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HiFi Heimkino Forum
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Trancemeister

Selbst der Spiuegel hat´s gemerkt

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hab ich auch nie geschrieben - wieso unterstellst Du mir das dann?

 

 

herzlichen Glückwunsch.

 

 

hab ich übersehen, sorry. Ist aber ein Satz, den ich nicht gutheißen kann. Muß ich ja auch nicht. Anerkennung ist in meinen Augen etwas, das man sich auf konstruktive Weise verdienen muß - nicht, weil andere auf etwas neidisch sind was man hat oder kann! Ich kann mir aber (leider nur zu gut) vorstellen, daß das das typische HighEnder-Selbstverständnis ist:" der Zweifler ist nur neidisch auf das, was er nicht hat aber ich . . )

 

 

Bullshit, Markus :-) ! Ich nehme das hin, weil ich merke, daß ich Dich beleidigt zu haben scheine. Das war nicht meine Absicht - ich habe Dein Dilemma ernst genommen, da ich es selber kenne, solange ich Werbung mache. Man arbeitet für etwas, das man teilweise in Frage stellt.

Zumindest hab ich mich immer geweigert, Zigaretten- und Alkoholwerbung zu fotografieren oder zu produzieren.

 

 

Wer - außer Dir selbst, Markus - schehrt denn alles über einen Kamm?

 

Ich möchte mal was zu meiner - wie hast Du es genannt: Hasstiraden oder Hetze oder so? - Abneigung gegen den Begriff: HighEnder sagen:

 

Ursprünglich war das ein Begriff, der - u. A. wegen der unsäglichen "HiFi-Norm (!)" - dazu diente, zum Standard gewordene Qualität von solcher abzugrenzen, die über diesen Standard hinaus nach Besserem suchte und das dann auch baute.

Es gibt immer eine Weiterentwicklung und somit ist es logisch, das Gute durch Besseres zu ersetzen.

Menschen, die sich auf ausgefallene, weniger ausgetretene Pfade aufmachten um neue Erkenntnisse zu erreichen und ausgefeilte, vielleicht unorthodoxe Maßnahmen dafür anzuwenden haben mich immer fasziniert.

So auch die HighEnder der "ersten Stunde" wie Mark Levinson, Tom Colangello, Cotter, Paul Klipsch, aber auch Dieter Burmeister und auch J. Manger z. B. - alle haben Neues geschaffen oder Bestehendes auf die Spitze hin getrieben entwickelt und sich einen Dreck darum gekümmert, was andere, Etablierte davon hielten. Da gibt´s eine Menge Beispiele.

 

Dann ist mit dem Begriff "HighEnd" etwas Ähnliches passiert wie zuvor bereits mit "HiFi": er wurde inflationiert durch immer mehr "Entwicklungen", die immer fragwürdiger, unzulänglicher oder schlicht schwachsinniger wurden.

Heute scheint es so, daß "Entwicklungen" garnicht schwachsinnig genug sein können, um von geneigten Bewunderern als HighEndig angebetet zu werden.

Waren noch Entwicklungen der "ersten Stunde" tatsächlich WEITERentwicklungen, so sind heute leider eben sehr viele "Entwicklungen" nicht hoch- sondern höchstpreisige Neuerfindungen des Rades in immer teurerer Verkeidung, d. H. Gehäuse.

Verstärkergehäuse aus kugelsicheren Panzerplatten mit tonnengewichtigen Kühlkörpern und Kondensatoren im Kücheneimerformat . .

Lautsprechergehäuse, die Tillman Riemenschneider vor Neid erblassen lassen würden und auch dem Sonnenkönig Töne höchsten Entzückens entlockt hätten, bergen trivialste Technik - die selber zu bauen wenig Probleme bereitet, da man die Zutaten meist überall kaufen kann.

 

"HighEnd" sollte eigentlich das Ende der Fahnenstange an machbarer Qualität aussagen.

 

Was sagt es heute aus? Nichts außer teuer! Es ist weder ein Garant für Qualität noch sind seine Käufer unbedingt Leute, die genug von der Sache verstehen, um die Feinheiten in der Abweichung vom Üblichen zu erkennen in der Lage wären. Sie glauben Testberichten und den Erzählungen abenteuerlichster Herkunft. Da muß nur einer mal "Physiker bei der NASA" gewesen sein und schon kann er kleine Knübbelchen als Sensation verkaufen, deren Wirken mit den unsinnigsten Legenden ummanteln (die "Wahrheit darf er nicht verraten, weil er sonst den Zuhörer erschießen müßte, so geheim ist das" . . - das war jetzt Satire) und was passiert? Er findet auch jemanden, der die Teile in höchsten Tönen in einem "Testbericht" lobt. Und danach findet er auch einen Vertrieb.

 

Da, wo die Fähigkeit zum Hinhören immer mehr abnimmt, das hektische Hecheln nach "dem musikalischsten Kabel", dem "ultimativen Verstärker", dem "absolut zeitrichtigen Lautsprecher" (was kann eigentlich NOCH "zeitrichtiger" sein als "zeitrichtig"?) usw. usw. dagegen zunimmt - da muß es eine Qual sein, in dem Metier seine Brötchen verdienen zu müssen. Sei es durch Handel oder Beratung.

