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HiFi Heimkino Forum
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andreasw

An boxworld

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An Murphy

Der Mangerwandler uebertraegt ab ca 150 Hz linear.

150/300/600/1200/2400/4800/9600/19200 Hz.

Wenn ich nicht irre dann sind das 7 Oktaven und die mit einer sehr guten Linearitaet.

 

An Phillip

Bei einem Impuls schwingt zuerst nur der Bereich der Schwingspule, der rest der Membrane schwingt dann wie eine Welle nach. Die bewegte Masse bei dem ersten Impuls ist also kaum groesser als die Schwingspule selber. Glaube ich.

 

Gruss Marc

 

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Hi,

das sind die Werte für Freifeld, wenn ich nicht irre?

Also "unten rum" ab Fs, oben die 19,2kHz linear sehen auf dem Diagramm, welches Weide freundlicherweise hier schon mal reingestellt hat, aber auch nicht mehr sehr linear aus?

Soll wohl auch die kennlinie bei SSA sein, wenn ich nicht irre?

Wie sieht es denn bei erhöhtem Pegel aus?

Die Erfahrung zeigt mir, das die Bandbreite mit zunehmendem Pegel stark abnehmende Tendenz zeigt...

Zum Nachsatz: den von Dir beschriebenen Effekt nennt man auch Hysterese, wird im Chassisbau aber meist gemieden, wie der Teufel das Weihwasser, sozusagen...

 

mit zeitstabilen Grüssen

 

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Hallo Boxworld,

zunächst muss man zwar sagen, dass der gesamte Impuls/Sprung aus Wellen besteht und diese sich dann auf der Membran ausbreiten, aber das sind Spitzfindigkeiten, der Ansatz, Reduktion auf die Schwingspulenmasse, ist gar nicht schlecht. Die Schwinspule hat beim Manger auch eine relativ kleine Masse, da sie kaum höher ist als die Wicklung (Membranmasse laut Datenblatt: 7 g), aber das ist Spekulation, da ich die Masse nicht kenne, ebensowenig Vergleichswerte.

Das erklärte die hohe obere Grenzfrequenz.

 

Grüsse, Philipp

 

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Hi Marc

 

"Wie muss der Sprung sich anhoeren?"

Ich dachte das wurde schon mehrfach beantwortet?

Ganz genau so, wie Du es nicht erwartest :D

Spiel also doch mal mein Sample ab und Du hörst es 2x pro Sekunde.

Meinetwegen auch auf der Manger....wenn da nichts hörbar ist,

dann ist der Lautsprecher eindeutig nicht in Ordnung.

 

"Wie ein Rechteck mit 1kHz klingt ist mir so ziemlich wurscht"

Konkret das ist Dein Problem - siehe das Beispiel mit dem

rausgedrehten Bass/ausgeschraubten Basstöner.

Wenn Du selbiges mit einem 50Hz Sinus machen würdest,

dann wäre nach rauschrauben des Basstöners absolute Funkstille.

Vielleicht solltest Du Dich mehr mit Musik beschäftigen?

 

"Man hoert da natuerlich die Druckaenderungen in

der hoerbaren Frequenz, natuerlich!"

Sogar 2x "natürlich"?

Du hörst natürlich unzählige Frequenzen im gesamten Hörbereich

aber natürlich NICHT die Grundfrequenz (von 1Hz).

Aber lass mich raten: das ist Dir natürlich klar, natürlich...natürlich!

 

"Oder hoeren wir mehr die vom LS erzeugten Verzerrungen weil

dieser die Flanke ueberhaupt nicht darstellen kann?"

Nichts im Leben ist ideal...auch kein Lautsprecher der Welt.

Du "hörst" somit auch Vor-, Über- und Nachschwinger.

Dein Ohr kann diese Flanke übrigens auch nicht korrekt warnehmen,

was aber nichts macht - die Natur bietet solche Signale nicht.

Aber Grundsätzlich gilt:

Wenn das Signal nicht allzu lang ist, dann ist das ein gutes Zeichen :D

Wenns überhaupt nicht hörbar ist, eher ein schlechtes.

 

 

 

Musikalischer Gruß

 

      Michael

 

http://www.centric-project.de/forum/centric.gif

 

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Hallo Martin,

über die Dispersivität der Ausbreitungs- geschwindigkeit habe ich auch schon öfter nachgedacht. Ich erkenne leider keinen Zusammenhang zwischen der Andersartigkeit bestimmter Manger-Parameter (obere Grenzfrequenz, Einschwingzeit) und der Dispersivität.

 

Grüsse, Philipp

 

 

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Hallo

 

>>>Mein Lehrer in der Schule hat mir dann erklaert was ich wissen wollte!

 

Naja, dann mußt Du eben wieder den fragen.

Meine Erklärungen werden von Dir ja ignoriert.

 

>>>>wie Ihr meint wie sich der Sprung anhoeren

muss.

 

Die Frage ist nicht, was wir meinen, wie sich was anhören sollte..(?????!!!!)

Rechtecke oder Impulse sind unnatürliche, rein technisch erzeugte Testsignale, die nicht dazu da sind, angehört zu werden, sondern gemessen zu werden.

Und um Messwerte zu interpretieren, muß man wissen, was man mißt.

