andere Weiche (12 oder 24dB) als besser erweisen.

 

In einer festen Applikation, würde ich die Schaltung etwas abspecken. Es ist nicht unbedingt notwendig, dass beide Wege geregelt werden können. Darum könnte man den oberen Teil durch einen einfachen Kondensator ersetzen. Ein OP weniger vor dem Manger wird sicher nicht schaden.

Den unteren Filter könnte man auch etwas umgestalten, so dass man die Trennfrequenz und die Güte der Filter einfacher anpassen/optimieren kann.

 

 

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Hallo Boxenbaugemeinde!

Ich wende mich zum ersten Mal an dieses Forum weil ich, aus welchem Grund auch sonst, nicht wirklich weiterkomme, also:

Ich habe eine Manger Zerobox 108 (wer einen MSW noch nie in einer wirklich brauchbaren Kette gehört hat und meint das Ding könne man allenfalls entsorgen braucht weder weiterzulesen noch auf irgendeine Antwort zu sinnen),die passiv nicht schlecht klingt aber sicher nicht ihr volles Potential ausschöpft. Brauchbare Aktivelektronik habe ich bisher nur bei Walter Fuchs gefunden, würde die auch dranhängen, wenn hier niemand, aber auch niemand einen brauchbaren Alternativvorschlag machen kann. Grundvoraussetzung sind 2 breitbandige Endstufen mit ordentlichem Dämpfungsfaktor und eine Frequenzweiche die phasenlinear bei 130-160 Hz steilflankig trennt. Also, Irgendjemand eine Idee??

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Genau so habe ich das auch gemacht. Außerdem habe ich, nachdem ich durch ein Poti, den gewünschten Regelbereich, der Tieftöner, ermittelt hatte, das Poti durch einen (6)Stufenschalter ersetzt.

 

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hallo zusammen,

 

habe mit großem interesse eure beitäge gelesen!

bin z.zt. auch am überlegen meine manger boxen auf eine aktive lösung umzustellen.

wie sind eure erfahrungen? hat jem. manger vollaktiv im betrieb und kann mir eine lösung vorstellen??

 

danke & gruß

 

schorty

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Hi,

 

einen allgemeinen Weg zur flexiblen Aktivierung kann man im HiFi-Selbstbau-ONLINE-Magazin finden:

 

Teil 1: [A HREF=http://www.hifi-selbstbau.de/text.php?id=11&s=read]Grundlagen[/A]

Teil 2: [A HREF=http://www.hifi-selbstbau.de/text.php?id=50&s=read]Messungen[/A]

 

Gruß Pico

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Hi Pico,

 

da unser lieber webbi in seiner o.php die Parameter eines Links abschneidet, solltest du den geneigten Lesern besser erklähren, wo sie was klicken müssen, damit sie dennoch an deine Berichte kommen.

 

Ansonsten sei angemerkt, dass eine so universelle Lösung für dich natürlich sehr praktisch ist, für den normalen Anwender ist eine auf seine Anwendung zugeschnittene "Speziallösung" oft einfacher und preiswerter.

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hi pico,

 

danke für den tip. das sieht man. daß hochwertige studioelekronik langsam wohl auch in die home hifi szene wandert ...

 

wie hubert auch angemerkt hat ist der spaß nicht ganz günstig.

in einer hobby hifi ausgabe war letztes jahr auch mal ein bauvorschlag mit digitalweiche und manger drin. die dort geschriebene weiche war duch ne pc sw wohl noch flexibler einstellbar (prototyp).

 

gruß alex

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Hallo

 

 

>danke für den tip. das sieht man. daß hochwertige

>studioelekronik langsam wohl auch in die home hifi szene

>wandert ...

 

Behringer wandert zurecht in den Homehifi-Bereich, allein schon wegen des unglaublichen Preis/Leitungsverhältnisses. Als echt "hochwertig" könnte man vielleicht was anderes bezeichnen, aber schlecht ist es nicht......

 

Gestern abend blindhörtest (einfachblindes Umschalten, pegelabgeglichen) des Behringer Ultracurve 2496 Wandlers gegen die Wandlersektion eines Swoboda-Sony 707. Der Unterschied war marginal, vielleicht "Geschmacksache" auf seine Weise, aber für den analogausgang eines 300€ Digitalequalizer mit milliarden Zusatzfunktionen gegen einen so "hochwertigen" Player verblüffend nah dran. Noch dazu war das Signal des Behringer digital abgeschwächt, um mit dem Swoboda gleich laut zu sein.....

 

>in einer hobby hifi ausgabe war letztes jahr auch mal ein

>bauvorschlag mit digitalweiche und manger drin. die dort

>geschriebene weiche war duch ne pc sw wohl noch flexibler

>einstellbar (prototyp).

Das kann ich mir kaum vorstellen ;-) ....ich denke, Du kennst wahrscheinlich die Behringerweiche nicht, die auf Picos Seite beschrieben wird.

Die ist natürlich ebenso VOLL vom PC aus bedienbar, und DEUTLICH preiswerter als das Teil, das in der HH besprochen wurde ;-)

 

 

 

gruß Andi

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