 

Und da klafft auch der Spalt zwischen den HighEndigen Verbrauchern und den Leuten, die die Software produzieren: die Platten, CDs oder was auch immer.

Von denen nennt sich kaum einer offen "HighEnder", obwohl ja nun gerade die mit wirklich (!) "HighEndigstem" ;-) Equipment zu tun haben.

 

Denn: ist es nicht absurd, daß gerade "HighEnder" oft der Meinung sind, die "Techniker" - also die Fachleute, die eben NICHT den HighEnd-Bazillus huldigen - seien es, die "die Musik nicht lieben", nicht in der Lage seien, dem "musikalischen Fluß" in diversen Käbelchen oder in Holzkisten fragwürdigster Art vibrierenden sich mehr oder weniger kontrolliert hin und herbewegenden Pappkonussen zu erhaschen fähig sind usw. usw.

Und die sind gerne bereit zu glauben, ihre LS-Label oder ihre VV-Endstufenverbindung wäre denen in den Studios haushoch überlegen . . . wozu eigentlich? Sie hören doch das Material, was dort unter Verwendung der von ihnen als minderwertig betrachteten Strippen erarbeitet und aufgezeichnet wird . .

Sind aber offensichtlich der Meinung, "die Musik" würde vielleicht irgendwo "dazwischen" entstehen? Sozusagen im Gerät neu erschaffen und dort (!) mit der WIRKLICHEN Göttlichkeit (der Geräteeigenen) "Musikalität" versehen und veredelt?

Vozugsweise der der eigenen Geräte, klar.

 

Man darf diese Leute nicht untzerschätzen - sie haben Rattenfängerwirkung!

 

Und DAS ist, was mich nervt.

 

Ich meine damit selbstverständlich (!) nicht ALLE HighEnder - ich meine damit die Fragwürdigkeit des Begriffs so, wie er sich entwickelt hat.

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Im Laufe der Zeit sicher auch zu Hause - es ist eine Frage der Lautsprecher. Es gibt ja bereits Entwicklungen, die mit in Wände einbaubaren Flächen arbeiten. Lass das mal noch ein paar Jahre köcheln . . . ;-)

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Hiho :)

 

Ich habe absolut nichts gegen die Formulierung "HiEnd" - ist mir echt Wurscht.

Ich wollte nur belegen, dass Markus im unrecht ist, wenn er schreibt,

dass der Begriff High End selten vom Hersteller selbst genutzt wird!

Tatsächlich habe ich es bei meiner schnellen Suche lediglich bei Magnat nicht gefunden!

Ist doch aber irre witzig wenn selbst Monitor Audio

"neu definiert was der anspruchsvolle Hörer als High End bezeichnet" :7

 

Peinlicherweise betrachtet er es ja als persönlichen Angriff, wenn man seine Behauptungen widerlegt ;)

 

Überhaupt wird er wohl böse, wenn man nicht jede Geschichte von ihm glaubt....

 

Was glaubst DU denn wieviele Käufer es gibt die ihre Joghurtbecher auf

das Bassmodul stellen, weil es so auf dem Stapel beim Discounter stand?

Oder noch anders: Wie oft kam wohl überhaupt das Szenario vor, dass ein

Joghurtbecher irgendwo in einem Diskountermarkt auf einem Subwoofer stand??

War es immer ein Joghurtbecher oder auch mal Gummibärchen?

 

Kann man mir übel nehmen, dass ich mir das so recht überhaupt nicht

vorstellen kann, derweil Markus das sogar mehrfach selbst erlebt haben will?

Nein - ich muss nicht alles glauben!

 

Musikalischer Gruss

Michael

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Hi Michael,

 

also meiner Erfahrung nach kann man warscheinlich ebenso viele lustige und traurige Geschichten über HiFi-Verkäufer zusammentragen wie solche über HiFi-Kunden. Mit dem Unterschied, dass sich die Verkäufer naturgemäß als Fachmann bezeichnen, wobei den meisten Kunden die Begrenztheit ihres Wissens bebusst ist. Von den Marketing-Abteilungen und den Geschäftsführern mal ganz zu schweigen. 4 Ohm ist besser als 8 Ohm, so kommt nicht auf die Watt-Zahl an sondern auf die Leistung .....

 

Wenn in deinem Bericht steht "Hi-Fi-Freaks schwören auf Lufttuning, Klangschalen und unverfälschten Strom." dann muss man sich ja schon fragen, wo das herkommt und wo diese Freaks die Schalen und den unverfälschten Strom herbekommen?

 

Ich denke, die meisten dieser Freaks werden das im Handel gekauft haben!

Den meisten wurde das wohl vom Handel und anderen Fachleuten auch entsprechend empfohlen!

Eventuell haben diese Freaks ja einen dieser Workshops besucht, den Fachzeitschriften in Zusammenarbeit mit dem Handel seit 10 Jahren abhalten?

Eventuell wurden diese Freaks ja auch von den Mitarbeitern der Fachzeitschriften und den Vertretern des Handels zuhause besucht und dort davon überzeugt, dass

".. der Einfluss dieses nicht billigen Zubehörs (ab 350EUR), das mittels Quarzenenergie sowohl den Elektronenfluss respektive die elektrischen Felder...."

"..Hier war der Unterschied dermaßen deutlich..."

