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Froschlein

D Appolito System...welche Vorteile ?

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Hallo, siehe auch meine Frage zur Frequenzweichenverlegung in ein externes Gehäuse...

habe also die D Appolito Lautsprecher Experience V20 von Visaton. Bin sehr zufrieden, die Höhen sind zwar für manche Geschmäcker zu sehr betont, für meinen Musikgeschmack jedoch genau richtig. Welche Vorteile soll so ein D Appolitosystem gegenüber anderen haben ?!

 

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Hi Grüner :-),

 

die Vorteile liegen in der Abstrahlcharakteristik begründet.

wenn ein Mitteltöner und ein Hochtöner senkrecht übereinander angeordnet sind, dann liegt bei dem verwendeten Filter (18dB akustisch) die Hauptabstrahlrichtung (im Bereich der Übergangsfrequenz) nicht senkrecht und symmetrisch zur Frontplatte, sondern ist um 15° zum MT hin geneigt. Die zweite ´Keule´ zeigt zum zweiten MT hin. Zusammengesetzt erreicht man dadurch eine gleichmäßigere und weitere Abstrahlung in senkrechter Richtung. Dies scheint sich günstig auf das räumliche Empfinden auszuwirken.

Weiterere Vorteile sind:

-Durch die Verwendung zweier Chassis steigt der Schalldruck und die Belastbarkeit und/oder das Chassispaar kann tiefer angekoppelt werden an den Bass, als das einzelne Chassis (bei gleicher Betriebssicherheit wohlgemerkt)

-HT´s brauchen oft nicht mehr durch Spannungsteiler gedämpft werden (hier: geringere Belastbarkeit des HT-Zweiges), was klanglich vorteilhaft sein soll

Meine zuletzt mit dynamischen Chassis gebauten Teilchen habe ich mit der d´Appoltio-Theorie im Kopf gebaut. Auch wenn das Endergebnis nicht konsequent seiner Theorie folgt/folgen kann, so ist das Erreichte doch absolut überzeugend :-)

 

jauu

Calvin

 

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Hallo,

 

im Gegensatz zu Calvin konnte ich bisher keine nennenswerten Verbesserungen durch Einsatz eines zweiten MTs feststellen. Ausser grösserer Belastbarkeit und höheren Kosten wird die Dapo also nur den von Joe Dapollito selbst bezifferten vertikalen 5°Vorteil haben.

 

Gruß

Kalle

 

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und ein Sgen für die Chassishersteller

(Muss aber zugeben, daß ich keine D'Appo gehört habe, welche die theoretischen Bedingungen wenigstens einigermaßen erfüllt).

 

würde nächstesmal lieber einen siebzehner als zwei dreizehner verbauen, bei 19mmm Schallwand bleibt zwischen Magnet und Schallwand meist nur ein sehr schmaler Luftschlitz, auch nach anphasen der Innenseite.

 

 

 

 

 

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Hi Elvis,

 

wie viele andere Geschichten sind/waren die d´Appolitos auch eine Modeerscheinung. Interessant ist d´appo wenn man perse 2-Wegeriche mit 2 BMT´s aufbauen will und guten Wirkungsgrad haben möchte.

Meine Teilchen sind aus 2 15er Canton-Chassis und der 28er Dünnaudio aufgebaut (o. Ferrofluid wird da sogar eine gute Kalotte draus *fg*).

bei 4kHz getrennt braucht der HT keine Pegelabsenkung!!, d.h die Teile haben einen Wirkungsgrad von knapp 90dB und laufen bis 50Hz linear runter. Das Ganze bei einer Gehäusegröße von B22*H50*T30cm, also recht kompakt. Zudem sind Pegel möglich, die selbst in freistehenden Eigenheimen seltenst gefahren werden :-)

 

jauu

Calvin

 

 

 

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Hi Calvin,

 

sehr interessant. Aber keine D´Appo laut Theorie. Zu hohe Trennfrequenz. Was mich iteressiert: Wie hört sich die Box an, wenn man sich über oder unter der vertikalen Mitte (Achse) befindet?

Wie ändert sich dabei der Frequenzgang?

 

Gruß Marc

 

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die hohen frequenzen nehmen dort stärker ab als die niedrigen. das klangbild ist dort folglich etwas dumpfer.

 

Gruß Whogo

 

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Hi,

 

das Klangbild bleibt in einem erstaunlich großen Abstrahlbereich unverändert. Auch wenn das wie oben schon erwähnt keine ideale d´Appolito Abstimmung ist, funzt es innerhalb eines recht großen Toleranzfeldes gut. Die Anmerkung von Whogo ist insofern hier nicht zutreffend, wenn auch prinzipiell richtig.