 

Du meinst ja sogar, daß man garnichts hören dürfte bei Deiner Batterie.

Das kommt nur davon, daß Du seit ca. 100 Postings alles ignorierst, was man Dir erklärt.

Manche Dinge sind sogar leichter verständlich, wenn man nur ein Buch zu Hand nimmt, und sich ein bißchen Grundlagenwissen antut.

 

Ich erzähl Dir nicht, was auf meinem Mist gewachsen ist, sondern allgemein bekanntes, fundamentales Grundwissen. Deshalb der Verweis auf Literatur.

Ein Schüler läßt sich auchnicht im persönlichen Gespräch mit seinem Lehrer alle Englischvokabeln erklären. Die lernt man aus Büchern! Die Sprache ist dann der nächste Schritt.

 

Ich meine, ich hab zu dem Thema mehr als ausreichend konstruktive Aussagen gemacht.

Daß Du nichts daraus lernst, ist einzig und alleine ein Problem auf Deiner eigenen "persönlichen Ebene".

 

Frohes Basteln

 

Andi

 

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Hi murphy,

 

7 Oktaven sind heute wohl schon möglich (+1 octave/25 Jahre).

 

Ich denke, dein Einwand mit dem Maximalpegel trifft eher den Kern des Problems.

Eine "weiche" Struktur (flache Form, nicht ganzflächig angetrieben) kann hier nicht optimal sein.

 

Das Argument mit der fallenden Energie ist zwar durch typ. "Musik" gegeben, aber kein Naturgesetz.

Schalldruck -- bei Ausbreitung in den "freien" Raum -- ist proportional der "Volumen-BESCHLEUNIGUNG",

 

off topic : --- ein wichtiges, aber immer gern vergessenes Detail; gegenüber der (Membran)-Auslenkung (Hub) um 180 grad "voraus-eilend" und mit 12dB/Octave steigend (mathematisch: 2 x differenziert, die Änderung der Änderung). - Warum: Die Luft weicht aus ---.

Mit angepasstem Horn (Waveguide) "reicht" die (Membran)-Geschwindigkeit (6 dB/O., +90 grad), und erst im geschlossenen Raum (kleiner als Wellenlänge) ist es so, wie der Laie glaubt (Auslenkung = Schalldruck) ---

 

daraus folgt z.B. daß entweder Membran-Fläche oder -Hub jeweils quadratisch mit der Frequenz fallen können, ohne daß der Maximalpegel leidet.

Praktische Wandler nutzen meist eine Kombination aus beiden, d.h. sie werden sowohl kleiner und machen weniger max. Hub.

Auch kleine Musikinstrumente können einen Höllenlärm erzeugen.

 

 

Gruß,

Michael

 

 

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Hy

Wer den Maximalpegel beim Manger als Nachteil sieht, der hat definitiv noch nie einen Mangerwandler gehoert.

Das ist als wuerde man behaupten die Pyramiden stehen mit der Spitze nach unten.

Der Maximalpegel ist atemberaubent und das ohne jede Kompression.

 

Gruss Marc

 

P.S. Ich habe die 90 dB Version und habe meine Vincents (2 x 300 sin an 8 ohm) 15 min voll aufgedreht.

 

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Boxenwelt!

 

Genau diese "optische" Darstellung von Zeitfehlern der MWW belegen m.M. nicht den eventuellen "Andersklang" des MSW...... Denk´ich.

 

Vielleicht gibt der (firmengesponserte?) Text weiter oben Antwort?..... anders gestaltetes Diffusfeld???

 

ICH weiß es nicht.

 

Gruß, Martin

 

 

 

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...nämlich:

 

Sollte ein rechteckiges Signal nicht eigentlich eine unendlich hohe Anstiegszeit haben? Sonst wärs ja wohl eher ein Trapezsignal, oder?

 

Wenn man also ein Rechtecksignal hört, hört man da nicht den Fehler eines Kolbenschwingers, der ja nicht unendlich schnell beschleunigen kann?

 

Obendrein kann ich mir nicht erklären, wie ein Kolbenschwinger bei einem Rechtecksignal den Schaldruck konstant aufrecht erhalten kann. Messungen machen immer wieder deutlich, das sie es nicht können. Es funktioniert wohl bei Konzepten mit einem Filler-Driver(Newtronic hat das Konzept erst wieder aufleben lassen), mit einzelnen klassischen Chassis allerdings nicht. Mit einem Manger-Chassis funktioniert es immerhin auch annäherungsweise.

 

Was ich in Konzerten (denen ohne elektrische Verstärkung)immer wieder feststelle ist, dass dort Musik und Schlagzeug zwar impulsiv und dynamisch klingt, allerdings in einer Form, wie ich sie auf meiner privaten Anlage nicht erlebe: Es entfällt ein gewisser Druck. Vor drei Jahren habe ich mal ein Manger-Aktivsystem gehört. Mir viel vor allem auf, dass das dynamische und Impulsverhalten dem Konzerterlebniss wesentlich näher kam, als ich es von klassischen Lautsprechern kenne. Es klang alles selbstverständlich. Kurz: Abgesehen von der tonalen Ausgewogenheit waren die Mangerkisten bis jetzt das "echteste" was ich je gehört habe.

 

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