"..lag definitiv nicht an der Suggestionskraft des Meisters ..."

 

 

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Hi Klaus,

 

Das Problem ist ja grundsätzlicher Natur und lässt sich darum nicht in ein paar Jahren lösen. Muss es auch nicht, da es ja um die Gundlagen geht.

Wenn man nicht erwarten kann, dass 5 Lautsprecher richtig aufgestellt werden können, dann darf man auch nicht erwarten, dass noch mehr Lautsprecher in die Wände eingelassen werden oder mit zig Kabeln gehängt werden.

Mit einer überschaubaren Zahl an Lautsprechern wird der Einfluß der Reflexionen zu stark und der Kram funktioniert auch nicht mehr richtig.

 

Mag sein, dass irgendwann mal auch ein "Wellenfeld-Logo" auf die Frontplatte kommt, aber mehr als ein Logo würde ich da nicht erwarten.

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>

>Habe ich nie geschrieben. Würde ich auch nicht schreiben.>

>

>hab ich auch nie geschrieben - wieso unterstellst Du mir das

>dann?

 

Dann sind wir uns ja einig :)

 

>

>schwer. Du bist also nur hier weil du dich als Retter der

>Verbraucher siehst und diese Plattform genau jene

>Gerätschaften u.a. unterstützt die du so anprangerst. Soetwas

>nennt man irgendwie Saboteur. Aber wenigstens wird deine

>persönliche Absicht klarer.>

>

>Bullshit, Markus :-) ! Ich nehme das hin, weil ich merke, daß

>ich Dich beleidigt zu haben scheine. Das war nicht meine

>Absicht - ich habe Dein Dilemma ernst genommen, da ich es

>selber kenne, solange ich Werbung mache. Man arbeitet für

>etwas, das man teilweise in Frage stellt.

>Zumindest hab ich mich immer geweigert, Zigaretten- und

>Alkoholwerbung zu fotografieren oder zu produzieren.

 

Sorry, auch von meiner Seite. Vielleicht habe ich mich allzusehr von einer Person in die Ecke gedrängt gefühlt.

Ich würde auch nicht für Klangschälchen oder Room-Animatoren arbeiten. Auch habe ich persönlich ein Problem mit Menschen zusammenzuarbeiten die soetwas propagieren/forcieren. Ich werde aber NIE (und da solte ein Unterschied liegen) Käufer subtil oder direkt als "dumm" oder ähnliches bezeichnen. Das steht mir nicht zu.

 

>

>aber dann immer alles über einen Kamm geschoren wird ist auch

>kritisch zu sehen und sollte man hinterfragen. >

>

>Wer - außer Dir selbst, Markus - schehrt denn alles über einen

>Kamm?

 

Der Spiegel-Bericht?

Trancemeister und du, das z.B. alles immer High End heisst?

 

>"HighEnd" sollte eigentlich das Ende der Fahnenstange an

>machbarer Qualität aussagen.

 

Schwierig. Eine Schublade für eine Definition zu finden bleibt meines Erachtens immer schwierig.

 

>Was sagt es heute aus? Nichts außer teuer!

 

Ich empfand z.B. den Acoustic Research AR03HP oder den NAD 320 als High End. Das machbare, notwendige für schöne schnukelige Audio/Hifi-Anlagen. Für mich war High End früher auch preisklasenbezogen.

 

>Da, wo die Fähigkeit zum Hinhören immer mehr abnimmt, das

>hektische Hecheln nach "dem musikalischsten Kabel", dem

>"ultimativen Verstärker", dem "absolut zeitrichtigen

>Lautsprecher" (was kann eigentlich NOCH "zeitrichtiger" sein

>als "zeitrichtig"?) usw. usw. dagegen zunimmt - da muß es eine

>Qual sein, in dem Metier seine Brötchen verdienen zu müssen.

>Sei es durch Handel oder Beratung.

 

Deine sehr sachlich vorgebrachte Argumentationskette ist meiner Meinung nach richtig. Und dann entsteht. Es gestaltet sich danach immer schwieriger und entsteht eine Inflation an Superlativen, die wiederum getoppt werden müssten, anstatt wieder solide und ehrlich zu "vermarkten".

 

>Und da klafft auch der Spalt zwischen den HighEndigen

>Verbrauchern und den Leuten, die die Software produzieren: die

>Platten, CDs oder was auch immer.

>Von denen nennt sich kaum einer offen "HighEnder", obwohl ja

>nun gerade die mit wirklich (!) "HighEndigstem" ;-) Equipment

>zu tun haben.

 

Ob Studio Equipment High End ist weiss ich nicht immer.

 

>Und die sind gerne bereit zu glauben, ihre LS-Label oder ihre

>VV-Endstufenverbindung wäre denen in den Studios haushoch

>überlegen . . . wozu eigentlich?

 

Gehe bis auf den letzten Satz mit deinem Einlass konform.

1. Auch Studios gehen mittlerweile auf die Kabelthematik ein. Und das nciht weil sie wie einige in dem Falle böse Zungen behaupten gekauft seien.

2. Ist dem so? Ich persönlich kenne die Argumentation nicht von der Seite, das man meint seine Kabel seien haushoch überlegen. Ich kenne da eher die Argumentation "besser als das bisherige von mir genutzte"....usw.