 

jauuu

Calvin

 

ps: Schwalbe hat sie ja schon gehört. Vielleicht gibt er ja mal seinen Kommentar dazu ab :-)

 

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Hi Miss Ellie :-))

 

die Cantöner wurden mal für ein Stereoplay Projekt als MT genutzt. (Canton St 160P). Die gabs dann irgendwann mal als Restposten (65DM/Stk, statt 200DM/Stk). Das sind 15er Treiber mit Kunststoffkorb und Polyplopp-Membran, die einen sehr gutmütigen Rolloff, einen schön linearen Antrieb und einen günstigen Parametersatz für kleine geschlossene oder BR-Gehäuse aufweisen. Ich habe dann lange nch einer passenden Kalotte gesucht und diese schließlich in der Ferrofluidfreien Version der D28 mit eckiger Frontplatte (D28-SQ, HiFiSound in Münster) gefunden. Das Ganze schließlich in einem akustisch wirklich mausetoten Granitgehäuse ne Weiche dran und óle :-)

Welche Pegel sauber damit gefahren werden können, werden Dir sicher Amp4 und Battlepriest sagen können :-):-)

 

 

jauu

Calvin

 

ps: Da die Chassis heute wohl kaum mehr erhältlich sind (evtl. noch über Canton als Ersatzteil??), kämen z.B. die XP-Chassis von Seas als Treiber in Betracht (wenn auch mit größerem oder kleinerem Durchmesser).

 

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Hallo,

 

>das Klangbild bleibt in einem erstaunlich großen

>Abstrahlbereich unverändert. Auch wenn das wie oben schon

>erwähnt keine ideale d´Appolito Abstimmung ist, funzt es

>innerhalb eines recht großen Toleranzfeldes gut. Die

>Anmerkung von Whogo ist insofern hier nicht zutreffend, wenn

>auch prinzipiell richtig.

 

kann ich nur bestätigen! :-)

 

Meine QuasiDappos (165er Bassmitteltöner, mit 9dB series crossover) zeigen exakt das von dir beschriebene Verhalten. Der Klang ist wirklich in einem sehr großen Bereich außerhalb der idealen Hörposition identisch. Der Aufbau eines 3dimensionalen Klangraumes erfolgt allerding nur in einem sehr engen Bereich der idealen Hörposition (vertikal und horizintal).

 

Wie das kommt kann ich aber nicht erklären! ;-)

 

cu hardy

 

 

 

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Sauberer Rolloff ist wirklich was schönes, ich meine der Spielraum beim Ausprobieren wird einfach größer. Ich baue oft an meinen Weichen rum und das ist gut so. Die ganzen irrwege dabei, die man erst am nächsten Tag oder bei anderer Musik bemerkt machen das ganze interessant, :o)

Bislang gefallen mir bei meiner Kombination die infachsten Weichen ohne Impedanzkorrektur am trotz Röhrenendstufe besten, schätze das ist Zufall, da Impedanzkorrektur bei Röhren ja eigentlich ein Muss ist.

 

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Hi,

 

in der Tat ist ein Chassis mit sauberem Rolloff problemloser bei der Weichenkonzeption, als ein Hartmetall-Kreischer, der erst mit zig Saug- und Korrekturkreisen hingefrickelt werden muss. Ich kann mich manchmal nur wundern, mit welcher Verachtung für die eigene Brieftasche, einige hier tapfer versuchen irgendeine Weiche hinzukriegen, an der die übertreuerten Kreischsägen halbwegs erträglich werden. Dann verzichte ich lieber auf diesen modischen Schnickschnack und das letzte Quentchen Auflösung (Wer Auflösung haben will, kommt früher oder später sowieso zu anderen Arbeitsprinzipien :-)) und habe dafür Teile, die einfach sauber und gut klingen und wirklich dauerhaft genießbar sind *fg*

 

jauu

Calvin

 

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Hallo Froschlein(nicht Fröschlein?),

Die d'Appolito-Theorie (Wellenlängen, Phasenversatz usw) beiseite gestellt, sehe ich bei zwei übereinander angeordneten kleinen Lautsprechern nur den Vorteil einer sich zu höheren Frequenzen verschiebenden Bündelung auf horizontaler Ebene gegenüber einem großen Lautsprecher mit gleicher Gesamtflächefläche. In vertikaler Richtung gibt es Auslöschungen je nach Laufzeitunterschieden(akkustischer Phasenversatz. Vorteile bei starken Fußboden- u. Deckenreflexionen).

Gruß Wolfgang

 

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Hallo Marc!

 

In der Vertikalen (m. E. von oben nach unten) erhält man ein gerichtetes, in der Regel ungleichmässiges Abstrahlverhalten geprägt durch Interferenzen. Deswegen sind die handelsüblichen Center nicht gerade einleuchtend...

 

Grüsse

 

Ernesto

 

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