Am ehesten wird noch argumentiert, das man ein Kabel aus der NASA oder sonstwelcher Forschung hat.

Aber wie gesagt, vielleicht höre ich da nicht so genau hin, was die Beweggründe für Kabel sind. Das Thema wurde meiner Ansicht nach massiv überschätzt ab Anfang der 90 Jahre. Nichtsdestotrotz gibt es eine klangliche Veränderung für mich. Kabelklang: Ja. Besser/Schlechter?: Nicht immer definierbar, manchmal auch einfach "anders".

 

 

>Sind aber offensichtlich der Meinung, "die Musik" würde

>vielleicht irgendwo "dazwischen" entstehen?

 

Glaube ich nicht, das dem so ist. Ich denke eher es geht um Musikalität, die schon unterschiedlich sein kann.

 

Sozusagen im Gerät

>neu erschaffen und dort (!) mit der WIRKLICHEN Göttlichkeit

>(der Geräteeigenen) "Musikalität" versehen und veredelt?

 

Das solltest du vermarkten! :)

 

>Man darf diese Leute nicht untzerschätzen - sie haben

>Rattenfängerwirkung!

>

>Und DAS ist, was mich nervt.

 

Teilweise aber auch, weil sie von einigen Seiten angegriffen werden. Teilweise sehr persönlich. Und das nervt die vielleicht auch. Man drängt jemanden in eine Ecke (er sei zu blöd zu hören, mal überspitzt gesagt) und isoliert damit auch jemanden. Anstatt zu sagen: OK. Ich habe mir das angehört, kann deine Hörerfahrung nicht teilen. Lust mal den Gründen gemeinsam auf die Spur zu gehen? usw.

 

Markus

 

 

 

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Moin Hubert!

 

Die Sache ist einfach die Richtcharakteristik. Die ist bei "normalen" LS halt nicht so, wie sie sein müßte für den Zweck.

Diffus strahlende Paneele mit entsprechder Ansteuerung erstellen da ein homogeneres Feld.

Wobei der Begriff "Diffus" irreführend sein kann - ich meine damit nicht "indirekt", als so, wie wenn man einen normalen M/HT gegen eine Reglexionsfläche in Kegel-, Trompeten- oder Kugelform strahlen lässt, sondern ein Zusammenwirken vieler kleiner Chassis mit spetieller Entzerrung. Ähnlich wie in einem freifeldentzerrten Kopfhörer.

 

Fundiertes Material dazu gibt´s unter:

http://www.irt.de/wittek/hauptmikrofon/TMT...ekReisinger.pdf

 

es ist ganz einfach nicht möglich, mit so "wenigen" LS wie bei 5.1 ein homogenes Schallfeld aufzubauen, wenn sie ein "normales" Richtverhalten haben.

Genau dieses wäre aber nötig, wenn es nicht auf bloße Effekte von Knall hinten rechts und Bumms vorn links bechränkt sein soll. Platt gesagt . . . ;-)

Einen schönen "irgendwie räumlichen" Effekt hat vor ca. 30Jahren auch schon die Pseudo-Quadrophonie gebracht. Das war beeindruckend! Ich hab hier noch eine SQ-Codierte Platte der CBS mit Walter (damals hieß "er" noch Walter) Carlos mit "Switched on Bach" auf einem etwa zimmergroßen Moog . . .

Die "Brandenburgschen Konzerte" Kamen aber sowas von obergeil überall aus dem Raum, daß man gerne mal ein Pfeifchen dazu angezündet hat.

Da hätte es nicht eigentlich 5.1 gebraucht . . . ;-)

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"Früher" war es das für mich eben keinesfalls! Ausgefeilte Qualität muß nicht immer höchtste Preise bedeuten. HEUTE bedeutet HighEnd aber zumeist eher höchste Preise als höchste Qualität!

 

 

da würde ich aber mal von ausgehen - allerdings: was sich heute so alles "Studio" nennt . . .

WO bitte, Markus, sollte denn HighEnd sonst sinnvoll sein? Warst Du schonmal in einem Fernsehstudio? Haste schonmal gesehen, was da an Monitoren rumsteht, die lediglich zur Kontrolle da sind? Solche Teile für -zigtausende von Euros, die lediglich das Kamerasignal zeigen? Glaubst Du denn im Ernst, in auch nur einem der von Dir besuchten Haushalte würde so ein Teil stehen?

Das ist in Tonstudios nicht anders: allein ein oder zwei Steckfelder koste da mehr als 90% aller Konsumenten in ihre kompletten Home-Cinema-Anlagen stecken (können).

Und glaubst Du, das mache keinen Sinn?

Es macht Sinn - glaube mir. Damit das, was am Ende zum Konsumenten gelangt so weit wie möglich das ist, was im Studio oder auf der Location aufgezeichnet wurde.

 

Wenn dann die Konsumenten in den Glauben versetzt werden, HighEnd wäre dem Studio-Standard weot überlegen . . dann ist das dermaßen lächerlich,m daß es mich ärgerlich macht.

Da können "Fachjournalisten" in Publikumsblättchen schreiben was sie wollen.

 

Tu Dir mal die interessante Erfahrung an, in wirkliche Fachzeitschriften wie z. B. "MixMagazine" oder ähnliche reinzuschauen und besuche mal eine AES-Convention oder eine Tonmeistertagung usw.

Da wertden Dir die Augen aufgehen über "HighEnd" - versprochen ;-) !

 

 

ja - um das musikalische Wissen und Sensibilität der Zuhörer - nicht um die "Musikalität" von Gerätschaften. DIE ist aber das Standardthema. Was hab ich schon für Papp-Nasen von "Musikalität" ihrer Geräteaufstellbasen faseln hören, die keine Ahnung hatten, wer oder was Pachelbel war und für die eine 64Fuß-Pfeife eher in einen holländischen Koffeeshop passte . . . :-) , die aber genau wußten, was ein "schneller" Bass ist . . . .

 

 

Markus: KEIN MENSCH würde sich über diese Leute aufregen, geschweige denn sie angreifen!!

DAS entsteht erst dann, wenn sie im Sendungsbewußtsein ihrer solitären Großartigkeit ihre Produkte oder sich in ihrem Besitz befindliche Produkte als das Einzig Wahre propagieren und ständig lauthals die Menschen bedauern zu müssen glauben, die nicht ebenfalls mit IHREN Lieblingsteilen hören.

 

Diverse, hier anwesende Mitglieder sind da nur winzig kleine Spitzen gleich mehrerer Eisberge.

 

NUR mit Rehdéko kann man Musik WIRKLICH so hören, wie sie "live" ist . . :-) :-) oder so . . .

 

Es ist die dem HighEnder typische Mischung aus Verbalkathstrophen mit Superlativen und faktischer Unwissenheit, die einen auf die Palme treiben kann.

 

Womit - ich betone es nochmals - natürlich nicht jeder HighEnder gemeint und angesprochen ist. Es sind eben immer die lautesten Schreier, die eine Gruppe in Verruf bringen.

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Hi,

>>Das Problem ist ja grundsätzlicher Natur und lässt sich darum nicht in ein paar Jahren lösen. Muss es auch nicht, da es ja um die Gundlagen geht.

 

Das sehe ich anders - da die Grundlagen mittlerweile sehr gut verstanden sind - besser als zu Tagen der Quadrophonie z.B., und gleichzeitig die Digitaltechnik mittlerweile sehr günstig geworden ist, ist das Problem lösbar geworden (die Grundlagen sind viel älter, aber die Vorstellung, ein Array aus LS zu haben, bei dem jeder einzelne ein etwas anderes Signal bekommt, um eine Richtcharakteristik des gesamten Arrays zu definieren, hätte uns vor 5 a wahrscheinlich auch nur ein mitleidiges Grinsen abgerungen, und jetzt kann man das kaufen (http://www.sound-projektor.de/))

 

>>Mit einer überschaubaren Zahl an Lautsprechern wird der Einfluß der Reflexionen zu stark und der Kram funktioniert auch nicht mehr richtig.

 

Naja, auch diesem Problem nimmt sich die Wellenfeldsynthese an... So, wie übrigens auch die Digitaltechnik das Problem stehender Wellen/Reflexionen bei Subs lösen kann - jetzt muss ich nur noch meine Frau davon überzeugen, dass ich nicht einen, sondern 4 Sub brauche :-).

 

Ich weiss nicht, wie es Euch geht - meine anfängliche Begeisterung für Surround/5.1 ist einer gewissen Ernüchterung gewichen; ich habe bis 7.1 alles durchprobiert (Integra Research Vorstufe, LS vollaktiv) und gemerkt, dass ich in meinem Wohnraum massivste Veränderungen vornehmen müsste, um nur annähernd an das zu kommen, was man in einem guten 5.1-Studio hören kann... Bin mittlerweile so weit, zu überlegen, ob ich mir so einen "sound projektor" unter das Plasma hänge, und die Anlage auf Stereo mit Sub zurückrüste - meine Frau wäre sehr dafür ;-). Leider gibt es auch viel zu wenig GUTE 5.1/4.0/4.1-Musik-CD/DVD-A - habe hier noch zwei Muster von quintonrecords liegen, die mir viel Freude bereiten, aber sonst gibt es kaum interessante Jazz/Klassik-Sachen - oder?

Beste Grüsse,

Rob

 

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Hi Rob,

 

deine Erfahrungen mit 5.1 decken sich mit meinen. Darum hatte ich auch von 5.1-Schei.. gesprochen und behauptet, dass die Sachen etwas weltfremd definiert worden sind und nicht die Verhältnisse im durchschnittlichen oder gehobenen Konsumentenhaushalt berücksichtigen.

 

Ein Soundprojektor alleine macht noch keinen Sommer.

Man müsste solche Teile ja im Hörraum komplett außenrum legen um auf das zu kommen, was im Moment den Versuchsanordnungen entspricht. Das dürfte dann zum Scheitern verurteilt sein.

 

Die Vorstellung, dass so eine Zeile an des deutschen liebster brauner Schrankwand hängt, hinter dem Vorhang an der Fensterseite verschwindet, in L-Förmigen Wohn-/Esszimmern kaum anzubringen ist....

lässt erahnen, dass dies um normalen Haushalt ebenso unpraktikabel ist wie die 5.1-Sachen.

 

Die Sache mit den 4 Subs funktioniert auch nur in einem gewissen Bereich. Man darf das nicht überschätzen. Richtig gut sehen die Schallfelder erst aus, wenn man in einem rechteckigen Raum die beiden gegenüberliegenden Wände mit Subs "zupflastert" und einen Abstand der Subs von weniger als der halben Wellenlänge hat. Bei 100Hz sind das dann alle 1.5m ein Sub - und das über die gesammte Fläche verteilt!

Das geht im Studio, aber kaum Zuhause.

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Die Wellenfeldsynthese ist in der aktuellen Evaluationsstufe ein Denk-/Labormodell bzw. für bestimmte Installationen machbar.

Im Moment ist das für den Heimgebrauch ja auch nicht gedacht.

Erinnern wir uns an die Frühzeit der Beschallungstechnik mit dynamischen bzw. FieldCoil-Lautsprechern: niemand hat die in diesem frühen Stadium für heimtauglich gehalten - Hörner in der Größe von Badezimmern in Gestellen von Baugerüst-ähnlicher Erscheinung.

 

Und WAS ist daraus geworden . .

 

Bisher war das noch mit jeder Technologie so. Ichh kann mich noch gut an die ersten Farbfernsehkameras im WDR erinnern . . . auweia! Und die frühen Videoaufzeichnungsmaschinen im Nebenraum . . . da waren die gelsenkirchner-Barok-Schrankwände von Tante Lotte und Onkel Otto aber garnix gegen . .

 

Videoschnitt - ich hab hier einen U-Matic-HighBand Schnittplatz von Sony mit zwei Maschinen und einer Schnitt-Steuerung - da gehen 24HE im Rack drauf! Ist aber unkaputtbar!

 

Und heute? 3Chip-HD Kameras mit digitaler Aufzeichnung eingebaut in eine Butterbrotdosengroße Kamera, HD-Video-Editing im Apple-Laptop usw. . .

 

Also sag mal einer, das könnte nicht auch bei einer Weiterentwicklung der Mehrkanalaudiowiedergabe passieren . . . :-)

 

Das Problem ist eines der Grundlagen - wenn die erstmal konsensfähig sind, dann . . .

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>

>

>da würde ich aber mal von ausgehen - allerdings: was sich

>heute so alles "Studio" nennt . . .

>WO bitte, Markus, sollte denn HighEnd sonst sinnvoll sein?

 

Du hast mich in dem Punkt missverstanden. Ersteinmal müsste man wissen was High End ist. Das in Studios AUCH andere Aspekte z.B. Zuverlässigkeit eine sehr grosse Rolle spielen und dafür auch der ein oder andere Punkt vernachlässigt werden könnte sollte klar sein.

Und ist somit, weil Galaxy.be Eggleston Works als Lautsprecher nutzt diese doch High End?

Ich wollte mich eigentlich von dem Begriff verabschieben. Meines erachtens findet dieser bei Studio-Equipment AUCH keine sinnvolle Verwendung, weil die Definition nicht klar ist.

 

>Warst Du schonmal in einem Fernsehstudio?

 

Ja.

 

>Haste schonmal

>gesehen, was da an Monitoren rumsteht, die lediglich zur

>Kontrolle da sind?

 

Ja.

 

>Solche Teile für -zigtausende von Euros,

>die lediglich das Kamerasignal zeigen? Glaubst Du denn im

>Ernst, in auch nur einem der von Dir besuchten Haushalte würde

>so ein Teil stehen?

 

Wie gesagt: Missverständniss. Natürlich hat das Studio Equipment der höchsten Güte in den geforderten Kriterien. bzw. es überleben nur die Firmen die soetwas anbieten.

 

>Das ist in Tonstudios nicht anders: allein ein oder zwei

>Steckfelder koste da mehr als 90% aller Konsumenten in ihre

>kompletten Home-Cinema-Anlagen stecken (können).

>Und glaubst Du, das mache keinen Sinn?

>Es macht Sinn - glaube mir. Damit das, was am Ende zum

>Konsumenten gelangt so weit wie möglich das ist, was im Studio

>oder auf der Location aufgezeichnet wurde.

 

Dann ist B&W High End (Skywalker Studios), Dynaudio/Harbeth/PMC/Tannoy (BBC), Straight Wire, Eggleston Works (Galaxy Studio Belgien) usw.

Ich würde da nicht per se von High End sprechen. Das meinte ich als Einwand.

 

>Wenn dann die Konsumenten in den Glauben versetzt werden,

>HighEnd wäre dem Studio-Standard weot überlegen . . dann ist

>das dermaßen lächerlich,m daß es mich ärgerlich macht.

>Da können "Fachjournalisten" in Publikumsblättchen schreiben

>was sie wollen.

 

Naja wer Straight Wire und Eggleston Works nutzt kann höchstens mit Galaxy in Belgien gleichziehen :)

 

>Tu Dir mal die interessante Erfahrung an, in wirkliche

>Fachzeitschriften wie z. B. "MixMagazine" oder ähnliche

>reinzuschauen und besuche mal eine AES-Convention oder eine

>Tonmeistertagung usw.

 

Schon wieder?

 

>Da wertden Dir die Augen aufgehen über "HighEnd" - versprochen

>;-) !

 

Wieso, hat sich da seit den letzten Male was geändert? Geht man doch wieder auf Distanz zu MonsterCable?

 

>Markus: KEIN MENSCH würde sich über diese Leute aufregen,

>geschweige denn sie angreifen!!

 

Diese Menschen werden allzuoft belehrt. Versuche das nächste mal einfach auf meinen Einlass zu achten.

 

>NUR mit Rehdéko kann man Musik WIRKLICH so hören, wie sie

>"live" ist . . :-) :-) oder so . . .

 

Lustig fände ich schon die selbsternannten livehaftigen mal alle in eine Zelle einzusperren und hinter Glas mal einfach deren gegenseitige Argumente zuzuhören.

 

>Es ist die dem HighEnder typische Mischung aus

>Verbalkathstrophen mit Superlativen und faktischer

>Unwissenheit, die einen auf die Palme treiben kann.

 

Welchem High Ender jetzt? Dem echten (Studio) oder den die sich so nennen? Brauchst nicht antworten, diese Frage soll dir nur aufzeigen, das wir alle zuviele Dinge zu stark verquicken. Würde mich dabei nie ausschliessen.

Wieso sagst du wieder "faktische Unwissenheit"? Das ist z.B. etwas was jemand als "du bis für Fakten zu dumm" auslegen kann und ich würde es schon als Beleidigung innerhalb einer Diskussion sein.

Denk einfach mal ruhig drüber nach, das man das auch neutraler ausprechen kann. Würde sicherlich beiden Seiten helfen.

 

>Womit - ich betone es nochmals - natürlich nicht jeder

>HighEnder gemeint und angesprochen ist. Es sind eben immer die

>lautesten Schreier, die eine Gruppe in Verruf bringen.

 

Verruf würde ich auch wieder als negativen Einlass sehen. Also doch die User, wieder die "dummen"?

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und welcher "ein oder andere Punkt" sollte das sein?

 

 

Das tue ich keinesfalls - das erkläre ich doch die ganze Zeit . . aber nicht, weil die Qualität nicht allerserste Sahne ist, sondern weil der Begriff eher dem Konsumermarkt entspricht.

Übrigens führst Du einige auch im Konsumersegment bekannte Namen an: ich würde mal davon ausgehen, daß kein "HighEnder" die in der Form kaufen würde, in der sie in Studios stehen . . weniger aus Kostengründen, sondern eher, weil diese Ausführungen nicht auf "HighEnd"igen Schönklang sondern auf Präzision hin gebürstet sind.

 

 

Unkenntnis sollte man nicht gleich als "Dummheit" verstehen - merkwürdig, daß Du das tust! Wenn ich mich mit einem Piloten unterhalte, der mir was von der Coriolis-Kraft erzählt und ich die nur aus dem Physikbuch kenne, aber nicht ihre Auswirkung auf einen Immelmann-Turm (Flugfigur beim Luftkampf) - dann wäre das bei mir faktische Unkenntnis. Wäre ich deshalb dumm? Doch nur dann, wenn ich mich dann selbst so empfinden würde - oder? Warum würde ich mich dann evt. als dumm selbst empfinden? Doch nur dann, wenn ich eigentlich der Meinung bin, allwissend zu sein. Dann könnte ich darauf verfallen, meine faktische Unkenntnis mit Dummheit zu verwechseln.

 

Du siehst also: es kommt auf das Selbstverständnis an. Und das ist - mit Verlaub - bei "HighEndern" manchmal etwas merkwürdig . . . .

 

Aber, Markus, mir wir das jetzt etwas zu aufwendig, mich immer wieder auf´s Neue zu erklären.

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wenn Du dann aber mal auf die Seite http://www.schlenkertec.de/de/ gehst kannste da unter "Referenzen" oder auch "Technologie" festellen, wofür das gedacht ist . . .

Füe Kinos, LiveEvents, Studios usw.

Was nat. niemanden dran hindern sollte, sich eine Installation ins heimische Wohnzimmer zu schrauben . . . :-)

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Damit es richtig funktioniert, benötigt man die Impulsantwort des Raumes, der abgebildet werden soll.

Diese ist bei den heute verfügbaren 5.1 odr Stereo-Aufnahmen aber unbekannt bzw mit dem Signal innig verknüpft und nicht mehr als solche zu extrahieren.

Von daher kann eine Lautsprecherzeile (oder auch 5) in einem Hörraum installiert, und mit einem 5.1 oder Stereo-Signal versorgt, leider nur als weiteres Effektgerät bezeichnet werden :(

 

Ob jetzt ein AV-Brocken eines seiner 1486 DSP-Programme zum Simmulieren einer Oper im Kloo auspackt und auf das Signal draufrechnet oder ob das der "Wellenfeld-Processor" macht, es ist und bleibt Murks.

 

Klaus, Markus - lasst uns das soch besser in einem eigenen Beitrag besprechen. Hier geht es doch eigentlich eher um den Beitrag in Spiegel.

 

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Hallo,

 

lt. meinen Infos als seinerzeit Schlenkertec bei mir angefragt hat geht es um "Heimkino". Ebenso die zuvor geführten Videokonferenzen, welche mir bekannt sind :)

 

Markus

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>

>werden könnte sollte klar sein. >

>

>und welcher "ein oder andere Punkt" sollte das sein?

 

Outdoor-Klang wenn z.B. Wetterschutz gefragt ist. Es gibt für die Einsatzbereiche immer Anforderungen. Und mal steht z.B. Robustheit vor Klang.

 

>Übrigens führst Du einige auch im Konsumersegment bekannte

>Namen an: ich würde mal davon ausgehen, daß kein "HighEnder"

>die in der Form kaufen würde, in der sie in Studios stehen . .

 

Glauben oder Wissen?

Die Eggleston gibt es nur in der einen Version, ebenso die Nautilus von B&W, die bei Skywalker steht. Auch das Straight Wire Kabel ist aus der Serie...usw. Also verschieb ich das mal in das Reich DEINES Glaubens/Annehmens.

 

>Unkenntnis sollte man nicht gleich als "Dummheit" verstehen -

>merkwürdig, daß Du das tust!

 

Der Vorwurf der Unkenntnis ist schon in die gleiche Kerbe zu setzen. Aus meiner Sicht. Vielleicht reagiere ich anders als du.

 

>Wenn ich mich mit einem Piloten

>unterhalte, der mir was von der Coriolis-Kraft erzählt und ich

>die nur aus dem Physikbuch kenne, aber nicht ihre Auswirkung

>auf einen Immelmann-Turm (Flugfigur beim Luftkampf) - dann

>wäre das bei mir faktische Unkenntnis. Wäre ich deshalb dumm?

 

Nein. Du müsstest jetzt um bei deinem Beispiel bleiben praktische Erfahrungen mit der Flugfigur haben, die nicht mit der Theorie des Piloten übereinstimmt. Dann wäre dein Beispiel adäquat.

 

>Doch nur dann, wenn ich mich dann selbst so empfinden würde -

>oder? Warum würde ich mich dann evt. als dumm selbst

>empfinden?

 

Es kommt auf den Kontext an. Natürlich habe ich bei medizinischen Untersuchungen immer eine "faktische Unkenntnis". Wenn du aber z.B. etwas von Autofahren, Musikhören, Essen, Trinken nimmst habe ich in vielen Punkten KEINE faktische Unkenntnis. Es ist meiner Ansicht nach in den Punkten, wo jemand persönliche und tatsächliche Erfahrungen gemacht hat eine Beleidigung.

 

>Du siehst also: es kommt auf das Selbstverständnis an. Und das

>ist - mit Verlaub - bei "HighEndern" manchmal etwas merkwürdig

>. . . .

 

Darf ich dich jetzt HighEnder nennen? Deine Sichtweise ist mir merkwürdig mit Verlaub.

 

>Aber, Markus, mir wir das jetzt etwas zu aufwendig, mich immer

>wieder auf´s Neue zu erklären.

 

Schade. Aber mir eigentlich auch.

 

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Du meinst: falls vom Regieraum mal das Dach wegfliegt :-) ?

 

 

Wissen, Markus.

 

 

Dann darfst Du mich als sehr, sehr dumm bezeichen. Es gibt nämlich (leider) sehr, sehr viele Gebiete, von denen ich keine Ahnung habe - totale Unkenntnis.

Ich Dummkopf, ich . . .

 

 

Du meinst: so, wie die "HighEnder" alle praktische Erfahrung haben mit z. B. den Studiogerätschaften, über die sie lästern? Ach so . . .

 

 

Hast Du auf all diesen Gebieten tiefgehende, detaillierte Kenntnisse? So, daß Du da mit Professionellen glaubst diskutieren bzw. sie in Frage stellen zu können?

Nimm´s mir bitte nicht übel: das glaube ich kaum.

 

Also würdest Du sicher gut daran tun, Herrn Schuhmacher beim Autofahren oder Herrn Witzigmann beim Kochen oder anderen beim Trinken nicht besserwisserisch ihr Fachgebiet erklären versuchen.

Oder fändest Du ein solches Tun intelligent? Ich nicht.

 

 

Du darfst mich nennen wie Du willst Markus. Es kümmert weder mich noch sonst jemanden.

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<Auf der anderen Seite kommt ein Wahnsinnig teueres System und soll aufzeigen wie es klanglich-illusorisch geht. Das passt IMHO nicht zusammen. Seitdem stehe ich -vielleicht ein wenig- auf Kriegsfuss mit dem Wort Fraunhofer-Institut.>

 

Die Wellenfeldsynthese ist eine bahnbrechende Entwicklung, die noch mitten in der Entwicklung ist. Sie ist als Einzige Technologie imstande, wirklich guten und stimmigen "surrondsound" - oder wie immer man das nennen will - zu transportieren.

Im Verhältnis dazu ist fast alles momentan auch für sehr viel Geld Käufliche "Gaslicht", um Herrn von K. zu zitieren.

 

...ich würde es nicht surroundsound nennen. Mit der Wellenfeldsynthese wäre prinzipiell auch eine Holophonische Reproduktion, also eine virtuelle Kopie des Originalschallfeldes möglich. wie man sich in dieser Kopie sogar mit der Fernbedienung durch den virtuellen Aufnahmeraum bewegen kann, ist auf http://www.holophony.net/ger.htm mit leicht verständlichen Animationen beschrieben.

 

Gruss H.

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...ich würde es nicht surroundsound nennen.

 

 

Na ja - das ist nur Eine von mehreren möglichen Bezeichnungen. Faktisch IST es ja "Surround".

Aber ich verstehe, was Du meinst.

 

Gruß, Klaus

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